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	<title>WEISSGARNIX &#187; Cash as cash can</title>
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	<description>Wirtschaft, Politik und alles andere auch</description>
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		<title>Verblendung</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eflation</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cash as cash can]]></category>
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		<category><![CDATA[Quartalszahlen; S&P;]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten zwei Wochen legten amerikanische Firmen ihre Zahlen für das zweite Quartal vor. In dieser Woche geht die Berichtssaison mir deutschen Firmen weiter, wie z.B. Deutschen Bank, Lufthansa oder Daimler.
Die US-Berichtssaison entwickelt sich bisher sehr erfreulich. Bis dato haben rund 180 der im S&#38;P 500 enthaltenen Unternehmen berichtet, und 85% der Unternehmen konnte die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die letzten zwei Wochen legten amerikanische Firmen ihre Zahlen für das zweite Quartal vor. In dieser Woche geht die Berichtssaison mir deutschen Firmen weiter, wie z.B. Deutschen Bank, Lufthansa oder Daimler.</p>
<p>Die US-Berichtssaison entwickelt sich bisher sehr erfreulich. Bis dato haben rund 180 der im S&amp;P 500 enthaltenen Unternehmen berichtet, und 85% der Unternehmen konnte die Erwartungen der Analysten übertreffen. Damit dürfte das zweite Quartal 2010 gemessen an den positiven Gewinnüberraschungen wie bereits das erste Quartal 2010 zu den besten in den vergangenen zehn Jahren gehören. Gerade diese Ergebnisse beflügeln die Märkte, so kann der DAX bei positiven Zahlen über die Wiederstände von 6200 Punkten gehoben werden. <span id="more-5661"></span></p>
<div id="attachment_5662" class="wp-caption aligncenter" style="width: 300px">
	<a href="http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/1.jpg"><img class="size-medium wp-image-5662 " src="http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/1-300x245.jpg" alt="bitte klicken" width="300" height="245" /></a>
	<p class="wp-caption-text">bitte klicken</p>
</div>
<div id="attachment_5675" class="wp-caption aligncenter" style="width: 300px">
	<a href="http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/21.jpg"><img class="size-medium wp-image-5675" src="http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/21-300x209.jpg" alt="bitte klicken" width="300" height="209" /></a>
	<p class="wp-caption-text">bitte klicken</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Doch man sollte sich nicht blenden lassen. Es fällt den Unternehmen leicht positive Zahlen zu liefern, da das zweite Quartal im Vorjahr mitten in der Rezession lag. Es ist noch leichter für die Unternehmen, die Prognosen der Analysten zu übertreffen.  Denn empirische Studien zeigen, dass Analysten im Aufschwung sich meisten zurückhalten, was ihre Erwartungen angeht. Des Weiteren haben viele Unternehmen in dem Vorjahr Ihre Kosten gesenkt, so dass auch hier eine Gewinnsteigerung leicht ist. Gute Quartalszahlen sind also mit Vorsicht zu genießen.</p>
<p>Entscheidend ist der Ausblick der Unternehmen für den Rest des Jahres, sollte dieser positiv sein und die Anleger den DAX nicht über die Wiederstände heben, dann ist Vorsicht angesagt.</p>
<p>Mehr von eFlation auf <a href="http://www.twitter.com/eflation/">Twitter</a></p>
<span class="sfforumlink"><a href="http://www.weissgarnix.de/forum/aktuelle-blogeintrage/verblendung/"><p><img src="http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-content/plugins/simple-forum/styles/icons/ash-de/bloglink.png" alt="" /> Diesen Beitrag im Forum diskutieren</p>
</a></span>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Fakten bei Spiegel online</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2010/06/30/fakten-bei-spiegel-online/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 08:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>f.luebberding</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[Cash as cash can]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzliche Krankenversicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
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		<description><![CDATA[Fakten sind bekanntlich schwierig zu recherchieren. Besondere Schwierigkeiten hat damit Sven Böll von Spiegel online. Er erzählt heute an einem schönen Sommertag alte Märchen:
&#8220;Das Problem, mit dem sich die Regierungen jedweder Couleur seit  Jahrzehnten rumschlagen (siehe Kasten links), hat inzwischen auch die  schwarz-gelbe Koalition eingeholt: die ungebremste Ausgabendynamik im  Gesundheitssektor. Die Kosten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Fakten sind bekanntlich schwierig zu recherchieren. Besondere Schwierigkeiten hat damit Sven Böll von <em><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,703701,00.html" target="_blank">Spiegel online</a></em>. Er erzählt heute an einem schönen Sommertag alte Märchen:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Das Problem, mit dem sich die Regierungen jedweder Couleur seit  Jahrzehnten rumschlagen (siehe Kasten links), hat inzwischen auch die  schwarz-gelbe Koalition eingeholt: die ungebremste Ausgabendynamik im  Gesundheitssektor. Die Kosten steigen rasant. Jahr für Jahr.&#8221;</em></p></blockquote>
<p><span id="more-5286"></span><br />
Also damit er es auch endlich begreift. Es hat <a href="http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&amp;p_aid=i&amp;p_aid=17575896&amp;nummer=522&amp;p_sprache=D&amp;p_indsp=-&amp;p_aid=13291369" target="_blank">keine Explosion</a> der Gesundheitsausgaben gegeben. Im <a href="http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung.prc_abr_test_logon?p_uid=gasts&amp;p_aid=&amp;p_knoten=FID&amp;p_sprache=D&amp;p_suchstring=1445::Gesundheitsausgaben" target="_blank">Westen</a> blieben die Ausgaben im Verhältnis zum BIP sogar unter 10 %. Das in der DDR unterfinanzierte Gesundheitssystem hatte vor allem wegen der geringen <a href="http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung.prc_abr_test_logon?p_uid=gasts&amp;p_aid=&amp;p_knoten=FID&amp;p_sprache=D&amp;p_suchstring=1445::Gesundheitsausgaben" target="_blank">ökonomischen Leistungsfähigkeit des Ostens </a>proportional wesentlich höhere Kosten zu tragen. Das ist durch den innerdeutschen Finanzausgleich allerdings kein echtes Problem geworden. Was es in den vergangenen Jahren gegeben hat, ist eine Verschiebung der Kosten zu <a href="http://www.gbe-bund.de/gbe10/ergebnisse.prc_tab?fid=9146&amp;suchstring=private_gesundheitsausgaben&amp;query_id=&amp;sprache=D&amp;fund_typ=TAB&amp;methode=2&amp;vt=1&amp;verwandte=1&amp;page_ret=0&amp;seite=&amp;p_lfd_nr=2&amp;p_news=&amp;p_sprachkz=D&amp;p_uid=gasts&amp;p_aid=76419408&amp;hlp_nr=3&amp;p_janein=J" target="_blank">Lasten privater Haushalte</a>. Vor allem durch die <a href="http://www.gbe-bund.de/gbe10/ergebnisse.prc_tab?fid=11998&amp;suchstring=&amp;query_id=&amp;sprache=D&amp;fund_typ=TAB&amp;methode=&amp;vt=&amp;verwandte=1&amp;page_ret=0&amp;seite=1&amp;p_lfd_nr=10&amp;p_news=&amp;p_sprachkz=D&amp;p_uid=gasts&amp;p_aid=76419408&amp;hlp_nr=2&amp;p_janein=J" target="_blank">Selbstbeteiligung von Versicherten und Patienten</a>. Im internationalen Vergleich fiel diese Umschichtung aber durchaus noch moderat aus. Der Artikel ist Meinungsmache zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherungen. Deren Finanzierungsprobleme und der angeblich drohende Kollaps sind allein politisch motiviert: Man huldigt dem Popanz steigender Lohnzusatzkosten. Deren Stabilität ist bekanntlich das einzige Ziel deutscher Wirtschaftspolitik der vergangenen 20 Jahre gewesen. Wir hatten ja auch sonst keine Probleme. Deshalb verzichtet man auf Beitragserhöhungen. Diese müssten die Unternehmen paritätisch mitfinanzieren. Man kann aber natürlich auch eine  Bürgerversicherung einführen. Es ist also wie immer eine Verteilungsfrage &#8211; nichts anderes.</p>
<p><em>Spiegel online</em> sollte den Artikel zurückziehen.</p>
<p><em>Update</em></p>
<p>Der erste Link zum Statistischen Bundesamt scheint gerade nicht erreichbar zu sein. Man kann auch diese <a href="http://www.gbe-bund.de/gbe10/ergebnisse.prc_tab?fid=11993&amp;suchstring=&amp;query_id=&amp;sprache=D&amp;fund_typ=GRA&amp;methode=&amp;vt=&amp;verwandte=1&amp;page_ret=0&amp;seite=1&amp;p_lfd_nr=5&amp;p_news=&amp;p_sprachkz=D&amp;p_uid=gasts&amp;p_aid=76419408&amp;hlp_nr=2&amp;p_janein=J" target="_blank">Grafik nehmen</a>.</p>
<span class="sfforumlink"><a href="http://www.weissgarnix.de/forum/aktuelle-blogeintrage/fakten-bei-spiegel-online/"><p><img src="http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-content/plugins/simple-forum/styles/icons/ash-de/bloglink.png" alt="" /> Diesen Beitrag im Forum diskutieren</p>
</a></span>]]></content:encoded>
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		<title>Das Geld liegt auf der Straße</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2010/06/29/das-geld-liegt-auf-der-strase/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 10:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eflation</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cash as cash can]]></category>
		<category><![CDATA[Aufwertung]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar]]></category>
		<category><![CDATA[G20]]></category>
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		<category><![CDATA[Yuan]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vor dem G20 Gipfel hat China dem Druck der USA nachgegeben und will den Wechselkurs zum Dollar künftig täglich um 0,5 % schwanken lassen. Grund für den Widerstand der USA ist der anhaltende niedrige Wechselkurs der chinesischen Währung. Denn die US Konsumenten nahmen einen  Großteil der chinesischen Exportüberschüsse auf und China finanzierte diese Importe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><!--StartFragment-->Kurz vor dem G20 Gipfel hat China dem Druck der USA nachgegeben und will den Wechselkurs zum Dollar künftig täglich um 0,5 % schwanken lassen. Grund für den Widerstand der USA ist der anhaltende niedrige Wechselkurs der chinesischen Währung. Denn die US Konsumenten nahmen einen  Großteil der chinesischen Exportüberschüsse auf und China finanzierte diese Importe mit Dollarpapieren, welches dazu führte den Yuan Kurs niedrig zu halten.</p>
<p>Das heißt, ab jetzt geht es mit den Yuan aufwärts, daß ist so sicher wie das Armen in der Kirche. Einfacher kann man kein Geld verdienen, dachten sich viele Anleger, doch Großes ist bisher kaum passiert. Warum?</p>
<p>Alle Anlageklassen regieren bei solchen Nachrichten extrem schnell, so daß meistens private Investoren hier gar nicht zum Zuge kommen. Doch die chinesische Notenbank wird den Yuan nur langsam aufwerten – Paradoxerweise. Zur Zeit strömen Unmengen Fremdkapital von Spekulanten und anderen Staaten in das Land, welches die chinesische Notenbank aber nicht will. Man möchte sich nicht Abhängig machen und zum Spielball von Spekulanten werden (offiziell sagt das aber Niemand). Mit der langsamen Aufwertung hält man kurzfristige Spekulanten aus dem Land, aber auf Dauer wird China natürlich nicht daran vorbei kommen, den Yuan aufzuwerten.</p>
<p>Mehr von eFlation auf <a href="http://www.twitter.com/eflation/">Twitter</a></p>
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		<title>Alkoholiker und Kokser</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2010/06/26/alkoholiker-und-kokser/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 07:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>f.luebberding</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[Cash as cash can]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Bretton Woods 2]]></category>
		<category><![CDATA[G 20 Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsbilanzüberschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Ricardianisches Äquivalent]]></category>
		<category><![CDATA[Toronto]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur zum Gipfel in Toronto. In der FAZ wird die deutsche Position so wiedergegeben.
Keynesianische Anschubeffekte in Deutschland verpuffen schneller, weil  die Sorge vor steigenden Staatsdefiziten und damit verbundenen künftig  höheren Steuern die Haushalte auch in Rezessionszeiten mehr sparen  lässt. Die politisch erhoffte Expansion der Binnennachfrage bleibt damit  im Extremfall ganz aus.
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nur zum Gipfel in Toronto. In der <a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E9F10ADF4ACCB41E096761F7807547E22~ATpl~Ecommon~Sspezial.html" target="_blank">FAZ </a>wird die deutsche Position so wiedergegeben.</p>
<blockquote><p><em>Keynesianische Anschubeffekte in Deutschland verpuffen schneller, weil  die Sorge vor steigenden Staatsdefiziten und damit verbundenen künftig  höheren Steuern die Haushalte auch in Rezessionszeiten mehr sparen  lässt. Die politisch erhoffte Expansion der Binnennachfrage bleibt damit  im Extremfall ganz aus.</em></p></blockquote>
<p>Das ist die alte These von der <a href="http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/ricardianische-aequivalenz.html" target="_blank">Ricardianischen Äquivalenz</a>. In Deutschland wurde diese hübsche Theorie immer nur ideologisch verwendet. In Wirklichkeit gibt es dafür keinen einzigen empirischen Beleg. Niemand spart mehr, weil er in Zukunft höhere Steuern wegen einer angeblich ausufernden Staatsverschuldung befürchtet. Zudem konnten sich die hohen Einkommensgruppen und großen Vermögen in Deutschland in den vergangenen 30 Jahren darauf verlassen, dass ihre Steuerbelastung sinkt. Übrigens trotz der so desaströsen Staatsverschuldung. Das Kernproblem ist aber ein anderes.<span id="more-5212"></span></p>
<blockquote><p><em>Niemand könne sich mehr darauf verlassen, dass Amerika wie zuvor mit  seiner Konsumnachfrage den Export und die Wirtschaft des Auslands  antreibe, lautet die Linie von Finanzminister Timothy Geithner. Daraus  folgt die Forderung, dass die Überschussländer ihren eigenen Konsum  stärken und die fiskalische Konsolidierung zurückstellen sollen.</em></p></blockquote>
<p>Vor dem Ausbruch der Krise vor drei Jahren waren die doppelten Defizite der USA das große Thema: Die hohen Leistungsbilanzdefizite und die Abhängigkeit der USA vom ausländischen Kapital zur Finanzierung ihrer Schulden. Nur zur Erinnerung: Man sprach von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bretton-Woods-II-Regime" target="_blank">Bretton Woods II</a> &#8211; also einem informellen Arrangement vor allem zwischen den USA und China. Nur war die amerikanische Verschuldungsblase im Immobiliensektor über den CDO Anleihemüll auf den bankrotten Finanzmärkten versenkt worden. Auch eine Form der Konsolidierung. Wenn man also heute &#8211; wie das <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/in-der-schuldenfalle-usa-steuern-auf-griechische-verhaeltnisse-zu;2607443" target="_blank">Handelsblatt</a> in einer Kampagne der vergangenen Tage &#8211; von den Amerikanern den Abbau ihrer Defizite verlangt, müssen die alten Profiteure dieser amerikanischen Defizite zur Vermeidung eines deflationären Absturzes entsprechend gegensteuern. Das können nur China, Deutschland und Japan sein. Wer sonst? Die deutsche Position ist absurd &#8211; nicht nur aus amerikanischer Sichtweise. Das ist schlicht eine Frage der Logik eines kapitalistischen Weltwirtschaftssystems. Wer von den Amerikanern eine Abkehr vom Doping namens Staatsverschuldung verlangt, muss selber in den Entzug gehen: Nämlich die eigene Droge namens Leistungsbilanzüberschüsse absetzen.</p>
<p>Ansonsten kritisieren lediglich deutsche Alkoholiker den amerikanischen Kokser. Aber unseren Alkoholikern fehlt wahrscheinlich das Problembewusstsein. Da kann man gut auf den Kokser an der Wall Street schimpfen. <!--more--><!--more--></p>
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		<title>Also sprach die Vuvuzela</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2010/06/23/also-sprach-die-vuvuzela/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>f.luebberding</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles andere]]></category>
		<category><![CDATA[Cash as cash can]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommensverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Exportorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Heiner Flassbeck]]></category>
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		<category><![CDATA[Vuvuzela]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vor dem G 20 Gipfel gibt es einen regen Briefverkehr &#8211; etwa zwischen der Bundeskanzlerin und dem US Präsidenten. Das Thema ist die Rolle Deutschlands in der Weltwirtschaft. Nun meinte heute morgen der parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Steffen Kampeter,  dazu:
&#8220;Im Übrigen ist die Exportleistung, die die Bundesrepublik Deutschland  bringt, nicht Ergebnis irgendeiner politischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Kurz vor dem G 20 Gipfel gibt es einen regen <a href="http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE65L0C520100622" target="_blank">Briefverkehr</a> &#8211; etwa zwischen der Bundeskanzlerin und dem US Präsidenten. Das Thema ist die Rolle Deutschlands in der Weltwirtschaft. Nun meinte <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1209027/" target="_blank">heute morgen</a> der parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Steffen Kampeter,  dazu:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Im Übrigen ist die Exportleistung, die die Bundesrepublik Deutschland  bringt, nicht Ergebnis irgendeiner politischen Manipulation, sondern der  Leistungsfähigkeit der Bürgerinnen und Bürger, die in den Betrieben  arbeiten, der Kreativität der Unternehmen und ihrem Willen, dass die  deutschen Dienstleistungen und Produkte auch im Ausland gekauft und  erworben werden.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Tatsächlich? Keine politische Manipulation?<span id="more-5177"></span></p>
<p>Nur wie es dann zu erklären, dass der deutsche<a href="http://www.insm-oekonomenblog.de/wp-content/uploads/2009/03/aussenwirtschaft.gif" target="_blank"> Leistungsbilanzüberschuss seit 1999</a> förmlich explodiert ist? Das dokumentiert das <a href="http://www.iwkoeln.de/Portals/0/pdf/pm13_09iwd.pdf" target="_blank">Institut der deutschen Wirtschaft.</a> Sind die Deutschen einfach nur fleißiger und kreativer geworden? Oder hat Deutschland nicht seit 1999 <a href="http://www.jjahnke.net/index_files/12967.gif" target="_blank">seine Wettbewerbsfähigkeit</a> systematisch verbessert? Mit durchaus <a href="http://www.fr-online.de/_em_daten/_multicom/2010/01/21/100121_0859_wirreallohn.gif" target="_blank">gewünschten Ergebnissen</a> in der Lohnentwicklung. Es ist schon bemerkenswert wie man die weltwirtschaftlichen Konsequenzen einer Politik der Standortsicherung und der verbesserten Wettbewerbsfähigkeit so ignorieren kann. Ihm sei noch die Lektüre des <a href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_53848/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/Monatsbericht__des__BMF/2010/06/inhalt/Monatsbericht-Juni-2010,property=publicationFile.pdf" target="_blank">aktuellen Monatsberichts des Bundesfinanzministeriums </a>zu empfehlen. Mehr Netto vom Brutto?</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Hinsichtlich der Steuer- und Abgabenbelastung von Arbeitnehmerhaushalten in Deutschland bleibt festzuhalten, dass sich die Situation für die meisten Haushalte in den vergangenen zehn Jahren verbessert hat. Die in diesem Jahr in Kraft getretene Senkung des Einkommensteuertarifs, die Erhöhung des Grundfreibetrages sowie eine verbesserte steuerliche Berücksichtigung von Krankenversicherungsbeiträgen könnten Deutschlands Position im Jahr 2010 noch weiter verbessern.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Aber leider nur bezüglich der Steuer- und Abgabenbelastung. Diesem alten Gassenhauer der FDP. Bezüglich der <a href="http://blog.zeit.de/herdentrieb/files/2008/02/funktionale_einkommensverteilung_07q4.gif" target="_blank">funktionalen Einkommensverteilung</a> zwischen Arbeitnehmerentgelten und Unternehmens- und Vermögenseinkommen kann man die Entwicklung nämlich nur als desaströs bezeichnen. Kein Wunder also wenn er als Antwort auf Heiner Flassbeck formuliert:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die Europäische Zentralbank hat noch mal deutlich gemacht, wie wichtig  die Konsolidierungsstrategie in Europa für die Stabilität unseres Euros  und damit auch für die Stabilität der Spareinlagen und Vermögen der  Bürgerinnen und Bürger in Deutschland sind.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Das kann man auch so interpretieren: Die Sicherung der Vermögen der in den vergangenen Jahren immer vermögender gewordenen Vermögenden hat oberste Priorität. Aber vielleicht ist das auch nur ein Ausdruck für seine Nervosität vor dem heutigen Spiel gegen Ghana. Mit Ghana haben wir übrigens einen <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Ghana/Wirtschaftsdatenblatt.html" target="_blank">Außenhandelsüberschuß</a>. Ob auch die deutschen Fußballer heute abend kreativer und fleißiger sein werden als ihre Kollegen &#8211; unter anderem aus <a href="http://www.faz.net/s/RubAE3E0805439F4801B2672A9891EAC6BF/Doc~E38408BE85C384F10A0F1E6C5E622005C~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Berlin</a>? <a href="http://www.vmb-nrw.de/" target="_blank">Also sprach die Vuvuzela</a>. Dort fehlt es nicht an Kreativität, soviel sei gesagt.</p>
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