In Ergänzung zum jüngsten Beitrag aus der FT ist dieser Artikel des SPIEGEL natürlich der Super-Brüller: Ausgerechnet die USA wollen also auf Deutschlands Spuren wandeln und zur Export-Nation werden. Schön.
Warum halte ich das – ohne Ansehen des ökonomischen Gehalts – für absolut respektabel? Weil hier eine Regierung tatsächlich die Schneid hat, einen wirtschaftspolitischen Kurs zu formulieren, der radikal vom bisherigen abweicht! Während in Deutschland Frau Bundeskanzlerin und ein Knabenchor von als “Ökonomen” verkleideter Industrielobbyisten tröten, dass eine Abkehr vom Neo-Merkelantilismus mit sieben Jahren Pest und Cholera bestraft würde, lehnt sich Mister President weit aus dem Fenster: Die Transformation der Vereinigten Staaten vom planetaren Schuldner Nummer Eins zur Exportnation is a change we can believe in!
Respekt. Das sage ich ohne jeden Anflug von Sarkasmus.
Wie groß sind die Chancen auf Erfolg? Sehr gering, glaube ich. Warum? Weil die amerikanischen Firmen, die es können, längst zu Exportkaisern aufgestiegen sind. In diversen Technologiebranchen, in langfristigen Gebrauchsgütern, in hochwertigen Konsumgütern – häufig von Deutschland aus. Ich kenne zwar keine konkreten Prozentsätze – aber meine Vermutung ist, dass eine ganze Reihe erfolgreicher deutscher Exporteure in amerikanischer Hand sind; zumeist als Töchter von US Konzernen. Die Internationalisierung hat in den USA in den letzten 10 Jahren gewaltige Fortschritte gemacht, nicht wenige Firmen erzielten zu Beginn des Jahrtausends noch 80-90% ihrer Umsätze in den USA, heute jedoch nur 40-60%. Der Rest kommt aus Europa und China, über lokale Tochterfirmen.
Interessant ist das Ganze in Bezug auf den US Dollar: Man wird doch nicht etwa …? Aber nein: Sie sagten es doch oft genug, sie wollen einen starken Dollar! Und was die Amis sagen, das meinen sie auch, nicht wahr?
Mein Fazit daher: Ich glaube zwar nicht, dass wir morgen oder übermorgen einen “Exportweltmeister USA” bestaunen werden müssen. Aber immerhin: Als politische Zielvorstellung, klipp und klar formuliert vom Präsidenten persönlich, finde ich das keine schlechte Sache.
Man stelle sich mal kurz vor, Frau Merkel würde morgen sagen: Wir wollen zukünftig den Binnenkonsum stärken und werden daher für höhere Kaufkraft im Lande sorgen. Nicht auszudenken!















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Geht schon, nur hier nicht. Während Google, Apple, Intel, LG, Panasonic, Nokia, Acer und überhaupt alle Pfiffigen eine Innovation nach der anderen auf den Markt werfen, deren Mehrwertprodukte auch in unseren Breitengraden rasendende Begeisterung und damit Absatz finden, baut Deutschland weiter Waschmaschinen und Dosensuppen, trauert Telefunken und Grundig hinterher, wundert sich, warum Züge regelmässig wegen Elektronikausfall auf offener Strecke stehenbleiben, nagelneue Autobahnen offenbar nicht für Kraftfahrzeuge geeignet sind und unsere Polizei noch immer analog, basierend auf Röhrentechnik aus der Nachkriegszeit funkt. Wir sind ein Land der Grobmotoriker.
Und Verbieter. Als Ende der 80er die ersten 19.2k Highspeed-Modems aus Asien kamen, verkaufte die Deutsche Post noch 300 Baud Modems und der Anschluss solcherlei Hightech-Hexenkrams, den man nicht ansatzweise verstand, ans deutsche Qualitätsrelaisnetz war strengstens untersagt. Die Post kam in Partnerschaft mit Siemens selbst übrigens nie über 1200 Baud halbduplex hinaus. Und jetzt nicht mal mehr Autobahnen.
Obs zwischen scheuklappenproportionierter Einheitsbildung, inzestuösem Selbstbedienungsklüngel und Einfallslosigkeit irgendeine Korrelation gibt? In ein paar Wochen stellt Google den nächsten Bringer vor. Und sicher auch Apple, Intel, LG, Acer oder Panasonic und überhaupt alle Pfiffigen. Wir bauen weiter Waschmaschinen. Toll.
Das ist es genau. Die USA waren schon immer stark im Export, nur exportierten sie aus dem Ausland. Der weltgrößte Autozulieferer Johnson Controls bedient Europa aus Frankreich. Wenn GM von seinen Werken in China aus ganz Südostasien beliefert, dann zählt das als “chinesischer” Export. Durchschnittliche globale US-Firmen wie Dupont oder IBM fabrizieren in Dutzenden von Ländern und beliefern von dort aus den Rest der Welt. Das vorgebliche US-Außenhandelsbilanzdefizit ist also in Wirklichkeit viel geringer.
Nummer 1
Oh, ohne die “Technic Gadgets” kann man leben, aber wie geht das ohne Waschmaschine? (Gut, geht auch, aber was verliert man im Vergleich?)
was steht dem entgegen? der USD selbst? stellt sich die frage ob die Staaten geistig flexibel genug sind den $ als Welt(reserve)währung aufzugeben. An Flexibilität hat es den US-Amerikanern aber noch nie gemangelt? Wo wären die trade-offs?
“Respekt” verdient Barack Obama, wenn er das erste Mal was auf die Reihe gekriegt hat. Bisher ist es bei Absichtserklärungen geblieben in deren Umsetzung er von seinen politischen Gegnern mehr oder weniger vorgeführt wurde.
Die angekündigte Exportoffensive halte ich daher für Propaganda, etwa vergleichbar mit der Ankündigung von Wunderwaffen und Kamikazefliegern gegen Ende des 2. Weltkriegs.
Und die Logik, daß ja amerikanische Unternehmen die Export-Kings an sich sind, sie jedoch lediglich “vom Ausland aus” exportieren – das ist für mich der Superbrüller.
Gruß, Gojko.
Ich habe mich schon immer gewundert, warum sich unsere Regierung mit Opel erpressen ließ: Das Know-how der dortigen Ingenieure und Facharbeiter ist doch das eigentliche Erpressungspotential gegenüber GM.
Toll. Und wenn die EU sagt, sie will in 10 Jahren der dynamischste Wirtschaftraum der Welt sein, ist das auch ne Ansage – ohne jeden Wert.
Und ich bezweifle, dass unsere Exporteure hauptsaechlich Tochterformen von US Firmen sind. Der Mittelstand in Deutschland jedenfalls nicht.
Was Tochterfirmen in China angeht – ja und? Heisst das vielleicht, dass es mehr Arbeitsplaetze in den USA gibt, wenn eine Tochterfirma eines Konzerns, der in den USA seinen Hauptsitz hat, sehr erfolgreich ist?
Und in der aktuellen Wirtschaftskrise duerften zudem noch die Margen sinken.
Die beste Verdienstmoeglichkeit der USA ist natuerlich nach wie vor die Dollarillusion. Viele Leute glauben noch immer, dass der Dollar langfristig aehnlich stabil waere wie etwa der Euro. Durch staendige Abwertung verdienen die USA dadurch staendig Geld, da ihre Auslandsinvestitionen im Wert steigen (in Dollar gerechnet), waehrend ihre Schulden mit dem Dollar sinken.
In der Not werden alle exportorientierte Schumpeterianer: in Bildung investieren und dann clevere Produkte für die Welt produzieren.
Insofern unterscheidet sich Amerika wirklich kein bisschen von Deutschland. Aber das Absinken der allgemeinen intellektuellen Leistungsfähigkeit in Deutschland – Pisa – ist da schon kontraproduktiv. In Amerika wird es noch schlimmer sein. Und das ist nicht nur kulturbedingt, sondern auch Folge der politischen Weichenstellung innerhalb der Einwanderungspolitik.
In Detroit, dem Zentrum des amerikanischen Automobilbaus, ist ja jetzt “urban farming” der Trend. Da dort die Lebensmittelläden so oft überfallen wurden und also abwanderten, stellt man nun auf Subsistenzwirtschaft um, da es kaum noch Läden gibt, in welchen man seine Lebensmittelmarken ausgeben kann. Und sind sie nicht herzig, die kleinen Bauern?
http://www.urbanfarming.org/photos1/urbanfarming/Album30/
Eine schöne, nachahmenswerte Idee! Und hoffentlich alles ökologisch! Ich sehe es schon vor mir: Dreifelderwirtschaft mit Hackbau vor dem Reichstag. Fröhliche Menschen auf pittoresken, kleinen Eselskarren, Hammelherden weiden im Park. Das kann und muss unsere Zukunft sein! Exportwirtschaft? Stirbt aus…
(Überlebt vielleicht in einigen Enklaven vollautomatischer Fabriken, gesichert von vollautomatischen Drohnen.)
Ohne Zahlen ist jede Aussage beliebig:
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:ExImUSAJBRD.PNG
Die USA exportieren brutto etwa 11% ihres BIPs.
14 Billionen + 0,11 = 1,54
Das Ziel ist ambitioniert.
Etwas älter 2005 06, aber passt schon: US Unternehmen in D
http://www.amcham.de/amcham-headlines/headline-full-text/article/430/1.html
Die US-Firmen sehen in Deutschland Zukunftschancen. Damit dies so bleibt, muss Deutschland den Reformkurs in den Bereichen Steuern, Arbeitsrecht, Sozialsysteme, Abbau der Bürokratie und Überregulierung konsequent weiterverfolgen. „Es gibt einige Wirtschaftszahlen, die in die richtige Richtung weisen. Nun müssen wir abwarten, ob die Regierung die notwendigen Reformen energisch und durchdacht angeht“, sagte Fred B. Irwin, Präsident von AmCham Germany.
Ist schon ein Thema für sich.
hacedeca: als vor zwei Jahren der Ölpreis stieg, explodierten in der Türkei die Preise für Esel.
Das mit der Hammelherde würde ich mir trotzdem nochmal überlegen, die bringt womöglich nicht die gewünschte Nachhaltigkeit…
Da hab ich kürzlich eine interessante Frage zu diesem Thema gelesen…
Wovon lebt dann eigendlich der Rest der Welt?
@hacedeca
Als ich gesagt hab wir werden alle Ewoks da hat sicher der eine oder andere zu sich gesagt der ist doch ein Spinner…
Wenn man sowas sieht könnte man glatt glauben Schopenhauer hat recht… und man muss sich nur unter nen Baum setzen und abwarten.
http://www.youtube.com/watch?v=LW5-zKcXfx4
Jedermann sollte eine Kuh und drei Morgen Land besitzen können“, „Das Problem des Kapitalismus ist nicht, dass es zu viele, sondern dass es zu wenige Kapitalisten gibt.“
denn
“Anstatt uns zu fragen, was wir mit den Armen machen sollen, sollten wir uns lieber fragen, was die Armen mit uns machen werden.”
Gilbert Keith Chersterton
http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/texte/320.html
ein paar sehr spannende Gedanken dazu…
Die USA sitzen auf den Schlüsselrohstoffen der Zukunft:
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1024445
Die Chinesen und Inder werden jeden Preis für das Phosphat bezahlen.
So kann der Export in Rechnungseinheiten auch gesteigert werden.
20 Jahre dass ist schon morgen!
@Demut
Danach wird keiner mehr Fragen weil man mit geschickter Pflanzenkombination viel bessere Ergebnisse erziehlt… als mit Phosphat…
http://www1.montpellier.inra.fr/safe/english/results/final-report/SAFE%20Final%20Synthesis%20Report.pdf
Verstehe Obamas aktuelle Äußerungen so, als wünschte sich die US-Regierung nichts mehr als eine Abwertung des US-$ und versuchte, dies dem Wahlvolk als strategische Initiative zur Förderung der Exporte zu verkaufen.
Ist es realistisch, dass eine Intervention von US-Regierung/ Notenbank den $-Kurs nachhaltig nach unten drücken könnte? Natürlich könnten diese ihre Dollarreserven auf den Markt werfen, aber solche Eingriffe funktionieren doch meist nur für ein paar Tage/ Wochen bevor sie verpuffen. Oder?
Dann drucken se eben nen paar grüne Scheinchen mehr…
Auf die Plätze… feeertiiiig…los!
“Der gegenwärtige hohe Kurs des Yen bespiegelt nicht immer den realen Stand der japanischen Wirtschaft. Wir müssen scharfe Maßnahmen dagegen ergreifen”, gab der japanische Premier Yukio Hatoyama am Freitag bekannt. Das bedeute aber nicht, dass ein fixer Wechselkurs eingeführt werde…
…Der überbewertete Yen bereitet vor allem den stark exportabhängigen japanischen Maschinenbau- und Elektronikkonzernen Sorgen, weil die Aufwertung des Yen gegenüber dem Dollar und Euro den Gewinn im Ausland bei der Umrechnung in Yen reduziert.
http://de.rian.ru/business/20100312/125452803.html
Wer gewinnt das Abwertungsspiel?
Was macht die Gewinnmaximierung? Wird sie es bis zum bitteren Ende durchhalten?
@ WGN
–>Man stelle sich mal kurz vor, Frau Merkel würde morgen sagen: Wir wollen zukünftig den Binnenkonsum stärken und werden daher für höhere Kaufkraft im Lande sorgen. Nicht auszudenken!”
Ne, das machte schon de Franzosin. Irgendwie geil diese Zeit
Oder weißt du mehr?
http://www.ftd.de/politik/europa/:ratschlag-aus-frankreich-deutschland-soll-weniger-exportieren/50088612.html
In der EU wendet sich die Stimmung gegen Deutschland. Frankreichs Finanzministerin Lagarde sieht in der Wettbewerbsfähigkeit des Nachbarlandes einen Grund für die globalen Ungleichgewichte – Berlin soll mehr für die Binnennachfrage tun.
O la la
Na was sagen wir denn dazu: Fett von mich:
Frankreich macht Deutschland Vorhaltungen wegen seiner hohen Exportquote. Das Nachbarland müsse die heimische Nachfrage stärken, forderte die französische Wirtschaftsministerin Christine Lagarde in einem Interview der “Financial Times”. Der große Handelsüberschuss gefährde die Wettbewerbsfähigkeit anderer Staaten der Euro-Zone.
Dazu wird ja auch gerade mal eine Testwahl im Frankenreich durchgeführt. Aber da wir ja nun mal auch dann und wann über die Löhne sprechen folgendes:
Diesen Angaben zufolge wird in Brüssel offenbar bereits über Maßnahmen nachgedacht, um die Wettbewerbsvorteile der deutschen Wirtschaft einzuschränken…
… Nach Einschätzung der deutschen EU-Diplomaten könnte ein geplanter Bericht der EU-Kommission zu den wirtschaftlichen Ungleichgewichten in der EU für Deutschland “problematisch werden”…
… Deutschland habe in den vergangenen zehn Jahren seine Hausaufgaben unglaublich gut erledigt, “die Wettbewerbsfähigkeit erhöht, einen sehr hohen Druck auf seine Arbeitskosten ausgeübt”. “Wenn man sich die Lohnstückkosten anschaut, dann waren die Deutschen in dieser Hinsicht ungeheuer gut. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das ein nachhaltiges Modell ist – langfristig und für die gesamte Gruppe. Wir brauchen offensichtlich eine bessere Angleichung.”
Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutschland-exportiert-Schwaeche-article775311.html
Stellt sich nur die Frage was am Drücken der Löhne ungeheuer gut ist….!
@ Anonymus
irgendwo hier im Blog, ist eine riesen Debatte darüber gewesen, glaube so gar im BGE teil. Das drücken der Löhne, wie jetzt auch in den US geschehen, (bei GM Neu Employees 50% weniger) nutz nur dem Shareholder und oder dem KGV etwas. Gewinnmaximierung.
… Deutschland habe in den vergangenen zehn Jahren seine Hausaufgaben unglaublich gut erledigt, “die Wettbewerbsfähigkeit erhöht, einen sehr hohen Druck auf seine Arbeitslosen ausgeübt”. “Wenn man sich die Lohnstückkosten anschaut, dann waren die Deutschen in dieser Hinsicht ungeheuer gut. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das ein nachhaltiges Modell ist – langfristig und für die gesamte Gruppe. ”
das war vorherzusehen, es mußte wohl so kommen..
Was passiert denn, wenn die anderen es den Deutschen nachmachen? Wenn ganz Europa das tut, stehlen wir Nachfrage bei den Amerikanern und den Asiaten. Die werden sich freuen und ein paar Handelsschranken errichten.
Aber warum soll nicht der Rest der Welt am deutschen Wesen genesen. Nehmen wir also an, alle Staaten senken ihre Lohnstückkosten um – sagen wir – zehn Prozent. Was passiert dann? Wenn wir nicht unseren Außenhandelsüberschuss mit dem Mars erhöhen können, dann passiert gar nichts, außer vielleicht einer Deflation.
http://blog.zeit.de/herdentrieb/2010/03/16/frankreich-deutschland-10_1550
zunächst, irgendwas muss mr. president ja sagen. das mit dem, im neudeutschen heisst man es das visionäre, hat er schon gut drauf.
klar exportieren die us of a.
zunächst einmal soldaten, die die europäer nicht haben, oder, im falle deutschland, gar nicht haben wollen. gab es da nicht einmal in der antike einen attischen seebund und einen staat namens athen, der von den geldern dieses bundes eine zeit nicht unflott lebte?
dann rüstungstechnik, womit ja auch deutschland, pfui teufel aber auch! noch geld verdient, hallo frau roth, erst wenn die letzte fabrik geschlossen und der letzte arbeiter entlassen ist, werden sie und ihre grünen merken, dass hier in zukunft nichts mehr zu holen ist (neue weissagung aus dem anfang des 21. jhdts)
dann software, immer noch. eigentlich verkauft man bei der software keine ware, nur ein nutzungsrecht. das auch durch zunehmende verbreitung nicht weniger wird, fast so etwas wie der geldschein mit der liegenden acht. wobei im fall winzigweich hinzukommt, dass die zum besseren abverkauf der version 7 immer noch das gleiche versprechen wie bei version 3: es wird mit der neuen version des betriebssystem stabiler, sicherer, einfacher.
dann agrarprodukte, nein keine hamburger, das ist franchise, aber bespielsweise holz, die wälder geben noch genug her, um japan die nächsten jahre zu versorgen. getreide ebenso, das soll nächstens auch wieder im preis steigen.
hochwertige und -preisige technik, flugzeuge zum beispiel, eben zeigte man dem mitbewerber, was eine amerikanische harke ist. das wird sich in zukunft noch wiederholen, wer die verbündeten nicht mehr braucht, braucht auch ihre industrie nicht mehr.
denn, die us of a haben einen vorteil: sie können sich auf ihr land zurückziehen und so als binnenstaat mit abgeschotteter wirtschaft immer noch besser leben als der rest mit ihren dollars, die dann zu continentals geworden sind.
@13
Nehmen wir also an, alle Staaten senken ihre Lohnstückkosten um – sagen wir – zehn Prozent.
Das ist nun sehr schräg auf der schiefen VoWi-Aggregatebahn gesurft.
Merke: Staaten haben keine Lohnstückkosten..!
Rechnet man die Währung rein und bei Deutschland die Kreislaufexporte heraus, waren die USA doch eh Exportweltmeister. Deutschland jedenfalls nicht. Kreislaufexporte will die Geschäfte nennen, bei denen zB ein in der Slowakei gebauter VW mit mehr als 100% in die Exportstatistik einfließt, weil seine Einzelteile mehrmal über die Grenzen gekarrt wurden.
Exportweltmeister ist eh nur ein Placebo von und für die Mikro-Makro-Ökonomen. Den dürft Ihr jetzt raten.