“How smart are you, if you can’t get your point across in under 140 characters?”, fragt der freundliche junge Mann im Video-Clip bei Thomas Knüwer. Gute Frage. Ich habe sie mir des öfteren gestellt, seit ich ein Twitter-account habe, und ich muss zugeben: ich bin offensichtlich nicht smart genug. Zwar bin ich sehr gescheit und sehr belesen (zumindest bilde ich mir das ein), aber es gibt wenige Dinge, die authentisch “ich” sind, die ich in 140 Zeichen kommunizieren könnte. Klar, ich kann auf einen ganzen Fundus origineller Zitate zurückgreifen und coole Links posten. Das schaffe ich, gestückelt und ge-tinyurld, zur Not auch in weniger als 140 Zeichen. Aber was sagt das schon? Ich bewundere eine Else Buschheuer, die in 140 Zeichen tagtäglich ausgesprochen Lustiges ans Schwarze Brett der Welt heftet; aber intelligent? Wie intelligent ist “man kann auch ohne Socken twittern”?
Doch genaugenommen ist das gar nicht der Punkt: Man kann nämlich ganz bestimmt in weniger als 140 Zeichen super-intelligente Dinge sagen, da habe ich gar keinen Zweifel. Die Frage ist nur: Können diejenigen, die diese 140 Zeichen lesen, das auch als “super-intelligent” verstehen? Womöglich nicht, wenn ihr gesammelter intellektueller Fundus aus nichts weiter als Textfragmenten mit weniger als 140 Zeichen besteht. Twitter-Jünger stehen damit vor derselben kniffligen Aufgabe, wie seinerzeit Fürsten und Kriegsherren, die sich von Orakelsprüchen leiten ließen. Nämlich vor der Frage: “Was zum Henker ist damit gemeint?” Also mussten die antiken Entscheider auf Interpreten zurückgreifen, Priester und Gelehrte, die ihnen die Botschaft des Orakels in “layman’s language” übersetzten. Wo hatten die Priester und Gelehrten das Wissen dafür her? Aus vielerlei Quellen – aber bestimmt nicht nur aus Orakelsprüchen.
Vielleicht hat sich Else Buschheuer überhaupt nichts dabei gedacht, als sie “man kann auch ohne Socken twittern” getwittert hat; vielleicht hat sie aber unmittelbar davor Kierkegaard oder Seneca gelesen, und hernach in diesem unscheinbaren Satz eine tiefschürfende Lebensweisheit auf die Reise geschickt. Wer weiß das schon? Kommunikation ist doppelt kontingent, schrieb seinerzeit der Herr Luhmann, soll heißen: Buschheuer weiß nicht, ob und wie ich ihr Zeugs lese, und ich weiß nicht, was sich Buschheuer dabei gedacht hat, als sie es schrieb. Vielleicht dachte sie sich: ich furze jetzt einfach mal was in den Äther, und so und soviele Idioten werden versuchen, irgendwas Intelligentes aus meinem Geschwafel herauszulesen. Und darüber kann ich mich köstlich amüsieren. Vielleicht dachte sie sich auch: ich verpacke die Weisheit der Jahrhunderte in einen knackigen, kurzen Satz – den nur diejenigen entschlüsseln können, die wirklich was drauf haben. Wir werden nie erfahren, was sich Else Buschheuer wirklich gedacht hat, als sie den Satz schrieb. Zumindest solange nicht, wie wir innerhalb der Grenzen der 140-Zeichen-Kommunikation bleiben.
Twitter ist damit in Wahrheit eine belanglose Spielerei. Ich habe in Twitter nichts Gehaltvolles gelesen oder geschrieben, bei dem nicht auf Referenzen außerhalb von Twitter verwiesen worden wäre; i.e. auf Blogeinträge oder Nachrichtenseiten, die mit deutlich mehr als 140 Zeichen hantieren. Selbst die lustigen Sprüche von einem Nicholas Taleb lassen sich nur mit Einschränkung genießen: a) erhalten seine Texte ihre Bedeutung, weil es sich um Taleb handelt, der sie schreibt; und von dem kennt man eben auch Texte, die deutlich länger sind als 140 Zeichen, ja länger als 140 Seiten. b) man weiß nicht, ob es sich beim Twitter-Taleb wirklich um den echten Taleb handelt. Vielleicht macht sich ja auch nur jemand einen Spass daraus, als Taleb aufzutreten und in weniger als 140 Zeichen “absurdly arrogant Twitter-Posts” abzusetzen. Ob diese Textzeilen also “smart” sind, erschließt sich so in Wahrheit auf keinen Fall.
Ist das ein Problem? Natürlich nicht – solange man es als das behandelt, was es ist. Kompliziert werden die Dinge, wenn Leute anfangen, “mehr” reinzulesen, als da in Wahrheit ist.















{ 83 Kommentare… Lesen Sie sie nachfolgend oder schreiben Sie einen }
Twitter ist nun mal in erster Linie eine Linkschleuder. Warum auch nicht? Dafür ist es sehr gut geeignet. In sich geschlossene Tweets gibt es zwar auch, dass sich damit aber nicht alles ausdrücken lässt dürfte jedem klar sein, der etwas nachdenken kann.
Entschuldigung
–>Ich habe in Twitter nichts Gehaltvolles gelesen oder geschrieben, bei dem nicht auf Referenzen außerhalb von Twitter verwiesen worden wäre;”
aha, aber da “jeder” Zwitschert, scheint es über Zwitscher, die Möglichkeit zu geben, schnell Info´s zu verbreiten. Die 140 reichen für diese Info anscheinend aus. Ist das nun gehaltvoll oder nicht?
Denk ma an die, die nicht so belesen sind. Für die kommt so ein Link oder Verweiß doch gar nicht schlecht.
ha, vergessen,
kennst du das Wort “Tratschen” das ist Twitter in dörflichen gebieten.
Streiken theoretisch erlaubt, aber bitte, es darf dem Arbeitgeber nicht schaden.
,,Doch am Ende brauchte es nur eine mit gesundem Menschenverstand ausgestattete Frankfurter Arbeitsrichterin, um die elitären Lufthanseaten mit dem Hinweis auf die territorialen Grenzen des deutschen Tarifrechts auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.”
quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,679664,00.html
5
Oh, ich sehe gerade. Off-topic und Nanuk hatte noch nicht freigegeben. sorry.
@ Holger #3
Da möchte ich meine tratschenden Dörfler aber mal gehörig in Schutz nehmen. Was bei einem kurzen Schnack ausgetauscht werden kann und auch wird, geht eher an die 140 Seiten als kümmerliche 140 Zeichen.
Dieses Getwitter ist mE nur eine weitere Verblödungskeule, der man sich nicht aussetzen muß.
Hand in Hand mit den ‘sozialen Netzwerken’ sind dergleichen ‘Innovationen’ so überflüssig wie ein Kropf. Die vorgelesene Kurzfassung von Klassikern ist ein Produkt auf dem modernen Markt. Für Leute, die gern mitreden wollen. Doch wozu sollte einer mitreden wollen, der sich nicht für die Vollversion interessiert. Ich schnall das Alles nicht
Ist das ein Problem? Natürlich nicht – solange man es als das behandelt, was es ist. Kompliziert werden die Dinge, wenn Leute anfangen, “mehr” reinzulesen, als da in Wahrheit ist.
in Wahrheit wgnx plötzlich ein Gott oder naiver Realist?
a) ich finde 140 ist ne gute Reisegeschwindigkeit…
b) um aufn Punkt zu kommen
c) okay belanglos, aber beispielsweise für den Mitschreiber Tischer sollten die 140 Sachen hier wirklich eingeführt werden
PS. defghijklmnopqrstuvwxyz
Twitter ist die konsequente Weiterentwicklung von SMS – nur mit einer universellen Empfängerschaft.
@ degnaphta
–>Ich schnall das Alles nicht”
ich auch nicht, weniger wie 140 zeichen
http://www.aha-zeitschrift.de/files/aha/image/artikel/liber-legis-gesetz-von-thelema/stele-der-offenbarung.jpg
blablabla
Oberschicht entsorgen oder Pensionen und Einkommen auf Grundsicherung kürzen.
< 140 Zeichen, und die einzig Intelligente Überlegung seit langem.
wer 8 von 13 nicht verstanden hat, hier nochmal in andrer Form und da bin ich ganz bei dir 11
http://img1.classistatic.com/cps/bln/100111/168r4/4382ba7_23.jpeg
Kontext ist das was du vermisst und kontext gewinnt Twitter indem man die Leute kennt oder kennen lernt. Ein Tweet steht meistens nicht alleine, sondern ist Teil einer (Lebens-)geschichte. Jeden Link den ich poste, hat für mich eine gewisse Relevanz, jeder Aussprcuh einen Gedanken. Auf die Dauer lernen einen die Follower immer besser kennen und man selbst die Leute denen man followed. So kann es dann auch passieren, dass in 140 Zeichen, etwas sehr gehaltvolles gesagt wird, es aber sehr trivial scheint.
Und Twitter bringt Kontext, bzw vertraut auf Kontext durch das Internet. Deswegen natürlich die Links. “Wertvollen” Content auf Twitter zu suchen ist wohl wahrlich ein schwieriges Unterfangen.
“Ich schnall das Alles nicht ” bringt es auf den Punkt, deshalb hier noch mal in etwas mehr als 140 Zeichen
Twitter ist ein Komplementärmedium, d.h. ein ergänzender, schneller, komprimierter Kommunikationskanal, der im besten Falle schon informiert, wenn die Macroblogosphäre noch an ihren Formulierungen feilt.
Nicht mehr.
Aber auch nicht weniger.
Das Wesentliche wurde unterschlagen: So wie Twitter derzeit funktioniert, ist es hierarchielos.
Grüße aus hessisch-Absurdistan
Bernhard
140 Zeichen sind weniger als die Redezeit, die man in Talkshows à la Christiansen eingeräumt bekommt. Also definitiv zu wenig, um was Sinnvolles zu sagen.
Eigentlich reicht das nicht einmal, um was Intelligentes zu so blöden Sachen wie einem Fußballspiel zu sagen.
Ich nutze Twitter eigentlich auch nur als schnelle Hinweismaschine. Die Möglichkeit schnell was zu schicken, weiterzuleiten und darauf antworten zu können, hat schon was. Nicht zuletzt, weil man “öffentlich” (wie ein Blog) und “privat” (wie Email) in einem Abwasch bekommt.
Aber für richtige Gedanken sind 140 Zeichen auf jeden Fall zu wenig.
“…und so und soviele Idioten werden versuchen, irgendwas Intelligentes aus meinem Geschwafel herauszulesen. Und darüber kann ich mich köstlich amüsieren.”
Nicht, dass ich ihre hellseherischen Fähigkeiten wirklich bestreiten könnte, auch wenn ich nicht nachgezählt habe wieviele Zeichen der Beitrag hat…
Sin die einzelnen tweets überhaupt kommunikativen Einheiten? Jedenfalls macht der einzelne tweet kaum Sinn. Erst die fortlaufende Serie von tweets gewinnt so etwas wie Form und Bedeutung.
Dauersummen als Präsenzsignal einer Adresse. Das Dauersummen braucht eine unterscheidbare Form, einen Klangcharakter, der durch wiederkehrende Stilmerkmale erzeugt wird. Im Fall von Else Buschheuer (nach dem ersten Eindruck zu urteilen) z.B. durch die Form: “man kann auch twittern” (ohne socken, mit klappmesser machen, usw.). Differenz und Wiederholung also, eines der robustesten ästhetischen Prinzipien.
Könnte gut sein, dass erfolgreiche twitterer (solche mit vielen followern) sich dadurch auszeichnen, in den 140 Zeichen eine gut balancierte und originelle Differenz-Wiederholungs-Kombi zu bespielen.
Im Ganzen hat diese eigentümliche soziale Wolke aus dauerpräsenten Adressen, die sich gegenseitig ihre virtuelle Präsenz signalisieren, für traditionelle Formen von Interaktion und Organisation vor allem die Folge, denke ich, dass sie sich auf einen prinzipiellen overspill der Kommunikation einstellen müssen, darauf, dass ‘es’ nicht unter uns bleibt. Das ist neu.
Hier eine interessante Doku zum Thema ‘being digital’, die aber – ebenso wie Schirrmachers Payback – mehr Fragen aufwirft als beantwortet und in der Darstellung mancher Sachverhalte den heute schon möglichen Erkenntnisstand ziemlich eklatant unterbietet (z.B. was die Therapie posttraumatischer Belastungsstörungen durch virtuelle Szenarien angeht).
http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/digitalnation/view/?utm_campaign=homepage&utm_medium=proglist&utm_source=proglist
Ich benutze weder ein Handy noch bin ich bereit eines zu nutzen. Ich möchte am liebsten, es ist leider verboten, ein Störgerät ständig eingeschaltet herumtragen. Was nutzen Hinweisschilder, das Handy sei auszuschalten, wenn dann doch plötzlich einer, den stummen Alarm nutzend, sein Handy aus der Tasche zieht und eine Nachricht liest, oder einfach telefoniert.
“Nein, ich muss noch warten – Nein – Ja, das dauert noch – Ich stehe an der Kasse aber es sind noch fünf Leute vor mir – Es ist nur eine Kasse auf – Nein das geht hier nicht. – Ja ich hab alles, ja auch deine Binden – Bis dann
Solchen Typen würde ich gerne “Stummschalten”. Überall.
Mir reicht ein Festnetzanschluß und ein Anrufbeantworter. Wer mich erreichen will, gerne, aber nicht überall und jederzeit. Und mit einer Flat für Telefon und Internet kann ich auch zurückrufen.
Twittern würde ich auch nicht, selbst wenn ich dafür mit 1 € pro Buchstabe bezahlt würde.
PS. Dieser Text mit Leerzeichen besteht aus 985 Zeichen.
Nun mit 139 Zeichen:
Ich benutze kein Handy, möchte ein Störgerät für meine Ruhe, Twittern ist Blödsinn, Twittern würde ich selbst für 1 € pro Buchstabe nicht!
@wgn
Twitter ist damit in Wahrheit eine belanglose Spielerei.
Ja und nein. Du nutzt das “falsch”. Twitter ist kein Kommunikationsmedium um komplizierte Sachverhalte zu erklären. Im Diesen Sinne hast Du recht. Dafür ist es aber auch nicht konzipiert.
Man kann es aber auf verschiedenen Weise nutzen. Ich versuche seit Dezember es auf eine für mich nützliche Weise anzuwenden bzw. einen Weg zu finden welche mir nützlich erscheint.
Ich bin bisher auf folgendes (für mich) gestoßen: es lässt sich sehr gut als personalisierter Newsticker einsetzen. Seit ich es nutze ist es weniger aufwändig für mich Headlines und interessante Blogs abzugrasen. Ich bekomme (mit den “richtigen” abos) diese frei Haus z.T. inkl. kurzen 140-Zeichen-Kommentaren und darauf verweisende Blogeinträge von anderen dazu. Also Einträge (Links zu) in gezielt für mich interessanten Blogs und Online-Zeitschriften zzgl. Pingbacks und Kommentare welche sonst nicht oder nur mit Mühe aufzufinden gewesen wären.
Sich mit anderen auszutauschen ist eher ein kleines feature dabei.
Ich folge also einem Dutzend, meist bloggende Rechtsanwälte, Datenschützer und Medienrechtler auf der Liste, dazu noch einmal so viele Ökonomen oder welche die Fachzeitschriften lesen und Kommentare dazu abgeben (wie dieser Blog hier oder Mark Thoma vom “economists view”). Dazu noch ein paar Exoten wie Otto Scharmer vom MIT in Boston.
Wenn also Krugman, Stieglitz, Schaar, des EP oder das BVerfG husten, dann erhalte ich meist zwei oder mehr Tweets inkl. bereits Meinungen von anderen “Fachmännern/Frauen” dazu.
Ihr hattet es doch letztes Jahr einmal vom medialen Overkill und der Informationen in der Informationsgesellschaft wenn ich mich recht entsinne. Twitter kann auch als eine Art interaktiver und individueller Newsletter – ein Informationsfilter – genutzt werden.
Twitter ist eine individuelle dpa/reuters.
Sich darüber auszudrücken ist z.B. mit Hilfe eines eigenen Links zu einem eigenen Blog dann demnach ein eigener Eintrag bei der dpa/reuters anderer Personen (der Follower).
Möglich das andere das anders sehen. Ich bin auch nach 2 Monaten noch in der “Testphase” und habe mir kein abschließendes Urteil gebildet.
Grüße
ALOA
x+x=2x
Sehr Informativ im Kontext der Mathematik.
Das Problem von Twitter ist das es keinen Kontext liefert…
Wenn Twitter der Kontext ist.
Ist twittern twittern…
Tischer irgendwo nen Fehler entdeckt?
Else Buschheuer gefällt mir am besten ohne Text, nur mit Foto.
http://www.dl1mh.de/morsen/morsen.htm
. ..- .-. . .—- …–
dit di-di-dah di-dah-dit dit
di-dah-dah-dah-dah di-di-di-dah-dah
°_°
[so, 3, Nanuk, der einzige, echte Twitterer (was für ein bescheuertes Wort) hier hat freigegeben..]
Der Name Else Buschfeuer ist aber auch nicht schlecht, froZ..
@13
“Nanuk, der einzige, echte Twitterer ”
Aber nicht der erste das war Heidegger…
Interessant erscheint mir das kurze treffende “intelligente” twittern beim Microblogging und der Beachtung des ROI. Inwieweit ist es wirklich eine Verbesserung der Firmenkultur/kann Umsatz steigern und ein besseres Arbeitsklima erreichen, bzw. durch welche Tweets.
Kann kurzes treffendes twittern von Problemen Bsp. in der Programmierung durch schnelle Rückmeldungen Zeitsparen?
wgnx:” Wie buche ich financial asset an … ”
anderer Tweeter:”…..” Innerhalb von Sekunden…
Kurz, treffend und definitiv intelligent.
“Es fällt nicht schwer etwas kurz zu sagen – wenn man etwas zu sagen hat.” Mark Twain
Würden sich mehr Twitterer dran halten, wäre Twitter weniger belanglos aber auch weniger erfolgreich. Was bleibt ist Rosinenpicken und über die Spielerei schmunzeln.
wer als Komatar gelesen werden will, muß es in drei Zeilen, na seien wir großzügig, in drei Sätzen schaffen…
(oder noch besser: Nur Überschriften, gell)
Das Huhn gackert (twittert ?) auch wenn es ein Ei gelegt hat. Das ist aber für die anderen Hühner von beschränkter Relevanz weil sie auch alle Eier legen.
..aber es geht natürlich auch einfach so:
http://www.youtube.com/watch?v=GACixKm8GKo&feature=related
off topic, Überschriften aus FAZ und WELT
„Super-GAU, der Konsequenzen haben muss“
„Margot Käsemann ist in ihrem Amt nicht zu halten“
laber,laber,laber
..die deutsche, erbärmliche Journalistenmeute bei ihrer Arbeit. Wegen 1,54 Promille, lächerlich. Als Rowdy Althaus eine junge Skifahrerin mit nem kleinem Baby zu Hause in Rambo-Manier totfuhr , da hielten sie sich alle bedeckt bzw. sprachen ihm im Vorhinein das Vorfahrtsrecht aus, aber hier liegen die Dinge ja ganz anders…
Diese sog. Journalisten sind echt zum Speien…
http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~EEB177B7F886849A5BE941C242C1117C5~ATpl~Ecommon~SMed.html#5EA2D6E8FA86462CA14633A523FECF1B
@ unwissender123
Sind das wirklich ernstgemeinte Fragen? Was soll Twitter bitte an betriebsinterner Kommunikation verbessern, was nicht auch mit so Uraltgeschichten wie email zu erledigen wäre? Wo ist der echte Fortschritt?
Messaging-Systeme oder die Nachrichten-Einträge auf sozialen Netzwerken wurden auch mal gehyped. Doch mehr als alte Spielerei im neuen Gewand ist da nicht.
Unglaublich aber wahr…
Abstract
“Despite a broad range of collaboration tools already available, enterprises continue to look for ways to improve internal and external communication. Microblogging is such a new communication channel with some considerable potential to improve intra-firm transparency and knowledge sharing. However, the adoption of such social software presents certain challenges to enterprises. Based on the results of four focus group sessions, we identified several new constructs to play an important role in the microblogging adoption decision. Examples include privacy concerns, communication benefits, perceptions regarding signal-to-noise ratio, as well codification effort. Integrating these findings with common views on technology acceptance, we formulate a model to predict the adoption of a microblogging system in the workspace. Our findings serve as an important guideline for managers seeking to realize the potential of microblogging in their company.”
http://aisel.aisnet.org/amcis2009/544/
Gibt mehre Beiträge in der Forschung dazu. Ich weiß gar nicht mehr ob das die von SAP unterstützte Studie war oder ob es noch eine andere gab.
Ob es wirklich etwas bringt? Ich weiß es nicht. Solche IT-Spielereien leiden oft darunter das man ihren wirklichen Ertrag nicht messen kann.
Meine Aussage war auf jeden Fall die, dass ein Beitrag im Microblogging bezogen auf einzelne Fragen/Aufforderungen die dringend sind und an alle gehen sollen, sehr wohl kurz und intelligent sein können.
Wer weiß, was das ist?
http://technogra.ph/wp-content/uploads/2009/09/app-store-icon.jpg
@ unwissender123
nee, da will ich dir auch nicht widersprechen. Es gibt bestimmt knuffige Einsatzgebiete für microblogging. Mit icq habe ich ja auch gute Erfahrungen gemacht vor etlichen Jahren. Auch vom virtuellen meeting-room bei 2nd-life habe ich fruchtbare Resonanz zumindest erlesen.
Mir ging es eher darum, daß alle diese neuen Ausformungen digital basierter Kommunikation letztendlich nicht mehr liefern, als ein pfiffig konfiguriertes email-System. Doch wenn man bedenkt, daß es sowas bereits seit Dekaden gibt, dann werden die ganzen ‘Neuauflagen’ um so lächerlicher.
@Degnaphta
Menschen können nunmal nicht mehr als sprechen und schreiben… und auf B2B habe ich keine lust da fehlt mir die Distanz… obwohl das sicherlich kommen wird.
@ Nanuk
B2B? Bregen zu Bregen?
Da wird es wohl auf die bregeninterne Grenzziehung ankommen. “Die Gedanken sind frei…” wird ja (noch?) mancherorts gesungen. Und solange das (noch?) klappt, sehe ich das Eschaton nicht immanentisiert
@Degnaphta
Womit wir wieder eine Frage des Bewustseins hätten ein Teufelskreiss… Firewall fürs Bewustsein die braucht man ja heute schon also auch nix neues unter der Sonne.
@Degnaphta
http://www.youtube.com/watch?v=93p7oDkA5WA
@Degnaphta
Darüber spricht das Schirmacherle ja nicht gerne… der faselt lieber von Information overkill das man damit das Gehirn eines Menschen matsche machen kann “Silence is golden”
We need Brainbombs said Dr Seltsam…
140 Buchstaben sind gewiss zu extrem, aber Blog-Kommentare von mehr als 10 Zeilen lese ich grundsätzlich nicht. Was ein Kommentator nicht in 10 Zeilen klar, kurz und bündig formulieren kann, lohnt sich meist nicht zu lesen.
@ Nanuk
Mist, der Sound ist jüst mal wieder übern Jordan, weshalb ich mir den B2B-Video später mal reintun muß. (Erwähnte ich schon mal, was ich von dieser ‘Video-Argumentiererei’ halte? Auch wenn es ab und an tatsächlich sinnvoll sein mag
Was jedoch Matschbirnen betrifft, mache ich mir um die ganzen kleinen Leute Sorgen, denen mit TV-Programmen/Sendern die neuronale Vernetzung beschädigt wird. OK, da sind dann die Eltern schuld (wozu haben wir die auch sonst) und so, aber bitter ist es allemale.
“How dumb are you, if you can get your point across in under 140 characters?”
Seid ihr immer noch dabei das 140 Buchstaben Thema zu diskutieren? Persil hat früher auch immer damit Werbung gemacht, dass es Wäsche weisser als die Konkurrenten wäscht. Es gab mal eine Zeit, da haben die Universitäten die Protokolle für das Internet entworfen. Heute vertraut man der Werbung. Und der Witz, es gibt tatsächlich Menschen die darüber auch noch ernsthaft diskutieren. Lol
@nanuk
Bitte gib mal frei! Wann starten hier endlich die off-topic Themen? Oder bitte poste mal ein Vid von Youtube.
http://www.welt.de/wirtschaft/article6522791/Onlinebrief-der-Deutschen-Post-kostet-46-Cent.html
Ideen ham die, ich muß schon sagen….(wenn das mal kein fl[eur]op wird…)
(ist längst freigegeben, aber Dash, bitte….. ja 45/46 war ne harte Zeit….13 war noch alles gut..)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44916425.html
..und das ist der Beweis, weiter gehts nicht..
http://www.youtube.com/watch?v=NpTieYE4i3E
@13 , da die anderen wohl gerade alle Maischberger glotzen…
Der gesamte Flugverkehr von und nach Griechenland kommt zum Erliegen
Am Mittwoch, den 24.2. legt ein Generalstreik das öffentliche Leben in Griechenland lahm: Behörden und Staatsbetriebe bleiben geschlossen. Neben Nah- und Fernverkehrsmitteln wie Eisenbahn, U-Bahn und Vorortebahn wird aufgrund der Beteiligung der griechischen Fluglotsen am Ausstand auch der nationale und internationale Fluverkehr zum Erliegen kommen. Geschäftsreisende sollten sich unbedingt mit ihren Fluggesellschaften in Verbindung setzen.
http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?AngID=1&StID=533241&DstID=0&titel=Griechenland:,Generalstreik,am,24.,Februar
Haben die keine Arbeitsgerichte in Griechenland? Kann man das nicht mit Polizei und Talkshow im Fernsehen über die Finanzierbarkeit sowie Hinweis auf die Kosten eines solchen Streiks unterbinden?
P.S. Ich mach die Kiste jetzt auch. Bis demnächst mal wieder.
P.S.
,,Haben die keine Arbeitsgerichte in Griechenland? Kann man das nicht mit Polizei und Talkshow im Fernsehen über die Finanzierbarkeit sowie Hinweis auf die Kosten eines solchen Streiks unterbinden?”
Vorsichtshalber betone ich noch mal, dass der Kommentar oben ironisch gemeint war. Denn gerade eben beschlich mich die Befürchtung, dass es hier doch vielleicht Menschen gäben könnte, die tatsächlich so denken.
Gute Nacht!
http://www.griechenland.net/news_details.php?siteid=8704
Es wird daher auch keine Nachrichtensendungen geben.
und da sage einer, es gäbe keine guten Nachrichten mehr..
ja, guts Nächtle, schlaf dir mal nen permanenten Namen an..
Wir haben letztes Jahr über Twitter zu einer Motorradtour nach Italien zusammengefunden. Twitter selbst ist vielleicht nicht immer gehaltvoll, aber es kann definitiv etwas gehaltvolles daraus entstehen. Wir haben nämlich die gesamte “Twitaly Tour 2.0(09)” getwittert und waren so in Kontakt mit der Familie und der Außenwelt, siehe: http://www.codemonster.de/twitaly/
Ich möchte Twitter nicht mehr missen.
Nähere Infos zur Tour, falls es wen interessiert, in meinem Blog unter dem Tag “twitaly”: http://www.das-motorrad-blog.de/tag/twitaly/
Wir waren über Twitter in Kambodscha.
War geil dort.
Mein Regenwurm hat neulich auch gezwittert.
Man war das aufregend.
Ich find zumindest den Namen hätten sie ändern können. Klingt wie Zwitter, Gewitter oder bitter. Die Begeisterungen oben zeigen, wie einfältig die Menschen geworden sind.
Es ist bitter für den Zwitter im Gewitter….
..aber besser wie als mit ohne Twitter.
Twitter etc…..
Hat jemand schon mal versucht einem(r) heute 16 jährigem(n) eine Seite komplexem DinA 4 Text lesen zu lassen? Wenn ja, dann auch aufgefordert eine Zusammenfassung des Gelesenen zu formulieren? Ich schon.
Während es Wenige geschafft haben konzentriert beim Text zu bleiben (ca. 15%) , sind diese dann fast außnahmslos an der Kommunikation gescheitert. Außer x-fachem “ähhh” und zusammenhanglosem Gestammel kam da nicht mehr viel. Twitter SMS etc. sei Dank.
George läßt grüßen:
http://www.zeitgeistlos.de/neusprech/orwell.html
Watt is DIN A4?
Ist eine Geheimsprache. Die wollen uns bloß fertigmachen damit.
im Keller und unterm Schreibtisch
We twittern all day, when we not us can see from eye to eye.
So whatt?
Twittern tun wa och inne EsPeDe – aba 140 Zeichen sin nich ville..
@13, da die anderen hier alle ab 140 Zeichen aufhören zu denken….
Heute morgen las ich in verschiedenen Online-Medien, dass die Piloten schuld am scheitern des Streiks seien. Was hatten sich nicht auch falsch gemacht? Klar, sie waren es ja die den Streit suchten. So etwas gehört sich nicht in Deutschland. Wer streikt, muss sich nicht wundern, wenn er sich den Zorn der Bevölkerung auf sich zieht. Aber ist ja aufgrund einer vernünftigen Richterin am Arbeitsgericht noch mal gut gekommen. Wäre ja noch schöner, wenn die Piloten mit ihrer frechen Art durchgekommen wären.
P.S. Dieser Text ironisch gemeint. Jegliche Auffälligkeit mit der Wirklichkeit rein zufällig. Der Autor distanziert sich von jeglicher Kritik an deutschen Arbeitgerichten.
Sorry, 66 hatte zu versehentlich zu schnell aufs Knöpfchen gedrückt, jetzt kommt 67:
Heute morgen las ich in verschiedenen Online-Medien, dass die Piloten schuld am Scheitern des Streiks gewesen seien. Was hatten sich nicht auch alles falsch gemacht? Klar, sie waren es ja gewesen, die den Streit suchten. So etwas gehört sich nicht in Deutschland. Wer streikt, muss sich nicht wundern, wenn er den Zorn der Bevölkerung auf sich zieht. Aber ist ja aufgrund einer vernünftigen Richterin am Arbeitsgericht noch mal gut gegangen.
@neutral
Herrlich das du ein Heiddeger Zitat auf deiner Seite hast den Neusprecher schlecht hin.
Moin!
Worum geht es hier im Block?
@nanuk
…..
…..
Seht ihr mich?
http://jeanny.heim.at/tutorials/teufel/teufel1.jpg
Ja.
http://www.filmmuseum-duesseldorf.de/fm/uploaded_images/nanuuk-731216.jpg
@Mumuk
“Worum geht es hier im Block!”
Ganz grob gesagt – ….. hierum!
http://www.wdr.de/radio/wdr2/westzeit/detail.phtml?id=493439
http://www.wdr.de/radio/wdr2/westzeit/detail.phtml?id=151944
Und – ….. hierum!
http://www.stuttmann-karikaturen.de/archivseq.php?id=3474
75 (138 characters left)
77 77 77 77—————77
Ich persönlich finde Zwitter auch gut.
Daß die nur 149 Zeichen haben, ist doch konfitüre.
Man muß mal Kompromissen machen.
´´ Neues aus der Anstalt ´´
(vom 23.02) ist den höchsten Fernsehpreis wert.
Unfassbar… kreativ, gigantische Leistung, es ist nicht mehr zu überbieten.
Es war wie ein Finale.
Vielleicht ein Zeichen dieser Zeit.
Auch von anderen Medien fühle ich mich gut unterhalten.
Heute auf Welt Online:
“Griechen erheben Nazi-Vorwürfe gegen Deutschland”
Griechenland sei für die Nazi-Besatzung im Zweiten Weltkrieg nicht entschädigt worden, sagt Vize-Regierungschef.
Dafür schnallen wir ihnen jetzt halt den Gürtel etwas enger in europäischer Rundumsolidarität. Wo ist das Problem? Immerhin haben jetzt auch die Unterschichtler in D (h4, Rentner, Alleinerziehende, ex-Mittelstand, Familien, Aufstocker usw) ein Feindbild zum dreinschlagen. Da sagen wir doch “Danke! Ihr lieben Griechen”
Wofür ist denn Nazi die Abkürzung?
Nationalzionisten?
Kann mal jemand aufklären?
@Degnaphta
Ist doch wunderbar wir Exportieren das Böse nach Griechenland…
Korrupt sind die Griechen
Zahlen keine Steuern…
Mistrauen dem Staat…
Das machen doch nur Griechen du bist doch nicht etwa einer oder… und der Souverän bleibt dabei auch noch souverän in dem er die probleme Griechenlands omnipotent löst…
Das wunderbare an der Welt ist man kann ein Arschloch sein man muss nur ein noch grösseres finden…
WGN, was ist dein wahrer Beweggrund für diese Zeilen?
Ist es eher der Schirmacher- Teil in dir, der von der ganzen oberflächlichen Informationsflut überfordert ist?
Oder ist es die Suche nach einem Grund deinen Twitter- Ausflug mit erhobenem Haupt zu beenden?
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