Genial: Keynes vs Hayek

by weissgarnix on 8. Februar 2010

Man kann es schlicht nicht anders bezeichnen als “genial”: Keynes und Hayek in einer Jam-Session, mit Lyrics, die meiner Meinung nach absolut zutreffend sind. Dass beide gemeinsam in den Refrain “There’s a boom and a bust” einstimmen zeugt zudem davon, dass die Macher wirklich verstanden haben, was die beiden verband – und was sie trennte. Hayeks Textzeile “Es ist der Boom, wo die Troubles anfangen” ist nicht 1:1 Keynes, aber dafür 99,5% Minsky. Nur mit seiner Ansicht zu Zins und Zentralbank liegt er in meinen Augen total daneben. Seine abschließende Punchline, dass die Politik nichts von dem versteht, was sie zu steuern versucht, ist hingegen wieder absolut zutreffend. Keynes würde ihm da aus heutiger Perspektive unumwunden zustimmen. Hayek-Fans werden zudem die Metapher mit der Glaspyramide sehr hübsch finden – natürlich nur, sofern sie seine Bücher gelesen haben. Was ja leider auf die Wenigsten zutrifft.

Quelle: econstories.tv

Via @Frankie Bernankie

{ 3 trackbacks }

Fear the Boom and Bust (Video, Musik) • Börsennotizbuch
9. Februar 2010 um 13:48
Keynes und Hayek rappen die Wirtschaft « Blick Log
9. Februar 2010 um 16:48
Hayek vs. Keynes – als Rap – Das Philoblog
12. Februar 2010 um 12:06

{ 48 comments… read them below or add one }

1 Virus 8. Februar 2010 um 20:40
2 Werner 8. Februar 2010 um 20:44

Sieht mir nicht nach Keynes sondern eher nach einem Rifkin aus:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564

Hayek ist tod, dabei sollten wir es belassen.

3 Virus 8. Februar 2010 um 20:50
4 Rüdiger Kalupner 8. Februar 2010 um 20:57

‘Das Falsche hat den Vorteil, dass man immer darüber schwätzen kann. Das Wahre muß gleich getan werden, sonst ist es nicht da’ – Goethe. Das gilt für Keynes und v. Hayek. Die Leistenden im Wirtschaftsprozess werden den Tag erleben, an dem das Evolutionslogisch-Wahre in die öffentliche Diskussion kommt, das ist das Steuerungssystem für die Weltordnung des KREATIVEN, und sie werden jubeln, dass dieses Wahre sofort dominomächtig wird und sich via Aktiencrash weltweit durchsetzen wird. Die Tage des 2%Wachstumszwang-Regime der KAPITALSTOCKMAXIMIERER, dem sowohl Keynes wie v. Hayek dienten, sind gezählt – und damit auch die Tage der Schwätzer über die hochberühmten Varianten des Falschen.

Und nun schwätzt ruhig weiter.

5 Nanuk 8. Februar 2010 um 21:01

@Werner
Aber recht hat er!

6 Virus 8. Februar 2010 um 21:03
7 Virus 8. Februar 2010 um 21:04

@Nanuk

its partytime on weissgarnix de

8 EuroOptimist 8. Februar 2010 um 21:56

Gibt WGN inzwischen als australischer Professor getarnt der FAZ Interviews, um die neoklassischen Ökonomen in die Pfanne zu hauen?

9 Nanuk 8. Februar 2010 um 22:06

@EuroOptimist
Ne das ist Nanuk als Professor getarnt :)

10 Werner 8. Februar 2010 um 22:48

@Eurooptimist

Ist halt FAZ, die Fragen nicht brauchen wir höhere Spitzensteuersätze wie 1929 um die Krise zu überwinden.
Und wird es trotzdem 10 Jahre dauern.
Stattdessen wird der Eindruck vermittelt, wir entschulden jetzt die Banken, und dann ist alles gut, weil ein neuer Verschuldungszyklus beginnen kann.

11 Nanuk 8. Februar 2010 um 23:12

@Werner
Was sollen die auch erzählen wir nehmen den Reichen und geben den Armen was die einzige Lösung ist und arbeiten braucht balt auch keiner mehr…Schlaraffenland kommt in deren Gehirn nicht vor.

Von daher Japan here we come… die Menschen werden Winkemännchen in Parkhäusern machen ohne sich zu fragen was sie da überhaupt tun und ich geh in die Tonne und lache mich kaput.

12 unwissender 9. Februar 2010 um 00:12

“Hayek-Fans werden zudem die Metapher mit der Glaspyramide sehr hübsch finden – natürlich nur, sofern sie seine Bücher gelesen haben. Was ja leider auf die Wenigsten zutrifft.”

….. und verstanden haben – hast Du vergessen!

p.s.

Trifft bei JMK ebenfalls zu – das mit dem verstanden!

;-)

13 unwissender 9. Februar 2010 um 00:20

Wobei ich dieses Interview – bitte alle Teile bei youtube beachten – interessanter finde.

http://www.youtube.com/watch?v=VqU-AZh-wqU

Den Link zu den beiden flotten Rappern hatte doch schon vorletzte Woche einer hier eingestellt, dann kam vor ein paar Tagen die FTD drauf und ……….. !

14 topi 9. Februar 2010 um 00:36

Interessantheit liegt wohl etwas mit Schönheit gemein: sie liegt im Auge des Betrachters. :–)

15 topi 9. Februar 2010 um 00:37

hat, natürlich.

Gute Nacht.

16 Flasche Pommes 9. Februar 2010 um 00:39

Wenn wir schon mal dabei sind, stelle ich noch mal einen anderen Freund der Ökonomie vor (falls noch nicht bekannt):
Mr. Merle Hazard
http://www.merlehazard.com
http://www.youtube.com/watch?v=emHIZiathxk

17 Flasche Pommes 9. Februar 2010 um 00:40

Und nicht zu vergessen Yoram Bauman mit dem Klassiker http://www.youtube.com/watch?v=VVp8UGjECt4
http://www.standupeconomist.com/

18 pils 9. Februar 2010 um 01:38

Ohne auf den Inhalt eingehen zu wollen, davon verstehe ich zu wenig… raptechnisch war das echt nicht schlecht. Manchmal ein bisschen abseits des Rythmus, aber aus sonem Thema doch so brauchbaren Rap zu machen zeugt von handfertigkeit.

Danke für den Link.

19 maestro 9. Februar 2010 um 03:00

Der Hayek aus dem Video hat was von Luhmann…

20 keiner 9. Februar 2010 um 08:14

Nur der Ordnung halber:

Erster Poster des Links war

Im Fred “Wehrt Euch gegen die Hätschelkinder!”

Jack 27. Januar 2010 um 00:36

@all

Keynes vs. Hayek Rap Anthem:

http://www.youtube.com/watch?v=d0nERTFo-Sk

21 topi 9. Februar 2010 um 09:52

K einer muss ja den Durchblick haben. :daumen:

22 weissgarnix 9. Februar 2010 um 10:15

@keiner

Sorry, hatte ich damals übersehen.

23 Nanuk 9. Februar 2010 um 10:21

@Flasche Pommes

Als Resümee ihrer Forschung nennt Ostrom folgende Prinzipien für erfolgreiche Lösungen von lokalen Allmendeproblemen:

1. Klar definierte Grenzen und einen wirksamen Ausschluss von externen Nichtberechtigten.

Meins ist meins

2. Regeln bezüglich der Aneignung und der Bereitstellung der Allmenderessourcen müssen den lokalen Bedingungen angepasst sein.

Es währe gut wenn Gesetze was mit der wirklichkeit zu tun haben.

3. Die Nutzer können an Vereinbarungen zur Änderung der Regeln teilnehmen, so dass eine bessere Anpassung an sich ändernde Bedingungen ermöglicht wird.

Wird das Wasser verschmutzt sollte man es lassen

4. Überwachung der Einhaltung der Regeln.

Es ist gut ne Polizei zu haben.

5. Abgestufte Sanktionsmöglichkeiten bei Regelverstößen.

Gefängnisse sind auch nicht schlecht.

6. Mechanismen zur Konfliktlösung.

Vieleicht noch nen Richter dabei.

7. Die Selbstbestimmung der Gemeinde wird durch übergeordnete Regierungsstellen anerkannt.

Währe gut wenn das der Staat akzeptieren würde.

Tada fertig ist der Nobelpreiss

24 Systemfrager 9. Februar 2010 um 10:47

@ WGNX

“Es ist der Boom, wo die Troubles anfangen” ist nicht 1:1 Keynes, aber dafür 99,5% Minsky.

Und vor allem 100% Schumpeter.

Ja, bei Keynes ist das Problem nicht die Disproportionalitäten, sondern der Nachfragemangel. Und das ist schon was. Die Disproportionalitäten sind NIX. Schon Marx, eigentlich schon viele vor ihm versuchten Krisen durch Disproportionalitäten zu erklären (in der Realwirtschaft oder bei den Banken/Börsen), alle Versuche sind kläglich gescheitert. Disproportionalitäten sind keine Erklärungen, nur reine Tautologien. Wer ist also der nächste gescheiterte „Tautolog“? Minsky?

25 Nanuk 9. Februar 2010 um 11:03

Na Harzler gibt nächstes Jahr mehr Geld…
http://www.youtube.com/watch?v=g4ZxjZEanT0

26 Nanuk 9. Februar 2010 um 11:08

und an alle die etwas mehr auf dem Konto haben freut euch auf ne dicke Steuererhöhungsorgie…

27 keiner 9. Februar 2010 um 12:11

“Es ist der Boom, wo die Troubles anfangen”

…das sagt auch ‘Hayek in dem Video…

http://www.eachtradingday.com/hayek-vs-keynes-eine-musikalische-erklarung-270120101/

The place you should study isn’t the bust
It’s the boom that should make you feel leery, that’s the thrust
Of my theory, the capital structure is key.
Malinvestments wreck the economy…

28 keiner 9. Februar 2010 um 12:12

…warum sollte es also 1:1 Keynes sein?

29 Nanuk 9. Februar 2010 um 12:24

@keiner
Weil es Henne und Ei ist…
Ist der Kater schlecht oder das saufen vorher such dir was aus… liegt am Blickwinkel.

Die Lösung…

A man will be imprisoned in a room with a door that’s unlocked and opens inwards; as long as it does not occur to him to pull rather than push.
Ludwig Wittgenstein

30 Nanuk 9. Februar 2010 um 12:30

@keiner
Manchmal stimmt das dann wieder das…
Hagenbuch macht nen guten Vorschlag.Einfach sitzen bleiben.
http://www.youtube.com/watch?v=QI4dvFOS5jw

31 unwissender 9. Februar 2010 um 12:31
32 guang 9. Februar 2010 um 12:32

Passt irgenwie gerade, daher hier noch mal zwei Ideen:

1. Sitze im Parlament in Abhängigkeit der Wahlbeteiligung besetzen. Bei 70% Wahlbeteiligung dürften auch nur 70% der Parlamentssitze besetzt werden.

2. Beamte in Abhängigkeit der Arbeitslosenquote entlassen. Bei einer Arbeitslosenquote von 8% müssten entsprechend auch eine Anzahl Beamte (durch Losverfahren) ihren Sessel räumen. Alternativ, Jobsharing von Hartz IV-lern und Beamten.

33 weissgarnix 9. Februar 2010 um 12:37

@keiner

Der monetäre Zyklus ist das Gemeinsame zwischen Keynes und Hayek; der Fokus auf Boom und Kapitalstruktur ist Minsky. Im Endeffekt aber auch wurscht, weil Minsky sagt ja, er selbst sei 100% Keynes.

34 froZ 9. Februar 2010 um 13:47

So, Leute, da die deutsche Nachdichtung bei “Cafe Hayek” wirklich unter aller Sau ist, hab ich mich auch mal an der Sache versucht. Hier das Ergebnis (natürlich phasenweise keine reine Übersetzung, sondern eine freie Nachdichtung). Alle Rechte zu kommerzieller Verwertung vorbehalten!

Es geht vor und zurück seit ‘ner Ewigkeit
K: Der Markt gehört gesteuert!
H: Nein, er gehört befreit!
Nach jedem Aufschwung ‘ne Krise, da wird es uns bang
H: Schuld sind niedrige Zinsen!
K: Nein, der tierische Drang!

K: John Maynard Keynes ist der Makro-Guru, heißt es
Den müssen wir rufen, wenn die Wirtschaft voll entgleist is’
Depression, Rezession, Sein oder Nichtsein ist die Frage
Drum hör doch mal richtig hin, was ich dir jetzt dazu sage
Erst Boom, dann das 29-er Jahr
Die Wirtschaft im Arsch, nichts ist mehr, wie es war
Die Löhne stecken fest, viele Leute ohne Jobs
Nur auf die Erholung warten? Na, dann geh’n wir alle hops
Mein Plan ist einfach, keiner kann sich dem verweigern
Es gilt, die aggregierte Nachfrage zu steigern
Konsum, Invest und Staat – fließt den Leuten in die Taschen
Wenn das in der Summe wächst, dann kann jeder davon naschen

…[Refr.]…

Es muß Geld verballert werden, es muß scheppern in den Kassen
Ein Kreislauf-Strom von Zaster, und hoch die Tassen!
Und wenn der Strom stockt, der Grund ist egal,
Staatsausgaben hoch, wir stimulieren noch mal!
Vergiß das Sparen, das brauchen wir nicht
Tot sind wir alle auf lange Sicht
Das Paradox des Sparens: es treibt in den Ruin!
Ein Pferd, das nur im Stall steht, kann keinen Karren zieh’n

Geschäft wird getrieben vom tierischen Drang
Bulle und Bär, da wird es uns bang
Wenn nicht genug Invest, zuwenig Einkommen fließen
Dann muß der Staat die Lücke schließen
Monetär oder fiskalisch, das ist beides drin
Gräben graben… und auch Krieg hat durchaus Sinn
Wenn etwas zu Bruch geht, dann kann wer dran verdienen
Und ein Multiplikator treibt die Maschinen

Wenn die Notenbank den Zins nach unten treibt
kann’s doch sein, daß das Geld bei den Banken bleibt
Liquiditätsfalle – da helfen nur Defizite
Mehr Schulden – so kommen wir aus der Schiete
Meine Allgemeine Theorie schlug ziemliche Wellen
Tat die WiWi auf neue Grundlagen stellen
Gar kein Grund zu falscher Bescheidenheit:
“Wir sind alle Keynesianer!” ist die Losung der Zeit

Es geht vor und zurück seit ‘ner Ewigkeit
K: Der Markt gehört gesteuert!
H: Nein, er gehört befreit!
Nach jedem Aufschwung ‘ne Krise, da wird es uns bang
K: Hast’ gehört, Freddy? Ja, genau so geht es lang!

H: O.K., mein Freund Keynes, deine Theorie, die vergißt,
was die Mechanik des Wandels ist
Auf Aggregation soll die Gleichung beruh’n
Doch siehst du nicht, was Menschen wirklich tun
Deine Lehre hilft Politikern zu verhüllen,
wie sie ihren Amigos die Taschen füllen
Sie tun so, als gäbe es Freibier für alle
und führen uns in die Schuldenfalle
Lehre uns, auf Krediten zu reiten
Dann brauchst Du den Arzt zu späteren Zeiten
Nur durch echtes Sparen die Wirtschaft erstarkt
Zeit und Zins, das regelt der Markt
Deine Ausgaben – ein Hebel ohne Kraft
und langfristig tot deine Wissenschaft
Mein Freund, nun sei doch bloß nicht gekränkt
Aber denk doch mal so, wie ein Ösi denkt!

… [Refr.] …

Du solltest dich nicht auf die Krise versteifen
sondern die Tücken des Aufschwungs begreifen
Wenn’s lange geht immer nach oben nur
dann leidet die Kapitalstruktur
Künstlich niedrige Zinsen, die Kreditströme fließen
Fehlinvestitionen ins Kraut nun schießen
Doch das Geld ist nicht wirklich Kapital
sondern Inflation, zum Teufel noch mal!
Wenn im Boom große Bauprojekte entsteh’n
Wart’ nur ein Weilchen, bald ist’s drum gescheh’n
Die Ersparnis nicht echt, der Konsum überhöht
Doch bald zeigt sich, was man unter Knappheit versteht
Es steigen die Kosten, es steigen die Zinsen
Dann gibt’s einen Crash. Da vergeht dir das Grinsen
Der Boom war doch bloß ein Saufgelage
mit Kapitalentwertung am nächsten Tage
Ob damals oder zu heutigen Zeiten
Fehlinvestitionen führen zu Pleiten
Die Druckerpresse ersetzt nicht das Sparen
Das zeigt sich immer nach ein paar Jahren
Auch dein “Stimulus” ist eine falsche Arznei,
führt nur noch mehr Anreiz-Verzerrung herbei
Und auch an keiner Liqui-Falle tut die Wirtschaft kranken
Ich sag’s dir zum Schluß: Es sind nur die Pleite-Banken

… [Refr.] …

35 unwissender 9. Februar 2010 um 13:59

Tja, @froZ, da hilft wohl nur noch …..

http://www.youtube.com/watch?v=LFKM2VYDPjg

36 Nanuk 9. Februar 2010 um 14:21

@unwissender
Es gibt keine Dialektische Auflösung des Problems entweder drücken oder ziehen.

37 froZ 9. Februar 2010 um 14:22

@ unwissender

Na, wenn wir schon bei der Dame sind, noch passender fände ich ja dies:

http://www.youtube.com/watch?v=vTr-BlQrIA0&feature=related

38 Nanuk 9. Februar 2010 um 14:28

@froZ
Aber wofür wird sie Gebraucht?

39 Stephan 9. Februar 2010 um 14:32

Das ist aber auch das ziemlich einzig Geniale was die Burschen von Cafe Hayek jemals produziert haben. Sonst erschöpfen sich deren Beiträge in Hardcore libertären Unfug, warum der Staat gerade mal wieder Evil ist.

40 unwissender 9. Februar 2010 um 15:02

@froZ

Ist ja auch mein Motto!

http://www.youtube.com/watch?v=-4w7an00vGI

41 froZ 9. Februar 2010 um 15:02

@ Nanuk

“Aber wofür wird sie gebraucht?”

Das kann ich Dir auch nicht sagen.

NATUR: “Du hast offenbar nicht erkannt, daß das Leben dieses Universums ein ewiger Kreislauf von Schöpfung und Zerstörung ist, die beide so zusammengehören, daß jede beständig der anderen und der Erhaltung der Welt dienen muß; denn wenn eine der beiden aufhörte, würde sich die Welt auflösen. Deshalb gereichte es ihr zum Schaden, wenn irgend etwas in ihr vom Leiden befreit wäre.”

ISLÄNDER: “Das gleiche höre ich alle Philosophen behaupten. Da aber das, was zerstört wird, leidet, und das Zerstörende nicht genießt und bald selber zerstört wird, so sage mir, was kein Philosoph mir zu sagen weiß: Wem gefällt oder wem nützt dieses unglückselige Leben des Universums, das durch die Vernichtung und den Tod aller Dinge, aus denen es besteht, erhalten wird?”

(aus Giacomo Leopardi, Dialog zwischen der Natur und einem Isländer, 1827)

42 bommel 9. Februar 2010 um 15:08

Genial ? Hä ? Hab ich was nich mitgekriegt ?

Billi hiphop mit Nerd-Inhalt und: 7 1/2 Minuten ? Geht’s noch langweiliger ?

Ich bid dich woasgoanix, geh schräb wos geschäds !

43 froZ 9. Februar 2010 um 15:11
44 Nanuk 9. Februar 2010 um 15:11

@froZ
Natur hörst du mich?Nicht wie du bist ist das Wunder sondern das du bist.

45 Stephan 9. Februar 2010 um 15:26

AEA 2010 Humor Session:
“Economists do it with models” von Jodi Beggs in der (http://bit.ly/aL5WAm) “What to Expect When You’re Expecting the Nobel Prize” von Yoram Bauman (http://bit.ly/bHHd0Q) Und das Paper “The Economics of Faking Ecstasy” von Hugo Mailon (http://bit.ly/9NnVS5)

46 Stephan 9. Februar 2010 um 15:35

Ah. Und wenn ich schon dabei bin. Steve Keen und Real World Economics vergibt den Dynamite Prize in Economics. Man kann abtimmen über: “… the three economists who contributed most to blowing up the global economy.”

http://bit.ly/93Hrbz

Mein Voting: Eugene Fama, Robert Lucas und Edward Prescott. Greenspan scheint aber die Nase voran zu haben? Ich finde das ist unverdient. Denn wie er selbst sagt: “I was praised for things I didn’t do, and I’m now being blamed for things I didn’t do.”

47 topi 9. Februar 2010 um 15:44

Und Friedman himself?

48 dels 9. Februar 2010 um 16:48

Klasse gemacht. Jetzt bin ich auf die Fortsetzung gespannt. Wird EconStories zu den Thesen von Milton Friedman Death Metal spielen?

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