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	<title>Kommentare zu: Das Ganze nochmal grafisch</title>
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	<description>Wirtschaft, Politik und alles andere auch</description>
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		<title>Von: Wat.</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2010/02/07/das-ganze-nochmal-grafisch/#comment-57404</link>
		<dc:creator>Wat.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 17:58:58 +0000</pubDate>
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		<description>@ Andreas Kreuz # 158

Ideologen &lt;i&gt;glauben&lt;/i&gt; was sie sagen - es ist allein deshalb für sie richtig und kann keine Lüge sein.
(Eine &#039;Ahnung&#039; kann nur an ihn &#039;heran&#039;, wenn ihm ein anderer sein Kartenhaus zerstört)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Andreas Kreuz # 158</p>
<p>Ideologen <i>glauben</i> was sie sagen &#8211; es ist allein deshalb für sie richtig und kann keine Lüge sein.<br />
(Eine &#8216;Ahnung&#8217; kann nur an ihn &#8216;heran&#8217;, wenn ihm ein anderer sein Kartenhaus zerstört)</p>
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		<title>Von: Andreas Kreuz</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2010/02/07/das-ganze-nochmal-grafisch/#comment-57401</link>
		<dc:creator>Andreas Kreuz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 16:27:47 +0000</pubDate>
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		<description>Hat Hüther keine Ahnung oder lügt er wissentlich?

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/doku_und_debatte/?em_cnt=2414370&amp;em_cnt_page=3</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat Hüther keine Ahnung oder lügt er wissentlich?</p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/doku_und_debatte/?em_cnt=2414370&amp;em_cnt_page=3" rel="nofollow">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/doku_und_debatte/?em_cnt=2414370&amp;em_cnt_page=3</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: topi</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2010/02/07/das-ganze-nochmal-grafisch/#comment-54076</link>
		<dc:creator>topi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 00:03:07 +0000</pubDate>
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		<description>@ goodnight  #150

&quot;Ökonom&quot;

echt?

mal von den in der Statistik enthaltenen AHilfeempfängern abgesehen.

Den Unterschied zwischen Median und Durchschnitt sollte doch aber bekannt sein, oder?

Und zu den Steuern und Abgaben.

Ja, es gab auch Erhöhungen.
Aber für wen denn?
Und für wen wurde gesenkt?

Die Grenzbelastung aus STeuern und ABgaben ist bei 44.000 Euro mit Riester, konfessionslos, bei 65 % angekommen.
Dazu MWST, Mineralöl, Öko, Prxisgebühr.
Richtig.

Die Grenzbelastung Oben wurde deutlich gesenkt, von 53 auf 42 (heute wieder 45) Prozent.
Die Kupons gar auf 25% gesenkt.

Und da fallen Praxisgebühr und spezielle Verbrauchssteuern (na ja, vielleicht bei überausgedehnten Schaumweinparties :roll: ) nicht ins Gewicht, die MWST prozentual deutlich weniger.


So wird ein Schuh draus.
Und statt das die 65%-Idioten nach oben schauen, treten sie nach unten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ goodnight  #150</p>
<p>&#8220;Ökonom&#8221;</p>
<p>echt?</p>
<p>mal von den in der Statistik enthaltenen AHilfeempfängern abgesehen.</p>
<p>Den Unterschied zwischen Median und Durchschnitt sollte doch aber bekannt sein, oder?</p>
<p>Und zu den Steuern und Abgaben.</p>
<p>Ja, es gab auch Erhöhungen.<br />
Aber für wen denn?<br />
Und für wen wurde gesenkt?</p>
<p>Die Grenzbelastung aus STeuern und ABgaben ist bei 44.000 Euro mit Riester, konfessionslos, bei 65 % angekommen.<br />
Dazu MWST, Mineralöl, Öko, Prxisgebühr.<br />
Richtig.</p>
<p>Die Grenzbelastung Oben wurde deutlich gesenkt, von 53 auf 42 (heute wieder 45) Prozent.<br />
Die Kupons gar auf 25% gesenkt.</p>
<p>Und da fallen Praxisgebühr und spezielle Verbrauchssteuern (na ja, vielleicht bei überausgedehnten Schaumweinparties <img src='http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' />  ) nicht ins Gewicht, die MWST prozentual deutlich weniger.</p>
<p>So wird ein Schuh draus.<br />
Und statt das die 65%-Idioten nach oben schauen, treten sie nach unten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: topi</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2010/02/07/das-ganze-nochmal-grafisch/#comment-54074</link>
		<dc:creator>topi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 23:46:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.weissgarnix.de/?p=4030#comment-54074</guid>
		<description>@ Undertaker

das soll deutschlandweit gelten?
Mag sein, dass einige Stellen zu Dreckskonditionen nicht besetzt werden; aber doch nicht dort, wo schon 15% offiziell arbeitslos sind.

In welchen Branchen sollen denn diese Stellen sein?


&quot;Nur muss man das Problem verstehen. Die Unternehmen bieten deshalb keine höheren Löhne, wie es die simple neoklassische Theorie vorhersagen würde, weil sie dann auch der gesamten bereits beschäftigten Belegschaft dieses Lohnniveau zugestehen müssten, aber die Zahl der zusätzlichen Arbeitswilligen trotz positiver Grenzproduktivität nicht in dem Umfang steigen würde, der nötig wäre, um den Verlust bei der ersten Gruppe auszugleichen.
Hoffe, das war verständlich. &quot;

Denke schon.  Aber wieder die Frage nach den Branchen.
Etliche  im NL haben doch keine feste Grenzproduktivität, da die Preise für lokale Dienstleistungen nicht (unwesentlich) im internationalen Wettbewerb stehen.
Und die flächendeckenden Preiserhöhungen, bspw. durch ML, erhöhen dann doch alle Grenzproduktivitäten der Beschäftigten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Undertaker</p>
<p>das soll deutschlandweit gelten?<br />
Mag sein, dass einige Stellen zu Dreckskonditionen nicht besetzt werden; aber doch nicht dort, wo schon 15% offiziell arbeitslos sind.</p>
<p>In welchen Branchen sollen denn diese Stellen sein?</p>
<p>&#8220;Nur muss man das Problem verstehen. Die Unternehmen bieten deshalb keine höheren Löhne, wie es die simple neoklassische Theorie vorhersagen würde, weil sie dann auch der gesamten bereits beschäftigten Belegschaft dieses Lohnniveau zugestehen müssten, aber die Zahl der zusätzlichen Arbeitswilligen trotz positiver Grenzproduktivität nicht in dem Umfang steigen würde, der nötig wäre, um den Verlust bei der ersten Gruppe auszugleichen.<br />
Hoffe, das war verständlich. &#8221;</p>
<p>Denke schon.  Aber wieder die Frage nach den Branchen.<br />
Etliche  im NL haben doch keine feste Grenzproduktivität, da die Preise für lokale Dienstleistungen nicht (unwesentlich) im internationalen Wettbewerb stehen.<br />
Und die flächendeckenden Preiserhöhungen, bspw. durch ML, erhöhen dann doch alle Grenzproduktivitäten der Beschäftigten.</p>
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	<item>
		<title>Von: undertaker</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2010/02/07/das-ganze-nochmal-grafisch/#comment-53945</link>
		<dc:creator>undertaker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 16:50:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.weissgarnix.de/?p=4030#comment-53945</guid>
		<description>@wgn, Fabian Lindner:

Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Die Leute, die im Moment für einen Lohn um Hartz IV arbeiten, wollen im Spiel bleiben, Stigmatisierung entgehen, brauchen Arbeit zur Selbstbestätigung. Ihre Arbeit wäre den Unternehmen prinzipiell mehr wert, es gibt also mehrere Gleichgewichte, aber die Arbeitnehmer schaffen es nicht, das Gleichgewicht mit den höheren Löhnen durchzusetzen. Hier könnten Mindestlöhne sinnvoll sein.

Die andere Seite sind aber die Leute, deren Präferenzfunktion Arbeitsleid impliziert und die daher nicht bereit sind 200 Stunden im Monat ohne monetäre Kompensation zu arbeiten. 

Meine These ist, dass der Arbeitsmarkt im Niedriglohnsektor aktuell im Ungleichgewicht ist und die Unternehmen zu den Löhnen, die sie momentan der ersten Gruppe zahlen, gerne mehr Arbeiter beschäftigen würden. Doch die Hartz IV-Empfänger wollen nicht, das Arbeitsangebot ist zu niedrig, jeder der einen Arbeitsplatz finden will, kann das auch. 
Bevor ich gleich gelyncht werden, ich will daraus keinen moralischen Vorwurf ableiten, dass viele Hartz IV-Empfänger nicht für fast schon sittenwidrige Löhne Drecksjobs erledigen wollen.

Nur muss man das Problem verstehen. Die Unternehmen bieten deshalb keine höheren Löhne, wie es die simple neoklassische Theorie vorhersagen würde, weil sie dann auch der gesamten bereits beschäftigten Belegschaft dieses Lohnniveau zugestehen müssten, aber die Zahl der zusätzlichen Arbeitswilligen trotz positiver Grenzproduktivität nicht in dem Umfang steigen würde, der nötig wäre, um den Verlust bei der ersten Gruppe auszugleichen.
Hoffe, das war verständlich. 

Mindestlöhne helfen nun zwar der ersten Gruppe der Arbeitsfreudigen, doch Anreize für die zweite Gruppe werden nur geschaffen, wenn der Mindestlohn mindestens deren Reservationslohn beträgt. Aufgrund von Hartz IV liegt dieser allerdings deutlich über dem markträumenden Gleichgewichtslohn. Mindestlöhne sind daher zwar sinnvoll, um fairere Löhne durchzusetzen, solange sie nicht zu hoch angesetzt werden, jedoch nicht, um den Arbeitsanreiz zu erhöhen.

Und darum ist Workfare so clever: Nur durch dieses Modell werden die Reservationslöhne gesenkt und der nötige Lohnabstand im Niedriglohnsektor geschaffen, ohne die Grundsicherung zu senken.

Senkung der Grundsicherung ist hingegen asozial, beim bedingungslosen Grundeinkommen klafft eine Finanzierungslücke von gut 200 Mrd. €, Kombilöhne sind nichts anderes als Subventionen für die Unternehmensgewinne und Mindestlöhne sind zwar sinnvoll im Vergleich zum Status Quo, schaffen aber kaum neue Beschäftigung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@wgn, Fabian Lindner:</p>
<p>Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Die Leute, die im Moment für einen Lohn um Hartz IV arbeiten, wollen im Spiel bleiben, Stigmatisierung entgehen, brauchen Arbeit zur Selbstbestätigung. Ihre Arbeit wäre den Unternehmen prinzipiell mehr wert, es gibt also mehrere Gleichgewichte, aber die Arbeitnehmer schaffen es nicht, das Gleichgewicht mit den höheren Löhnen durchzusetzen. Hier könnten Mindestlöhne sinnvoll sein.</p>
<p>Die andere Seite sind aber die Leute, deren Präferenzfunktion Arbeitsleid impliziert und die daher nicht bereit sind 200 Stunden im Monat ohne monetäre Kompensation zu arbeiten. </p>
<p>Meine These ist, dass der Arbeitsmarkt im Niedriglohnsektor aktuell im Ungleichgewicht ist und die Unternehmen zu den Löhnen, die sie momentan der ersten Gruppe zahlen, gerne mehr Arbeiter beschäftigen würden. Doch die Hartz IV-Empfänger wollen nicht, das Arbeitsangebot ist zu niedrig, jeder der einen Arbeitsplatz finden will, kann das auch.<br />
Bevor ich gleich gelyncht werden, ich will daraus keinen moralischen Vorwurf ableiten, dass viele Hartz IV-Empfänger nicht für fast schon sittenwidrige Löhne Drecksjobs erledigen wollen.</p>
<p>Nur muss man das Problem verstehen. Die Unternehmen bieten deshalb keine höheren Löhne, wie es die simple neoklassische Theorie vorhersagen würde, weil sie dann auch der gesamten bereits beschäftigten Belegschaft dieses Lohnniveau zugestehen müssten, aber die Zahl der zusätzlichen Arbeitswilligen trotz positiver Grenzproduktivität nicht in dem Umfang steigen würde, der nötig wäre, um den Verlust bei der ersten Gruppe auszugleichen.<br />
Hoffe, das war verständlich. </p>
<p>Mindestlöhne helfen nun zwar der ersten Gruppe der Arbeitsfreudigen, doch Anreize für die zweite Gruppe werden nur geschaffen, wenn der Mindestlohn mindestens deren Reservationslohn beträgt. Aufgrund von Hartz IV liegt dieser allerdings deutlich über dem markträumenden Gleichgewichtslohn. Mindestlöhne sind daher zwar sinnvoll, um fairere Löhne durchzusetzen, solange sie nicht zu hoch angesetzt werden, jedoch nicht, um den Arbeitsanreiz zu erhöhen.</p>
<p>Und darum ist Workfare so clever: Nur durch dieses Modell werden die Reservationslöhne gesenkt und der nötige Lohnabstand im Niedriglohnsektor geschaffen, ohne die Grundsicherung zu senken.</p>
<p>Senkung der Grundsicherung ist hingegen asozial, beim bedingungslosen Grundeinkommen klafft eine Finanzierungslücke von gut 200 Mrd. €, Kombilöhne sind nichts anderes als Subventionen für die Unternehmensgewinne und Mindestlöhne sind zwar sinnvoll im Vergleich zum Status Quo, schaffen aber kaum neue Beschäftigung.</p>
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