Kann mich nicht erinnern, dass ich jemals ein gutes Wort über FTD-Chefökonomista Thomas Fricke geschrieben hätte – insofern dieser Beitrag also eine “Weltpremiere”: Frickes jüngste Einlassungen zum Thema Griechenland bringen es in meinen Augen perfekt auf den Punkt. Ähnliches lässt sich auch über diverse andere Staaten sagen, allen voran Spanien.
Zitat daraus:
“Wenn das Staatsdefizit dennoch hoch blieb, lag das eher daran, dass zugleich die Einnahmenquote des Staates sank – ein Befund, der es in sich hat. Immerhin hat ja jene EU-Kommission, die sich jetzt über hohe Defizite so entrüstet, jahrelang auch auf sinkende Steuern gedrungen. Das befolgten die Griechen genauso wie einst Hans Eichel, und beiden brachte es Schulden ein. Mit dem Unterschied, dass Deutschland in seiner Panik die Mehrwertsteuer um drei Punkte erhöhte, was wiederum zur Dauerkonsumkrise beitrug – auch nicht schön.”
Der ganze frickesche Artikel ist sehr lesenswert. Zeigt einmal mehr, dass jedes Ding zwei Seiten hat.




















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http://www.youtube.com/watch?v=yLIIAuuVxZE
In Griechenland sind aber wohl die Steuern nicht unbedingt niedrig, es bezahlt sie nur keiner. Da könnte man mal ein paar CDs kaufen…
Zitat: Aus oben genannter Quelle
Zu einem negativen Saldo gehören auch immer zwei Seiten: zum Beispiel eine deutsche, deren Protagonisten jahrelang alles darangesetzt haben, die eigene Wirtschaft durch Reform und Verzicht wettbewerbsfähiger als andere zu machen – und die sich jetzt wundern, dass die anderen nicht mehr wettbewerbsfähig sind und dann in Krisen stürzen.
Genau in diesem Punkt hat er Recht. Was mich aber wundert, dass man es erst merkt, wenn das Kind in den berühmten Brunnen gefallen ist. Und das man sich wundert, dass bei einer Express Globalisierung über PPP etc. pp. , Subventionen durch die EU-Komissionen, einhergehend mit Lohnverzicht und Sparmaßnahmen, Verlagerung wichtiger Industriezweige, auch etc. pp. irgendwann, jedem Pippi in den Augen stehen muss.
Man beklagt sich über fehlende Steuereinnahmen. Ja bitte schön, wo sollen die denn herkommen? Man wundert sich? wenn alle den Gürtel enger schnallen sollen, dass die Steuereinnahmen weniger werden? Mit Verwunderung kann man so etwas nur noch zur Kenntnis nehmen. In Griechenland oder den berühmten PIGS tritt es nur als erstes öffentlich zu Tage. Ist doch logisch. Zu was sind denn die Menschen gezwungen, sei es aus Mentalität, oder Fiskalen Dummheiten. Zur Schwarzarbeit oder nicht?
Wer hat denn das Wirtschaftswunder Griechenland bezahlt oder besser Subventioniert? Und nicht nur Hellas… Espanol… Rumänien auch wieder etc. pp. Dieser Europäische Zahlungsausgleich, ist der Witz in Tüten. Diese ganze Idee von einem heiligen Finanzoligarchischen europäischen Reich, ist eine Totgeburt. Von Suckers für Suckers. Und irgendwann hat das ganze Saugen auch mal ein Ende. Das “Problem” ist: Europa besteht aus zu vielen Mentalitäten, die aber gerade auch Europa “stark” gemacht haben. Wenn man den UNI Europäer will, dann fährt der Zug lange- ganz lange- wieder mal durch einen langen- ganz langen, Tunnel ohne erkennbare Funzel am Ende.
Auf den Goldseiten hat sich Hell (Meyer) auch seine Gedanken gemacht.
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=12692
Und keiner fragt mal, wo die Steuereinnahmen denn nun generiert werden sollen. Nackte Männer haben keine Taschen höchstens Bauchfalten.
Dieser Artikel von Thomas Fricke grenzt ja schon fast an gesundem Menschenverstand. Leider bleibt das die Ausnahme. Das hab ich auch wieder gesehen bzw. gehört, als Flassbeck mit derselben Argumentation in einer Diskussionsrunde über Griechenland im SWR gegen EZB-Chefökonom Jürgen Stark gegen Wände gerannt ist. Die Dogmen der deutschen Mainstreamökonomen sind unerschütterlich.
“…dann fährt der Zug lange- ganz lange- wieder mal durch einen langen- ganz langen, Tunnel ohne erkennbare Funzel am Ende.”
Auch wenn eine Funzel erkennbar wäre – Das Licht am Ende des Tunnels, das könnte auch der entgegen kommende Zug sein!
Griechenland ist eines der vielen kleineren EU-Länder, die sich ihren Steuersenkungswahn über den EU-Finanzausgleich haben finanzieren lassen.
Ich glaube, das ist eine *der* Erkenntnisse aus der aktuellen Krise: Steuersätze wie in Irland, Griechenland, etc. sind nicht nachhaltig. Damit kann man keine Infrastruktur aufbauen, geschweige denn ein halbwegs vernünftiges Sozialsystem aufbauen.
@ Wat
ich wollte es nicht schreiben
das mit dem “entgegen kommenden Zug” ich denke das sind die Positionslichter der Sirenen. Und das wollte ich mit Rücksicht auch nicht schreiben. Wegen dieser Gleichstellungsbeauftragten und diesem Antidiskr… Gesetz. Sonst bekomme ich wieder haue von der Alice
Ach so: Griechenland könnte seinen Haushalt allein durch eine Senkung der Schwarzarbeit auf das (immer noch zu hohe) deutsche Niveau sanieren.
Vielleicht sollte die EU denen mal lieber den Aufbau einer Finanzverwaltung finanzieren statt Autobahnen …
@ egghat
Entweder hat man eine EU mit identischen Voraussetzungen, oder man macht den Entschuldigung “Puff” einfach zu, oder er macht sich selber zu. Die Grundidee mit der EU war ja nicht die schlechteste, Frieden und so. Das ver-rückte daran ist, dass einige menschen die Begabung haben, aus einer Orchide einen Stinkmorchel zu zaubern.
ich mag zwar nicht wikipedia, aber bei solchen Dingen, ist die Fundquelle meistens neutral. War ja auch vor 1914 und vor KuK und überhaupt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kaperbrief
wer stellt die Heutzutage aus?
@ holger
“Was mich aber wundert, dass man es erst merkt, wenn das Kind in den berühmten Brunnen gefallen ist.”
Wer ist man?
) wussten das schon immer; und die anderen haben jetzt ja auch noch nicht bemerkt, wieso es so laufen musste, sondern nur, dass etwas nicht stimmt.
Die wirklichen Ökonomen (
Und glauben immer noch, es liegt an ihren Maastricht-Mostrich.
Nun, Herr Fricke ist auf seinem Weg zur Erkenntnis nun endlich mal einen ordentlichen Schritt weiter gekommen – hat ja auch lange genug gedauert!
Seine Kollegen vom “Kapital” sind ihm da um Jahre voraus – auch am heutigen Tage wieder:
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:das-kapital-die-maerkte-funken-sos/50070079.html
Zitat:
“Wieso beschleicht einen bloß das Gefühl, dass der Notfall bereits eingetreten ist? ”
Es geht aber auch literarischer:
„Unter allen Völkerschaften haben die Griechen den Traum des Lebens am schönsten geträumt.“
Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Maximen und Reflexionen, Aus Kunst und Altertum 1826)
Nope….ich persönlich halte es irgendwie immer noch ein bisschen mit Max Weber:
It´s the ethics, stupid.
Yep, wenn man sich die PIIGS mal so anschaut, yep, dann sind das alles Länder, die nicht unbedingt für ihre “Arbeitsethik” famous waren. Die wurden alle mittels Fremdarbeiter und Fremdfinanzierung in den letzten 15 Jahren hochgepuscht…ohne das der “Mensch” gefolgt ist … so von der inneren Einstellung und so
… erinnert mich immer an Japaner, die zwar unendlich fleißig aber niemals innovativ werden hätten konnten oder so….was dann zur Krise führte….meiner Meinung nach 
Aber die Ökonomen beobachten ja das, was sie beobachten….und müssen nun mal mit den Erfolgsrezept des Kapitalismus (geringe Steuern) das Scheitern des Kapitalismus erklären….lustig.
@Holger
“Die Grundidee mit der EU war ja nicht die schlechteste, Frieden und so. ”
Ach was. Frieden war die Grundvoraussetzung der EU oder wurden etwa chronische Streithähne aufgenommen? Nein, man lässt sie so lange draußen, bis sie sich lieb haben (siehe Ex-Jugoslawien).
Die Grundidee dürfte eher im Bereich Freihandel und Agrarsubventionen zu suchen sein. Die Attribute “Frieden, Reisefreiheit, eine Währung” werden nur deshalb so oft zitiert, weil Otto-Normalbürger sich schwer tut, die Segnungen von Outsourcings nach Osteuropa zu erkennen… bis auf die einheitliche Währung ist aber eigentlich nichts davon wirklich neu oder nicht auch ohne EU denkbar.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/SWIFT-Streit-Druck-auf-EU-Parlamentarier-waechst-923094.html
Dann können sich die Griechen demnächst als 51. Bundesstaat der USA von ihren Schulden freikaufen, müssen nur ab und zu eine SWIFT Daten CD rüberrücken. Wenn man solche Freunde hat, bruacht man keine Feinde.
Hier herrscht das gleiche Gedankengut wie bei den Hetzereien der Bildzeitung! Bavo! Aplaus! Eklehaft!
Hallo Herr Strobl
Ich sage jetzt Sie, um einen Unterschied zu den früheren Kommentaren hervorzuheben. Was will der nur? – fragen Sie sich vielleicht. Würden Sie meinem Vorschlag Genüge tun, werden Sie dann fragen: Und nun! Wo ist der Witz?
Nirgendwo! Kein Witz. Es geht nur um Adam Smith, der zuerst meinen Kopf und dann – schon seit etlichen Jahren – auch mein Herz erobert hat. Aber das mit dem Herz vergessen wir gleich. (Danke. Ich konnte es nicht unerwähnt lassen, weil auch ich nur ein schwaches Menschlein bin.) Aber warum spreche ich Sie an?
Sie haben Smith einmal in einem Kontext erwähnt, der zwar haargenau dem entspricht, was die deutschen Bildungsbürger schon seit vielen Jahrzehnten von Smith zu wissen meinen. Aber das ist – nett und diplomatisch gesagt – völlig falsch. Und das muss doch nicht sein.
Es ist zwar nicht so, dass wir uns nur hier nicht „verstehen“, wenn es aber um Smith geht – wie man es halt sagt -, das geht mir „unter die Haut“. (Um nicht missverstanden zu werden, füge ich gleich hinzu: Natürlich „verstehen“ wir uns bei manchen Sachen sogar gut, aber wozu braucht man so etwas zu thematisieren – es interessiert keinen und bringt auch nichts.) Und nun, weil ich etwas über Smith verfasst habe, dachte ich mir einfach, in meiner jugendlichen Leichtsinnigkeit – naja das mit jung ist schon ein bisschen gemogelt (sagen wir: im Geiste jung) -, empfehle ich es Ihnen sich anzuschauen.
http://www.forum-systemfrage.de/Aufbau/ca/31a/ca31a.php?tbch=ca&schp=rnachfrE&zeitSpanne=2&ordner=31a
Natürlich kann dies für alle interessant sein, die schon irgendwie ahnen, dass sich Neoliberalismus und Frühliberalismus so gegenüber stehen, wie der Stalinismus und der Marxismus.
Tastaturen können nerven!
Hier herrscht das gleiche Gedankengut wie bei den Hetzereien der Bildzeitung! Bravo! Applaus! Ekelhaft!
@ Systemfrager #18
Nein falsch, es darf nicht heißen: ” Im Geiste jung” es muß heißen “im Geiste dumm”!
@goodnight
It´s the ethics, stupid.
Prrruust!!
Klar doch, Kapitalismus funktioniert nicht “einfach so”, neenee, da muss man nicht nur fleissig für sein, sondern auch innovativ, und man muss ganz schnell sein, immer auf der Überholspur, immer Autobahn und das Risiko muss man lieben wie ein eigenes Kind, und die Blasen müssen einem zum Wohnzimmer werden – und die richtige Genausstattung braucht man wahrscheinlich auch.
Noch besser aber taugt man zum Kapitalismus, wenn man eine Menge Kapital hat. Das ist jetzt eine sehr unethische Wahrheit – aber so ist er halt unser Turboerfolgsweltbeglückungskapitalismus.
@ Epikur 20
Nein, dein Nieveu ist nicht mein Niveau. Siehst du! Auch hier unterscheiden wir uns gewaltig. Das ehrt mich aber sehr.
Niveau is keine Hautcreme!
@ Systemfrager
Lächerlich!
@ceteris
Yep….wo kam er denn her der Kapitalismus? Und wieso in den USA und in NordEuropa…und wieso nicht so sehr in Südeuropa und Asien und Afrika und so…und wieso in Japan….und erst viel später in China…wieso?
Yep, bei Weber ist Gott schuld, weil Gott ist nur zur Hälfte tot…und zwar für die Protestanten….und der Tot der Übermacht “Gott” führte zu: Unsicherheit…zu “allein, allein”, d.h. der Mensch musste “run Forrest … run”….machen, d.h. selber laufen. Und das ist anstrengend, mühselig, ätzend, blöde, und so….aber kann einen reich machen
Yep, wenn reich werden so einfach wäre…yep, warum sind dann sowenige reich? Und die, die reich geboren sind, yep, die hatten Eltern, die sich tot geschuftet hatten…für ihre Kinder. D.h. der Preis wurde schon gezahlt….also ethisch und so
@ Systemfrager
Deine Internetseite spricht Bände! Ist das wirklich ernst gemeint? LOL
Hast Du auch eine Sandkasten im Garten?
@unwissender 13
Köstlich…
Diogénis dazu einen Ouzo bitte…
http://www.youtube.com/watch?v=CZdd4vrtpiE
Jetzt mal ernsthaft wer kann die überhaupt noch ernst nehmen die hätten vor nem halben Jahr genau das Gegenteil erzählt…
und niemand wir einen Staat in der EU über die Klippe springen lassen.Weil dann hier in 20 Jahren ein neuer Europäischer Bürgerkrieg tobt…
Nochmal wir haben keine Wahl es gibt sie nicht sie ist eine Illusion!
http://www.youtube.com/watch?v=rKqrIlY_enk
@goodnight
Und das ist anstrengend, mühselig, ätzend, blöde, und so….aber kann einen reich machen
Genau, Kapitalismuskritik, mal kurz gefasst:
Eine Sache für die Blöden, die sich gern anstrengen, abmühen, anätzen. Von denen werden ein paar reich, die meisten aber nicht, bei denen hat dann die “Ethik” wohl nicht ganz gereicht, selber schuld, waren halt zu langsam, zu faul, … oder halt, stop, update der Hypermoderne: “Der Normalfall ist die temporäre Abweichung” – halt Pech, wenn man zu alt wird oder gar das Zeitliche segnet, ehe diese Abweichung abgelaufen ist.
Die Reichen sind die Helden – war es das, was du uns sagen wolltest?
Dann weiss ich auch, warum du dich “goodnight” nennst.
und schneidet den Banken endlich die Eier ab die sind erwiesenermaßen Verfassungsfeinde!
Den Text liefer ich natürlich nach…
Maria dressed in yellow
Whom do you love the most
Whom do you love the most
Your husband or the neighbor?
I love my husband
But the neighbor more
I love my husband
But the neighbor more.
Maria dressed in yellow…
May my husband turn into marble
And the neighbor into a rose
So i can step on the marble
And cut the rose
@ceteris
Gott hat uns verlassen….oder wir ihn….whatever…wir sind allein.
Was bleibt uns übrig, als an uns zu glauben, an die Handlung.
Und der Wertmaßstab für Handlung ist: Gewinn.
that is that…
http://neweconomicperspectives.blogspot.com/2010/02/herr-henkels-hall-of-shame.html
http://www.youtube.com/watch?v=XkiqvPsaKAQ
@goodnight
der Wertmaßstab für Handlung ist: Gewinn.
Diese aussage ist falsch!
Der in zahlen messbare Maßstab ist Gewinn!
Frieden kann man nicht in Zahlen ausdrücken.
@Nanuk
Yep, Deine Aussage ist Prostest…die Bezeichnung des Nicht-bezeichneten, sorry
@goodnight
Dann mache bitte aus Frieden in eine Zahl…
@goodnight
Was bleibt uns übrig, als an uns zu glauben, an die Handlung.
Und der Wertmaßstab für Handlung ist: Gewinn.
Sagte der Reiche zum Armen, bevor dieser den Colt zog…
Macht euch keine Sorgen. Die gute Uhu-Kommission wird die Stapelität schon neu Rägeln..
http://www.youtube.com/watch?v=2zJdbpzfJMs
sowhat? Dann wird ne Mauer um Bad Homburg und den Starnberger See gebaut, die private US-Armee angeheuert und die Party geht weiter. Schäuble und seine nützlichen Idioten verurteilen wegen internationalem Terrorismus und die Robotniks schleichen wie üblich zur Schicht in ihr Hamsterrad….
@goodnight
Was bleibt uns übrig, als an uns zu glauben, an die Handlung.
Und der Wertmaßstab für Handlung ist: Gewinn.
Gut, dass Du uns daran erinnerst…wegen der Banken und so…als Wertmaßstab…die ihren Gewinn dem Staat verdanken, weil sie Risiko eingegangen sind, also darauf gewettet haben, dass der Staat sie rausholt, aus der merde…und gewonnen haben…und Opel und die Abfuckprämie, die sie sich selbst und ganz allein erwirtschaftet haben, mit Risiko, also erst produzieren, und dann…den Staat rufen, weil sonst gäbe es keinen Gewinn…und keine Zukunft…also für Opel, neben den Überbrückungskrediten aus dem Soffin, für die Wirtschaft, weil die Banken nicht mehr konnten…oder wollten?…oder waren es die Verbraucher, weil kein Kredit, kein Glaube ? …auch egal, fragt sich nur wo die Brücke hängt…also das zweite Ende der Brücke, weil, das erste hängt in der Vergangenheit und in der Zukunft ist…Risiko…oder Gefahr?..weil sie gerade ja am Staat hängt…und an der Notenbank, für die US-Eigenheimbesitzer, und deutsche Rentner, chinesische Wanderarbeiter und halb Asien… und die Wirtschaft, und die Börse, wegen Risiko und so, am Haushaltsdefizit, oder Handelsdefizit ?.. die USA, die alte freie Sklavenhaltergesellschaft, unendliche Weiten, unendliche Ressourcen, unendlich Kredit, also unendlich Glaube, an die Zukunft, und an Afghanistan und Irak…Griechenland hängt an Europa, Europa hängt an Deutschland, Deutschland am Export… nach Griechenland und Spanien, die haben noch Kredit, also Glauben, an die Banken, daran dass am Ende der Brücke die Zukunft hängt, also der Staat, über dem Abgrund, Glück auf…so als Wertmaßstab
@Zecke, damit dringst du nicht durch. Die erleuchteten Jünger der Wahrheit sind absolut faktenresistent, säurefest und mit allem abwaschbar, da beleibt nix hängen.
ist nicht wichtig.
Wichtig ist dort durchzudringen, wo die Pfade eingeschlagen werden.
Also ob die letzte Variante des (richtig) großen Haircuts, oder eine etwas umweltfreundlichere gefunden wird.
Die große Umwälzung wäre auch ein Weg, aber dafür findet man objektiv keine wichtigen Gruppen; ok, die Masse hätte ein Interesse, aber welche masse.
Bei der Variante /30/40/ verlieren dagegen etliche, die auch ihren Verlust durch gesunden Schnitt begrenzen könnten.
ABer Rationalität, woher soll die kommen, nach Jahrzehnten der homcinusschen Befeuerung.
@topi
Our problem is:
That we believe the others dont believe what we believe…
@ Topi
du fragtest wer “man” ist? ich weiß es nicht. Dafür gibts einen der mächtig von Hellas profitiert hat.
Ach ist das heute wieder Lustig
Auszüge Quelle: http://www.ftd.de/politik/europa/:schuldenfiasko-griechenland-bettelt-um-vertrauen/50070352.html
Finanzminister Giorgos Papaconstantinou kündigte an, dass die Einkommensteuersatz von 40 Prozent und die Steuern auf Bankguthaben nicht angehoben würden…
Bringt ja auch nix, zahlt eh kaum einer.
…Die Mineralölsteuer wird dagegen erhöht. Der stellvertretende griechische Regierungschef Theodoros Pangalos drohte Steuerhinterziehern: “Sie werden das jüngste Gericht erleben…”
Yep, Mineralölsteuer… Warum nicht die Kurtaxe erhöhen? Huhuhu “das jüngste Gericht”
es ist soweit, immer wenn so etwas kommt, wird es spannend…
…Das Sparprogramm löste im Land eine Protestwelle aus. Am Freitag setzten Beamte des griechischen Zolls und des Finanzamtes einen 48-stündigen Warnstreik fort. Am 10. und 24. Februar wollen die zwei größten Gewerkschaftsverbände mit Warnstreiks gegen die geplanten…
Was? das Finanzamt streikt und der Zoll auch? Wer sind da eigentlich die Jäger des verlorenen Steuerschatzes? Da kommt noch was nach. das jüngste Gericht etwa?
Komm Udo Sing und tanz für uns.
http://www.youtube.com/watch?v=3amXSFEFxV0
@Holger
Moral Hazard nennt man das…
@Holger
Das ist ja auch der Vorteil am Standort Deutschland wir haben keine Moral mehr…
Systemfrager #18
Ich hab einen Teil deiner Ausführungen (Dein Link an seine Durchlaucht Herr Strobl) gelesen.
Du irrst dich da. Spieltheorie hat gar nix mit Erfindung eines Spiels a’la Monopoly zu tun. Dein zentrales Argument: alle Regeln werden vorher besprochen ist Humbug.
Nehmen wir mal den Klassiker der Tragödie der Allmende. Welche Regeln wurden da vorher vereinbart? Gar keine. Und das Nash Equilibrium? Alle Akteure wählen ihre Strategie ohne Absprache mit den Mitspielern.
Trotzdem fast ein Klassiker dein Beitrag. Zuerst suchst du dir die Message aus. Die Reichen habn sich abgesprochen. Dann die Illustration mit dem Kartenspiel. Sehr gut. Und dann der Moment: Hallo da war doch was? Ah ja. Spieltheorie!
Moooment! Das nennt man Flexibilität!
Gefördert durch das Freitextfeld bei ELENA….
@ Nanuk
auch das hat ja Fricke mild ausgedrückt: fett von mich
Und das Schludern bei Löhnen und Kosten? Klar pflegen griechische Lohnzuwächse höher auszufallen als die Vereinbarungen braver deutscher Metallgewerkschafter.
Heute waren die TrillerPfeifenköppe auch groß in Kassel unter IM Verdi vertreten. Die merken nichts mehr.
Jungs – Euch fehlt einfach die Eingebung!
http://farm3.static.flickr.com/2678/4143537021_1037945cdb.jpg
http://static.guim.co.uk/sys-images/Business/Pix/pictures/2009/12/3/1259848460344/Kipper-Williams-Christmas-006.jpg
http://www.crossingwallstreet.com/archives/a200406071141.jpg
http://www.wsws.org/de/2010/feb2010/davo-f05.shtml
@unwissender
http://www.youtube.com/watch?v=wgUolOiIiko
@ unwissender
nicht immer nur Eingebung auch das nötige zum Ausgeben.
http://baselinescenario.com/2010/02/05/goldman-sachs-and-the-republicans-2/
@Nanuk
Sehr schön – der Polt – wie immer!
http://www.youtube.com/watch?v=WHz4YXJcxdg&feature=related
@holger
Und alles geseuert von hier aus …..
http://swordattheready.files.wordpress.com/2009/03/debtstar1.jpg
und ihm …..
http://www.smellingthecoffee.com/pics/darth-vader-dog-costume.jpg
….. und hier noch unsere zukünftige Währung
….. wer braucht da noch Gold?
http://www.doobybrain.com/wp-content/uploads/2009/03/darth-vader-money.jpg
hier unwissender
hier und nur hier liegt… Apropos “Gold” da fängt de Pelle schon wieder an zu jucken.
http://www.youtube.com/watch?v=DK-e0OO7-lE&NR=1
Die Unterlassungssünden liegen bestimmt nicht alle auf griechischer Seite. Schließlich erreicht man nicht Schulden von 12,7% des BIP über Nacht. Offensichtlich hat keiner in Brüssel die ganzen Jahre lang aufgepasst. Die EU-Frist von einem Jahr ist lachhaft. Noch nicht einmal die Bundesrepublik kann 3% bis dahin erreichen, wie man gerade in Berlin zugeben musste.
wgn: Kleine Frage: Kannst Du Dich aus den Recherchen zu Deinem
Buch noch erinnern, welcher große Nationalökonom schon vor etwa 15 Jahren prophezeite, der Euro werde bestimmt kommen, doch er könne keine Krise überstehen?
übrigens die wahre Geschichte, über Familie Vader liegt viel tiefer wie man denkt. Sollte man annehmen, wenn das die Mutter vom Darth sein soll. http://www.youtube.com/watch?v=4mpzh7hAFqE
godnights home country
@holger
Gut – so soll es sein!
http://www.youtube.com/watch?v=ytuJotyL6a8
@holger
http://www.youtube.com/watch?v=XQKiHz9Gh0Q
Nein unwissender # 61
es hätte heißen müssen sollen,” So- soll es gut sein!” Und nicht ich wiederhole mich Nicht: “Gut – so soll es sein!” Andernfalls, kommen in sprachliches Donnerwetter. Nicht zu vergleichen mit einem Gewitter. Denn Donnerwetter, kann sowohl positiv, als auch negativ, abgehandelt und differenziert werden, für die Reproduktion des humanoiden Homoeconomicus. Bei Gewitter: Donnert Regnet und lediglich Blitz es nur. Wo diese Blitze einschlagen könnten wir gerne explizit, empirisch in den nächsten 20.000 Jahren ermitteln. Damit wir eine fundamentale grundlage, für weitere Forschungszwecke in Sachen: “Kann mich ein Blitz treffen beim Scheixxen?” möglichst, ich wiederhole mich möglichst genau datiert vorzuweisen können.
Ansonsten können wir diese belanglose Floskel
“Gut – so soll es sein!”
Vergessen. Sollte wir aber einen Tisch finden, wo wir Mau Mau spielen könnten, Betonung auf “könnten”, dann habe ich unter umständen alle 4 siebener auf der Hand und das Bübsche.
@holger
………. holger ………. geht es Dir gut?
Das war wohl alles ein wenig zu viel für Dich!
Aus diesem Grund sollten wir uns wieder “seriösen” ökonomischen Daten widmen!
http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2010/02/das-bip-wunder.html
Na klar gehts mir gut
http://www.youtube.com/watch?v=RgkYUNJGKlk
@holger
Und hier noch etwas zur Entspannung!
http://www.youtube.com/watch?v=-4w7an00vGI
Polt hat’s schon immer gewußt. Alles.
Guckstu:
http://www.youtube.com/watch?v=HQs9ReCEUM0
Griechenland:
http://www.jungewelt.de/2010/02-06/022.php
Den Griechen ist durch den (zu) “starken” € auch ein Teil der Wirtschaft weggerannt. Das haben sie, wie auch die u.a. “Deutschen” mit höheren Staatsausgaben kompensiert, jedoch auf Grausamkeiten hiesiger SPD-Heinis verzichtet. Kann man ihnen nicht übel nehmen. Wer zu beschuldigen ist, ist ausschließlich die EZB, die die Wechselkurse nicht “als ihre Aufgabe” ansah. Es ist an der Zeit der EZB die Leviten zu lesen. Es würde aber real niemanden stören, wenn der €uro, wie seinerzeit der ECU (auch damals waren die Griechen mit von der Partie) zerbrechen würde. Die Mehrheit der Bundesbürger am Allerwenigsten. Die Lügen mit der geringen Inflation hat den Statistikkomikern sowieso niemand abgekauft und die hatte sehr klare Ursachen. Inflation hier als Quotient aus Preisentwicklung mal Umsatzentwicklung dividiert durch Einkommensentwicklung gesehen. Und die Finanzkrise in den USA zeigte, dass es Joe Sixpack real keinen Deut besser ergangen ist. Gewinner waren ausschließlich die, die dann von den Regierungen auf Kosten der Steuerzahler bedauerlicherweise auch noch gerettet wurden. Also die altbekannten Schwarzen Schafe mit den Namen Landesbanken, HRE, IKB und Commerzbank. Wohl auch noch einige andere Finanzmarktakteure. Die, die immer noch nicht reguliert sind.
Sieht ganz so aus, als ob einige ClubMed-Länder sich der Sklaverei der Finanzkonzerne durch “außergewöhnliche Entwicklungen” entziehen werden und das ist gut so.
Ja während die sich hier noch wundern, errichten die Griechen Barrikaden. Bakunin vs. Keynes!
Die Wegwerf – und Verschwendungsgesellschaft wandelt sich zu einer nachhaltig wirtschaftenden Gesellschaft.
Altes vergeht und viel mehr Neues entsteht.
Das ist eure ganze Krise.
Das bedauerliche ist, dass die Lasten der Anpassung nur von den kleinen Leuten getragen wird.
@Holger Schübel
Nee, solange, wie die Plutokraten die Welt regieren, wird nichts nachhaltig. Niemals. Die Aufgabe der “Gelderschaffung” muß den neuen, staatlichen und unabhängigen Zentralbanken allein übertragen wird. Fakt ist, dass heute die meisten großen Zentralbanken nicht so funktionieren, wie sie das sollten. EZB mehr als FED sind Totalversager. Es wäre ja wohl möglich gewesen, die Schundpapiere durch die Zentralbanken “ankaufen” zu lassen, die “Geschäfts- und Investmentbanken” hätten auf den Müll bis zum Sankt – Nimmerleins – Tag Zinsen gezahlt.
So, so, Sie halten Frickes Kommentar allen Ernstes für lesenswert?
Ich eher nicht . Das ist ein wilder Rundschlag “tous azimuts”:
Die EU-Kommission kriegt ihr Fett ab, weil sie für Steuersenkungen eintritt (schlecht für die Staatsfinanzen), Deutschland wird kritisiert, weil es die (Mehrwert)steuer erhöht hat (schlecht für den Konsum). Ja wat denn nu?
Und wie hat Griechenland die Steuerquote gesenkt? Bei Fricke liest man nichts über offizielle Steuersenkungen (wofür man , als ideologischen Urheber) (u. a.) die EU-Kommission tadeln dürfte. Aber in allen anderen Berichten über Griechenland erfährt man, auf welche Weise die reichen Griechen ihre Steuern, nun ja, gewissermaßen in Eigenleistung gesenkt haben.
Staatsdefizit und Handelsbilanzdefizit haut Fricke beinahe ebenso wahllos in einen Topf wie Heiner Flassbeck – und irgendwie ist natürlich Deutschland an allem Schuld.
Nein danke: das Frickesche Pfannen-Schnellgericht ist intellektuell völlig ungenießbar. (Vgl. ausführlicher meinen Blott “Griechenlands Schulden – Deutschlands Schuld? Zur Fricke-Flassbeck-These vom deutschen Lohndumping als Mitursache hellenischer Heillosigkeiten” – http://beltwild.blogspot.com/2010/02/griechenlands-schulden-deutschlands.html )