Ich habe mir in den letzten paar Tagen nochmals recht intensiv darüber den Kopf zerbrochen, wie man den Wachstumszwang mit leicht verständlichen Worten begründen kann.
Der Schlüssel liegt in meinen Augen tatsächlich nicht im Zins, wie das einige glauben, sondern im Geld in seiner Funktion als Recheneinheit (“money of account”, wie es bei Keynes so schön heißt). Konkret: In Geld bewertetes Eigentum würde in seinem Wert einbrechen, wenn das BIP bzw die Unternehmensgewinne und Kapitalerträge darin nicht mehr wachsen.
Den Grund dafür kennen wir bereits: Gewinne entstehen (Export/Staat außen vor) aus Netto-Investitionen. Kommt es aber zu Netto-Investitionen, dann vergrößert sich der Kapitalstock (=Bestand an wirtschaftlich genutztem Eigenkapital zu Geldpreisen). Vergrößert sich aber der Kapitalstock, dann führt ein statisches BIP (zu Geldpreisen) dazu, das sich konstante Gewinne auf einen wachsenden Kapitalstock verteilen. Dessen Bewertung müßte daher von Runde zu Runde sinken: Eine Dauerdepression wäre die Folge.
Der “Steady State” bei Nullwachstum ist daher – mit oder ohne Zins – ein Ding der Unmöglichkeit. Nota bene: In einer geldbasierten Wirtschaft, nicht im neoklassischen Modell mit Realgrößen. Dort gibt es tatsächlich keinen Wachstumszwang.















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Im neoklassischen Modell gibt es keinen Wachstumszwang, meint Strobl…
Das ist wahrlich der Gipfel der neoliberalen Dogmatik!
Gratulation!
@Nichtneoliberaler
Im neoklassischen Modell gibt es vieles nicht: Zeit, Gewinn, Unternehmen, Geld … die Neoklassik hat sich einen Kapitalismus gestrickt, dem so ziemlich alles fehlt, was landläufig als “kapitalistisch” gilt.
Daher ist es auch so brauchbar!
Kein Wissenschaftler wird dir ein Modell vorstellen, das absolut nutzlos ist.
Du warst schon mal besser…
P.S.
Ich kenne dieses n.k. Modell.
Zum Jahreswechsel solltest du lieber Strobl dieses Interview lesen.
Vielleicht verstehst du dann etwas mehr.
“Der Angriff der 13.Fee”
http://www.freitag.de/kultur/0952-zukunft-netz-kluge-interview
Wow Herr Strobel, hier schiessen Sie den Vogel ab! Tagelanges Kopfzerbrechen und dann diese bahnbrechende Erkentnis. Ich staune, der Zins, der böse Zins ist es nicht! Dies wäre doch ein würdgies Kapitel für ihr “Buch”. Das freut das VWL und BWL Herz eines Mittelständlers. Es zeigt mir mehr und mehr wie verirrt ihr “Ökonomen” heute seit. Ziellos, planlos sucht dieser Heerschar , auch der Herr Strobel den Schlüssel der Erkenntnis. Wird ihn so schwerlich finden. Keiner wird es darum rate ich dringend mal die hochherrschaftlichen Bücher und Weisheiten abzulegen. Mal wieder Jerry Cotton lesen, vielleicht hilft es.
Man darf sich von der Macht der anderen nicht dumm machen lassen, und man darf sich durch die eigene Ohnmacht nicht dumm machen lassen. Das ist ein Leitsatz von Adorno. Man muss begründen können, warum man nicht pessimistisch wird. Schirrmachers Payback ist ein sehr pessimistisches Buch. Ich würde da nach Auswegen suchen.
Bloß als Anreiz:
das steht in dem Artikel, den ich dir in #4 empfohlen habe.
So ein Zufall, daß er auch zu S. paßt.
Wachstumszwänge ….
Kreditgeschöpftes Geld hat ein kleines Problem ….
…. das kleine, ganz kleine, klitzekleine Problemchen – bei nachlassendem “Wachstum” beginnt sich das so heißgeliebte aus Schuld geschaffene “Kredit-Geld” in Luft aufzulösen. …. und diesen Faden beißt eine ganze Mäusearmee nicht durch
Daher inzwischen auch „Lieblingsbeschäftigung“ der Zentralbanken, “Tote Hunde” als Pfand für “Geld” zu nehmen, altes “Geld” durch ständiges “Rollen” am “Leben” zu erhalten. Daher kommen auch die „Regelmacher“ – Geld – Bilanzen usw. vor Arbeit kaum mehr zur Ruhe. (von Micky Mouse über Alice im Wunderland hin zu „schreib´ irgendwas hin“ Regeln.)
Nun die Big Player haben ihre Freude damit … (der Superbonus: Buch/Giralgeldschöpfung – Huhn das goldene Eier legt)
… die Erde ist nun einmal eine, von der Sonne umrundete Scheibe – sagen alle ….
( wie würde sich wohl ein “Schuldfrei geschöpftes Vollgeld bei sinkendem Wachstum verhalten??? – Vorsicht -„Gedankenverbrechen zieht nicht den Tod nach sich, Gedankenverbrechen ist der Tod.“ …… zitter, zitter, zitter )
Ich habe immer gedacht, dass der Wachstumszwang sich aus Zwangsabgaben an den Staat, Zinsen und menschlicher Gier ergibt.
Das bei gleichbleibender zu verteilender Menge und immer mehr
Anspruchstellern der Anteil für den Einzelnen geringer wird ist klar. Aber es wird auch dann immer Teilnehmer geben, die sich die Anteile Anderer aneignen.
@susanne
All dies wird bei Strobl ausgeblendet…
Ist halt nur ein “Modell”……
Darum geht es ihm.
Die Modelle sind prima und fehlerfrei.
Und mal ein Stilbruch mit den Modellen (der Hausherr möge mir verzeihen):
Die Wirklichkeit sieht so aus…
Die Deutschen haben die Nase voll von Entmündigung und falscher Wirtschaftspolitik
http://www.l-iz.de/Politik/Kassensturz/2009/12/Bertelsmann-Studie-Die-Deutschen-haben-die.html
Kassensturz: Die Inflation blieb auch 2009 fleißig am Werk
http://www.l-iz.de/Politik/Kassensturz/2009/12/Kassensturz-Die-Inflation-blieb-auch-2009-fleissig-am-Werk.html
Und wenn es den behaupteten Zwang gar nicht gibt?
Dazu muss man einfach davon absehen, dass alles, was konsumiert wird, zuvor produziert werden musste.
Gedankenexperiment: Vergleich Stand 1959 mit Stand 2009.
Was genau ist da eigentlich wo genau gewachsen?
Gedankenexperiment: Vergleich Stand 1959 mit Stand 2009.
Was genau ist da eigentlich wo genau gewachsen?
Die Gewinnerwartungen sind gewachsen.
Die Kapitalverwertung ist das Wichtigste.
Aber lass dir das lieber vom kompetenten Herrn der Modelle erklären
Deflation und Inflation sind ja nur zwei Seiten der gleichen Medallie
Wenn die Lebensmittelpreise gleichbleiben, mein Lohn aber sinkt. Habe ich eine Deflation bei meinem Lohn, aber eine Inflation im Verhältnis zum Lohn bei den Lebensmittelpreisen.
Das ist dann irriger Weise die so genannte “gefühlte Inflation”
@susanne
Gefühle haben in der “Wissenschaft” nichts zu suchen…
Paul Pretzel 11
Was genau ist da eigentlich wo genau gewachsen?
ganz sicher gewachsen ist – DAS GELDVOLUMEN (der KREDIT)
… die Geldvermögen
… die Schulden
schneller kleiner Hamster schneller, schneller, schneller … sonst gehen die Lichter aus
“Kommt es aber zu Netto-Investitionen, dann vergrößert sich der Kapitalstock” daher ist der ““Steady State” bei Nullwachstum … ein Ding der Unmöglichkeit.”
Verstehe ich nicht! Warum müssen denn Nettoinvestitionen vorgenommen werde? Wofür stehen die hier eigentlich? Was wenn eben soviel investiert wird, wie wegen Verschleiß abgeschrieben werden muss? Dann gäbe es doch /netto/ keine Investitionen!
Mal abgesehen davon, was wäre, entsprächen die gesamtgesellschaftlichen Kosten der fehlgeschlagenen Investitionen (Arbeitslosengeld, bail outs) den Gewinnen der gelungenen.
@aifran
Ich übersetze mal für die anderen:
Der Optimismus an der Börse ist gestiegen – nachzulesen bei
Zola, Balzac u.a.
Daß weissgarnix da eine Sperre hat, ist zu verständlich.
Er hat an diversen Uni’s nur neoklassische Utopien gelernt.
@kapitalismusversteher
Als Zola seine Bücher schrieb, haben Deine weibliche Vorfahren dem hochwohlgeborenen Herren den Hintern hingehalten und Bismarck unterschrieb gerade die Sozialistengesetze – kurzum: Was ist Dein Problem?
Freu Dich doch, die Sozis haben HartzIV eingeführt!
Kein Problem. Nixda.
Ich habe nur für die Unwissenden übersetzt.
kapitalismusversteher -
und hier kommt leben rein – gut so! Zeit wird´s! Immer wieder, ab und dann, lese ich hier mit und (fast ) nichts hat sich verändert im weissgarnixschen Gedankenargument. Die eloquente Ausdrucksweise ist geblieben (immerhin) und das verbiegen und analysieren von jeglichen Theorien. Wir alle hier, nur kleine Systemlichter, nicht mehr. Die Sperre der “weissgarnixschen Fraktion” ist der reine Selbsterhalt. Dies allzu menschlich, keine Frage. Großer Intellekt schütz vor Torheit nicht. Hat er nie, wird er nie. EQ und IQ und das dazwischen sind zwei paar Schuh. Dachte schon ich bin alleine hier auf weiter Flur. Na denn, einen guten Rutsch und ein friedvolles neues Jahr 2010 in Folge… es wird noch manch ein Überraschung bieten. Vielleicht auch im Erkenntnisprozess.
Das 2%-Wachstumszwang-Régime der Kapitalstockmaximierer (= aktuelle Form des KAPITALISMUS in den frühindustrialisierten Staaten) ist steuerungssystemisch erdacht und machtpolitisch institutionalsisiert worden. Dieses Régime ist also ein geschichtlich gewachsene, gesellschaftliche Institution in den frühentwickelten Industriestaaten. Es löste die selbstläuferische Wachstumsphase des Industriesystems ab. In den Jahren ab 1982 (= Antritt der Kohlregierung) stiegen die Bruttoarbeitskosten in Deutschland wie mit einem Lineal gezogen nach oben – nachdem sie vorher in ungleichen Schwüngen nach oben gingen. Das nennt man Zielvorgabe und -erreichung für eine Steuerungsgröße in einem Steuerungssystem-Modell.
Der steuerungssysteme Kern des 2%Wachstumszwang-Régimes vom Typ KAPAITALSTOCK-Maximierung besteht aus der stetigen Steigerung der Bruttoarbeitskosten (incl. gesetzliche, gewerkschaftliche Fixierung der sozialen Arbeitsbedingungen, Kündigungsschutz, usf. die alle die Konkurrenzfähgikeit des Prod.Faktors Arbeit gegenüber den konkurrierenden Faktoren Energie, Sachkapital, verschlechtern, verteuern, ) und aus dem Fortschritt von Wissenschaft und Technik, die die Konkurrenzfähigkeit von Kapitalstock ständig verbessern. Erstere ist politisch, d.h. im Rahmen des Kapital-Arbeit-Konflikts via Gewerkschaftorganisationen, gewachsen und hergestellt und damit auch reformierbar. Letztere ist qualitativ eine Naturkonstante und nur in ihrer Quantität/Fortschrittsrate durch Forschungs- und Industriepolitik politisch gestaltbar.
Auf diesem Fundament steht, was wir als 2%Wachstumszwang oder als ‘Terror der Ökonomie’ oder als gesellschaftliche Fehlentwicklung global und national erfahren, genießen und erleiden. Alle anderen Faktoren und Überlegungen zum ZinsensZins, Gewinn, Dauerdepression sind wenn überhaupt – Peanuts oder Irrtümer, die die fundamentale Realität vernebeln – und auch unsichtbar machen sollen.
Beispiel dazu: Strobl meint oben: ” Den Grund dafür kennen wir bereits: Gewinne entstehen (Export/Staat außen vor) aus Netto-Investitionen. ” Wahr ist, dass in den frühindustrialisierten Volkswirtschaften der Ersatz der stetig sich verteuerenden Arbeitsstunden durch organisatorisch bessere Lösungen (= organisatorischer Fortschritt) u n d bessere Technik, die häufig sogar mit weniger Sachkapitalstock-Einsatz verbunden ist, zu steigenden Gewinnen führt. Wie häufig springen die Aktienkurse, weil vom Vorstand Personalentlassungen aus dem Bereich ‘Produktion, Verwaltung und Lehmschicht’ verkündet werden.
Also: Die Wahrheit zum Wachstumszwang in den frühentwickelten Staaten liegen ganz schön einfach vor Augen.
Mein evolutuionsprozess-logisches Übergangsprojekt (= EPIKUR-Projekt) in die wachstumszwang-freie, machtsystem-minimierende Gesellschaft allseits sich entwickelnder Menschen (= hin auf heitere Erleuchtung für alle) macht im Kern nichts anderes, als die naturgegebenen Rationalisierungs- und Effizienzergebnisse (= Einkommensstrom) des organisatorischen und technisch-wissenschaftlichen Fortschritts in die Taschen der Menschen umzupolen . Laut Fundamental- und Basis-Analyse der Weichenstellungen reicht dazu allein die Umkehr der Faktorkostenschere. Die Umkehr wird vollzogen durch die stetige Verteuerung von Energie- und Sachkapitaleinsatz via Energie- und Sachkapitalsteuern, die dazu benutzt wird, die Abgaben- und Steuerlast die Leistungsergebnisse der Menschen u n d die flächentariflohn-erzwungene, steigende Arbeitskostenlast in der Wirtschaft zu ersetzen. Das ist der klassische und evolutionsgeniale Front-of-Pipe-Ansatz. Ich folge Goethes Mahnung, auch wenn diese Mahnung eine vielseitige Revolution in Wirtschaft, Gesellschaft und auf der Machtebene verkündet: Aufgepaßt! Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zurande.
Auf meiner Website ‘Glossar’ ist zur Differenz zwischen Freies-Spiel-der-Kräfte-Wirtschaftswachstum und Wachstumszwang als installiertes Herrschaftssystem einiges ausgeführt:
http://www.die-kreativen-partei.de/Glossar.php
Seit es die Menschheit gibt, gibt es Wachstum. Im Paläolithikum (Altsteinzeit) wuchsen wir Menschen an der Zahl. Im Neolithikum, als wir dann Bauern wurden, wuchs auch unser Wohlstand – unser aufgehäuftes Wachstum. Dennoch brauchte es 99% der Schaffenskraft, um gerade einmal am Leben zu bleiben.
Heute ernährt ein Bauer mehr als 100 Bürger. Und was machen die Bürger? Sie erschaffen Wohlstand. Sie können gar nicht anders. Nun kann man Wohlstand materiell (das hier oft angeführte Geld) oder immateriell (Dienstleistung) sehen. UNd deshalb fasst ja das BIP die Waren und Dienstleistungen zusammen.
Also – wenn wir nicht mit Kriegen Werte vorsätzlich vernichten – dann können wir gar nicht anders als wachsen. Fluch oder Segen? Die Frage stellt sich nicht. Wachstum ist dem Menschen in die Wiege gelegt. Alle anderen Versuche der Gattung Homo wurden vom Homo sapiens durchs Wachstum zum Aussterben verdammt. Der Neandertaler lässt grüßen.
Wer rechnet schon in Geld oder Zinsen?
@wgn: Eine einfache Erklärung muss auch außerhalb eines Modells nachvollziehbar sein, sonst verstehen sie nur Kenner des Modells. Ich würde fragen: Wieso erfordert der Gewinn *Netto*investitionen? Bei Erhaltung des status quo der Marktverhältnisse reichen doch auch Ersatzinvestitionen (I = D)?
Das sind keine rhetorischen Fragen, ich verstehe es wirklich nicht.
… nur mal so … zum reinlesen – gucken wo Gott wohnt
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31762/1.html
frei nach Harald Schmidt
“Arbeit macht frei” war gestern…heute heisst das “Wachstum schafft Arbeit”.
jörg
Wachstum schafft Arbeit
mehr Arbeit schafft mehr Wachstum
mehr Wachstum schaft mehr Arbeit …… sehr schlau, wirklich sehr schlau ….
das Kreditvolumen muss ständig wachsen Leute …. sonst fällt das schöne “Auto” (Geldguthaben) auseinander ……
… ist es Tatsächlich Mut/Intelligenz in einem Auto zu fahren in dem das Gaspedal nur eine Bedienungsrichtung zulässt – Gasgeben/Beschleunigen und Wachstum der Geschwindigkeit …. … ist es Tatsächlich Mut/Intelligenz in einem Auto zu fahren welches bei einem Nachlassen der durch die Beschleunigung Auftretenden “G” Kräfte auseinander fällt da es weder geschraubt oder geschweißt, sondern nur zusammengesteckt wurde und nur durch diese “G” Kräfte zusammengehalten wird (eine Höchstleistung Perverser Ingenieurskunst)
… woran ist Intelligenz erkennbar???
guten Rutsch …. und nicht Vergessen: Gas geben, Gas geben, mehr Gas …. mehr … mehr … mehr -
“Steady State” bei “Nullwachstum” – das ist bei genauem Hinsehen ein reges, dynamisches Fließgleichgewicht. In Wiwi aber wird stets der Eindruck geweckt, es handle sich um einen Zustand, in dem alle Ableitungen Null werden – die völlige Stase, Gevatter Tod.
Stimmt das so? Im gleichbleibend großen Schaf z.B. (bei flüchtigem Hinsehen ein Steady State) – man siehe hin – lebt es und macht Mäh!
Warum wohl gibt es keine 600 Kilo schweren Schafe? Weil sie nicht überlebensfähig wären.
Wer denkt sich eine Logik aus, die tatsächlich versucht darzulegen, daß stetes Wachstum eine systemerhaltende Größe sein könne? Es liegt doch auf der Hand, daß sämtliche Parameter NaN werden – müssen. Es ist über alle Maßen absurd und auschließlich dem Agens Verblendung zu verdanken.
Steady State? Warum geistert das Solow-Swan-Growth-Model durch Strobl’s Kopf? Das ist aus den 50ern. Und de facto widerlegt. Es gibt bessere Erklärungen. Zum Beispiel: Romer.
Diese ausschliessliche Fixierung auf Ökonomen, die entweder tot oder steinalt sind ist etwas irritierend.
@Stephan
Stephan!
Der Weissgarnix schreibt doch ein Buch – hab ich hier zumindest gelesen.
Dort wird er uns dann innert 389 Seiten, oder so, genau erklären – wie es sein Vorbild JMK auch gerne getan hat – wie u. a. das hier zustande kommt!
http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE5BS04Y20091229
So einfach ist das!
Nur nebenbei: Eigenkapital ist eine bilanzielle Saldogröße und damit keine wirtschaftlich nutzbare Entität. (Wahrscheinlich sollte an dieser Stelle nicht Eigenkapital, sondern REALKapital stehen.) Man kann mit Eigenkapital weder produzieren, noch zahlen! Eigenkapital kann sogar negativ sein, ohne daß sich prinzipiell an der “Produktivität” des Realkapitals / Finanzkapitals irgendwas geändert haben müßte. Letzten Endes wird Eigenkapital “nur” als Indikatorgröße benutzt, um die Wirtschaftlichkeit und/oder Überschuldung einer Unternehmung zu beurteilen. Aber auch dabei kann man sich irren…
Zur Sache: “Gewinne entstehen … aus Netto-Investitionen.” Das bedeutet alternativ formuliert, daß aus einer Netto-Investition von Null auf einen Gewinn von Null geschlossen werden müßte. Damit ignoriert man allerdings alles, was über die Keynes´sche Konsumfunktion gesagt und geschrieben wurde. Denn die zeichnet sich dadurch aus, daß sie eben nicht nur ein laufendes Einkommensgleichgewicht beschreibt, sondern auch dadurch, daß sie über die Einführung des sog. “autonomen” Konsums auch eine Komponente hat, die auf stocks rekurriert. Sonst könnte man eine Differenz des Konsums über das Einkommen nicht ableiten. (Das war auch die eigentliche Offensive von Keynes, auch wenn man nicht davon ausgehen muß, daß er das selbst so gesehen hat.) Das heißt aber sofort, daß eine Wachstums-/Entwicklungstheorie, die keine Ableitung eines stock-flow Gleichgewichtes präsentiert, sich der Ausblendung des eigentlichen Funktionsmechanismus´ des Kapitalismus schuldig macht. Denn eins ist klar: da Geld aus einem Kreditvertrag entsteht, dem ein temporärer Charakter anhaftet, ist eine Theorie, die stock-flow Beziehungen ausblendet, schlicht und ergreifend nicht adäquat, dasjenige zu erfassen, was Kapitalismus als Wirtschaftssystem ausmacht.
Die Ableitung eines “Wachstumszwanges” mit DIESEM Argument verbietet sich auch deswegen, weil eine positive Nettoinvestition mit einem konstanten Grad der Wirtschaftsaktivität einhergehen soll und somit der sog. Kapazitätseffekt von Nettoinvestitionen (die ja auch zu einer korrespondierenden Einkommensbildung führen) unterschlagen wird, oder was sollte sonst “statisches BIP” heißen? Und dann heißt es noch, daß der Wert von Realkapital einbricht, wenn die Gewinne nicht wachsen? Wenn man akzeptiert, daß der Wert von Realkapital sich aus der Erwartung einer geplanten zukünftigen Zahlungsreihe speist, bedeutet das, daß ein konstanter Barwert von Investitionen nur dann mit steigenden Nettozahlungsreihen kompatibel ist, wenn man auch gleichzeitig einen steigenden Zinssatz unterstellt. Ich habe nicht den Eindruck, daß DAS gemeint war.
Einfach so lassen: Gewinne entstehen aus Investitionen, wobei Investitionen durch Verschuldung realisiert werden und nur auf diese Weise ein konstantes Gewinnniveau aufrechterhalten werden kann. Dann noch der Josephspfennig, sofort noch mal das Gewinnargument hinterherschieben (vielleicht noch ein bißchen funktionale Einkommensverteilung) und schon ist das Schneeballsystem fertig. Wer das glauben will, gibt sich damit sowieso zufrieden, da muß man sich nicht viel einfallen lassen. Ein Verkauf als Wirtschaftstheorie scheitert an der Nichtbehandlung der stock-flow Problematik! Irgendwo steht ja auch, daß das mit DIESEM Buch nicht intendiert ist!
Und für diese Glaskugelkprognosen kassieren diese Ökonomen und Wirtschaftsexperten astronomische Summen.
Aus dem Kopp Verlag:
Nun hat sich der Londoner Bürgermeister Boris Johnson zur Wort gemeldet und sich die Bankster vorgeknöpft. In der seriösen britischen Zeitung Telegraph stellt er die Frage: »Wenn man dem Mann auf der Straße ein Gewehr in die Hand geben und ihn zwingen würde, zwischen einem Politiker und einem Banker zu wählen, wen würde die Kugel treffen?«
Politiker oder Banker?
http://info.kopp-verlag.de/news/banker-erschiessen.html
@ Herrn Strobl
Die Kommentare 16 und 25 stellen die gleiche, verdammt einfache Frage.
Falls Sie die Frage nicht beantworten oder, noch besser, nicht beantworten können, zählen Sie wohl ab sofort zu den “führenden Instituten”.
“In Geld bewertetes Eigentum würde in seinem Wert einbrechen, wenn das BIP bzw die Unternehmensgewinne und Kapitalerträge darin nicht mehr wachsen.”
Diese Nummer funktioniert aber nur mit beständiger Geldmengenausweitung, die wiederum in Form von Krediten unters Volk gebracht werden müssen, und mit Zinsen zurückgezahlt werden müssen. Diese Zinsen müssen wiederum der Realwirtschaft abgepresst werden und hierfür reale Dienstleistungen / Güter getauscht werden, und dem virtuell geschaffenen Geldkreislauf bedienen. Daher liegt die Krux in der Geldmengenausweitung und der Tatsache, dass Geld als Schulden mit Schuldzinsen zurückgezahlt werden müsste. Geld ist eine Erfindung der Banken, dem keinerlei Realwert gegenüber steht – erst das Einbringen von Geld in den Wirtschaftskreislauf als Schulden stellt eine Beziehung zwischen Eigentumswerten und Geld her. Es ist eine völlig willkürliche Festlegung “was wieviel Wert ist” in Geldeinheiten gerechnet – und daher ist sein Eingangssatz schon falsch.
“Den Grund dafür kennen wir bereits: Gewinne entstehen (Export/Staat außen vor) aus Netto-Investitionen. Kommt es aber zu Netto-Investitionen, dann vergrößert sich der Kapitalstock (=Bestand an wirtschaftlich genutztem Eigenkapital zu Geldpreisen). Vergrößert sich aber der Kapitalstock, dann führt ein statisches BIP (zu Geldpreisen) dazu, das sich konstante Gewinne auf einen wachsenden Kapitalstock verteilen. Dessen Bewertung müßte daher von Runde zu Runde sinken: Eine Dauerdepression wäre die Folge.”
Das beschreibt die Sicht eines Geldanlegers, geht jedoch an den Ursachen der Dynamik des Wachstumszwang vorbei.
Leider irrt der Autor noch im Dschungel und ihm fehlt der klare Blick auf die Basisgesetze des Kapitalismus.
Die Meudalismus-Seiten könnten die Augen öffnen. http://www.meudalismus.dr-wo.de/
Sorry, was soll das ‘Rumgeeier’ mit dem Wort ‘Geld’.
Der Schlüsssel liegt im Eigentum(!).
Es gibt kein ‘nichtbewertetes Eigentum’, was hier irgendwer als ‘Eigentum’, privates Eigentum wohlgemerkt, anerkennen würde/könnte.
Damit ist auch klar, wem einzig das ‘Wachstum’ nützen würde – den Eigentümern, die dieses einsetzen, daß es (daraus) ‘mehr’ wird.
Mal ganz ehrlich, warum sollen sich 95 % der Menschheit darum scheren, ob bei 5 % etwas mehr wird? Weil sie etwas davon abbekommen (könnten) oder sogar das ja einzig zu ihrem Vorteil ist?
Also mal wieder Märchenstunden dieser Welt, ihr seid eröffnet…
Dann investiere mal wer ‘netto’, daß ‘alle’ was davon haben – Krieg würde mir da gemeinerweise ‘einfallen’.
Ok, erfindet ‘ne Technologie zum Personen beamen, aber bei dem Entwicklungsstand brauchts dafür auch keine Millionen arbeitsfähige Personen, außer als ‘Versuchskaninchen’.
Wgn hat aber Recht, der Schlüssel für den Kapitalismus liegt eindeutig beim Wachstum, ohne Wachstum geht gar nichts.
Es muß die Möglichkeit dazu gegeben sein, sonst ist Ende der ‘Vorstellung’ und ‘Neubeginn’ nicht einfach über neue Schulden, Währungsschnitt oder Zwangsarbeit sondern einzig in einer völlig neuen Technologie, die Massen beschäftigen kann, auch entsprechend Gewinne abwirft, trotzdem die Massen ‘anständig’ bezahlt werden (was könnte das sein?) oder der schon mehrfach ‘erprobten’ Variante’ Krieg zu finden.
Bitte, wenn der Kap so wichtig ist, das ‘in Kauf zu nehmen’, daß 5% etwas davon (seinem Erhalt und dem Wachstum) haben und hinterher ihre Kataster- und Grundstückseinträge oder auch Patentrechte rauskramen können, der ‘Rest’ ruhig krepieren kann, dann macht weiter, aber denkt doch mal endlich über die Konsequenzen nach!
Sorry, was soll das ‘Rumgeeier’ mit dem Wort ‘Geld’.
Damit er sein neo-Modell bringen kann.
In diesem aber gibt es nichts mehr, was mit Wirtschaft zu tun hat.
RaFFINIERT!
@ Roquentin 25
“Bei Erhaltung des status quo der Marktverhältnisse reichen doch auch Ersatzinvestitionen (I = D)?”
Das ist richtig, aber nicht so einfach nachzuweisen!
da komm ich nicht mehr mit. Das ist mir alles zu hoch.
Was versteht man unter Wachstum?
a) das ein ständiges mehr an Verbrauch von Gütern stattfindet?
b) das bei rückgängiger Binnenbevölkerung der einzelne per Dekret wie eine Hafermast Gans gefüttert wird?
c) oder will man nur die Umlaufgeschwindigkeit des “Geldes” erhöhen?
und mit dem Zins hat das Natörlich nichts zu tun. Nie und nimmer.
bauen wir ein Haus für 100.000 3% Tilgung und 7% Zins. kann man sich ja ausrechnen bei 80% EK wann man Eigentümer ist.
Und wieviel das Haus an Geldwerten Vorteil über den Zins gebracht hat.
Die Forbesliste investiert ihren Zins ja nicht. Wozu haben wir überhaupt Broker und andere Gestalten? Die sich über diese Zinseinnahmen ihr Gehalt “erarbeiten” ? Also aus Zinsen besteht das Gehalt. In jedem Brötchen stecken Zinsen.
Wenn ich das Wort Eigenkapitalquote von Banken schon lese könnte ich weglaufen. Ist auch nur alles geklaut. Aber Aktien von der DB halten und auf Rendite hoffen. am 31.12 ist Vollmond es kann noch viel passieren dieses Jahr.
guten Rutsch @ all kommt gut rein.
@enigma, #38
“Das ist richtig, aber nicht so einfach nachzuweisen!” – Deshalb wäre Goedel aus diesem Blog auch schon längst ausgeschlossen. Abgesehen davon täte eine Erläuterung einem solchen Statement gut, sonst kann man es sich auch verzinst auf die hohe Kante legen: sparen.
Wenn man über Zinsen sprechen würde, müsste man ja ehrlichkeitshalber mitteilen, wer welche zahlt und wer sie “verdient” (damit wird der Wortsinn vergewaltigt, denn Zinsverdiener sind Nichtstuer für ihr Geld). Und würde man drauf kommen, dass 99% der Menschen mehr Zinsen bezahlen als sie bekommen, und 1% durch die Zinsen, die andere zahlen, reich und reicher werden.
““Den Grund dafür kennen wir bereits: Gewinne entstehen (Export/Staat außen vor) aus Netto-Investitionen. ”
Falsch. Die Gewinne der Banken bestehen ausschließlich aus Zinseinnahmen aus Kreditforderungen.
@ holger
G —> W —-> G’
Der lütte Strich beim G ist das Wachstum, also mehr als ‘einfache Reproduktion’.
Womit wir wieder bei Produktion sind, also einem realen Produkt, dazu zählt ‘Geld drucken’ eher nicht, sondern Produktion von Gütern, die zu Waren werden (nicht nur könn(t)en).
Frau Schickedanz hat ja das einzig richtige getan: Die beste Privatbank Deutschlands engagiert und den besten Manager angeheuert, ein Genie quasi – ihr Handelshaus war bestens gerüstet.
Nun ist sie pleite, aber deswegen wird in Deutschland nicht weniger verkauft. Das machen jetzt nur andere, Herr Otto und Freunde. Was ihr an Vermögen verloren ging, haben jetzt andere – das Vermögen als die Möglichkeit zu verkaufen, und das Vermögen als Geld.
Gesamtgesellschaftlich blieb aber alles beim alten. Und weil Herr Otto auch Kinder oder spätestens Enkel haben wird, die sich mehr für Charity und zeitgenössische Kunst interessieren, denn für Handel und Wandel und also auch die beste Privatbank und den besten Manager engagieren werden… , bleibt also auch die marxsche Akkumulation als Superkonzentration aus.
Alles in der Summe konstant: Absatz, Gewinne, Vermögen – statisch also.
Und so schwappen die wirtschaftlichen Vermögen hin und her, ebenso, wie ja auch die politischen Vermögen im Parlament hin und her schwappen – mal nach links, mal nach rechts…
Und trotzdem gilt:”Nur was wächst, gedeiht!” (Goethe)
Theologisch: Gott will, dass wir ihn, unseren Schöpfer, suchen. In der Unendlichkeit des Alls und in allen anderen Dimensionen auch.
Atheistisch: Wer auf statischen Dinosaurier macht, den trifft der Komet.
Profitorientiert: Große Gewinne machen nur Pionierunternehmer und Monopolisten. Monopole kann man verbieten…
Esoterisch: Im Lande Zukunft wird der Weise unfassbar für die Häscher Maras.
@ Wat. #42
aha, ich mach den Strich lieber nach unten als Komma. Mir will sich der Begriff Wachstum nicht so recht einleuchten. Aber egal, wird wohl schon seinen Grund haben.
Kreditoren und Debitoren meine ich verstanden zu haben, Hebelprodukte glaube auch. Das der Kuckuck erst Zinsen abkassiert und zum Schluß die Hauptforderung auch. Und das Zwegat erklärt, man könne 50000 Euronen mit 10 Euronen monatlich zurückführen auch.
Nur diese Wachstumsbeschleunigung die erschließt sich mir nicht.
“Ich habe mir in den letzten paar Tagen nochmals recht intensiv darüber den Kopf zerbrochen, wie man den Wachstumszwang mit leicht verständlichen Worten begründen kann.”
Warum dann nicht direkt zum Ursprung gehen:
Der Wachstumszwang ist ja schon von der Natur vorgegeben.
Wir haben keine andere Wahl und ein System das sich nicht anpasst stirbt.
… Anpassen ist etwas vollkommen anderes als Wachstum!
Gesamtgesellschaftlich blieb aber alles beim alten. Und weil Herr Otto auch Kinder oder spätestens Enkel haben wird, die sich mehr für Charity und zeitgenössische Kunst interessieren, denn für Handel und Wandel und also auch die beste Privatbank und den besten Manager engagieren werden…
Die Welt stand in der Zwischenzeit nicht still.
Es konnte in vielen Firmen immer mehr Gewinn mit immer weniger Arbeitskräften ‘erwirtschaftet’ werden, andere Firmen gingen ganz aus D und EU weg, wieder andere mußten aufgeben, sodaß es immer weniger Kaufkräftige für Waren der ‘Ver-/Hinterbliebenen’ gibt und es werden immer weniger. (Kaufkräftige und Ver-/Hinterbliebene)
an aifran
ich weiß – ich versuche es mal anders zu formuliern.
Die Natur gibt Wachstum vor – ein System das, dass nicht berücksichtigt funktioniert nicht.
Die Natur gibt Sterben vor.
an Dr. Tod
Der Satz war noch nicht fertig.
Die Natur gibt Sterben vor – um neues Wachstum zu ermöglichen.
…um neues Leben.
Noch ein Punkt sollte unbedingt beachtet werden!!!!
DAS WACHSTUM DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND IST UND BLEIBT EIN LINEARES WACHSTUM
Lineares Wachstum bedeutet, dass jedes Jahr etwa die gleiche Summe zum Sozialprodukt hinzukommt. So wuchs das jährliche Sozialprodukt (1950-2000) der Bundesrepublik in jedem Jahrzehnt um ungefähr denselben Beitrag: ca. 500 Mrd.DM. Aber 1960 waren das rund 500(540) Mrd.DM, die in zehn Jahren zu dem Sozialprodukt von 1950 von 465 Mrd. DM hinzugekommen waren, – und das sind etwa 120 % mehr in zehn Jahren oder ein durchschnittliches Wachstum von 12 Prozent im Jahr. Von 1990 – 2000 kamen ebenfalls rund 500 (472) Mrd. DM hinzu, doch die addierten sich jetzt zu einem BIP in Höhe von 2520 Mrd. DM.
Und von 2520 Mrd. DM sind 472 Mrd. DM nur noch rund 19 %.
19 % in zehn Jahren sind 1,9 % pro Jahr!!!!!
Für die ersten zehn Jahre des neuen Jahrtausends wird das Wachstum der Wirtschaft der BRD nach demselben Gesetz des linearen Wachstums nur noch 1,6 % per Jahr betragen.
[Die Weltwirtschaftskrise wurde dabei noch nicht berücksichtigt!!]
Dieser Durchschnitt des Jahreswachstum über die kommenden Jahre liegt nach allen bisherigen Erfahrungen fest.
Die Wachstumsraten der einzelnen Jahre dagegen nicht. Sie können über einige Jahre durchaus deutlich über oder unter diesen Durchschnittswerten liegen. Über lange Zeiträume führt LINEARES WACHSTUM aber UNVERMEIDLICH immer näher an NULLWACHSTUM heran.
Quelle dieser Ausführungen: Horst Afheldt “Wirtschaft die arm macht!”
Nun die Frage. Habe ich irgend etwas falsch verstanden?
http://www.zeitkritiker.de/index.php/wirtschaft-und-finanzen/wirtschaftstheorien/239-wirtschaftswachstum-soll-arbeitsplaetze-schaffen
Weissgarnix, du hast nächstes Jahr einen weniger, der seine Zeit mit dem Schwachsinn, den du absonderst, vertrödet. Als Du den Tod USraels verkündetest hätte ich wissen müssen wer du bist.
http://www.zeitkritiker.de/index.php/wirtschaft-und-finanzen/wirtschaftstheorien/239-wirtschaftswachstum-soll-arbeitsplaetze-schaffen
@Wat, #47
“Bei den Maoris z.B.” schreibt Eibl-Eibesfeldt “gab man Personen, die Reichtümer ansammelten, unter irgendeinem Vorwand zur Plünderung frei. Allerdings wurde in einem solchen Fall Egalität offensichtlich gegen eine vorhandene Disposition erzwungen. Die so erzwungene Egalität diente der Erhaltung der traditionellen Häuptlingshierarchien. Häuptlinge waren nämlich von der Plünderung ausgenommen.” – aus: Der Mensch, das riskierte Wesen
Ähnlichkeiten mit verstorbenen und lebenden Personen und realen Handlungen im zivilisierten Europa sind rein zufällig…
Die Erde ist eine Scheibe!
Das verkündet Strobl hier.
Er wird nicht nur einen Leser verlieren.
Weil:
Die Erde ist keine Scheibe!
In der Natur gilt nicht das Gesetz des Wachstums, sondern das des WANDELS. Was entsteht vergeht, und erblüht von Neuem – im Rhytmus der Jahreszeiten.
Es ist kein Zwang vorhanden, dass jedes Jahr MEHR wachsen MUSS.
Wälder haben nicht jedes Jahr mehr Bäume, Felder nicht automatisch mehr Früchte. Nur der kapitalproduzierende Moloch namens Bank braucht jedes Jahr MEHR Gegenwerte, nachdem die Geldmenge jährlich ausgeweitet wird – und verlangt von Mensch und Natur, dass sie jedes Jahr mehr produzieren und verbrauchen.
Zwangskonsumismus und Wachstumswahnsinn ohne Rücksicht auf das Gesamte sind der Natur so fremd wie Wasser trocken ist.
@Beobachter
“In der Natur gilt nicht das Gesetz des Wachstums”
Nun gehört der Mensch aber nicht zur Natur. Gott sei Dank gelingt es ihm immer mehr, sich von der Natur zu emanzipieren. In short: Kultur ist der Gegensatz zur Natur!
… vielleicht “Gutscheine” an die nicht mehr benötigten “Nutzmenschen” verteilen??? ….. (für nen neuen super, super Elektro Porsche, BMW, VW oder so)
…vielleicht durchfüttern der nicht mehr benötigten “Nutzmenschen” mit Harz 4 und Nahrung von der Tafel, so wie es sich für echte Christenmenschen eben gehört??? Caritas wärmt die Herzen der gebenden – (da es dann jedoch an “Konsum” fehlt also reichlich “Geldgutscheine” an die, an Gewinneinbrüchen leidenden Eigentümer ….)
unten muss unten bleiben, oben muss oben bleiben …. sprach der Gott der Eigentümer …. (Gottgewollte Naturgesetze – wie lachend die “Eigentümer” zu sagen pflegen)
Die Kunst der Nutzmenschenhaltung …..
… Würde heute Niccolò Machiavelli (oh Wunder der Weihnacht) wieder auf Erden erscheinen, hier wandeln – er würde ob des zu sehenden, all diesen neuen Fähigkeiten der “Fürsten” im Umgang mit den Leibeigenen ein begeistertes “Hurrraaaa” in die Welt hinausschreien.
Aber Angesichts des von den “Fürsten” Initiierten Systems der “Kapitalistischen Marktwirtschaft” zum Zwecke einer “Selbstorganisation” von Unterwerfung und Tributleistung würde er in Ekstasen, Verzückungen, des Glücks aufgehend zurück in den Himmel der glücklichen Götter entschweben ……… vielleicht noch, mit lächelndem Mund, ein letztes, leise in die Welt hinausgehauchtes “Hurrraaa … es ist vollbracht”
H.H.Schmidt
Das Deutschland ein lineares Wachstum hat, ist die zentrale These des IWS seit Gründung. Aber: linear bedeuted eben nicht, dass alles gegen NULL geht. Das ist ziemlicher mathematischer Unsinn.
Wenn ich über einen langen Zeitraum gesehen linear 3% wachse, dann wachse ich und stelle mein Wachstum nicht ein. Zu Horst Afheldt: Hat eine schöne Grafik zum linearen Wachstum erstellt. 1950-2000, BIP. Wenn ich diese Grafik sehe dann beneide ich DE und komme nicht im Traum auf die Idee “… die arm macht!”
Der Begriff “Wachstum” für die Zunahme des Sozialprodukts hat sich zwar eingebürgert, ist aber m.E. falsch. Er stammt ja aus der Biologie und dort gibt es kein fortwährendes Wachstum.
Der Ausdruck, für die Wirtschaftsentwicklung gebraucht, suggeriert einen natürlichen Prozess und ignoriert, daß das wirtschaftliche “Wachstum” ganz andere Bedingungen und Grenzen hat.
In der Tat!
Menschen sind störend im System der Neoliberalen.
Also weg mit ihnen!
Es leben die “Leistungsträger” !
Das sind die, die nichts leisten, nichts tragen…aber gutes Geld bekommen.,,,
ja @ haceda, so lange wir immer weiter denken, wir brauchen Führer(-persönlichkeiten), egal welcher Coleur, wird sich daran auch ohne Geldsystem und Finanzwirtschaft leider nichts ändern…
@Michael – danke für den Link – muß ein ‘Bruder von @HAM’ sein, der denkt, wenn dieses Geld- und Finanzsystem weg ist, großes Eigentum angegriffen/aufgelöst/verstaatlicht wird ‘normales/kleines Eigentum’ schon nicht ‘böse eingesetzt’, außerdem stünde den Gebildeteren halt mehr zu…. sind wir wieder bei @hacedecas ‘Maories’.
an Beobachter
Auch die Bäume versuchen sich auszubreiten und ihren Lebensraum zu erweitern.
Es ist ein Kampf um Ressourcen.
Der Wandel ist nur ein Mittel um Wachstum zu erzielen.
http://www.welt.de/multimedia/archive/00980/lac_steuer_DW_Berli_980556a.jpg
Der Aufschwung kommt!
Die Reichen fördern sich selbst…
Es ist echt komisch, dass das “Wachstum” welches keines ist, dafür gibts ja ein neues Wörtchen die “APPS” Applikationen, in nichts aussagende Zahlen gepackt wird.
Ohne Berücksichtigung der Defla und Infla.
Da ändert sich auch nichts, wenn das Eigentum anders verteilt wäre. Das Rad ist nicht erfunden worden wegen des Eigenkapitals oder Eigentum, sondern weil die viereckigen Reifen im Winter nichts getaugt haben.
Die Dampfmaschine funktioniert auch noch mit Wasser. Nur in einer anderen Verpackung. Es wächst nichts, es ist ein kommen und gehen. Da kann ich I=S oder sonst was tausendmal hin und her rechnen.
Und dieser Zustand die alten Applikationen nur neu zu Verpacken über Kredite ans Volk zu bringen, das ist “Wachstum” und irgendwann steht auf dem Brötchen 5 Euronen, und dann steigt das BIP an oder was?
Es ändert sich nur die Zahl. Ich gebs auf.
Holger:
Das ist alter Wein in neuen Schläuchen.
Das ist Neoliberalismus und Neoklassizismus.
Das ist Strobl.
@ Susanne – ‘tschuldigung, daß ich noch einmal dazwischen plapper – ich habe oben versucht, wohl nicht gelungen, wer hier wachsen will und muß bzw. was…
Das Kapital macht genau das ‘wachsen bis es nicht mehr geht’, allerdings genauso in einem endlichen Raum (Erde), wie die von Dir genannten Bäume. – Mit dem gleichen Ergebnis.
Mit einem Unterschied – Kapitalismus ist ein von Menschen geschaffenes System, diese Wandlung müssen Menschen vornehmen.
Es bleibt ein gesellschaftliches System, wie der Baum wohl ein Baum bleibt.
Das gesellschaftliche System heißt dann anders (egal wie, eben anders) und istdann auch anders, sonst wäre es ja keine Wandlung.
Übrigends sollte in ‘menschlichen, gesellschaftlichen’ System der Mensch und nicht das Kapital in Vordergrund des Wachstums stehen, wenn da schon so unbedingt was wachsen muß, also der Menschen Wohlstand und nicht des Kapitals Wohlstand. Dem Kap gehts immer nur um letzteres, darum heißt der so – Kapitalismus.
an Wat
Wir können es ja Menschilismus nennen.
Nur das Kapital ist Macht und Macht wird nicht so schnell aufgegeben. Ob die Menschen so ein System zu würdigen wissen, ist eine andere Frage – dann müsste man ja teilen – und man ist ja gerne gleicher und gleichen – aber noch lieber ist man ein bischen gleicher als die anderen.
es muss natürlich – gleicher unter gleichen – heißen
@ Susanne – klar, solange nicht begriffen wird, daß man ohne die anderen ein Garnichts ist, nicht gleicher, nicht besser, nicht einmal satter oder klüger.
Meine orthografischen Fehler kann auch jeder behalten, der sie findet bzw. dem sie direkt ins Auge fliegen (gibt ja leider keine Vorschaufunktion)
@ Manifest
ich kann nicht Strobl sein, weil ich keine Lust auf Eigentum habe. Denn das verpflichtet. Und ich habe auch keine Lust nur wegen dessen erhalt zu arbeiten. Und ich habe auch keine Lust Zinsen für Andere erwirtschaften zu müssen. Ich habe nur Lust etwas zu tun, wenn ich es ohne Zwang und Stechuhr ausüben kann. Ein klein wenig “Wohlstand” habe und das meine Kinder mit Perspektive aufwachsen können.
Was der Rest meint, tun zu müssen, ist jedem einzelnen überlassen.
Mir ist es wurscht, ob das Eigentum bei Oligarchen in den Büchern rumliegt oder bei der assimilierten Staatsform. Kommt eh das gleiche bei raus. Entweder es gibt einen total Ausfall, oder es bleibt so wie es ist.
an Wat
Die Menschen vergleichen sich immer nur mit ihrer unmittelbaren Umgebung. Vom Schicksal anderer außerhalb ihres Gesellschaftskreises sind sie nur gerne mal “betroffen”.
Wäre es heute und jetzt anders, würden nicht 2 von 3 Menschen hungern.
Und wer ohne Rechtschreibfehler ist, werfe bitte den ersten Buchstaben.
@ Susanne – die ‘Einschläge’ dürften aber auch im ‘unmittelbaren Vergleichskreis’ immer näher kommen, gar denjenigen selbst treffen. Lernen tut nicht nur weh, weil es selbst schmerzt, das Lernen sondern weil oft nur durch Schmerzen ‘gelernt wird’.
Hätte ich gern anders, scheint aber nicht ‘zu gehen’. Der Mensch hat seinen Kopf eben doch nur zum Haare-schneiden.
Aber Herr Strobl,
das kann’s doch nicht sein?
Immer nur Karrussel fahren…
schöner Link @Michael
(by the way, bei sovielen Kritiken fragt man sich wo der Hinweis darauf bleibt daß das die toleranteste / niveauvollste Deutsche Webseite ist.. naja gut, wenns so weiter geht vielleicht irgendwann nicht mehr die niveauvollste)http://www.zeitkritiker.de/index.php/wirtschaft-und-finanzen/wirtschaftstheorien/239-wirtschaftswachstum-soll-arbeitsplaetze-schaffen
weil er so toll ist, noch einmal
@WGN
Du hast es inzwischen geschafft, das alle Pfeile auf Dich gerichtet sind, bzw. als Blogger wirst Du zur Projektionsfläche Deiner Disciples, denen Du einen Artikulationsraum geschaffen hast….. da sind wir wieder bei Goethe… Faust… wer einmal die Büchse der Pandora öffnet, wird von ihr herausgefordert
oder übermannt, bzw überfraut….
Bekommt Geld Krebs, wenn es immer weiter wächst ?
Horatio´s Schaf #29 wächst nicht unbegrenzt, obwohl es ständig Wachstum zeigt: in der Wolle, in der Milch, in der Erneuerung von Blutzellen, Haut, Knochen.
Von akademischen Ökonomen dürfen präzise Formulierungen erwartet werden. Was ist “Wachstumszwang” , was soll wachsen ?
Geldmengenwachstum ?
BIP-Wachstum ?
Lohnwachstum ?
Vermögenswachstum ?
Von Ärzten wird erwartet, reguläres Wachstum zu unterscheiden von irregulärem Wachstum, auch wenn die Grenzen fliessend sind wie der Harnfluß an einer geschwollenen Prostata. Krebs ist irreguläres Wachstum.
Bei welcher Art von wirtschaftlichem Wachstum hat die Volkswirtschaft Krebs ?
ceterum censeo:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51fU5AXnc6L._SL500_AA240_.jpg
Wachstum gibt´s bei amazon
http://www.amazon.de/Bull-Bear-Geschenkbox-Frisches-Wachstum/dp/B000VCXTTQ/ref=sr_1_5?ie=UTF8&s=garden&qid=1262119510&sr=8-5
Menschenkörper
Gesundes Gewebe – Wucherndes Gewebe = Krebs
unterschiedliches Geschwindigkeiten ….
Wirtschaftskörper
Wachstum der realen Wirtschaft ….. um xx %
Unterschiede???
Geldmengenwachstum ….um xx %
Wenn das Geldmengenwachstum M3 nicht veröffentlicht wird, dann will man nicht zeigen, wie krank der Patient ist.
Der Nachruf liegt ausformuliert in der Schublade.
Zwischen ersten Anzeichen und klarer Krebs-Diagnose können vier Jahre liegen. Vier schädliche Jahre.
http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2005/11/23/a0111
hacedeca:
Sie – wie die meisten Menschen – täuschen sich. Der Mensch ist Teil der Natur (er atmet, trinkt Wasser – 2 Dinge, die er wie alle anderen Wesen der Natur tun muss, sonst würde er sterben). Er braucht die Erde als Nahrungsgrundlage (und weil er das nicht kapiert, vergiftet er sich sowie die Erde täglich), er braucht die Bäume (gibt es die nicht mehr, sinkt der Grundwasserspiegel ab, breiten sich Wüsten aus, sowie extreme Wetterwechsel werden an der Tagesordnung sein), er braucht eine intakte Natur, um zu überleben. Der Körper funktioniert nach biologischen Grundsätzen, die weder Sie noch Ihr Chef festgelegt hat. Kurz: Der Mensch ist Teil des Naturkreislaufes – ob er es kapiert oder nicht.
Bäume wachsen – wie wohl jeder beobachten kann, nicht in den Himmel – im Gegensatz zur Finanzindustrie, die bereits astronomische Mengen Geld gedruckt hat, ohne einen realen Gegenwert. Bäume wachsen auch nicht auf Kosten der Umgebung – indem sie Umliegendes kahlfressen (wie das der gemeine Kapitalist zu tun pflegt), sondern bieten vielerlei Schutzraum (für kleinere Gewächse, für Jungbäume, für Moose und Pilze….etc.). Stehen mehrere Bäume zu eng beieinander, verschlingen sie sich häufig – wie man auch beobachten kann, damit jeder Zugang zum Sonnenlicht hat.
Aber – solange der verblendete Mensch glaubt, er könnte seine Gesetze machen, ohne die Naturgesetze zu studieren und zu verstehen, arbeitet er nur auf seinen eignene Niedergang hin.
Auch den größten Ignoranten sollte zu Denken geben, dass der Mensch seit 200 Jahren mit brutaler Gewalt Rohstoffe aus der Erde reißt und damit seinen “Reichtum” begründet – während die Natur seit Jahrmillionen fortwährend besteht, sich wandelt, neues entstehen und vergehen läßt.
Das derzeitige Wirtschaftssystem fußt auf den Gesetzen geistig Verirrter und neurotisch Verwirrter, die meinen, sie könnten die Naturgesetze aus den Angeln heben. Und deshalb werden sie nur eines tun – ihr eigenes Grab schaufeln.
keine Angst Rettung naht.
Speichel bringts raus : http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,669362,00.html
@ beobachter #84
das predige ich schon seit Jahren. Nichts anderes hat Goethe ja gesagt (ach und viele Andere auch). Es ist kein Kreislauf. So lange die Sonne noch ein Wörtchen mit reden kann und darf, bekommen wir mal mehr “Bestrahlung” und mal weniger. Aber was solls, das kapiert eh kaum einer. Genau das hat Goethe beschrieben. S setzt sich keiner mit der Natur auseinander. Man Manipuliert wo man kann durch Genforschung.
Komm mir aber nicht mit Co2. grausam sind die Aerosole, die die H Linien des multimedialen Wasserstoffes nicht mehr durchlassen.
@WGN
” Vergrößert sich aber der Kapitalstock, dann führt ein statisches BIP (zu Geldpreisen) dazu, das sich konstante Gewinne auf einen wachsenden Kapitalstock verteilen. Dessen Bewertung müßte daher von Runde zu Runde sinken: Eine Dauerdepression wäre die Folge”
Trick 17b Weltenrettung für Fortgeschrittene
Der Wertansatz ist eine Berechnung aus der Abdiskontierung der Erträge. Wenn die Erträge konstant sind – oder sogar sinken(wachsender Kapitalstock) hilft eine Absenkung des Zinssatzes
in der Abzinsungsrechnung weiter um die Werte trotzdem zu erhöhen!
Also einfach den monetären Vergleichszins immer schön absenken – dann klappts auch mit dem wachstumsfreien (Buch)Gewinn!
Darfst Du gern in den Buch schreiben – dann wird es richtig lösungsorientiert – ansonsten schreib ich nächstes Jahr selber eins.
Grüße und beste Wünsche für 2010 Jörg Buschbeck
PS
Wachsen muß heute nicht die Wirtschaft, sondern das Verschuldungssaldo in Höhe des Saldos der Geldhaltung -Begrenzung der Geldhaltung löst also das (Schulden)wachstumsproblem!
Angst ist die Triebfeder derjenigen, die meinen, nie genug zu fressen zu haben, und deshalb meinen, Wachstum = immer mehr muss es sein ist zwangsläufig. Im Grunde genommen ist das Symptom einer Neurose und anderen psychotischen Störungen.
Die Natur arbeitet immer im Sinne des Ganzen, der Kapitalismusverirrte besteht auf dem Prinzip des Egoismus, völlig naturwidrig. Und die Maxime des beständigen Wachstums ist eine Dynamik die durch die Gestaltung der Geldmarktgesetze induziert wurde. Es gibt keine Population in der Natur, die unendlich wächst, es gibt keine natürlich gewachsenen Systemen, in denen Monostrukturen entstehen, denn Monostrukturen sind extrem anfällig, daher instabil und daher naturwidrig. Keines der vom Menschen gemachten Systeme hat die Stabilität, die die Natur hat. Die Natur bevorzugt immer die Vielfalt – der Mensch ist gesteuert durch seine blinde Ein-falt. Würde er die Natur verstehen, käme er auch drauf, dass die Natur nie nur in den Nil regnen läßt, so, wie die Geldverteiler dieser Welt, die immer Geld auf den gleichen Haufen regnen lassen und sich wundern, dass sich landauf landab Wüste ausbreitet….. Menschen sind sooooooooo dummmmmm wie die Natur niemals sein könnte…. denn sonst hätte sie sich schon längst selbst zerstört. (Der Mensch tut das – die Natur wird sich zu wehren wissen.)
@ Jörg Buschbeck
–>Der Wertansatz ist eine Berechnung aus der Abdiskontierung der Erträge. ”
Dann erklär mir mal bitte, wie der “Wertansatz” sich ermittelt, wenn ich für meine Frau nur noch ein halbes Kamel bekomme?
Der Wertansatz besteht nur aus einer Subjektivität heraus. Und wenn ich einen Trottel finde, der 2 Kamele gibt, dann mach ich trotzdem nicht das Geschäft, weil ich sie nach 20 Jahren immer noch lieb hab. Soviel Kamele gibts gar nicht. Außer mich.
Der Wert sprudelt dann in einer Zahl herraus. Uno due tre. Da kannst du auch 40 k 40 m oder 40 B hintippen. Es sind doch nur Zahlen. Deswegen gibts auch die Algebra ohne diese (Zahlen) kommt die auch aus. Oder nicht?
@ Manifest
“Das ist alter Wein in neuen Schläuchen.
Das ist Neoliberalismus und Neoklassizismus.
Das ist Strobl.”
… ist er das?
… ich bin der festen Überzeugung (bereits seit Oktober) das hier garnicht mehr unser geliebter WGN schreibt sondern irgend ein “Agent” im WGN Pelz…
Wo ist Herr Lübberding, wo ist HAM?
… alles was man vorfindet sind Anfeindungen irgendwelcher Halbgewalkter gegenüber WGN oder unter falschem Nickname operierender Saboteure.
Ausserdem werden mir langsam zu viele “interressante” Kommentare gelöscht…
… die Themen welche hier in letzter Zeit noch besprochen werden, sind auch voll fürn Arsch – man möchte meinen, die Redakteure bzw. Sendeverantwortlichen vom ZDF haben hier mitspracherecht…
Dank unserer Freiheit wird das wohl noch besser werden…
Guts Nächtle und guten Rutsch… (Natürlich auch ganz besonders den Kollegen vom BND und Verfassungsschutz)
P.S.: Unsere Freunde von der Gestapo wollte ich nicht vergessen…
also Fieti
Jörg Buschbeck 87
… Wachsen muß heute nicht die Wirtschaft, sondern das Verschuldungssaldo in Höhe des Saldos der Geldhaltung -Begrenzung der Geldhaltung löst also das (Schulden)wachstumsproblem!
…. und nachdem die “Geldhaltung” Begrenzt wurde und alles “Geld” brav im Kreise läuft, und läuft, und läuft …. müssen “Kredite” wohl nicht mehr zurück bezahlt werden??? (würde ja sonst die Umlaufende “Geldmenge” verringern ….. GELD = KREDIT – und ein getilgter Kredit eine große NULL)
Was werden da wohl die Gläubiger dazu sagen? ….. oder gibt es dann “Gratisgeld” ääähh Kredit für alle, ganz ohne “Dingliche Sicherheit” wo doch bereits fast alles “Dingliche Sicherheit” ist ….. oder wie oder was …..
hahahahahahahahahahahahahahhaahahaha
du bist der härtetest …
aifran
weissgarnix liegt wahrscheinlich auf der couch vor dem Fernseher
Ich finde das gar nicht so schwierig mit dem Wachstumszwang und dem Zins: Der zahlbare Zins aus wirtschaftlichen Aktivitäten wird immer kleiner, der Rentier stirbt langsam den grauenvollen Tod des Nullzinses, weil keiner mehr sein Erspartes haben will. Der Grenznutzen des investierten nimmt halt genauso zwangsläufig ab, wie das Wasser die Spree runter und nicht rauf fließt. I=S=0 wird am Ende gelten, das heißt Netto wird in einer Periode genauso viel Produziert wie verbraucht.
Nur, im realen Leben sind die Kapitalinhaber als Marktteilnehmer gleicher als die anderen: Der Kapitalinhaber klagt bei den Regierungen sein gottgegebenes Recht ein, Zinsen zu bekommen. Für seine riskanten Anlagen in USA, Island, Spanien und Griechenland, die die Zinsen bringe sollten, hätte er gerne einen Bail-Out. Zudem fordert er Steuersenkung auf Pump, so dass der Staat sein Erspartes nimmt, und er Steuerzahler als Zwangskreditor ihm seinen Zins zahlt.
Es wäre ja noch auch schöner, wenn die makroökonmischen marktwirtschaftlichen Gesetze für die mit mikorökonomischen Horizonten ausgestatten Marktliberalen gelten würden. Der Neoliberale wendet sich lieber in alter Tradition an Staat um Hilfe.
@wgnx
“Der Schlüssel liegt in meinen Augen tatsächlich nicht im Zins, wie das einige glauben, sondern im Geld in seiner Funktion als Recheneinheit (“money of account”, wie es bei Keynes so schön heißt). ”
Hm.
Das ist jetzt nicht ganz konform mit “Wir basteln uns ein Wirtschaftsmodell”.
Dort meinte ich gelernt zu haben, dass im ökonomischen Prozess an einem Tag mehr Forderungen entstehen, als selbtags befriedigt werden können – weil eine Eigentumsprämie , mithin eine Rendite, mithin ein Zins bedient werden will.
Das zwingt zu Verschuldung ( Debitismus ) und zum Wachstum in der nächsten Periode, und so fort.
Somit wäre sehr wohl der Zins die Peitsche zum “immer weiter und immer mehr”, schnurz ob jetzt geldbasierte Wirtschaft oder neoklassisch . Oder fehlinterpretiere ich da?
btw: , Eigentumswirtschaft ist doch immer geldbasiert – wenn sie nicht geldbasiert ist , dann ist es Subsidenzwirtschaft ohne Eigentum. Denn was ist Eigentum? Nicht so sehr das Recht , über gewisse Güter verfügen zu können, sondern vielmehr das Recht , Anderen diese Verfügung zu verwehren bzw. gegen ein angemessenes Salär zu gestatten — > also gegen Geld.
@Beobachter #56
“In der Natur gilt nicht das Gesetz des Wachstums”
Natürlich gilt in der Natur das Gesetz des Wachstums, ausschliesslich. Sogar das Weltall dehnt sich immer weiter aus, und sogar immer schneller, je älter es wird.
Wachsen bis man platzt.
Das muss einem nicht gefallen, aber so ist sie, die Natur.
@enigma #32
“Nur nebenbei: Eigenkapital ist eine bilanzielle Saldogröße und damit keine wirtschaftlich nutzbare Entität. (Wahrscheinlich sollte an dieser Stelle nicht Eigenkapital, sondern REALKapital stehen.) Man kann mit Eigenkapital weder produzieren, noch zahlen! ”
Mit diesem Beitrag bist Du Deinem Nick endlich gerecht geworden.
Aus welchem Fachbereich stammt diese Erkenntnis? Betriebswirtschaft kann es jedenfalls nicht sein.
Frankie Bernankie:
1. Woher weißt DU, dass die These, das Weltall dehnt sich aus, stimmt? Hast DU Beweise dafür oder plapperst Du nur nach, was Dir irgend eine scheinwissenschaftliche Institution vorgekaut hat? Wo gibt es den unumstößlichen Beweis, dass das stimmt? (Nebenbei: Die Sonne ist kalt – und nicht heiß, wie uns beigebracht wird. Hier wurde auch schon gelogen, was das Zeug hielt…. denn auf den Bergen ist es kalt, obwohl sonnennäher…. )
2. Wenn die Natur nur wachsen würde, gäbe es keine Fäulnis, kein Absterben von Lebewesen. Kannst Du das irgendwo zuverlässig beobachten? Ich nicht.
@Frankie
Bitte nicht das wirtschaftliche Wachstum mit dem des Weltalls – Rotverschiebung – vergleichen. Das wird den intelligenten Aliens da draußen nun wirklich nicht gerercht!
http://de.wikipedia.org/wiki/Entfernungsma%C3%9F
Und zum Thema Geld noch ein kurzer Text aus dem Jahr 1973 ´:!:
http://www.pinkfloyd-forum.de/lyrics/lyrics_ausgabe.asp?ID_a=8&Id_t=196&s=ed
@weissgarnix:
Von den fallenden Assetpreisen und der Dauerdeflation hast du einen gedanklichen Sprung zur Dauerdepression gemacht. Aber das ist genau die Stelle, die ausführlicher Erklärung bedarf.
Binswanger hat zum Thema im JPKE auch ein Paper veröffentlicht. Kennst du das? Ich habe leider keinen Zugriff darauf, kann es also nicht beurteilen. Jeden möglichen neoklassischen Sch**ß hat die Uni Bonn vorrätig, aber nicht mal das JPKE abonniert und von Minsky nur JMK in der Bib. Nicht mal “Stabilizing an unstable Economy”. Wie soll man den Kiddies da etwas beibringen?
http://mesharpe.metapress.com/app/home/contribution.asp?referrer=parent&backto=issue,10,10;journal,2,29;linkingpublicationresults,1:109348,1
IMHO bist du übrigens mal wieder auf dem Holzweg. Der Wachstumszwang hängt mit der Finanzierungsstruktur zusammen und dem spekulativen Spiel an den Finanzmärkten. Du scheinst das Spiel aber immer noch nicht ansatzweise verstanden zu haben, wenn ich solche Sätze lese:
“Konkret: In Geld bewertetes Eigentum würde in seinem Wert einbrechen, wenn das BIP bzw die Unternehmensgewinne und Kapitalerträge darin nicht mehr wachsen.”
Mag tendenziell stimmen, aber gedanklich offenbarst du hier einen typisch neoklassischen Trugschluss: Du unterstellst einen kausalen Zusammenhang zwischen Wert und Preis eines Assets!
Ihr müsst euch von dieser Vorstellung lösen, die ihr aufgrund eurer täglichen Erfahrungen mit dem Tausch von Waren und Dienstleistungen unreflektiert übernommen habt. Der Unterschied ist, auf den Preis der meisten Güter des alltäglichen Bedarfs – geschweige denn Dienstleistungen – gibt es keine Optionsscheine.
An der Börse geht es nur bedingt darum, den wahren Wert eines Unternehmens zu bestimmen. Viel mehr geht es um die Verbindung zu den Terminmärkten. Ich zahle doch gerne mehr für eine Aktie als sie eigentlich wert ist, wenn ich dadurch den Preis zum richtigen Zeitpunkt treibe und meine Calls greifen.
Hier geht das Spiel los: Kaufe ich eine Aktie und halte sie dann einfach oder Hinterlege ich sie als Sicherheit für einen Kredit? Dann könnte ich mit dem Geld auf anderen Märkten Kurse beeinflussen, verliere aber die Verfügungsgewalt über meine Aktie und kann durch ihren Verkauf zum richtigen Zeitpunkt den Preis nicht mehr drücken. Ich könnte die Aktie auch für etwas weniger Eigenkapital haben, wenn ich gleichzeitig einen Call emittiere, also darauf verzichte von Kurssteigerungen zu profitieren und stattdessen nur Dividenden einstreiche.
Mehr als diese Intuition kann ich ohne komplexes Modell leider nicht geben. Aber es sollte klar werden, wie durch diese Verträge, Defaultrisiken reinkommen und die Vernetzung der Akteure zunimmt, sodass letztlich jeder irgendwie mit jedem verbunden ist. Das Spiel ist dann, durch die Verträge, die man selbst abschließt, die globalen Ausfallrisiken möglichst zu seinen eigenen Gunsten zu verschieben. Um es auf den Punkt zu bringen: Es geht in unserer ganzen modernen Wirtschaft darum, Verträge zu Lasten Dritter abzuschließen. Und der Depp ist der Kleinsparer, der das Spiel nicht rafft und immer noch versucht durch langfristige Investition in fürs Alter vorzusorgen.
Und der Wachstumszwang kommt nun daher, dass es für die Pros effizient ist, ein gewisses Depressionsrisiko zu erzeugen. Ihr erwarteter Gewinn durch Umverteilung übersteigt nämlich den erwarteten Verlust durch die realwirtschaftlichen Schäden.
Die Zentralbank und der Staat haben nicht die Eier, um rechtzeitig mal eine reinigende Rezession herbeizuführen und wenn eine Depression droht, lassen sie sich in Geiselhaft nehmen, weil das System gerettet werden muss.
@ earl 90
Leider hast du die traurige Nachricht überbracht.
Dir wird Blei in den Mund gegossen…
Nicht den Verursachern…
Lustig – oder?
Und ansonsten.
Frohes Neues Jahr!
Wir sehen uns irgendwo – aber garantiert nicht hier!
Bis die Tage….
@ Beobachter
“1. Woher weißt DU, dass die These, das Weltall dehnt sich aus, stimmt? Hast DU Beweise dafür oder plapperst Du nur nach, was Dir irgend eine scheinwissenschaftliche Institution vorgekaut hat?”
Weil, wenn du die Einsteinsche Feldgleichungen mit ner Robertson-Walker-Metrik löst und das kosmologische Prinzip forderst du die sog. Friedmann-Gleichungen erhältst, die ihrerseits eine Parameterfunktion enthalten, die du sodann mit der Hubblekonstante annähern kannst, welche experimentell gut bestimmbar ist. Wenn du nun noch annimmst, dass unser Universum flach ist (was in diesem Kontext äußerst sinnvoll ist), erhältst Du eine Lösungsfunktion, die dir sagt, dass sich das Universum ausdehnt.
Das wolltest Du doch wissen oder ?
“(Nebenbei: Die Sonne ist kalt – und nicht heiß, wie uns beigebracht wird. Hier wurde auch schon gelogen, was das Zeug hielt…. denn auf den Bergen ist es kalt, obwohl sonnennäher…. )”
Es gibt sogar Leute, die lieber zu Fuß gehen, als auf dem Trottoir !
@ Buschbeck 87
“Der Wertansatz ist eine Berechnung aus der Abdiskontierung der Erträge. Wenn die Erträge konstant sind – oder sogar sinken(wachsender Kapitalstock) hilft eine Absenkung des Zinssatzes in der Abzinsungsrechnung weiter um die Werte trotzdem zu erhöhen!”
Wenn euch auch sonst nichts einfällt, abschreiben könnt ihr immer noch!!!
@ Earlroffunk 90
“Verfassungsschutz”
Bei meinen Kommentaren ist der Verfassungsschutz zu dämlich!
@ Nixda 93
“…grauenvollen Tod des Nullzinses…”
Ist alles bekannt:
LV Mindestzinssatz
bis 31. 12. 1994 3,50%
bis 30. 06. 2000 4,00%
bis 31. 12. 2003 3,25%
bis 31. 12. 2006 2,75%
seit 01. 01. 2007 2,25%
Irgendwelche Fragen??
endlich mal wieder ein provokanter schread!
@michael
yep…mir war immer schon suspekt, dass der besitzer des mietshauses in dem ich wohne das ganze jahr im urlaub ist und trotzdem mehr “verdient” als ich.
seine leistungen:
1. erbe
2. nichts, denn um das objekt kümmert sich eine verwaltung.
cheers
jörg
@ Bernankie 94
“…weil eine Eigentumsprämie , mithin eine Rendite, mithin ein Zins bedient werden will.”
Schöne Märchenstunde, wenn man alles durcheinanderwürfelt!
@ Hollywood 96
Sorry, nicht satisfaktionsfähig!
@ WGNX
Ich weiß, jetzt wird man mich erwischen, dass ich ein nixchecker bin. Aber trotzdem! Ich kann diesen Sätzen keinen klaren Sinn zoordnen. Geht es besser?
In Geld bewertetes Eigentum [?] würde in seinem Wert einbrechen, wenn das BIP bzw die Unternehmensgewinne und Kapitalerträge darin nicht mehr wachsen.
Gewinne entstehen … aus Netto-Investitionen [?]. Kommt es aber zu Netto-Investitionen, dann vergrößert sich der Kapitalstock (=Bestand an wirtschaftlich genutztem Eigenkapital zu Geldpreisen [???]). Vergrößert sich aber der Kapitalstock [Kapitalkoeffizient?], dann führt ein statisches [warum jetzt statisch?] BIP (zu Geldpreisen) dazu, das sich konstante Gewinne auf einen wachsenden Kapitalstock verteilen. Dessen Bewertung müßte daher von Runde zu Runde [was ist Runde?] sinken.
@Aifran 91
Die Begrenzung der Geldhaltung bedeutet Kredittilgung -so einfach ist das. Es gibt neben der Klippe einen Wanderweg vom Schuldenberg. So einfach ist das.
Und vergiss bitte den Geldmengenunfug – hast Du schon mal nicht einkaufen können, weil bei der Bank nicht genug Geldmenge da war?
Es gibt nur Angebot und Nachfrage – und dies ist das Verhältnis von Konsumverzicht zu Zusatzkonsum auf Kredit.
Wenn du Deine Guthaben aus Konsumverzicht der Vorperioden z.B. durch Konsum von niederrentirlichen Investitionsgütern aufgibst – dann wird entweder direkt ein Kredit getilgt(Investitionsgüterverkäufer war verschuldet) oder halt später über den Konsum des Verkäufers. Wenn er statt dessen Guthaben hält ist ja per Saldo keine Verringerung der Geldhaltung eingetreten.
Grüße Jörg
Dank an Beitrag Nr. 84 – Sie bringen es auf den Punkt!
interesseiert Eigentümer, Nutzniesser und Pseudoökonomen UND die sich für echt halten nicht.
Rothschild 1863 : “Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist.”
Diese Unfähigkeit zu erkennen hat viele Erklärungen, Namen und Gesichter, auch die von Nobel-preis-trägern. Jaja, so ist das mit Pandoras Büchse…
Die Disskussion hier könnte man auch folgendermaßen zusammenfassen:
„Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und von nichts den Wert.“
Oscar Wilde
@windstill und andere
Kann es sein, daß eine größere Sorgfalt beim Verfassen der Kommentare dem Besucher, wenn schon nicht den Ärger über den Inhalt, so doch den Ärger über die Form ersparen könnte? Alleine der korrekte Namen des Adressaten (siehe #5) fiele darunter, ebenso ein paar Bindestriche und andere schöne Dinge, die trotz Rechtschreibreform noch nicht untergegangen sind. Gerne verfolge ich die hiesigen Diskussionen, aber die Sorgfalt der Gedanken und ihrer schriftlichen Übersetzung war schon einmal größer, der Ton respektvoller, “nutzer”-freundlicher…
@Jörg Buschbeck #110
>>Es gibt nur Angebot und Nachfrage – und dies ist das Verhältnis von Konsumverzicht zu Zusatzkonsum auf Kredit.<<
Und wie entsteht 'Wert'?
Da ich nunmal angesprochen wurde… Nr. 113 nicht unwichtig, keine Frage, aber auch nicht sonderlich wichtig. Der Inhalt wäre doch mehr von Bedeutung. Trotz allem, Rechtschreibung war nie meine Stärke. Aber ich bitte Sie es einfach so zu sehen… man kann ein Magister inne halten und trotz allem der deutschen Sprache nicht ganz mächtig sein UND doch einen guten Inhalt haben;-) Ansonsten überlesen, löschen, was auch immer. Solche Diskussionsstränge sind dann doch in der Nachbetrachtung viel von Ego getragen, nicht wahr!? Am meisten in meinen Lebensweg habe ich die Intoleranz von “Rechtschreibfehlersucher” und derem Intellekt feststellen können. Von einer Pseudoelite die sich erhaben fühlt, wenn sie ein Teil der Agenda richtig macht. Jedoch den Rest leider immer wieder übersieht. Dies kein direkter Vorwuf an Sie, nein, nur meine allgemeine Feststellung. Jedem ist es frei zu verfassen und zu lesen. Mir schon klar, daß manch einem hier mein Inhalt vielleicht zu platt ist. Ich könnte auch anderst, gerne auch mit VWL und BWL Theroien um mich schmeissen, denn ich bin der klassische Mittelständler, der zuerst die Arbeit gewählt hat und dann die Theorie im nachhinein studiert hat. Ein Selbststudium. So oder so wird hier wird genug Unnsinn gepostet. Selbst vom Bloginhaber, den ich wie viele hier zur ersten Kategorie der Verteidiger des eigenen Egos zähle. Dies ist eigentlich zu bemängeln, darüber sollten Sie mal nachdenken und vielleicht auch schreiben. Solange hier, so vehement über Begriffe wie Eigentum und Vorherrschaft mit Wort und “Bild” verteidigt wird ist es arm um dieses Gesellschaft, wird sich nichts verändern, nur durch Zwang. Hier waren und sind die idigenen Völker schon wesentlich weiter in ihrer Sicht der Dinge. Aber Dank für den Hinweis.
@Andreas Kreuz
“Und wie entsteht ‘Wert’?”
IMHO!
Zumindest der materielle Wert ensteht auch aus Angebot und Nachfrage – es ist der aktuelle Marktpreis.
Und dieser ergibt sich für einen Vermögenswert nun mal grundsätzlich aus der Abdiskontierung der Erträge.
Diese Rechnung bestimmt dann die Knappheiten zu einem bestimmten Marktpreis.
Das der Markt grundsätzlich durch Emotionen und Nebennutzen, regionale Knappheiten,was weis ich, verfälscht sein kann, sei aber unbestritten!!!
Beispiel = der Preis für Einfamilienhäuser richtet sich eben nicht nach dem abdiskontierten Mietwert da Zusatznutzen/Emotionen im Spiel (Ego!)
Der Preis für gewerbliche Immobilien orientiert sich dagegen sehr stark am Ertragswertverfahren (kaum Egofrage!).
Auch wenn die Ausnahmen und kurzfristige emotionale Wellen das Geschehen überlagern – sinkende Zinsen in der Ertragswertrechnung sind der Weg Wertsteigerung ohne Wachstum herzuzaubern. Wichtig ist dem Assetmarkt das Fremdkapital mit maximalen Sicherheitsabschlägen gleichzeitig abzudrehen, weil durch Hebelung aus meiner schönen dauerhaften Wertsteigerung ansonsten eine schnell wachsende und irgendwann platzende Blase wird. Platzende Eigenkapitalblasen gibt es dagegen nicht!
Grüße JB
@Jörg Buschbeck # 116
Mit (von Menschen verrichteter) Arbeit haben Sie es wohl nicht so?
Na dann – feste weiter ‘Preis’-Schilder (auf-)kleben…
Es gibt einen Wachstumszwang der Nichtwähler.
Die haben die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Knapp 28% aller Stimmen wurden nicht abgegeben.
Die CDU hatte knapp 24% aller Stimmen.
Solche Beiträge, wie der oberste, werden diese Tendenz noch verstärken.
Wenn man das (sein) Geld (Geldansprüche) Wachsen sehen will, MUSS die Deckung im gleichem Umfang wachsen. Aus sicht eines Anlegers absolut richtig, und weil es was Anderes nicht geben darf, gibt es auch keine Alternative zum Wachstum. „ Der Schlüssel liegt in meinen Augen tatsächlich nicht im Zins, wie das einige glauben, sondern im Geld in seiner Funktion als Recheneinheit “. Der Fehler liegt also nicht in der Renditeerwartung sonder im Geld, wozu wäre Geld (Geldvermögen) gut wenn es keine Rendite verspricht?
Wer würde sich noch unternehmerisch tätigen für Nutzlose Geld. Kein Anreiz für unternehmerische Tätigkeit ohne Renditeerwartung (sinkende Renditerate) „Eine Dauerdepression“? Wie Wäre es mit Vermögenserhalt wie bei der Freiwirtschaft beabsichtigt, oder zählt es zu siehe oben „weil es was Anderes nicht geben darf“. Jawohl Sie haben mal erwähnt, Sie können nicht sehen wie es funktionieren soll. Haben Sie zu weit gedacht und müssen etwa was wiedergutmachen das zum Beispiel?http://www.weissgarnix.de/2008/12/13/die-anal-erotische-finanzkrise
@ Andreas Kreuz 117
“Mit (von Menschen verrichteter) Arbeit haben Sie es wohl nicht so?”
aber Hallo – ich habe schon für umgerechnet 4Euro die Stunde als
)
Elektriker gearbeitet. (nein nicht an der leninwerft in Danzig
Glauben Sie, dass meine Arbeit so wenig wert war? Nein, dass war Ihr Marktpreis in Ostdeutschland 1991!
War trotzdem froh, dass wir die roten Faschisten los waren!
Falls Sie es noch nicht verstanden haben – mein Trick 17b zur Beendigung des Wachstumszwangs führt zwangsläufig zu einem höheren Einkommensanteil der Arbeitsleistung am Volkseinkommen. Und als Grundeinkommensfan kenne ich noch andere schöne Möglichkeiten den Marktpreis für Arbeit zu puschen.
Grüße JB
# 120
“Marktpreis für Arbeit” –
also ‘Lohnarbeit’; die gibt es aber nur im ‘Verbund mit ‘Kapital’, welches diese ‘Arbeit’ einkauft – und wenn es das gibt, dann ist allein das Wort ‘Volkseinkommen’ eine farce.
@121
“dann ist allein das Wort ‘Volkseinkommen’ eine farce.”
möglicherweise richtig
was sicher ein farce ist heute das Wort “Volkswirtschaft” da ja nicht Bedürfnisbefriedigung des Volkes sondern des Kapitals im Mittelpunkt steht.
Dies muß aber in einer Marktwirtschaft nicht zwangsläufig so sein.
Ersetz das Grundeinkommen fürs Kapital durch ein solches für Menschen und schon hast Du die Machtfrage neu geregelt.
Eine Risikoprämie fürs Kapital muß aber sein – aber man darf Sie marktwirtschaftlich herunterkonkurrieren! Der stille Tod des Mehrwerts sozusagen – aber ob das der Marxisten gefällt wenn sich der Feind einfach so auflöst? Darf der das oder muß die Linke dagegen vorgehen?
)
Grüße JB
Unter dem Pflaster liegt der Strand!
Es war noch nie so offensichtlich, wie und was da seit der “Erfindung” des Kapitalismus gespielt wird.
Aber die “Bürgerlichen” lieben es nunmal, wenn man sie dumm hält und als Herde zusammenfercht. Sie haben es schon immer bevorzugt, dass Denken anderen zu überlassen. Tja, so ist das eben, wenn man nichts lernen will!
Und schon ganz bald wird es zu spät sein, wenn da nicht der “Strand” freigelegt wird! Das 20. Jh. war schon übel, aber das
21. Jh. wird es an Grausamkeit sicher übertreffen.
Wer nur vom Neoliberalismus spricht und den Kapitalismus zähmen will, der macht sich lächerlich. Es muß begonnen werden, dass System zu verstehen und zu durchdringen. Wer nur gegen etwas demonstriert, anstelle für etwas sinnvolles kämpft, wie für die “Ordnung ohne Herrschaft” (Anarchismus), wird nie die Welt zum besseren wenden. Es muß endlich die Frage nach den handelden und profitierenden “Personen” im Kapitalismus gestellt werden. Danach müssen unbedingt Aktionen erfolgen!
Wenn man nicht in einer Diktatur und Plutokratie leben will, sollte man langsam aufwachen und damit beginnen die Menschen über das Internet zu sensibilisieren. Das wäre doch eine gute Tat für 2010 und wir sollten sofort damit beginnen.
Anarchismus ist die Zukunft! Das hat nichts mit “Chaos” zu tun. Das ist lediglich der plumpe, aber leider erfolgreiche Versuch, die Menschen nicht mit dem Anarchismus bekannt zu machen. Alle die sich dafür ensthaft interessiert haben, konnten rein gar nichts “chaotisches” daran finden. Im Gegenteil, sie waren überrascht, noch nicht davon gehört zu haben! Erst lesen – dann denken – dann fragen!
Fangen wir an, den “Strand” freizulegen!
http://de.wikipedia.org/wiki/Anarchismus
@ Joerg Buschbeck # 120
Schau mal bitte hier:
http://www.weissgarnix.de/2009/05/20/professor-sinn-verzeichnet-erkenntnisgewinn/#comment-26654
Beitrag 140- ‘kämpf’ Dich ruhig durch – Betrag 204
(Kannst gern auch bei Beitrag 1 anfangen)
http://www.weissgarnix.de/2009/05/20/professor-sinn-verzeichnet-erkenntnisgewinn/#comment-26725
Was meinst Du, wer da wohl miteinander diskutiert hat
Nur, das kriegst Du nicht mit ‘Fähnchenwinken’; weder beim 1.Mai noch als ‘Werbeanzeige’ in der FAZ.
Bevor sich da also wer ‘kaputt-konkurrieren’ kann, müssen da ‘andere’ längst den Sarg ‘bestellt haben’.
PS als wohl ständiger Leser hier, sollte Dir bitte schon einmal aufgefallen sein, daß nicht alle Marxisten das ‘Kapital in jeder Größe als generellen Feind’ sehen. Würde ich ja nicht so wirklich schlecht finden, wenn es denn so wäre, würde es doch davon zeugen, daß sie wesentliches bei ME ‘verstanden’ haben. Meines Erachtens kennzeichnet das Wort ‘Marxist’ nur eine ‘Gruppe von Menschen’ die sich auf ‘das Schaffen von Marx/Engels’ berufen.
@ melancholie # 123
Ich weiß, besser, ich meine zu wissen.
Aber auch da (Anarchismus, Anarcho-Syndikalismus) hast Du, wie bei allen anderen Veränderung vorwärtsgerichterter Art, daß Du Menschen bewegen mußt, ihren A…nus hochzukriegen, sich also selbst für ihre eigenen Belange mit anderen zusammen einzusetzen und das sogar immer und immer wieder…
Das ist das (vielleicht) Hauptproblem.
@ WAT.
Nun denn, die “Bürgerlichen” werden ihren Preis zu zahlen haben! Sie tun das ja schon länger – ganz ohne großes murren. Man werfe ihnen ein paar Münzen hin und sie werden weiter machen wie bisher – leider.
Sie wollen keine Veränderung, nur ein paar Münzen mehr. Bei Opel sind sie sogar bereit, Münzen abzugeben, wenn sie ihre stumpfsinnige Tätigkeit weiter fortsetzen dürfen. Eine andere Welt, nein die können sie sich mit ihren verkümmerten Hirnen gar nicht mehr vorstellen.
Ihr wollt ächt wissen was wie die Zukunft der Menschheit ist?
nu gehts erst mal mit Tamiflu und anderen Heilungsmitteln hier lang:
http://www.protier.ch/htm/detail.asp?ID=341
Die meisten sind schon gerupft und die nächsten brauchen gar nicht mehr gerupft werden. so sieht es aus.
Die Nacktscanner sind nur für den Übergang gedacht. Quasi als Lückebefüller. Denn die Japanesen arbeiten schon im geheimen Auftrag wegen das hier auf den Menschen kopier bar.
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/wissenschaft-goldfische-mit-durchsichtiger-haut-erzeugt_aid_466593.html
Ein frohes neues Jahr
@ melancholie – wenn Du hier # 36 + # 68 gelesen haben solltest, kennst Du meinen Standpunkt zu diesem Thema.
Bei Opel sind es nicht ‘Bürgerliche’, es sind Lohnarbeiter, Menschen, die sich (noch) nichts anderes ‘vorstellen’ können, als sich bzw. ihre Arbeitskraft zu verkaufen.
(Btw. der zweite Absatz in # 68 ist wohl etwas ‘gebogen’, wurde mir aber erst nach den Beiträgen von @ Beobachter klar)
@ Wat. 128
–>es sind Lohnarbeiter”
Nein, sie sind Sklaven des Egos des Nachbarn.
Geh auf die Friedhöfe. Da ist die Wirtschaft. Bundesgartenschau. Von Morgens bis Abends. Der Eine bringt ne Blume hin, und der Andere muss ihn toppen, der pflanzt ne Palme. Nur bei WGN seiner Frisur haut das nicht mehr hin.
Weg ist weg. Und ein paar Groupies machen das nach.
TINASOS IN GOD WE TRUST
@ WAT.
Und ist den “Lohnarbeitern” das LESEN verboten worden? Oder das DENKEN?
Ich weiß, auch die Anarchisten sind sehr gespalten. Da gibt es gewaltige Unterschiede zwischen den Sichtweisen eines Bakunin oder Kropotkin. Aber es gibt zumindest eine Grundlage! Mindestlohn und Gehaltsverzicht sind keine Grundlage.
@ melancholie # 130
Und ist den “Lohnarbeitern” das LESEN verboten worden? Oder das DENKEN?
Vom mir bestimmt nicht, sonst wäre ihnen schon aufgefallen, daß sie keine Arbeit-nehmer sondern Arbeit-geber sind. Sie ‘geben’ ja ihre Arbeitskraft, die ein anderer ‘nimmt’.
Sag mir, wie ‘wir’ sie zum ‘Denken’ kriegen, solange sie hier noch meinen, daß sie ihre Interessen ihre Zukunftsperspektiven gewahrt bekommen – bin ich sofort(!) dabei.
@ holger – ich bin doch nicht für TINA – Du weißt doch – für TIAnA
@ WAT
Tja, wie bekommt man sie zum denken? Sie müssen selber damit anfangen. Man kann das nur fördern! Ich glaube, es gibt heute noch viel zu wenige Menschen, die sich mit dem Anarchismus auseinander gesetzt haben. Aber das Internet bietet hierzu Chancen.
@ melancholie # 133
Weißt Du, ich meine, das ‘Wichtigste’ ist wohl ersteinmal, daß sie das System in dem sie leben ‘verstehen’, dadurch ‘sehen’, wer sie selbst in diesem sind.
Welchen Weg sie sich dann entschließen zu gehen, mag ich weder vorsetzen, noch vorschreiben. (auch nicht den, den ich (vielleicht nur für mich) als ‘richtig’ meine!)
@ Wat. 134
–>Weißt Du, ich meine, das ‘Wichtigste’ ist wohl ersteinmal, daß sie das System in dem sie leben ‘verstehen’, dadurch ’sehen’, wer sie selbst in diesem sind.”
Yep, “verstehen” und “sehen” die Dinosaurusse sind auch weg gebeamt worden, als sie verstanden haben. Bloß da gabs noch größere Bäume. So´n T Rex würde sich heute schlapp lachen über die Sheeps. Der brauchte nen Brontusaurus als Mahlzeit. Und der Brotusaurus brauchte Bäume und anderes.
@ WAT
Teil 1 wäre ein Anfang.
Teil 2 ist komplizierter. Im Kapitalismus kannst Du Dich nicht wirklich selber verwirklichen, im Anarchismus ist das möglich.
@ holger – und ‘wir’ müssen ‘lernen’, daß wir einander brauchen (immer gebraucht haben!) und außerdem noch die Bäume, Luft, Wasser, Salz…
@ melancholie – das ‘behaupten’ andere von anderen Systemen auch, bestimmt genauso zu Recht, wie Du.
Aber Achtung!
Grundbedingung, daß sich Menschen ‘selbstverwirklichen’ können ist u.a. daß sie selbst die Wahl treffen (können)/eine Wahl haben.
@ Wat
–>daß wir einander brauchen (immer gebraucht haben!) ”
liegt das an mir?
Duuuhuuu willst doch nicht
Prost @ holger – menno, Du nimmst auch die Ernsthaftigkeit aus jeder Unterhaltung/Diskussion
@ Wat
kennste du den Ernst? bei mir 16 & 12 ! Namen Yanik & Maik
Yep, tätärätärä.
Wünsch Dir was, und allen anderen auch!
Nächstes Jahr gehts weiter mit dem
Na was wohl ? Januar oder Jänner.
@ Wat. #131
>>Sag mir, wie ‘wir’ sie zum ‘Denken’ kriegen, solange sie hier noch meinen, daß sie ihre Interessen ihre Zukunftsperspektiven gewahrt bekommen – bin ich sofort(!) dabei.<<
Zum Denken – zum Handeln?
Erst, wenn's massenhaft richtig weh tut…
“Die nachfolgende Stille, jäh unterbrochen allenfalls vom Wehklagen über den einen oder anderen fallierenden Großschuldner und den Verlust zigtausender Arbeitsplätze, mag mal kürzer, mal länger anhalten. Doch dann ganz plötzlich, wenn man es schon gar nicht mehr vermutet hätte, richten sich die Ersten wieder auf, zunächst nur einige wenige, dann immer mehr – und plötzlich trabt die ganze Herde in die entgegen gesetzte Richtung, die Preise schießen nach oben, überall ist zu hören: „Kaufen, Kaufen, Kaufen!“ Eine neue Runde im ewigen Spiel um das Geld hat begonnen – und alle wollen wieder mit dabei sein.”
… Ja so hättet Ihr ScheissOchsen es gerne…
Aber damit kommt Ihr diesmal nicht durch – die Menschen auf der ganzen Welt sind am Aufwachen und haben Euer Spiel durchschaut!!!
Für wie dumm haltet Ihr uns?
Lasst WGN wieder frei – so eine gequirlte Kacke würde er NIEMALS schreiben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wenn DU WGN etwas genauer studiert hättest, würde Dir selber auffallen, daß Dein Schreibstil und Dein Intellekt gegenüber einem WGN eher einem Primaten gleicht!!!
FREE WGN (den echten WGN)
@ melancholie
Du musst dich entscheiden:
Enweder bis du wirklich bereit zu denken, oder du bis Anarchist
Beides zugleich GEHT NICHT!
@wgn
“Gewinne entstehen (Export/Staat außen vor) aus Netto-Investitionen.”, die z.T. eigen- und fremdfinanziert sind.
M.E. kommt es darauf an, wie sich die Investitionen selbst finanzieren: entweder aus reiner/teilweiser Innen- oder aus Außenfinanzierung. Sie mögen dahingehend Recht haben, dass sich bei einer reinen EK-Finanzierung der Inv. (siehe Unternehmensbilanz) der gesamtgesellschaftliche EK-Kapitalstock immer erhöhen muss etc. pp. ABER was, wenn ihre Investitionen im Unternehmen auch nur teilweise außen- und hier en detail fremdfinanziert sind?!
Banken bspw. haben versucht, mittels der Schichtenbilanz- oder Poolmethode eine Zuordnung vorzunehmen, welcher Teil der Passiva die Aktiva finanziert. M.E. liegt hier das grundsätzliche Unverständnis. FK-Zins(eszins) ist eben ungleich EK-”Zins” [= Cashflow bestehend aus innen- und außenfinanzierter (hier wichtig fremdfinanzierter) Komponente].
@ WAT.
Mach Dich erst mal mit dem Anarchismus vertraut, dann können wir weiter sprechen!
@ Systemfrager
Du bist lediglich eine Beleidigung für meinen Geist. Also, gehe mir bitte aus der Sonne!
@ melancholie # 146
Sorry, aber auf solche Aufforderungen lege ich hier immer besonders viel wert!
Ja, der Herr Strobl ist ein richtiges “Lesemonster”! Nur denkt er nicht nach, sondern plappert eifrig nach, was man ihm auf “bürgerlichen” Schulen und in “bürgerlichen” Büchern so alles “vordenkt”. Selber denken – Fehlanzeige! Was wird erwartet? Ein blog für genügsame Geister (Schafe). Pubs langweilig. Heute wird soviel dummes und anspruchloses Zeug zwischen Buchdeckel gequescht, dass es auf ein dummes Buch mehr oder weniger nicht ankommen sollte. Also, der Herr Strobl soll seinen nicht vorhandenen Geist auch mal raus lassen und ihn dem anspruchslosen Publikum präsentieren dürfen. Öffentlich über diesen Narren lachen ist viel lustiger. Beim Spiegel könnte so etwas sogar zum Buch des Jahres werden. Und der Lübberding? Nur ein trauriger Clown der staatlichen Propagandamedien.
Alles nur ZEITVERSCHWENDUNG…
Na, @ melancholie # 148 komm mal bitte wieder runter. Denken ist in keinem Fall einfach eine Auffassung eines anderen zu übernehmen – und auch nicht – zu meinen, einfach seine zu der eines anderen machen zu können.
Ganz heißer Tip noch im alten Jahr – wenn Du möchtest, daß Dir jemand zuhört, auf Deine Argumente eingeht, Dich ernst nehmen kann, solltest Du ihn vorher bitte nicht beleidigen.
Nichts für ungut.
@ all
Rutscht gut rüber – und – Alles Gute im Neuen Jahr!
nochmals zu meinem Post # 11 und meiner Frage nach einem Vergleich der letzten fünfzig Jahre.
Positiv formuliert eine Zeit grossen sozialen Wandels:
Landwirtschaft: Enormer Rückgang der Beschäftigten bei erheblicher Steigerung der Produktion (Konzentration bei den Flächen, Rationalisierung bei Vollerwerbslandwirten). Bergbau: Enormer Rückgang der Beschäftigten bei erheblicher Reduzierung der Produktion (Stillegungseffekt).
Bau: Erheblicher Strukturwandel, Konzentration, gleichzeitig Zunahme der Subuternehmer. Letztlich ist der Bedarf an Wohnungen, Gewerbebauten, Strassen gedeckt.
Industrie: Erheblicher Rückgang der in der Produktion Beschäftigten (teils Rationalisierungseffekt, teils Stillegungseffekt)
Handwerk: Rückgang bei den Beschäftigten
Handel: Erheblicher Wandel der Struktur, enormer Rückgang beim Einzelhandel, Ausweitung der grossen Einzelhandelsketten.
Banken: Konzentration, Rückgang der Beschäftigten (Rationalisierungseffekt). Versicherungen: ditto
Staatlicher Sektor: Erhebliche Ausweitung als Folge des Übergangs von der Polizei (Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Beseitigung der Störung surch Eingriff) zur Vorsorge (Gewährung staatlicher Leistungen als Mittel der Lenkung).
Gleichzeitig erheblicher Abbau der Streitkräfte, insbesonders der längerdienenden Kameraden der NVA.
Zusammengefasst: Seit etwa zwanzig Jahren gibt es so gut wie kein Wachstum mehr. Es wurde aber mehr verteilt. Dafür wurde Kredit aufgenommen, die Verschuldung erhöht. Nicht nur bei den öffentlichen Haushalten, auch bei den Privathaushalten und den Unternehmen.
Dies sind bis jetzt, da ich keine weiteren Belege angeführt habe, Behauptungen. Ich bitte um Widerlegung, denn die Folgerung aus meiner Behauptung ist: Kauft Kämme, es kommen kausige Zeiten.
Lausige Zeiten, meine ich.
an Paul Pretzel 1. Januar 2010 um 10:51
Sollte es möglich sein, dass Sie die BIP-Bestandteile ‘Abschreibungen und Zinskosten’ übersehen haben? Die sind doch erheblich in die Höhe gegangen.
tatsächlich sind die bereiche wohnungsbau, strassenbau, infrastruktur allgemein in den letzten fünfzig jahren gewachsen. allerdings ist beim bau der markt gesättigt. die investitonen in den schienenverkehr, nun, die entscheidung fiel schon anfang der fünfziger jahre ugunsten des strassenverkehrs. das festnetz basierend auf kupferkabel dürfte inzwischen auch überholt sein.
die kapitalaustattung der betriebe ist erheblich gewachsen, was unter die rationalisierungseffekte fällt. es wurden dafür arbeitsplätze, vor allem qualifizierte arbeitsplätze abgebaut.
abschreibungen sind fiktive rechengrössen, die einen wertverlust der anlagen (bemessungsgrundlage nach hgb max. die ak/hk; in der klr die wiederbeschaffungskosten) des anlagevermögens berücksichtigen sollen. stille reserven gibt es bei der bilanzierung nach hgb, dass sie auch ins bip (bruttoinlandsprodukt, die gesamtheit an produzierten waren und dienstleistungen eines landes während eiens jahres) einfliessen, ist mir nicht bekannt.
@ weissgarnix
Passt nicht ganz zum Thema, aber dem Nettoexportzwang wird in Deutschland weiter gehuldigt:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/China-ist-neuer-Exportweltmeister-article670177.html
“Deutschland profitiert von der Belebung des Welthandels. Der Außenhandel dürfte 2010 wieder eine wesentliche Stütze der Wirtschaft sein”, sagte Ulrike Kastens von Sal. Oppenheim. Sebastian Wanke von der Dekabank bekräftigte: “Der Anstieg ist deutlich stärker als erwartet. Der Handelsbilanz-Überschuss hat sich unerwartet stark ausgeweitet. Das bedeutet, dass im vierten Quartal noch einmal ein richtig starker Schub vom Außenhandel gekommen ist. Wir sind zum Jahresende stark gewachsen.”
Gibt es jetzt Trauermärsche, weil die Chinesen neuer Exportweltmeister sind? Strafzölle auf Melaminmilch und Schwefelgipsplatten?
There is no fugging thing such as a “Wachstumszwang” !
=> … FAILURE … IS an option !
=> … die Einzige (neben wgnX), die uns den “Wachstumszwang” gefigged einschädeln will, und zwar in propagandistischer, transatlantisch-ferngesteuerter, radikal-plutokratischer NWO-Absicht, ist Bankster-Joe’s Raumpflegerin im Bundeskasneramt …
@Hänschen-Klein
Du hast recht: es gibt keinen Wachstumszwang. Zumindest nicht in dem Sinne, dass die Wirtschaft kraft eines Naturgesetzes auch tatsächlich wachsen muss. Sie kann das auch nicht tun, ganz klar.
Aber was passiert denn dann, deiner halbgöttlichen Ansicht nach? Besonders bei der aktuellen politischen Gemengelage?
Und, bitte, was ist mit Silvio Gesell?
Oder ist der auch in Ihren Augen nur ein Spinner?
Nur so mal als Idee.
“Was passiert?”
Kommt drauf an.
Die Isländer streiten mit den frisierten; Haircut für alle!
Dann sieht man, wieviel des “Wachstums” auch Wachstum war/ist.
Von der neuen Basis lässt sich wieder wachsen.
Übrigens ist es kein Problem, wenn Kapital, sogar echtes, weiter moderat wächst.
Nur die Renditen darauf können eben nicht wachsen, sondern müssen schrumpfen.
Japan wir folgen dir !
http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc~EE812E98924024354BC1DDBD34A5406C4~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
@ Halbgott
der hat Deine Texte gelesen ! (Steve Keen)
http://www.youtube.com/watch?v=iUC0os1YNyU&NR=1
Die Übereinstimmung ist verblüffend.
@ Guido # 159
Schöner Artikel, vieles könnte von mir sein.
Der scheinbare Wohlstand, den wir in dieser Zeit erreichten, ist in gewissem Sinne eine Illusion. Faktisch muss der Lebensstandard im Rahmen einer notwendigen Normalisierung fallen.
Da bin ich nicht so sicher.
Fallen müssen die “verdienten” Dollar, das ist elementar.
Aber die real erwirtschafteten und verbrauchten Güter müssten nicht fallen.
Jedenfalls “nur” im Rahmen der Umstellungsprozesse.
Und das für eine Inflation nochmals eine Geldschöpfung von 25 Billionen nötig ist, halte ich für völlig falsch.
Es müsste nur das vorhandene Geld in den Realsektor fließen, bei sich abzeichnenden Inflationstendenzen beschleunigt mit zunehmendem Umschlag, da brauchts keineswegs mehr Geld für eine Inflation sattesten Ausmaßes.
damit überzeugst du mich gar nicht
aber den Artikel finde ich auch super.
Ehrlich gesagt tut es mir weh wenn du dir innerhalb 5 Zeilen widersprichst, ich skippe deine Kommentare immer, sorry !
Das muss nicht jedem so gehen.
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