Ich bin neulich beim Durchwühlen meiner Emails auf einen interessanten Artikel gestoßen, den mir Christoph Deutschmann schon vor einiger Zeit geschickt hat, als wir wegen der FAZ-Serie “Zukunft des Kapitalismus” in Kontakt standen. “Der kollektive Buddenbrooks-Effekt”, so der Titel, verkörpert dieselbe Synthese aus Schumpeter und Keynes, die mich seit geraumer Zeit fasziniert, ergänzt um einige sehr interessante Beobachtungen aus soziologischer Sicht. Mit freundlicher Genehmigung von Christoph Deutschmann stelle ich den Text hier zum Download zur Verfügung. Nachfolgend eine kurze Passage daraus:
“Mein Fazit lautet: Wir haben es mit einem in hohem Grade selbstwidersprüchlichen Handeln der Vermögensbesitzer zu tun, nicht nur der Superreichen, sondern auch der zahlreichen Anleger in der Mittelschicht. Die Anleger glauben, ein Naturrecht auf Gewinne zu haben. Sie geben sich der egozentrischen Illusion absoluten Reichtums hin, während sie mit ihrem faktischen Handeln bzw. mit den kollektiven Folgen dieses Handelns die Bedingungen für die Produktion realen Reichtums zerstören. Der heutige Finanzmarkt-Kapitalismus hat Eigentum und unternehmerische Tätigkeit in einem historisch beispiellosen Maß entkoppelt. Millionen von Aktien- und Fondsanteilbesitzer erwarten „Erträge“ auf ihr Geld, ohne sich die geringsten Gedanken darüber zu machen, wo die Schuldner herkommen sollen und ohne selbst ein unternehmerisches Risiko zu übernehmen. Das hohe Lied der unternehmerischen Tugenden predigt man lieber den anderen. Daß es dort, wo es keine schöpferische Zerstörung mehr gibt, auch keinen Kapitalgewinn mehr geben kann, will man nicht wahrhaben. (…)
Was ist zu tun? Die Vermögen und mit ihnen die Schulden müssen auf ein Ausmaß zurückgeführt werden, das von der real existierenden Gesellschaft zu bewältigen ist, die bekanntlich nicht nur aus Hochleistungsträgern und Olympiamannschaften besteht. Diese Implosion der Vermögen ist zur Zeit in Gang. Es ist kaum abzuschätzen, wie lange sie noch dauern wird, denn offensichtlich ist noch längst nicht alle Luft aus der Blase entwichen. Weltweit bemühen sich die Regierungen zwar, die angeschlagenen Banken zu retten. Aber das läuft auf den Versuch hinaus, das Entweichen der Luft aus der Blase durch Einpumpen neuer Luft zu verlangsamen – mit der wahrscheinlichen Folge, dass neue und noch schwerere Krisen vorbereitet werden. Für eine langfristige Strategie wäre es sinnvoller, sich auf die Analyse von Keynes zurückzubesinnen und nach Wegen zu suchen, wie der Aufbau übermäßiger Vermögen und nachfolgender Finanzmarktblasen in fortgeschrittenen Industrieländern ex ante, d.h. mit politischen Mitteln verhindert werden kann.”













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Genau, genau, genau, eine Intimrasur ist nötig!
Und zwar nicht nur bei den übermäßigen Vermögen der Superreichen, sondern bei allen, inklusive der wohlerworbenen Rechte. Keine kosten- und risikolose Transformation von Ansprüchen in die Zukunft mehr.
“Offensichtlich noch längst nicht alle Luft rausgelassen [aus der Blase]” bedeutet in der Konsequenz, dass in den letzten zehn, zwanzig, dreißig Jahren nach Abzug der Zerstörung keinerlei nachhaltigen Werte entstanden sind. Bekommen haben wir kaputte Gesellschaften, Psychen und zerstörte Natur.
Offensichtlich war die Explosion der Mittelstandsvermögen selbst in den frühesten Blassen immer wieder das Resultat. Was Deutschmann in Punkt 4 beobachtet, ist der absolute Unwillen, aus Erfahrung zu lernen. Stattdessen gilt jedesmal von neuem das Mantra: “Diesmal ist alles anders.”
Charles Kindleberger hatte sich bekanntlich bereits in seinem Buch “Manien, Paniken, Crashs” (Kulmbach 2001) mit der Blasenkrankheit befasst. Spezifisch über die Südseeblase von 1720, die zu einer Rezession führte, berichtet John Carswell, “The South SeaBubble” (Sutton 2001). Auch damals schon war die Mittelklasse der Verlierer (unter ihnen Georg Friedrich Händel und Isaak Newton).
Deutschmann schreibt: Millionen von Aktien- und Fondsanteilbesitzer erwarten „Erträge“ auf ihr Geld, ohne sich die geringsten Gedanken darüber zu machen, wo die Schuldner herkommen sollen und ohne selbst ein unternehmerisches Risiko zu übernehmen.
hahaha, solange es bei der Erwartung(=Illusion) auf “Erträge” bleibt, ist doch alles roger. Das Sparbuch war im Schnitt in den letzten zwanzig Jahren ertrags”reicher” als jede Aktienanlage.
http://www.weissgarnix.de/2009/10/08/too-big-to-fail/#comment-47672
Daß es dort, wo es keine schöpferische Zerstörung mehr gibt, auch keinen Kapitalgewinn mehr geben kann, will man nicht wahrhaben.
Der zusammengesetzte Begriff “schöpferische Zerstörung” gefällt mir überhaupt nicht. Wahrscheinlich, weil die Betonung auf Zerstörung liegt. Jeder Krieg kann als “schöpferische Zerstörung”aufgefaßt werden. Wenn schon, dann halte ich sowas wie “schöpferische Kreativität” für eine angemessenere Beschreibung. Aber sind Zerstörer dazu überhaupt fähig?
“…unter ihnen Georg Friedrich Händel…”
Den hat es offenbar auch sehr vergrämt, aber er fand einen Ausweg…
http://www.youtube.com/watch?v=E3jtHdaM2ew
Schön die Untertitel:
“Durchbohrt wurde er wegen unseres Vergehens, wegen unserer Verschuldungen wurde er zerschlagen…”
Nachtrag und Frage:
Wenn die einfachen Sparbuchinhaber in den letzten zwanzig Jahren kein Vermögen gemacht haben, und die Aktionäre und Fondsanteilbesitzer ( per Versicherung) erst recht nicht, wo ist das gigantische Vermögen hingeflossen>/b>, daß dieser beispiellosen Verschuldungsorgie (für welche man noch genügend viele Kreditnehmer fand) auf der anderen Seite der Bilanz gegenübersteht?
@ mylli
Am Aktienmarkt wird die Intimrasur wohl ganz ohne administrative Maßnahme vonstatten gehen…
@ wgnx
Wird jetzt doch die Europa-Anleihe kommen?
Zum gefühlten tausendsten Mal: Geld ist nicht gleich Geld. Das Problem in den letzten Jahrzehnten war, dass die Kreditmenge viel zu schnell im Verhältnis zur Basisgeldmenge geachsen ist. Wenn die Zentralbanken nun Cash in die Märkte pumpen, heißt das nicht automatisch, dass die nächste Blase aufgepumpt wird. Sonst hätten wir in den 70ern ja noch einer viel größere Finanzmarktkrise erleben müssen.
@13
Na ja, der Durchschnittsanleger hat in den letzten 20 Jahren nominal – real ganz zu schweigen – wirklich kaum was verdient.
Sharp-Ratio oder Information-Ratio berücksichtigt eh nicht, da waren Bundesanleihen oder eine LV oder RV von Allianz & Co. das bessere Investment.
Bei Fonds gabs ebenfalls nur sehr wenige, welche einen respektablen Mehrwert erwitschaftet haben – und das bei akzeptablem Anlagerisiko – hier eine rühmliche Ausnahme:
http://www.carmignac.de/de/carmignac-patrimoine-part-a.htm
Übrigens:
Bei mir sind die gigantischen Vermögen – leider – nicht gelandet, für eine ordentliche Vermögensentwicklung – in bescheidenem Ausmaß – hats dann aber doch gereicht!
Rückführung? Reduktion?
Luft soll entweichen, also soll…etwas schrumpfen?
Leute , ich bitte euch, wir haben Kapitalismus!
Schrumpfung, Abbau, Rückführung ist da leider nicht vorgesehen. Kapitalvermögen und die Schuldkonten dafür haben anzuwachsen, müssen sich ausweiten.
Wir haben keinerlei Werkzeuge für ökonomische Diminuierung.
Ich merkte das kürzlich an etwas ganz banalem: um für meinen Sohn bei der Ausbildung zu unterstützen, dachte ich es wäre eine gute Idee, einen gewissen Batzen gerade vorhandenen Geldes zu nehmen, aus dem in 2,3 Jahren eine regelmässige monatliche Zahlung in Höhe von x für die Dauer von sagen wir 3 Jahren entsteht.
Kann doch nicht so schwierig sein für die heutige Finanzwelt mit íhren ausdifferenzierten Produktportfolien, dachte ich, und ging mit diesem Ansinnen zu meiner Bank.
War aber schwierig , mein Bankberater brauchte 45 min um überhaupt zu verstehen was ich wollte.
Rendite? Nicht so wichtig , sagte ich, sehens Sie’s mehr als Schatztruhe , aus der regelmässig was entnommen wird. Aber genau von diesem Akt will ich entbunden, das soll das Finanzinstitut machen, gegen gebühren , versteht sich.
Es lies sich kein Produkt finden, nur komplizierte Termingeldabrufe , an die man aber denken muss.
Und wenn Sies dem Kind geben , das G
undertaker 8
Was ist Geld?
ZB – Geld Giralgeld Buchgeld Geldderivate Alice im Wunderland Geld keine Ahnung Geld ….
Geldmenge M1
Geldmenge M2
Geldmenge M3
Geldmenge M xx
Geldmenge M ??
Geldmenge M schwurbeldiwurb
Geldmenge M blubbibidibluubb
Geldmenge M wabbeldiwusch
Geldmenge M ist doch Scheißegal was
Über “Geld zu reden und zu schreiben ohne genau zu definieren was den nun “Geld” ist, ist schlicht und einfach Akademisch beglaubigte und legitimierte Idiotie –
Nicht über das Kreditgeldsystem, (fractional reserve banking system) die Geldschöpfung durch Kredit und den daraus entstehenden Wirkmechanismen, zu reden, es nicht in die Diskussion einzubeziehen ist aber gleichzusetzen mit dem eingetretenen “Hirntod oder dem Verhalten “Pawlowscher Hunde”
(ach ja Vollgeld (100% Geld Irwing Fisher) mögen ja die Regelmachenden Machteliten nicht – würde ja eines ihrer “Lieblings-Werkzeuge” der Nutzmenschenhaltung kaputt gehen dabei)
Sorry – aber da führt kein Weg vorbei –
Sorry , Beitrag 10 zu früh abgeschickt , jetzt ganz:
Rückführung? Reduktion?
Luft soll entweichen, also soll…etwas schrumpfen?
Leute , ich bitte euch, wir haben Kapitalismus!
Schrumpfung, Abbau, Rückführung ist da leider nicht vorgesehen. Kapitalvermögen und die Schuldkonten dafür haben anzuwachsen, müssen sich ausweiten.
Wir haben keinerlei Werkzeuge für ökonomische Diminuierung.
Ich merkte das kürzlich an etwas ganz banalem: um für meinen Sohn bei der Ausbildung zu unterstützen, dachte ich es wäre eine gute Idee, einen gewissen Batzen gerade vorhandenen Geldes zu nehmen, aus dem in 2,3 Jahren eine regelmässige monatliche Zahlung in Höhe von x für die Dauer von sagen wir 3 Jahren entsteht.
Kann doch nicht so schwierig sein für die heutige Finanzwelt mit íhren ausdifferenzierten Produktportfolien, dachte ich, und ging mit diesem Ansinnen zu meiner Bank.
War aber schwierig , mein Bankberater brauchte 45 min um überhaupt zu verstehen was ich wollte.
Rendite? Nicht so wichtig , sagte ich, sehens Sie’s mehr als Schatztruhe , aus der regelmässig was entnommen wird. Aber genau von diesem Akt will ich entbunden, das soll das Finanzinstitut machen, gegen gebühren , versteht sich.
Es lies sich kein Produkt finden, nur komplizierte Termingeldabrufe , an die man aber denken muss.
Und wenn Sies dem Kind geben , das Geld, und es holt sich immer soviel , wie es braucht…? Nein, will ich nicht , es sollen regelmässige Zahlungen erfolgen, die er später auch zu leisten hat, Miete, Studiengebühren, was weiss ich.
Es lies sich kein Produkt finden, auch mein “balanced”-Profil machte der Recherche einen Strich durch die Rechnung, scheiss EDV.
Wir kamen an diesem Abend nicht zusammen, ich schimpfte noch , 350.000 Finanzprodukte gäbt es in D, aber für sowas Alltagserleichterndes gibts nichts.
Und so ist es wohl auch: auf Reduktion, Rückführung, Entsparung, Schrumpfung sind wir, ist der Kapitalismus weder intellektuell noch methodisch vorbereitet, im Kleinen nicht wie bei mir, und im Grossen auch nicht.
Rückführung? Reduktion?
Luft soll entweichen, also soll…etwas schrumpfen?
Leute , ich bitte euch, wir haben Kapitalismus!
Schrumpfung, Abbau, Rückführung ist da leider nicht vorgesehen. Kapitalvermögen und die Schuldkonten dafür haben anzuwachsen, müssen sich ausweiten.
Wir haben keinerlei Werkzeuge für ökonomische Diminuierung.
Aber Frankie, was soll das denn? Sitzt du schon im Hubschrauber.;)
Natürlich gibt es die Werkzeuge. Ok, ob sie jemand “hat”, kann man diskutieren; aber jeder wird “ereilt” (der nicht eilig gehandelt hat).
Geldmenge …. Schrumpfung, Reduktion Anpassung an den Bedarf des Marktes …..
Ebenso wie Geld in den Kreislauf gebracht wird, könnte letztlich sogar “Geldvolumen” ganz einfach wieder Reduziert werden ….. (z.b bei “Marktsätigung” ???)
Bei einem “Geldüberhang” – Einzug per Steuer – und die Summe Abschreiben … einfach zurück ins Nirwana schicke …..
Geldschöpfung:
…… Natürlich muss auch eine “Kreditfreie Geldschöpfung” in der Lage sein die Geldmenge zu bei Bedarf zu erhöhen. (zum Beispiel indem der Staat, bei “brummender” Wirtschaft einen Teil seiner Kosten, für eine bestimmte Zeit nicht mehr aus Steuereinnahmen deckt, sondern dafür “Neues selbstgeschöpftes Geld” verwendet. Das “Neugeschöpfte Geld” kommt, bei gleichzeitiger befristeter, der Emmisionshöhe entsprechender Steuerreduktion, durch die mit frischem “Geld” bezahlten “Staatsausgaben” in den Umlauf ……..
Der Knackpunkt an derartigen Regelungen – die Notwendigkeit einer absolut Neutralen Institution die Festlegt: Es besteht Geldbedarf!
http://www.weissgarnix.de/2009/12/06/norbert-walter-und-die-lohne/#comment-47693
Ja sind denn alle bekloppt???
Nun, die Frage sollte man eher bzgl. der Schäfchen stellen die den Unsinn seit Jahrzehnten mitmachen.
Die “Vermögensaufbauer” sind natürlich in einem Dilemma: selbst wenn ich weiß, dass es langfristig schief gehen muss, kann es rational sein, mitzumachen. Müsste man ausrechnen können, Rendite durch Luftgeschäfte und voraussichtlicher Zusammenbruch als Parameter.
EInfach das Ende vorherzusehen ist einfach; durch langfristige Gegenspekulation richtig davon zu profitieren, dürfte nur den wenigsten möglich sein.
Und: welche Chance hat denn das gemeine Rentensparplanschaf? Permanentes Dauerfeuer auf allen Kanälen, auch ör Ratgebern.
Mit Unsinn ist oben nicht der Spar-Unsinn, sondern der Wahlunsinn zur weiteren Umverteilung nach oben gemeint.
Zusatz zu aifran 14
Geldvolumenreduktion per “Einzug durch Sondersteuer”
noch besser wär wohl …. einfach das “Überschüssige Geldvolumen” (Sparen) auf dem Bankkonten belassen (keine Enteignung durch Sondersteuer)
Bei Vollgeld würde bei geringeren Bedarf auch der Preis des Geldes gegen Null absinken. (der langsame Tod des Rentiers würde möglich!!! Einige Theorien möglicherweise besser funktioniern ….)
In dieser Situation/Geldsystem-Konstellation hätte unter Umständen sogar das Konzept von S. Gesell Sinn und Berechtigung. (um Hortung zum Erzwingen von “Geldpreissteigerungen” zu verhindern …..)
nur so rasch hingebrummelt
@ aifran
der Pfad zum Ziel scheint mir allerdings noch nicht klar dargelegt, oder?
… der Pfad zum Ziel scheint mir allerdings noch nicht klar dargelegt, oder?
richtig … ist ja auch nur so hingebrummelt …. andererseits gibt es hier ja jede menge “Spezialisten” und dann – tja dann, natürlich das entscheidende Problem – die Machtfrage und die Masse der “Pawlowschen Hunde” die nichts anderes kennen . (wofür sie jedoch nichts können – habens ja so gelernt – TINA)
Kann es denn einen Pfad geben?
Wirklich gangbar scheint mir nur einer: Sich auf den Dominoeffekt verlassen, alle umfallenden Banken übernehmen und den Überschuss streichen.
Gewisse Gerechtigkeitsprobleme durch Ungleichverhandlung verschiedener Vermögensarten, deshalb gleich eine Ergänzungsabgabe dazu.
Wahrscheinlichkeit? Nun ja…
Wahrscheinlichkeit? Nun ja…
…. was aber nichts darän aändert – es sollte Dringendst ein Alternativkonzept zum derzeitigen System erarbeitet und Propagiert werden … (es sollte dem bereits vorhandenen teilweise nicht Ernst zu nehmenden Quatsch etwas “fundierteres” nachgeschoben werden)
Einführung:
Währungsschnitt – mit einer Klinge die erst ab eine gewissen Höhe des Guthabens einsetzt und deren Schnitttiefe mit der “Vermögenshöhe” zunimmt …… ich weiß alles Ideen die für den Scheiterhaufen reichen
…. entweder es gibt Alternativkonzepte oder es bleibt ausschließlich bei TINA … egal welche “Katastrophen” noch kommen werden …..
@ FroZ (Nr.5):
Hübsch, die Youtubeszene. Aber Händel machte nach seinen enormen Spekulationsverlusten in der Südseeblase nochmals ein großes Vermögen und mußte deshalb sein Testament dreimal revidieren, weil er reicher und reicher geworden war. Er starb 1759 als bis dahin reichster Komponist aller Zeiten.
Seine Stehauf-Biografie ist im Grunde typisch für viele Selfmade-Finanztypen, die mit nichts anfangen, Millionär werden, alles verlieren, wieder neu anfangen und es abermals zum Millionär bringen.
Diese Implosion der Vermögen ist zur Zeit in Gang.
Mal ernsthaft – welches Vermögen hört denn derzeit auf zu existieren lieber Mail-Absender? (Ich meine die Frage ernst)
Grüße
ALOA
@frankie
wie wärs mit einem banalen girokonto bei einer der banken die darauf rund 2% zinsen zahlen?…dann ein dauerauftrag starten wenn der sohn die ausbildung beginnt?
@ aifran
> Geldschöpfung: Natürlich muss auch eine “Kreditfreie Geldschöpfung” in der Lage sein die Geldmenge zu bei Bedarf zu erhöhen. (zum Beispiel indem der Staat, bei “brummender” Wirtschaft einen Teil seiner Kosten, für eine bestimmte Zeit nicht mehr aus Steuereinnahmen deckt, sondern dafür “Neues selbstgeschöpftes Geld” verwendet. Das “Neugeschöpfte Geld” kommt, bei gleichzeitiger befristeter, der Emmisionshöhe entsprechender Steuerreduktion, durch die mit frischem “Geld” bezahlten “Staatsausgaben” in den Umlauf ……..
Willst du auf Gesell hinaus, odergeht es bei dir um was anderes. Das würde micht sehr interessieren.
Im derzeitigen Geldsystem halte ich Gesell nicht für besonders Zielführend -
Gesell ist in keinem Geldsystem zielführend. Es reicht aus das man
1.) anstatt mit Geld mit Derivaten handeln kann
2.) das ein zweites Geldsystem parallel (z.B. in anderen Ländern) möglich ist.
Da Beide Punkte zutreffen sollte der Gesellsche Gedanke nicht durchführbar sein. Derzeit scheitert es mithin schon daran das Ölscheichs und Gasprom sicher kein Freigeld annehmen würden (was sollen sie damit).
Furchtbar viel –
Ein letztes mal noch zum sicher für viele nervigen Geldthema. Dem Irrsinn Schuldgeld und dem Betrug des „fractional reserve bankingsystem „ – (dem in der Luft wedeln mit ungedeckten Schecks innerhalb des „Geldvolumens“ –Menge M2 M3) Der Hinweis auf die dringenden Notwendigkeit sich etwas besseres, etwas für die Allgemeinheit und nicht nur für eine ganz kleine Gruppe funktionierendes zu konzipieren. Was aber nicht heißt zu manch anderen Themen hier nichts mehr vor mich „hinzubrummeln“)
Ich will jetzt auch nicht großartig auf irgendwelche Details eines Vollgeldsystems eingehen. Dazu wären Fachleute und Spezialisten erforderlich. Haben sich ja auch schon daran versucht.
Ich sitze, wie ich an anderer Stelle ja schon mal schrieb lediglich auf meinem Hügel und beobachte das Gewusel unten im Tal. Ganz ohne Fernglas, den Focus vor allem auf Macht, Machtstrukturen und Werkzeuge der Herrschaftstechnik gerichtet.
Nun aber zur Vision/Utopie die ich hier ein letztes mal zur Diskussion und als Anregung in den Blog stellen möchte.
Nehmen wir an, und ein klein wenig „Verschwörungstheorie“ tut immer gut, die Mächtigen, die Vermögenden die die vieles Bewirken können haben sich nun doch entschieden „Aristokraten des Gemeinwohls“ sein zu wollen. Im Stillen, im Angesichts der großen Krise haben sie sich entschlossen alles vom Kopf auf die Füße stellen zu wollen. Waren sogar bereit auf ihr „Huhn das goldene Eier legt“ zu verzichten. Unbemerkt von allen liefen die Vorbereitungen für den großen Tag. Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen.
Dann der Tag an dem die Menschen „Informiert“ werden.
Der 1. Jänner 2010. Zur besten Sendezeit auf allen Sender im Euroraum, und wenn schon Vision/Utopie, auch in den USA gehen alle Wunderwuzzis der Regierungen, der Zentralbanken vor die Kameras. Verkünden die große Wende im Kampf mit der Krise. Die neuen Regeln des Geldes.
Ab 2 Jänner 2010 – 0Uhr werden:
1. alle Geldguthaben – von m0 – M3 in Vollgeld umgewandelt. (was genau darunter fällt wird von den M0 – M3 Fachleuten geklärt)
2. da auch die „Geldforderungen“ die als „Guthaben“ bei den Banken liegen in „Vollgeld“ umgewandelt wurden – sind somit auch alle „Schulden“ erloschen, gestrichen.
Ob diese „Revolution“ gleichzeitig mit einer Sondersteuer zur Reduzierung der Vermögensungleichgewichte einhergeht – ob dies mit einem Währungsschnitt der bei steigendem Guthaben auch die Klinge tiefer ins Vermögen schneiden lässt, ist eine Frage die Fachleute abzuklären haben (Vermögenssteuer ist wahrscheinlich einfacher zu Handhaben …. 100% Besteuerung von allem Privatvermögen über 50 Millionen – (einfach mal so hingesagt
) auch damit ist noch genug Anreiz „Leistung“ zu erbringen – Erfolgreich, Innovativ zu sein.
Die Sozialsysteme gehen zurück in die Staatlichen Umlauf und Steuergestützten Systeme. Auch alle Fragen des Devisenverkehrs usw. usw. Nun die ganzen Details werden sicher die jeweiligen Spezialisten abklären.
Nun ob so einer Nachricht würden die Menschen sicher Ohnmächtig vom TV-Sessel fallen. (manch einem würde möglicherweise sogar das Herz stehenbleiben) Aber wenn das Meinungsmanagement perfekt gearbeitet hat werden die Menschen rasch die Chance dieses „Systemneustarts erkennen.
Sie werden merken: Da ist plötzlich „Geld“, unglaublich viel „nicht mehr gebundenes Geld“ – da sind plötzlich keinerlei Schulden mehr. Ein Neustart mit einer unglaublich großzügigen „Grundausstattung“. (Details wissen die Fachleute“)
Da ist jetzt das neue Umweltfreundliche Elektroauto drinnen, und dieses und jenes, auch Kredite (mit Tatsächlichen „Geld“ – Vollgeld) sind wieder einfacher, es gibt ja wieder ausreichend „unbelehnte Sicherheiten“ – wahrscheinlich haben die Väter des neuen Konzeptes für den nach dem Schock der Umstellung zu erwartenden Booom auch bereits entsprechende Vorkehrungen getroffen – Warenverknappung Preissteigerungen, usw usw. usw.
Jetzt klappt es auch mit dem Kampf gegen die Krise …. damit klappt es auch den „Wachstumszwang“ aus der Marktwirtschaft zu bringen … und vielleicht klappt es dann sogar mit einigen Wirtschaftstheorien um einiges besser …..
Wie auch immer – das Nachdenken über die Probleme der Kapitalistischen Markwirtschaft sollte sich aus der Box wagen und das Undenkbare Denken ….
Warum verarbeitet ein Tischler/Schreiner nur gut abgelagertes, trockenes, nicht mehr “Arbeitendes” Holz um seine Kunstvollen Schränke herzustellen?
(Mit “Arbeitenden Holz” ist der “Trockungsprozess” nach der Schlägerung Holzgewinnung/Geldschöpfung gemeint. Nicht aber jenes durch Luftfeuchte und Temperaturschwankungen des Alltages – den “Bewegungen des Marktes” verursachte “Atmen/Arbeiten”!!!)
… und nicht Vergessen!
Geld ist Kredit der nach dem nächsten Kredit schreit (damit er inclusive Kapitalkosten/Zinsen zurückbezahlt werden kann. )
Nennen wir dieses Geldsystem doch der Einfachheit halber einfach mal AUTO
… ist es Tatsächlich Mut/Intelligenz in einem Auto zu fahren in dem das Gaspedal nur eine Bedienungsrichtung zulässt – Gasgeben/Beschleunigen und Wachstum der Geschwindigkeit …. … ist es Tatsächlich Mut/Intelligenz in einem Auto zu fahren welches bei einem Nachlassen der durch die Beschleunigung Auftretenden “G” Kräfte auseinander fällt da es weder geschraubt oder geschweißt, sondern nur zusammengesteckt wurde und nur durch diese “G” Kräfte zusammengehalten wird (eine Höchstleistung Perverser Ingenieurskunst)
Schwer unter Kontrolle zu halten so ein “Superrenner” – eine Aufgabe die nur von den “Göttern” des Geldwesens und der Thermonautenzunft beherrscht wird … oder doch nicht?
Also raus aus der Box – neue Konzepte, Entwürfe werden gebraucht …. damit den Menschenerzählt werden kann wie es Sinnvoll weitergehen könnte
Soviel oder sowenig zur Notwendigkeit über das Geldsystem nachzudenken. Ausserhalb der „Box“ ….. andere haben schon damit angefangen und brauchensicher Hilfe
… wieder mal ganz rasch hingebrummeles – aber trotz alledem BESONDERS SCHÖNE TAGE
@mylli
“Genau, genau, genau, eine Intimrasur ist nötig!”
Die wird es aber nur geben wenn die Guillotinen auf den Marktplätzen stehen…
http://www.youtube.com/watch?v=W9P6EH5rr-M
Rechtsrheinisch sind ja Laternenpfähle beliebter…
@ aifran
Ich meine jetzt Folgendes: Sollten deine Sätze das aussagen was ich spüre (!) und fühle (!), dann bekomme ich viel Lust sehr begeistert zu sein. Mein Standpunkt ist nämlich: Ohne eine neue Geldordnung wird der Kapitalismus unsere Gesellschaft völlig zerstören (biologisch auslöschen). Deshalb bin ich für die Ideen (der andren) im Geldbereich sehr interessiert. Aber:
Ich behaupte: Ohne Geld keine Rettung, aber das Geld ist nicht die Ursache der selbstzerrstörerischen Tendenzen der Marktwirtschaft. Es ist der Nachfragemangel, den nicht die „Bangster“ verursachen, sondern er entsteht anders. Und davon wollen die Geldtheoretiker (Gesellianer, naive und falsche Keynesianer, …) nichts wissen. Schade. Sonst könnte man zusammen an einem völlig neuen Paradigma für die WiWi arbeiten …
Der letzte Satz von Herrn Deutschmann ist wohl der zentrale, aber wie soll das gehen? Strukturell rentiert sich das Kapital und wird immer mehr. Und die Demokratie, die das regeln könnte, funktioniert offenbar nicht mehr so richtig, sonst wäre jetzt nicht schwarz-gelb an der Macht.
Also am besten zuerst Revolution und dann Keynes.
die Intimrasur – sollte, muss aber nicht Teil deiner Umstellung auf “Vollgeld” sein.
(Wenn auch M3 Vollgeld wird – sind ja letztlich ja nur Forgerungen)
weil ich es oben vergessen haben
geldschöpfung ausschließlich nur mehr durch den Staat …
hier mehr (eine möglichkeit)
http://www.weissgarnix.de/2009/12/06/norbert-walter-und-die-lohne/#comment-47693
M3 in Vollgeld umgewandelt. (was genau darunter fällt wird von den M0 – M3 Fachleuten geklärt
Und schon hat man ein Problem lokalisiert. Geldtheoretiker heben immer nur auf Geld ab, als ob es kein stückelbares Vermögen gäbe.
Systemfrager 31
Natürlich ist das Geldsystem bei weitem nicht der einzige “Krisenauslöser” ….. aber durch die Geldschöpfung mittels Kredit (Zentralbanken und Geschäftsbanken) erzwingt es nahezu Rücksichtslosen Verhalten. Der Kredit muss zusückgezahlt werden, ein Nachschulnder muss gefunden werden ….
Es Erzieht uns zu Monstern …… die diese Geisteskranke Auto am Beschleunigen und auf der Straße zu halten …… sicher nicht förderlich für Aristokraten des Gemeinwohls ….
@ aifran
Wenn ich klare Aussage erzwingen will, spitze ich es zu. Also:
Das Geld (Kredisystem) “erzieht uns zu Monstern”, die als “Geisteskranke” alle denkbare Fehler machen, und wenn sich diese Fehler summieren, wenn eine bestimmte Quantität erreicht ist, kommt es zur Katastrophe. HAST DU ES SO GEMEINET?
@Systemfrager
Wir Europäer haben das Kämpfen verlernt und damit meine ich nicht in Afghanistan. Schaut euch die Schweinegrippe an Impfen last ihr euch nicht(nur 5% haben sich Impfen lassen) weil ihr der Bande nicht traut aber ihnen die Eier abschneiden das ist euch zu viel? Versteh einer die Menschen…
“Sei nicht der Erste, Neues zu erfassen, der Letzte nicht, das Alte gehn zu lassen.”
Alexander Pope
…. Stückelung von Vermögen
…. Aktien und solches Zeugs fallen mal sicher nicht in die “Vollgeldumtauschaktion” diverses Abgeleitetes Derivatezeugs wohl auch nicht —- die Eigentümer können damit ja weiterhin ihre Runden im Börsenkarusell drehen
– Anleihen – Firmen, Staatsanleihen allerdings schon …… aber wie gesagt was ist in M3 -
es ist zwar kompliziert – aber nicht soooooooo kompliziert
@Nanuk 29
Nanuk!
Das geht aber auch flotter!
http://www.youtube.com/watch?v=1bJMxhvVf0o
es kommt zur Totalen Schuldenkrise in einer Gesellschaft voll mit Rücksichtslosen, Egoistischen Perserken die ihn ihrem Wahn das Rad immer schnelller drehen – Schneller drehen müssen …. wird es langsamer fliegt ihnen alles um die Ohren
Kreditgeld ist ein Unfahrbares Auto -
@unwissender
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
http://tinyurl.com/yasv35k
Mich stört bei Deutschmann Der kollektive “Buddenbrooks-Effekt “ der Eindruck, der würde meinen , hätten die Vermögen nur bei der kleinen Spitze gewachsen wäre alles in Ordnung. Das Wachsen der Renditeansprüchen nicht des Vermögens ist das Problem, ob die in die Brite oder Tiefe wachsen ist zweitrangig. Nur aus unserer Unfähigkeit Renditeansprüche auch nur beschränken zwingt manche Menschen über Vermögensbeschrankung nachzudenken. Das Alles nicht der Gerechtigkeit wägen (nicht das die Leute mich Missverstehen) sonder alleine das das Wirtschaftsystem überhaupt langfristig funktioniert. Im übrigen finde ich die Kritik am System ohne alternativen auch nur einzudeuten oder TINA zu rufen nur das Jammern einer Selbsthilfe Gruppe.
Ich persönlich hoffe auf eine Art Symbiose Freiwirte und Keynesianer. Die erste sind in meinen Augen zu blauäugig die zweite zu verlogen, ich zahle mich zu den Ersten. Ich bin aber überzeugt dass man aus beiden eine Wirtschaftordung zusammenbasteln basteln kann die “sinnvoll“ “funktioniert“ muss nicht gerecht sein . Was sinnvoll und was heißt funktionieren wäre als erste zu klären.
Verlogene Keynesianer weil anstatt Renditeerwartungen zu “Eutanasieren“ wird Konsum (die Renditequelle) subventioniert das führt zu dieser Entwicklung http://www.storyofstuff.com/
Systemfrager -
Tja der Nachfragemangel ist ein Hund, fast wie die Marktsättigung …. nur hat er kaum etwas mit der Sättigung des Bedarfes zu tun sondern mit dem fehlendem Geld bei denen die Bedarf haben, sie können ihn nur nicht in Nachfrage umzuwandeln ….
@ aifran
“ein Unfahrbares Auto …” Nein, das meinst du gar nicht. Du willst etwas völlig anderes sagen, dass nämlich der Fahrer wahnsinnig geworden ist (Und genau das habe ich befürchtet)
Die Oberflächlichkeit der politischen Ökonomie zeigt sich u.a. darin, dass sie die Expansion und Kontraktion des Kredits, das bloße Symptom der Wechselperioden des industriellen Zyklus, zu deren Ursache macht.
Karl Marx
@ aifran
“der Nachfragemangel hat kaum etwas mit der Sättigung des Bedarfes zu tun”
Warum “kaum”. Er hat GAR NICHTS damit zu tun !!!!!!!!
die Unfahrbarkeit des Autos – was ich damit sagen will
ist
1. dieses Auto ist unfahrbar/unkontrolierbar da es nur einen “funktionierenden Betriebszustand (BESCHLEUNIGEN) kennt
2. jene die mit diesem Auto auf der Straße des Lebens unterwegs sind drehen letztlich durch … verzweifeln
3. nicht alle sind auf dieses “Verkehrsmittel angewiesen. Ihre “Transportmittel” bestehen aus Realen Werten, Patenten, Lizenzen …. das “Auto” ist ihr Spielzeug um damit weitere Reale Werte in Ihr Eigentum zu bringen. (die Krise geht an den wirklich großen, oder klugen Neureichen” ohne größeren Schaden vorbei. Nach der Krise -habe sie alle Sicherheiten die Nötig sind wieder an neues “Geld zu kommen. obendrein sind sie Teilweise obendreinEigentümer, Hauptaktionär von Banken. haben somit auch die “Lizenz” neues Geld zu machen ….. wer gestaltet die Gesetze des Staates?
3. für 99,9 Prozent der Menschen ist dieses Kreditgeschöpfte Geld eine Katastrophe und Endet in Regelmäßigwen Abständen auch in der Katastrophe
4. für o.1% ist dieses Geldsystem ein Geschenk des Himmels und es hat den zehent den sie in vergangenen Zeiten Kassierten ersetzt – dieses System läßt einen Geldregen auf sie herbfallen (ihre Geldpumpe) den sie zu zeiten der Leibeigenschaft als noch der Zehent ihr Einkommen niemals für möglich hielten …
Das Geldsystem funktioniert Perfekt für 0,1%
… zum ihrem Glück verstehen die Nutzmenschen nicht davon, und die Herren tun alles damit es so bleibt ….. ihren “Stein der Weisen, ihr Hund das goldene Eier legt” geben sie nicht mehr her. Damit es so bleibt gehen sie Mord und Totschlag, Krieg und Elend
also mal schauenwie sich die Leute die Vollgeld bereits angedacht haben mal angucken … Irwing Fisher und andere …. ist sich noch manche zu verbesser daran – aber mit dem Auto mit dem wir derzeit unterwegs sind werden wir – die 99.9% Nutzmenschen immer wieder im Graben landen ……. und 0.1% wird in ihren “Schlößern” hocken und sich halb zu tode lachen …. solange irgendjemand der Familie überlebt, des Grundbuch Intakt, die sonstigen Eigentumstitel unangetastet werden sie nach jeder “Krise” wieder als die neuen Herren ihre Position einnehmen.
schnell hingetipp, elende kleine Tastur – nicht mehr korrigiert, überprüft -wer will schaft es trotzdem …. jetzt muss ich leider weg …
@ aifran
Wenn die Tiefe fehlt, geht man in die Breite. Ich lasse es aber nicht locker:
Hat das Auto (reale Wwirtschaft) Konstruktionsfehler oder ist der Fahrer (Kreditsystem) verrückt?
… das Auto ist das Kreditgeldsystem (Geldschöpfung ZB-Geld, Buchgelld der Geschäftsbanken)
der Fahrer ist die Real Wirtschaft – und auch die teils Chimärenhafte Finanzwirtschaft und ihre jeweiligen Marktteilnehmer ……..
oder noch genauer – das Auto ist der Prozess und die Folgeerscheinung der Geldschöpfung mittels kredit – (Nicht das normale Bankgeschäft Kontoführung/Verwaltung)
so jetzt bin ich aber endgültig weg — werd am abend mal gucken
Aktien und solches Zeugs fallen mal sicher nicht in die “Vollgeldumtauschaktion”
Natürlich nicht. Eben.
Was meinst Du. Besitzt Gates 50 Mrd in Ein-Dollar-Noten?
Jemand der viel verdient kauft damit Gold, Immobilien, Aktien und Optionen (was auch immer). Er wechselt Geld in etwas anderes um. Benötigt er kurzfristig einmal tatsächlich schnöden Mammon wechselt er einen tausender zurück bzw. lässt es zurück wechseln. In Nullzeit von Vermögen in Leistung/Ware. Die Zwischenstation “Geld” ist unerheblich und könnte/kann man m.E. schon heute teilweise eliminieren. Daran scheitert der Freigeldansatz Gesells – denn wer hat das Geld und wo steckt die Problembehebung?
für 99,9 Prozent der Menschen ist dieses Kreditgeschöpfte Geld eine Katastrophe
Das ist eine Grundannahme. Ich stelle dieser Grundannahme eine andere gegenüber:
für 99,9 Prozent der Menschen ist eine überdimensionale Einkommensungleichheit eine Katastrophe
Deine Grundannahme ist für meine nicht zwingend notwendig bzw. meine folgert nicht aus Deiner. Ich würde es jedoch nicht als gesichert ansehen das meine Grundannahme Voraussetzung für die Richtigkeit Deiner Grundannahme ist…. womit Deine Grundannahme (wie die Gesells) lediglich eine Symptombeschreibung (Folgeannahme) darstellt. Ich halte wie schon bei der ML-Diskussion ausgeführt Methoden welche über Symptomatiken die Ursachen zu bekämpfen suchen für primär ungeeignet.
Grüße
ALOA
Major-Tom-Effekt
Einen kollektiven Buddenbrooks-Effekt will Deutschmann also gesichtet haben, eine auf der Spitze stehende Pyramide der Einkommen und des Wohlstandes. Der Aufstieg vieler Menschen zu Ansehen und Wohlstand habe das Krisenpotenzial erhöht und das unternehmerische Potenzial der Gesellschaft reduziert.
Der Kern des Problems, das Deutschmann in den gegenwärtigen westlichen Gesellschaften, vor allem in Deutschland, diagnostiziert, ist eine Folge der bisherigen Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik mit ihrer “strukturellen Aufwärtsmobilität”
Eine struktutrelle Aufwärtsmobilität die in Sattheit mündet:
Sattheit, das Gefühl, am Ende eines langen Marsches der Väter nach oben zu stehen, nicht mehr hart arbeiten zu müssen, ist für die Vitalität einer Gesellschaft eine existenzielle Bürde.
Wir sind also alle Ofper unser eigenen Erfolgsgeschichte. Weil wir alle so verdammt reich sind, graben wir uns selbst das Wasser ab. Belegt sieht Deutschmann seine Analyse durch eine sozio-ökonomische Haushaltsumfrage:
Das Sozio-oekonomische Panel, eine repräsentative Wiederholungsbefragung von über 12 000 deutschen Privathaushalten, belegt, dass der Anteil höherer Einkommensklassen im Intergenerationenvergleich deutlich gestiegen ist. Von den befragten Söhnen gehörten zum Beispiel im Jahr 2000 etwa 22 Prozent zur Gruppe der “höheren Dienstleister”, unter ihren Vätern waren es nur zehn Prozent. Der Anteil der Facharbeiter aber verringerte sich von 31 Prozent bei den Vätern auf 19 Prozent bei den Söhnen.
alle Zitate aus:
http://www.handelsblatt.com/technologie/geisteswissenschaften/die-buddenbrooks-das-sind-wir;2085720;0
Das ist ja schön, dass jetzt der Anteil derer, die zur Gruppe der “höheren Dienstleister” gehört, gewachsen ist. Was auch immer “höhere Dienstleister” bedeutet. Vielleicht hätte sich der Soziologe aber auch das Einkommensniveau ansehen müssen, das diese “höheren Dienstleister erzielen. Alle Studien zu Einkommens- und Vermögensverteilung sprechen eine andere Sprache. Da ist nichts mit struktureller Aufwärtsmobilität und Sattheit. Umfangreiche Studien belegen, dass die Aufwärtsmobilität in Deutschland innerhalb der letzten 10 Jahre stark zurückgegangen ist, die Vermögenskonzentration zugenommen hat, dass sich die Pyramide nicht auf den Kopf stellt, sondern am Bauch abspeckt. Gleichzeit spreizen sich die Einkommen zusehends, einige Gruppen haben überhaupt keine Möglichkeit mehr, eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Die von Deutschmann diagnostizierte Sattheit ist in Wahrheit Resignation, Eingeständnis der eigenen Chancenlosigkeit, Ausgegrenztheit, Abgeschlagenheit. Dem Unternehmergeist hat es jedenfalls nicht geschadet, wie Deutschmann wähnt. Die Zahl der neu gegründeten Unternehmen weicht nicht signifikant vom Durchschnitt entwickelter Wirtschaftsnationen ab, die Anzahl der neu angemeldeten Patente lässt nicht auf nachlassende Innovationskraft schließen. Deutschmann sucht soziologische Erklärungen für eine ökonomische Krise – und scheitert kläglich.
So ist sein Lamento über die bösen bösen Vermögensbesitzer, nicht die “Superreichen”, sondern die prassende Mittelschicht, die ein Naturrecht im Zins entdeckt hat, nachvollziehbar, aber falsch. Naturrecht ist natürlich Nonsense, aber sagen wir mal, die Vermögensbesitzer habe ein Anrecht Beteiligung am Ertrag, wenn es einen gibt, wenn es keinen gibt, haben sie die Pflicht, den Verlust mitzutragen.
Mein Fazit lautet: Wir haben es mit einem in hohem Grade selbstwidersprüchlichen Handeln der Vermögensbesitzer zu tun, nicht nur der Superreichen, sondern auch der zahlreichen Anleger in der Mittelschicht. Die Anleger glauben, ein Naturrecht auf Gewinne zu haben. Sie geben sich der egozentrischen Illusion absoluten Reichtums hin, während sie mit ihrem faktischen Handeln bzw. mit den kollektiven Folgen dieses Handelns die Bedingungen für die Produktion realen Reichtums zerstören.
Da ist nichts widersprüchliches. Warum soll es widersprüchlich sein, zu investieren und mit dem Investment Gewinne zu erwirtschaften ? Egal ob als Anleger oder Investor, am Ende muss das Geld in eine realwirtschaftliche Investition fliessen. Sonst können keine Erträge erwirtschaftet werden. Deutschmann beklagt, es gäbe zu viele Anleger und zu wenig Unternehmer…
Der heutige Finanzmarkt-Kapitalismus hat Eigentum und unternehmerische Tätigkeit in einem historisch beispiellosen Maß entkoppelt. Millionen von Aktien- und Fondsanteilbesitzer erwarten „Erträge“ auf ihr Geld, ohne sich die geringsten Gedanken darüber zu machen, wo die Schuldner herkommen sollen und ohne selbst ein unternehmerisches Risiko zu übernehmen. Das hohe Lied der unternehmerischen Tugenden predigt man lieber den anderen. Daß es dort, wo es keine schöpferische Zerstörung mehr gibt, auch keinen Kapitalgewinn mehr geben kann, will man nicht wahrhaben. (…)
Ach Gottchen, die armen Unternehmer. Keiner kümmert sich um deren Probleme, dass diese nämlich Erträge erwirtschaften müssen, die Drecksarbeit erledigen, für kümmerlichen Lohn. Die Frage ist nur, wen meint Deutschmann mit “Unternehmer” ? Meint er die Aktionäre, den Vorstandsvorsitzenden der AG, den angestellten Geschäftsführer der GmbH, nein, der Deutschmann spricht von den unzähligen eigentümergeführten Klein- und Mittelständischen Ausbeuterklitschen, die in Deutschland immer noch den Ruf haben, irgendwo im Nirvana der Arbeitnehmerschaft eine feste Adresse zu haben.
Was ist zu tun? (…) Für eine langfristige Strategie wäre es sinnvoller, sich auf die Analyse von Keynes zurückzubesinnen und nach Wegen zu suchen, wie der Aufbau übermäßiger Vermögen und nachfolgender Finanzmarktblasen in fortgeschrittenen Industrieländern ex ante, d.h. mit politischen Mitteln verhindert werden kann.”
Es ist ganz einfach, Herr Deutschmann: Wer den Gewinn fordert hat den Verlust zu tragen. Das dämpft die Risikoneigung, fördert den Buddenbrooks-Effekt (!) und beugt den schlimmsten Exzessen vor. Wer den Anlegern signalisiert, macht euch keine Sorgen um den Verlust, schürt die Erwartungen an den Gewinn. Ich wüsste übrigens nicht, welche Maßnahmen Keynes vorgeschlagen hätte, um den Aufbau “übermäßger Vermögen” zu verhindern. Was die Politik leisten kann ist, übermäßige Vermögenskonzentration zu verhindern, das Wachstum der Geldmenge direkt oder indirekt zu kontrollieren, eine angemessene Haftunsgrundlage der Banken und Finanzintermediäre zu gewährleisten und ansonsten wäre es das Beste im Sinne der Marktkräfte gewesen, die ach so vermögende Mittelschicht mit ihren Risterrentenlebensversicherungsfonds absaufen zu lassen. So wie die “Superreichen” auch. Dafür brauchen wir auch keine soziologischen Betrachtungen über einen Scheingegenstand. Die entlarven nur den Betrachter. Es ist aber immer wieder erfrischend zu hören, man wäre an allem Elend selbst schuld. Und von den Einkommensbeziehern des obersten Dezils hören wir das besonders gerne.
@Aloa
“Deine Grundannahme ist für meine nicht zwingend notwendig “bzw. meine folgert nicht aus Deiner. Ich würde es jedoch nicht als gesichert ansehen das meine Grundannahme Voraussetzung für die Richtigkeit Deiner Grundannahme ist…. womit Deine Grundannahme (wie die Gesells) lediglich eine Symptombeschreibung (Folgeannahme) darstellt. Ich halte wie schon bei der ML-Diskussion ausgeführt Methoden welche über Symptomatiken die Ursachen zu bekämpfen suchen für primär ungeeignet.”
http://www.youtube.com/watch?v=5P6UU6m3cqk
@ aifran
Na so was!!!!!!! Jetz ist der Fahrer, also der Verrückte, die “reale Wirtschaft”. Und “das Auto ist das Kreditgeldsystem”.
Am Anfang sind wir aber davon ausgegangen, dass das Kreditgeldsystem das Übel ist. Jetzt nicht mehr? Oder sogar beides? Alles ist ein Irrsinn und jeder ist ein Verrückter?
Eine ordentliche Blamage.
@Wgnx
Ich kann mir schon vorstellen, was Dir an dem Deutschmann Beitrag so gefällt: Der Fokus auf das Unternehmertum. Das schein so eine fixe Idee von Dir zu sein, dass es allen gleich viel besser ginge, wenn es mehr Unternehmensgründungen gäbe. Hat ja der Schröder auch gedacht und die Ich-AGs gefördert. Lief nur nicht so richtig. Verdammte Angebotspolitik. Du siehst ja mehr, wie Du schreibst, die rechtlichen und sachlichen Hemmnisse, da täte es gut, das Ganze soziologisch flankiert zu sehen. Ein allumfassendes Plädoyer für den freien Unternehmergeist. Das UFO ist eine explodierte Rakete aus dem letzten Jahrhundert. Steht alles in der Zeitung.
aloa
für 99,9 Prozent der Menschen ist eine überdimensionale Einkommensungleichheit eine Katastrophe
richtig
ich behaupte lediglich das “Kreditgeldsystem” ist die Pumpe die diese Ungleichheit mit Systematischen Funktionsabläufen herstellt und vergrößert …. ein aussteigen ist nicht möglich, der Kredit inclusive Kosten sind zurückzuzahlen – wird kein Nachschuldner gefunden verschwinden verschwindet das Geld wieder im nichts – (auch die EZ wil ihr Geld zurück …..
und natürlich wendeln die “Reichen” ihr Geld so schnell wie möglich in Realwerte um – sind doch keine Idioten, wassen was die Zetteln sind, Papier – (Goldgedeckte Währung halte ich übrigen auch für absolut untauglich)
Das Problem ist nur wie die Zettelgelder oder Bites und Bytes in Umlauf kommen. Der Wert kommt vor allem daraus – nur damit kann die Steuer beglichen, die Schuld Rechttsgültig getilgt werden …. Gestempelt Kaffebohnen, Papier ider Bites Bytes ist egal. Die beiden letzteren sind praktischer …….
@ Zecke
> … dass es allen gleich viel besser ginge, wenn es mehr Unternehmensgründungen gäbe
Ja, lupenreine Angebotstheorie.
Danke für den interessanten Artikel!
dazu…
[zitat daraus]
Dieses Spiel kann unter zwei schwer zu balancierenden Bedingungen funktionieren: Zum
einen kann und muß es ein deutliches soziales Gefälle geben, einen Klassenunterschied
zwischen Vermögenden und Vermögenslosen. Zum anderen aber darf dieser
Klassenunterschied nicht ständisch oder ethnisch zementiert sein. Die Vermögenslosen
müssen zumindest subjektiv eine hinreichende Chance sehen, für ihre Anstrengungen durch
sozialen Aufstieg belohnt zu werden, auch wenn diese Chance objektiv nicht größer sein mag
als bei einer Lotterie. Auf der anderen Seite darf aber auch nicht zu vielen der Aufstieg in die
Klasse der Vermögenden gelingen. Um sich das klar zu machen, stelle man sich nur den
Extremfall vor, daß alle Vermögenslosen ihre Aspirationen ungebremst befriedigen und in die
Klasse der Vermögensbesitzer aufsteigen. Es entstünde dann eine auf den Kopf gestellte
soziale Pyramide, in der es fast nur noch Rentiers gibt, aber kaum noch Schuldner, die die aus
den Vermögen abgeleiteten Forderungen einlösen. Was sich so ergäbe, wäre ein kollektiver
„Buddenbrooks-Effekt“, der zur Vernichtung der Finanzvermögen führen müßte.
[]
War es bisher so, dass sich die Oberschicht vor allem dadurch unterschied, dass die Unterschicht zum Wohle der Oberschicht die unangenehmen Tätigkeiten und Dinge übernehmen musste, so ist dies heute nicht mehr so eindeutig. Mehr und mehr erledigen Maschinen die schweren, schädlichen und lästigen Tätigkeiten. Dadurch wird aber die neue Aufgabe der Unterschicht nun vornehmlich darauf reduziert, einfach nur Unterschicht zu sein. Auch wenn es jetzt technisch möglich wäre, dass die Angehörigen der oberen Unterschicht bis hin zum hoffnungslosesten Präkariat -ohne sich entsprechend an der Konsummittelproduktion beteiligen zu müssen-, durchaus zu vergleichbaren Konsummöglichkeiten wie ihre Eliten kommen könnten, so wäre dies doch wohl bald das Ende der derzeitigen Eunomie-Vorstellung. Königreiche, deren Bevölkerung sich aus lauter gleichgestellten Königen zusammen setzt, sind keine Königreiche.
In diesem Zusammenhang kann man sagen, dass eine Vernichtung von Finanzvermögen in Folge des Verschwinden von Verschuldungsbereiten oder Verschuldungsfähigen als Gegenstück zu den Haltern von Finanzvermögen (im ersten Fall als natürliche Personen), welche entweder zur Rentier-Klasse aufgestiegen sind oder insolvent wurden, in Anbetracht heutiger Unternehmensformen nicht unbedingt eintreffen muss.
Natürlich können Maschinen keine Schuldner sein, schon aber Unternehmen und dies auch wenn sie keine Menschen sind. Diese verschuldeten Unternehmen sind wiederum, idealtypisch, das Eigentum der Oberschicht. Somit sind die Angehörigen der Eliteschicht in ihrer Gesamtheit (zumindest teilweise) Schuldner und gleichzeitig Gläubiger ihrer (eigenen) Vermögen.
Je mehr nun die Unterschicht durch Maschinen ersetzt wird, desto mehr zeigt sich für die Oberschicht das Dilemma von Raubtieren im Paradies, wo ja keine Gewalt stattfinden darf und wo sie nur künstliche Beutetiere jagen dürfen.
Die Frage für die Zukunft ist wohl ”wie baut man unbemerkt eine künstliche Ersatz-Unterschicht welche nicht aus Menschen besteht (also auch nicht durch Immigration). Wahrscheinlich ist das unmöglich.
Im Schlaraffenland werden Revolutionen nicht von der trägen Unterschicht, sondern nur von den fleißigen Eliten angezettelt.
Schl.Aff
@Schlar-Affe
http://www.youtube.com/watch?v=X6dl-1cybvU
@Schlar-Affe
“wo ja keine Gewalt stattfinden darf ”
Gewalt gegen Sachen ist ein probates Mittel nur Gewalt gegen Menschen würde ich Moralphilosophisch streng ablehnen.
http://www.youtube.com/watch?v=AXEwUh37044
Ach das noch würde ich Gewalt gegen Sachen ablehen währe ich ein Schlotter… jetzt bin ich aber erstmal wech…
noch ein Nachschlag – nehmen wir an wir hätten ein Vollgeldsystem. (Geld wird duch den Staat Schuldenfrei in Umlaufgebracht – schon einige male geschriebe wie ich es mir vorstellen könnte)
Nehmen wir ane sehr große Bank hat einige ebenfalls sehr große Projekte der Realwirtschaft mittels Kredit (aus Spar/Angelegten Geld der Bankkunden) finanziert –
Nehmen wir weiters an die Kreditfinanzierten Projekte Scheitern weil die neuen Produkte nicht der erhoffte große Renner sind – Konkurs, Insolvenz -
Letztlich bedeut aber dieser Fall – da er die Reserven der Bank überschreitet auch die Zahlungsunfähigkeit der Bank – sie muss den Betrieb einstellen (die Anleger/Sparer haben jenen Teil ihres Geldes verloren der nicht vom Restlichen Bankvermögen, den Einlagensicherung abgedeckt wird.
Was ist geschehen – Marktteilnehmer habe Teile ihres Geldes verloren – das ist jetzt beim Maschinenliferanten der Pleitegegangenen Firma usw.
Das heißt obwohl einige riesieg Firmen, eine Bank über den Jordan gegangen sind hat sich das im Umlauf befindliche Geldvolumen nicht verändert. Es hat nur eine der üblichen Marktverschiebungen gegeben …. einige sind untergegangen, habem ihr Geld verloren, andere beaitzen es jetzt
Es sind KEINE RETTUNGSAKTIONEN NÖTIG – ES MUSS NICHT BLITZARTIG NEUES GELD GESCHÖPFT/SCHAFFEN WERDEN
WIR HATTEN EINE GANZ NORMALE VERÄNDERUNG IM BEREICH DER MARKTTEILNEHMER GESEHEN.
KEINE KRISE FÜR DAS MARKTGESCHEHEN – WIR HATTEN ES EINFACH MIT EINEM VORGANG ZU TUN WIE SIE IN DENUNTERSCHIEDLICHSTEN WIRTSCHTSTHEORIEN BESCHRIEBEN WIRD.
FÜR DIE MEISTEN WIRTSCHAFTSTHEORIEN IST GELD MEIST NUR WARE; MIT SCHWANKENDEN PREISEN WENN AUCH WICHTIGE IM MARKTGESCHEN – IN EINEM VOLLGELDSYSTEM WÜRDE MANCHES MODELL WAHRSCHEINLICH UM VIELES BESSER FUNKTIONIEREN
AUCH EIN STAGNIEREN DES wACHSTUMS WÄRE KEIN PROBLEM – ES WÜRDEN LEDIGLICH DIE PREISE DES GELDES AUF NULL SINGEN – ABER DAS GELD WÄRE DA – WÜRDE KONSUMIERN ODER AUF DER DEPONIERT SEIN; OHNE PRÄMIE ZWAR; ABER SICHER IM TRESOR
GIBTS WIEDR NE TOLLE INOVATION DIE DIE PRODUKTON ANKURBELT – JA DAN STEIGT DER PREIS DES GELDES ES WIEDER – GANZ WIE DIE THEORETIKER DES GLEICHGEWICHTS ES VERMUTEN: UND DAS GELD WAR IMMER DA;- KEINE KRISE – NUR NORMALES MARKTGESCHEN; DAS ÜBLICHE AUF UND AB ZWISCHEN DEN MARKTTEILNEHmern
@ aifran
“…. was aber nichts darän aändert – es sollte Dringendst ein Alternativkonzept zum derzeitigen System erarbeitet und Propagiert werden”
Hallo?
Einen Währungsschnitt propagieren?
Anfängerfehler!
Wir könnten uns wahrscheinlich einigen.
Die 99,9 % verwendete ich nicht; sie stimmen auch nicht (vielleicht noch nicht).
Und zum Systemgefrage; das Geldsystem ist Schrott, wenn man einen Schnitt macht, kann das grundsätzlich schrottige Gesamtsystem noch erkleckliche Zeit weitermachen, zum Nutzen vieler.
Systemfrager
ich denke du verwechselst Geld Gelscdschöpfung mit dem Bankwesen!
Geld ist das DING …. mit dem Banken Geschäfte machen aber nicht das BANKSYSTEM
WIR HABEN ES MIT ZWEI VOLLKOMMEN GETRENNTEN “DINGEN” ZU TUN
Die Verwirrung kommt wohl daher – im heutigen Geldsystem ERZEUGEN die BANKEN auch jenes DING welches sie Verwalten und mit dem sie Handeln …….
Vollgeld kommt nicht mehr durch Banken in die Welt – landet dort nur zu Verwaltung ……..
Natürlich muss auch eine “Kreditfreie Geldschöpfung” in der Lage sein die Geldmenge bei Bedarf zu erhöhen. (zum Beispiel indem der Staat, bei “brummender” Wirtschaft einen Teil seiner Kosten, für eine bestimmte Zeit nicht mehr aus Steuereinnahmen deckt, sondern dafür “Neues selbstgeschöpftes Geld” verwendet. Das “Neugeschöpfte Geld” kommt, bei gleichzeitiger befristeter, der Emmisionshöhe entsprechender Steuerreduktion, durch die mit frischem “Geld” bezahlten “Staatsausgaben” in den Umlauf …….. Der Knackpunkt an derartigen Regelungen – die Notwendigkeit einer absolut Neutralen Institution die Festlegt: Es besteht Geldbedarf! – Natürlich gäbe es in einem derartigen hier nur angedeuteten Schuldfreien Geldsystem jederzeit auch Kredite – von den „Sparern“ …. verwaltet von Banken. (dann klappt es vielleicht auch mit einem Teil der „Gleichgewichtsmodellen“ da ja der „EXOGENE“ (Box in Box in Box) Wachstumszwang durch Schuldgeld entfällt. Das streben der Marktteilnehmer nach Wachstum ist dadurch in keiner Weise eingeschränkt. Sicher, auch bei einem in diese Richtung gehendem System gäbe es noch genug zu tun. Sozialer Ausgleich extremer Ungleichgewichte, nicht nur Regional – Weltweit usw. usw. ………..
@ aifran
Man sieht es bei dir auch ganz deutlich: Will man das Geld aus sich heruas, das Kreditsystem aus sich heraus erklären, dann kommen nur Luftblasen.
ich behaupte lediglich das “Kreditgeldsystem” ist die Pumpe die diese Ungleichheit … herstellt …und natürlich wendeln die “Reichen” ihr Geld so schnell wie möglich in Realwerte um …
Das Problem ist nur wie die Zettelgelder oder Bites und Bytes in Umlauf kommen.
Du behauptest also wenn es keine Kreditgelder geben würde gäbe es keine Bestverdiener und keine Armen mehr?
Ich wette dagegen.
Ich wette das die gleichen Leute welche Vermögen besitzen sich immer noch alles leisten könnten wie bisher und das die anderen sich immer noch nicht alles leisten könnten (alte Regenmacher-Weisheit).
Derzeit bekommen eh´ nur die besitzenden oder Bestverdiener Geld aus Krediten weil auch nur sie die Sicherheiten in Vermögenswerten oder zukünftig pfändbaren Einkommen besitzen. Das nennt man “Kreditklemme” und stellt vielleicht sogar im Prinzip schon das Gesellsche Grundschema dar.
Möglicherweise(!) kann man mit einem gesellschen System oder auch mit dem Vollgeld-Ansatz Krisen wie die derzeitige vermeiden helfen. Das mag sein. Der Rest von dem was diesen Mitteln zugeschrieben wird an Wirkung halte ich für fehlerhaft und/oder lediglich hineininterpretiert.
Als Vollgeld-Reicher würde ich mir einen Banker und eine Blythe Masters suchen welche mir ein Derivat oder eine AG zu Verfügung stellen. Dazu noch eine Kreditkarte. Mal sehen wie lange es dauern würde bis man nur noch (ausschließlich) mittels dieser umgerechneten Derivat-Werte ein Zimmer im Ritz bekommt.
Grüße
ALOA
@ Nanuk,
[Nk]
Gewalt gegen Sachen ist ein probates Mittel nur Gewalt gegen Menschen würde ich Moralphilosophisch streng ablehnen.[]
Pass auf! irgendwann einmal rächen sich die geschundenen Sachen, weil sie es satt haben ständig von dir eines auf den Sack zu bekommen.
inaff is inaff sagt der Aff
Wenn hier bereits Deutschmann erwähnt wird, man ich auch auf die Arbeiten von Karin Knorr-Cetina zum Themenkreis “Sociology of Finance Markets” hinweisen.
http://books.google.de/books?hl=de&lr=&id=DASDwbx7QxgC&oi=fnd&pg=PR11&dq=%22Knorr-Cetina%22+%22The+sociology+of+financial+markets%22+&ots=K4WcxOTN-K&sig=r9siXE1tANc-Ufzlk0WozdfyDok#v=onepage&q=&f=false
Auch die Arbeitsgruppe von Michel Callon ist eventuell von Interesse in diesem Zusammenhang: http://www.csi.ensmp.fr/index.php?page=WP&lang=en
aloa 65
Du behauptest also wenn es keine Kreditgelder geben würde gäbe es keine Bestverdiener und keine Armen mehr?
Ich wette dagegen.
Ich wette das die gleichen Leute welche Vermögen besitzen sich immer noch alles leisten könnten wie bisher und das die anderen sich immer noch nicht alles leisten könnten (alte Regenmacher-Weisheit).
Nein das behaupte ich nicht – ohne GeldSystem Unabhängiges Regelwerk geht sicher nichts!!!
Ich behaupte ausschließlich, unser derzeitiges durch Kredit geschaffene Geldsystem vertschärft alle vorhandenen Gesellschaftlichen und Wirtschaftlichen Probleme MASSIV – es wirkt sozusagen wie ein TURBOLADER der Probleme verschärft ……. ein immer größer werdenden Druck – die Geldmenge MUSS wachsen …
WACHSTUMSSCHWÄCHE WIRD BEREITS ZUR KRISE WACHSTUMSRÜCKGANG ZUR KATASTROPHE
Ohne Wachstum – beginnt alles sofort in sich zusammenzubrechen – ohne Nachschuldner ist Feuer auf dem Dach
Vollgeld kann mit der Wirtschaft atmen – Wachsen oder zur Ruhe kommen ….. Vom Geld geht KEIN ZUSÄTZLICHER Druck aus – es ändert sich lediglich sein Preis – Atmend mit dem Marktgeschehen, Krisenfrei ….
(der auf dem Kreditnehmer – aus gespartem – lastende Druck bleibt natürlich erhalten – muss ja Getilgt werden – Aber es gibt keinen Druck mehr auf das Gesamtsystem da Geld nicht mehr – auch bei der allergrößten Pleite im Nichts Verschwindet)
… bei Vollgeld kann berechtigter Weise gesagt werden: Geld Verschwindet nicht, es ist nur bei jemand anderem gelandet …. auch wenn die halbe Bankenlandschaft Bankrott geht
Das Freigeld S. Gesells halte für wenig brauchbar – bestenfalls Regional begrenzt.
allerdings – in einem Vollgeldwährungssystem könnte es bei einer Martksättigung möglich sein das durch “Geldhortung” unter der “Polster” tatsächlich versucht werden könnte das Sinken des Geldpreises zu verhindern – oder um ein Steigen zu erzwingen ….
dann müsste überlegt werden wie dieses “Horten” ausserhalb des Bankensystems verhindert wird … auch dann wenn für das Geld auf dem Konto 0% Zinsen gibt. (Geld auf Konten bleibt ja im Kreislauf)
@Schlar-Affe
Halt keine Gewalt rief der Schlotter als er den Steuerbescheid sah… ich will lieber Spenden und eine gebende Hand sein… und mir die Menschen kaufen.
Korruption als Staatsform und zum paradiesischen Zustand erhoben…
Auf gut Deutsch alles bleibt wie es ist…
Az. Tamiflu
… der gute König fährt einmal im Monat durch sein Land – wirft Gulden aus dem Fenster, Lebkuchenherzen und Kusshändchen …. seine Leibeigenen Jubeln,küssen ihm die Füße – er streichelt auch die Kinder ….. Jaaaa
Ko – Immunisatisierung von unseren Doppeltplusgut Großdenk Peterle Du Musst dein Leben ändern – schnell Könige haben Angst vor dem völligen auseinanderbrechen der Gesellschaft ….
@aifran
Weiste wo der klebt am Ar… von anderen
Heute morgen hab ich erfahren das der Reemtsma das auch so gemacht hat ein bisl Spenden und schwups läst einen die NSDAP in ruhe. Hat sich ja gelohnt das Investment so viele letzte Zigaretten das ist unerreicht…
Aloa 5
Als Vollgeld-Reicher würde ich mir einen Banker und eine Blythe Masters suchen welche mir ein Derivat oder eine AG zu Verfügung stellen. Dazu noch eine Kreditkarte. Mal sehen wie lange es dauern würde bis man nur noch (ausschließlich) mittels dieser umgerechneten Derivat-Werte ein Zimmer im Ritz bekommt.
…. Warte nur ab bis die Steuer fällig ist – der nimmt nur sein “Vollgeld” alles andere kannst du dir hinschmieren wo du magst …
Wird nicht Bezahlt – mit Vollgeld Scheinen Überweisung steht Morgen der Gerichtsvollzieher samt Begleitmannschaft bei dir im Schlößchen oder wo auch immer vorbei ….. und nimt es dir einfach weg.
Ein ganz wichtiger Aspekt der Geld seinen Wert gibt – Währungsraum – nur damit kann die Steuerschuld und andere Schuld Rechtskräftigt getilgt werden.
@Systemfrager, Zecke: Toll, dass Ihr noch schreibt. Aufklärung als Hamsterrad…
@Systemfrager, #31: Der Schritt, der tatsächlich ansteht, ist doch eine neue Wirtschaftsordnung zu definieren. Grundsatz Kooperation statt Konkurrenz. Mir scheint, dass derzeit diesbezüglich im weissgarnixschen Bloguniversum absolute Funkstille herrscht.
@Weissgarnix: Danke für das Zurverfügungstellen des Textes. Den lese ich mir am Wochenende in aller Seelenruhe durch.
Mit schreibfaulen Grüßen aus Ihr wisset schon woher…
B.
Bernhard 75
@Systemfrager, #31: Der Schritt, der tatsächlich ansteht, ist doch eine neue Wirtschaftsordnung zu definieren. Grundsatz Kooperation statt Konkurrenz.
….. auch eine derartige wünschenswerte Wirtschaftskonzeption verträgt aber meiner Meinung nach kein Geldsystem mit Expansionszwang – täte sich allso mit “Vollgeld” vieles um vieles leichter
aloa 5
…. auch die von dir “mit was auch immer” Bezahlten müssen ihre Steuern Zahlen – in “”Vollgeld” Bar oder Elekronisch … nur “Vollgeld muss es sein
Der Fahrstuhleffekt ist ja wohl dem technischen Fortschritt zu Danken.
Der Bedarf an immer qualifizierteren Ingenieuren, Finanzfachleuten, usw.
Ist dass jetzt wirklich auf den Unterschied zwischen Vermögenslosen und Vermögenden zurückzuführen.
Ich habe meine Zweifel.
Ein durchschnittlicher Programmierer mit 5000 Euro Brutto lebt kein bescheidendes Leben mehr.
Den Vermögenden ist es gelungen sich die Früchte des technischen Fortschrittes an sich zu reissen.
Nicht einmal ein Spitzensteuersatz von 90% bestraft diesen Raub angemessen.
es wirkt sozusagen wie ein TURBOLADER der Probleme verschärft
Sage ich doch. Geldtheoretiker frickeln hinter den Problemen her. Leider sind viele davon der Ansicht sie hätten den Stein der Weisen gefunden der die Probleme beseitigt.
…. Warte nur ab bis die Steuer fällig ist – der nimmt nur sein “Vollgeld” alles andere kannst du dir hinschmieren wo du magst …
Das wird in Nullzeit umgetauscht und damit wird gezahlt. Das ist nicht weiter tragisch.
“Haben” ist in einem gesellianischen System alles. Es scheint mir ein äußerst klassenerzeugendes (oder -erhaltendes) System zu sein. Ich bin mir nicht sicher ob nicht der Vollgeld-Ansatz das gleiche Manko aufweist und Vermögende nicht weniger sondern womöglich sogar mehr (nur anders) bevorzugt als heutzutage.
Grüße
ALOA
Ich finde es infam, jetzt die Schuld für den Murks dem Mittelstand unterschieben zu wollen. Wer hat die Leute denn Kirre gemacht mit sparen für’s Alter? für Krankheit? Für die Ausbildung der Kinder?
Wer hatdie Leute denn jahrelang konditioniert? Wer hat die politschen Entscheidungsträger für die Deregulierung und Privatisierung von allem und jedem weichgeklopft? Wer wird denn mit dem “Börsenwetter” jeden Abend abgerichtet?
Kurz: Cui bono?
DAS sind die Schuldigen. Die gehören an den Pranger. Und kein selbstgerechtes und die Fakten verschleierndes: “Selbst dran Schuld!”
Da machen es sich einige ganz schön einfach.
aloa5 80
Vollgeld ist meiner Meinung – Absolut Neutral ….. alles andere, auch dieVerteilungsfrage ist eine Kontroverse zwischen oben und unten …. wie auch hier und jetzt – ohne Druck wird nichts abgegeben (ausser vielleicht Ko-Immunisierung zur Unterwerfung unter dem guten König) – und der Druck muss kommen ….. der Aktuelle Zustand ist Menschenverachtend, Unwürdig, und zerstört alles……
BuBa Tabelle Spareinlagen und Privatvermögen privater Haushalte
http://www.bundesbank.de/statistik/statistik_wirtschaftsdaten_tabellen.php
dürfte einen großen Teil der Diskussion konterkarieren.
Man muß immer sehen, was die Medien verkünden. Die sind im Sinne ihrer Auftraggeber bestrebt, ihre “Investoren” zu “Langzeitanlegern” zu machen. Das wird gemeinhin durch abrupte Kursstürze bewerkstelligt. Auch die, die in 2009 nicht schnell genug aussteigen, haben m.E. gute Chancen, selbst mit Gold oder Silber, genau in dem Topf zu landen. Oft bringt, so man überhaupt meint, am Finanzmarkt “sparen” zu wollen, ein trivialer Bundesschatzbrief, in steigende Zinsen aufwärtsgerollt, bessere Ergebnisse, als all diese albernen Fonds, Zertifikate, Anleihen und Aktien. Aber wer nicht hören will, der wird fühlen.
Die kritische Frage ist, gibt es Inflation, wenn die Preise, aus welchem Grund auch immer, steigen, die Nettoeinkommen nach Steuern und Abgaben (Steuerzahlergedenktag in D war der 18.August 2009) nicht steigen ? Werden die Schulden durch steigende Konsumentenpreise “entwertet” ? Ich denke beides verneinen zu können.
“Wenn sich Auf- und Absteiger an der Börse treffen, sind beide reicher. Der eine an Hoffnung. Der andere an Erfahrung.”
Die Börse ist keineswegs eine Gelddruckmaschine. Man sollte Fernseh- und Radiokommentare, aber auch Internet für seine Entscheidungen mißachten und das Gehirn einschalten. Ansonsten hat man die beste Chance rasiert oder skalpiert oder sonstwie beschi*sen zu werden.
“Besucher an der Börse: Wo sind denn hier die Toiletten ? Antwort: Gibt es hier nicht. Hier beschei*t jeder jeden. ”
Schönen 3. Advent
Was hat Vollgeld übrigens mit Gesell zu tun?
Nenn es einfach Geld ohne Schöpfung aus Kredit ohne fractional-reserve banking ….. zumindest ohne die Möglichkeit für die Geschäftsbanken “Buchgeld” zu schöpfen. Nur die Einlagen Eigenkapital stehen im Geschäftsbetrieb zur Verfügung. Mit den dieversen Hebeltrick an den Finanzmärkten ist schluss mit lustig – hebeln bitte aber nur mit “Vollgeld” – ist schon nicht mehr ganz so lustig – das Hebeln
Irwing Fisher ist der Ursprung
übrigens den Stein der Weisen haben die Betreiber des Kreditgeld und ractional-reserve banking system erfunden …… es regnet gold auf sie …. unablässig
sogar wenn ich null Kredit habe, Null Schulden – trotzdem zahle ich laufend Kapitalkosten die in den Preisen enthalten sind. Nein Nicht den Unternehmergewinn. Die anfallenden Kapitalkosten die im lauf der gesamten Produktionskette ordentlich happig werden.
Wenn ich sagen wir 2000 Euro im Monat für meinen Lebensbedarf ausgebe (Konsumiere) von Wohnungsmiete. bis Kino am Wochenende kann ich damit rechenen zwischen 20 und 40 Prozent (kann man sicher darüber streiten) Kapitalkostenanteil mit den Preisen mitzubezahlen zu müssen. Also zahle ich Monatlich zwischen zwischen 400 und 800 Euro an Kapitalkosten die letztlich direkt beim Kapitalgeber landen. Wieviele Personen die Monatlich 2000 Euro Konsumieren verfügen über ein Investment welches für sie Monatlich “diese Summe erwirtschaftet? Wie schaut es bei den Leuten mit Tausend aus? Wie schaut es bei den Leuten mit laufenden Krediten aus …..
Ein und Ausgänge ….. Gewinner Verlierer …. die Pumpe Saugt Tag und Nacht – von unten nach Oben – ein ständiger Geldregen für die wenigen wirklichen Gewinner
In eurer Diskussion ist eines grundsätzlich falsch. Diejenigen, die am meisten vom “Staat” profitieren, sind nicht irgendwelche “Reichen”. Es sind Leute, die Geld aus den Sozialkassen bekommen, seien es Gehartzte, Rentner oder auch Pensionäre. Einschließlich der Angestellten im öffentlichen Dienst und Beamte.
Mit Schwarz Gelb, und das halte ich für völlig angemessen, ist die Umverteilungsorgie von der Mitte und von Oben in die zunehmende Anzahl Unten (durch Zuwanderung u.ä.) gegessen.
Dieses von Unten nach Oben ist ein nachrechenbares Märchen. Die Roten und Grünen haben genug Schaden angerichtet. Es geht ans Aufräumen.
@ Michael 85
deswegen hast du deinen Rucksack schon gepackt
willst wohl nicht aufräumen helfen
Schlar-Affe 57
„Im Schlaraffenland werden Revolutionen nicht von der trägen Unterschicht, sondern nur von den fleißigen Eliten angezettelt.“
Ist ebenfalls meine Beobachtung Vermögende und Mittelschiecht haben grössere Neigung zur Revolution sobald die Begreifen dass die Kluft nicht nur zwischen reich und arm sondern reich und superreich größer wird. 2003 bei Montagdemos gegen Hartz-IV waren die unmittelbar Betroffenen ehe Minderheit. Manche wollen eben nicht verarmen.
Wie aber bringt man es dem Rest bei, ohne dass die gleich aggressive werden?
Hast du einen Vorschlag vielleicht.
Aifran
Danke für die Arbeit
@ Bernhard 75
Ja, du schreibst dies quasi von meiner Seele ab:
Wenn ich Zweifel habe, dann – weil ich mit einem Fuß „in den Naturwissenschaften stehe“ -, frage ich mich, was würde in ähnlichen Situationen bei den (bisher einzig erfolgreichen) Wissenschaften passieren. Da stellt man zB fest, dass Einstein alleine GAR NICHTS ERREICHT HÄTTE! Es gibt sogar – natürlich nicht bestätigte aber nicht ganz unwahrscheinliche – Vermutungen, dass seine erste Frau Milena, aus Novi Sad (Serbien), eine begabte Mathematikerin, ihn auf den Weg gebracht hat. Aber dies nur nebenbei. Was grundsätzlich und unbestreitbar ist: Es war nicht Einstein alleine, sondern es gab am Anfang des 19. Jahrhunderts eine Gruppe von Physikern, die wildentschlossen war, das ganze Mainstream in Frage zus tellen: ERSETZEN. (Weil dort einiges sehr schlecht “funktioniert” hat.) Diese Gruppe hat “mörderisch” diskutiert (sich in die Haare geraten) und folglich hat sie was neues herausgefunden. Und wie sieht es in den Sozial- und WiWi-en aus?
Man streitet darüber, wer Luhmann, Schumpeter (oder XY) besser verstanden hat. Das ist so AUSSICHTSLOS UND TRAURIG !!!!!!!!!!!!!
@ Bernhard
[...], #31: Der Schritt, der tatsächlich ansteht, ist doch eine neue Wirtschaftsordnung zu definieren. Grundsatz Kooperation statt Konkurrenz. Mir scheint, dass derzeit diesbezüglich im weissgarnixschen Bloguniversum absolute Funkstille herrscht.[]
der Text von Ch. Deutschman lässt den Leser implizit schon zu der Frage kommen: ist Kooperation ohne (ständige) Aussicht auf eine Verbesserung der persönlichen Situation, nachhaltend, überhaupt möglich?
Und: welche dienliche Rolle sollte das Streben zur Elitebildung für eine funktionierende Kooperationsstruktur übernehmen.?
Insofern ist -wünschenswerterweise-, mit dem veröffentlichen des Textes, die empfundene Funkstille auf dieser, IMHO sehr wertvollen Frequenz, gerade wieder beendet worden.
Wie könnten nun die Interessen-Vektoren der Eliten (einer Elitierung, die alleine schon durch unterschiedliche Lebensalter, naturgegebene Begünstigungen oder einfach Glück entsteht), mit denen der weniger Bevorteilten, in Übereinstimmung gebracht werden, ohne dass die eine oder andere genannte Seite den sich selbst stärkenden Ansporn zum Nutzen des Ganzen verliert?
Grüße.
@ Schlar Affe 90
es ist drastisch ausgedrückt, ich weiß:
Wer noch keine Scheixxe gefressen hat, weiß nicht wie diese schmeckt. Wenn diejenige Gruppe aber, sich nur hinsetzt und überlegt, welche E Substanzen nötig sind, das Scheixxe besser schmeckt, ähnlich den Tofu-Schnitzel, und sich nicht mit den Leuten an einen Tisch setzen will, die wissen wie ächte Scheixxe schmeckt auch psychologisch, dann brodelt der ganze Scheixxfressendehaufen irgendwann.
Denn die Scheixxefresser werden immer mehr. Und das ist gut so, das ehemalige gut situierte und ausgebildete “unschuldig” dazu stoßen, denn dann erhöht sich der IQ des Scheixxhaufens. Quasi Intelligente Scheixxe.
Der Vorteil ist, dass diese Scheixxe nämlich mit dem Rücken zur Wand steht und ein kollektiv bildet. Automatisch. Und sich nicht mit Huren Hartz zufrieden geben wird. Dieser Scheixxhaufen wird ein Durchschnittsalter von 45 Jahren haben.
Das Kollektiv der “mittel” bis “hochgebildeten” Scheixxefresser.
@ SchlarAffe
“Wie könnten nun die Interessen-Vektoren der Eliten……
du solltest das wissen
bei den Tieren ist man nur solange elitär, wie man das Zeug zur Führung und zum Schutz der Schwächeren hat – danach verliert man seine Privilegien wieder
@Michael #85
Dieses von Unten nach Oben ist ein nachrechenbares Märchen. Die Roten und Grünen haben genug Schaden angerichtet. Es geht ans Aufräumen.
Dann – bitte – vorrechnen:
Ich bin gespannt…
@holger
Darum geht es nicht. Deutschmann hat mehr Zahlen zur Verfügung als ich. Und mit Sicherheit auch mehr Zeit die zu interpretieren. Also bitte kein Gesülze, sondern Berechnung mit nachvollziehbaren Zahlen. Es ist ein Unding, wenn er dann solchen Mist absondert.
Der “Mittelstand” leidet nicht unter der “Oberschicht”, sondern unter der zunehmenden “Unterschicht”. Die wächst allerdings im Wesentlichen durch Wirtschaftsflüchtlinge. Diese setzten außerdem die Löhne unter Druck. Mit den Löhnen die Sozialabgaben. So, dass die staatlichen Zuschüsse in das Sozialsystem seit Jahren krass steigen. Diese “Zuschüsse” sind allerdings die Steuern. Unser System ist auf Umlage ausgelegt, die zunehmende Verwendung von Steuermitteln für Sozialkosten beeinträchtigt dann die staatlichen Investitionen. Nämlich letzten Endes Schulen und Universitäten, das wiederum wirkt verheerend auf die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Von den Grünen (Spinnern) und Hindukuschverteidigern ganz zu schweigen. Die können ja Kriege finanzieren, soviel es ihnen profitversprechend ist. Aber dann dürfen sie dem geschlagenen Irak nicht die Schulden erlassen, sondern sollten die gefälligst als Öllieferung eintreiben. Auch in solchen gutmenschlichen Akten wie Schuldenerlaß und Rentenzahlung für Opferenkel versickert Steuerzahlergeld. Sich an der Aggression gegen Afghanistan zu beteiligen ist beispiellos geisteskrank. Kein Moslem, egal, aus welchem Land, hat uns bedroht. (Heute sind ja nicht die wahrscheinlich nie vorhanden gewesenen Al Quaida die niederzuwerfenden, sondern die Taliban, Paschtunen, die mit der Sache (deren Richtigkeit auch zweifelhaft ist) garnichts zu tun hatten. Diesen Taliban billige ich ein Selbstverteidigungsrecht zu. Sie, nicht wir, wurden überfallen.) Und er würde es auch nicht tun. Das sind Händler- und Schacherernaturen. Wir müssen ihnen nicht unsere “Demokratie” für die Ausbreitung von Coca und Frittenbrötchen vermitteln.
Mein Fluchtgepäck ist wirklich gepackt, weil ich keine Lust habe jemals wieder in einer Diktatur zu leben. In keiner sozialistischen und auch in keiner faschistoiden. Das sind also zwei Paar Schuhe. Ich übersehe keineswegs die Tendenzen zum Überwachungsstaat, der jederzeit in eine Diktatur führen kann und dann bin ich blitzschnell aus diesem Land (das alles andere, aber kein Deutschland mehr ist) verschwunden. Die Überwachung dient allem Möglichen. Aber weder dem Rechtsstaat noch unserem Schutz. Also hat sie einen anderen Grund. Den darf man in vorgesehenen Repressalien gegen das Volk erwarten. Das wäre dann der Übergang zur Diktatur.
@Andreas Kreuz
Rechne selbst. Ich bin nicht der Laufbursche für Leute, die das nicht können.
@Michael
Es bleibt also eine These, die nicht glaubwürdig erscheint.
@ Michael 94
–>Der “Mittelstand” leidet nicht unter der “Oberschicht”, sondern unter der zunehmenden “Unterschicht”. Die wächst allerdings im Wesentlichen durch Wirtschaftsflüchtlinge. Diese setzten außerdem die Löhne unter Druck. Mit den Löhnen die Sozialabgaben.”
Ja natürlich, wem hilft denn die Arbeitslosenquote? Das ist mir alles bewusst. In einem möchte ich dir wiedersprechen, die Unterschicht wächst nicht mehr im wesentlichen durch Wirtschaftsflüchtlinge, denn das sind wir ja bald selber. Jetzt kommt auch noch “Qualität” in die Unterschicht.
Laß den erfolgsverwöhnten Schwaben, mal in das Huren Hartz Becken abtauchen. Ei, da brodelt es.
Deutschmann, hat einige lohnende Aspekte aufgeführt, aber sein Fazit, da wiederspricht er sich selber.
Rettet Weißgarnix!
@ Michael 94
mich hat es gewundert, dass er sogar das Problem des Erbrechts angesprochen hat. Das heißt, ohne ein jegliches Tun, Vermögen rechtlich zu übertragen, auf den Nachwuchs, egal ob dieser geistig in der Lage sich befindet, damit umzugehen. Vom Schlage einer Hilton Sister z.B.
Das Erbrecht, ist seit jeher, ein Grundübel. Egal wie süß der Fratz auch sein mag.
holger 91
wie heißt es so schön – wenn das Schiff am sinken, der Ballon im stürzen – Ballast abwerfen Balast abwerfen … raus damit schnell schnell …. die Stimmen der Kommandierenden sind klar und deutlich …… da wird noch eine Menge Rauspurzeln aus der warmen Kajüte und sich auf dem Schrotthaufen wiederfinden …
und übrigens bin ich der Meinung: Das Gejammere über die Gewalt an den Schulen ist grenzenlos Verlogen, vor allem aber unendlich Dumm. Unglaublich Dumm!
Die überbordende Gewalt an den Schulen ist die Perfekte Umsetzung dessen was sie ein junges Leben lang gelernt haben. Was ihnen förmlich eingetrichter wurde.
Du must besser sein, du musst dich Durchsetzen, du musst Sieger im ewigen und heiligen Konkurrenzkamf sein.Sonst bist du Verloren, Erledigt.
Gewalt an den Schulen ist die perfekte Umsetzung dieser Doktrin. Umsetzung durch die Hoffnungslosen, die Chancenlosen mit dem einzigen Mittel welches sie noch haben … Gewalt, Meine Faust sichert mir den Vorsprung, macht mich zum Anführer der Bande –
Perfekt abgerichtete sich immer im Kamp befindliche. Ganz genau solche Menschen will, züchtet und braucht der Kapitalismus ….. nur halt nicht Prügeln, Mit Schlips und Sack die anderen im Geschäftsleben in die Fresse hauben … sie lächeln absufen lassen und den Gewinn einstreifen – es ist was es ist ….
und fall es ganz schlimm wird – ein Feindbild finden wir allemal …. ist ja so beliebt den Gaul (was kann er dafür) zu prügeln anstatt den Reiter. Na gut – dazu ist es natürlich nötig Ross und Reiter auseinanderhalten zu können …. wird schon lange dran gearbeitet …. nicht dumm der Samuel Huntington – wie schnell er das dreissig Seiten Skript zu einem Buch aufgeblasen hatte als er merkte welche Freude er damit auslöste ….
Denn die Scheixxefresser werden immer mehr. Und das ist gut so, das ehemalige gut situierte und ausgebildete “unschuldig” dazu stoßen, denn dann erhöht sich der IQ des Scheixxhaufens. Quasi Intelligente Scheixxe.
@holger
Nee, Eurostat veröffentlicht u.a. Daten über Arbeitslosigkeit nach Herkunft, Alter und Geschlecht. Da sieht die Lage auf der Linie Mannheim bis Düsseldorf regelrecht gefährlich aus. Im Osten sind junge Männer und Männer im Alter über 50 übel dran, im Westen Migranten mit einer Arbeitslosigkeit von 25 %. Nicht viel besser dürfte es bei den Gehartzten aussehen. Da entsteht eine ganz üble Gemengelage. Deshalb ist Frau INSIM-Ganslerin auch so freizügig bei der Finanzierung von Kurzarbeit. Die Arbeitslosigkeit sieht bei uns wesentlich besser aus, als bei unseren Nachbarn. Wobei die eingerechneten Vorruheständler dieses Bild ziemlich trüben würden. Die Rechnung soll später präsentiert werden. Ich freu mich nicht darauf.
Das war ja die “Wachstumsdiskussion” in der ich Wgn samt seiner Ganslerin überhaupt nicht zustimmen kann, wenn es sich, wie in den USA und England, aber zunehmend auch hier, nur um “Wachstum” von Blasen der Finanzmärkte handelt. Wir brauche echtes Wirtschaftswachstum. Offenbar behindert uns dabei ein langsam etwas zu lange etwas zu stark überbewerteter Euro. Das bringt unsere Club Med – Mitglieder unter üblen Druck, wie Griechenland gerade eindrucksvoll belegte. In Spanien dagegen gab es “echte” Inflation, die Preise stiegen mit den Einkommen. Nun stellen die sich eigentlich vor, dass die Deutschen ihre Pleite bezahlen. Nur, der “Stabilitäts- und Wachstumspakt von Maastricht” besagt, dass es genau das nicht geben soll. Aufgeweicht schon mal durch die “Ankäufe” der EZB und wohl bald totale Makulatur. Sofern wir uns mit einem Militärregime in Griechenland oder brennenden Barrikaden nicht anfreunden wollen.
Luhmann stellt ja offenkundig, deshalb der Verweis auf die Tabelle, völlig falsch dar, dass hier irgendwelche Privatpersonen wie blöd an den Finanzmärkten rumspielen und so nur Geld scheffeln. Die Tabelle belegt doch, dass an den Finanzmärkten durch die kleinen Akteure (das können auch Millionäre sein) deutlich mehr Geld in den vergangenen 10 Jahren verloren, als gewonnen wurde.
@ holger 99
Im 19. Jahrhudnert würde jeder gleich bemerken: Erbrecht widerspricht der Leistung und Chansengleichheit.
Heute wird mit Schaum vor dem Mund über die Leistung und Chansengleichheit gelabert, keiner spricht von Erbrecht.
Und die IQ-Test “beweisen”, wie vieeeeeeeeeeeel intelligenter sind wir als unsere dummen Vorfahren.
Was Deutschmann aber erkannt hat, ist, dass die Pyramide, die “ideale” Gesellschaftsform, sich verändert hat. Bloß er sieht wie viele andere nicht, das man Gönnen können sollte. Und daher zäumt er das Pferd von der falschen Seite auf.
Er wirft denjenigen vor, die Pyramide verändert zu haben, die natürlicher Art und Weise auch in den Olymp wollen. Da ist aber nicht platz für jeden. Die, die “oben” sitzen, haben sich ihren Arsch selber verbrannt, in dem sie zugelassen haben, dass die “Mittelschicht” erst Zugang dazu bekommen hat, durch die Finanzinstrumente der Neuzeit.
Nun sollen sie mal zusehen, wie sie damit zurecht kommen. Selfdestruction coming soon.
Mit dem Erbrecht braucht man sich überhaupt keine Sorgen machen. Ein geistig nicht sehr heller Erbe wird in höchstens einer Generation sein Erbe abkassiert kriegen. Da ist der Kapitalismus höchst effizient. Siehe Frau Schickedanz und auch andere. Wer seine Firma nicht als seine Familie sieht und behandelt, “Berater” reinläßt oder “CEO’s” einsetzt, sollte lieber gleich alles verkaufen, jeden Berater notfalls gewaltsam vertreiben lassen und von Zinsen leben. Aber die Consulter sind nicht dumm, sie werden den armen Leuten solange Honig um den Bart schmieren, bis sie vollkommen ausgenommen wie die Weihnachstgänse sind.
@ Michael 101
Nehmen wir es doch einfach, ca. 30 Millionen zahlen ein, mit was auch immer, und 45 Millionen erhalten Transfersummen. 5 Millionen, sind hier zu 49% mit erstem Wohnsitz gemeldet.
Könnten irgendwie stimmen die Zahlen, habe echt keine Lust mehr, darüber genauer zu recherchieren. Habe ich mal gemacht, zwei graue Haare mehr.
–>Wir brauche echtes Wirtschaftswachstum. ”
Das bekommen wir nur, wenn wir freien Zugang zum Kapital, ohne Verschuldung bekommen. F&E ohne Druck und Zwang von Außerhalb. Nicht Quantitativ sondern Qualitativ.
–>Die Tabelle belegt doch, dass an den Finanzmärkten durch die kleinen Akteure (das können auch Millionäre sein) deutlich mehr Geld in den vergangenen 10 Jahren verloren, als gewonnen wurde.”
Das einem Leid des anderen Freud, kann ich leider nur dazu sagen, das Geld ist ja nicht weg.
@ holger 103
Wovon sprichst du BITTE! “Die, die “oben” sitzen, haben sich ihren Arsch selber verbrannt, in dem sie zugelassen haben, dass die “Mittelschicht” erst Zugang dazu bekommen hat”
Da einer, der wirklich eine Ahnung hat:
Die kapitalistische Ungleichheit wächst mit der Zeit, denn die Wirtschaftsentwicklung ist in mancher Hinsicht ein Staffellauf, bei dem diejenigen, die sich vorangearbeitet haben, an der Spitze bleiben. Dominierende Führungspositionen werden nicht bloß von einer Generation an die andere weitergegeben, sondern auch von einer Geschäftstransaktion zur anderen. Die erste Milliarde ist am allerschwersten zu verdienen. Einmal reich gewordene Familien diversifizieren ihr Vermögen und kehren nur noch sehr selten in die Mittelschicht zurück. Ein großes Vermögen zu verlieren ist genauso schwer, wie es zu verdienen. Der Landadel in Großbritannien, der Jahrhunderte alt ist, zählt immer noch einige der reichsten Individuen des Landes zu seinen Angehörigen. Von der Königin abgesehen, stammen drei der 13 vermögendsten Personen aus dem Landadel, und etliche der übrigen repräsentieren altes Geld. Die ursprüngliche Generation der Duponts und Rockefellers machte ihr Vermögen vor einer langen Zeit, aber viele Mitglieder der heutigen Familiengeneration sind weiterhin sehr reich. Die Waltons werden noch lange auf der Liste der wohlhabendsten Amerikaner ste hen. Der Mythos, dass man innerhalb von drei Generationen »von Hemdsärmeln zu Hemdsärmeln« zurückkehre, ist wirklich nichts anderes als ein Mythos.
L. C. Thurow, Die Die Zukunft der Weltwirtschaft, Campus Verlag , Frankfurt, 2004
@ Michael 104
–>Wer seine Firma nicht als seine Familie sieht und behandelt, “Berater” reinläßt oder “CEO’s” einsetzt, sollte lieber gleich alles verkaufen, jeden Berater notfalls gewaltsam vertreiben lassen und von Zinsen leben.”
Und hier könnte echt mal eine Kommision ihren Sinn erfüllen. In dem nämlich im Erbfall, ab ca. nur eine Zahl zu nennen, 100 Mitarbeiter, nicht automatisch vererbt wird, sondern auf “Eignung” getestet wird. Natürlich kann der Erbe eine Art Tantieme erhalten. Aber, der Betrieb wird unter vorgeschlagener Regie weitergeführt. Und nicht durch Unkenntniss, und Tradition in den Bankrott getrieben, und die Allgemeinheit (Arbeitslose) kommt für den Schaden auf.
@ Systemfrager 106
nehm es mir nicht übel, ich werde hier nicht, dass Fass eines guten Amschel Bauer Weines aufmachen.
@ Systemfrager 106
Zitat aus Zitat
–>Ein großes Vermögen zu verlieren ist genauso schwer, wie es zu verdienen. ”
Falsch, ein großes Vermögen entstand aus Kriegen und Informationen, sei es wirtschaftlicher Art, oder mit Kanonen. Keiner der Aufgeführten, hat sich die Finger schmutzig gemacht. Irgendeiner war so schlau, und hat seine Dynastie damit geschützt.
Verlieren, das geht nicht, solange diese Herrschaften ein BGE beziehen, das sich Zins nennt.
Aber es gibt auch einige im Mittelstand, die in den USA auch mit 600M pleite gehen können. Was soll es, wird auf dem Schafott enden. Bei Franz Revol. haben die nur einen Fehler gemacht, den restlichen Adel Europas vergessen.
Wird bestimmt nachgeholt. Wer weiß es.
@ rimm (post # 88)
[rimm]
Wie aber bringt man es dem Rest bei, ohne dass die gleich aggressive werden?
Hast du einen Vorschlag vielleicht.
[]
mit Schlaraffenland wollte ich eigentlich ein imaginäres Land bezeichnen, in welchem die wirtschaftlichen Verhältnisse sehr gut funktionieren. Ein Zustand, etwa so wie es sich in der BRD gegen Ende der 60-er Jahre zugetragen hat.
Wobei es nach der 68er-Bewegung, die zwar durchaus viele kulturelle Erleichterungen errungen hat -aber keine wirtschaftliche Revolution war- und später neben den mörderischen Aktionen durchgeknallter RAF- Psychopathen noch eine weitere, heimliche, aber tatsächlich viel einflussreichere Revolution stattgefunden hat: Der Aufstand der Eliten gegen den befürchteten, von Ortega y Gasset beschriebenen Aufstand der Massen. Eine klandestine Revolution, welche nicht nur von der Anwerbung von „Gastarbeitern“ bis hin zur „Privatisierung“ unserer Republik sondern noch viel weiter ging. Damit polemisiere ich nicht gegen Immigration oder gar Immigranten selbst, sondern gegen die Lüge diese wären in unser Land gekommen um es aufzubauen. Tatsächlich war es der Beginn des großen Umbauens welches, nebenbei bemerkt, zum immer noch andauernden Export-Schwachsinn geführt hat. Nein, Deutschland war zu dieser Zeit schon aufgebaut. Viel wahrscheinlicher ist, dass es um die Einrichtung einer Ersatz-Unterschicht ging.
Auch wenn Du mich da nun ein wenig missverstanden hast, stimmt Deine Beobachtung natürlich, dass Revolutionäre meist nicht in der Unterschicht geboren werden. (e.g. Ernesto Guevara etc.)
Aber um Deine oben eingefügte Frage zu beantworten:
Müssen wir wirklich irgend Etwas, irgend Jemandem in diesem Zusammenhang beibringen? Versuchen wir doch lieber unser Leben so einzurichten, wie wir es für uns wünschen, indem wir Freunde finden, welche gleiche oder ähnliche Wünsche in sich tragen.
…Und die Aggressiven wollen plötzlich so sein wie Du.
grüße
@ Wisi (post # 92)
[wisi] du solltest das wissen
bei den Tieren ist man nur solange elitär, wie man das Zeug zur Führung und zum Schutz der Schwächeren hat – danach verliert man seine Privilegien wieder.[]
schon, schon: aber was geschieht, wenn es immer mehr gibt, die das Zeug zur Führung und zum “Schutz der Schwächeren” haben?
Psychopathen
The Corporation – Rechte wie ein “Mensch” aber für die Justiz nicht belangbar …. nur Geschäftsführer und so, so er sich Schuldig” machte
Psychopathen – die RAF war sicherlich voll Durchgeknallt. – Es gibt aber auch allgemeinangesehen “Psychopathen” – gewisse Juristische Personen, die zudem theoretisch Unsterblich sind – solange sie Geschäftlich nicht gegen die Mauer fahren
Wirklich sehenswerte Film – lang aber trotzdem
The Corporation deutsch part1/2
1:12:17 – Vor 2 Jahren
Ein Unternehmen ist juristisch gesehen eine Person, aber was für eine? Ein kanadischer Dokumentarfilm kommt zu dem Ergebnis, dass sich Konzerne in der Regel wie klinische Psychopathen verhalten. Wer weiter den Glauben an den “friendly Capitalism” behalten möchte, der alle Wünsche erfüllt, dabei bunt und fröhlich ist, der möge diesen Film meiden. Wer wie Neo in Matrix die rote Pille der Wahrheit vertragen kann, sollte sich ihn allerdings unbedingt anschauen.
http://video.google.com/videoplay?docid=-2298956844085564164&hl=de#
http://video.google.com/videoplay?docid=-1614648256025381250&hl=de#
an aifran 84
Geld hat doch keinen Wert mehr, wenn dahinter keine Schulden stehen?
Welche Werte sollen den hinter dem Vollgeld stehen und wer legt das fest?
@111
Antwort selbst gegeben
was geschieht, wenn es immer mehr gibt, die das Zeug zur Führung und zum “Schutz der Schwächeren” haben?
stimmt Deine Beobachtung natürlich, dass Revolutionäre meist nicht in der Unterschicht geboren werden
@ Schlar-Affe 111
> schon, schon: aber was geschieht, wenn es immer mehr gibt, die das Zeug zur Führung und zum “Schutz der Schwächeren” haben?
Eine SEHR scharfsinnige Frage, aber was meinst du, warum sich diese Frage nicht in der Praxis der wirklichen Natur – HOMO SAPIENS ausgenommen – nicht stellt?
Endlich mal wieder ein Beitrag der auf das Zentrum des Problems abhebt. Deutschmann beschreibt das Dilemma vollkommen richtig: Eine Rendite muss am Ende des Tages in der Realwirtschaft erarbeitet werden. Egal ob Omma Kasulke ihre 5000 Euro mit 2,75 % bei der nächsten Spaßkasse in Form eines Sparbuches anlegt, Fred Müller seine 100.000 Euro bei der Deuba in irgendwelche Fonds steckt, oder Baroness Wohlgemuth ihr Vermögen ab 10 Mio. aufwärts zu einer „sinnvollen Vermögensverwaltung“ in eine Privatbank am Genfer See schleppt: Am Ende bleibt immer die Frage, wer erwirtschaftet die Zinsen für die angelegte Kohle?
Hier geht es überhaupt nicht über die Frage ob hier irgendwer unseren drei Vermögensbesitzern etwas gönnt oder nicht, sondern kann das Wirtschaftssystem die Ansprüche in Summa leisten? Die Jungs aus dem Finanzsystem sagen, sicher Omma wir machen das schon. Die Krise indes schärft unseren Blick immer stärker, es geht eben nicht. Die Finanzwirtschaft hat sich schon seit Jahren von der Realwirtschaft abgekoppelt und sich zur Finanzalchemie entwickelt. Mit immer tolleren Produkten und wahnsinnigen „Investitionen“ z.B. Dubai, Suprime USA, wird suggeriert, das sich die Fantastilliarden schon vermehren lassen.
Omma Kasulke oder der verblödeten Baroness interessiert das natürlich nicht die Bohne. Die schreien nur ich will meine X Prozent! Weil natürlich niemand zugeben will, das die ganze Nummer nicht funktioniert, und irgendein Vermögensverwalter immer schlauer ist als andere, erreichen einige die Ziele andere eben nicht.
@Zecke
„So ist sein Lamento über die bösen bösen Vermögensbesitzer, nicht die “Superreichen”, sondern die prassende Mittelschicht, die ein Naturrecht im Zins entdeckt hat, nachvollziehbar, aber falsch. Naturrecht ist natürlich Nonsense, aber sagen wir mal, die Vermögensbesitzer habe ein Anrecht Beteiligung am Ertrag, wenn es einen gibt, wenn es keinen gibt, haben sie die Pflicht, den Verlust mitzutragen.“
Schön wärs ja, wenn Vermögensbesitzer die Pflicht hätten Verluste mitzutragen. Wie sieht`s in der Realität in der Welt und auch in Deutschland aus: Am Ende kommt das Merkel und erzählt, euer Geld ist sicher, Verluste übernimmt der Staat.
Dann leiht sich der Staat von den staatlicherseits geretteten Banken Geld gegen Zins, welche der Staat erwirtschaften muss. Weil man sich wegen der vielen Pleiten soviel Geld leihen muss und die genialen Bankster jetzt so viele „Investmentgelegenheiten“ in Staatsanleihen haben, verdienen die auch wieder richtig gut. Da wären selbst die Schildbürger nicht drauf gekommen.
Am Ende geht beides nicht mehr auf: Die Renditeansprüche der Vermögenden und die Rückzahlung der Staatsschuld.
Wie wärs wenn man überhaupt mal damit begönne, den Kinderlein in der Schule im Matheunterricht bei der Zinsrechnung von diesem immanenten Phänomen zu berichten.
Gruß Ratioso
@ Ratioso
–>Am Ende bleibt immer die Frage, wer erwirtschaftet die Zinsen für die angelegte Kohle?”
Yeeeeeeeep.
Kann man sich ja den Mund fusselig schreiben. Das kapiert eh keiner. Morgen gehts wieder auf Maloche. Für 1 Euronen die Stunde.
Haste Maloche?
jooooo, bin doch nicht blöd.
@ Systemfrager (post N°115)
[sysfr.]Eine SEHR scharfsinnige Frage, aber was meinst du, warum sich diese Frage nicht in der Praxis der wirklichen Natur – HOMO SAPIENS ausgenommen – nicht stellt?[]
stellt sich diese Frage wirklich NICHT (in Gedanken, stellvertretend) für die Natur, auch wenn man den ‘menschlichen Wisser’ aus der Natur herausschneiden könnte? Nun, wir werden es nicht wissen können, da ein Systemfrager uns aus der Natur ausgeschlossen hat.
@ Michael
Harte Arbeitswoche gehabt? Na, da kann der Blick schon mal verschwimmen.
Nicht nur, da deine geschmähten ‘Geharzten’ das wohl kaum aus eigenem geldgierigen Antrieb machen, sind sie ein relativ konstengünstiger Teil, den die Gemeinschaftskasse abzudecken hat. Die paar Armen sind mit Sicherheit billiger als die oberen Prozente der’ Einkommens- und Vermögensskala.
Immerhin ging der bei bestem Bemühen hochstilisierte sogenannte ‘Sozialbetrug’ nicht einmal in die Milliardendimension.
in den Zeiten des Agenda2010-Propagandafeldzuges stiegen die vermeldeten Zahlen von bummeligen 30Mio bis hin zu 180Mio, weil -wie ich vermute schlicht eine fiktive Dunkelziffer mit einbezogen wurde-.
Zu selben Zeit wurden die durch Schlupflöcher entgangenen Steuern in zig Milliarden angegeben. Der Bund der steurzahler hat da so manches Jammerlied gesungen.
Auch die Tatsache, daß die h4-Abteilung weniger kostet, als die Besetzung Afghanistans, spricht sehr dafür, daß du die ‘Gehartzten’ von der Schuldigenliste streichen solltest. (Sollte man sie eigentlich eher erschießen, vergasen oder nur verhungern lassen? … so rein end(gültige)Lösungs-mäßig)
Tja, und die Rentner und die Pensionäre, diese ebenfalls naturgemäß nutzlosen Volksgruppen bedürfen dann auch einer ‘speziellen Behandlung’, damit sie als Kostenblock eliminiert werden können?
Den Fehler der Vergangenheit, diese gutmenschliche Behindertenintegration, haben wir mit dem h4-Geniestreich glücklicherweise wieder aus der Kalkulation gedrängt. Worüber beschwerst du dich eigentlich?
Ohne die faschistoide Umgestaltung, die hinter der Entstaatlichung der Nationen und dem Europäisierungsprozess stecken, hättest du dir deinen Rucksack und das Ticket wahrscheinlich niemals leisten können….oder hast du gut geerbt und bist nicht so blöd wie die Schickedanz?
@Holger #105
Ja. Fakt ist, dass das Wirtschaftswachstum nicht durch irgendwelche Hilfsarbeiter generiert wurde, sondern durch den technischen Fortschritt. Genau das ist der Haken, wenn einer Wachstum will. Nichts Anderes.
Wir brauchen keine zusätzlichen Hilfsarbeiter aus aller Herren Länder, sondern leistungsfähige Schulen und Universitäten. Da sind die derzeitigen Studentenproteste vollkommen angemessen und richtig. Wir müssen uns eben nicht in Richtung des heute schlechteren Systems “zur besseren Vergleichbarkeit” (Wie blöd können Politiker denn noch so sein? Wirft bei den vielen Lehrern in der Parteien-Mafia ein mieserables Bild auf deren “Wissen”.) unterentwickeln. Für diese “sensationelle” Erkenntnis hat sogar mal irgendein Knülch den Wirtschaftsnobelpreis gekriegt.
@ Systemfrager #89
“Was grundsätzlich und unbestreitbar ist: Es war nicht Einstein alleine, sondern es gab am Anfang des 19. Jahrhunderts eine Gruppe von Physikern, die wildentschlossen war, das ganze Mainstream in Frage zus tellen: ERSETZEN. ”
yep, wohl deshalb hat Einstein sich auch bis an sein Lebensende gegen die Quantenphysik gewährt: “Gott würfelt nicht”
es ging halt um sein eigenes Weltbild, welches er gegen das ERSETZEN verteidigen wollte.
@ Michael #120
“Fakt ist, dass das Wirtschaftswachstum nicht durch irgendwelche Hilfsarbeiter generiert wurde, sondern durch den technischen Fortschritt. ”
nope, technischer Fortschritt ist Kommunikation, die mit sich selbst kommuniziert
es waren und sind immer nur Menschen, die mit ihrer Kreativität und ihrem Können Veränderungen bewirken, leider nicht immer zum Positiven
@Degnaphta
Reiß das doch nicht aus dem Kontext, in dem ich das geschrieben habe. Dümmliche rote Propaganda kannst Du sonstwo verbreiten. Die Zahlen sind doch öffentlich zugänglich.
Susanne 113
Geld hat doch keinen Wert mehr, wenn dahinter keine Schulden stehen? Welche Werte sollen den hinter dem Vollgeld stehen und wer legt das fest?
Welche Sicherheit bietet Grichenland als Schuldner?
König Kaiser, Landesfürst – Herrscher über den diesen Staat. Diesen Währungsraum.
Der Staaat legt fest womit die Steuern zu Entrichen sind. Der Staat legt fest was als Gesetzliches Zahlungsmittel mit Juristisch anerkannten Schuldentilgungswirkung gilt.
Deine Steuern kannst du in Euroraumstaatennur mit Euros begleichen. Der Staatsbürger muss also Euros besitzen um die Forderungen des Staates tilgen zu können. Natürlich hat auch der Wirtschaftliche Zustand einfluß – Devisenmarkt
alles in allem
1 der Glaube
2 die Macht des Staater der dich zur Benutzung zwingt”
3. auch der mit Vollgeld agierende Kreditgeber/Eigentümer verlangt sicherheiten auf die bei Uneinbringlichkeit zugegriffen werden kann.
in Werfestlegung besteht kein Unterschied zum derzeitgen Geld -der Mark macht es
der Unterschied – SCHULDREI geschöpftes Vollgeld muss einmal in Umlauf gebracht nirgends mehr zurückbezahlt werden da es keinen Kreditgeber (Geldschöpfung) gibt.
Unser derzeitiges Geld wird durch Kredit in die “Welt” gebracht. Die EZB verlang die Tilgung – ist aber so gut wie immer nur Umschuldung “Rollen”
Obendrein erzeugen die Geschäftsbanken unglaubliche mengen an UNgedeckten Schecks die KEIN Gesetzliches Zahlungsmittel sind aber wie solches Verwendet wird. (um diesen Betrug selbst einigermaßen unter Kontrolle zu haben wird enormer Aufwand betrieben – M,M1, M2, M3 nur M0, M1 gilt als Zahlungsmittel.
(nur etwa 5% des Geldvolumens ist Zentralbankgel – 95% sind Luftballongeld – und die Banken versprechen dem Kunden bei Bedarf auf M1 zurückzugreifen um ihm sein Guthaben Auszuzahlen …. Bankrun Zitter Bunkrun Zitter Zitter – wenn fünf Prozent der Kundengelder von der Bankabgezogen gefordert werden ist sie Mause Mause tot …..Falschgeld, Luftballons, Ungedeckte Scheckt für die bei Kreditvergabe Zinsen verlangt werden …. (alles natürl grob vereinfacht beschrieben)
und übrigens – Ich Verlange die sofortige Freilassung von B. Madoff, oder aller ander Bänkster zu ihm hinein …. alles andere ist eine Gigantische Lüge. Er hat ohne Lizenz gemacht, die Banken mit Lizenz vom Staat
Dilettanten überfallen eine Bank, Profis gründen eine Bank –
B. Brecht
@Geronimo
Für genau diese Behauptung hat ein gewisser Solow 1987 den Nobelpreis gekriegt. Ja, ich weiß spätestens seit gestern ist der Nobelpreis nicht mehr das, was man unter ihm verstehen sollte. Aber 1987 könnte noch als sauber durchgehen.
topi 15:
Die “Vermögensaufbauer” sind natürlich in einem Dilemma: selbst wenn ich weiß, dass es langfristig schief gehen muss, kann es rational sein, mitzumachen. Müsste man ausrechnen können, Rendite durch Luftgeschäfte und voraussichtlicher Zusammenbruch als Parameter.
großartig! hab ich gelacht..!
ausrechnen kann man es vielleicht doch nicht exakt. was aber immer geht es: beispielsweise mit der “euthanasie des gesunden menschenverstandes” o.ä. verbriefen und weiterverkaufen..
Spannende Fragen: wirkt das LuftGeldsystem (mit daraus fogender Überschußgeldmenge) Umverteilungsverstärkend oder nicht?
Wirkt es destabilisierend oder nicht?
Wirkt es wachstumsmindern oder -fördernd (in kurzer und langer Frist) ?
“Ist ja logisch” liegt nahe. Aber was?
Kann man ja mal näher betrachten.
Umverteilungswirkung: Mutet klar an; der Teufel scheisst auf den größten Haufen, und der sammelt sich oben. Die Mittelschicht und Riesterer kriegen zur Vernebelung auch etwas ab.
Ist die gesellsche Analyse über den Kapitalanteil richtig? Nun ja, da sollte mal jemand genauer rechnen, der Vergleich mit Null Kapitalkosten ist offenbar falsch.
Zu berücksichtigen sind die geldvermögenabbauenden Krisen, samt der finalen. Wie sieht es unter dem Strich aus?
Allerdings wird man seine schönen Milliarden nur begrenzt in Geld halten, und wenn, kann man sie jederzeit umtauschen, so lange das System läuft. Die Dummen sind die Klein- und Mittelsparer, die ihr Geld jemandem geben. (wenn es mal eine Schickedanz erwischt haben sollte [was bezweifelt werden darf] macht das auch nichts)
Die Habenichtse holen auf, in der Krise, aber nur relativ und das nützt ihnen gar nichts.
Noch wichtiger erscheint mir ein anderer Aspekt: durch das überschüssige Geld kann reale Umverteilung stärker verschleiert werden. Wer sich real weniger kaufen kann, macht vielleicht irgendwann Stunk.
Wer nominal weniger in der Tasche hat, wird wohl erheblich schneller aktiviert.
Destabilisierung sollte klar sein: wenn Billionen übrig sind, um irgendwo hinzufliessen, und dannn wieder ab, wirkt es regional verheerend. Gilt auch für “Vollgeld”, aber da gibt es ja deutlich weniger Fantastilliarden.
Wachstum; nun scheint es eine wachstumsfördernde Wirkung durch Kreditausweitung zu geben. Jedenfalls haben solche Theorien viele Freunde, und die meisten (wenn nicht gar die allermeisten :roll) Keynesianer wollen sich von dieser liebgewonnen Vorstellung nicht trennen.
Es gibt ja schöne Beispiele, wie eine Kreditausweitung Arbeit und Wohlstand für alle schafft. Das Beispiel ist ja auch richtig, für unterausgelastete Kapazitäten etc.; und dann war das Geldmengenwachstum auch angemessen.
(Allerdings bräuchte es nur geeignete andere Instrumente, realwirtschaftlich mögliche Überschüsse in Investitionen zu lenken.)
Kredite können jedenfalls auch für völligen Unsinn entstehen; und je mehr davon zuviel da ist, um so mehr muss einzig zur Bedienung der Zinsen entstehen.
Hier sieht man übrigens, dass es nicht die Frage ist, wer die Zinsen erwirtschaftet, sondern wie sie errechnet und geschöpft werden.
Wenn sich denn eine “andere Neutralität” einstellen sollte, die Überschußgeldmenge also ihre eigenen Zinsen hervorbringt, wäre das erstmal der Realwirtschaft egal.
De facto sieht es aber so aus, dass wir (i.e. die Cities) “Wachstum” zu erheblichem Teil durch den Finanzsektor erzielen. kann man das noch tautologisch nennen?
Jedenfalls kommt das Beste am Schluß (unser jetziges Zwischentief ist auch nicht ganz unerheblich); man kann dann froh sein, wenn es nur bei jahrelanger Depression, ohne Krieg, bleibt.
Mein Plädoyer sollte klar geworden sein.
Noch eines: Das Überschussgeld sorgt jedenfalls dafür, dass mathematische vw. Theorien Humbug sind. Sämtliche Prognosen, wie sich unnötige Billionen bewegen, haben maximal Truthahnberuhigungswert. Aber Risikomanager haben Hochkonjunktur, mit vorhersehbarem Langzeiterfolg.
Michael
wofür hat Josef Stiglitz seinen Alfred Nobel Gedenkpreis der Schwedischen Nationalbank bekommen …..
kleiner Tipp: würde man im Kindergarten ein Spielchen spielen und dann einige Trick einfließen lassen – die Kinder würden wenn sie merken was der, die Tricker da gemacht haben sofort zu schimpfen anfangen und nicht weiterspielen wollen …..
… was jedes Kindergartenkind, wenn es den/die “Täter” ertappt, beobachtet erkennen kann hat Herrn Stiglitz (ich mag ihn) zu seinen Preis verholfen. (Es genügt auch dem Kind davon zu erzählen, schon entrüstet es sich)
sollen wir den Kindergartenkindern jetzt auch den Preis geben? Ach lieber doch nicht – die können noch nicht so gut Akademisch Begründen und Herumschwurbeln …….. und formulieren
an aiffran
um zu funktionieren müsste das Vollgeld ja weltweit durchgesetzt werden und das ganze System würde sich in dem Moment erledigt haben in dem nur ein paar Länder nicht mitspielen. Die sagen dann einfach – wir haben Rohstoffe lasst uns mit eurem Spielgeld in Ruhe, wir tauschen nur gegen reale Werte.
Ich bin erstaunt, dass hier so viele von vornherein sagen können , was eine lohnende (Arbeit) Investition ist.
Oft stellt sich sich erst im nachhinein heraus, diese Arbeit war vergeblich.
Dann kommt der dämliche Bund der Steuerzahler.
Wieviel Arbeit in Unternehmen zu keinem Erfolg führte, darüber spricht niemand.
Ich weiß aus zehntausenden von Verbesserungsvorschlägen innerhalb unserer Konzern AG, dass Hilfsarbeiter erheblich zum technischen Fortschritt beitragen.
Der Beitrag des Vorstandes:
Nette Sätze, wie wir wollen in 10 Jahren Marktführer im Bereich XY sein.
@ Susanne
“um zu funktionieren müsste das Vollgeld ja weltweit durchgesetzt werden ”
Nein.
Es muss tauschbar sein, und werthaltiges Geld wird man auch tauschen können.
Betrachten könnte man, wie sich umländisches Luftgeld mit inländischem “Vollgeld” verträgt, wie die Realwirtschaft aufgestellt sein müsste.
Wo ist der Reale Wert am Euro?
…. es ist nützlich mit Europa Geschäfte zu machen also zu Importieren, zu Exportieren ….
Wo ist der Reale Wert des grünen Zettel? Dollar
… es ist zwingend nötig in zu Besitzen – warum?
Öl gib es nur gegen gründe Zettel
(wer von der kleineren Ländern auf die Idee kommt Öl auch gegen andere Währungen zu verkaufen – lernt sehr schnell die wahre Begründung der Dollarrwerthaltigkeit kennen – den großen Knüppel, wer den grüßten Knübbel hat kann auch benutztes Klopapier als Währung ausgeben …. Werthaltigkeit der Wegelagerer
Ach ja und die Vasallenstaaten sind ohnehin Trbputpflichtig … unter Bush haben sie allerdings schon zu murren begonnen – aber jetzt haben wir wieder einen guten Imperator – …… (vor ein oder zwei Jahren hat übrigen England die letzte Rater für die US Wafffenlieferungen im WW2 bezahlt ….. auch Kredit ist eine Waffe – siehe dritte Welt WTO und Economic Hitman
Macht ist der Knackpunkt -
Stiglitz ? 2001 Nobelpreis für die Feststellung, dass nicht alle Marktteilnehmer die gleichen vollkommenen Informationen haben. Zusammen mit Akerlof (brachte vor Kurzem ein interssantes Buch zur Krise aller Krisen, nämlich die jetzige) und Spence. Weder Lust noch Zeit weiterzudiskutieren.
@ Ratemal # 130
Hier tagt der (sich so haltende) Vorstand.
Hier ist die Jacke näher als die Hose. Jetzt fängt langsam an die Jacke zu flattern. Einigen dämmert, daß man Geld nicht essen kann. Sie meinen wohl, wenn Geld etwas reales gegenübersteht, daß ‘man’ es dann essen kann.
Daß Geld als solches nur einen äußerst geringen Nährwert hat, auch als Brennstoff nur kurzfristig geeignet, merken diese nur , wenn dieses nicht mehr ‘staatlich garantiertes Zahlungsmittel’ ist, es also aus dieser Sicht nichts ‘wert’ oder es aus Vertrauensgründen nicht mehr ‘angenommen’ wird.
Das (manifestiertes) Eigentum der eigentliche ‘Bock’ ist – k. A. ob das hier noch mal gerafft wird und wenn, ob dann auch mal eine diesbezüglich entkräftende Schlußfolgerung persönlicher Art gezogen wird. Gern auch kollektiv.
Das Problem des Tauschgeldes ist ja das es kein werthaltiges Geld ist. Es ist also nicht tauschbar. Alle Vermögenden würden in nullkommanichts ihre Werte in ein Land mit zum Beispiel goldgedeckter Währung transferieren, darum würde ein Vollgeld nur bei weltweiter Durchsetzung funktionieren.
… ich mag Stiglitz wirklich – ist einer der wenige Kritischen Geister – und er spricht auch harte sachen öffentlich aus. Versteckt sich nicht in Akademischen Diskussionen. Schätze ihn sehr …. nur falls du di Kindergeschichte falsch verstanden hast
–>Ich weiß aus zehntausenden von Verbesserungsvorschlägen innerhalb unserer Konzern AG, dass Hilfsarbeiter erheblich zum technischen Fortschritt beitragen.”
Jaha, und wer ist der Profiteuer?
Verbesserungsprozess²? Bei VW “KVP²”
In den 94 ern war ich auch mal so blöd, und habe Verbesserungsvorschläge eingereicht. Da müsste ich heut noch dafür, die Schippe vor die Murmel geschlagen bekommen.
Einsparung für Betrieb, ca. 20 Millionen DM pro Jahr, (nicht VW) Zuliefererindustrie Kautschuk, lt. Betriebsvereinbarung 10% einmalig für mich. Nix war ganz lange Nase, das hat sich ein Ing. der sich profilieren wollte in die Nase gezogen.
Na ja, die meisten freuen sich ja schon über eine Uhr, vom DGB.
Welches Land hat eine Goldgedeckte Währung? Wenn ja – wie hoch ist die vorgeschriebene Prozentzatz? so wie die US Golddeckung die zusammenbrach als Frankrein (nur Frankreich!!!) seine Dollareserven in Gold umtauschen wollte -
Einer der Vorgänger Obamas als US-Präsident und Friedensnobelpreisträger war 1919 Woodrow Wilson, ein übler Rassist und Fan des Ku-Klux-Klan, der Amerika zudem in den Ersten Weltkrieg geführt hatte. Spätestens seitdem ist der Preis kontaminiert. Wilson widerfuhr dann aber 1934 posthum verdientermaßen das Mißgeschick, auf jener schönen Fed-Banknote verewigt zu werden, die niemals in Umlauf gelangen sollte:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/53/US100000dollarsbillobverse.jpg
an aifran
der Euro – ist durch Schulden gedeckt
der Dollar – ist durch Schulden gedeckt.
Hinter jedem Dollar steht jemand, der einen Kredit dafür aufgenommen hat.
Warum haben wir denn eine Finanzkrise mit beginnender Wirtschaftskrise? Weil die Realwerte mit zu hohen Summen beliehen wurden und Kredite nicht mehr zurück gezahlt werden können – Die Kosten für die Kredite können in der Realwirtschaft nicht mehr verdient werden.
@ Susanne
“Alle Vermögenden würden in nullkommanichts ihre Werte in ein Land mit zum Beispiel goldgedeckter Währung transferieren, darum würde ein Vollgeld nur bei weltweiter Durchsetzung funktionieren.”
Aber bitte, Susanne; Wie transferiert man denn sein Schloß nach Goldland (welches es wirklich gibt? ) ?
Und ob ein Aktienpaket jetzt 10.000 Luftgeld oder 100 “Vollgeld” kostet, ist doch wumpe.
Es gab Metallwährungen, willst du deren prinzipielle Funktionsfähigkeit bestreiten?
Oder sagen, dass sämtliches Gold nach erscheinen von Papiergeld verschwunden ist?
War es nicht eher der gesetzliche Zwang, Papiergeld nehmen zu müssen, der dies bewirkte? (zusammen mit Gresham)
“Die Kosten für die Kredite können in der Realwirtschaft nicht mehr verdient werden.”
Das ist nicht der springende Punkt, wir haben ja Finanzinnovationen dafür.
Jedoch: ein Teil der Schneebälle, die die “Renditen” erbrachten, ist geschmolzen.
Kurze Übersicht einer beeindruckenden Tagesleistung, die hier im Thread abgeliefert wurde:
aifran 11. Dezember 2009 um 00:36
aifran 11. Dezember 2009 um 01:04
aifran 11. Dezember 2009 um 01:43
aifran 11. Dezember 2009 um 01:57
aifran 11. Dezember 2009 um 02:23
aifran 11. Dezember 2009 um 09:36
aifran 11. Dezember 2009 um 09:44
aifran 11. Dezember 2009 um 10:13
aifran 11. Dezember 2009 um 10:22
aifran 11. Dezember 2009 um 10:30
aifran 11. Dezember 2009 um 10:34
aifran 11. Dezember 2009 um 10:41
aifran 11. Dezember 2009 um 11:14
aifran 11. Dezember 2009 um 11:36
aifran 11. Dezember 2009 um 11:44
aifran 11. Dezember 2009 um 12:04
aifran 11. Dezember 2009 um 12:42
aifran 11. Dezember 2009 um 13:01
aifran 11. Dezember 2009 um 14:52
aifran 11. Dezember 2009 um 15:02
aifran 11. Dezember 2009 um 15:13
aifran 11. Dezember 2009 um 15:23
aifran 11. Dezember 2009 um 15:34
aifran 11. Dezember 2009 um 16:29
aifran 11. Dezember 2009 um 17:02
aifran 11. Dezember 2009 um 18:45
aifran 11. Dezember 2009 um 20:26
aifran 11. Dezember 2009 um 21:42
aifran 11. Dezember 2009 um 22:02
aifran 11. Dezember 2009 um 22:18
aifran 11. Dezember 2009 um 22:25
aifran 11. Dezember 2009 um 22:30
möglicherweise haben wir ja schon des längeren eine Wirtschaftskrise …. und das arme in unglaublichen Mengen vorhanden Geld von der Sehnsucht getrieben, endlich Renditeabwerfendes Kapital zu werden stürzte sich in dubiose Finanzgeschäfte und Kredit schwurbeleien Box in der Box in der Box und dann weiterverkaufen (Subprime) weil es in der Realwirtschaft keine lohnenden Inwestments mehr gab – war doch seit langen nur mehr kannibilisierende Fusions und ÜBERNAHMEGETÜMMEL …..
guckst du hier
Deutschlands bekanntester Krisentheoretiker, Robert Kurz, über die New Economy, den Fall der Profitmasse, den Finanzblasen-Kapitalismus und das Empire
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/13/13628/1.html
Die Mutter aller Krisen
Reinhard Jellen 14.10.2008
Gespräch mit dem Krisentheoretiker Robert Kurz. Teil 1
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28904/1.html
Sozialisierung der Verluste, Lafontaine und Attac
Reinhard Jellen 15.10.2008
Gespräch mit dem Krisentheoretiker Robert Kurz. Teil 2
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28905/1.html
ja heute machts spaß
…. die böden Bücher sind noch nicht gekommen …. ketzerisches
an aifran
Die Wirtschaftkrise beginnt erst – bis jetzt waren das nur Vorwehen.
Die Frage ist immer noch die gleiche: Wie willst du die Leute zwingen ein Geld anzunehmen hinter dem kein Wert steht, wenn es Ausweichmöglichkeiten gibt?
Die Rohstoffe auf der Erde sind nicht gleichmäßig verteilt. Wie wird der Preis berechnet z.B. für Öl – da nehmen die Scheichs noch lieber den verschuldeten Dollar – als das nur durch das Gesetz eines anderen Landes gedeckte Vollgeld. Ein Gesetz kann auch mal schnell geändert werden.
@topi
ich schau mir gerade den 20 FR Vrenelli an, geprägt 1912…. wow ist lang her, in dieser kurzlebigen Zeit. Eine Homage an meine Grosseltern? EK 152,– Euro, today
Was stand auf den Geldscheinen vor 1918…. diese (Schein von Geld) Verbriefung kann jederzeit bei der Zentralbank in richtiges Geld eingetauscht werden!!! Richtiges Geld ist der Geldschein… nein es war Gold, dass bei der Zentralbank hinterlegt war. Die physische Deckung von Geld ist immer aufgegeben worden, von Emperien, die die anderen Staaten veräppelt haben und ihre Kriege mit vermeintlich gedeckten Geld begonnen haben…..
Ron Paul (leider Repubklikaner) sagt, mit einer Gold (Sachwert) gedeckten Währung wären keine Kriege mehr möglich! Think Twice
@ Pique
Damit hat er allerdings vollständig unrecht, wie ein Blick in die Geschichte zeigt.
Richtig ist: Ungedecktes Papiergeld macht es formal leichter, die ganze Volkswirtschaft konsequent auf Kriegswirtschaft umzustellen.
Krioege können tendenziell länger dauern.
Zwingend ist selbst das nicht: Kleindödel kann ich völkisch oder sonst ideologisch “motivieren”, Renitenz repressalisch ausschalten, die Interessen der Großdödel bedienen. Gerade letztere müssen ja auch mit Papiergeld mitmachen, aus existenzieller Begründung im Verteidigungsfall, mit riesigen Dollarzeichen im Angriffsfall.
Die Macht des MIK jedenfalls scheint mir nicht von der Deckung des Geldes anzuhängen.
Ach Mädels was wir erleben hat Michael Young schon 1958 beschrieben… “Es lebe die Ungleichheit: Auf dem Wege zur Meritokratie” Bestimmt beim ZVAB zu finden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Meritokratie
Eine Oligarchie ist dabei rausgekommen.
… Geld ist meiner Meinung IMMER nur durch:
Glauben und Vertrauen Gedeckt -
…. Glauben an den “Herausgeber” – seine “Macht” seine “Ehrlichkeit”
… auch eine Goldgedeckte Währung, Münzen ist – Glauben und Vertrauen. (es werden sich Könige finden die sich daraus eine Krone fertigen lassen, es werden sich Menschen fnden die sich damit schmücken wollen ….. (und ES rostet nicht – das Objekt meines Glaubens zerfällt mir nicht – UND ES IST, EINMAL IN UMLAUF GEBRACHT – SCHULDFREI – WIE SICH IN UMLAUF BEFINDLICHES VOLLGELD AUCH)
immer nur – Glaube, Vertrauen
@aifran
“das Objekt meines Glaubens zerfällt mir nicht”
Alles nur eine Frage der Zeit alles zerfällt irgendwan…
weil es in der Realwirtschaft keine lohnenden Inwestments mehr gab
Das ist so nicht ganz richtig und m.E. auch eine problematische Beschreibung des Problemes.
A) es gibt auch in der Realwirtschaft immer lohnende Investments. Die Frage ist jedoch
aa) welche Renditen diese abwerfen im Verhältnis zu monetär gestalteten Alternativen
ab) welches Risiko diese beinhalten wenn es doch immer weniger breit gestreutes Vermögen als Sicherheit für Darlehen gibt
Das Ergebnis aus A) ist auch ein Problem des Gesellschen-Systemes. Die Renditen durch Wertsteigerungen von Vermögen übersteigen die Renditen aus Investitionen in die Realwirtschaft – gefüttert mit Einkommensunterschieden (der Sparquote) [b]und[/b] natürlich auch mit Geldern aus der Geldschöpfung. Mittels dieser Beiden Komponenten kann dieser Zustand in welchem lieber in Derivate denn z.B. in Konkurrenzunternehmen investiert wird gehalten werden.
Eine zusätzliche Komponente ergibt sich durch die Einkommensunterschiede/Sparquote wenn man bedenkt, das Renditen in der Realwirtschaft Kaufkraftabhängig sind. Erhalten immer weniger Personen immer mehr vom Kuchen an Geld dann fehlen immer mehr Käufer zumal habenden auch noch die einzigen sind welche Kredite erhalten und nicht einmal mehr aus der Geldschöpfung noch Kaufkraft generiert werden kann. Der Effekt wirkt kumulativ.
Grüße
ALOA
Mädels ihr werdet das Problem nicht innerhalb des Systems lösen weil es ausserhalb des Systems liegt in eurem Kopf. Es handelt sich hierbei um eine Ideologiekrise nicht um eine des Systems.Das ist doch genau das was Deutschman sagt.Wir haben zu wenige Thermonauten… und genau das wird man jetzt ändern damit der Hamster weiter rennt…
Lauf Forest lauf
http://www.youtube.com/watch?v=-e6H1xsXurE
aloa5 152
… deine Korrektur, Ergänzung – da hab ich nichts zu “meckern” dran
Für richtige Oekonomen mit höherem Bildungsabschluß besteht Hoffnung, auf Karriere.
http://www.wiwo.de/finanzen/protokoll-eines-allianz-verkaufstrainings-415896/
So funktioniert das “System”. Auf diesem Weg, wird man ganz schnell ein Aufsteiger.
“Democracy is not the highest goal. It is better than dictatorial regimes, it is better than monarchies, but it is not the end of the journey — because democracy basically means government by the people, of the people, for the people, but the people are retarded. So let us say: government by the retarded, for the retarded, of the retarded. Democracy cannot be the highest possibility man can attain. It is good in comparison to other forms of government that have preceded it, but not something that can succeed it. I call that meritocracy. I want a government by the people of merit. And merit is a very rare quality.”
Osho ‘From Bondage To Freedom”
Könnte auch vom Schlotter stammen diese Undemokratischen untriebe…
Kopfpauschale und eigenverantwortliches Irrenhaus = Minarette raus
das System – und seine Ideologie
die Ideologie – und ihr System
Sonne und Mond – ein einziges
Denkende, Grübelnde im System und seiner Ideologie nach Ptoblemlösungen suchend …. ein langer, langer weg bis er oben, am Ziel angekommen sein wird.
http://treppenbau-mlp.de/assets/images/autogen/a_M-C-Escher_die_treppe05.jpg
also raus aus der “Box” – raus aus der Box
Österreich ist neben Frankreich der wichtigste Handelspartner Deutschlands.
Jetzt wurde die kreative Buchführung in Kärnten aufgedeckt.
Das wird böse für Bayern und Baden-Würtemberg.
Ja, die Rechten die bringen es.
@Holger
Der Grund warum es Menschen gibt die das alles nicht ertragen ist eine Kolision des Wertesystems. Katholisch Sozialisierte messen Menschen an ihrem Leid.
Beliebter Spruch
“Jeder hat sein Kreuz zu tragen.”
Das Wertesystem funtioniert ganz einfach je mehr jemand gelitten hat und wie aufrecht er danach steht desto höher seine Meriten.Das geht teilweise so weit das sich Menschen selbst Leid auferlegen.Die berühmt berüchtigte Selbstkasteiung. Da sind die Schiiten garnicht weit entfernt von alle Märtyrer Religionen haben so ein Wertesystem.
Fides Caritas Spes —> Religiöse Tugenden
viel spass bei googeln
Sapientia Iustitia Fortitudo Temperantia —-> Weltliche Tugenden
4 + 3 = 7
@ michael #123
Von welchen Zahlen schreibst du? Die würde ich mir gerne mal anschauen.
Vielleicht habe ich dich ja völlig falsch verstanden, aber bei mir kam dein h4-Rentner-Pensionärs-bashing als ebensolches an. Um das verwerflich zu finden, muß man weder dümmlich noch roter Propagandist sein.
Hier wird ja viel über Geld und seine ‘Entstehung’ geschrieben. Weissgarnix hat in irgendeinem Kommentar mal drauf hingewiesen, daß Geld mit der Dreifachfunktion als Tauschmittel, Wertaufbewahrungsmittel und Recheneinheit versehen ist. Ebenfalls hat er darauf hingewiesen, daß man sich vorab darüber einigen sollte, welche dieser Funktionen primär Gegenstand der Betrachtung letztendlich ist/sein soll.
Ich halte diesen Hinweis für extrem fruchtbar, weshalb ich ihn hiermit nochmal hervorhole, denn ohne eine derartige Vorabklärung gehen die Beiträge schnell aneinander vorbei, was der Problemlösung letztendlich entgegenwirkt. Auch diese Warnung stammt vom Hausherrn selbst.
in der taz hat die Verdrehung der Sprache eine neue Eskalationsstufe erreicht, wurde mir berichtet. Es wird der Begriff ‘bildungsfern’ durch das Wort ‘leistungsfern’ ersetzt.
Das entspringt mit Sicherheit nicht einer ‘nobilitas naturalis’. Zu Röpkes Zeiten existierte meines Wissens noch ein ganz anderes Bewußtsein bezüglich der humanistischen Grundidee. Wahrscheinlich hat er sich selber geglaubt, was er da so von sich gab.
Degnaphta 162
Weissgarnix hat in irgendeinem Kommentar mal drauf hingewiesen, daß Geld mit der Dreifachfunktion als Tauschmittel, Wertaufbewahrungsmittel und Recheneinheit versehen ist. Ebenfalls hat er darauf hingewiesen, daß man sich vorab darüber einigen sollte, welche dieser Funktionen primär Gegenstand der Betrachtung letztendlich ist/sein soll.
Ich halte diesen Hinweis für extrem fruchtbar, weshalb ich ihn hiermit nochmal hervorhole, denn ohne eine derartige Vorabklärung gehen die Beiträge schnell aneinander vorbei, was der Problemlösung letztendlich entgegenwirkt. Auch diese Warnung stammt vom Hausherrn selbst.
genau
Welche Eigenschaft sollte ein/e
Tauschmittel haben?
Wertaufbewahrungsmittel haben?
Recheneinheit haben?
Macht es tatsächlich Sinn für diese Aufgaben eine auf “Schöpfung” aus Schuld bauendesGeldkonstrukt zu verwenden welches unabläßig seine “Gestalt” verändert? M1, M2, M3, M Irgendwas, M Luftballon
von Systemfrager
“Es ist der Nachfragemangel, den nicht die „Bangster“ verursachen, sondern er entsteht anders. ”
Ja irgendwie anders – und zwar durch Verzicht auf “Konsum” von
Konsumgütern oder realen Investitionsgütern.
Und dieser “Konsumverzicht” spiegelt sich nun mal in Geld/Guthaben von M1- Mirgendwas.
Diesen Konsumverzicht müssen wir nur marktgerecht bepreisen – derzeit wäre ein Konsumverzichtsmalus statt einem Bonus erforderlich. Dann würden halt neue oder auch verschuldete gebrauchte Investitionsgüter (auch nicht schlecht) selbst bei niedrigen Renditen konsumiert. Denn wer will schon Parkgebühren für sein Geld zahlen – da spielt doch das Eltern – Ich verrückt.
Ach ja – an der Gesellschen Bargeldkonstruktion kommt man da sicher nicht vorbei – wohl aber unbedingt an seinem Geldbild als “Ding”. Geld ist Schuld – und das ist kausal so.
Tja, das kann passieren, wenn man durstig ist, und nicht genügend Kleingeld in der Tasche ähh Höcker hat.
http://www.n-tv.de/panorama/Schuetzen-toeten-durstige-Kamele-article637027.html
Liebe Kamele, nehmt euch einen Kredit auf, und dann bekommt ihr auch Wasser.
ach so – wenn wir hier Systemfragen stellen noch ein Loblied auf den Sozialismus von einem alten Ossi:
Der Sozialismus hat noch niemals und nirgendwo eine Überproduktionskrise ausgelöst – dieses Problem kann er 100% tig lösen! (wenn auch kein anderes
)
Jörg Buschbeck 164
Geld ist Schuld – und das ist kausal so. …..
Richtig! – (im derzeitigem System)
oder aber ( eine Alternative)
Geld ist “GETILGTE” Schuld und das ist kausal so.
Richtig! – (im Alternativen System)
Geldschöpfung: …… Natürlich muss auch eine “Kreditfreie Geldschöpfung” in der Lage sein die Geldmenge bei Bedarf zu erhöhen. (zum Beispiel indem der Staat, bei “brummender” Wirtschaft einen Teil seiner Kosten, für eine bestimmte Zeit nicht mehr aus Steuereinnahmen deckt, sondern dafür “Neues selbstgeschöpftes Geld” verwendet. Das “Neugeschöpfte Geld” kommt, bei gleichzeitiger befristeter, der Emmisionshöhe entsprechender Steuerreduktion, durch die mit frischem “Geld” bezahlten “Staatsausgaben” in den Umlauf ……..
Der Knackpunkt an derartigen Regelungen – die Notwendigkeit einer absolut Neutralen Institution die Festlegt: Es besteht Geldbedarf!
@Nanuk, 147: Heute ist der 12.12. Und 12+12 = 42 ! Aber mit Nummerologie beschäftige ich mich nicht, aber statt dessen mit Deinem Beitrag:
Du schreibst von Meritokratie und zitierst die Wikipedia: Du weißt doch die sind in einer absurden rechtslastigen Löschorgie verstrickt. Guck doch mal unter Idiotokratie. Was findest Du dort? … So, und jetzt schau mal unter diesem Idiotokratie-Link nach.
Und Du schreibst von Meritokratie? Das kann ich nicht fassen.
Mit trollig-vorzüglicher Hoaxachtung,
Bernhard
@ Jörg Buschbeck 166
Ich dachte mir, die Amis haben zuviel verprasst (zuwenig gespart) … Und nun sieht man jetzt auf Schritt und Tritt, wie viel Geld überal vergraben wurde …
Aber gut. Die Gesellianer sind schon längst als Erzähler der absurden Geschichten bekannt
@Systemfrager
es mag schon sein, dass Gesellianer absurde geschichten erzählen – ich habe die Fehler aus meiner Sicht hier beschrieben wobei wohl auch Punkte Deiner Gesell-Kritik abgehandelt werden:
http://www.global-change-2009.com/blog/freiwirtschaft-unsere-kritik-und-weiterentwicklung/2009/10/
Kernproblem ist heute keine “Geldhortung” sondern die Erzwingung nichtsolventer(Suprime) oder nicht freiwilliger(Staat) Verschuldung! Wenn die Geldproduktion(Kreditvergabe) nicht mit der Geldnachfrage (Geldhaltung des Publikums egal ob M 1 oder M irgendwas) mithalten kann explodieren die nichtmonetären Schuldverhältnisse(Kettenreaktion platzender Kredite, Investitionsstop,Dominoday)
Deshalb ist der Staat gezwungen Suprime zu förden (in USA jetzt auf Vorkrisenniveau mit Staatsgarantie) oder sich selbst zu verschulden. Die Sparguthaben sind also nicht im klassischen Sinne gehortet sondern Sie haben die dazu gehörige Verschuldung erzwungen.
Flassbeck hats schon mal begriffen
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=138907
Bemerkungen zu Deutschmann: Teil 1
Ich will nicht auf bestimmte Behauptungen und Schlussfolgerungen eingehen, wie z. B. die Behauptung, dass „Finanzmärkte anfällig für EXTERNE (meine Hervorhebung, D. T.) Irritationen sind und die offensichtlich daraus gezogene Schlussfolgerung, dass sie „also INHÄRENT (meine Hervorhebung) instabil seien“. Das wäre zu klären, gehört aber nicht zu Deutschmanns Hauptthesen und soll deshalb vernachlässigt werden.
1. Längerfristige strukturelle Trends und Strukturveränderungen
Die Daten, die Deutschmann präsentiert sind die Stärke seines Papiers. Hier die wesentlichen Feststellungen daraus:
a) Verteilung des Finanzvermögens – in beträchtlichem Umfang auch in den „oberen Mittelschichten“ vorhanden – in starker Abhängigkeit vom Einkommen
b) diese oberen Mittelschichten umfassen insbesondere Rentner und Pensionäre sowie intergenerationale Aufsteiger und Gewinnertypen
c) das private Finanzvermögen ist in Westdeutschland zwischen 1960 und 1990 doppelt so stark gestiegen wie das Volkseinkommen.
d) Das Vermögenseinkommen – nur Zinsen und Dividenden, d. h. OHNE Realisierung von Wertsteigerungen von Anlagevermögen – beträgt jährlich mindestens EUR 300 Mrd.
2. Erklärungen dazu
2.1. Deutschmanns Erklärung zu b)
Das bezieht sich auf den intergenerationalen Aufstieg und es ist sicher richtig, ihren Aufstieg mit einer Zunahme von Geldeinkommen zu verbinden.
Es ist aber keine hinreichende URSACHENERKLÄRUNG für die Vermögensbildung, speziell nicht, was Rentner und Pensionäre betrifft (die nicht mit intergenerationalen Aufsteigern identisch sind)
Deutschmann erkennt das, wenn er schreibt:
>hier soll es um die Motive der Geldanlage in Wertpapieren und anderen Vermögenswerten (z.B. Immobilien) gehen. Die Regieanweisung des Modells der soziologischen Erklärung sieht an dieser Stelle die Einführung einer „allgemeinen Gesetzeshypothese“ vor. Aber eine solche allgemeine Gesetzeshypothese ist weit und breit nicht in Sicht.<
Deutschmann sucht sie vergebens in der (soziologischen) LEBENSSTILFORSCHUNG (wo er sie nicht finden kann, weil es hier nicht um „Fragen des Lebensstils“ geht) und rekurriert auf das „Anlegerverhalten“.
2.2. Hier meine Hypothesen für die fehlenden Erklärungen:
a) Angesichts unsicherer Arbeitsverhältnisse und der Gefahr zunehmender Lücken in der Arbeitsbiografie (mit negativen Folgen für ihr Alterseinkommen) sparen JÜNGERE intergenerationale Aufsteiger einen ansehnlichen Teil ihres auftstiegsbedingten höheren Geldeinkommens und bilden so „Finanzvermögen“ (Sparpläne, Kapitallebensversicherungen, „Riester“ etc.)
b) Die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft ist bis zur Jahrtausendwende insbesondere bezüglich der Finanzvermögen bildenden „oberen Mittelschichten“ der heutigen Rentner und Pensionäre wie folgt geprägt: hohe Arbeitsplatzsicherheit, lückenlose Arbeitsbiografien und daher hohe Rentenanwartschaften, glaubhafte Rentenversprechen der GRV und hohe Pensionen im öffentlichen Dienst, vielfach ansehnliche betriebliche Renten im in der Vergangenheit dominanten produzierenden Gewerbe. Dazu kommt das Erbe der Aufbaugeneration, u. a. in Form von Immobilien mit hohem Wertzuwachs.
Nicht repräsentativ, sondern nur exemplarisch, um den Punkt klar zu machen:
Ing. und Lehrerin treten Ende der 60er Jahren in die Berufswelt ein und haben 35 bis 40 Jahre später (bei Renteneintritt) folgendes Vermögen: Abbezahlte Eigentumswohnung, mitunter sogar ein Häuschen, Rentenanspruch aus der GRV, Anspruch aus Altersversicherung im öffentlichen Dienst (Rente oder Pension), zusätzlich eine Betriebsrente.
Das lässt sich ebenfalls beispielhaft bis zu Techniker/Krankenschwester und Meister/Disponentin runter deklinieren.
Was sollten Menschen mit dieser Perspektive in ihren letzten Arbeitsjahren (Kinder aus dem Haus) bzw. als Rentner anstellen mit dem Geld, das sie verdienen und für den Konsum nicht brauchten (keine Mietzahlungen!). Sie bildeten Finanzkapital, z. B. indem sie Kapitallebensversicherungen abschließen (davon gibt es mehr als das Land Einwohner hat) oder sie kauften beispielswiese Lehman-Zertifikate.
Diese Erklärung bedarf natürlich der Differenzierung. So müsste z. B. festgestellt werden, in welchen Schichten Frauen überwiegend arbeiteten und in welchen nicht. Ich gehe davon aus, dass im angenommenen Zeitraum anfangs nicht viele Frauen ein höheres Bildungsniveau (Abitur +) hatten, dieses jedoch im Verlauf zunahm und insbesondere Frauen mit vergleichsweise hohem Bildungsniveau langjährig berufstätig waren.
Jedenfalls kommt mit der hier aufgezeigten HISTORISCHEN Dimension der SPEZIELLEN westdeutschen Nachkriegssituation eine Erklärung ins Spiel, die – weil sie einmalig war – nicht erlaubt, die heutige Situation akkumulierten Finanzvermögens einfach in die Zukunft fortzuschreiben.
Es geht also auch um den ZUKÜNFTIGEN „kollektiven Buddenbrooks-Effekt“, speziell wenn Deutschmann „Was ist zu tun“ fordert.
Zu c) und d) eine Erklärung, die bei Deutschmann ebenfalls nicht vorkommt, aber meiner Ansicht nach kaum eines Disputes bedarf:
Die EUR 300 Mrd. jährlichen Vermögenseinkommens durch Zinsen und Dividenden kommt zum einen Teil durch Erträge – zuweilen freilich auch aus der Substanz – von Unternehmen der Realwirtschaft und der Finanzwirtschaft.
Auch der Staat ist mit sich ausweitender Verschuldung an den Zinszahlungen beteiligt. Damit verbunden sind erheblich Umverteilungseffekte, die sich u. a. in den zunehmenden Vermögen der Vermögenden zeigen.
Ergänzung (wurde aus mir unerklärlichen Gründen beim posten aus dem vorigen Beitrag „gestrichen“)
2.1. Deutschmanns Erklärung zu b)
Das bezieht sich …
@aifran
WAS ist Geld ? Ist es ein dosierbares DING?
Oder ist es kausal Schuld?
IMHO
Du hast etwas für den Wirtschaftskreislauf geleistet
(oder als Transferempfänger einen Anteil an der aktuellen Leistung anderer erhalten) und der Wirtschaftskreislauf SCHULDET Dir die Gegenleistung!
Die universelle Gegenleistungsschuld ist doch der SINN des Geldes?
Also muß es doch einen verbindlichen Leistungsschuldner geben? Geld wogegen niemand eine Leistung schuldet wäre wertlos?
In der DDR hatten wir dieses andere Willkürgeld – machtloses Geld -der volle Gegensatz zum Allmachtgeld heute.
Ich denke Geld gegen dass eine Leistung verbindlich und notfalls vollstreckbar geschuldet wird ist eine feine Sache – wenn es bei fehlendem Konsumbedarf automatisch in die (Selbst)Investion gelenkt wird ist es neutral und bedarf keiner weiteren Betrachtung.
Es reicht dann völlig die Realwirtschaft zu betrachten(Geldschleier)
Ich träume aber gerade wieder vom Gleichgewichtssystem Marktwirtschaft mit Gleichgewichtspreisen was man mit dem Ungleichgewichtssystem Kaputalismus(gestörte Marktpreise)
nicht verwechseln sollte.
Grüße Jörg
PS
ja natürlich auch Vollgeld -was sonst?
Selten so einen Schei.. gelesen.
Deutschmann – was bitteschön macht der beruflich?
Also für Geld.
das Problem – auch wenn KEIN EINZIGER CENT gespart wird. Um eine “Krise” zu vermeiden MUSS DIE GESAMT VERSCHULDUNG ständig ANSTEIGEN !!!
Woher sollte das Geld zur Abdeckung der Kreditkosten sonst kommen? ES ist nicht vorhanden, erst eine weitere Kreditgeldschöpfung kreiert ES. Hinzu kommt dann aber noch der “OVER KILL”
Da bekanntllich von Geschäftsbanken, Kredite vor allem aus selbst “geschöpften Buchgeld” vergeben wird, verschwindet dieses Buch/Geld bei seine Rüchzahlung auch wieder im Nirwana … )
Vollgeld möglicherweise ein Problementschärfer?
VOLLGELD die Geld-Schöpfung – oder wie kommt neues, zusätzliches VOLLGELD unter die Leute? (Geldmengenausweitung)
…… Natürlich muss auch eine “Kreditfreie Geldschöpfung” in der Lage sein die Geldmenge bei Bedarf zu erhöhen. (zum Beispiel indem der Staat, bei “brummender” Wirtschaft einen Teil seiner Kosten, nicht mehr aus Steuereinnahmen deckt, sondern dafür “Neues selbstgeschöpftes Geld” verwendet. Das “Neugeschöpfte Geld” kommt, verbunden mit einer, der Emmisionshöhe entsprechender Steuerreduktion/Gutschrift, durch die mit “frischem Geld” bezahlten “laufenden Staatsausgaben” in den Umlauf. Der Knackpunkt an derartigen Regelungen – die Notwendigkeit einer absolut Neutralen Institution die Festlegt: Es besteht Geldbedarf!
(WICHTIG!!! Durch die Koppelung an eine Steuersenkung/Gutschrift entstehen aus einer Neugeldemmision KEINE Vorteile für den Staat. Daher auch KEINE MÖGLICHKEIT, GELD EXTRA zur Finanzierung von “STAATSINTERESSEN zu “DRUCKEN”)
Vollgeld beseitigt natürlich nicht alle Probleme. Es Beseitigt aber eine Reihe von Wirkmächtigen Problemauslösern. Vor allem jene die sich aus der “Buch/Geldschöpfung” und ihren Folgeerscheinungen, durch Geschäftsbanken ableiten. (es beseitigt aber auch jene enormen Einnahmen die damit lukriert werden – das Goldene Eier legende Huhn gibt es dann nicht mehr. Was den Eigentümern dieser “Hüner” sicher nicht gefällt. )
Wo ist eigentlich der Lübberdings mit seiner SPDE?
Der schrob hier immer so nette und lustige Anekdoten aus seinem
Arbeiterleben.
@aifran
das “Märchen vom fehlenden Zins” ist einfach nicht tot zu kriegen.
Der nicht gesparte, also konsumierte(auch Investitionsgüter)
ZINS fehlt nirgendwo!
Das monetär gesparte Einkommen aus Arbeit aber sehr wohl!
Mit negativen monetären Sparquoten könnte die Verschuldung auch zurückgeführt werden – selbst bei 20% Zinssatz
Die zusätzliche monetäre Geldhaltung muß durch Neuverschuldung ausgeglichen werden – nicht die Einkommensart ZINS.
Der Zins ist nicht das Problem – sondern die Lösung -
wenn er die monetäre Geldhaltung auf den Kreditbedarf freiwilliger solventer Schuldner begrenzt. Der aktuelle Marktpreis(Sparzins) für einen solchen Geldmarkt läge aber wohl momentan unter der nominalen Nullinie. Und genau da liegt die finale Marktstörung des hortbaren und knappen Zentralbankgeldes(Bargeld,M0)
Der Zins ist deshalb heute Liquiditätsverzichtsprämie statt den Konsumverzichtsbedarf korrekt zu bepreisen.
Grüße Jörg
“Ost schlägt West: Nur in den neuen Bundesländern haben die Bürger 2010 netto spürbar mehr Geld zur Verfügung. Das ergibt die neue Kaufkraft-Studie der Marktforschungsgesellschaft GfK. Danach kann jeder Einwohner Sachsen-Anhalts im kommenden Jahr durchschnittlich 146 Euro zusätzlich ausgeben, jeder Brandenburger 126 Euro. Dagegen sinkt die Kaufkraft vieler Westbürger deutlich, etwa in Nordrhein-Westfalen, Hessen oder Niedersachsen um etwa 80 Euro.”
http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/gfk-netto-einkommen-in-ostdeutschland-holen-auf-416630/
Ach Leute, ihr denkt alle viel zu kompliziert.
Wirtschaften ganz einfach erklärt.
http://www.youtube.com/watch?v=I48I-HqqkdA&feature=related
Das gefällt uns : Apell an die Moral.
Honecker und Mielke lachen heimlich laut…
“Politiker und Wirtschaftsvertreter streiten über eine internationale Ethiknorm für unternehmerische Initiativen. Einer der Streitpunkte ist die ISO 26000, die zum Standard für gesellschaftliche Verantwortung werden soll.”
http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/streit-ueber-ethiknorm-415941/
Warum wählt man in der Überschrift den Plural des Familiennamens?
Oder ist das nur Österreichisch?
Ich gestehe:
ca. 30 Prozent der Kommentare in den letzten 3 Wochen stammen von mir.
Von daher relativieren sich die Erfolgsgeschichten eines Neoliberalen Blocks…
Sagen wir ma folgendes.l die Zentralbanken Rollt die vorhandenen “Kredite” ohne Kommentar und ohne jede Ausweitung.
… ist von Geschäftsbanken durch Kredit geschaffenes Buch/Giral- Geld ohne ständige Geldvolumensausweitung durch Neukredite Überlebensfähig?
Verhungert es?
Erfreut es sich im Wirtschaftskreislauf drehend, bester Gesundheit?
Kriege ich dann von der Geschäftsbank meinen Kredit den ich bei ihr habe, falls es Notwendig werden sollte ohne Probleme, ohne Kommentar und mit einem freundlichenLächeln auch einfach so “Gerollt”? :- )
@ Dietmar Tischer
Jedenfalls kommt mit der hier aufgezeigten HISTORISCHEN Dimension der SPEZIELLEN westdeutschen Nachkriegssituation eine Erklärung ins Spiel, die – weil sie einmalig war – nicht erlaubt, die heutige Situation akkumulierten Finanzvermögens einfach in die Zukunft fortzuschreiben.
Und künftig gilt dann wieder S=I (abseits formaler tautologischer Betrachtungen), meinen sie das?
Die akkumulierten Finanzvermögen sind ja da; werden die wirklich ausgegeben, verkonsumiert?
(Gäbe es überhaupt Güter dafür, ohne drastische Preissteigerung bzw. neue Faktoreinkommen? )
Und heute scheint mir die Ungültigkeit des Sayschen Theorems noch einfacher zu begründen.
Erstens mit der Zunahme der Einkommen aus Vermögen. Nur Rentner verzehren gelegentlich alles als feste Zahlung bis ans Lebensende, aber auch das scheint mir die Ausnahme zu sein. Ansonsten kommen Zinsen, freut sich der Truthahn.
Zweitens mit der oftmals erreichten Einkommenshöhe; was sollte denn Familie Aldi mit einer weiteren Milliarde an Konsumgütern kaufen?
Klar gibt es City-Boys, die ihren Millionenbonus gleich wieder raushauen; aber im Schnitt.
Drittens spielt Konsum ab einer gewissen Grenze nur eine untergeordnete Rolle als Motiv zu arbeiten. Als Mann ist es in vielen Stellen immer noch fast unmöglich, in Teilzeit zu arbeiten, um das Einkommen an den Konsumwunsch anpassen zu können (und für nichtstaatliche qualifizierte Stellen sieht es bei Frauen oft ähnlich aus, ganz oder gar nicht).
Wenn dann hierarchischer Aufstieg dazukommt, tritt m.E. Konsum noch weiter zurück, entweder das liegt mir, oder nicht.
@ aifran 175
> das Problem – auch wenn KEIN EINZIGER CENT gespart wird. Um eine “Krise” zu vermeiden MUSS DIE GESAMT VERSCHULDUNG ständig ANSTEIGEN !!!
Da hast du einiges durcheinander gebracht. Ist unausweichlich, wenn man intuitiv und nicht systematisch denkt. Also:
- Die Schulden sich das Ergebnis der Umverteilung (Der Raub der Armen durch unsere rrr-Eliten.)
- Die zyklischen Krisen des Kapitalismus sind seit der Geburt des Kapitalismus da. Sie sind im wahrsten Sinn ein Defekt der Marktordnung: Marktversagen.
> Woher sollte das Geld zur Abdeckung der Kreditkosten sonst kommen? ES ist nicht vorhanden, erst eine weitere Kreditgeldschöpfung kreiert ES. Hinzu kommt dann aber noch der “OVER KILL”
Nehmen wir an, dass du jetzt wirklich „Kreditkosten“ (und nicht Schulden) meinst. So. Wieder dasselbe. Wenn jemand nicht systematisch denken kann, kann er das nicht begreifen. Das Kreditsystem – und dami auch die Marktwirtschaft – kann im Prinzip auch ohne einen einzigen Cent funktionieren: OHNE GELD. Kurz: Als ein System von gegenseitigen Verpflichtungen. Waren werden durch Waren gekauft! Auch die Grundlage der neoliberalen Theorie ist eine reale Ökonomie. Das neoliberale Gleichgewichtsmodell ist logisch in Ordnung. Nur, es ist falsch, wie die ganze Newtonsche Physik. Also wir brauchen ein anderes reales Modell. Mein Vorschlag ist Kreislaufmodell v.3.x Und wenn wir ein logisches System für die reale Ökonomie haben, können wir im nächsten Schritt das Geld implementieren.
Bemerkung: Gut, ich hätte nichts dagegen: Man soll es umgekehrt versuchen. Zuerst ein Geldmodell und dann die reale Ökonomie. Aber so etwas will ich erst sehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es überhaupt möglich ist. Ist so etwas wie „Pferd vom Schwanz her aufzäumen“ oder „Schwanz wedelt mit dem Hund“.
@ Gesellianer (Jörg Buschbeck)
Habe ich die Website besucht, und … immer dasselbe:
> In der Konsequenz dieser hohen Mindestrendite gibt es zu wenig realwirtschaftliche Anlagenmöglichkeiten, welche diese Mindestrenditeanforderungen insbesondere in Zeiten der wirtschaftlichen Abschwungs erfüllen. Einkommen die nicht für den Konsum benötigt werden, werden deshalb in viel zu großem Umfang nicht realwirtschaftlich investiert sondern monetär gespart.
„Einkommen … in viel zu großem Umfang … monetär gespart“ Wo ist dieses Geld bitte! Wo bleibt das Geld begraben. UNSINN!
„ Zu wenig realwirtschaftliche Anlagenmöglichkeiten“ UNSINN! Unsere realen Kapazitäten werden 80% oder weniger benutzt. Zuerst muss man erklären, warum dem so ist – warum dazu gekommen ist -, und dann über die realen Investition labern. Und da gibt’s auch ein prinzipielles Problem (wo sich Marx blamiert hat) Wenn Kapitalkoeffizient nicht wächst, wozu braucht man überhaupt reales Sparen?
„Einkommen … in viel zu großem Umfang … monetär gespart“ Wo ist dieses Geld bitte! Wo bleibt das Geld begraben. UNSINN!
Das Geld fließt in Vermögensbewertungen. Gesellianer denken jedoch es wird unter dem Kopfkissen gehortet (insofern geben ich der Klassifikation Gesells als “Unsinn” recht).
Ich hatte in einem anderen Thread schon einmal die Analogie mit dem See (Vermögensbewertung/-werte) und je einem Zufluss (Geldschöpfung; Sparen;Kapitalzufluss) und einem Abfluss (Realwirtschaft) angebracht. So lange man Geld welches sich im Kreislauf befindet immer wieder vermehrt im See staut und auch noch zusätzliches Geld hinzudichtet schwillt der See eben immer weiter an. Dabei dient Inflation als kleine Öffnung im Staudamm. Irgendwann reicht diese aber nicht mehr.
@ Buschbeck #170
“Kernproblem ist heute keine “Geldhortung” sondern die Erzwingung nichtsolventer(Suprime) oder nicht freiwilliger(Staat) Verschuldung! ”
so so, subprimes wurden erzwungen
schau mal hier, was es mit den subprimes auf sich hat:
http://geld-arbeitet-nicht.jimdo.com/systemische-erpressung/
@ aloa5 187
Es gibt KEINEN SEE!
Was tun die Banken?
Sie verkaufen werlose Wertpapiere für echtes Geld (reales Einkommen) Das ist einfach ein Raub (Rentenraub, usw.). Eine legalisierte Kriminalität.
Was tun die Banken nicht?
Sie können das Geld (reales Einkommen) weder VERNICHTEN noch BUNKERN.
Es gibt KEINEN SEE!
@ Geronimo 188
Die Rentenprivatisierung kann man doch als Subprime-Problem begreifen. Da würde man noch einiges finden können. Aber:
Der Kapitalismus konnte noch nie ohne zyklische Krisen funktionieren. Subprime ist auch nicht die Erklärung. Es ist nur ein Symptom. Man opfert diesmal die Banken, damit man nicht gestehen muss:
Marktwirtschaft ist ein defektes System.Wir haben ein Systemproblem im wahren Sinne des Wortes.
@Marxianer Systemfrager
JB = Gesellianer . Wenn Du das hohe Lied des wissenschaftlichen Systemdenkers weiter singen willst, solltest Du mit dem Schubladendenken aufhören.
Gesell = Kaufmann – meine Vorurteile zu Kaufleuten sind……..
JB für nichthorbares Bargeld = Gesellianer. Wenn Du mal besser bei uns hinschaust wirst Du sehen, dass wir sehr wohl für umverteilende Elemente wie das BGE sind. Und dieses BGE soll ich sich nach unserer Vorstellung nicht etwa aus der Mwst. sondern aus der Besteuerung aller Formen der Vermachtung von Märkten/Monopolbildung speisen. Ein sichtbares Anzeichen für Marktvermachtung sind zum Beispiel sehr hohe Einkommen. Die sollten mit dieser Begründung auch hoch besteuert werden.
Nur sind wir dafür die Probleme möglichst an der Wurzel zu lösen. Und die wachsende fehlallokalisierende Verteilung des Volkseinkommens hin zu den Kapitaleinkünften sollte deshalb auch an der Wurzel – der Geldmarktstörung beseitigt werden.
„Einkommen … in viel zu großem Umfang … monetär gespart“ Wo ist dieses Geld bitte! Wo bleibt das Geld begraben. UNSINN!”
Es sollte auch Dir bekannt sein das die Spekulation die moderne Hortung ist. Gespart ist vielleicht der falsche Wort – ich spreche aktuell von Geldhaltung. Die Zahlen zu den Unsummen der monetären Geldhaltung mit mehr als dem zweifachen des BIPs sind wohl bekannt.
Ach so – zu den Begriffen – was ist IMHO Geld im Bezug auf Deine Frage der fehlenden Nachfrage:
Geld(haltung) ist dokumentierter Konsumverzicht aus Einkommen. Dabei ist es in diesem Sinne(Nachfragemangel) egal ob dies Bargeld ist, auf 5Jahre festgelegt oder damit herumspekuliert wird.
Die Ursache für die mangelnde Nachfrage ist der Konsumverzicht.
Dabei haben wir es mit zwei Sorten von Konsumverzicht zu tun. Dem freiwilligen(aus zu viel Einkommen) und dem unfreiwilligen (wegen zu wenig Einkommen).
Wobei die zu geringen Einkommen eine Machtfrage sind – Wer das Grundeinkommen hat kann warten – er hat die Verhandlungsmacht im Markt!
Es hat heute das bedingungslose Grundeinkommen für’s Kapital – wir sollten es durch ein bedingungsloses Grundeinkommen für Menschen aus Monopolbesteuerung ersetzen.
„ Zu wenig realwirtschaftliche Anlagenmöglichkeiten“ UNSINN! Unsere realen Kapazitäten werden 80% oder weniger benutzt. Zuerst muss man erklären, warum dem so ist – warum dazu gekommen ist -, und dann über die realen Investition labern. Und da gibt’s auch ein prinzipielles Problem (wo sich Marx blamiert hat) Wenn Kapitalkoeffizient nicht wächst, wozu braucht man überhaupt reales Sparen?
Nicht ausgenutzte Kapazitäten sind beste Vorraussetzung für stabile oder gar sinkende Konsumer – Preise –so what? Es geht doch darum den Kapitalanteil am Volksvermögen ganz marktwirtschaftlich zu begrenzen, statt die Nachfragelücke durch die Vergesellschaftung der Produktionsmittel in eine permanente Angebotslücke zu verwandeln.
) Das war doch die marxsche Blamage – sein Weg! In der Analyse des Kapitalismus war er doch nicht schlecht.
Der Sparer fragt nicht danach ob sein Sparen gebraucht wird – entweder der Marktpreis zeigt es Ihm an oder Marktpreis ist gestört. Wenn der Marktpreis wie heute gestört ist – treffen 11% Sparquote auf einen wirtschaftlichen Kreditbedarf der dieses Jahr wohl erstmals in D die Nullinie(Vorjahre ca.3% BIP) nehmen dürfte.
Die Wirtschaft finanziert sich aus Abschreibungen/Tilgungen. Das sind Fakten die Du in der VGR nachlesen kannst
@ Jörg Buschbeck 191
Nun bin ich jetzt auch Marxist udn dazu noch „Schubladendenker“. Nur weil ich frage – weil ich es nicht weiß -, wo das Geld begraben ist. Wenn man nur schlechte Witze erzählen kann, sollte man es lieber lassen mein Freund …
Aber zur Sache.
> Nur sind wir dafür die Probleme möglichst an der Wurzel zu lösen. Und die wachsende fehlallokalisierende Verteilung des Volkseinkommens hin zu den Kapitaleinkünften sollte deshalb auch an der Wurzel – der Geldmarktstörung beseitigt werden.
Die Umverteilung ist ein Problem, aber nicht die Ursache der kapitalistischen Krisen. (Vielleicht bin ich jetzt ein Marxist? Weil Marx dies auch nicht so sah. Aber lassen wir das)
> Die Zahlen zu den Unsummen der monetären Geldhaltung mit mehr als dem zweifachen des BIPs sind wohl bekannt.
Was du nicht sagst. „Die monetäre Geldhaltung“ also die Geldmenge 2x größer als reales BIP? Wovon sprichst du? Du unterscheidest die Geldmenge und den Wert der Wertpapiere nicht. Grausam …
> Die Ursache für die mangelnde Nachfrage ist der Konsumverzicht.
Wo hast du das gesehen. Also die Amis haben vor der Krise mächtig auf Konsum verzichtet. Wie realitätsfremd muss man sein …
Siehst du. So ist es wenn man kein Denksystem hat – logsich schlüssig denken kann -, sondern nur verschiedene Spitzfindigkeiten zu reimen versucht.
Und noch etwas nebenbei:
> In der Analyse des Kapitalismus war Marx doch nicht schlecht.
Doch, er war eine reine Katastrophe. Ein Metaphysiker wie die Gesellianer. Kannst du dir hier anschauen.
http://www.paul-simek.de/Aufbau/steuerung.php?tbch=ba&schp=marxis
@Systemfrager
)
“Nun bin ich jetzt auch Marxist”
feine Ironie verstehst Du also auch nicht
“Was du nicht sagst. „Die monetäre Geldhaltung“ also die Geldmenge 2x größer als reales BIP? Wovon sprichst du? Du unterscheidest die Geldmenge und den Wert der Wertpapiere nicht. Grausam …”
Grausam ist wenn man nicht weiß was man unterschieden muß.
IMHO ist dies Konsumverzicht und Konsum(auch von Investitionsgütern).
Eine Festgeldanlage auf 3Jahre ist Konsumverzicht der durch Neuverschuldung auszugleichen ist. Der Kauf eines Anteils an einem direkt investierenden Immobilienfond ist dagegen IMHO kein Konsumverzicht da direkt nachgefragt wird.
“> Die Ursache für die mangelnde Nachfrage ist der Konsumverzicht.”
Ja völlig unlogisch – sieht man sofort als Wissenschaftler
)
“Wo hast du das gesehen. Also die Amis haben vor der Krise mächtig auf Konsum verzichtet. Wie realitätsfremd muss man sein …”
die Amis haben den Konsumverzicht der deutschen und der Chinesen auf Kredit ausgeglichen. Einkommen wurde durch Kredit ersetzt. Das ist die Realität.
Übrigens schau in die VGR – da findest Du die Realitäten zu Nettoinvestition und Sparquote!
einige kleine (aber nötige Ergänzung zu aifran183)
Nehmen wir mal folgendes an:
Die Zentralbanken “Rollen” die vorhandenen “Kredite” der Geschäftsbanken – BEI 0% VERZNSINSUNG – ohne Kommentar und ohne jede Ausweitung der Kreditvolumina ständig weiter.
Nehmen wir mal folgendes an:
Es gibt eine “Sparqoute von 0% – alles “Geld” geht sofort wieder in den”Konsum” (Verfressen, Versaufen, Investieren usw.) Alle anderen Vorgänge innerhalb dieser angenommen “nicht sparenden” Markwirtschaft sind für die Fragestellung unerheblich. (Theoretische Marktteilnehmer fühlen weder Glück noch Unglück)
und jetzt die Frage:
… ist jenes von Geschäftsbanken selbst durch Kredit geschaffenes Buch/Giral- Geld ohne ständige Geldvolumensausweitung durch Neukredite Überlebensfähig?
Verhungert es? (zurück ins Nichts ….)
Erfreut es sich im Wirtschaftskreislauf drehend, bester Gesundheit?
Kriege ich dann von der Geschäftsbank meinen Kredit den ich bei ihr habe, falls es Notwendig werden sollte ohne Probleme, ohne Kommentar und mit einem freundlichenLächeln auch einfach so “Gerollt”? :- )
schönen Tag noch
@ topi # 184
Ich will auf etwas anderes hinaus.
Mit Teil 2 und 3 meiner Bemerkungen zu Deutschmann wird das, hoffe ich, klar.
Mal sehen, wann ich dazu komme.
@ aifran 194
Deine Frage ist mir nicht klar.
Wenn es eine “Sparqoute von 0% gibt”, wozu brauchst du (makroökonomisch betrachtet) Kredit? Willst du real mehr konsumieren, als es die Nettoeinkünfte erlauben? Dann geht es (real und makroökonomisch betrachtet) nur auf die Kosten der Amortisation. Dann bedeutet dies eine negative Sparquote … ? … ? …
@ wsgn
Interessanter Artikel von Flassbeck und Spiecker:
http://www.ftd.de/politik/europa/:eu-sorgenkind-die-griechische-krise-hat-deutsche-wurzeln/50049276.html
Ihre Meinung dazu, speziell zur ARGUMENTATION der beiden?
@ Jörg Buschbeck 193
> Eine Festgeldanlage auf 3Jahre ist Konsumverzicht der durch Neuverschuldung auszugleichen ist.
Ja, endlich habe ich das verstanden. Mein Festgeld wird von der Bank 3 sehr lange Jahre im Keller gebunkert. Ich dachte mir immer, der Staat holt sich das Geld von der Bank, und so verschuldet er sich. Aber neeeeeeee. Die Bankiers geben das Geld nicht her! Sie erlauben es nicht, dass mein Einkommen konsumiert wird, so dass die Realwirtschft kollabieren muss. Sehr böse, böse, böse Kerle …. Wer hätte das gedacht
@Systemfrager
Ja – was Dich daran belustigt hat seine Wurzel in Deinem fehlerhaften Geldbild, welches Du allerdings mit dem Großteil der Bevölkerung (so ca.99,9%) incl. Großteil der Wiwi, Medien etc. teilst – richtig ist:
Banken verleihen kein Geld -sie produzieren Kredit – ein wichtiger Unterschied!
Unser Geld ensteht aus Kredit – es ist “umlaufender” Kredit. Wenn Du Dein mit Kredit vorfinanziertes Einkommen nicht konsumierst, sondern dieses Geld/Guthaben z.B. mit einer Festgeldanlage blockierst – dann muß selbstveständlich diese Festgeldanlage mit neuem Kredit ausgeglichen werden. Wie soll sonst der Kredit zur Vorfinanzierung Deines Einkommens bedient werden?
Kreditvergabe ist die Geldproduktion und Geldhaltung ist der Geldverbrauch!
Bei Verbrauch über Produktion ist Dominoday – PCM’s GAME OVER! Deshalb muß der Verbrauch(Geldhaltung) auf die Produktionsressourse “solvente freiwillige Schuldner” (Lustschuldner
) begrenzt werden.
http://www.global-change-2009.com/blog/lustschulden-und-frustschulden/2009/06/
ließ mal den Issing – besonders gut Seite 105 und 284
http://www.amazon.de/Einf%C3%BChrung-die-Geldtheorie-Otmar-Issing/dp/3800633663
oder bei der Buba:
http://www.global-change-2009.com/blog/buba/2009/06/
Grüße Jörg
PS
Ossisicht – wenn man jahrelang in einer Mangelwirtschaft gelebt hat: Es ist doch super, dass im Kaputalismus nur das Geld knapp ist und nicht die Waren. Deshalb muß doch auch nur das Geldproduktionsproblem gelöst werden. Entweder durch Ausweitung der Produktion(Kredite) oder durch Einschränkung des Geldverbrauchs(Geldhaltung). Eigentlich brauchen wir doch auch kein Geld sondern die Waren/Dienstleistungen die man damit kauft!
@aifran194
“Nehmen wir mal folgendes an:
Es gibt eine “Sparqoute von 0% – alles “Geld” geht sofort wieder in den”Konsum” (Verfressen, Versaufen, Investieren usw.)
… ist jenes von Geschäftsbanken selbst durch Kredit geschaffenes Buch/Giral- Geld ohne ständige Geldvolumensausweitung durch Neukredite Überlebensfähig?”
Wo soll denn Deiner Meinung nach ein Problem herkommen?
Ist doch einfach Saldenmechanik – ich lasse mal zur Vereinfachung Exportsalden und Abschreibung raus:
BSP = 100 GE
Einkommen = 100GE
Sparquote = 10%
Nachfrage 90 GE
Nachfrage kann BSP nicht ohne selbstverstärkende Abwärtspirale kaufen!
Es fehlen ohne Kredite Nachfrage in Höhe von 10% BIP.
Die Ösis würden jetzt sagen, dass dies ja einfach durch Deflation auszugleichen wäre – Sie übersehen aber das die Produktion weitgehend vorfinanziert ist und diese Kredite platzen würden -GO
anders bei null% Sparquote
BSP = 100 GE
Einkommen = 100GE
Sparquote = 0%
Nachfrage 100 GE
Nachfrage kann BSP ohne Abwärtspirale kaufen
Grüße Jörg
@aifran Nachtrag
es fehlt doch was bei meinem Beispiel: Die Inflation!
Wir haben ja ein Inflationsziel von 2% – also brauchen wir wohl so um die 102 GE Nachfrage auf 100 GE BSP.
Aber auch da geht es wohl nur um die Liquifalle und dieser Inflationsbedarf ist hinfällig, sobald die Nullgrenze beim Nominalzins verschwindet.
Also auf Deine Frage:
Ja, heute brauchen wir Kreditwachstum auch bei Vollkonsum der Einkünfte für die Inflation. Aber wie gesagt nur bis zur Beseitigung der Geldmarktstörung.
@ Jörg B. – 200
“Es fehlen ohne Kredite Nachfrage in Höhe von 10% BIP.”
aus den 10% sparquote werden 10%kredite (vergessen wir mal das teilreservesystem) und daraus 10% nachfrage.
passt doch.
@ Jörg Buschbeck
> Unser Geld ensteht aus Kredit – es ist “umlaufender” Kredit.
Ich weiß dann nicht, warum die Banken überhaupt mit mir und den anderen kleinen Fischen etwas zu tun haben wollen. Die hausiern und hausieren … immer und ständig. Warum eigentlich. Es ist doch viel einfacher Geld bzw. Kredit zu produzieren. Warum sagst du es ihnen nicht. So ein UNSINN!
> Wenn Du Dein mit Kredit vorfinanziertes Einkommen nicht konsumierst …
Mein Einkommen ist nicht mit Kredit vorfinanziert, nur weil die Löhne die Bank auszahlt. (Wenn ich zB Friseur oder Jogurtproduzent bin, ist mein Lohn NACHfinziert. Bei langen Investitionen ist es ein bisschen anders, aber im Grunde gleich.)
Mein Einkommen hat mit dem Kredit GAR NIX zu tun.
Schon vor zwei Jahrhudnerten wusste man, dass Waren mit Waren gekauft werden. Das Geld ist Tausch- und Bewahrunsmittel. Geld und Kredit sind zwei Sachen. Wenn jeman Kredit nimmt, er kauft Güter. Verstanden? Sonst kein Kredit – NIX DA! Die Güter müssen zuerst existieren. REAL EXISTIEREN! Ja, stimmt, die Bank kann auch Wertpapiere verkaufen, aber dann hat man für ein Stück Papier ein richitges reales Einkommen ausgetauscht, ein Einkommen mit dem irgendwelche reale Waren (Güter oder Dienste) hergestellt worden sind – also wieder was REALES.
Mein Gott … dass mit der Geldtheorie ist viel schlimmer als ich mir dachte … Aber gut, die Gesellianer sind nicht so “verbreitet”, sie sind nur agressiv wie Zeugen Jehowas – und auch nicht logischer.
Die Geldtheorie ist wirklich auf den Hund gekommen.
Aber was war die Ausgangsfrage? Ja, wo bleibt das Geld begraben? Und weil man keine Ahnung hat, dann erklärt uns jetzt der verwirrte Gesellianer auf einmal – EINFACH SO – : Nein, Geld gibt es gar nicht – alles nur Kredit.
Auf solchem Niveau verliert man den ganzen Spaß zu diskutieren. (Weiß du, ich will bei den Diskussion etwas lernen. Und hier geht es offensichtlich nicht.)
@soffi
ischh habe aber gar kein Kreditwunsch
)
Wir haben keine freiwilligen solventen Kreditnehmer
in Höhe 13% BIP(11%Sparquote+ 2% für Infla)!
Die Wirtschaft finanziert sich aus Abschreibungen/Tilgungen und brauchte in den letzten Jahren gerade mal noch 3% BIP. Dieses Jahr
vermute ich ca. 0%
Bisher haben wir dies neben einer im Bezug auf kommendes eher moderaten Staatsverschuldung und ca 7% Exportüberschüsse kompensiert. Dies bedeutet aber auch 7% BIP Verschuldung des Auslands bei uns. Und für diese Verschuldung des Auslands gab es Ihn eben auch nicht – den solventen Schuldner für die Geldproduktion! Der Suprime-Betrug war nur ein zeitliches Stretching des “Zuvielsparerproblems” durch die Geldmarktstörung des nicht marktgerecht bepreisten Konsumverzichts.
@DT
Ich weiß, ich war nicht gefragt, hatte aber auch schon mal überlegt ob ich diesen Artikel verlinke, allerdings im Beitrag von Weissgarnix zu den Mindestlöhnen. In dem schreibt Wgnx:
Was völlig anderes ist es in der Exportindustrie: Da sehe ich das Problem tatsächlich, dass ein politischer Mindestlohn für unterste Einkommensschichten negative Beschäftigungsfolgen haben könnte.
Vielleicht ist es auch kein “Problem” sondern Teil der Lösung, dass in deutschland über die Einführung von Mindestlöhnen Beschäftigung im Exportsektor zurückgeht. Denn im Prinzip teile ich die Kritik von Flassbeck, dass Deutschland mit seinem Lohndumping Beschäftigung aus dem europ. Ausland anzieht.
Der Argumentationsweise von Flassbeck stehe aber auch ich skeptisch gegenüber. Zitate aus der FTD:
So schreibt die Financial Times am 3. Dezember 2009, in Griechenland seien die Lohnstückkosten übermäßig stark gestiegen, während sie in Deutschland seit Beginn der EWU fast konstant geblieben seien, was die griechische Wirtschaft schon lange krank aussehen ließ.
Zunächst müsste man erwähnen, dass sich die FT auf NOMINALE Lohnstückkosten bezieht. Die nominalen Lstk. sind in Griechenland von 2000 bis einschl. 2008 um 24,7 % gestiegen, in Deutschland um 1,9%. Allerdings unterscheiden sich Inflationsraten erheblich. Es ist ja nicht so, wie es der Flassbeck-Artikel suggeriert, dass innerhalb der EU überall gleiche Inflationsraten herrschen würden. Die REALEN Lohnstückkosten sind Deutschland im genannten Zeitraum um 7,1% gefallen, während sie in Griechenland nur um 2,1% gefallen sind. Da ist natürlich trotzdem ein Unterschied, aber er relativiert sich ein wenig unter Berücksichtigung der Inflation und es ist klar festzuhalten, dass die realen Lohnstückkosten gefallen sind, nicht gestiegen.
Die ganzen Betrachtungen die Flassbeck anstellt, nämlich nominale Steigerungsraten mit dem Inflationsziel der EZB gegenzurechnen, halte ich für unsauber und überflüssig. Vielmehr hätte er die Entwicklung der realen Lohnstückkosten in Europa heranziehen müssen und da hätte er genügend Material gefunden um zu belegen, dass Deutschland Lohndumping betreibt, dass Deutschland als führende Wirtschaftsnation in Europa die europäischen Nachbarn in einen Lohnwettbewerb nach unten zwingt und unter Berücksichtigung der Außenhandelsbilanzen, insbesondere des Außenhandels innerhalb der Eurozone, hätte er auch Hinweise finden können, dass der Exportsektor in Deuschland übermäßig von dieser Entwicklung profitiert hat.
Tabelle Eurostat nom. Lohnstückkosten:
http://nui.epp.eurostat.ec.europa.eu/nui/setupModifyTableLayout.do
Reale Lohnstückkosten:
http://nui.epp.eurostat.ec.europa.eu/nui/setupModifyTableLayout.do
Die Entwicklung der Lohnstückkosten bietet auch Hinweise, warum die Binnenwirtschaft in vielen europäischen Staaten schwach ist und erklärt die enormen Steigerungsraten bei den Kapitaleinkommen und die rückläufigen Lohnquoten. Auch sieht man deutlich die negative Entwicklung im ZUge der Arbeitsmarktdregulierung (Agenda) ab 2003 und das nachfolgende Absinken der Lohnstückkosten quer durch Europa.
Das alles allein kann aber nicht Staatsdefizit und Schuldenquote Griechenlands erklären. Die auf Eurostat dargestellte Entwicklung von Staatseinnahmen und -ausgaben lassen den Schluß zu, dass Griechenland eher ein Ausgabenproblem hat. Die Einnahmen (40,6% BIP) sind im Verhältnis zum BIP in den letzten jahren relativ konstan geblieben, während die Staatsausgaben (von 44,9 % auf 48,3% BIP von 200 – 2008), insbesondere Sozialtransfers von 14,8 % des BIP auf 19,1 % stark gestiegen sind.
Staatseinnahmen EU:
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tec00021&plugin=1
Staatsausgaben EU:
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tec00023&plugin=1
Sozialtransfers EU:
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tec00026&plugin=1
Griechenland hat, ähnlich wie Deutschland, das Problem einer alternden Gesellschaft…
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tsdde511&plugin=1
…das bezüglich der Staatsfinanzen erschwerend hinzukommt. Insgesamt sehe ich einige hausgemachte Probleme und die wenig glückliche Lage, mit Deutschland im Währungsverbund einem Wettbewerb ausgesetzt zu sein, in dem Griechenland nicht konkurrenzfähig ist. Mag die durch das Lohndumping ausgelöste Binnenmarktschwäche in Deutschland noch über Staatsschulden und auf Grund der hohen Produktivität kompensierbar sein, hat Griechenland zum einen wenig Spielraum nach unten für Lohnanpassungen bzw. Kürzung von Sozialleistungen, und die Aufrechterhaltung des status quo ist auf lange Sicht nicht finanzierbar.
@ System
–>Ja, stimmt, die Bank kann auch Wertpapiere verkaufen, aber dann hat man für ein Stück Papier ein richitges reales Einkommen ausgetauscht, ein Einkommen mit dem irgendwelche reale Waren (Güter oder Dienste) hergestellt worden sind – also wieder was REALES.”
Du bist ja noch dümmer wie der Vatikan erlaubt.
Die “realen” Produkte sind doch noch garnicht hergestellt, und das “Geld” ist schon da. Aber ein Systemfrager will ja gar nichts lernen, er will Missionieren.
Gruß
Links zu Lohnsückkosten funktionieren nicht. Noch ein Versuch:
http://nui.epp.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?dataset=nama_aux_ulc&lang=de
Über “Daten auswählen” kann zwischen nom. und real gewechselt werden.
Systemfrager
Natürlich ist Geld nur eine Ware und wenn z.B. man eine Ware in die andere tauscht um diese Ware in die Nächste zu tauschen um so im kreis da wir es auch keine Ware gehortet nur getascht. Noch lustiger wird es wenn man die Ware die Ware mit eine versprechen tauscht noch mehr ware in der Zukunft zurück zu tauschen. Ist dann Warenversprechen auch eine Ware weil in die Ware tauschbar. Wo ist dann Warenversprechen sichtbar (gehortet) zeig es mir.
rimm 210
Beim Warentauschen geht nur um tauschen Euro gegen Doller z.B.
@ holger 208
Na endlich. Die Diskussion hat schon längst dein intellektuelles Niveau erreicht, und du meldest dich nicht. Aber besser spät als nie
> Die “realen” Produkte sind doch noch garnicht hergestellt, und das “Geld” ist schon da.
Aha, jetz habe ich es! Und dann wird dieses Geld gebunkert (die Nachfrage fehlt, usw …) Wie konnte mir dies nur entgangen …
@Systemfrager
ich diskutiere auch um zu lernen – bei der Gelegenheit habe ich auch mitbekommen das Geld = Kredit ist.
Du bist einem Gesellianer ähnlicher als ich – Für dich ist Geld auch ein DING was umläuft. Dies ist nachweislich falsch – du kannst es bei der BuBa oder Issing nachlesen.
Geld war anders als Gold aus dem Boden gekratzt wurde und dann bei einer Bank eingelegt. Das ist aber schon eine Weile her. Heute entsteht “Geld” mit dem Buchungssatz:
Forderung an Kunden an Sichteinlagen
übrigens auch auf Zentralbankebene – Bargeld ist die Verbriefung eines solchen Kredits!
Da ist kein Sparer beteiligt. Und warum die Bank Einlagen-Zinsen zahlt? Damit die aus Kredit geschaffenen Guthaben in Geschäftsbankengeld nicht als knappes Zentralbankgeld an andere GB oder als Bargeldhaltung abfließen!
Der Zins ist also Liquiditätsverzichtsprämie!
Das Zentralbankgeld ist auch nicht mehr der begrenzende Faktor bei der Kreditvergabe sondern die ausreichende Verfügbarkeit freiwilliger solventer Schuldner!
Schnallt nur keiner so richtig – weil Fakten gegen geschultes Wissen steht. “Dreimal das gleiche gedacht und Du bist fest” hat mir mal jemand gesagt. Da helfen nur Selbstzweifel – versuche es mal und lies den Issing.
Grüße Jörg
@ System
–>Na endlich. Die Diskussion hat schon längst dein intellektuelles Niveau erreicht, und du meldest dich nicht. Aber besser spät als nie”
siehste, das hat mal System
@ Jörg Buschbeck
–>Das Zentralbankgeld ist auch nicht mehr der begrenzende Faktor bei der Kreditvergabe sondern die ausreichende Verfügbarkeit freiwilliger solventer Schuldner!”
Es fehlt ua mittlerweile an ausreichenden Sicherheiten. Die werden im Laufe der Zeit, mit dem “Vermögen” auch umgeschichtet.
Hypotheken Grundbucheintragungen, die Wechseln auch den Eigentümer. Und versuch heute mal einen Bürgen für einen Kredit zu finden.
Kreditvergabegesetz. etc. pp.
Tja, Sackgasse ist angesagt. Es sei denn, alle bekommen Kredit ohne Sicherheiten.
@ Jörg Buschbeck
Also das verschollene Geld ist nicht auffindbar, wir haben aber einen Weisen gefunden, Issing, einen der vor einem Jahr jeden für einen Idioten erklärt hätte, der unser Finanz- und Kapitalismussystem nicht für perfekt gehalten hätte
“verschollene Geld ist nicht auffindbar”
wirst du ach nie finden weil es als Versprechen und zwang auf die Ware geboren, gemacht wird und als Ware nirgends vorhanden. Blöd nur, mein Versprechen nicht akzeptiert wird das einer Bank schon.
@Holger
alles richtig – ich sehe nur halt eben die Alternative der Selbstinvestition der Sparer wenn nur halt die Marktbedingungen
(bedarfsweise Konsumverzichtsmalus statt Bonus) dies anregen.
Kredite müssen nur solange wachsen, wie man das monetäre Wachstum nicht zugunsten der Selbstinvestition begrenzen kann.
@Systemfrage
das verschollene Geld ist Deine These – ich spreche von der Zwangsverschuldung/Zwangsgeldproduktion wegen zu hoher Geldnachfrage.
zu Deiner Frage solltest Du wohl hier was finden:
http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2008/48.html
Zu Issing – lesen und dann urteilen.
Dito VGR – Buba – oder sind diese Quellen für Dich auch
like Zeugen Jehovas?
@ Jörg Buschbeck
Egon W. Kreutzer hat sich dieser Fragen angenommen und versucht, Antworten zu finden, die in unserer Zeit von der Mehrheit der Demokraten akzeptiert werden können. Denn darum geht es: Eine Mehrheit der Demokraten zu organisieren, die bereit ist, unsere Freiheit zu verteidigen.
Danke, wenn ich frei bin zu wählen, dann lese ich doch lieber die Zeugen Jehovas
@ Jörg Buschbeck
–>ich sehe nur halt eben die Alternative der Selbstinvestition der Sparer wenn nur halt die Marktbedingungen
(bedarfsweise Konsumverzichtsmalus statt Bonus) dies anregen.”
und wer soll das aktivieren? Hmmmm dafür war ja mal die Börse gedacht.
Wir sollten ein BGE einführen, und für viele “kluge” Köpfe, freien Zugang zum Kapital. Ohne Schuldverpflichtung.
Man sollte keinen Menschen dafür bestrafen, wenn etwas in die Hose geht. Das kann jedem passieren.
Ich fahre oft genug in FFM oder Bärlin S und U Bahn. Ich schaue in die Gesichter, und frage mich, wo soll das hinführen.
Lieber Systemfrager,
Du bist ständig nur am urteilen über andere – Marx,Gesell,Grundeinkommensscharlatane usw.
1. Urteilen ist nicht denken – das ist eine andere Hirnregion. Dir fehlt IMHO der (Selbst)Zweifel zu einem guten Wissenschaftler.
2. Was sind Deine Vorschläge? Habe ich es nur auf Deiner Webseite nicht gefunden? Trau Dich – ich möchte auch mal urteilen like Sudel- Ede
)
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Eduard_von_Schnitzler
@ Jörg Buschbeck
Jetz wirklich ein paar ernste Worte und dann gehe ich schlafen. Nicht etwa, dass ich sonst nicht ernst bin, sondern ich karikire oft, um eine Klarheit und Präzision zu erzwingen. Und weil hier alles anonym ist, muss man die Worte nicht so streng wählen
Es ist so: Ich würde nie behaupten, dass Geld nicht wichtig ist. Es kann immmer wieder Übel einrichten. Es kann auch Nachfragemangel verursachen – ich bin doch ein stolzer Keynesianer. Aber, ich will den Nachfragemangel anders nachweisen. Real, und ich will ihn mit einem Kreislaufmodell mikroökonomisch fundieren. Das ist ein völlig neuer nachfragetheoretischer Ansatz (Paradigma). Also Nachfragemangel wird nicht (primär/ursprünglich) duch das Geld verursacht. Aber das Geld kann ein Mittel sein, wie sich der (reale) Nachfragemangel beheben lässt. (Hier werde ich keine Probleme ahben sogar mit den gEsellianern zu sprechen.)
Ach so: Meine Vorschläge. Damit beginne ich; du findest das unter “Ein neues Paradigma wagen”. Wenn mein Provider nicht “streikt” (der macht mich verrückt) hier
http://www.forum-systemfrage.de/Aufbau/steuerung.php?tbch=ca&schp=rnachfrE
@ Frager
–>Real, und ich will ihn mit einem Kreislaufmodell mikroökonomisch fundieren.”
Du hast ja noch nicht mal kapiert, dass es keine Kreislauf geben kann. Husch husch ins Körbchen. Du Kreislaufmodell.
@Systemfrager
köstlich – Du arbeitest am hochkomplexen Kreislaufmodell 3.0 und wußtest bis heute nicht was Geld ist.
)
Womit wir das Problem fast aller Ökonomen kurz und ausreichend beschrieben haben.
Grüße Jörg
PS
Marktstörungswirtschaft(Kaputalismus) ist hochkomplex – Marktwirtschaft ist dagegen einfach.
http://www.global-change-2009.com/blog/marktwirtschaft-ist-einfach-angebot-und-nachfrage/2009/10/
@ Zecke
Sie gehen sehr tief und akribisch ins Problem.
Ich sehe die Aussagen Flassbecks aus einem etwas anderen Winkel.
Erstens:
Es ist unbestreitbar, dass die Entwicklung der realen Lohnstückkosten in Deutschland relativ zu der anderer Länder in der EWU deren Wettbewerbsfähigkeit negativ beeinflusst hat. Zu diesen Ländern gehört auch Griechenland.
Genauso unbestreitbar ist die Aussage, dass die Entwicklung der realen Lohnstückkosten in anderen Ländern der EWU relativ zu der in Deutschland unsere Wettbewerbsfähigkeit positiv beeinflusst hat.
Die Frage ist, was daraus geschlossen werden darf – und was nicht.
Flassbeck:
„Griechenland ist zwar Mitglied in einer von Regeln geleiteten Gemeinschaft, der EWU. Nur leider sind die bestehenden Regeln, die Maastricht-Kriterien, nicht geeignet, Schuldfragen zu klären.“
Flassbeck will eine SCHULDFRAGE daraus machen:
Wenn es einem Land schlecht geht, MUSS ein anderes Schuld haben, dass dies so ist.
Es gibt sehr, sehr gute Gründe, sich auf DIESE Zuordnung von Verursachung überhaupt nicht einzulassen.
Flassbeck hätte nur einmal seine Einsicht weiterdenken müssen:
„Man weiß zwar, dass Staatsdefizite mit Wirtschaftswachstum zusammenhängen, dass aber Wachstum keine rein nationale Angelegenheit ist, sondern in einer arbeitsteiligen Welt von internationalen Zusammenhängen mitbestimmt wird, bleibt außen vor.“
Weitergedacht heißt:
Man kann keine NATIONALE Schuldzuordnung vornehmen, wenn man weiss, dass nationales Wachstum von internationalen Zusammenhängen mitbestimmt wird.
Die internationalen Zusammenhänge sind sozusagen die REFERENZ, mit Blick auf die nationales Wachstum zu messen und zu bewerten ist. Und diese Referenz bzw. ein Land, das sie mitbestimmt – und sei es noch so mitbestimmend – kann nicht Schuld haben.
Das ist letztlich der Grund, warum es keine Maastricht-Kriterien gibt, nach denen man eine Schuldfrage beantworten kann.
Das heißt nicht im Geringsten, dass DESHALB die Zusammenhänge unter den Tisch fallen müssen.
Über weitere fragwürdige Aussagen von Flassbeck, wie z. B. dass Deutschland andere Länder UNGERECHTFERTIG in Schwierigkeiten gebracht habe, will ich mich nicht auslassen.
Ich schließe mich vielmehr Ihrem Diktum an:
>Die ganzen Betrachtungen die Flassbeck anstellt, nämlich nominale Steigerungsraten mit dem Inflationsziel der EZB gegenzurechnen, halte ich für unsauber und überflüssig.>
Was mir freilich nicht gefällt, ist der Begriff „Lohndumping“, den auch Sie gebrauchen.
Unabhängig von der Definition, auf die man sich vielleicht einigen könnte, erweckt er den Anschein, als habe irgendjemand allein und willkürlich ein LohnDIKTAT vollzogen. So ist da ja nicht.
Damit will ich freilich nicht die Fakten zur Lohnentwicklung leugnen.
Ach der Buschbeck…
Der ist mir noch ne Antwort schuldig…
http://www.youtube.com/watch?v=3dfL6SmDyHg
Mein gedächtnis ist Elephantös ich weiss…
Wie wollen denn ihre Freunde vom Globalchange dafür sorgen das es nicht zur Hortung von Waren kommt?
Innerhalb des gemeinsamen Währungsraumes
Deutschland stehen Rostock und München im Wettbewerb.
Lohnkosten können das Problem nicht erklären warum Rostock im Wettbewerb zurückbleibt.
Auch die Sozialleistungen nicht.
München stockt sogar die Sozialleistungen auf.
Nicht mal das könnt ihr erklären.
Und vergleicht solche gewaltigen Blöcke wie Griechenland und Deutschland.
@Nanuk
)
Elephantengedächtnis? – Du hattest u.a. die Gegenfrage nicht beantwortet? Von den diversen Beleidigungen nicht zu
reden – aber ich bin nicht nachtragend
Warum sollte man den die Warenhortung unterbinden?
Wenn es knappe Güter sind – wie z.B. Boden kann man diese
Hortung besteuern und ab damit ins Grundeinkommen.
Goldhortung stört entgegen WE Gerüchten kein Schw….
Aber ansonsten ist im Kaputalismus doch vor allem das Geld immer knapp und nicht die Ware.?
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=105917
Oder meinst Du wir wollen den “Vorsorgern” unbedingt was weg nehmen. Das hast Du falsch verstanden. Wir wollen nur zu einer anderen Art des Sparen kommen. Die monetären Minuszinsen dienen nur dazu, einstellige Plusrenditen in der Realwirtschaft akzeptabel zu machen.
an Ravioli
Das liegt an der Clusterbildung. Netzwerke zusammenarbeitender Unternehmen. Unternehmen haben da die gleichen Beweggründe wie einzelne Menschen, man ist gerne in der Nähe der Mächtigen. Priviligien können gesichert werden, wenn man in der Gruppe auftritt.
@ Ravioli
Wer wollte was erklären?
Genau lesen – und dann darüber nachdenken, was Sie dazu geschrieben haben.
@Jörg Buschbeck
“Warum sollte man den die Warenhortung unterbinden?”
Weil ich mir dann nen Getreidespeicher kaufe und dich verhunger lasse.
Das Geld fliest nicht durch Zauberhand in die Realwirtschaft…
Da muss man nachhelfen mit Gesetzen und Verboten ich kann das ganze pseudo Liberale Geschwätz nich mehr hören es steht mir bis zum Hals
oder um es mit anderen Worten auszudrücken ….
http://www.youtube.com/watch?v=1L9BYMOPw2Y
Gunnar Heinsohn jetzt gleich im Nachtstudio.
@ Ravioli
eines lässt sich erklären: Währungsunionen ohne substanziellen Transfer sind zum Scheitern verurteilt bzw. werden für einige ganz ganz bitter.
Deutschland kriegt das einigermaßen hin.
Die Griechen bspw. haben keine Lust auf Bitterkeit; ist menschlich.
Der Schluß ist klar.
Nanuk 231
Beispiel mit dem Getreidespeicher würde aber wenig taugen weil Getreide mit relative hohen Kosten verbunden und Angebotwachstumm wurde dem entgegen laufen. Industriemetallen wären viel besser zu Hortung geeignet Sind Günstiger zu speichern Mieneneröffnung ist viel Kostenspieliger und Langwierig .
Gerade deswegen halte ich viele Freiwirte (bin selbst Einer) für etwas blauäugig, naive. Viele können sich Warenhortung nicht richtig vorstellen. Bei dem Freigeld singt die Rendite von Geld gegen null mit der Nationalisierung der Natürliche Monopole wird Rückfall zum Feudalismus verhindert. Freigeld kann auch nicht ins Ausland flüchten. aber die Leistung die dieses Geld Präsentiert könnte man in der Form von Ware Rohstoffen z.B. im Ausland horten. Da müssen noch mehr Regulierungen auf den Weg.
Viele Freiwirte gehen davon dass Umlaufsicherungsgebühr die Spekulation zu teuer macht,
würde dass stimmen würde keiner Rollet spielen, Chancen zu verlieren sind dort offensichtlich höher als zu gewinnen, das hält aber viele nicht davon ab nicht zu spielen, Umlaufsicherungsgebühr ist aber sicher.
Freigeldkritiker sollten sich nicht zu früh freuen die Problemen gib es im Schuldgeld und Goldgeld ebenso oder sogar verschärft, die werden nur von dringenden Problemen den Nachschuldersuche oder Hortung von Gold überlagert.
Keynesianer könnten mall was vorschlagen, nicht nur jammern. Ich glaube immer noch Symbiose.
@ Dietmar Tischer 225
“Flassbeck will eine SCHULDFRAGE daraus machen:
Wenn es einem Land schlecht geht, MUSS ein anderes Schuld haben, dass dies so ist.
Es gibt sehr, sehr gute Gründe, sich auf DIESE Zuordnung von Verursachung überhaupt nicht einzulassen.”
Die Schuldfrage führt nicht Flassbeck in die Diskussion ein, sie wird aus verschiedensten Richtungen gestellt.
Er argumentiert dagegen, Griechenland wegen seiner Schwierigkeiten einfach zum Schuldigen zu machen; dafür führt er formale Kriterien zur Klärung der “Schuld” ein.
Natürlich mit dem Anliegen, Lohnzurückhaltung in Deutschland anzuprangern.
Wie sie richtig sagen: auf eine Schuldfrage muss man es nicht unbedingt ankommen lassen.
Wie im richtigen Leben, übrigens; “Schuld” bringt einen nicht weiter, Verantwortung ist deutlich zweckmäßiger, da kann man auch Antworten finden.
Wo liegt im “Fall Griechenland(s)” die Verantwortung?
Man kann versuchen, sich mittels Zahlen anzunähern, wie Flassbeck oder auch @ zecke.
Andererseits kann man auch sagen: die Greichen verhalten sich wie Griechen, die Deutschen wie Deutsche (ok, noch verschärft) in den letzten Jahrzehnten. Das kracht, spätestens, wenn Deutschland einige Jahre wächst.
Wie auch anders zu erwarten?
Die Antwort sollten die geben, die eine Währungsunion für sinnvoll hielten (auch ihr, liebe Konvergenztheorieanhänger! ).
Wenn man sich der Probleme bewusst war, und wegen kurzfristiger positiver Effekte (gerade für Menschen mit kurzfristigem Entscheidungshorizont sehr verlockend) gegen langfristige Vernunft entschieden hat; ja dann könnte man auch den Schuldbegriff wieder bemühen.
@ Jörg Buschbeck, holger
Wo sind wir gestern stehen geblieben?
Entweder
lässt sich mit Geld gar nichts über der Funktionsweise der Marktwirtschaft erfahren, und schon gar nicht eine zyklische Krise erklären
Oder
Diejenigen, die es sich bisher Mühe gegeben haben, völlig realitätstsfremde Menschen sind, die darüber hinaus völlig unfähig sind, logisch und unlogisch zu unterscheiden.
@rimm
alles richtig – das Hortungsmonopol ist nur eine Marktstörung von vielen – selbstverständlich steigt ohne staatliche Maßnahmen
die Spekulation – auch eine wirklich gefährliche verknappende Spekulation(andere schadet über die Geldhaltung hinaus kaum).
@231 Nanuk
Weil ich mir dann nen Getreidespeicher kaufe und dich verhunger lasse.
Warum machst Du dies jetzt nicht? – ist nicht so einfach große Märkte zu beeinflussen -da muß die Monopolisierung/Kapitalkonzentration noch ein Stück weiter vorran getrieben werden!
“Das Geld fliest nicht durch Zauberhand in die Realwirtschaft…
Da muss man nachhelfen mit Gesetzen und Verboten ich kann das ganze pseudo Liberale Geschwätz nich mehr hören es steht mir bis zum Hals”
Wir fordern massives staatliches Handeln – nur eben nicht als Reparaturbetrieb der Marktstörungen sondern gegen die Marktstörungen.
Beispiel – ich kann auf staatliche Schulden Konsumanreizprämien zahlen(I-Zulagen,Abwrackprämie usw.)
oder ich kann dafür sorgen, dass die Geldmarktstörung beseitigt wird, wo eine Konsumverzichtsprämie gezahlt wird, auch wenn kein Konsumverzichtsbedarf besteht.
Ohne dass die Bekämpfung/Besteuerung von Marktstörungen
zur Hauptaufgabe des Staates wird – wird eine Marktwirtschaft immer zur “Marktstörungswirtschaft”. Wo haben wir heute noch
ungestörte Märkte.
Das traurige ist, dass die Leute auf die “Marktstörungswirtschaft” schauen und denken dies wäre eine Marktwirtschaft und in der Konsequenz es eventuell wieder eine Mangelwirtschaft(Sozialismus)gibt.
@ System
es gibt keine Kreisläufe. Nicht einen. Nenn mir nur einen Einzigen. Es gibt auch kein Gleichgewicht. Das kannst du für Logisch oder Unlogisch halten.
Es gibt keine perfekte Kugel. Annähern kann man sich aber knapp daneben, ist immer vorbei.
@Systemfrager
)
entweder/oder
ich tippe auf letzteres
Nein,Scherz -so böse bin ich nicht – es ist nur eine winzige Wissenlücke – die ganzen schlauen Leute wissen nicht was Geld ist!
Sie glauben Geld ensteht aus Einlagen und ist ein Ding das gegen Waren getauscht wird. War wohl mal so – aber verdammt lang her.
Und weil Sie alle Geld und die Vorfinanzierung nicht begreifen -begreifen Sie die Zwangsverschuldung nicht!
Meine Zuarbeit zu Deinem Projekt:
“Also Nachfragemangel wird nicht (primär/ursprünglich) duch das Geld verursacht.”
Richtig: Nachfragemangel ensteht aus Konsumverzicht
(wobei die Begrifflichkeit des Konsums hier alle Dienstleistungen und Investitionsgüter includiert)
Konsumverzicht – Ich habe eine Leistung in den Kreislauf erbracht(oder als Transferempfänger ein Einkommen aus Leistung anderer)
und frage die Gegenleistung nicht nach.
Geld/Guthaben zeigen dies nur an! Sie sind nicht die kausale Ursache!
“Aber das Geld kann ein Mittel sein, wie sich der (reale) Nachfragemangel beheben lässt.”
Genau – in dem man den Konsumverzicht(Selbstinvestionsverzicht) bedarfsgerecht im Geldmarkt bepreist!
Grüße Jörg
@ Jörg Buschbeck 240
Weil die Sprache kein ideales Instrument für die Kommunikation und für das Denken ist (etwas besseres haben wir aber nicht), ist die Aussage
Nachfragemangel ensteht aus Konsumverzicht
undeutlich/merhdeutig/interrpetationsbedürftig
In meinen rabiaten Zurückweisungen habe ich gesagt: falsch!
Wenn wir aber seriöst diskutieren, würde ich es so umformulieren:
Sind es die Menschen, die AUF EINMAL – einfach so , mir nichts dir nichts – (1) nicht genug konsumieren wollen, oder steckt dahinter ein (2) genetischer Defekt des Marktes?
hängt nicht ganz unwesentlich von der verwendeten Definition “Genetik des Marktes” ab.
schöner Deal der Bayern LB an der Adria.
Verzicht auf 67%, 825 Mio, und noch was dazu (warum will uns das der Radiomann nicht verraten? ).
Nicht zu vergessen: ein Euro Verkaufspreis.
@ topi
“Genetischer Defekt” = > eine biolgische Version/Alternative zu dem technischen Ausdruck “Konstruktionsfehler”
@ Systemfrager
noch keinen Kreislauf gefunden?
So ihr Kreisläufer, ihr lauft solange im Kreis, bis Euch schwindelig wird.
A) Was würde passieren, wenn die Sonne ihr Licht ausmacht?
B) Was würde passieren, wenn die Erde aufhört zu rotieren?
C) Wo liegt das Minimum des Konsums?
D) Brauche ich dafür Geld?
E) Ich hätte gern, ein Beispiel für einen Kreislauf!
Nochmal zur Alpe: wirklich richtungsweisend!
der Alteigentümer darf bei Verstaatlichung noch zuschießen, um aus seiner Verantwortung entlassen zu werden!
@Systemfrager
Da die Nach/Neuschuldnersuche bzw. Selbstinvestition nicht dank eines funktionierden Geldmarktes automatisch funktioniert gibt es in der Nähe der Abrisskante eine Kettenreaktion. War doch gerade schön zu beobachten warum wir einen Inflationssicherheitsabstand zu dieser Abrißkante brauchen. Der wirtschaftliche Absturz zur Nullinflation war trotz massiver Staatsgeldproduktion brutal.
Aber wenn die Abrisskante/Klippe nicht da wäre – wäre die Affen-Herde auch nicht mehr nervös!!!
Abrisskante/Klippe = Geldproduktion(Kredit) bleibt hinter Geldverbrauch(Geldhaltung) zurück – Kreditketten reißen -Dominoday – PCMs GO
Und du brauchst halt eine Risikoprämie für realwirtschaftliche Investitionen – und diese Risikoprämie ist nahe an der Klippe
größer. Daraus ergibt sich IMHO die Kettenreaktion. Investition
werden wegen höherer Risikoaufschläge unwirtschaftlich – dadurch wird weniger investiert und wir kommen näher an die Klippe -usw.
Grüße Jörg
@ holger
Mach dir keine Mühe. Möglicherweise hast du irgendwelche Talente, aber zu denken, das ist wirklich nicht dein Ding. Bei dem Denken benutzt man nämlich Abstraktionen, logische Regeln und Modelle … naja, jetzt wirst du fragen: hat die jemand gesehen? … Und das ist dein Problem
Nimm es nicht persönlich, wenn ich keine Zeit für dich habe
@ Systemfrager
–>Nimm es nicht persönlich, wenn ich keine Zeit für dich habe
Ach, wir kennen uns doch gar nicht, da kann ich das gar nicht persönlich nehmen.
Such du nur hübsch weiter nach einem Kreislauf.
@ Jörg Buschbeck 247
Das ist ein – unter anderem – (schlechter) Marxismus: Der chaotische Markt produzeirt überall Fehler (Disproporzionalitäten) und wenn die kritische Summe der Fehler (Disproporzionalitäten) erreicht ist, dann holt alles der Teufel.
Die Disproportionalitätstheorien sind nichts wert.
@Systemfrager
)
jetzt hast Du wieder geurteilt.
Ich bin nur praktischer Unternehmer und kann Dir nur sagen,
dass ich ganz praktisch derzeit kaum investiere, weil wir für meinen Geschmack zu nahe an der Klippe sind.
Also nach meinen praktischen Beobachtung des Handelns auch anderer Wirtschaftssubjekte habe ich Dir das Problem oben korrekt beschrieben – wie auch immer Du darüber urteilst.
Muß jetzt mal wieder arbeiten!
Grüße Jörg
@ topi 246
Es scheint so, dass alles was aus Bayern kommt, Systemrelevant zu sein. Nun hat Austria auch eine HRE
@ Jörg Buschbeck 251
Nur wenn mir etwas nicht gefällt, was der andere sagt, ist dies nicht automatisch ein Urteil.
Die Disproportionalitätstheorien sind unwissenschaftlich, weil sie unbrauchbar sind. Sie erklären keine Tatsachen, und schon gar nicht können sie etwas vorhersagen. Sie sind also falsch.
Wir urteilen in Bezug auf Werte. Wenn es um Theorien geht, sie sind – in Bezug auf Tatsachen – falsch oder richtig. Die Theorien werden nicht geurteilt, sondern geprüft.
@Systemfrager
Das Problem ist das es Menschen gibt die einen Dachschaden haben und die neigen dann zur Hortung und bei Zwanghaftem verhalten ist nicht das Objekt wichtig was gehortet wird sondern der Vorgang ds Hortens…
Warum ich mir keinen Getreidespeicher kaufe und dich verhungern lasse weil das gegen meine Moralvorstellungen ist.Wir haben aber nicht alle die selben Moralvorstellungen.Es gibt einfach Arschlöcher auf diesem Planeten und die muss man mit Gesetzen oder Regeln im Zaum halten…
Die Persönliche Freiheit ist nicht gleich der wirtschaftlichen Freiheit… Persönliche Freiheit ist berühmte Goldene Feder im Hintern.Wirtschaftliche Freiheit bedeutet die Freiheit zum Profit um jeden Preis und das zerstört die Persönliche Freiheit des Einzelnen weil es zu einem Kollektivismuss führt der noch grausamer ist als es die Kommunisten je waren… Montag Morgen Flughafen Frankfuhrt Mao hätte seine wahre Freude an den ganzen Uniformierten im Anzug…
@rimm
Zur Naivität…
Das ist auch logisch viele trauen sich nicht in ihre eigenen Abgründe zu schauen… daher kommt dann dieses Naive.
“Die Disproportionalitätstheorien sind unwissenschaftlich, weil sie unbrauchbar sind. Sie erklären keine Tatsachen, und schon gar nicht können sie etwas vorhersagen. Sie sind also falsch”
Ich habe Dir IMHO kausale – anhand der realen Praxis nachvollziehbare Zusammenhänge erläutert.
Wo sind denn die Kausalitäteten in Deinen BEHAUPTUNGEN oben?
“Die Disproportionalitätstheorien sind unwissenschaftlich, weil sie unbrauchbar sind”
Da ist keine Logik – nur Behauptungen
Das meine ich mit Urteilen – Du vergleichst Dinge mit Deinen
) schlechter Marxismus) und dann wird anhand Schubladeninhalt abgeurteilt. Hinterfrage mal lieber Deinen “Schubladeninhalt” zum Thema Disproportionalitätstheorien anhand des gebrachten Beispiels!
Vorurteilen/Schubladen (Disprodings
Mein Punkt ist, dass Kapitalismus nicht ohne Rendite Funktioniert. Solange man aus dem Geld aus leichter Rendite Erpressen kann ist das das größte Problem. Nur lässt sich die Rendite nicht nur aus Geld nicht nur in Form von Geld erpressen. Anders als Jörg sehe ich nicht monetäres horten ebenfalls als Problem. Geldsystem in seinem heutigen Form ist nur der größte Stein nicht der Stein auf dem Weg zur optimaler Allokation der Ressourcen.
Die Trophäen werden dann halt in ihrer wenig liquiden Form gehortet.
Von der Planwirtschaft (Staatskapitalismus) faschistischer oder kommunistischer Form halte ich aber noch weniger. Wie kann man aber Rentiers friedlich sterben lassen sonst hat Gary Recht mit seiner Vermutung.
http://www.youtube.com/watch?v=7HN-bPAW_PA
Feigeld wäre aber ein nötige Sritt zu Martwirtschaft.
@ Nanuk
jeder der hier schreibt, ist geschützt
fett von mir
http://dejure.org/gesetze/StGB/20.html
Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen
Ohne Schuld handelt, wer bei Begehung der Tat wegen einer krankhaften seelischen Störung, wegen einer tiefgreifenden Bewußtseinsstörung oder wegen Schwachsinns oder einer schweren anderen seelischen Abartigkeit unfähig ist, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln.
Und dieser Paragraph hebt die debetistische Urschuld von PCM wieder auf.
@ Nanuk 254
Ja, da sind wir uns einig: Die Freiheit ist der Hauptwert der moralisch verkommenen Menschen.
Aber nicht jeder Egoismus ist gesellschaftschädlich. Und ich will Beweisen, dass die Marktwirtschaft einen Konstruktionsfehler hat, der sich beseitigen lässt, so dass die linken Vorwürfe gegen den “Kapitalismus” meistens ein Unsinn sind.
@holger
Ja wenn ich Leichenteile horten würde müste ich mich wohl in Behandlung begeben.
Das ist alles nicht so einfach sprachliche Grenzziehungen brauchen eine sehr sorgfältige Sprache… sonst ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet… weil halt alles fliessend ist und Menschen ständig werden und niemals sind… jeder Augenblick der verstreicht verändert dein Sein man ist nie derjenige der man noch eine Millisekunde vorher war.
Das einzige was man tun kann ist aufzupassen das die Richtung so ungefähr stimmt… Blind Zielen und schaun wo man Landet und zwischen durch mal rechts und links gucken ob es nen Abzweig gibt den man mal nehmen kann…
@ Jörg Buschbeck
Keine Sorge, ich habe deine Argumentation verstanden:
“Anhand der realen Praxis nachvollziehbare Zusammenhänge …”
… ist die Erde eine Scheibe. Ganz sicher!
Dehalb kann ein Unternehmer fast nie etwas verstehen. Er weiß, was er sieht – und er sicht es falsch. Er kauft sich dann unsere geistig prostituierenden Experten und dann ist er sich sicher, dass er Recht hat – auch wenn die Welt zugrunde geht.
(Ich weiß, jetzt “urteile” ich, aber dazu habe ich schon alles gesagt.)
@Systemfrager
“Aber nicht jeder Egoismus ist gesellschaftschädlich.”
Wer soll den die Grenzen ziehen was gesellschaftschädlich ist und was nicht?
@ Nanuk
–>weil halt alles fliessend ist und Menschen ständig werden und niemals sind…
das hast du sehr schön gesagt, ein ständiges “Erneuern” und eben kein Kreislauf.
@systemfrager
ach nee- ich dachte Du wärst stolzer Keynesianer – ist die Keynssche Liquifalle(was habe ich beschrieben?) auch wegen Verdacht auf
Disproportionalitätstheorie abzuurteilen?
@ Nanuk
Das ist genauso schwierig, wie herauszufinden, was gesellscahftsnüzlich ist. Wenn wir dieses Problem schon gelöst hätten, dann hätten wir aber nichts mehr zu tun – nicht einmal würden wir hier zu kommentieren brauchen
@ Jörg Buschbeck
Liquiditätsfalle ist FOLGE, nicht aber dei URSACHE … also sie gibt es wirklich … wie wir es auch heute feststellen können. Jetzt muss ich avber gehen
@Systemfrager
“Wenn wir dieses Problem schon gelöst hätten, dann hätten wir aber nichts mehr zu tun”
Wir haben dieses Problem gelöst das ist gar keins mehr.
http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie
Wir müssen jetzt nur einen Schritt weiter gehen.Aber Änderungen an den Herrschaftsverhältnissen sind wie ein Gordischer Knoten den muss man durchschlagen.Die Menschen müssen ihn durchschlagen.
http://www.youtube.com/watch?v=N-uyWAe0NhQ
@ Nanuk
dann gehen wir noch einen Schritt weiter, und bauen uns ein Geldsystem, welches tatsächlich auch Geld vernichtet. Wenn wir es denn brauchen.
wie die Geokorona des Wasserstoffes. Und so wie die Natur funktioniert. Es müsste Geld geben, welches ein Haltbarkeitsdatum hat. Hört sich bekloppt an, aber nichts ist für ewig.
@holger
http://www.youtube.com/watch?v=ziDtEPCFM0I
@Nanuk
Geldsystem? Demokratie?
Freiheit?
http://www.youtube.com/watch?v=queDnG9ZeNk
….. und der Nachbar, ………..
@unwissender
Genau so ist es sie haben die Begriffe gestohlen sie in ihrem Sinn umgedeutet und uns um die Ohren gehauen!Sie haben den Leute erzählt.
Shopping ist Freiheit und wir die Gesellschaft ist in Falle gegangen und ich werde erst ruhe geben wenn Freiheit wieder das ist was sie war!
“Herr Buddenbrooks” jahrzehntelange Durchsage im MEGAFON:
WIR IN DEUTSCHLAND SIND NICHT WETTBEWERBSFÄHIG! WIR WOLLEN WEITER MASSLOSE GEWINNE AUF KOSTEN ANDERER MACHEN! DESHALB MÜSSEN DIE DEUTSCHEN REALLÖHNE WEITER FLÄCHENDECKEND SINKEN UND WIR BRAUCHEN GANZ DRINGEND WEITER TIEFER INS FLEISCH SCHNEIDENDE REFORMEN! ES IST TOTAL UNLOGISCH. ABER FÜR WIRTSCHAFT REICHT EIN KLEINHIRN. DAFÜR HABEN WIR UNS SCHLIESSLICH ALLE MEDIENUNTERNEHMEN UND DIE POLITIKER GEKAUFT! KAPIERT DAS ENDLICH! BASTA!
Der Irrsinn geht ja mitlerweile soweit das sich Millionäre ihre eigenen Konzentrationslager bauen…
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-32565452.html
anderer seits einfach von aussen abschliessen der rest bekommt das mit der Freiheit schon hin!
Neulich sah ich am Eigangstor einer Gated Community folgenden Spruch stehen.
“Arbeit macht Frei!”
Jetzt wisst ihr bescheid ihr Superleister!
http://www.youtube.com/watch?v=JwMBm-Jqz1k
Das Problem ist das es Menschen gibt die einen Dachschaden haben und die neigen dann zur Hortung und bei Zwanghaftem verhalten ist nicht das Objekt wichtig was gehortet wird sondern der Vorgang ds Hortens
Das ist eine wertend eingeschränkte Beurteilung. Ich verweise dabei auf Axel Ockenfels:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1505080,00.html
Und Manfred Spitzer (Hirnforscher).
Der Mensch kooperiert und vergleicht sich mit anderen. Die Klassifikation etwas verdient zu haben, mehr oder weniger als andere in einer Vergleichsgruppe, spielt eine zentrale Rolle. Es ist der Fairness-Gedanke. Nur wird er nicht ohne Schranken gedacht. Der HartzIV-Empfänger der arbeiten will vergleicht sich mit demjenigen der bewusst nichts arbeiten will. Der Manager von Konzern XY vergleicht sich mit anderen Managern anderer Konzerne und den Managern vor ihm sowie mit den Einkommen der Inhaber des Konzerns. Keiner der genannten jedoch – weder HartzIVer noch Ackermann – vergleicht sich mit einem verhungernden Äthiopier.
Nein es geht nicht nur um die “Arschlöcher” um uns herum die existieren. Es geht wenn, dann um das “Arschloch” in jedem von uns. Das projezieren des Problems auf einige wenige ist Teil des Problems. Das Problem hat schon fast eine stalinistische Größenordnung.
Grüße
ALOA
“Das ist eine wertend eingeschränkte Beurteilung.”
Ja und? Bist du ein Stein oder warum gibst du hier die Heiligen Hallen der Objektivität?
“Das projezieren des Problems auf einige wenige ist Teil des Problems.”
Die Krise hat kein Gesicht und du tust so als ob die Menschen schon an den Laternenpfählen hängen würden… Feiglinge sind es Ehlende Feiglingen Hodenlose Hirntote Zombies Regieren uns!
Neulich, in der Zukunft !
….. they want to be a clo(w)ne …..
http://www.youtube.com/watch?v=BNSlujFeRTw
Die Projektion und “das Projizieren”, bitte. Und nicht verniedlichen, einige wenige projizieren ihre Weltentwürfe nämlich auf “uns”.
(auch dies kann selbstverständlich als wertend eingeschränkte Beurteilung aufgefaßt werden..)
und wenn keiner hier ruft alle in einen Sackt und drauf…
Vive la unDifférance!
… ich wollte eben das “Zerschlagen des Gordischen Knoten” thematisieren, und sehe – es wurde hier bereits angesprochen. (Nanuk)
Wir haben einen “Gordischen Knoten” vor uns – es gibt nur einen Weg ihn zu lösen, zu öffen ……
Gordische Knoten können nur mit dem “Schwert” gelöst werden. Zu Verfilzt, zu Verflochten ….. (ohne “Schwert” tut sich dann schnell jener Kreislauf auf der an anderer Stelle schmerzlichst vermißt wird
)
http://treppenbau-mlp.de/assets/images/autogen/a_M-C-Escher_die_treppe05.jpg
… raus aus dem im Kreis laufenden Denken, raus aus der Box – raus aus dem Gefängnis des Denkens – raus aus dem Rahmen/Gefängnis der von den “Regelmachern” akzeptierten Toleranzabweichungen vom Dogma ….
… alles andere ist/bleibt Beschäftigungstherapie (Erdmännchen im Zoo???) und Selbsttäuschung – Ist Feuerwehr die einem im brennendem Auto eingeschlossem, ein Glas Wasser reicht. “Wird ihnen bei dieser Hitze sicher gut tun, trinken Sie, trinken Sie! (Antstatt zu vesuchen ihn mit aller Kraft herauszuholen.)
Welche Eigenschaft sollte ein/e
Tauschmittel haben? (Geld)
Wertaufbewahrungsmittel haben? (Geld)
Recheneinheit haben? (Geld)
Macht es tatsächlich Sinn für diese Aufgaben eine auf “Schöpfung” aus Schuld bauendesGeldkonstrukt zu verwenden welches unabläßig seine “Gestalt” verändert? (Buch/Giralgeldschöpfung durch Geschäftsbanken) M1, M2, M3, M Irgendwas, M Luftballon
“Vollgeld” ein “in sich Stabiler” Lösungs- Denkansatz ……
schöne Tage
@ topi
>Er argumentiert dagegen, Griechenland wegen seiner Schwierigkeiten einfach zum Schuldigen zu machen; dafür führt er formale Kriterien zur Klärung der “Schuld” ein.>
Nein.
Flassbeck argumentiert im Wesentlichen dafür, Deutschland zum Schuldigen zu machen, u. a. mit „Und wie viel Schaden hat der größere Sünder dem kleineren zugefügt ?“ und „ … ein Land mit Lohndumping andere ungerechtfertigt in Schwierigkeiten bringt“.
Flassbeck will die Weltwirtschaft zu einer derart geregelten Veranstaltung machen, dass quasi nach NORMEN des Strafrechts Schuld zuerkannt und – unausgesprochen, aber mit absehbarer Konsequenz – die Schuldigen mit SANKTIONEN belegt werden, wenn ein anderer in Schwierigkeiten ist.
Das kann man wollen.
Aber das will – ernsthaft – niemand.
Oder hat jemand die Computer-Industrie für schuldig und sanktionsfähig erklärt, WEIL ihr Handeln, i. e. ihre Erfindungen die Typenrad- und Kugelkopfschreibmaschinen-Hersteller in Schwierigkeiten gebracht haben?
Man wird sich auf Regeln einigen (können), die VORHERSEHBAR Schaden vermeiden helfen und man wird sich auf Regeln einigen (können), die WIEDERHOLUNG von Schäden vermeiden helfen (wie jetzt in der Finanzkrise), man wird sich aber nicht auf Regeln einigen (wollen), um für MÖGLICHE NACHTEILE einzelner Schuldzuweisungen und Sanktionen gegen andere aussprechen zu können.
Würde man das wollen, verarbschiedete man sich von den PRINZIPIEN der als insgesamt vorteilhaft angesehenen Wohlstandsmehrung.
Flassbeck hat ein gestörtes Verhältnis dazu.
Nanuk, mit den Laternenpfählen ist das so eine Sache. Es würde keiner besser sehen, wenn man sie daran aufknüpfen würde. Die Ausstellung auf öffentlichen Marktplätzen als besonders schlechtes Beispiel ist ok, aber meiner Meinung nach muß die Gesellschaft/der freie Markt ihnen DAS wegnehmen, was ihnen in den letzten Jahrzehnten das liebste war. Woran sie ihr ganzes Leben ausgerichtet haben und das ist………
@13
http://www.youtube.com/watch?v=rkRIbUT6u7Q
Egal was ihr schreibt, aber schreibt, ihr Faulpelze! Liefert ab! sagt man heute.
@Huuh (Rrah)
Egal was ihr schreibt, aber schreibt, ihr Faulpelze!
Der erste Freie Mensch!
http://www.youtube.com/watch?v=u5fNCyqo7NI
Diogenes-Syndrom und die heutige Verortung im “Krankheitssystem”, wollte ich schon vor Jahren mal durchdeklinieren.
Aber irgendwas ist ja immer.
@topi
Diogenes-Syndrom?
Ich glaube kaum das in der Tonne Platz genug war sich mit Müll zu umgeben!
Nicht aus Diogenes-Sicht, habe ich doch gesagt.
@topi
Diogenes-Syndrom?
Ist deshalb der falsche begriff weil Diogenes mit Materielle werten garnichts am Hut hatte der währe niemals zum Messi geworden!
Der Begriff ist falsch lass dir nen besseren einfallen!
@Huuh (Rrah)
Leg Dir mal nen ordentlichen Namen – ohne Klammern – zu!
Was heist hier schreibt, schreibt?
Lehn Dich einfach zurück und hör nur zu!
http://www.youtube.com/watch?v=Zsxd0gcvzeM
Nanuk 293
Adipositas-Syndrom und die heutige Verortung im “Krankheitssystem”
besser?
“Der Begriff ist falsch lass dir nen besseren einfallen!”
Wechsel du doch einfach mal die Perspektive..
Den Begriff verwendet doch der Beurteilende; da ist doch kein Unterschied zu etlichen anderen Psychatrischen Kategorien.
Es ist nicht normal, nur weil alle es tun, auch wenn “alle” das so sehen.
@aifran
Die Gier nach Leben die das Leben zerstört passt wohl am besten!
@topi
“Wechsel du doch einfach mal die Perspektive.”
Wechsel du sie doch…
Angenommen, ich will mich jetzt in Nanuk hineinversetzen und aus seiner Sicht etwas sagen; wessen Perspektive sollte ich dann einnehmen?
@topi
Es gibt nur eine Wahrheit! Entweder hat Diogenes recht oder der Arzt…
@Topi
Du kannst nicht Nanuk sein…
http://de.wikipedia.org/wiki/Qualia
Nanuk
… und die “Werbung” und die “Imagedefinierer” sagen mir was “Leben” ist, verkünden per täglicher “Breaking News – was unbedingt dazugehört. Was neu ist, was neues Leben ist – (damit der Konsum in schwung bleibt)
… der Überlebenstrieb, die Gier nach Leben – gibt bekanntlich nicht stärkeres …. sind schon schlaue Kerlchen die es geschafft Prozesse zu initiieren die aus …. ich Denke also bin ich, ein ich habe den neuesten Flachbild-TV, also bin ich, lebe ich …. (hätte ich diese Dinge nicht, für meine Umgebung wäre ich erledigt, der Verlierer, – Tot, nicht der Mühe wert sich weiter mit ihm zu beschäftigen …. Begraben und Vergessen …..
schlau eingefädelt ….
Es gibt nur eine Wahrheit!
Also das Fass lass ich mal zu.
Ansonsten: Die Psychatrie hat natürlich nicht recht (wie häufig
).
Aber deshalb gibt es diese Sicht, ganz real.
@ Dietmar Tischer
Letzt soll ausgerechnet ich hier im erklärten Keynesianer-Blog Flassbeck verteidigen?
Na was solls.
Flassbeck argumentiert im Wesentlichen dafür, Deutschland zum Schuldigen zu machen
Dass Flassbeck Interessen verfolgt, habe ich gesagt. Er hat seine vw. Ansichten, dazu soll die Analyse und dann auch die “Schuldzuweisung” passen.
Allerdings sehe ich nicht ihre SANKTIONEN als Antrieb, sondern die Thematisierung und Änderung der deutschen Wirtschaftspolitik et.al.
Nachfolgend nehmen sie ziemlich deutlich die vorher kritisierte Schuldzuweisungsposition ein: Wer nicht genug Computer einsetzt, sit selber Schuld.
Das kann man so sehen.
Aber: Flassbecks Argumentation, Lohnverzicht zur terms-of-trade.Verbesserung, Steigerung der Exporte, Anhäufung von Arbeitsplätzen, bei gleichzeitiger EInschränkung des Binnensektors, ist niocht per se richtig, ist doch richtig!
Was wäre denn eine Exportnation ohne Importnationen?
Ziemlich blöde, ohne Exportarbeitsplatzüberschuß bei Inlandssektorvernachlässigung.
Meinen sie das mit den:PRINZIPIEN der als insgesamt vorteilhaft angesehenen Wohlstandsmehrung.?
Nachtrag.
“Verantwortung” kommt dann in sSpiel, wenn man eben auf so etwas wichtiges wie den Wechselkursmechanismus verzichten will.
Jetzt hat man mit den Maastricht-Kriterien ja etwas in der hand, allerdings reichlich unzureichend (wenn D jahrelang eine 0,5 schafft und Griechenland eine 3, ist es auchnicht stabil), von glaubhaften Nichteinhaltungsmaßnahmen ganz abgesehen.
Die europäische Währungsunion als Begründung für Lohndumping kann es doch wohl nicht sein!
Dann lieber noch die böse Globalisierung.
Ursache – Wirkung
Wesen – Erscheinung
Wie die Katze genannt wird, ob sie sich hinter einem Strauch versteckt, ist doch wurscht, daß es/dort eine Katze ist, ist entscheidend.
Es geht doch immer nur (im Hintergrund) um Kapital- und Eigentumsvergrößerung. Dafür ist jedes Mittel recht. Da die ‘klammheimlichen’ langsam rarer werden, müssen eben die deutlicheren ‘ran’. (Bankenrettung, Privatisierung von Sozialkassen, Verkauf Tafelsilber an Privat)
Da immer nur VoWi/Gesamt-Staat ‘gedacht’ wird, wo gar nichts VoWi/Gesamt-Staat ist, weil ja die Eigentümer Private sind, nicht die Vowi/der Gesamt-Staat – dann noch immer mit Durchschnittszahlen gerechnet, kommt es sogar zu einer ‘Wohlstandmehrung’, wenn die überwiegende Mehrheit davon weder etwas bei sich selbst sieht oder merkt. Ein kleiner Teil hat ja genug bekommen/erhalten, daß es rein rechnerisch für alle ‘reicht’.
Privat die positiven Einnahmen, VoWi/Staat die Schulden – oder besser – Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.
So leid es mir tut, den Knoten zerschlägt einzig eine Eigentumsbeteiligung aller am Eigentum.
Ok, wer auf alte Phrasen setzt, kann es auch strikte Enteignung nennen.
Stimmt aber nicht – denn es bekommen ja alle. Es wird niemand(!) enteignet, es gehört eben nur niemandem mehr allein.
Hier kann sich rauf und runter über Vollgeld, Kredite für jedermann, bunte Knete (sorry) oder sonstwas unterhalten werden, geht’s nicht ans Eigentum ist alles für die oben erwähnte Katz’.
Btw. Guckt ruhig mal, wovon Ihr wirklich ‘Eigentümer’ seid (nicht nur Besitzer), rechtmäßig.
Rechnet Kredite gg. Kontostände, auch wenn man Geld nicht essen kann, aber erschreckt nicht…
(Man könnte eh niemandem mehr wegnehmen, was ihm nicht gehört oder noch nie gehörte)
aber topi, seit wann brauchts für Lohndumping eine Begründung?
Als kreativer Zerstörer bastelt man sich eine. Einzig entscheidend ist doch immer, was hinten rauskommt, gel(D)..
ziemlich aktuell
http://www.jungewelt.de/2009/12-14/052.php?
(falls du es nicht schon gelesen hast)
@Wat.
The best things in live are for free!
@ Nanuk
Umsonst oder kostenlos?
Ich plädiere für kostenlos, denn Schule umsonst…
Wat. 306
…. unterschreibe ich alles …. aber ich glaube, auch dann noch würde ein aus”Schuldfreier Geldschöpfung” entstandenes “Vollgeld vorteilhaft sein!
Wieviel “Systemrelevante Banken”, die gerettet werden “MÜSSTEN” gäbe es bei einem auf Vollgeld basierenden Finanzsystem ….
… aber um die extrem Ungleiche und somit Gesellschaftszerstörende Eigentumsverteilung gibt es kein herumkommen. Weder mit einem – Luftballongeld, Micky Mouse Geld oder Schuldfei Geschöpftem Vollgeld.
Ach ja – Rechnet auch mal Zins Eingänge – Zinsausgänge (in allen Produktpreisen sind auch eine gehörige Menge “Zins/Fremdkapitalkosten enthalten – Zinsen die auch ein Nichtschuldner ständig bezahlt ….. reicht die Monatliche Rendite des Durchschnittsbürgers um im Plus auszusteigen …. oder saugt die Pumpe fleissig nach oben?
Ist das Weihnachtsfieber über Spon gekommen?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,666917,00.html
@Die schlimmsten Wertvernichter
Ne man will nur die Leistungslüge aufrecht halten…
Leistung ist Energie pro Zeit daran ändert auch Spon nix.
@ aifran
Ich bin Realist, nicht daß ich denke, daß das Thema ‘Eigentum’ leicht ‘zu bewältigen’ wäre, aber realistisch genug die Faktenlage zu sehen, Bücher nicht nur zu lesen und mit anderen Büchern zu vergleichen, vielleicht sogar ‘Kochrezepte’ bei ‘großen Ökonomen’ finden zu wollen, sondern realistisch und vor allem gebildet und nicht ver-un-bildet genug, um zu wissen, was geschehen ist und jetzt hier (in Sachen Politik und Ökonomie) geschieht/geschehen wird.
Verrechnungseinheiten, meinetwegen ‘Dein Vollgeld’ wirds da wohl noch ne Weile brauchen, aber ohne das Eigentumsszenario vorab(!), kannste alles ‘knicken’, sonst landest Du immer genau da, wo Du jetzt bist, nur eine Frage der Zeit. Meine Hand drauf!
Nanuk 312
die Studienverfassende Institution “New Economics Foundation” hat übrigens 2001 auch ein Buch zu “Vollgeld” herausgebracht:
“Craeting New Money – A monetary reform for the Information age”
Deusche Fassung (überarbeitet)
Geldschöpfung in öffentlicher Hand – Weg zu einer gerechten Geldordnung im Informationszeitalter” Josef Huber, James Robertson
@Die schlimmsten Wertevernichter nehmen die
http://www.youtube.com/watch?v=U8DFwb3zlDk
armen Retail-Anleger hier tagtäglich aus!
Ob Job, Altersvorsorge oder Kapitalanlage!
So einfach ist das!
Und wenn Ihr wissen wollt weshalb – hier die Antwort:
Clarke & Dawe
http://www.youtube.com/watch?v=M_3T-Af57Pg&feature=related
Komm einem irgendwie bekannt vor oder?
http://www.youtube.com/watch?v=xszZNpC_QVY
Wat.
ohne … kannste alles ‘knicken’, sonst landest Du immer genau da, wo Du jetzt bist, nur eine Frage der Zeit. Meine Hand drauf! ….
… ein Sinnvolles Geldkonzept im Kampf um die Eigentumsfrage zu haben Erscheint mir sehr Hilfreich.
Warum? – 99% der Menschen durschauen nicht den Betrug der vom derzeitigen Geldsystem ausgeht. (Buch/Giralgeld) Aufzuklären ohne gleichzeitig ein Alternativkonzept vorlegen zu können endet mit einem: Aber was anderes haben wir ja nicht …. TINA ….. der “Zornpegel” mag zwar gestiegen sein, dieser Teil des “Zorn/frustpegel” steht beim Versuch die Frage der “Eigentumsverteilungsfrage” zu lösen nicht zur Verfügung TINA….. ist doch schade drum
Aufklärung setzt enorme Kräfte frei …. nur darf dem kein TINA im Wege stehen ….
wir sollten uns damit beeilen – möglicherweise kommt ja noch jemand auf die Idee “Vollgeld” (ohne Thematisierung der Eigentumsverteilung) in Doppeltplusgut Großdenk Peterles Ko-Immunisierungskonzept einzubauen. (alles muss sich ändern damit sich nichts ändert – Machtstrukturen ……:-)
@ aifran – die Kugel gibt’s auch für ‘nur Vollgeld’, weil ‘Dein Konzept’ ja auf das Eigentum zu ‘referrieren versucht’ – dann aber ‘unnötig’ (die Kugel). Wenn Du nicht an die Ursache gehst, Schade ums Blut, egal von wem…
Aber Aufklärung ist immer gut, so lange Du noch Kraft dazu hast, Ausdauer und Geduld. Bin ich denn so ich kann ‘an Deiner Seite’
OT
@ systemfrager et al
so objektiv sind die Natutwissenschaften
„Klimaforschung“, sagt er, „ist keine normale Wissenschaft mehr. Sie wurde völlig politisiert. In den letzten Jahren besteht gar kein Interesse mehr an neuen Erkenntnissen. Man hat sich auf eine Theorie geeinigt und fertig. Das widerspricht zutiefst den Prinzipien von Wissenschaft.“ Er klingt nicht wütend, wenn er das sagt, eher ein bisschen resigniert. Angesprochen auf den „Climategate“ genannten Skandal um Datenmanipulation beim mächtigen britischen Klimaforschungsinstitut CRU (Climate Research Unit), sagt Svensmark: „Vorher dachte ich, schlimm, dass es so viel Selbstzensur unter Klimaforschern gibt. Jetzt wissen wir, es gab echte Zensur.”
… irgend ein/e Tauschmittel, Wertaufbewahrungmittel, Recheneinheit bräuchte selbst eine “Schenkgesellschaft” (ich schenk die 200kilo Orangen du schenkst mir einen TV ist eher unlustig
@ aifrain – unterschrieben.
(jedenfalls die Hunderte von Jahren, so denkt wohl mancher, die es dann (noch) bräuchte, ‘Werte’ aufzubewahren… )
zu schnell geschrieben, zu langsam gedacht – Tauschhandel ist nicht Schenkgesellschaft
@ 13
“aber topi, seit wann brauchts für Lohndumping eine Begründung?
Als kreativer Zerstörer bastelt man sich eine. Einzig entscheidend ist doch immer, was hinten rauskommt, gel(D)..”
Asklepios als kreativer Zerstörer?
Na gut, vielleicht, aber sicher nicht in Schumpeterchens Sinn.
Natürlich braucht der gemeine Volkswirt eine Begründung!
@ aifran # 324
Du kannst nicht (ver-)schenken, was Dir nicht allein gehört und eine Schenkung annehmen, von etwas, was Dir eh (mit-)gehört, wäre irgendwie auch unsinnig
@ topi
Machen Sie es mir doch nicht so schwer.
Es geht nicht um Keynesianer, Analysen, Thematisierung und Änderung der deutschen Wirtschaftspolitik; auch nicht darum, ob jemand in irgendeiner Situation mehr Computer hätte einsetzen sollen, um Export- und Importnationen … und letztendlich auch nicht um die Lohnstückkosten, die Flassbeck – seine These verteidigend – mit dem Inflationsziel in der EWU korreliert.
Abstrahieren Sie doch einfach mal davon.
Es geht, wie Flassbeck selbst sagt, um ein „DENKMUSTER“.
Sein Schlüsselsatz dazu:
„Nur leider (!!) sind die bestehenden Regeln, die Maastricht-Kriterien, nicht geeignet, Schuldfragen zu klären.“
Er will REGELN, nach denen Schuldige ausgemacht werden, wenn andere in Schwierigkeiten sind und – sonst macht das keinen Sinn – dass in der Konsequenz auch SANKTIONEN gegen die Schuldigen ausgesprochen und durchgesetzt werden können.
Damit negiert er ein Prinzip, das erwiesenermaßen über einen großen Zeitraum zu insgesamt wachsenden Wohlstand geführt hat.
Es ist das Prinzip, ÄNDERUNGEN, u. a. durch Erfindungen, Verhaltensweisen und durch Institutionen zu WOLLEN, auch wenn wir damit RECHNEN, dass DADRURCH Teilnehmer an der Veranstaltung Weltwirtschaft schlechter gestellt sein werden.
Wir wollen, dass es Dinge wie „Schreiben am PC“ oder die Anpassung von Lohnstückkosten gibt und akzeptieren, dass dadurch konventionelle Schreibmaschinenhersteller vom Markt verschwinden bzw. der eine oder andere Staat in größere Schwierigkeiten kommt (was keineswegs heißt, dass z. B. betroffenen Arbeitnehmern bzw. Staaten nicht geholfen werden soll).
Wir – global praktisch alle – akzeptieren diese Schlechterstellung als unvermeidlicher PREIS für solche Veränderungen, weil wir unterm Strich in großer Mehrzahl sehr viel für diesen Preis erhalten haben und andere, z. B. in den Schwellenländern, hoffen, noch sehr viel zu erhalten.
Flassbeck will diese Auffassung von Wirtschaft ersetzen – er will, wenn man ihn zu Ende denkt, eine „NORMATIV regulierte Weltwirtschaft“.
Nur das will ich deutlich machen.
Wat. 326
… na so weit würde ich nicht gehen wollen, ich würde es schon toll finden wenn jedes “Eigentum” (Geld/Reale Werte) ab einer bestimmten höhe mit 100% Besteuert würde …. sonst würdest du nicht mal die Eigentümer kleiner Häuschen (Oma,Opa) mit auf deine Seite bringen. (ausser einige “Esoterikfreunde” vielleicht) …. ist ja ganz, ganz böser Kommunismus
@ aifran – heilige Unschuld, was meinst Du, wie lange diese noch Eigentümer sind unter diesen Verhältnissen, falls sie es denn je schon waren.
Aber in einem hast Du recht, sie halten sogar Eigentum für verteidungswürdig, was nicht ihres ist, nicht mehr ist, nie war… sie verteidigen dann ihr vermeintliches Eigentum und die eigentlichen Eigentümer kommen dann und nehmen ihre mit Kredit belasteten ‘Eigentümer’ weg. (Die Geschichte könnte, wenn sie dürfte, ein Lied davon singen)
Nö, laß sie mal ganz, ganz bösen Kapitalismus lernen… nur blöd, ich muß immer mit – und Du auch.
Btw. ich würde aber auch niemanden darüber ‘täuschen’ wollen, was meine Absichten wären, so denn viele andere auch so dächten, alleine oder als nur kleine Gruppe, nicht mit mir.
Lieber ringe ich mir so etwas wie Geduld ‘bei der Aufklärung’ ab, als daß ich/Du/wir vom Regen in die Traufe kommen – es muß durch die Birne.
Wir – global praktisch alle – akzeptieren diese Schlechterstellung als unvermeidlicher PREIS für solche Veränderungen, weil wir unterm Strich in großer Mehrzahl sehr viel für diesen Preis erhalten haben und andere, z. B. in den Schwellenländern, hoffen, noch sehr viel zu erhalten.
Ein Märchen. Immer mehr erhalten immer weniger, dafür immer weniger immer mehr. Und das wird nicht besser, sondern schlimmer. Warum wohl? Weil so viele “Schreibmaschinenhersteller” überflüssig werden? Wohl nicht…
Flassbeck will diese Auffassung von Wirtschaft ersetzen – er will, wenn man ihn zu Ende denkt, eine „NORMATIV regulierte Weltwirtschaft“.
Was Sie verkünden, ist auch nichts anderes als eine Norm, noch dazu eine nur abstrakt begründete.
Durch Wiederholung wird es allerdings nicht richtiger, Herr Tischer.
Lohnstückkostensenkungen können für einzelne VW sinnvoll sein, insgesamt gibt es dadurch keinen größeren Wohlstand für alle. (Für einige, das ist klar.)
Wenn die veröffentlichte Meinung heute so argumentiert, ändert das auch nichts daran.
Oder skizzieren sie mal. Aber bitte die tatsächliche Veränderung der Steuerquoten berücksichtigen.
Wie sie Flassbeck interpretieren wollen, ist letztlich ihre Sache.
Wichtig ist anderes; was machen Exporteuer ohne Importeure machen, was passiert, wenn alle Exporteure sein wollen (Merkantilismus), wer trägt Verantwortung für Fehler im System Währungsunion, die mit den gegebenen Voraussetzungen nie funktionieren konnte.
… in meiner “Verrückten” Schuldfreien Vollgeldskizze – würden ja bei einer Währungsumwandlung” auch alle Schulden getilgt …
Über derzeitige Umsetzungschancen brauchen wir nicht zu Reden …. Machtfrage!!!, ebenso die Eigentumsverteilungsfrage – Machtfrage!!! ….. alles muss durch die Köpfe – und je fundierter die vorgeschlagenen “Konzepte” um so Gleitfähiger auf dem Weg in die Köpfe……
Oma/Opas kleines Häuschen wäre Schuldenfrei …..
‘tschuldigung @topi, die Währungsunion funktioniert doch. Setzen wir nicht ‘unsere’ Interessen ins Licht, da stehen längst andere und deren werden erreicht.
(Wem nützt es)
Btw. war ein rein rhetorischer Einwurf
ja @aifran, sie hatt dat ja
…auch, daß ‘man’ erst mal an die Köpfe ‘ran’ können muß.
@ wat.
Bunte Knete … Eigentum.
Kommt drauf an. Schauen wir doch mal zurück zur “großen Schwester”, wie sie weißgarnix so liebevoll bezeichnet.
Gewaltige Vermögenskonzentration (oberstes Promille findet man mit 20, oder auch 40 Prozent) und Einkommenskonzentration, niedrigste Unternehmenseinkommen und Vermögensbesteuerung.
Danach starker Anstieg der Besteuerung oben, gleichmäßigere Verteilung der Einkommen und sogar Vermögen.
Bis zur neuerlichen Wende, geistig und moralisch natürlich.
Hier eine Grafik zur Einkommensverteilung..
http://www.onepennysheet.com/wp-content/uploads/2009/09/9-9-09poverty-f1.jpg
Gut, das obere Prozent fänds schlecht und tut alles dagegen.
Weiß ich jetzt nicht, ob das damals anders war.
Dein “Eigentum zuerst” ist aus meiner Sicht nicht zwingend; es hat für Jahrzehnte ganz gut funktioniert, warum nicht wieder.
Und wenn man die Wende nicht zulässt, könnte vielleicht sogar der “sanfte Tod des Rentiers” erfolgen?
Und: Geld ist dabei nicht egal.
Ein radikaler Währungs- und Vermögensschnitt könnte kriegerische Umwege einsparen.
@ wat
“funktioniert doch”
Ach!
Ok, dass die Deutschen griechische Milliarden möglich machen, könnte man als Internationalist auch gut finden.
Nur wieviel kriegt davon der gemeine Grieche?
@ ceteris paradox
>Ein Märchen>
Klar, Milliarden haben sich in der Vergangenheit geirrt, Milliarden werden sich in Zukunft irren.
>Immer mehr erhalten immer weniger, dafür immer weniger immer mehr.>
Ich hatte geschrieben, dass dem Prinzip entsprechend die einen oder anderen in Schwierigkeiten kommen – warum glauben Sie, dass dies z. B. in Deutschland nicht so sein sollte?
Vielleicht schauen Sie einmal über den Tellerrand, z. B. nach Asien.
Es ist ein Prinzip.
Ich begründe es nicht, weil es da nichts zu begründen gibt.
Ich erkläre es lediglich.
@ topi
Das Zweite zuerst.
Es ist schnurzpiepe – es kriegt ‘bei Lichte betrachtet’ weder der gemeine Grieche noch der gemeine Deutsche wirklich was. Und das finde ich nicht gut.
Bin ich Internationalist, weil ich Wirtschaft als das sehe, was es heute darstellt – internationale Wirtschaft?
Es geht nicht Deutsch gegen Griechisch, es geht oben gegen unten. Nen büschen Deutsch gegen Griechisch als ‘Kulturprogramm’ muß hat sein, sonst kriegen es zu viele mit und Divide et impera macht sich dann schwerer.
@ topi
…bis fast an 1970 ging es wohl mit dem Eigentum ‘gut’, weil es nach dem Krieg aufholende Wirtschaft war, da konnten sogar Mitte und Unten noch was abkriegen, allein deshalb aber auch nicht – es gab da noch so etwas wie ein ‘konkurrierendes System’ und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, habe ich vor einiger Zeit gelesen, daß bis ca. 1968 überhaupt nicht klar war, wer ‘Sieger’ wird (war eine westliche Einschätzung! von damals)
Bitte, bitte bei allen wirtschaftlichen Kenntnissen, denkt doch mal so etwas wie ‘historisch konkret’ – also Abläufe, Ereignisse innerhalb der Zeit in der sie ‘stattfanden’.
Ökonomie, noch dazu VoWie, Nationalökonomie ist IMMER politische Ökonomie, ob Du willst oder nicht.
Sanfter Tod des Rentiers, mag ich nicht recht dran ‘glauben’, aber es wird die Zeit zeigen, vermute aber stark, ohne ‘Nachhilfe’ geht da nichts, wenn doch – umso besser.
@ topi
>Lohnstückkostensenkungen können für einzelne VW sinnvoll sein, insgesamt gibt es dadurch keinen größeren Wohlstand für alle.>
Habe ich das Gegenteil behauptet?
Sinnvoll oder nicht sinnvoll, ist nicht mein Thema.
Ich rede nicht wie Volkswirtschaften funktionieren, sondern nach welchen PRINZIPIEN wir Veränderungen in Volkswirtschaften akzeptieren.
>Wie sie Flassbeck interpretieren wollen, ist letztlich ihre Sache.>
Wessen Sache sonst.
>Wichtig ist anderes<
Das ist relativ.
@ Dietmar Tischer
Darf ich zusammenfassen: Ob es sinnvoll ist, ist egal, es geht nur darum, ob wir “praktisch alle” es so akzeptieren?
Wenn etwas nicht sinnvoll ist, ist es nicht sinnvoll.
Und wer das sagt, hat Recht.
Ich denke, praktisch alle Menschen könnten dem zustimmen.
@Tischer
Klar, Milliarden haben sich in der Vergangenheit geirrt, Milliarden werden sich in Zukunft irren.
Wenn Sie mit diesen “Milliarden” Dollars oder Euros meinen, dann haben sie recht. Sonst nicht.
Ich hatte geschrieben, dass dem Prinzip entsprechend die einen oder anderen in Schwierigkeiten kommen – warum glauben Sie, dass dies z. B. in Deutschland nicht so sein sollte?
Weil Sie das aus Ihrem “Prinzip” begründen, das (für womöglich nicht nur) mich irrelevant ist. Ihre theoretischen Rechtfertigungen finden kein praktisches Pendant. Das ist der Punkt.
Vielleicht schauen Sie einmal über den Tellerrand, z. B. nach Asien.
Habe ich geschaut. Da gibt es sehr verschiedenes zu sehen, auch viele Dinge, die mit Ihren Prinzipien schwerlich zu vereinbaren sind.
Hier wäre vielleicht nur der Punkt anzubringen, dass frisch aus der diktatorischen Fron Entlassene der “Tellerwäscherfiktion” Glauben schenken könnten. Aber das entlarvt sich schnell – und immer schneller. Unterm Strich haben wir, wie ich sagte, die Verelendung der meisten und die Bereicherung der wenigsten. Unter welchem Aspekt das funktional oder irgendwie “zwangslogisch” sein soll, kann vermutlich nur ein Zwangscharakter wie der Ihre plausibel finden.
@ wat
verstehe ich nicht.
politische Ökonomie, was denn sonst?
Was ich schrieb, bedeutete: es ist nicht zwingend, was seit etwa 35 Jahren passiert. Bei prinzipiell gleichen Voraussetzungen ging es auch anders, und für “alle” deutlich besser.
Ohne direkt die Eigentumsfrage zu stellen.
Und so lange fas System so weit stabilisierbar ist, erscheint mir die Schaffung eines anderen nicht auf der Tagesordnung.
@ topi
HIER, bei meiner Auseinandersetzung mit Flassbeck geht es in der Tat nicht darum, ob das Prinzip, dem wir folgen sinnvoll IST.
Wir akzeptieren es, weil wir glauben, dass es VORTEILHAFT für uns ist.
Diese Überzeugung findet für die allermeisten Menschen ihre Bestätigung in der Lebenserfahrung.
>Wenn etwas nicht sinnvoll ist, ist es nicht sinnvoll.
Und wer das sagt, hat Recht.>
Ja, aber das ist keine Erkenntnis.
@ ceteris paradox
>Wenn Sie mit diesen “Milliarden” Dollars oder Euros meinen, dann haben sie recht. Sonst nicht.>
O.K. ich hab‘ s verstanden:
Die Menschheit irrt sich permanent. Und weil sie sich irrt, macht sie unbeirrt so weiter ohne sich drum zu scheren, ob es ihr in der überwiegenden Mehrheit einigermaßen gut oder schlecht geht.
>Weil Sie das aus Ihrem “Prinzip” begründen, das (für womöglich nicht nur) mich irrelevant ist. Ihre theoretischen Rechtfertigungen finden kein praktisches Pendant.>
Glaube ich, dass es für Sie irrelevant ist. Dazu sind sie berechtigt, habe keine Probleme damit.
Aber kein praktisches Pendant – kein PRAKTISCHES?
Entweder überschätzen Sie sich gewaltig (wenn Sie meinen, dass – praktisch – nur maßgebend ist, was Sie für relevant halten) oder Sie sind blind (wenn Sie nicht sehen, dass die überwiegende Menschheit dem Prinzip folgt – es durch PRAXIS bestätigt).
>Hier wäre vielleicht nur der Punkt anzubringen, dass frisch aus der diktatorischen Fron Entlassene der “Tellerwäscherfiktion” Glauben schenken könnten.Zwangslogisch>
Wer hat Ihnen denn das eingegeben?
Bringen Sie mich nicht mit einer solchen Begrifflichkeit in Verbindung.
@ ceteris paradox
Sorry, die Hälfte meines Textes ist unterschlagen bzw. verstümmelt worden. Ich versuche es noch einmal. Sie sollen eine verständliche Antwort bekommen.
>Hier wäre vielleicht nur der Punkt anzubringen, dass frisch aus der diktatorischen Fron Entlassene der “Tellerwäscherfiktion” Glauben schenken könnten.Zwangslogisch>
Wer hat Ihnen denn das eingegeben?
Bringen Sie mich nicht mit einer solchen Begrifflichkeit in Verbindung.
@ ceteris paradox
>Hier wäre vielleicht nur der Punkt anzubringen, dass frisch aus der diktatorischen Fron Entlassene der “Tellerwäscherfiktion” Glauben schenken könnten.>
Solche Leute schenken einem System Glauben, das es ihnen erlaubt, z. B. als Tellerwäscher statt mit Betteln ihren Lebensunterhalt zu sichern.
Es nicht schon deshalb Fiktion, weil es nicht ihrem Standard entspricht.
>zwangslogisch>
Wer hat Ihnen denn das eingegeben?
Bringen Sie mich nicht mit einer solchen Begrifflichkeit in Verbindung.
@ topi # 342
Die ‘prinzipiell gleichen Voraussetzungen’. Darum geht’s.
Entscheidende sollte man da nicht von vornherein ausklammern…, sie sind wesentlicher als eingestanden.
So, ich geh nun aber erstmal wieder in die Tretmühle oder ins Hamsterrad.