Die Märke waren ja gestern ganz aus dem Häuschen – angeblich wegen der überraschend hohen “Existing Home Sales” in USA. In einigen amerikanischen Blogs liest man daher schon vom “Rebound” des Eigenheim-Marktes; andere wiederum sind skeptisch, verbinden den Sprung in den Immokäufen eher mit dem Auslaufen einer temporären Steuersubvention.
Hier ein weiterer Chart aus dem aktuellen Flow of Funds der Federal Reserve, der hilft, das Ganze ein wenig im Kontext zu sehen:
Gezeigt werden die Hypotheken-Neuschulden der einzelnen Jahre, wobei der Wert für 2009 nur die ersten beiden Quartale enthält.
Nun beträgt das Verhältnis von Bestandsbauten zu Neubauten im US Immomarkt ungefähr 7:1 – das heißt, dass der Einbruch der Neukredite von in der Spitze 1 Billion USD (2006) nur in untergeordnetem Maß auf das BIP durchgeschlagen hat (wären ansonsten rund 7% gewesen). Aber die spannende Frage natürlich, was die Homebuilders jetzt mit ihren Beständen machen werden: auf das alte Niveau aufstocken? Kann ich mir kaum vorstellen, selbst wenn jetzt die Abverkäufe wieder anziehen sollten. Vermutlich werden sie eher versuchen, ihre Bestände zunächst mal weiter zu reduzieren. Womit dieser Einbruch bei den Hypotheken indirekt trotzdem BIP-wirksam würde. Nehmen wir mal an, das Ganze stabilisiert sich irgendwie auf dem Niveau der 90er-Jahre, so bei 200-300 Milliarden pro Jahr, dann fehlten dem BIP an die 700 Milliarden, d.h. noch immer fast 5%.





















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Hallo @weissgarnix,
Du frägst :
„ > Wie wäre es mit chinesischen Wachstumsmärkten?
Und die wachsen nochmal gleich aus welchem Grund?“
=> … ich glaube, ich weiß die Antwort ! Wäre ja auch noch schöner, wenn ich sie nicht wüsste, denn schliesslich habe ich ja Wirtschaft studiert und in Makro hatte ich sogar eine eins.
… also die Antwort lautet:
= > „Weil die kinesische ReGIERung den Kinesen ab Anfang der 1990’er Jahre erlaubt hat, deutsche Telefonbücher abzutippen und amerikanische Supermärkte mit Barbie- und Ken-Puppen zu beliefern !“ … Habe ich Recht ?? Sicher habe ich das !
= > … aber den zweiten Teil der Frage kann ich ehrlich gesagt noch nicht selber beantworten. Er lautet ja, logisch anknüpfend:
„Wie – um alles in der Welt – konnten die Kinesen FRÜHER – in ihrer über 5.000 jährigen Kultur- und Wirtschaftsgechichte – ihre Wirtschaft betreiben und ihre „Ur-Schuld“ decken ?
Also mit „früher“ meine ich, BEVOR:
… der Wikinger Sven Smoerebröd AMERIKA entdeckt hat,
… der Deutsche Helmut Siemens das TELEFON erfunden hat,
… der Hamburger Bankier Paul Warburg die FED entdeckt hat,
… der der Eton-Primaner und spätere London-City-Boy John M. Keynes die NACHFRAGE erfunden hat ?
… und KEN sich in BARBIE verliebt hat ?
= > … kannst du mir dabei vielleicht weiterhelfen ??
Retroliberalen Gruss,
HG
—————
Disclaimer:
“Keynesianism causes baldness ! ”
Benny-Boy?
http://www.youtube.com/watch?v=-Jgma–0WYU
~ hg ~
Wie – um alles in der Welt – konnten die Kinesen FRÜHER – in ihrer über 5.000 jährigen Kultur- und Wirtschaftsgechichte – ihre Wirtschaft betreiben und ihre „Ur-Schuld“ decken ?
* 1333–1337 große Hungersnot mit 4.000.000 Toten.
* 1876–1879 große Hungersnot in Nordchina mit 11.000.000 Toten.
* 1892–1894 große Hungersnot mit 1.000.000 Toten.
* 1896–1897 große Hungersnot mit 5.000.000 Toten.
* 1920–1921 Hungersnot in Nordchina mit 500.000 Toten.
* 1928–1929 große Hungersnot mit 10.000.000 Toten.
* Die größte Hungersnot in China, und vielleicht der ganzen Weltgeschichte, wurde von 1959–1961 durch den Großen Sprung nach vorn ausgelöst, ein soziales Experiment, dem 30–43 Mio. Menschen zum Opfer fielen.
Hat der Halbaffe noch fragen?
@hg
–>… der Hamburger Bankier Paul Warburg die FED entdeckt hat,”
die Amschel Bauers, Lehmann Brüder mit ihren Schwestern den Goldmännern oder Godmans, loszogen aus dem stinkigen D, um ein und das Alles zu günstigen Konditionen zu schaffen und zu sucken?
Schieben wir einfach mal weg. Aus den Augen aus dem Sinn.
Bevölkerungsentwicklung der Volksrepublik China von 1950-2008
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bev%C3%B6lkerung_China.PNG&filetimestamp=20081122180448
@Vorgangsbemerkungen
Das Wort China fällt nicht einmal bei weissgarnix.
Worüber diskutieren Sie hier?
@Schmeichler: Das ist so eine Unart, auf Threads in anderen Foren zu verweisen, ohne hier einen Bezug herzustellen.
Siehe hier: http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=137235
Als Nachtwandler ist es bekanntlich mein Metier, von Dach zu Dach zu springen. Immobilien und ihr Bezug zum BIP und dessen wiederum (system)-relevanter Bezug zur Prozentrechnung gehören für mich deshalb zur Feinschmeckerei. Bei einer kürzlichen Studienreise durch die Südstaaten trat ich fehl. Ich sprang auf etwas nachgiebig-gleitend Schräges (nein, nicht das Inlandsprodukt) und verletzte mich an einem Hering.
Die Bewohner des Zeltes und viele Nachbarn in jener Stadt hatten Spaß mit mir und ich verbrauchte infolgedessen in gefühlt BIP-wirksamer Größenordnung
Mull.
Ergebnisoffen Weiterrechnen!
@D aus DD
Und die Häuser die verfaulen weil das Wohnen nicht mehr Lohnt…
Irgendwie muss man ja auf die 1:7 Quote kommen.
Na, dazu passt das hier:
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:ifo-index-und-bip-wachstum-gute-gruende-fuer-einen-breiten-aufschwung/50041649.html
@Ham
An die Grafik habe ich auch gedacht!
@Nanuk
Ich denke gerade an unsere “ruhmreiche”, europäische Geschichte ….. mittelalterliche Pest, Dreißigjähriger Krieg, Napoleonische Kriege, WK I, WK II – um nur die zu nennen!
http://www.youtube.com/watch?v=PxymwN7nYQQ
Ja, 10 % mehr Häuser verkauft. Gestern. Zu 10 % niedrigeren Preisen. Case Shiller. Heute. Macht unter dem Strich eine richtig schön solide stabile Null. Wohl wahr. Und genauso solide, wie so ziemlich jede andere der hüben wie drüben aufgemotzten Konjunkturzahlen.
Aber die Aussichten… ab Jahreswechsel leider wieder nicht so gut. Die Rezession wäre vorbei, tönt es auf allen Kanälen. Bedeutet, die Inflation zöge an ? Dann würde Geiz geil. Purer Undank dafür, dass sie die Welt mit ihren Blüten namens Dollar versorgen. Das Scheingeschäft soll ihnen in den vergangenen Jahren rund eine Billion in die Kassen gespült haben. Hedonistisch betrachtet frieren und hungern die Amis nicht, Konsumentenvertrauen in Butter, Börsen im Himmel, weiter so Obama, solange die Böcke im Garten für Ordnung sorgen, kann in den Weinstuben der Gogmans gefeiert werden.
Und dieses Jahr kaufen uns die Chinesen das Gold weg. Nachdem sie vergangenes Jahr die Milch weggetrunken und jeden Tropfen Erdöl aufgesaugt haben. Weiter so, irgend was braucht man ja, um den Kaufkraftverlust des Geldes, gemeinhin die Inflation, zu kaschieren. Aber die Zinsen sind doch Null ? Tja, wohl wahr, aber sonst wären die Banken sofort bankrott. Dann wäre der Wert von Aktien und Gold ziemlich beschränkt. Erstere wären nicht mal zum Heizen gut, weil nur Zahlen auf einem Rechner und letzteres könnte das Herz erwärmen, mehr aber nicht.
Nehmen wir mal an, das Ganze stabilisiert sich irgendwie auf dem Niveau der 90er-Jahre, so bei 200-300 Milliarden pro Jahr, dann fehlten dem BIP an die 700 Milliarden, d.h. noch immer fast 5%
Na und, war doch in den 90ern auch kein Problem
Egal ob jetzt oder später – es müsste doch für jeden noch so durchgeknallten Volkswirt irgendwie begreifbar sein, dass sich nicht alle Probleme der Welt ewiglich in allg. Wirtschaftswachstum verstecken lassen.
@Peterle
Mußt du nicht mir sagen, sondern den vielen, arbeitslosen Menschen, die dann auf der Straße stehen, und Schilder in die Höhe halten und böse Parolen schreien und so…
Gibt es dazu eigentlich quantitative Untersuchungen ab welchem Maß an Privilegien-Bias die Fackeln und Mistgabeln so üblicherweise zum Einsatz kommen?
Was heißt denn das bitte,wenn die Werte im Jahr 08 und 09 im negativen Breich liegen?!
Werden ie Hypotheken zurück bezahlt und keine neue aufgenommen?!!
Gruß
@Peterle
Gibt es dazu eigentlich quantitative Untersuchungen ab welchem Maß an Privilegien-Bias die Fackeln und Mistgabeln so üblicherweise zum Einsatz kommen?
Yep. Unter 800 kcal/d