Diese Seite aus der Ausgabe des Wallstreet-Journals von vorgestern wollte ich Euch nicht vorenthalten: Ein Bericht über die sich ausweitende Hungerkrise in den USA, umrahmt von Werbeanzeigen Marke “Extrafein”: Tiffany, Netjets, Jaguar, Versace… arm und reich also im wahrsten Sinne des Wortes nebeneinander. Nicht, dass ich glaube, dass sich dabei irgendjemand was gedacht hat – vermutlich nichts weiter als reiner Zufall. Hinterlässt aber trotzdem einen recht schrägen Eindruck, finde ich.





















{ 165 comments… read them below or add one }
Und Pflaumen die verfaulen weil das Pfücken nicht mehr lohnt glücklich ist wer das vergisst…
http://tinyurl.com/y9z5gde
Witz komm raus du bist umzingelt…
Das System funktioniert hervorragend. 50 Millionen hungern in Gottes eigenem Land.
(Die sind doch nur zu faul zum Arbeiten.)
Wo bleiben denn jetzt die Systemapologeten?
@Besserwisser
Das frag ich mich dann auch immer…
an alle Wirtschaftsexperten.
http://www.youtube.com/watch?v=9RYXBG3LOgE
@ wsgn
>Ein Bericht über die sich ausweitende Hungerkrise in den USA …>
Hungerkrise in Afrika – ja.
Aber welche Hungerkrise in USA?
Ich lese „Request“.
In USA darf man verlangen und – im vorliegenden Fall – ist die Reaktion erhält.
Schlimm genug, keine Frage, aber trotzdem die Kirche im Dorf lassen.
@Tischer du hast darum gebettelt öhm requested…
http://www.youtube.com/watch?v=RqCsq1B9CWc
@Dietmar Tischer
>Aber welche Hungerkrise in USA?
Sie und ich mögen das nicht so sehen, aber die 15% der US Haushalte, um die es in dieser Studie geht, vielleicht ja schon, oder?
Wirklich traurig was das gerade über dem Teich passiert. Die Menschen, die am wenigsten für die Krise können, müssen nun leiden. Ein Freund aus den Staaten hat mir schon von diesen Zuständen berichtet und wir können wirklich hoffen, dass es die Mittelschicht hier bei uns nicht genauso trifft, falls wirklich alles so schlimm wird wie alle immer behaupten.
Grüße
Anne
@ wsgn
Wir wissen beide, was wir meinen – Sie, was ich meine, ich was Sie meinen.
Und wir sind uns sicher auch einig, dass wir mit keinem der Betroffenen eine Diskussion darüber anzetteln würden, ob das OBJEKTIV eine Hungerkrise ist oder nicht.
#9
Systemapologeten unter sich?
Beide wissen, was sie meinen.
Tischer, du redest Quark.
Wie in den Elendsvierteln der Dritten Welt, legen Arme in den USA immer häufiger die Toten einfach auf die Straße.
http://www.rp-online.de/hps/client/opinio/public/pjsub/production_long.hbs?hxmain_object_id=PJSUB::ARTICLE::528831&hxmain_category=pjsub::opinio::/wirtschaft___soziales/geld
Anne #9
„wir können wirklich hoffen, dass es die Mittelschicht hier bei uns nicht genauso trifft, falls wirklich alles so schlimm wird wie alle immer behaupten.“
Und die Unterschichten?
Das wird wohl keineswegs auf die USA beschränkt sein. Osteuropa ist weniger weit entfernt. In Rußland haben die Kinder zur “Rußlandkrise”, die ebenso, wie die jetzige gemacht war, auf Müllkippen nach Eßbarem gesucht. Da gab es keine Heilsarmee. Das ist die wirklich dreckige Fratze, insbesondere der westlichen Regierungen. Von den “Wirtschaftsmächten” Indien, Brasilien und China ganz zu schweigen. Pakistan, Irak und Afghanistan wage ich kaum zu nennen.
Und das ist nur die Spitze des Eisberges. Zweifelsfrei gibt es Besseres und Sinnvolleres mit Geld zu tun, als Banken zu retten. Oder hiesige Agrarkonzerne zu subventionieren. Und Monsanto kann ich mir ach nicht verkneifen. Ein weites Feld…
Pfui Deibel für diesen Kommentar.
Das ist die wirklich dreckige Fratze, insbesondere der westlichen Regierungen.
Jo, genau. Es wurde von der CDU angeordnet den Reichtum des Landes von ca. 20 Leuten im europäischen Fußball und auf Luxuswerften zu verballern…
Den Link hier gibts auch gratis:
http://www.lyricsfreak.com/s/stevie+wonder/village+ghetto+land_20131920.html
und ist schon aus den 70ern.
Und ich zitier mal sogar ein Stückchen daraus
Families buying dog food now
Starvation roams the streets
Babies die before they’re born
Denn der Stevie der ist kein Dummer und der hat schon
genau gewusst warum er Obama unterstützt.
Und die, die unterstellen, daß das alles bei der Freihei.
mit dabei ist und das die Amerikaner das schon nicht so
schlimm finden und das doch jedem geholfen wird und
schon keiner so richtig hungern muß und das Hundefutter ja
auch satt macht, denen übersetz ich das auch gerne noch mal.
Der Herr Tischer, der ist natürlich auch kein Dummer und
der ist auch kein Troll, darum finde ich das blöd, daß
der hier immer so angemacht wird.
Herr Tischer sitzt halt einfach recht warm und gemütlich
und man sollte ihm viel mehr Argumente entgegenhalten.
Natürlich auch Youtube, wegen mir, aber doch lieber ein
paar harte Fakten: Hunger, Zerstörung der Quartiere,
Kriminalität, Kindersterblichkeit, Ghettos, all sowas..
… kommt da vielleicht etwas herangekrochen, etwa grauenhaftes – den Atem stockend machendes?
Noch helfen die “Gated Communitys” – aber ob da drin wirklich platz ist für alle die meinen dazuzugehören? (Mauernbauer die Wachstumsbranche – Kaufen, Kaufen, Kaufen!!!)
http://www.youtube.com/watch?v=XhqnJwn0jro&feature=player_embedded
@aifran
Das heist wachstums Brache achten sie bitte auf ihre Sprache…
Na, da das hier schon ein Musikfestival wird, haben wir auch noch eine Innenansicht:
http://www.youtube.com/watch?v=Gby4jMQscnQ&feature=related
Nanuk 17
… “Brache” noch … aber nicht mehr lange
Wenn ich das Wort “Hungerkrise” schon lese, dann frag ich mich, ob Hunger eine Krise sein kann.
Es ist eine Versorgungskrise, mit was für Mitteln die man Stoppen kann, da gibt es mehrere Wege.
Aber die Zahl der Betroffenen: 50 Millionen, das ist schon bedenklich. Naja, wenigstens sind die noch bewaffnet.
Das sind mehr wie die ganzen Erwerbstätigen in diesem ach so reichen Land, welches sich auch ca. 2,6 Millionen Kinder unter der “Armutsgrenze” leisten kann.
Achso, achja, wo wir gerade dabei sind, Herr Tischer:
Wollen Sie nicht angesichts dieses Themas nochmal Ihre Auffassung zum “Widerspruch” erläutern? Keine Angst, hier hungert (noch) keiner, und wenn doch: Er kann Ihnen ja nix tun, Sie also nicht etwa mit einer Dose Hundefutter am Kopf treffen – was dann wirklich ein arger Widerspruch wäre – ist ja nur’n Blog hier…
Also hungern dürfte den Amis nix Schaden.. die meisten sind eh übergewichtig!
Toll @ Norbert Rösner – und die, die es nicht sind, die sollen es gefälligst, weil sie eh nichts tun, oder wie?
Ist nicht Ihre Kundschaft, klar, nicht einmal (mehr) potentiell, die haben ja nichts mehr, würden also nicht einmal ihren Grabstein bei Ihnen bestellen…
Heißer Tip – das kann auch hierher kommen und das werden immer mehr, könnten ihre Kunden sein – und wenn’s ganz blöd kommt, trifft es Sie nicht nur beim dem Verkauf der Steine persönlich.
Hunger im Land des Überflusses
Besonders Kinder sind betroffen
Unter den Betroffenen seien auch 16,7 Millionen Kinder – 4,3 Millionen mehr als 2007. US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack sagte voraus, dass die Zahl in diesem Jahr wegen der Wirtschaftkrise noch weiter zunehmen werde. Die Arbeitslosenquote ist in den USA rapide von 4,9 Prozent Ende 2007 auf den heutigen Stand von 10,2 Prozent angestiegen. Die USA müssten sich nun ernsthaft um dieses Problem kümmern, sagte Vilsack weiter und stellte eine Erhöhung des Etats für Ernährungsprogramme um eine Milliarde US-Dollar in Aussicht.
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4901212,00.html
1 Mrd. USD : 50 Mio. Bedürftige = 20 USD/Person : 365 Tage = 5,5 Cent/Person + Tag
Allerdings berechnet auf Stand 2008.
Wieviel Cents sind es 2010?
Der SPIEGEL (14.6.2008) berichtete über die Situation in New York:
„Einer am Freitag veröffentlichten Studie der New York Food Bank zufolge fiel es im vergangenen Jahr 3,1 Millionen New Yorkern schwer, das nötige Geld für Essen aufzubringen – das waren 40 Prozent der Einwohner.
Vor allem die Preisexplosion bei Lebensmitteln hat den Autoren zufolge dazu beigetragen, dass diese Zahl seit 2003 um 52 Prozent gestiegen sei.“
dazu der Link:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,559673,00.html
Wie ticken die Amis wirklich ? 6 Videos, weiter unten
http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=238#238
@ lemming
Wenn Sie und andere nichts begreifen, muss ich auch nichts (nochmal) erläutern.
Kontraste
die armen Reichen in Kuweit … rufen um Hilfe
Streit um Luxus-Kredite in Kuwait
18. November 2009 | 13:23 | | apa/dpa
Im Golf-Emirat Kuwait geben zahlreiche Familien mehr Geld für Geländewagen, Luxus-Reisen und Designermode aus, als sie auf dem Bankkonto haben. Jetzt wollen sie, dass der Staat ihre Kredite übernimmt. Doch die Regierung, die dem Herrscherhaus nahesteht, weigert sich bisher, was in der Petrodollar-Monarchie eine heftige Konfrontation zwischen dem Parlament und den Ministern ausgelöst hat.
http://www.salzburg.com/online/ticker/aktuell/Streit-um-Luxus-Kredite-in-Kuwait.html?article=eGMmOI8V5UscKUCB4dPrzmWZAzijnd0Kk4viZHO&img=&text=&mode=
Ach doch Herr Tischer,
hier sind ganz viele die begreifen wollen und sich nicht
immer mit den ganz billigen rhetorischen Trick abspeisen
lassen mögen wie z.B. “In Afrika da ist Hungenkrise” oder
auch: Im Nachbardorf sind die Kartoffeln kleiner und im
Nachbarwald sind die Wölfe noch viel größer und gefährlicher.
Obwohl das ja üblich ist, das man in so Blogs und Foren
seine Meinung nicht mehr ändert, habe ich immer den
Eindruck, daß Sie eventuell vorhandene andere Sichtweisen
gar nicht mal erst zur Kenntnis nehmen wollen.
Ich gehöre auch zu denen, die glauben, daß solche Sachen
immer erst in den USA anfangen, sich aber dann relativ
schnell ausbreiten. Die derzeitige Aussicht gefällt mir
in dem Zusammenhang halt nicht so.
Empathie – Schwäche
Wer legt die Grenze fest ?
Ach Tischer!
in Bericht über die sich ausweitende Hungerkrise in den USA, umrahmt von Werbeanzeigen Marke “Extrafein”: Tiffany, Netjets, Jaguar, Versace… arm und reich also im wahrsten Sinne des Wortes nebeneinander.
Die stehen halt nur so da, nebeneinander. Widerspruch? Wo ist hier ein Widerspruch? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, ist das nur ein zufälliges Nebeneinander. Alles in bester Ordnung – die einen hungern, die andern haben die Wahl zwischen Netjet und Jaguar.
So ist die Welt, die keine Widersprüche kennt und doch an ihnen zugrunde geht.
Die reine Wahrheit …
http://www.youtube.com/watch?v=MT0e2XMtV3U&NR=1
@ It’s magic
>… mit den ganz billigen rhetorischen Trick abspeisen
lassen mögen wie z.B. “In Afrika da ist Hungenkrise” oder
auch: Im Nachbardorf sind die Kartoffeln kleiner und im
Nachbarwald sind die Wölfe noch viel größer und gefährlicher.>
In Afrika eine Hungerkrise, im Nachbardorf die Kartoffeln kleiner und im Nachbarwald die Wölfe viel größer und gefährlicher – entweder ist das so oder es ist nicht so.
Was hat das mit Rhetorik , Tricks und billig zu tun?
Nehmen Sie mal an einem Rhetorik-Seminar teil, um zu erkennen wie billig Sie hier antreten.
>… habe ich immer den Eindruck, daß Sie eventuell vorhandene andere Sichtweisen gar nicht mal erst zur Kenntnis nehmen wollen.>
Fragen Sie sich einmal, wie Sie sich Ihre Eindrücke bilden.
Ich habe z. B. Engels zur Kenntnis genommen, also die Sichtweise der anderen.
Allerdings habe ich nicht nachgeplappert, sondern einmal gefragt, wie er zu der Existenzbehauptung eines realen Widerspruchs gekommen ist.
Warum sollte ich meine Meinung ändern, wenn mir darauf immer nur in Varianten erzählt wird, dass es diesen Widerspruch eben gibt?
@ lemming # 30
>Die stehen halt nur so da, nebeneinander. Widerspruch? Wo ist hier ein Widerspruch?>
Bravo, es dämmert.
>Alles in bester Ordnung – die einen hungern, die andern haben die Wahl zwischen Netjet und Jaguar.>
Wer hat gesagt, dass alles in bester Ordnung ist?
Ich habe jedenfalls „schlimm genug“ gesagt.
>So ist die Welt, die keine Widersprüche kennt …>
Leider so.
Wie wäre sie denn, wenn sie Widersprüche kennen würde?
@all
ziemlich abenteuerlich, wie hier auf D.Tischers Postings reagiert wird. Die Kirche im Dorf zu lassen, wie Tischer anmahnt, gebietet schlicht die intellektuelle Redlichkeit und der Anstand. Wer die Verhältnisse in den USA mit den gleichen Begriffen beschreibt wie die Verhältnisse in den Elendsregionen der failed states dieser Welt, der verhöhnt diejenigen, die dort leben müssen.
Die Seite aus dem WSJ ist im Übrigen ein hervorragendes Beispiel für Formen der Kritik, die funktionieren (ob nun intendiert oder zufällig). Es kommt nämlich überhaupt nicht darauf an, sich zu empören und “dreckige Fratzen” zu beschwören. Es reicht, die Fakten zusammen zu stellen. Sie sprechen für sich (und bedürfen keiner Deutung als Ausdruck von ‘Widersprüchen’). Jede/r Verständige zieht seine/ihre Schlüsse aus so etwas. Und ich gehe jede Wette ein, dass die Werbeabteilungen von Jaguar, Versace et al. alles andere als amused waren über dieses ‘Werbeumfeld’.
Widerspruch, wieso? Die Armen finanzieren die Reichen. Wäre dem nicht so, gäbe es keine Armen, denn Mutter Natur bietet jedem genug für ein erträgliches Dasein ohne Armut.
Warum also sehen die Reichen nicht, dass ihr Überfluss die Not der Mitmenschen ist? Wieso merken die Reichen nicht, dass sie ihre heilige Nation, auf die sie täglich schwören, mit Füssen treten?
Haben die Reichen vergessen, dass erst Dank Reagan/Thatcher ihr Reichtum ins Unermessliche stieg? Haben die Reichen vergessen, dass ihre Väter und Mütter vor Reagan/Thatcher mit Steuersätzen von 70 bis 92% auch gut gelebt haben? Das zu Zeiten dieser “unmenschlichen” Steuersätze Amerika insgesamt menschlich viel erfreulicher war?
Warum hat Obama solche Angst vorm großen Geld? Ist das Schwert des Staates so stumpf geworden?
@all
Positionen, wie jene von Tischer und Morph, wollen suggerieren, dass es in God´s own country keine wirkliche Armut, kein wirkliches Elend und keinen wirklichen Hunger gibt.
Fakt ist, dass es in den USA keinen mit Europa vergleichbaren Sozialstaat gibt. Für gesunde, arbeitsfähige Menschen ist die Sozialhilfe auf 2 Jahre begrenzt (bei mehrmaliger Inanspruchnahme auf 5 Jahre insgesamt).
Für die armen, hungernden und in Elend lebenden Menschen ist es gleich, ob sie in einer armen oder reichen Gesellschaft leben.
Auch in den USA suchen Menschen in Abfallbehältern oder Mülltonnen nach Essbarem. Das habe ich mit eigenen Augen gesehen.
Oder meinen Tischer und Morph, dass amerikanischer Müll besser ist und besser schmeckt als „in den Elendsregionen der failed states dieser Welt“?
Die einzig relvante Frage ist: Hat man den politisch Handelnden auf
dieser immer kleiner werdenden Welt Augen, Ohren, Hirn und Herz
entfernt und wir haben es nur nicht bemerkt?
Wie lautet die Antwort? Das Geld ist stärker als alles andere auf
dieser Welt! Als ALLES!!!
Die Wahrheit ist schlicht und einfach. DAS ist Kapitalismus! Und
wenn die Spieler dieses Kapitalismus einmal eine gewisse Größe
überschritten haben, dann ist eine ( friedliche) Umkehr nicht mehr
möglich. Die letzte Blase hat es gezeigt. Es ist soweit! Die Macht des
Kapitals ist grösser als die der politisch Verantwortlichen!
Deshalb ist eine weitere Fixierung auf Politiker sinnlos! Die werden
es nicht mehr umkehren können, selbst wenn sie wollten. Oder
meint jemand mit Marionetten noch etwas bereden zu können?
Die Politiker haben es ja schon gemerkt und haben reagiert. Und
zwar dergestalt das jeder “Widerstand” gegen den Monetarismus
nicht nur aufgegeben, sondern sogar noch als DAS Zukunftsmodell
propagiert wird! Die wenigen “Aufrechten” die noch Eier in der
Hose haben, werden kaum gehört und wenn es das Internet nicht
gäbe, würden sie komplett untergehen…
Die Armut und der Umgang mit der Natur in dieser Welt ist ein
Fanal des Wahnsinns! Ein Menetekel dessen sich die Menschheit
eigentlich schämen müsste! Das auf dieser Welt Menschen
verhungern ist nicht nur zutiefst inhuman sondern auch völlig
unnötig. Es ist für alle genug da!
ES IST NUR EINE FRAGE DER VERTEILUNG!!!
Mehr nicht. Wie wird diese Gier und dieser sich immer schneller
zusammenziehende Reichtum bei immer weniger Menschen
enden? Das ist die Frage. Mal sehen…
@ Nicht an Tischer
Das Geschwätz ist immer das gleiche: Betroffenheit heucheln und nicht mal im Ansatz wissen was ARMUT ist.
Und dann gibt es noch diejenigen, die versuchen, die Diskussionshoheit über ein Thema zu kriegen, das sie nicht verstehen!
Und der Rest beschäftigt sich damit, Nebensächlichkeiten als DAS wesentliche Thema hinzustellen!
———-
Es gibt hier in diesem Blog NIEMAND, der weiß, was absolute Armut ist!
Es gibt offenbar nur Diskussionshyänen, die ihren Scheißdreck überall auskippen wollen.
Technik: Thema aufgreifen, verfremden und sofort die eigene Ideologie raushängen lassen (am besten verkappt). Billig. (Nicht im Sinne von GERECHT.)
————-
Kritik an WEISSGARNIX: Das Einsammeln von Blogbeiträgen mit Empörungshäppchen ist nicht dazu geeignet, um sachliche Diskussionen zu erzeugen! Und auch nicht, um diesen Blog so zu halten, wie er mal war.
Wenn die Karawane vorbeigezogen ist, kann auch zu I=S was Sinnvolles geschrieben werden. Kann sein, daß DAS die eigentliche Intention dieses Blogs war.
———–
Der versammelte Selbstbefindlichkeitsquatsch seit dem roten Oktober ist KEINE Motivation mehr (Hirschel /T. mal ausgenommen)!
———–
Ach so:
@ Schinken
EINE definitive Position und schon kann man nicht mehr rumkotzen, wie es beliebt! Denn dann müßte man ja auch mal Farbe beziehen. Aber schöner ist ohne!
@ Kritiker des Unverbindlichen
VERTEIL doch mal, was du eigentlich sagen willst!
@ 21
“Ihre Auffassung zum Widerspruch”
Ganz einfach:
Den Widerspruch gibt es in der Theorie.
Die Praxis kümmert sich nicht darum!
Zeigt das, dass die Kluft zwischen arm und reich doch nicht so groß ist?!
41
Die ist noch viel größer, als du es dir vorstellen kannst!
Was nützt das Jammern und Klagen? Hat es nicht der Markt so gerichtet? Wollen wir uns Wissen anmassen (Hayek hat davor gewarnt!), das wir nicht haben? So fügen wir uns am besten den Ratschlüssen des Marktes, auch wenn wir sie nicht verstehen können oder sogar grässlich finden. Kennen wir das nicht alle schon aus der Kirche?
Und noch etwas. Eigentlich schont Dietmar Tischer uns mit seinem mässigen Appell, die Kirche im Dorf zu lassen. Die Hardcore-Marktisten sind auf der Suche danach, wie in diesen Verhältnissen schlüssig dargelegt werden kann, dass sie nicht auf den Markt, sondern vielmehr auf die immer stattfindenden staatlichen Eingriffe in das Marktgeschehen zurückzuführen sind.
Und da ist etwas dran: Würden die Hungernden nicht durch staatliche Eingriffe in die marktgerechte Verteilung der Lebensmittel alimentiert, dann gäbe es gar nicht so viele Hungernde. Dann hätten wir doch vielleicht längst eine biologische, markt-endogene Markträumung oder wenigstens die Entwicklung dahin beobachten können.
Der Markt versagt nicht.
“Reich und arm nebeneinander”
Well, that’s capitalism, and we like it, don’t we?
Es gibt ja keine Grenzen mehr:
im neuen Michael Moore – Film wird von Firmen berichtet, die Lebensversicherungen auf ihre Angestellte ohne deren Wissen abschliessen – und wo die Manager vor der Kamera dann über “die schlechte Mortalitätsrate in ihrer Firma” klagen…bitte nicht persönlich nehmen, lieber Mitarbeiter!
Naja, ist halt leider Michael Moore, aber er versichert, er habe diesesmal für jede Behauptung 3 unabhängige Quellen.
Ich bin ja moralisch mittlerweile auch etwas desorientiert. Ist das jetzt eigentlich verwerflich, was diese Firmen da machen, oder nicht, “ja weil niemand einen Schaden hat”?
Das ist doch aber alles schon in der Definition des Kapitalismus verankert. Und im fortgeschrittenen Kapitalismus/ Imperialismus sowieso. Da herrscht das Wolfsgesetz: entweder fressen oder gefressen werden. Alles strebt nach Geld, was gleichbedeutend mit Macht ist, je mehr Geld da ist, umso größer die Macht. Deshalb wird von jedermann versucht, egal ob Bankräuber, Manager od. Normalo usw. versucht davon soviel wie möglich für sich selber zu ergattern, um die eigenen Position zu festigen. Ja sie gar zu manifestieren, um nicht irgendwann zu den Verlierern zu gehören. Geld regiert die Welt. Und wie kommt man zu Geld. Nur in dem man andere Menschen betrügt, sie ausbeutet etc. Den „guten“ Kapitaleigner, Firmenbesitzer kann es nicht mehr geben, weil er sobald er nicht mehr versucht auszubeuten, selber unter geht.
Die Reichen bilden sich ein, der Reichtum stünde ihnen zu. Und ich finde es ganz schlimm, wenn sie ihn auch noch im Fernsehen/Medien „ausstellen“. Noch schlimmer sind die „Wohltätigkeitsbälle“, bei denen sie sich ihr ruhiges Gewissen erkaufen.
Leider, leider wurde nicht aufgepasst, so dass die jetzigen Regierungen überhaupt nichts mehr ausrichten können und vielleicht auch wollen, weil sie auch nur von gewissen Leuten mit Kohle gesteuert werden. Da ist kein Spielraum mehr. Schade, dass das so wenige im Moment begreifen.
Deshalb ist es gut, wenn hier diese Themen angesprochen werden. In unseren gesamten Medien läuft ja da kaum noch was.
Wunderbar wie die Pflaumen verfaulen…
aber keine sorge Morgen haben wir das alle wieder vergessen…
Da ist der Kapitalismuss äusserst effizient.Wenn man sich erstmal nen Diamant Ring gekauft hat dann vergisst man auch die Hungernden…
http://www.youtube.com/watch?v=okd3hLlvvLw
Imagine this is the world we are living in…and i say it sucks.
http://www.youtube.com/watch?v=EU-iDDEOP0k
Zusammenfassung
Die Reichen werden immer reicher, weil sie so fleißig sind.
Die Armen immer ärmer, weil sie faul sind.
Das ist doch die Wahrheit.
Alle die, welche das anders sehen, sind blind.
@ Dietmar Tischer
Ich versuche herauszufinden, von welcher Warte aus Sie kommentieren. Die Kirche im Dorf lassen heißt doch wohl, die Kirche ist im Dorf. Vielleicht brauche ich nur eine Taschenlampe, um Ihren Standpunkt aufzuspüren? Können Sie helfen?
@Tischer und Konsorten
Ist das hier ein Block für verbalen Durchfall?
Oh schon wieder ein Liberaler der zum Faschisten wird wunderbar…
Sum sum sum…Bienchen sum herum…
http://www.youtube.com/watch?v=Kxwrg_o8i5w
Na das hat mich jetzt schon mehr beeindruckt.
Argumente über die ich nachdenken kann und die
nicht die Person anranzen. Danke
Bei der Betrachtung der Faktoreinkommen der
Weltwirtschaftlichen Gesamtrechnung, könnte
man durchaus auf dumme Gedanken kommen.
Während die einen wenn sie nicht bei Madoff
oder Kiener eingestiegen sind, schon durchaus
wieder fröhliche Gutschriften sehen, wird auf
der anderen Seite einfach die Zahl der Hungernden
um 50 oder 100 Millionen höher.
(Große Zahlen machen uns ja jetzt keine Angst mehr)
Und das hat nix miteinander zu tun.
Ganz gewiss nicht, man nennt es Karma, Markt
Kaste, Freihei. was auch immer.
#enigma
Das ist völlig absolut richtig. Keiner hier
hat so richtig Ahnung was echte Armut ist.
Ich bin ja schon was älter und vielleicht auf
dem völlig falschen Dampfer aber:
Ich hatte mal gehofft, das es einen Weg gäbe
wie immer mehr Leute aus der Armut rauskommen,
es sieht aber so aus, als ob noch viel mehr
hinein sollten.
#Dietmar Tischer
Ich verstehe schon was sie meinen und stehe auch
Ihrer Vorstellung gar nicht so entgegen wie Sie
vielleicht jetzt glauben müssen. Ich wills aber
probieren, daß wir uns über Richtig und Falsch
auseinandersetzen und nicht über Gut und Böse.
Ich versuche das halt jetzt mal mit einer weniger
elaborierten und mehr unmittelbaren Sprache.
Im direkten Gespräch hat es schon sehr genutzt.
Hier weiß ich noch nicht.
Dabei ist Essen momentan doch günstig wie nie…
http://failblog.files.wordpress.com/2009/11/epic-fail-coupon-fail.jpg
the last “bail-out” …..
….. coming next ….. !
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=12154
@unwissender
“Es ist der kalte, berechnende Haß gegen Recht, Gesittung und Ordnung, es ist der Neid der Asozialen, die Zerstörungswut total negativer Elemente, die ihre kriminelle Einstellung zur Gesellschaft mit politischen Motiven tarnen.”
http://www.liberale.de/
ein Paradigmenwechsel wirbelt eine Menge Staub auf, geht mit gewaltigem “Gekläffe” einher
oder
Pawlowsche “Hunde” erfahren solche zu sein und lernen Kübler Ross kennen (Phasenmodell)
zum teil auch hier im Blog recht gut beobachtbar
(der “Nichtkonditionierte” hebe den ersten Stein)
@geknackte Chiffriermaschine
Worum geht es bei der Diskussion in diesem Blog?
Es ist eine Diskussion zwischen Mittelschichtlern.
Den einen geht es noch gut oder sehr gut (wie z.B. WGN), andere haben Angst vor dem Abstieg der Mittelschichten (wie z.B. Anne), andere gehörten früher zu den Mittelschichten und sind – trotz guter oder bester Qualifikation – inzwischen bei den Unterschichten gelandet.
Meine Argumentation geht dahin, dass jene Teile der Mittelschichten die nach wie vor ihre Hoffnung auf einen Wirtschaftsaufschwung IM Kapitalismus setzen, aufs falsche Pferd setzen.
Meine Prognose: Immer größere Teile der Mittelschichten werden Schritt für Schritt nach unten driften.
M.E. ist daher – von z.B. Anne – völlig begründet.
Ein Teil der Kommentatoren – wie z.B. Tischer – sieht dies – aus welchen Gründen auch immer – anders.
Natürlich ist der der Kapitalismus als Herrschafts- und Ausbeutungssystem (noch) nicht in der Krise. Die Kapitalisten sind es schon gar nicht. Im Gegenteil, die werden nach wie vor immer reicher und reicher.
Real in der Krisen sind jene Teile der lohnarbeitenden und dienstleistenden Schichten, welche bereits in der Armut gelandet sind oder von Armut (Arbeitslosigkeit, Bankrott) bedroht sind.
Der „Widerspruch“, der den Kapitalismus in die Krise bringen kann oder könnte, ist nicht primär ökonomischer, sondern politischer Natur.
Die Krise des Kapitalismus ist dann gesellschaftliche Realität, wenn die Menschen ein anderes System wollen.
Wenn immer größere Teile der Mittelschichten bei den Unterschichten landen werden, dann liegt die Vermutung bzw. Erwartung nahe, dass es zu einem Umdenken kommt bzw. kommen kann.
Bislang beherrscht nach wie vor die kapitalistische Ideologie mit ihren Hoffnungen auf einen Aufschwung – bis auf Minderheiten – die Gehirne der Mittelschichten.
Nach wie vor hoffen sie, dass es die anderen trifft und nicht sie.
Wir werden sehen …
Korrektur:
M.E. ist daher die Angst der Mittelschichten vor dem Abstieg – von z.B. Anne – völlig begründet.
Ich würde eher sagen, der Widerspruch im Kapitalismus, ist der dass er sich selber sein eigenes Grab schaufelt. Zwangsläufig, aus den vielen genannten Gründen, werden die Reichen, welche in der Minderzahl sind immer reicher und die Armen, die die Mehrzahl bilden immer ärmer. Damit werden aber die Absatzmärkte immer kleiner bzw. die Nachfrage bricht ein. Obwohl immer mehr produziert werden kann. Die Überproduktion löst die Krisen aus. Selbst wenn ein Krieg wie früher so oft dbzgl. Abhilfe schaffen könnte, würden dabei die begrenzten Ressourcen der Erde dermaßen verschwendet werden, dass es sich anschließend nicht mehr lohnen würde, hier auf der zu Erde zu leben, auch für die Reichen nicht. Und wenn dieser unüberwindbare Widerspruch nicht kapiert wird, bevor es zu spät ist, dann sehe ich nur noch schwarz, für alle, nicht nur für die Unter- und Mittelschicht!
@Goldkind #58
„Selbst wenn ein Krieg wie früher so oft dbzgl. Abhilfe schaffen könnte, würden dabei die begrenzten Ressourcen der Erde dermaßen verschwendet werden, dass es sich anschließend nicht mehr lohnen würde, hier auf der zu Erde zu leben, auch für die Reichen nicht.
Langfristig kann bzw. mag das so kommen.
Aber es kümmert 99,9% der Reichen nicht.
Zum einen werden sie die Letzten sein, die davon betroffen sind.
Zum anderen entspricht die Psychostruktur der meisten Reichen denen von Süchtigen. Auch die kann man nicht mit rationalen Argumenten überzeugen.
Ein Teil der Reichen – einschließlich ihrer privilegierten Helfershelfer – sieht diese Konsequenzen durchaus, geht aber zynisch damit um:
Nach uns die Sintflut. Langfristig sind wir alle tot.
So, wie sie psychisch strukturiert sind, werden sie bis zum Schluss ihre Herrschaft verteidigen. So wie die Nazis im Berliner Führerbunker. Da kann die Welt um sie herum kaputt gehen.
Vereinzelte Reiche – auch Banker – mögen anders denken und sich anders verhalten. Aber dies sind die ganz großen Ausnahmen.
Auf die Einsicht und den Gesinnungswandel der Reichen zu hoffen, wäre völlig illusionär.
Das passt nicht nur hier hinein:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=4350#more-4350
@ HAM
Wenn immer größere Teile der Mittelschichten bei den Unterschichten landen werden, dann liegt die Vermutung bzw. Erwartung nahe, dass es zu einem Umdenken kommt bzw. kommen kann.
Bislang beherrscht nach wie vor die kapitalistische Ideologie mit ihren Hoffnungen auf einen Aufschwung – bis auf Minderheiten – die Gehirne der Mittelschichten.
Nach wie vor hoffen sie, dass es die anderen trifft und nicht sie.
Zustimmung.
Aber: der `Umdenkpunkt` ist nicht bestimmbar, kaum prognostizierbar. Sich jetzt zurücklehnen und sagen, lassen wir doch mal alles zusammenbrechen, dann wird es besser werden, muss deshalb nicht aufgehen, jedenfalls für uns.
Sicherlich: ohne Druck wid sich nichts ändern, selbst Änderung aus dem System, also abgeben zum Machterhalt, geschieht nur auf Druck.
Dafür halte ich aber die Erwartung des baldigen Zusammenbruchs nicht unbedingt hilfreich.
Goldkind 58
… ausser die Reichen, Mächtigen, Geldvermögenden haben das Werkzeug “Geldsystem” bereits längst zu einem versteckten “Gutscheinsystem” umgewandelt dessen Regeln sie beliebig gestalten.
..
Das einzige Problem welches sie dennoch hinter ihren Zäunen haben – Die Masse, den Pöbel davon abzuhalten irgendwann ihre eingezäunten und Bewachten “Paradiese” zu stürmen. Die Massen glauben ja immer noch “Geld” habe etwas mit Arbeit zu tun …
wie lange kann “Tittytainment ” (dessen Brust immer kleiner wird) sie noch davon abhalten? Weihnachtszeit – Charity-Zeit? Sloterdijksche Ko-Immunisierung?
Das allerletzte Tabu – Geldsystem … nichts Reden, nichts Hören, nichts Sehen … und ja nichts davon den unwissenden dressierten ausserhalb des Zauns erzählen …
@Andreas Kreuz
Siehste und wieder kommt der ole Strauß…
http://www.youtube.com/watch?v=Kxwrg_o8i5w
@ Andreas Kreuz
In der Tat ein guter Link und dort u.a. der Verweis auf den Aufsatz von Dahrendorf interessant. Für einen echten Liberalen ist es offenbar ohne weiteres zu erkennen, daß der gehässige Paternalismus Clementscher Prägung im Verhältnis zu einer wie auch immer definierten Unterschicht nur die notwendige Kehrseite im gesellschaftlichen Projekt der aktuellen Vulgärliberalen (nach Jan Roß) darstellt. Wenn man unter Liberalität nur die Möglichkeit zur schrankenlosen Anwendung ökonomischer Macht versteht, dann kommt auf der anderen Seite Bevormundung und Umerziehung für den Pöbel dabei heraus.
Irrelevant und falsch, Unterstellungen und zu weilen schlicht dummes Zeug – zu nichts nutze:
@ It’s Magic
>Herr Tischer sitzt halt einfach recht warm und gemütlich …>
@ lemming
>… hier hungert (noch) keiner, und wenn doch: Er kann Ihnen ja nix tun, Sie also nicht etwa mit einer Dose Hundefutter am Kopf treffen …
@ Ham
>Positionen, wie jene von Tischer und Morph, wollen suggerieren, dass es in God´s own country keine wirkliche Armut, kein wirkliches Elend und keinen wirklichen Hunger gibt.>
Lesen Sie, was geschrieben wurde, statt zu spekulieren und mit 3 x „wirklich“ zu SUGGERIEREN, wir litten unter Realitätsverlust.
>Oder meinen Tischer und Morph, dass amerikanischer Müll besser ist und besser schmeckt als „in den Elendsregionen der failed states dieser Welt“?>
Das ist Laternenpfahl ganz unten.
@ H. Keske
>Eigentlich schont Dietmar Tischer uns mit seinem mässigen Appell, die Kirche im Dorf zu lassen. Die Hardcore-Marktisten sind auf der Suche danach, wie in diesen Verhältnissen schlüssig dargelegt werden kann, dass sie nicht auf den Markt, sondern vielmehr auf die immer stattfindenden staatlichen Eingriffe in das Marktgeschehen zurückzuführen sind.>
@ axel
>Tischer und Konsorten
Ist das hier ein Block für verbalen Durchfall?>
@ HAM
>Meine Prognose: Immer größere Teile der Mittelschichten werden Schritt für Schritt nach unten driften …
Ein Teil der Kommentatoren – wie z.B. Tischer – sieht dies – aus welchen Gründen auch immer – anders.>
Reine Phantasie und schlichtweg falsch.
Sie hängen mir das wohl an, weil ich keine Widersprüche in der Wirklichkeit sehe.
@ Goldkind
Sie gehören nicht unter die obige Überschrift, aber da kann man einfach nicht widerstehen:
>Ich würde eher sagen, der Widerspruch im Kapitalismus, ist der dass er sich selber sein eigenes Grab schaufelt.>
Der Widerspruch des Totengräbers ist, dass er sich selbst sein eigenes Grab schaufelt.
@ It‘ Magic
>Ich wills aber probieren, daß wir uns über Richtig und Falsch
auseinandersetzen und nicht über Gut und Böse.>
Wer kommentiert denn hier Richtig und Falsch so, dass Gut und Böse rauskommt – und zwar derart, dass dies regelmäßig bei den Andersmeinenden landet?
@Tischer
“Wer kommentiert denn hier Richtig und Falsch so, dass Gut und Böse rauskommt – und zwar derart, dass dies regelmäßig bei den Andersmeinenden landet?”
Ich weil ich ein Fundamentalist bin… und zwar ganz im Sinne des Wortes ich stehe auf einem Fundament.
@Tischer
„In USA darf man verlangen und – im vorliegenden Fall – ist die Reaktion erhält.“
Genau dies ist als allgemeine Aussage falsch.
Wenn der Hungernde keinen Anspruch auf Sozialhilfe (mehr) hat, dann erhält er vom Staat nichts. Und wenn er anderswo nichts zu essen bekommt, dann muss er sich vom Müll ernähren oder (ver)hungern.
HAM: „Meine Prognose: Immer größere Teile der Mittelschichten werden Schritt für Schritt nach unten driften … Ein Teil der Kommentatoren – wie z.B. Tischer – sieht dies – aus welchen Gründen auch immer – anders.“
„Reine Phantasie und schlichtweg falsch.“
Wenn Sie es auch so sehen, dann erläutern Sie bitte, warum Sie TROTZDEM für den Kapitalismus sind?
Handelt es hier um ein ungewolltes Outing eines Sozialdarwinisten?
@ D aus DD
>Ich versuche herauszufinden, von welcher Warte aus Sie kommentieren. Die Kirche im Dorf lassen heißt doch wohl, die Kirche ist im Dorf. Vielleicht brauche ich nur eine Taschenlampe, um Ihren Standpunkt aufzuspüren? Können Sie helfen?>
Ich kommentiere so:
Ich lese einen Beitrag und frage mich: Ist das, was behauptet wird richtig oder falsch?
Der Beitrag bestimmt, nach welchen Kriterien etwas als „richtig“ oder „falsch“ zu bewerten ist. Bei „Widerspruch“ sind es andere als bei „Hungerkrise“.
Im vorliegenden Fall scheint mir „Hungerkrise“ für die USA falsch zu sein, weil in USA – auch bei durchaus schlimmen Verhältnissen (ich hatte gesagt „schlimm genug“) – die Menschen nicht am Verhungern sind, wie etwa in Teilen Afrikas, was ich als Maßstab für „Hungerkrise“ angeben hatte.
Das hatte ich mit „die Kirche im Dorf lassen“ gemeint, in dem Sinn, in dem diese Redewendung gebraucht und verstanden wird: „nicht übertreiben“.
Urteilen Sie selbst, was mir daraus alles angedichtet wurde.
Und fragen Sie sich bitte einmal, von welchen Standpunkten aus diese Kommentare abgegeben werden.
@Dietmar Tischer
Ich glaube sie wollten einfach mal Müll absondern und Klugscheissen…
@ HAM
>„In USA darf man verlangen und – im vorliegenden Fall – ist die Reaktion erhält.“
Genau dies ist als allgemeine Aussage falsch.
Wenn der Hungernde keinen Anspruch auf Sozialhilfe (mehr) hat, dann erhält er vom Staat nichts. Und wenn er anderswo nichts zu essen bekommt, dann muss er sich vom Müll ernähren oder (ver)hungern.>
Er bekommt ANDERSWO zu essen, z. B. in Suppenküchen.
Meine Behauptung ist daher gerade als ALLGEMEINE Aussage richtig.
Ich habe nicht behauptet, dass in USA keiner an Hunger stirbt.
>Wenn Sie es auch so sehen, dann erläutern Sie bitte, warum Sie TROTZDEM für den Kapitalismus sind?
Handelt es hier um ein ungewolltes Outing eines Sozialdarwinisten?>
Schon wieder reinstes Schwarz/Weiß.
Meine Position:
Man kann für den Kapitalismus sein, was ich aus mehreren Gründen bin, allerdings – was auch Ihnen nicht entgangen sein dürfte, nicht für einen „reinen Kapitalismus“ – und trotzdem anerkennen MÜSSEN, dass die Mittelschichten Schritt für Schritt nach unten driften .
Dafür muss man nicht an jeder Ecke Widersprüche entdecken.
Wenn man solche im Kapitalismus nicht sieht, ist man auch nicht gleich ein Sozialdarwinist.
Legen Sie mal die Keule weg.
Ich habe ehrlich gesagt nicht gedacht das zumindest gewisse
Zusammenhänge in den Wirkweisen z.B. grosser Kapitale, die ja
zwangsläufig mit genauso grosser Armut einhergehen MÜSSEN so
schwer zu verstehen sind!? Das ist doch das was von allen Dingen
rund um das Thema Armut/ Reichtum noch am ehesten zu
verstehen sein müsste. Ganz real betrachtet kann man nicht über
Armut sprechen ohne nicht auch über Reichtum, und damit über
die Wechselwirkungen dieser zwei Seiten einer Medaille zu reden.
Das ist doch logisch,oder nicht? Aber genau hier setzt die
neoliberale Verschleierungstaktik an. Diese einfachen und
logischen Zusammenhänge werden mit allerlei Gerechtigkeits
Begriffen und Umdeutungen von Begrifflichkeiten in die dunklen
Neusprechhöhlen verfrachtet um dann als umgedeutet wieder im
Lichte der monetären/ neoliberalen Sprachwelt zu
erscheinen! ( Beispiele gibt es viele, sogar ganz anders besetzte
Begriffe wie die “Soziale Marktwirtschaft” wird von dieser Bande
beschlagnahmt und neu gedeutet und sogar in einem genialen
Schachzug eingeflochten in den Namen einer Lobbyorganisation
die alles andere im Sinn hat als wirklich sozial zu sein..)
Auffällig ist doch folgendes: Der wachsende Reichtum auf der
einen Seite ist einhergehend mit wachsender Armut auf der
anderen Seite! Das ist auch gar nicht anders möglich. Und als ein
sich selbst beschleunigender Prozess zu verstehen. ( Ich weiß
allerdings das viele selbst mit diesen relativ einfachen
Zusammenhängen Probleme haben bzw vorgeben sie zu haben..).
Dieser Prozess wird auch immer mehr beschleunigt durch die
Politik, oder besser durch die Politiker! Im perfekten Zusammen
Spiel von Wirtschaft und ihren Vertretern ( auch Lobbyverbände
getauft..) die den Druck auf die schwachen Gestalten, die wir unter
dem Tarnnamen Politiker kennen, diesen vom Kapital sich immer
abhängiger machenden politischen “Eliten” ( hahaha..) und vielen
Medien ( man betrachte sich mit Verstand den Wandel des
“Spiegel”!) gedeiht dieser Prozess mit beängstigender
Präzision und Vehemenz! Natürlich nicht nur hier bei uns!
Über Instrumente des Westens mit denen Abhängigkeiten anderer
Länder oder sogar ganzer Kontinente gelingen, wie z.B. Weltbank
oder IWF will ich ganz bewusst nicht groß reden. Sie sind vielen
bekannt. Aber erstaunlich wenige wissen über das ganze Ausmaß des Wirkens dieser und anderer Instrumente Bescheid mit denen
die westliche Welt versucht aus diesen Regionen und Ländern
auszupressen was geht. Partnerschafliches Zusammenarbeiten,
oder wirkliche Fairness? Fast nirgendwo!
Die eigentliche Frage die ich mir stelle: Wie oder wer sollte diese
Lawine noch aufhalten? Wie könnte das Ventil aussehen das hier
den sich stetig aufbauenden Überdruck aus dem Kessel lässt?
Ich habe die letzten 4 Jahre fast ausschließlich damit verbracht
mich in den Feldern Geld, Geldsysteme(e), Ökologie, Ökonomie,
Gesundheitssysteme und den verschiedenen Erscheinungsformen
von Armut und Reichtum zu befassen. Das sich dabei angesammelte
Buchmaterial hat mittlerweile Bibliothek Format und ich weiß
schon nicht mehr wohin mit dem ganzen Material.
Warum ich das andeute? Ganz einfach: Je mehr man sich mit dem
befasst, was sich hier in der westlichen Hemisphäre “Kapitalismus”
nennt und ihre Machtstrukturen und ihren Auf und ihren
expansiven Ausbau über die letzten Dekaden verfolgt hat und ihre
Methoden und Instrumente begreift und versteht, umso radikaler
werden Meinungen und Gedanken zu diesem riesigen Komplex.
Auch die Strukturen werden klar! Die Richtung wird klar. Die
Begrifflichkeiten und ihre Umdeutungen werden klar. Wer in
unserem System z.b. von Freiheit redet, wie ja von unserem
neuen Aussenheini und seiner Sekte immer wieder in
unermütlichen und fast übermenschlichen tausende Male gesagten
Maße, der hat den Schuß immer noch nicht gehört!
Vom einen oder anderen wird immer wieder von fehlender
“Verbindichkeit” salbadert wenn es um diese oder ähnliche
Themen geht. Als wenn Detailverliebtheit und das sich in
abstraktes “Spezialwissen” abgleitende, meist mit mehr als
zweifelhaften, meist über groteske Zeiträume von 50 oder 100 Jahren hinterlegte “Studien” oder “Erhebungen” von “Instituten”
deren Wert bei genau NULL liegt, von besonderem Interesse wäre!
Ich habe nichts dagegen wenn sich hier Leute die sich für Super
Ökonomen halten den Kopf einschlagen ( natürlich nur virtuell)
wenn es um Deutungen z.B. zu “I=S” geht. Gerne. Bitte. Von mir
aus auch in 5000 Beiträgen. Nur lesen muß man das nicht wirklich.
Es ist schlicht zu abstrakt um irgendwie relevant zu sein.
Das wahre Leben spielt sich derweil draußen ab. Abseits von
sinnlosen Gedankenspielen ( siehe oben). Wenn die wirklich
klugen und weisen Menschen im Westen, die VERSTEHEN auf
was es jetzt ankommt, nicht bald erheblich an Macht gewinnen
und es uns ( als Menschheit) nicht bald gelingt den neoliberalen
Zug, nicht nur zu stoppen, sondern auf ein anderes Gleis, in die
entgegengesetzte Richtung zu stellen und loszufahren, werden
wir uns keine großartigen Gedanken zu Ereignissen in 50
oder 100 Jahren mehr machen brauchen…das ist so logisch das
es schon weh tut! Allerdings nur für Unverblendete, dass ist wahr.
@Kritiker des Bösen
http://www.youtube.com/watch?v=FhjnCPYdkk0
Diesmal nur von der anderen Seite!
@ Dietmar Tischer
In die Betrachtung der Abläufe fließen zunehmend Empfindungen und Empfindlichkeiten ein. Ihr Thema scheint zu sein, ob das zulässig ist oder nicht. Wenn dem so ist, dann sind viele eindeutig weiter.
@ D aus DD
Zulässig ist (weitgehend) alles.
Das ist nicht das Problem.
Das Problem ist:
Es wird nicht KONSTRUKTIV diskutiert.
Oder ist es konstruktiv, auf Dinge zu antworten, die einem untergeschoben werden?
@Kritiker des Bösen
ich habe in den letzten Jahren mich auch in den Feldern Geld, Geldsysteme, Ökologie, Ökonomie,
Gesundheitssysteme und den verschiedenen Erscheinungsformen
von Armut und Reichtum befasst.
Die Essenz in groben Zügen ist: ein neues Geldsystem und damit die Wurzel des Chaos in diesem System zu ziehen. Ein Geldsystem, dass von Sachwerten abgesichert ist und damit ein schuldfreies Geld. Ein Bürgergeld ohne Konditionen für alle, eine minimale exzistenzielle Absicherung der Krankheitsrisiken durch die Gemeinschaft, gleichzeitige Abschaffung des Sozialstaats in der heutigen Form.
Ob das von einer linken oder rechten Regierung umgesetzt wird, ist dann Nebensache, wenn die vorgenannten Grundlagen Verfassungsrang haben und unabänderlich sind. Wobei ich jetzt schon die Trennlinie zwischen Rechts und Links sehe, das Bürgergeld
aber es gibt ja auch ökonomische bzw. gesellschaftliche Zwänge in diesem System. Eine konservative Regierung, weil schwach und damit nicht in der Lage steuerlich durchzugreifen, wird für ein geringes Bürgergeld eintreten. In dem die Möglichkeit der Verschuldung genommen wird, ändern sich die Spielregeln und nur interessante und kreative Spielregeln machen dann das Spiel erst wirklich für alle interessant.
Was ist die Meinung der Community?
so long
Pique
@Pique
Na das FDP Wahlprogramm geschnüffelt…
Ich komme zunehmend zu der Erkenntnis, daß es nichts oder nicht viel bringt hier zu schreiben, es sei denn, man liest sich selbst gern.
Mehr oder weniger beharrt hier jeder auf seinem Standpunkt, die Grundhaltung wird generell beibehalten, es wandelt sich vielleicht der Ausgangs-/Ansatzpunkt, vielleicht auch das Niveau der Argumentation oder Darstellung ansonsten scheint es immer das Gleiche. (Ich schließe mich da selbstverständlich nicht von aus)
Was ist unverblendet…
Es gibt ja sogar unter denen, die aus der ‘marxistischen Linie’ kommen mindestens zwei mir völlig verschieden scheinende Ansätze. Ansätze aus denen Kapitalismus-Kritik vorgenommen wird, wohin diese Kritik führen soll.
Für mich ist der ‘Wahnsinn’ (neben arm und reich), daß ich zb. etwas herstelle, meinetwegen ein Haus baue , und es anschließend kaufen muß, trotzdem ich ja überhaupt erst einmal mit meiner Hände Arbeit dafür ‘gesorgt’ habe, daß es dieses gibt.
Für andere ist der ‘Wahnsinn’, daß Kapitalismus alle ‘rackern’ läßt, um ihre Träume zu erfüllen, es aber nur einige können.
So viel sich mir erschlossen hat, ist damit aber nicht unbedingt gemeint, daß diese, um sich den Traum des Hauses zu erfüllen, es dann auch selbst und allein bauen wollen…
So ist das mit dem Bewußtsein, da kommt eben mein noch lange nicht ‘fertiges’ Lohnarbeiter-Bewußtsein mit dem des Bürgers nicht mit.
Darum, was ist Verblendung?
Ist es überhaupt Verblendung?
Ich denke nein, so lange Menschen der Meinung sind, ob aus anderer Sicht gerechtfertigt oder nicht, daß sie hier ihre Interessen auch zukünftig verwirklichen können (Motto: irgendwie wird es schon gehen). Werden sie ihre Haltung nicht ändern (können).
Auch wenn sich mein ‘Geist’ dagegen sträubt, das muß ich so hinnehmen, denke ich, denn ich kann niemandem zu einer Einsicht zwingen. Es wäre niemals eine.
Und dreist wenn ich theoretisch könnte, ich zwinge ganz gewiß niemandem zu seinem, (vielleicht nur) aus meiner Sicht Glück – es wäre immer einzig Zwang.
Blöd nur, daß ich dann eben weiter zb. Häuser baue und anschließend kaufen müßte, so ich darin wohnen wollte oder nicht einmal mehr das kann, weil sich niemand findet, der das von mir zu errichtende Wohnhaus vom Verkäufer kaufen würde, da niemand, der da wohnen wollte, über die finanziellen Mittel verfügt.
So könnte ich Häuser bauen, darf es aber nicht – dafür muß ich aber dann vielleicht zukünftig hungern, ob nun sofort an Nahrung oder vorerst ‘nur’ an Teilnahme am Leben, (fast) wurscht…
@Nanuk
ganz und gar nicht und das weisst Du auch
Es geht darum einen Systemfehler zu beheben. Schuldenabbau, heisst auch fehlgesteuerter Vemögensabbau!!!!…. und damit auf der anderen Seite den Sklaven ihre Ketten zu nehmen.
@Wat.
“Ich komme zunehmend zu der Erkenntnis, daß es nichts oder nicht viel bringt hier zu schreiben, es sei denn, man liest sich selbst gern.”
Bei allem Respekt …..
….. hast Du etwas anderes erwartet?
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion
http://de.wikipedia.org/wiki/Wahrheit
Der Blog hier ist reine Unterhaltung !
hier mal der Blog in Kurzform.
http://www.youtube.com/watch?v=RTOQUnvI3CA
Pique, where is the Answer from my mail?
@Nanuk
und sich wirklich der Realität zu stellen, das heisst Abbau des Scheins und Konfrontation mit dem Sein:
Einige Beispiele:
*Aufdeckung von Dopping im Leistungssport (Fussball)
*Marketing von Umweltbewusstsein bei Automobilkonzernen, mit geschönten CO2 Ausweiss eines SUV`s, damit sogar ein Grüner stolz seinen Q5 abends nach Hause fahren kann.
*Statistik der Arbeitslosenzahlen zu optimieren, damit die Arbeitslosen meinen, es ist ihr individuelles Versagen und die noch im Job sind meinen, es ist ja alles nicht so schlimm…
das Versagen der kognitiven Dissonanz einer Gemeinschaft dem Spiegel vorzuhalten und damit den Abgrund bzw. die Realität zu zeigen, von dem es sich wieder lohnt weiter zu gehen
@holger
sorry, ich habe Deine e-Mail nach Tagen zufällig bei den SPAMs gefunden , bin geschäftlich zur Zeit in der Jahresendrallye, von daher nur selten hier. Habe Dich nicht vergessen und komme auf Dich zurück.
Was bedeutet es denn, wenn die Rohstoffe um Katalysatoren herzustellen knapp werden für unsere Gesundheit?
Alle 6 Minuten wird ein Kind von einem Auto angefahren.
Ich bin dafür alle Autos genossenschaftlich zu verwalten und die Geschwindigkeit in der Stadt auf 30 km zu begrenzen.
Da tut es auch ein Elektroauto und passt prima.
Wie reich würden wir werden, da dann keine Kinder mehr durch Autos getötet würden.
@ Pique
aha Spam von t-online. jetzt wundert mich gar nichts mehr, warum einige emaille nicht ankommen.
@79
sorry, muss natürlich heissen….. Schuldenabbau, heisst auch Abbau von fehlgesteuerten/manipulierten/optimierten Vemögensaufbau
@Pique
“sich wirklich der Realität zu stellen, das heisst Abbau des Scheins und Konfrontation mit dem Sein”
Kampf um die Sprache halt.
@ unwissender # 80
Erwartet – nein, das wäre viel zu hoch gegriffen – erhofft.
Entweder eine sich mir(!) erschließende Möglichkeit, es im System ‘erträglicher’ zu machen oder eben mit anderen zusammen eine eben andere, wenigstens ersteinmal theoretisch, zu finden, zu erdenken, zu ‘erarbeiten’.
Aber es scheitert ja schon am Anfang…
Unterhalten wir uns also weiter…
@Nanuk
es geht weniger um Sprache, eigentlich eher um Marketing/getunte Wohlbefindlichkeit und Scheindasein in einer gedopten Realität, in der wir uns komfortabel eingerichtet haben oder?
@Pique
Marketing/getunte
Das ist doch Sprachverdrehung Antiaufklärung…
… einfach mal einen guten Film gucken … vielleicht auch noch ein bischen mit dem Zimmer Hubi spielen … tommorow was an another day
http://www.youtube.com/watch?v=4Wh2b1eZFUM&feature=player_embedded
@Wat.
“Unterhalten wir uns also weiter… ”
Genau, denn …..
„Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden völlig einig sind, ist ein verlorener Abend.“
Albert Einstein
@ Wat.
Ja, was hast Du denn hier erwartet?
Ich finde, der Blog ist wie ein Fußballspiel zu ursprünglichen Zeiten, als noch ein ganzes Dorf einer Schweinsblase hinterherjagte, im Schlamm der Dorfstraße, mit den beiden Dorfausgängen als Toren. Ohne rechte Regeln, ohne Schiedsrichter.
Genau betrachtet gibt es auch nicht nur zwei Dorfausgänge, sondern eine unbestimmte Anzahl. Niemand weiß genau, an welchen Ausgängen die Tore eigentlich stehen. Einige freilich fühlen sich manchmal zu Mannschaftskapitänen berufen und versuchen die Mitspieler samt Schweinsblase in eine bestimmte Richtung zu treiben. Dies scheitert aber meist schnell ob des glitschigen Untergrundes und der Regelllosigkeit, zumal manche Mitspieler im realen Leben wohl eher aggressionsgehemmt sind und dies hier auf der virtuellen Dorfspielwiese durch Blutgrätschen und Tritte ans Schienbein zu kompensieren suchen. Wann immer der Spielfluß erlahmt, geht es danach in Richtung eines anderen Dorfausganges, was ganz im Sinne der Spielidee auch dazu führt, daß die Mannschaften spontan neu zusammengestellt werden.
Also, es ist gewissermaßen sogar weniger dem Fußball als vielmehr jenem Spiel ähnlich, das wir seinerzeit im Sportunterricht gern spielten und liebevoll “Wilde Sau” nannten.
Ich meine, Dir sollten doch mittlerweile die Spiele vertraut sein, an denen wir Herren der Schöpfung uns bevorzugt delektieren. Das heißt ja nicht, daß man nicht auch wirklich etwas für den gesellschaftlichen Fortschritt tun kann, aber da gibt es doch realweltliche Alternativen. Wahrscheinlich sogar in Schwedt…
Äh, “Regellosigkeit” natürlich nur mit zwei “l”. Das dritte war schon vorauseilender Gehorsam gegenüber Neuschreib.
@ Kritiker des Bösen
Auffällig ist doch folgendes: Der wachsende Reichtum auf der
einen Seite ist einhergehend mit wachsender Armut auf der
anderen Seite! Das ist auch gar nicht anders möglich. Und als ein
sich selbst beschleunigender Prozess zu verstehen. ( Ich weiß
allerdings das viele selbst mit diesen relativ einfachen
Zusammenhängen Probleme haben bzw vorgeben sie zu haben..).
Vielleicht kommen die Probleme daher, dass der Zusammenhang nur unter bestimmtem Annahmen gelten muss? ;–
Das wäre einerseits bei konstanter Menge und Null Vermögen bzw. Null Vermögenszuwachs so. Das beschreibt nicht die Realität.
Oder bei einer relativen Definition von Armut und Reichtum; das scheint mir auchnicht die gegenwärtige Entwicklung zu beschreiben.
Kleines Modell, ohne Vermögen der Einfachheit halber.
Eeinkommen insgesamt 111; ARM kriegt 1, MITTEL kriegt 10, OBER kriegt 100; Verdopplung auf 222.
Wenn jetzt ARM=2, MITTEL=20 und OBEN=200 gilt, ist keiner ärmer geworden, auch nicht relativ (ob sich jemand wegen des gewachsenen absoluten Abstandes ärmer fühlt, kann man diskutieren).
In der Realität haben wir vielleicht ARM=1, Mittel=15, OBEN=206.
ARM ist relativ ärmer geworden, und wenn man ARM als Gruppe auffasst sind einige sicher auch absolut ärmer geworden.
Das ist aber keineswegs notwendig, damit OBEN immer reicher wird.
Nehmen wir eine Verfünffachung des ANteils von ARM und eine Verdopplung des Anteils von MITTE an:
ARM=10, MITTE =40, OBEN= 172.
Absolut geht es allen deutlich besser (auch wenn der absolute Abstand steigt), relativ gibt es eine Annäherung.
Wer behauptet, zunehmende relative EInkommensunterschiede seien notwendig zur “Leistungsmotivation”, kann nicht rechnen oder argumentiert idiotisch (nein, interessengeleitet natürlich). Zumal es hier um jährliche Einkommen geht, die Vermögensansammlung findet selbstverständlich OBEN statt.
Wieweit es eine Marktlogik zur relativen Verschärfung gibt, ist diskutierbar, auch die Einflussgrößen wie Marktmacht oder Zeitpunkt im Papierwährungszyklus.
Wichtig sind jedoch die Einkommen nach Verteilung.
Es ist jede Menge Spielraum da. Besser gesagt es wäre .
Man sieht sehr schön, wer welches wirkliche Interesse hat.
Und hier liegt auch eine Chance: erhebliche Teile von MITTE stützen das System, obwohl sie elativ deutlich verlieren, absolut gesehen sogar enorm.
Macht die Augen auf, mensch!
Leider gilt, dass das persönlich Einkommen ABSOLUT NICHTS mehr mit dem Wert eines Beitrages des Einzelnen zur Gesellschaft zu tun hat. Es mutiert eher zum perversen Gegenteil, so dass gesellschaftlich elementare Funktionen immer lausiger entlohnt werden zugunsten von Kapitalbesitzern, bzw. einer immer kleiner werdenden “Leistungsträgerkaste”. Ob ein solches System irgendwann implodiert bleibt abzuwarten. Ob die Aussichten in einer Gesellschaft leben zu wollen wohl erfreulich sind?
Was kann ich, der ich mich zu den Profiteuren mit leistungslosem Einkommen zähle tun, um an einer Änderung der Verhältnisse mitzuwirken? Mein Geld verschenken? In die Linke eintreten?
Ratlose Grüsse
Jörg
@ froZ # 90
Mir ging es (nur) darum, einmal ganz ‘egoistisch’ meine eigene ‘Zerrissenheit’ darzustellen.
Meine eigene Ohnmacht und Traurigkeit bei der ‘Sinnsuche’ aufzuzeigen. Darzustellen, daß nicht nur andere in ihrer ‘alten Ein-Nordung’ verharren, sondern irgendwie ich auch.
Ich finde, von Zeit zu Zeit gehören solche Standpunkte rein persönlicher Natur auch in so ein Blog – schließlich treffen sich hier Menschen, nicht nur reduziert auf Unterhalter, Diskutanten oder Bewußtseinsstände.
Und ich hoffe, daß meine Äußerung nun nicht einem ‘bockig sein’ gleichkam, das wäre schade.
Vielleicht wollte ich, nee, ganz sicher sogar wollte ich, daß jeder wenigstens einmal innerlich meine Zeilen reflektiert. Seine Welt in die eines anderen stellt.
Mehr nicht. Ich will und wollte nicht einmal ‘moralisieren’ – weil dann erwische ich mich ja selbst auch sofort wieder.
Ich habe einfach mal etwas gemacht, was bei den ‘Herren der Schöpfung’ nun nicht so unbedingt unter die Rubrik ‘leicht umzusetzen’ fällt – ich habe mich zum eigenen Gemütszustand geäußert.
Btw. Ich meine, wenn so etwas nicht ständig läuft, geht das in Ordnung – aber gar nicht, wäre wohl zu wenig.
@joergtokyo #96
Was kann ich, der ich mich zu den Profiteuren mit leistungslosem Einkommen zähle tun, um an einer Änderung der Verhältnisse mitzuwirken? Mein Geld verschenken? In die Linke eintreten?
Mach einen eigenen Blog auf und philosophiere ein bißchen.
Belustige dich über Leute, die noch arbeiten müssen.
Erzähle ein wenig Schwachsinn und empöre dich, wenn es niemand versteht.
@topi #95
Dein Denkapparat funktioniert nicht richtig.
Du läßt die Ausgaben unberücksichtigt.
Dein Kindermärchen scheitert schon bei:
Armer 1000 Euro Einkommen.
Abzüglich Märchensteuer hat er 840 zur Verfügung.
MWST- Erhöhung auf 25 %.
Wieviel Prozent weniger hat der danach zur Verfügung?
Und der Reiche?
@joergtokyo
“Was kann ich, der ich mich zu den Profiteuren mit leistungslosem Einkommen zähle tun”
Da ist natürlich guter Rat teuer aber ich hab auch da was zur Hand…
http://www.youtube.com/watch?v=1905E5cViEQ
ein bischen was bewegt sich immer
… also zusammen am Tisch sitzen – ob hier oder anderswo – und sich in Streitgesprächen herumbalgen ist allemal Sinnvoller als irgendwo allein in der Ecke zu hocken und solche Liedchen zu trällern …
http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q&feature=player_embedded#
@froz #93
Ich finde, der Blog ist wie ein Fußballspiel zu ursprünglichen Zeiten, als noch ein ganzes Dorf einer Schweinsblase hinterherjagte..
Ja, aber ohne Tore, Dörfer und Schweinsblasen.
Oder aber : Du bist der Tor aus dem Dorf und hast die Schweinsblase.
Gerade gesehen:
“Die Kräfte der Globalisierung, die durch den Fall des Kommunismus befreit wurden, haben eine bessere Welt geschaffen, in der die Länder sich aufeinander zu bewegen und die Ungleichheit schrumpft.
Der Anteil der Menschen, die unter der Armutsgrenze der Weltbank leben, die bei 1,25 Dollar pro Tag liegt, sank von 52 % im Jahre 1981 auf nur 25 % im Jahr 2005. Über 50 % der Weltbevölkerung werden heute schon zur Mittelschicht gezählt, denn ihr Lebensstandard liegt über dem Durchschnitt der Armutsgrenzen der Industrieländer (8,2 Dollar zu den KKP-Preisen von 1996).
Zudem fiel der weltweite Gini-Koeffizient, der die Ungleichheit zwischen den Ländern misst, von 1980 bis 2007 von 0,653 auf 0,556, was großenteils auf die erstaunliche Leistung der Schwellenländer zurückzuführen ist, allen voran Chinas und Indiens.”
http://www.mmnews.de/index.php/200911204264/MM-News/Panta-Rhei.html
@hacedeca #103
Über 50 % der Weltbevölkerung werden heute schon zur Mittelschicht gezählt…,
Also 8 Dollar am Tag reichen, damit man zur Mittelschicht gehört.
Schwimm weiter!
@aifran
Sorry aber wer nicht weiss was er mit seinem Geld anfangen soll hat sein Leben verschwendet….
@hacedeca #103
“Die Kräfte der Globalisierung, die durch den Fall des Kommunismus befreit wurden, haben eine bessere Welt geschaffen…“
Ja, der Professor Sinn.
Wo ist denn der Original-Artikel erschienen?
Gehört der zum Werbematerial der INSM, kann den jeder nachdrucken?
Sinns frohe Botschaft scheint um die Welt geschickt zu werden, z.B.
Világgazdaság – Ungarn | 01.09.2009
Hans-Werner Sinn über wirtschaftliche und politische Veränderungen
In der Tageszeitung Világgazdaság reflektiert der Münchner Wirtschaftsprofessor Hans-Werner Sinn über wirtschaftliche und politische Veränderungen in der Welt
http://www.eurotopics.net/de/dienste/autorenindex/autor-sinn-hans-werner1/
@joergtokyo
Hier kauf den Orang Utans ein Stück Regenwald die wissen im Gegensatz zu dir was mit ihrem Leben anzufangen…
http://www.bos-deutschland.de/
@Nanuk #105
„Sorry aber wer nicht weiss was er mit seinem Geld anfangen soll hat sein Leben verschwendet….
Keineswegs. Ganz im Gegenteil.
Wer sich Gedanken macht, was er mit seinem Geld anfangen soll, weil er mehr Geld hat, als er braucht, entwickelt eine andere Beziehung zum Geld.
Und eine höhere Stufe menschlichen Bewusstseins kann derjenige entwickeln, dem das Zuviel an Geld lästig wird …
@Besserwisser, #104
Was wirklich schade ist an diesem Blog: Er zieht selbstgerechte Idioten an, die wirklich ständig irgendetwas rülpsen oder furzen müssen – wirklich ständig, bei jedem Anlaß.
Hättest Du Dir die Mühe gemacht, den link anzuklicken, wäre Dir aufgefallen, dass das Zitat vom speziellen /Freund/ dieses Blogs, dem Herrn Sinn ist.
Habe ich mal eingestellt – mit Link – kann man klicken – wirklich…
@Nanuk erwartet das bei seinen Einstellungen auch!
Statt dessen selbstgerechtes Gegrunze – substanzlos – dumm!
“Schwimm weiter!”
@hacedeca
Was wirklich schade ist an diesem Blog: Er zieht selbstgerechte Idioten an, die wirklich ständig irgendetwas rülpsen oder furzen müssen – wirklich ständig, bei jedem Anlaß.
Deine Selbstbeinschätzung?
Zitate ohne Kommentare sagen aus, daß der Rülpsende der gleichen Meinung ist…
@hacedeca
Was erwarte ich?
@HAM
Vor allem ist der Clou, dass er jetzt, wenn man den Artikel mal weiterliest, zu ähnlichen Schlußfolgerungen kommt, wie einige marxistische Teilnehmer an der “Brenner Debatte” – nämlich Krieg.
Statt aber zu hinterfragen, ob der von ihm apologetisch begrüßte angebliche Wohlstandsschub nicht eben ursächlich für die heutige Krise ist, eben als Ausfluß einer prinzipiellen Krise, propagiert er ihn weiterhin als vorgebliche Errungenschaft.
Im Trailerpark wird man die Breitbildfernseher wohl aber schon abgehängt haben…
@Nanuk
Dass man Deine eingestellten Videos auch mal anklickt.
@hacedeca
Ich habe keine erwartungen ich bin kein Träumer mein lieber ich glaube nicht daran das der Kapitalismuss irgendwas verändert Menschen tun das Systeme machen garnix….
und Videos anklicken verändert auch nix ich mache das zum Spott zum Rülpsen…aber am liebsten würde ich Kotzen…
@hacedeca
Ich kann dir auch genau sagen warum ständig solche Kommentare kommen das sind die die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen und rufen Gott vergibt mir es war doch zu etwas gut oder… Pontius Pilatus im Kleinformat…
@hacedeca #112
Ja, die Absätze zum Schluss haben es in sich.
Sinn:
„Die größte Herausforderung der Welt besteht in den nächsten Jahrzehnten darin, den Frieden zu wahren. Die Veränderung der wirtschaftlichen Potenz verlangt entsprechende Änderungen in den politischen Machtstrukturen, doch werden die USA diesen Veränderungen nur zögerlich zustimmen und ihre Vorrangstellung zu halten versuchen.
Die Situation ähnelt dem Europa des neunzehnten Jahrhundert, als Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg eine Herausforderung für die britische Weltherrschaft darstellte. Die aus dem Missverhältnis zwischen politischen und wirtschaftlichen Machtverhältnissen entstehenden Spannungen führten zu einem zweiten Dreißigjährigen Krieg, der die westliche Zivilisation an den Rand des Untergangs brachte.“
Sinn sieht die die beiden Weltkriege in einem Kontext („zweiter Dreißigjähriger Krieg“), bei dem es – von britischer Seite – um den Erhalt ihrer Weltherrschaft geht.
Die damaligen Machthaber in Deutschland waren so dumm, den Briten in die Falle zu gehen. Immer wenn Deutschland versuchte, die militärische Karte zu spielen, statt seine wissenschaftlich-technische Stärke in der ökonomischen Konkurrenz einzusetzen, hat es verloren.
Heutzutage ist allerdings von der ehemaligen wissenschaftlich-technische Stärke Deutschlands nicht mehr viel übriggeblieben.
Preisfrage:
Warum ist das wohl so?
@hacedeca #112
…wie einige marxistische Teilnehmer an der “Brenner Debatte” – nämlich Krieg…
Furz mal ein paar Namen dieser marx. Teilnehmer durch.
Oder schwimm weiter.
@HAM #117
Ja, die Absätze zum Schluss haben es in sich.
Wer Unsinn verbreitet oder nachmacht, sollte mit einer Gefängnisstrafe von nicht unter 2 Jahren belohnt werden.
Da steht nichts, was etwas “in sich” haben könnte.
Die USA haben nach 1945 ungefähr 700 Tage keinen Krieg geführt.
An allen anderen Tagen wurden Menschen abgeschlachtet.
Also werden die USA weder zögerlich, noch überhaupt zustimmen.
@Besserwisser #119
„Also werden die USA weder zögerlich, noch überhaupt zustimmen.“
Wer ist „DIE“ USA?
Das Kapital, welches sich verwerten muß – bei Strafe des eigenen Untergangs.
(USA ist insofern Quatsch, da die transnationalen Konzerne alles beherrschen. Aber die Machtzentrale sitzt in den USA.
Ich habe in den 80er Jahren dazu meine erste Diplomarbeit verfasst.)
Keep cool.
Nach 20 Jahren BrainDrain ist niemand mehr sauber…
Wer sich Gedanken macht, was er mit seinem Geld anfangen soll, weil er mehr Geld hat, als er braucht, entwickelt eine andere Beziehung zum Geld.
Oh, nur mal so, der, der keins oder sehr wenig hat, der auch…
Und eine höhere Stufe menschlichen Bewusstseins kann derjenige entwickeln, dem das Zuviel an Geld lästig wird …
Höhere Stufe, niedere Stufe, Bewußtsein – eine andere und neue, ja sogar revolutionäre Ansicht kann dieser erlangen, wenn ihm das ‘Woher’ lästig ist, peinlich ist, stinkt.
Wenn begriffen wird, daß das der Grund allen Übels ist.
Nämlich Eigentum, ja, ganz simple Eigentum, privates Eigentum an Produktionsmitteln.
@Wat
Eigentum an Produktionsmitteln wer hat das heute noch Fonds und Papier die alle Verantwortung verschleiern was auch ihren Aufgabe ist El Millionäro soll sich ja Frei fühlen das ist das Problem…
@ Nanuk, das ‘verschleiert’ wem es wirklich gehört…
Und El Millionäro ‘fühlt’ sich nur frei, wenn ihm der Laden nicht mehr gehört, weil es längst einem Fond gehört.
Eigentümer ist der Fond – ok. dann hat der das private Eigentum, Ursache des Übels ist es doch aber trotzdem, nicht wahr?
Btw. ich hätte wohl wieder dazu schreiben müssen, nach meiner Auffassung ist das der Grund allen Übels.
@Wat
Die Verteilung von Verantwortung erzeugt Verantwortungslosigkeit…
Auch der Fond gehört ja letztendlich Menschen…
@ Nanuk, ich brauche niemanden, der für mich Verantwortung übernimmt, das würde ich gern selbst tun, gern mit anderen zusammen – aber eben niemand anderes für mich und ich nicht so für andere, daß diese keine mehr tragen brauchen.
@Wat.
“Auch der Fond gehört ja letztendlich Menschen”
Aber die Fühlen sich dafür nicht mehr verantwortlich… ist das so schwer zu verstehen.Das ist doch genau was die System Heinies hier ständig von sich geben…
“für mich Verantwortung ”
Na dann biste ja bei den Neoliberalen bestens aufgehoben die wollen auch nur das jeder für sich sorgt…
@ wat. 126,127
Lies bitte mal im Folgenden, was Schlaue darüber schrieben, wie vermeintlich aus Privateigentum Probleme resultieren:
http://books.google.de/books?id=LO_G_SIlNf4C&pg=PA42&lpg=PA42&dq=aristoteles+mehr-haben-wollen&source=bl&ots=8WYQFKRXkd&sig=2I3aoBR6_HZdfW2k0hQUID3ob6c&hl=de&ei=M-YHS8G0MdDD_gbtmYnQBA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=5&ved=0CBsQ6AEwBA#v=onepage&q=aristoteles%20mehr-haben-wollen&f=false
http://books.google.de/books?id=LO_G_SIlNf4C&pg=PA42&lpg=PA42&dq=aristoteles+mehr-haben-wollen&source=bl&ots=8WYQFKRXkd&sig=2I3aoBR6_HZdfW2k0hQUID3ob6c&hl=de&ei=M-YHS8G0MdDD_gbtmYnQBA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=5&ved=0CBsQ6AEwBA#v=onepage&q=aristoteles%20mehr-haben-wollen&f=false
Es scheint eher ein anthropologisches, denn ein ökonomisches Problem zu sein, konkret: Gier und Habsucht!
MfG
@Besserwisser, #118
Du musstest doch erst mal googlen, was die “Brenner Debatte” ist, warst aber zu faul, mal intensiver zu suchen? Verstehe!
Dein Beitrag in #119 zeigt ja auch Deinen Nachholbedarf…
Damit Du kurz überschaust, worum es geht: Die Brenner-Debatte behandelt vergleichend unter anderem den Niedergang des Britischen Empires mit dem eventuell anstehenden Verfall des Amerikanischen. Es geht um einen Wechsel des Hegemons.
Die Kriege, die Amerika bisher führte, waren Ausfluß seines Strebens nach Macht. Die Kriege, die kommen mögen, sind Verteilungskämpfe um die Räume, die Amerika nicht mehr beherrschen können mag.
@HAM, #117
Das Schockierende an diesen Argumentationslinien ist ja, dass eben allenthalben noch erzählt wurde, dass Nationalstaaten überflüssig und veraltet sind und von internationalen Gremien abgelöst werden und nun aber – in der Krise – ebenso allenthalben der Nationalstaat doch wieder auftaucht. Und hier im konkreten Fall mit Krieg!
Müssen wir uns wieder auf “Hunnenreden” einstellen? Wenn man Sinn so zuhört, vielleicht. Sind die Chinesen tatsächlich gemeint? Oder wer sonst? Chavez und seine Companeros?
@Wat. 122
Da mache ich mir die Mühe, Engels ausführlich zu zitieren und zu erläutern.
Und was lese ich:
„Wenn begriffen wird, daß das der Grund allen Übels ist.
Nämlich Eigentum, ja, ganz simple Eigentum, privates Eigentum an Produktionsmitteln.“
Wahrscheinlich hältst Du das noch für Marxismus?
Und da ist sie wieder, meine alte Freundin,
die Abschaffung des Privateigentums.
Freunde begreift das doch, die steht noch
gar nicht zur Verfügung oder auch nur Debatte.
“Die große Revolution” ist nur noch eine
schöne Geschichte aus Douglas Adams
“Anhalter durch die Galaxis”
Da kommt nix mehr und alle die sich
wirklich was ausdenken wollen sollten
sich schleunigst was neues ausdenken.
Es ermüdet doch nur, wenn als Lösung der
Probleme immer und immer ein Vorschlag
kommt, bei dem jeder riechen kann das
es irgendwie darum geht, daß eine Gruppe
Leute besser weiß wie alle leben und sein
sollten. Ja es ermüdet.
Ihr habt Recht, hundertmal Recht,
Privateigentum abschaffen, Produktions-
mittel vergesellschaften und so weiter,
der ganze Sermon. Alles richtig.
Aber es ist nicht so. Die Leute schlagen
euch den Laden ein und die Scheiben.
Wie bei so mancher richtigen Lösung
ließe sie sich halt nur durchsetzen indem
man die, die anderer Meinung sind zum
Schweigen bringt. Aber das machen ja
die anderen schon.
Wir müssen uns was besseres ausdenken.
@ Nietzsches Popanz # 129
(war zweimal der gleiche Link?)
Wenn sich das nun um ein ‘anthropologisches Problem’ eher als um ein ökonomisches handeln soll, dann kriege ich schon im Denkansatz Probleme… wenn damit gemeint ist, es liegt im Menschen und kann nicht geändert werden.
Schiebt das nicht den Menschen allein auf Darwinsches Evolutionsgesetz.
Würde das nicht besagen, daß wir Menschen nicht fähig sind unsere Umwelt und unsere ‘Gesellschaften’ in denen wir leben selbst zu gestalten.
Gier und Habsucht, ist das nicht der Auswuchs den wir heute sehen.
Ist nicht das eigentliche, was den Menschen bisher voran gebracht hat, die Suche danach, sich das Leben zu erhalten, zu erleichtern, zu verschönern.
Ist Gier und Habsucht nicht nur der Ausdruck dafür, daß die Mittel derer er sich dazu bedient, also in seinem jetzigen selbst geschaffenen ökonomischen Konstrukt, nur auf Kosten anderer ‘funktionieren’.
@ HAM – Du könntest von mir aus den Schah von Persien zitieren, meinetwegen auch den ‘lieben Gott’ persönlich – mir ist nicht wichtig, ob etwas ‘Marxismus’ ist sondern ob es für mich und vielleicht auch für andere ein logischer Schluß ist.
@ Nanuk – die neoliberalen ‘vergessen’ dabei so gern, die ‘Verantwortung aller für alle’, nehmen selbst gern alle Mittel von den anderen ‘um für sich Verantwortung zu tragen’ und meinen zu den übrigen, sie sollen halt zusehen und für sich selbst sorgen…
@ It’s magic – wenn ich für mich in etwas die Ursache sehe, heißt das (leider) noch lange nicht, daß ich eine Lösung dafür parat hätte, wie diese tatsächlich ‘beseitigt’ werden könnte.
@ hacedeca
Ja, Prof. Sinns weltweiter Gini-Koeffizient…
Was man aus ihm natürlich nicht herauslesen kann, ist die Tatsache, daß die Ungleichverteilung innerhalb der allermeisten Staaten zugenommen hat, besonders stark übrigens in China, wo das Maß an Ungleichverteilung inzwischen größer ist als in den USA. Daraus entsteht der soziale Sprengstoff, der weltweite Gini ist dabei sowas von egal. Wir haben nämlich eben keine Weltgesellschaft, sondern Gesellschaften, die durch sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten und gemeinsame staatliche Institutionen konstituiert werden. Man vergleicht sich nicht mit Leuten auf der anderen Seite des Erdballs, sondern mit den Leuten im benachbarten Stadtviertel oder in der benachbarten Region. Und natürlich findet auch soziale Inklusion und Exklusion auf diesen Mikro- und Meso-Ebenen statt. Eine gegenteilige Auffassung, wie hier auch schon mal vertreten, verallgemeinert m.E. unzulässig die Erfahrungen einer zahlenmäßig zu vernachlässigenden internationalen Jet-Set-Klasse.
Eine andere Entwicklung jenseits der Ebene individueller Haushalte ist die Herausbildung eines zunehmenden Wohlstandsgefälles zwischen Metropolenregionen und abgehängten Regionen, auch innerhalb ein und desselben Nationalstaats. Das findet sich ziemlich ausgeprägt auch in Europa, aber auch in Schwellenländern wie Rußland, China u. a. Für Fragen gesellschaftlicher Stabilität und internationaler Sicherheit dürften diese Disparitäten weit bedrohlicher sein als etwa die Ungleichheit zwischen dem Durchschnittshaushalt in Nordamerika und Südasien, die ja kaum konkret erfahrbar ist.
Zu dem Szenario eines großen internationalen Krieges zwischen Wirtschaftsmächten würde Heinsohn ja sagen, daß der Überschuß an jungen Männern (“youth bulge”) dafür gottlob nicht mehr vorhanden ist, nicht in den USA und auch nicht mehr in Ostasien. Aus den obengenannten Gründen würden mir eher begrenzte Bürgerkriege, Zerfall oder Verfall staatlicher Ordnungen, begleitet von einer Kriminalisierung der Wirtschaftsbeziehungen als realistisches Negativ-Szenario plausibel erscheinen.
@ Besserwisser
Ein System, das solche Kritiker hat wie Dich, das braucht keine Apologeten mehr. Aber vielleicht ist das ja der versteckte Zweck Deines Bemühens…
@hacedeca #131
„Das Schockierende an diesen Argumentationslinien ist ja, dass eben allenthalben noch erzählt wurde, dass Nationalstaaten überflüssig und veraltet sind und von internationalen Gremien abgelöst werden und nun aber – in der Krise – ebenso allenthalben der Nationalstaat doch wieder auftaucht. Und hier im konkreten Fall mit Krieg!“
So ist es.
Man muss sich diesen Absatz ansehen. Sinn:
„Aber diese Entwicklung kommt nun an ihr Ende. Da die Welt die USA nicht mehr weiter mit Waren im Austausch für dubiose Finanztitel versorgen wird, müssen die Amerikaner ihre Traumwelt verlassen. Sie müssen ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben für längere Zeit aufgeben, länger auf jeden Fall, als der nächste Wirtschaftsboom dauern wird, denn die strukturellen Veränderungen, die die amerikanische Wirtschaft durchstehen muss, bis sich die Außenhandelssituation normalisiert hat, werden langwierig und nachhaltig sein. „
Wenn man dies wirklich tun würde, nämlich von den Amerikanern zu verlangen, dass sie „ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben für längere Zeit aufgeben“, dann würde man ohne Zweifel einen Krieg provozieren.
Nein, die Vorstellung, dass sich die Einkommen und Lebensstandards in den USA und in der EU in Zukunft gravierend unterscheiden werden, ist realitätsfremd.
Sondern die USA und die EU werden „ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben für längere Zeit aufgeben“ müssen .
Die EU wird Transferleistungen in die USA leisten müssen, und China wird weiterhin – im eigenen Interesse – seine Waren in die USA gegen Dollars liefern.
@hacedeca #130
Du furzt und rülpst, aber beantwortest keine Fragen.
Schau noch mal, was du absondern wolltest und vergleiche mit meinen Beiträgen.
Das war eine glatte trollsche Fehlleistung.
@froz #135
Ohne Apologeten und Speichellecker wie dich wäre das System schon zerfallen a la DDR.
Auch die lebten von Leuten wie dir jahrelang nicht schlecht..
@wat
‘Verantwortung aller für alle’
Ist eine Utopie es würde schon reichen wenn Aktionäre für den Schaden aufkommen müsten den ihre Unternehmen anrichten und zwar auf Heller und Pfennig. Die hätten keinen Cent mehr und Schulden bis zum St. Nimmerlein…
Wer ne Aktie kauft übernimmt von da an die Haftung für alle in der Zeit des Besitzes entstandenen Schäden… du glaubst garnicht wie die Welt sich ändern würde…
@ Nanuk – mal eine Frage, die beschäftigt mich wirklich.
Inwieweit sind eigentlich die Aktionäre wirklich noch Miteigentümer einer AG,?
( Ja, ich rede schon nur von denen mit Stammaktien.)
Inwieweit sind nicht die eigentlichen Eigentümer längst die Menschen, die hinter den Banken die die Kredite ausgereicht haben, stehen? Es mag Überschneidungen zwischen Stammaktien-Inhaber und Kreditgeber geben, sie sind aber doch nicht in jeden Fall identisch…
Ein Beispiel meinst du ernsthaft jemand würde dann ein Kernkraftwerk betreiben die Aktionäre würden zeter und mordio schreien… die scheiss Dinger sind ja nicht mal versichert…
@Wat.
Die Haupteigentümer sind meisten irgendwelche Fonds die Geld einsammeln und dann druck auf Hauptversammlungen machen da fängt es mit der Verschleierung schon an… Die meisten Fonds sind doch Blackboxen und wer schaut schon genau hin welche Positionen die im einzelnen haben… verschleiern tarnen täuschen… so funtioniert das…
Nehmen wir mal ein stück Wald in diesem Wald lebt ein Eichhörnchen.Wenn du jeden Tag durch deinen Wald gehst entwickelst du vieleicht Zuneigung zum Eichhörnchen oder erfreust dich daran…ich glaube die meisten währen traurig wenn in ihrem Wald ein Eichhörnchen verschwindet.
So jetzt bist du Aktionärin einer Papierfabrik die besitzt ein Stück Wald und schwups glaubst du der Aktionär weiss welche Flurstücke ihm gehören und sollte er es weil er genau ist doch wissen war schonmal da und hat das Eichhörnchen gesehen?In der Heutigen Zeit kauft aber so gut wie niemand mehr ne Aktie direkt sondern über nen Fond oder nen Dachfond und schwups ist alles so verschleiert das niemand mehr weiss wem was gehört das Eigentum löst sich auf…
” Imagine no possessions ”
John Lennon “Imagine”
Its very easy John Lennon was wrong
http://www.youtube.com/watch?v=okd3hLlvvLw
@Wat. #134
„Du könntest von mir aus den Schah von Persien zitieren, meinetwegen auch den ‘lieben Gott’ persönlich – mir ist nicht wichtig, ob etwas ‘Marxismus’ ist sondern ob es für mich und vielleicht auch für andere ein logischer Schluß ist.“
Wenn Du das für eine gute Methode hältst …
Hm @ Nanuk, irgendwas krieg ich da nicht gebacken…
Ein Fond wird doch aufgelegt, sagen wir von einer Bank, die mit diesem Fond etwas ‘machen’ möchte. Es mag sein, daß dieser Fond dann Aktien kauft, aber kaufe ich mich in den Fond ein, kaufe ich doch nur Anteile am Fond. Ich habe der Bank Geld zur Verfügung gestellt, dafür bekomme ich so lange Zinsen, wie der Vertrag oder der Fond läuft.
Mit den Aktien habe ich persönlich doch aber (leider) als Inhaber meiner Fondanteile gar nichts zu tun. Ich habe der Bank und den Inhabern der Bank ermöglicht Aktien zu kaufen…
@Nanuk
Zudem wird heutzutage die große Kohle mit der Verwaltung fremden Privateigentums gemacht. Siehe Manager, Banker, Politiker …
“Mit den Aktien habe ich persönlich doch aber (leider) als Inhaber meiner Fondanteile gar nichts zu tun.”
genau…
Das zählt als Sondervermögen und wir bei einer Insolvenz der Bank nicht angetastet wenn du das wissen wolltest…
Nanuk, ich meinte damit, daß die Banken-Inhaber auch noch mit Geld für deren Eigentumserwerb ‘gefüttert werden’ und die ‘naiven Geldgeber’ sich dabei so richtig reich und frei vorkommen, trotzdem sie nichts reales, dauerhaft werthaltiges in der Hand, also wirkliches Eigentum, haben.
@Wat.
Hauptsache die Rendite stimmt…
20% 15% egal hauptsache der Rubel rollt… Asoziale halt.
@ Nanuk – Asoziale oder doch ‘nur’ Menschen, die denken, daß Geld arbeitet oder noch besser, daß man Geld essen kann…
@Wat
Assoziale…
“Imagine”
Kein Fegefeuer mehr mit dem man ihnen drohen könnte…
“Imagine”
Kein Patriotismuss mehr weil es keine Staaten mehr gibt an den man appelieren könnte…
“Imagine”
This is the world we are living in…
@Besserwisser
“Schau noch mal, was du absondern wolltest und vergleiche mit meinen Beiträgen.”
Done! Nur geht es bei Sinn darum, wie eben auch in der “Brenner Debatte”, dass die USA ihre Stellung als Hegemon verlieren und Hegemoniewechsel von Kriegen geprägt sind. Die Briten verloren damals ihr Empire, obwohl sie auch nur an “ungefähr 700 Tage[n] keinen Krieg geführt [haben]. An allen anderen Tagen wurden Menschen abgeschlachtet.”
Und jetzt sind die Amis dran und Du implizierst, dass sich an ihrer militärischen Potenz nichts ändert, wenn Du weiter schreibst:”Also werden die USA weder zögerlich, noch überhaupt zustimmen.”
Und deshalb musst Du die Frage beantworten, ob die Amis ihren gewaltigen Militärapparat aufrechterhalten können – bei dramatisch steigenden Schulden und wegbrechenden Einnahmen. Wunderwaffen? Wer weiß…
Können sie das aber nicht – und die Budgetkürzungen für ihren Wunderjet F22 deuten das ja an – dann werden sie Räume freigeben. Dann kriegen die Serben vielleicht das Kososvo zurück, die Russen die Krim, China dann Taiwan; kurzum: Es wird ganz schön heftig.
Die Art und Weise, in welcher die Russen den amerikanischen Verbündeten gerade Abchasien und Südossetien im strategisch immens wichtigen Kaukasus, der Verbindung zwischen Asien und Europa entrissen, unbeindruckt von amerikanischen Kernwaffen, Superbombern und anderem high tech, mit einem ganz konventionellen Krieg, zeigt dass es geht und wie es geht. (Und sie mussten nicht mal anfangen, weil die größenwahnsinnigen Georgier sich unter dem amerikanischen Schutz so sicher fühlten…)
@hacedeca
Hilfe die Russen kommen… ja zum einkaufen und Vodka saufen nach Baden Baden und Düsseldorf…
Alles nur Zufall.
Alles nicht so schlimm.
Von Arbeitslosen und Obdachlosen in den USA
Krise? Welche Krise?
3 gute Tips
@Nanuk #153 + 154
Wie kommt es zu dieser A-Sozialität?
Spielt das Verschwinden von Himmel und Hölle sowie von Patriotismus wirklich die entscheidende Rolle?
Diejenigen Menschen, die 1967f. auf die Straße gingen, um gegen das faschistische Regime des Schah, gegen Vietnamkrieg und gegen Ausbeutung und Verelendung der Dritten Welt zu demonstrieren, haben dies nicht aus Patriotismus getan oder um in den Himmel zu kommen.
Das war ein Ausdruck von Mitmenschlichkeit, von elementarer menschlicher Wir-Identität. Getragen vom Wunsch nach einer menschlichen Menschheit.
Wie kommt es, dass heute ein Menschentyp dominiert, der nur noch aus egoistischen Motiven handelt, also wenn es um eigene Interessen. die EIGENE Familie etc. geht?
Es scheint, dass es kaum noch Menschen gibt, die anderen Menschen etwas Gutes ohne jegliche Erwartung einer Gegenleistung tun.
Ich finde es auch schade, dass @joergtokyos Anliegen (#96) zynisch abgewürgt wurde.
In der Schweiz wäre dies sicherlich nicht passiert. Dort gibt es nach wie eine Tradition von Schenkungen und Spenden. Dort kämpfen Menschen gegen die Waffenexporte in Krisenregionen. Etc.
Früher gab es doch nicht diese Gaffer in Deutschland, die nicht nur nicht helfen, sondern sogar die Rettungsfahrzeuge darin hindern, schnell an den Unfallort zu kommen.
Natürlich frage ich mich, wie es zu diesem Zustand von Nihilismus, Misanthropie und Demoralisierung gekommen ist?
Wenn ein Sloterdijk von einer „Revolution der gebenden Hand“ spricht, dann erzeugt dies bei mir Brechreiz, genauso wie bei den Charity-Projekten, mit denen sog. Prommis ihre Websites schmücken.
Wo haben diese Menschen jemals selbst echte Solidarität gezeigt?
Mitmenschliche Solidarität hat – wenn ich die letzten 40 Jahre zurückschaue – keine Tradition in diesem Lande. Als es in den 70-er Jahren hier einen breiten Wohlstand gab, stieß die Forderung nach Solidarität mit den Armen und Hungernden in der Dritten Welt auf taube Ohren, sowohl oben wie unten. Die „terms of trade“, die zu billigen Waren hier und zu Armut in den produzierenden Ländern führten, interessierte die sog. Arbeiterklasse und ihre Organisationen nicht. Wer protestierte gegen die Pinochet-Putsch und die anschließende Terrorherschaft in Chile, ja, wer interessierte sich überhaupt dafür?
Wer von den sich beklagenden Hartz4lern hat jemals in seinem Leben solidarisch gehandelt, etwas abgegeben oder sich engagiert für Menschen, die hungern?
Solidarität hat immer auch eine rationale Seite. Man hilft oder gibt ab auch deshalb, weil man sich wünscht, dass Menschen sich so gegenseitig behandeln. Auch weil man möchte, dass einem selbst geholfen wird, sollte man einmal Hilfe benötigen.
Insofern denke ich, dass der Gegenspieler der Solidarität weniger der Egoismus, sondern die Dummheit ist.
Ein intelligenter Egoist weiß, dass nur in solidarisch organisierten Kontexten sein Überleben gesichert werden kann. Und er wird in seinem eigenen Interesse dafür sorgen, dass das Gemeinwesen funktioniert bzw. dessen Funktionsfähigkeit erhalten bleibt.
“Geiz ist geil!” ist Ausdruck der Verblödung dieser Gesellschaft.
So ist z.B. das Koma-Saufen von Jugendlichen ein Ausdruck dessen, dass diese die Widersprüche dieser Gesellschaft nicht mehr im Kopf aushalten.
@ joergtokyo #96
–>Was kann ich, der ich mich zu den Profiteuren mit leistungslosem Einkommen zähle tun, um an einer Änderung der Verhältnisse mitzuwirken? Mein Geld verschenken? In die Linke eintreten?
Ratlose Grüsse”
Nicht verschenken, sondern in Projekte für die Zukunft investieren. Nicht in großartige Sachen, auch nicht in dubiose Angebote.
Sondern, in Menschen die etwas gestalten möchten, und evtl. auch können. Mit Verlaub, ich habe hier schon einige Sachen genannt, wo “Profit” bei rumkommt, der aber nicht unbedingt im Vordergrund stehen muss.
Man kann eine ganze Menge erreichen, ohne sein ganzes Kapital zu verramschen. Es gibt viel zu wenig Leute, die solche Fragen stellen, wie du. Aber es bedarf wie immer nicht nur der Ankündigung, sondern auch einer Umsetzung.
Risiko besteht immer, am Schluß des Lebens ist man trotzdem tod.
Was würdest du gerne machen?
Lieber Besserwisser 99, es ist gut, wenn jemand etwas besser weiß, dann kann man ja etwas besseres Wissen erfahren.
Allerdings sollte man vor dem besserwissen besser wissen, was denn der andere weiß.
Ich schrieb von der Einkommensverteilung nach Umverteilung, also sämtliche Steuereinwände sind sinnlos.
Soll ich jetzt Rückschlüsse auf deinen Denkapparat ziehen? Natürlich nicht.
Aber mangelhaftes Leseverständnis in diesem Fall ist ubestreitbar.
Man kann ja die Umverteilung mal betrachten.
Die Staatsquote ist in den letzten Jahrzehnten gesunken (bzw. war; der aktuelle Anstieg durch v.a. Banken Bailout geht sicher nicht nach UNTEN), aber lassen wir das sowie mögliche Staatsausgabenstrukturveränderung beiseite.
Die Markteinkommen gehen deutlich auseinander, wollte man ein gleichbleibendes Einkommensverteilungsverhältnis, müsste also anteilig mehr durch Steuern umverteilt werden.
Einkommenssteuer: deutliche Entlastungen OBEN, UNTEN gleichbleibend (Null), in der MITTE leichtere Entlastungen, aber Gegenbewegung durch kalte Progression (mittlere Einkommen heute viel näher am Spitzensatz).
Durch die Einkommenssteuerveränderungen also klare Zunahme der Spreizun gzwischen oben und unten, mitte etwas schwieriger, nach oben sicher klar verloren.
Mehrwertsteuer
Durch die sinkenden Konsumquoten wirkt die MWST und auch eine Erhöhung derselben regressiv (etwas abgemildert durch Mieten und ermäßigten Satz). Dies kann man mehrheitlich für indirekte Steuern allgemein annehmen (nicht bei einer Champagnersteuer bspw.). Also Verteilungsveränderung von oben nach unten durch Anstiege.
Kapitalertragsbesteuerung.
Von mal 53% auf 25%, da braucht man wohl nichts mehr zu sagen.
Sozialabgaben
UNTEN voll dabei bei den Steigerungen, die MITTE teilweise (v.a. weil hier die “Kalte Degression” fast jährlich abgeschöpft wird), OBEN kaum nennenswert. Anstieg verlangsamt durch MWST-Erhöhung, siehe oben.
Wie Kopfpauschalen wirken, braucht wohl nicht erwähnt werden.
Wir haben also in allen wichtigen Steuern und Abgaben keine Erhöhung der Umverteilung, um die sich spreizenden Markteinkommen auszugleichen, sondern gar eine Verschärfung.
Na dann!
heey ich wollt fragen ich muss ein referat über das thema schreiben … kenn mich aber nicht sooo besonders guut aus ich muss den uunterschied zwischen arm und reich der Vereinigten Staaten schreiben könntet ihr mir ein paar tipps geben … weil ich such schon sehr lange aber es werden überall andere zahlen erwähnt
bzw weiß ich nicht über was ich alles berichten könnte :/