Aus den hinteren Kapiteln des Jahresgutachtens

by weissgarnix on 13. November 2009

Alle Jahre wieder legen die Wirtschaftsweisen ihr Jahresgutachten vor; so geschehen auch heute und bereits ausgiebig von den Medien kommentiert, “Sachverständigenrat rügt Regierung”, “Wirtschaftsweise mahnen harte Einschnitte an” – jaja, das kennen wir alles.

Aber in besagtem Gutachten gibt’s auch ein paar hintere Kapitel, da geht’s u.a. um Einkommens- und Vermögensverteilung, und daraus jetzt mal ein paar interessante Passagen:

“Ein Vergleich sowohl der Marktäquivalenzeinkommen der Haushalte als auch der äquivalenzgewichteten Haushaltsnettoeinkommen im Jahr 2007 zeigt, dass sich die Einkommen in Ostdeutschland 20 Jahre nach dem Mauerfall noch nicht an die in Westdeutschland angeglichen haben. Vielmehr sind die Niveauunterschiede seit 1991 beinahe konstant geblieben, wenngleich zwischenzeitlich eine konvergierende Entwicklung zu beobachten war.”

Hättet Ihr’s gewußt? Ich nicht. Dass sich die Wiedervereinigung und die Segnungen des Kapitalismus für unsere Friends in der ehemaligen DDR nur dermaßen zögerlich einstellen würden – Wer hätte das gedacht? Klingt also nicht gerade nach Success Story.

“Der Median der Marktäquivalenzeinkommen lag in Westdeutschland im Jahr 2007 bei 20 114 Euro und in Ostdeutschland bei 12 359 Euro. Das durchschnittliche Marktäquivalenzeinkommen der Haushalte beträgt in Westdeutschland im selben Jahr 24 671 Euro und in Ostdeutschland 15 794 Euro. Damit hat sich der Mittelwert der Marktäquivalenzeinkommen sowohl in West- als auch in Ostdeutschland seit dem Jahr 1991 mit einem Anstieg um 5,2 vH beziehungsweise 4,4 vH kaum verändert.”

Bedarf das noch eines weiteren Kommentars?

Und hier noch eine Passage für unsere süddeutschen Steuerspar-Philosophen, die sich darüber beschweren, dass die Einkommenssteuer nur von den obersten 50% der Einkommensbezieher bezahlt werden:

“Zudem zeigt die Entwicklung der Einkommensanteile der einzelnen Dezile der Marktäquivalenzeinkommen sowohl in Westdeutschland als auch in Ostdeutschland seit 1991 ein Auseinanderdriften des oberen und unteren Einkommensbereichs, wobei Ostdeutschland aufgrund der komprimierten Lohnstruktur vor der Vereinigung von dieser Entwicklung wesentlich stärker betroffen ist (Tabelle 40, Seite 316). So verfügten im Jahr 1991 in Westdeutschland die unteren 50 vH der Haushalte noch über 22,5 vH der Markteinkommen, während es im Jahr 2007 nur noch 18,4 vH waren. In Ostdeutschland hatten dagegen im Jahr 1991 die unteren 50 vH der Haushalte noch über 24,1 vH der Einkommen, während im Jahr 2007 der Einkommensanteil, der auf diese Gruppe entfällt, nur noch bei 12,4 vH lag.”

Tja, da fragt man sich mit Sloterdijk & Co. natürlich: Woran liegt es wohl? Ich weiß es auch nicht. Aber ich glaube, es war Kant oder Fichte – oder nein: womöglich sogar Nietzsche -, der den fröhlichen Spruch münzte: “Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen!” (naja, vielleicht war es auch keiner von den dreien)

Und diesen Satz bitte besonders auf der Zunge zergehen lassen:

“Im Vergleich zur Zusammensetzung der Gesamteinkommen in Westdeutschland im Jahr 1991 lässt sich feststellen, dass die relative Bedeutung der Einkommen aus abhängiger Erwerbstätigkeit deutlich abgenommen, die der staatlichen Transfers und der Kapitaleinkünfte jedoch zugenommen hat.”

Im Osten übrigens ditto. Quizfrage an die Fans aus der INSM und dem ifo-Institut: Immer noch überzeugt, dass Lohnzurückhaltung die Erwerbsarbeit sichert?

Aber den Rentier freut’s, weil zu allem Überfluss gewährt ihm die Regierung auf seine Einkünfte jetzt auch noch eine steuerliche Vorzugsbehandlung.

Das alles und viel, viel mehr (inkl. Tabellen und Grafiken) im oben verlinkten Kapitel aus dem aktuellen Jahresgutachten des Sachverständigenrats. Ein echter Lesespaß für den ökonomisch aufgeschlossenen Bundesbürger in Ost und West.

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Ruhrpilot » ruhrbarone
14. November 2009 um 09:38

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1 Lebemann 13. November 2009 um 11:37

Pardon, aber hätte jemand eine Definition des “Marktäquivalenzeinkommens”? Danke vorab.

2 HAL9002 13. November 2009 um 11:46

Na, der “Rote Oktober” scheint Dir ja gut getan zu haben.
Aber haben die INSM und das ifo-Institut wirklich sagte, dass “Lohnzurückhaltung die Erwerbsarbeit sichert?” Hieß es nicht vielmehr “Lohnzurückhaltung sichert Arbeitsplätze”? Welcher Art diese Arbeitsplätze sein mögen, wurde freilich nicht beschrieben. “Wer weiß wieviele Arbeitsplätze verlorengegangen… mutige, alternativlose, Reformen…, Zukunft…, Renterschwemme…, Leistungstäger…, Kopftuchmädchen….

Reset

3 Besserwisser 13. November 2009 um 11:50

@wgnx

Ich empfehle Dir den Anti-Dühring zu konsumieren.
Da erfährst Du, woran es liegt, wie verteilt wird.

Das Gutachten ist übrigens so überraschend, wie Schnee im Winter.

4 irgendeiner 13. November 2009 um 11:52

@WGN
“Hättet Ihr’s gewußt? Ich nicht. Dass sich die Wiedervereinigung und die Segnungen des Kapitalismus für unsere Friends in der ehemaligen DDR nur dermaßen zögerlich einstellen würden – Wer hätte das gedacht? Klingt also nicht gerade nach Success Story.”

http://www.remote.org/frederik/culture/berlin/we-13-11-13-01.html.de

Dabei hätte nach dem ehemaligen Deutsche Bank Chef und Kohl Berater Herrhausen der Angleich bereits nach 5 Jahren vollständing erledigt sein können.

5 irgendeiner 13. November 2009 um 11:54

Zitat aus dem Link unter #4

“” Fleiß, Tüchtigkeit und Leistungskraft seien bei den Menschen in der DDR in reichem Maße vorhanden. “Sie müssen sich endlich frei entfalten können – dann sind alle Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Aufschwung in der DDR gegeben”, sagte der Bundeskanzler.”

Also da haben wirs. Wahrscheinlich lag es an der mangelnden Tüchtigkeit, die sich nicht entfalten konnte….

6 13 13. November 2009 um 12:00

Das Thema ist schon durch, siehe hier

“Das Rohr neigt sich zum Biegen!” – “Was hat er gesagt?” – “Das Rohr zeigt nach Süden!” – “Ein Tor reicht zum Siegen!” – “Der Chor schreit im Liegen!” – “Die Moorleichen fliegen!” – “Die glorreiche…

http://www.youtube.com/watch?v=t0vqQjaXLOU&feature=related

(dieser “Sachverständigenrat” sollte vor allem an seinen allzu feilen, altklugen, tausendseitigen Worten s p a r e n. Merke(l): wenn alle es wissen, dauert es nicht mehr lang, bis es dann endlich auch der Sach(un)verständigenrat weiss. Wirklich Hut ab vor diesen weissen Männern!)

enemies, none, no enemies? – a l i v e..

7 Lebemann 13. November 2009 um 12:32

@ WGnix

Gefunden!
“…
Wenn man ein Bild davon erhalten möchte, wie auf dieser zweiten Stufe des Verteilungsprozesses die Verteilung der Markteinkommen unter vollständiger Berücksichtigung des Haushaltszusammenhangs aussehen würde, muss man die Haushaltsmarkteinkommen fiktiv auf alle Mitglieder verteilen und auch die Personen in Haushalten ohne Markteinkommen einbeziehen. Dies geschieht aber nicht durch eine Pro- Kopf-Aufteilung, sondern mit einer Gewichtung. Als Gewichtungsschema verwenden wir die so genannte alte OECD-Skala, die der ersten Person im Haushalt ein Gewicht von 1,0,
weiteren Personen über 14 Jahren Gewichte von 0,7 und jüngeren Kindern Gewichte von 0,5 verleiht. Das Haushalteinkommen wird dann durch die Summe der Gewichte der Haushaltsmitglieder geteilt und das Ergebnis jedem Haushaltsmitglied als Wohlstandsindikator zugeordnet. Diese alte OECD-Skala entspricht am besten der in den
institutionellen Regelungen Deutschlands implizit enthaltenen Abstufung. Begründet wird eine solches Gewichtungsschema damit, dass beim gemeinsamen Wirtschaften Einsparungen entstehen, so dass ein Zwei-Personen-Haushalt nicht doppelt so viel Einkommen braucht wie ein Ein-Personen-Haushalt, um das gleiche Wohlfahrtsniveau zu erreichen. Außerdem wird unterstellt, dass jüngere Kinder einen geringeren Bedarf als ältere Kinder und Erwachsene besitzen.

Nimmt man in dieser Weise eine fiktive Aufteilung aller Markteinkommen auf alle Personen vor, dann erhält man die Verteilung der Marktäquivalenzeinkommen; dies ist die zweite Stufe des Verteilungsprozesses. …”

Gefunden in:
Die Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverteilung in der
real existierenden Sozialen Marktwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland Prof. Dr. Richard Hauser,
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main – Vortrag im Rahmen des Symposiums der Wirtschaftspolitischen Gesellschaft/ von 1947 e.V. Frankfurt am Main am 6. und 7. April 2006 in der Handwerkskammer Wiesbaden.

Also hätte die durchschnittliche Haushaltsgrösse in Ossiland und Wessiland auch eine Wirkung, oder liege ich falsch? Siehe dazu unterste Grafik auffer Seite dort:
http://www.bib-demographie.de/nn_750736/DE/DatenundBefunde/Familienstrukturen/hh-struktur.html+durchschnittliche+haushaltsgr%C3%B6sse+neue+bundesl%C3%A4nder&cd=6&hl=de&ct=clnk&gl=de

8 Ahnungsloser 13. November 2009 um 12:59

@Wgnx

>Aber den Rentier freut’s, weil zu allem Überfluss gewährt ihm die Regierung auf seine Einkünfte jetzt auch noch eine steuerliche Vorzugsbehandlung.

Worauf genau bezieht sich denn diese Aussage?

9 Nanuk 13. November 2009 um 13:03

http://tinyurl.com/ylscho5
Kann mir mal einer von der INSM oder dem Ifo erklären warum die Autos keine Autos mehr kaufen wollen…

10 Nanuk 13. November 2009 um 13:05

http://web2.twitpic.com/img/42559767-c3dea5e67e9adc5c344cb103a49d878e.4afd4b36-full.jpg

Hier ein tip von Yoda an die Herren:

Learn supply and demand you must

11 Lebemann 13. November 2009 um 13:12

@ nanuk
Jedi Master Jodel say:

“Out of Work? Hungry? Eat your Fummel made in China”.

12 Nanuk 13. November 2009 um 13:15

@Lebemann
Protectionism good for money bad for customer…

13 Nanuk 13. November 2009 um 13:17

Rentierkanibalismuss ist gut für die armen machen alles billiger…

14 topi 13. November 2009 um 13:19

>>Hättet Ihr’s gewußt? Ich nicht. Dass sich die Wiedervereinigung und die Segnungen des Kapitalismus für unsere Friends in der ehemaligen DDR nur dermaßen zögerlich einstellen würden – Wer hätte das gedacht? Klingt also nicht gerade nach Success Story.<<

Selbstverständlich: Weiß wohl jeder, der sich mal hier herumtreibt(und nicht nur Ausschnitte wahrnimmt).
[So wie übrigens auch jeder, der vor der Frage steht, sein Kind in Neukölln zur Schule anzumelden, aber lassen wir das hier]

Wenn man erlebt hat, wie die Westfirmen ankamen, Unterlagen sichteten, wahrscheinlich die interessanten Teile mitnahmen, und ansonsten dafür sorgten, dass nur keine Konkurrenz die neuen Absatzmärkte vermiest, dachte man sich schon seinen Teil.

Wenn man dann immer mehr von "Altschulden" statt "Volksvermögen" hörte, wunderte man sich; was denn für Altschulden, im Ausland warens doch nur ein paar Milliarden, und von Gläubigern war hier weit und breit nichts zu sehen.

Dankenswerterweise gab es 95 ein Gerichtsurteil (da ist wohl einiges schief gelaufen), das Klarheit schaffte: So konnte eine Bank für 106 Millionen DM eine Bank mit allen Liegenschaften und 250 Millionen in der Kasse und 15 Milliarden Außenständen "kaufen"; und für diese Außenstände bürgte die Treuhand, und lastete sie dann teils den Unternehmen auf (je nach Nase, so sah es aus)
Die Kommunen kriegten auch ihr sattes Päckchen, dafür einigten sich dann zig Milliarden Zinsen später Kommunen und Länder und Bund auf einen "Kompromiss".

Wunderbar.

15 Lebemann 13. November 2009 um 13:22

@ nanuk
Jedi Master Jodel say:

“Consumer must pay more money, he offended. Consumer cannot buy much cheap china-trash, he angry. Consumer on the dole, he complain because unsozial is. Consumer one helluva dumb ass is.”

16 Nanuk 13. November 2009 um 13:29

@Lebemann
Consumer stupid why we not going all to the Tafel and pay nothing for food funny thing this would be and then Kapitalism dead…

17 Nanuk 13. November 2009 um 13:31

In future they will pay us for shopping…

18 Lebemann 13. November 2009 um 13:33

@ nanuk
Lebemann – who is Sith Lord Darth Toxic – say to Padwan nanuk:

Devil take the hindmost. Come over to the Dark Side. We have cookies …

19 bluedet 13. November 2009 um 13:37

Es ist den Leuten, die von Volks- und Betriebswirtschaft etwas verstehen, wohl längst klar, dass der Exportweltmeister auf hohem Einkommensniveau nur bestehen kann, wenn er diesen Status auszubauen versucht. Die Politik setzt absolut vorrangig auf den Export, was nur auf Kosten der breiten Bevölkerungsschichten möglich ist. “Möglich” heißt, es geht nur so, weil alle anderen Wege/Konzepte die Rentabilität des Produktions- und Finanzkapital schmälern würden. Das aber ist schlicht unmöglich, aus Sicht der Industrie, Besserverdiener und Kapitalbesitzer – und die machen die Musik. Wir müssen numal rund um den Globus konkurrieren. Wettbewerb bestimmt den Preis. Know how- Vorsprünge Deutschlands schmilzen dahin, wie Grönlands Gletscher, nur ein bißchen schneller.

Was bleibt, außer dem Geschwätz unserer Politiker, die grundsätzlich das Gegenteil dem Wahlvolk erklären? Ja, ja ganz einfach: Jedes Jahr ein bißchen weniger, kommt eine Krise, noch schneller ein bißchen weniger, bis es immer mehr Leuten auffällt, dass ihre Nettoeinkommen kaum noch, ja immer öfter selbst bei Studierten nur noch knapp über oder unter
den Hartz IV-Sätzen liegen, wenn sie beispielsweise 2 Kinder haben.

Die mediale Welt, bestehend aus Helden und wunderschönen Konsumlebensentwürfen entfernt sich in diesem Punkt (wieder) immer mehr von der Lebenswirklichkeit von immer mehr Menschen. Statt das Hühnchen zu essen, reicht es vielen, zuzusehen wie das Hühnchen gegessen wird. Allerings müssen die Bilder mit emotionaler Stimulation gefunkt werden. Nur wenn beispielsweise während des Zusehens beim Zuschauer Tränen über das Schicksal des armen Huhn fließen, tritt eine transformierte Form der Befriedigung ein. Endlich durfte er weinen. Wenn das Huhn auch noch kurz vor seiner Schlachtung ein Ei gelegt hat, kann man seufzend wieder Hoffnung schöpfen. Der Keim für eine glückliche Zukunft ist wieder gelegt! – Und schon, in diesem Taumel von Gefühlen aus Traurigkeit und Freude, Spannung und Anspannung, ist man froh, auf seinem Sofa in der halbwegs warmen Stube zu sitzen, welches etwas verschliessen ist, weil man kein Geld mehr hat, sich ein neues von Ikea zu holen. Alles wird durch dieses Hühnchen etwas erträglicher, auch die wegen der letzten Nebenkostenabrechnung schlecht geheizte Stube.

Ja, das ist der Mainstream.
Die Einkommen gehen unter und die mediale Welt wird immer aufregender, schöner.

Was machen wir, die diese seltsame Welt betrachten, dann? Wir wundern uns! Und dann! Warten wir noch diese blöde Entscheidung des höchsten Gerichts zu den Hartz IV-Sätzen ab, Zack, und noch mehr merken, dass Sie mehr vom Leben haben, wenn sie nicht oder nur noch Teilzeit arbeiten. Dann haben sie mehr Zeit für das Fernsehen. Schmarotzer! Und dann? Na dann müssten wird eigentlich mal wieder am Auflagenschräubchen für Sozialleistungsempfänger drehen. Strengere Meldepflichten, Kontrollen, Vollzeitarbeitspflicht für frischgewordene Mütter und vieles mehr. Ich bin an dieser Sache kein Folterexperte.

Doch- so ein Scheiß, es reicht nicht, am Sozialleistungsbezug zu kürzen, falls die Gerichte überhaupt mitmachen. Trotz allem sinken die Löhne weiter und weiter, die Differenz zur Sozialleistung löst sich immer mehr in Luft auf. Wo führt das hin?

Zu einer Verarmung der Unterschicht und … Schrumpfung der Mittelschicht. Es ist wirklich keine Überraschung mehr. Ja, – und?

Ja, – nichts!!! Es interessiert die Öffentlichkeit doch nicht wirklich, weil mediale Soße in den Köpfen überwiegt und weil keiner bisher ein wirklich schlüssiges Alternativkonzept vorlegen konnte, welches den Einkommensstatus wenigstens erhält. Jeder hat sich mit der Schrumpfung abgefunden, zumindest in der Politik.

Es geht nur noch um die Verteilung des Volkseinkommens. An diesem Punkt ist es nunmal traditionell so, dass es in unserer hochdifferenzierten Wirtschafts- und Rechtswelt hochspezialisierte Interessenvertreter/Lobbyisten gibt, die in ihrer Summe es offensichtlich seit vielen , vielen Jahren das schaffen, was die Politik nicht für das Volk schafft, nämlich ihre Einkommen zu erhöhen! Wirklich wahr! Das obere Ende der Einkommensschere sprießt und schießt, eine Pracht.

Wir, die etwas besser die Wirtschaftskreisläufe und Politikaufführungen verstehen, haben meist nur den Rang von Zuschauern, die interessiert zuschauen oder sich angeekelt abwenden dürfen. Mitmachen darf man auch, oben oder unten, dazwischen geht immer weniger, unten immer mehr.

20 Nanuk 13. November 2009 um 13:39

@Lebemann
understand this you must…
http://www.youtube.com/watch?v=wRY5dl_oxvo

21 Lebemann 13. November 2009 um 13:43

@ nanuk
Darth Toxic say:
Join us, do not be afraid. Good company you will be in.

Darth Eyebrow
http://www.hse24.net/de/bilder/prominente-neu/gloeckler/gloeckler_19.jpg
Also one of us is. He make chaos of German textilwirtschaft by selling strasstein-fummel made by whoever-wants-to-know to ossi-housewives that live near the arse of the republic.

22 Stephan 13. November 2009 um 13:44

@WGN
Where’s the News? Wenn man “Marktäquivalenzeinkommen” googelt wird man mit offiziellen PDF bombadiert, die genau diese Einkommensverteilung dokumentieren. Ein alter Hut.

Der Ordnung halber muss man auch festhalten, dass die Verteilung der Haushaltsnettoeinkommen zwar nicht schöner aber ein bisschen weniger dramatisch ist.

23 Nanuk 13. November 2009 um 14:10

@Lebemann
Yoda tells you:
Understand you must that its not about profit its about power…

24 Lebemann 13. November 2009 um 14:16

@ nanuk
Hearken the wisdom of the Dark Side:

It has always been about Power. This is why you will be vanquished and the servants of the Dark Side will rule.

25 Nanuk 13. November 2009 um 14:27

@Lebemann
The dark side will destroy itself if you dont fight…

26 Nanuk 13. November 2009 um 14:32

By the way just as this song came into the charts the problems started..
http://www.youtube.com/watch?v=NYW6mgIN6Pk

27 Lebemann 13. November 2009 um 14:35

@ nanuk

Hearken the wisdom of the Dark Side, damnit:

The Dark Side is eternal. It, however, changes its mantle to suit the current fashion (like any well-dressed man about town would) in order to confuse its enemies. Resistance is useless.

28 Lebemann 13. November 2009 um 14:39

@ nanuk
That is not a song. Just worthless, semi-literate drones of the music industry hoping against hope for a haymaker.

THIS is a song:
http://www.youtube.com/watch?v=JpNoniDH6IY

29 Nanuk 13. November 2009 um 14:49

@lebemann
Dont get angry my friend…

30 unwissender 13. November 2009 um 14:53

@Nanuk
@Lebemann

Entschuldigt bitte, daß ich Euren gerade hier laufenden Englischkurs unterbreche.

Aber zum Thema “star wars” fällt mir noch das Rededebüt unserer “Prinzessin Leia” der deutschen Politik im Bundestag ein! ;-)

http://www.youtube.com/watch?v=AL6tjf4jHOY

31 Nanuk 13. November 2009 um 14:59

@unwissender
She dont understands… :)

32 Nanuk 13. November 2009 um 15:04

Hätten sich alle wie Kapitalisten verhalten gäbe es ihn nicht mehr :)

33 unwissender 13. November 2009 um 15:17
34 Andreas Kreuz 13. November 2009 um 16:39
35 Michael 13. November 2009 um 17:39

Die Wirtschaftswaisen werden ihrem Namen gerecht. Nichts Neues von der Zinsversklavungsfront.

36 13 13. November 2009 um 18:35

Da fordern diese tapferen Schneiderlein doch tatsächlich allen Ernstes

„Harte Einschnitte statt Träumereien“

Bei wem denn?
(wie wärs mit einem kräftigen Aderlaß mit anschließender Frischzellenkur bei hochsklerotischen, neo-(schein)-liberalen Pofressoren und Sachunverstand?) – Sorry, aber ich muß lachen..

(und das merkel lacht sich mittlerweile auch ins fäustchen…weit habt ihrs gebracht, réspeckt!)

37 topi 13. November 2009 um 18:37

@ Andreas Kreuz 34

>>Alles nicht neu:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=620&lt;&lt;

Otto Nienkamp hat das deutlich ausführlicher als der Tagesspiegel, mit Gerichtsurteil belegt, für die "Verschwörungstheorie"-Rufer.
Er spricht auch nicht von 200 sondern von 400 bis 600 MRD. (ich glaube, Tendenz ist bei ihm steigend ; )

wahrlich nicht neu, stand 97 oder 98 im Spiegel. Interessierte allerdings scheinbar keine Sau.
Warum auch, so ein paar hundert Milliarden sind doch drin in der Portokasse.

38 Kritiker des Bösen 13. November 2009 um 19:11

WGN

“Im Osten übrigens ditto. Quizfrage an die Fans aus der INSM und dem ifo-Institut: Immer noch überzeugt, dass Lohnzurückhaltung die Erwerbsarbeit sichert?”

Natürlich nicht! Haben die nie! Nur sagen müssen sie halt etwas wenn sie den Nackten in die Taschen greifen, ist doch logisch. Oder hast du wirklich ernsthaft…nein, oder?

39 der pommer 13. November 2009 um 19:53

Der Osten ist doch längst ausgeblutet, wir sind hier nur noch die von der Resterampe … .
Vielleicht kommt ja mal die internationale Neubesiedlung, Menschen gibt genug weltweit gesehen, an ausgewählten Punkten versteht sich: Berlin, mal ne Unistadt, etwas Strand … . Dass das ein ganz anderes Land wird, versteht sich auch.

40 13 13. November 2009 um 19:59

immer, wenn ich meine, dümmer gehts nicht mehr, kommt von irgendwo so ein P o……litiker (Hinteres Kapitel) daher:

„Die polemische Kritik an den geplanten Steuersenkungen ist nicht nur anmaßend und falsch, sondern auch gefährlich. Die Wirtschaftsweisen drohen den gerade erst einsetzenden Aufschwung zu zerreden.“

So sagte Michael Fuchs, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion mit Zuständigkeit für Wirtschaft , WELT ONLINE.

Also, liebe Kinder, ihr müßt jetzt alle ganz leise sein, damit unser zartes, aller herzliebstes Pflänzchen A u f s c h w u n g nicht erschrickt…(und womöglich sein Waxtum einstellt)…

(denn gestern, heute, morgen und alle Tage muß es ja wieder in den 3-Schicht-24.de-Betrieb, gell)

41 Dipfele 13. November 2009 um 22:02
42 Nanuk 13. November 2009 um 22:18
43 Peterle 14. November 2009 um 00:58

Ihr seht das alles viel zu kritisch. Wichtig ist doch, dass die Leute durch die Arbeit erstmal eine Beschäftigung haben und von der Straße bzw. Internet weg sind. Nicht umsonst heisst das Lohnsponsoring vom Arbeitsamt “Wiedereingliederungszuschuss”.
Glückliche Menschen brauchen nunmal vor allem eine Beschäftigung und der Lohn ist doch nur die Schokoladensoße oben drauf, gibt ja seit alles in China hergestellt wird eh nix vernünftiges mehr zu kaufen, da sollen sich die Vollzeit-Aufstocker mal nicht so anstellen!
Außerdem brauchen wir die Exportüberschüsse dringend um die Aussenhandelsdefizite unserer Euro-Partnerländer auszugleichen und den sozialen Frieden in der Welt zu sichern. Da muss man einfach mal Prioritäten setzen! ;)

44 Alvar Hanso 14. November 2009 um 02:32

Kommt dieser “Aufschwung” auch wieder durch eine Verhältnisveränderung Import/Export zustande, oder ist/war das jetzt mal richtiges Wachstum im Sinne von “mehr als vorher”?

45 Brotesser 14. November 2009 um 04:46

Seit längerem verfolge ich immer mal wieder die Diskussionen hier, habe bisher aber nicht gepostet. Zu diesem Thread nun beschäftigt mich aber brennend eine Frage.

Theoretische Wirtschaftsmodelle sind nicht mein Fachgebiet. Ich bin der komplizierten wirtschaftlichen Termini nicht mächtig und so 100% hat sich mir das Marktäquivalenzeinkommen trotz der geposteten Definition nicht erschlossen. Falls sich meine Frage Aufgrund dieser Dinge bereits erledigt haben sollte, dann sorry.

Frage: Liege ich falsch, wenn ich sage, die Einkommenssituation zwischen Ostdeutschland 1991 und 2007 kann man nicht miteinander vergleichen. Das sind Äpfel und Birnen. Der Grund dafür ist die völlig andere Bevölkerungssituation. Viele die Bildung hatten bzw. in den letzten 20 Jahren bekommen haben, sind doch aus den neuen Ländern weggezogen. Zurückgeblieben sind die Weniggebildeten=Wenigverdienenden. (Tendenz)
Liegt bei solch einer statistischen Auswertung (Einkommensvergleich von verschiedenen Jahren) nicht aber die Annahme einer grob stabilen Bevölkerungsstruktur zu Grunde?

Ist es dann nicht logisch, dass dann kein Angleichen im Marktäquivalenzeinkommen stattfinden kann, wenn der Ausgangspunkt eine im Vergleich zu Westdeutschland ähnlich durchmischte (Bildung) Bevölkerung war und jetzt aber vom Vergleichsmaßstab deutlich (negativ) abweicht?

Anders gefragt: Wie sähe die Situation aus, wenn man die Weggezogenen in die ostdeutsche Statistik miteinbeziehen würde? Wäre sie dann nicht da, die Angleichung? (Zumal sich die westdeutsche Vergleichszahl durch den Abzug auch deutlich absenken sollte.)

Rein geografisch trifft die Aussage sicher zu. Aber auch bezogen auf die ostdeutsche Bevölkerung von 1991?
Mir stellt sich die Frage, da ich aus dieser Gegend komme und ein völlig anderes Erleben im Alltag habe.

46 enigma 14. November 2009 um 05:40

@ Brotesser 45

Bitte, bitte nachdenken!

:::::::::::::::::::::::::::::::::
……………………………..
;;;;;;;;;;;;;;;,,,,,,,,,,,!!!!!!

!!!!!!!

47 enigma 14. November 2009 um 05:51

Schon kurios, wenn sich jemand versucht selbst zu verarschen und feststellen muß, daß es ein anderer besser kann!

Tele Tubbies? Ach ja, ist ja schon alt, aber da kommt ja auch noch was von XYZ… (Sinnvoll war nicht gemeint!)

48 enigma 14. November 2009 um 06:03

@ der pommer 39

Der Osten hat sich SELBST verkauft!!!

49 enigma 14. November 2009 um 06:41

@ XYZ 35

“Zinsversklavungsfront”

Worte zusammensetzen klappt ja schon; jetzt müssen wir noch üben, wie das sinnvoll geht!

50 Morph 14. November 2009 um 10:37

@enigma#46
ziemlich unnötig, unzweckmäßig und selbstgefällig, ein solches Posting. Ich finde solche Äußerungen uninteressant und ärgerlich und kan mir kaum vorstellen, dass es irgendeinen hier gibt, der ein solches Posting klasse findet (außer Dir natürlich, aber möglicherweise hält sich selbst Dein Spaß in Grenzen, wenn Du bedenkst, dass alle anderen Leser und Leserinnen von so etwas eher genervt sind und den Autor entsprechend einordnen). Und @brotesser wird, wenn er denn falsch liegt, durch eine solche Antwort kaum inspiriert werden. Also wozu?

51 Morph 14. November 2009 um 10:42

@enigma
wie dumm von mir. Natürlich haben solche Postings einen guten Sinn für denjenigen, der dadurch Aufmerksamkeit zu bekommen glaubt. Ich vergesse immer wieder, dass manche Leute einsam sind und Response brauchen und sei es dadurch, dass sie in der Öffentlichkeit onanieren.

52 Brotesser 14. November 2009 um 11:17

@enigma:
ich danke für die “Antwort” auf meine Frage. Sowas wünscht man sich natürlich auf sein erstes Posting.

Gibt es vielleicht noch andere, die mir mit etwas mehr Inhalt antworten könnten?

53 holger 14. November 2009 um 11:29

@ Brotesser 52

–>”Frage: Liege ich falsch, wenn ich sage, die Einkommenssituation zwischen Ostdeutschland 1991 und 2007 kann man nicht miteinander vergleichen.”

Es geht doch hier um das Lohnniveau im Durchschnitt. Dabei ist es doch egal, wo es generiert wird. Das heißt, wenn ein Ossi in das Wessiland gezogen ist, fällt er aus dem Durchschnitt im Ossiland raus. Anders sagt diese Studie mal wieder aus, dass die blühenden Landschaften nur daraus bestehen, dass sich die Natur die Geisterdörfer zurückholt.

54 13 14. November 2009 um 12:06

apropos “in der Öffentlichkeit onanieren”:

„Eine mehrjährige Lohnpause wäre sinnvoll, um die Beschäftigungslage nicht weiter zu gefährden“, sagte Walter der „Bild“-Zeitung.

http://www.welt.de/wirtschaft/article5209748/Beschaeftigte-sollen-auf-Lohnerhoehungen-verzichten.html

Bundeskanzlerin Angela Merkel im FAZ-”Gespräch”:

„Das Land muss endlich die Dimension der Krise begreifen“

Unser Motto „Deutschland zu neuer Stärke führen“

KRISE..(ach was)…..LAND……..STÄRKE……DIMENSION……..BEGREIFEN?

täglich muß ich diese mir (millionenfach) entgegenspringenden abgewirtschafteten KRISEN-Konterfeis und die häßlichen Kröten, die ihnen aus den “Gesicht”söffnungen springen, ertragen………(heul, begreifen tut da wirklich nicht mehr nötig)

Ich mach jetzt mal wieder

WELTPAUSE!

55 13 14. November 2009 um 12:20

(ach hier noch, damit ihr auch was von der KRISE habt.. http://www.spiegel.de/img/0,1020,1472599,00.jpg )

56 topi 14. November 2009 um 13:37

@ Brotesser
>>Frage: Liege ich falsch, wenn ich sage, die Einkommenssituation zwischen Ostdeutschland 1991 und 2007 kann man nicht miteinander vergleichen. <<

Ja. Vergleichen kann man es. ;)
Bleibt die Frage nach dem Aussagewert. Man kann auch Äpfel mit Birnen vergleichen, und zwar über den Preis.

Der von ihnen angesprochene Aspekt wird auch in der Analyse erwähnt:"Hinzu kommt, dass Wanderungsbewegungen von jungen und gut ausgebildeten Personen von Ost- nach Westdeutschland stattfinden (Fuchs-Schündeln und Schündeln, 2009), die die bestehenden Lohnunterschiede tendenziell determinieren, wenn nicht sogar vergrößern können."

Die Daten werden über ein sozioökonomisches Panel erhoben, möglichst die gleichen Haushalte im Zeitverlauf; bei Wegzug geht das natürlich nicht, wenn man es richtig macht, sollte durch geeignete Wahl der Nachfolgebefragten der Effekt deutlich gedämpft werden.

Weitere Indizien liefert das Auseinanderdriften des oberen und unteren Einkommensbereichs.
"So verfügten im Jahr 1991 in Westdeutschland die unteren 50 vH der Haushalte noch über 22,5 vH der Markteinkommen, während es
im Jahr 2007 nur noch 18,4 vH waren. In Ostdeutschland hatten dagegen im Jahr 1991 die unteren 50 vH der Haushalte noch über 24,1 vH der Einkommen, während im Jahr 2007 der Einkommensanteil, der auf diese Gruppe entfällt, nur noch bei 12,4 vH lag."

Es sieht jedenfalls so aus, als ob die untere Einkommenshälfte erheblich schwächelt. Wieviel von de Rest des Abstands aus der Mitte oder von ganz oben kommt, kriegt man vielleicht sogar aus den Daten heraus. (wobei "ganz oben" unterrepräsentiert ist, wie die Studienersteller sagen)

Natürlich kann man den Verlust von gutausgebildeten für die VW insgesamt diskutieren. Zumal ""Elitenverlust"" schon länger ein Thema ist. Schließlich sind schon vor 61 viele weg, und viele der "sozialistischen" Eliten waren nach der Wende unerwünscht (wie groß der Einfluß alter Seilschaften wirklich ist, ist schwer zu schätzen, scheint mir aber oft übertrieben). Dafür kamen doch eher zweitklassige Westimporte, um den Anschluß mit hunderttausenden Seiten bundesdeutschen Gesetzestextes zu administrieren.
Alles natürlich mit vielen Ausnahmen, Anwesende ohnehin. :–)

57 holger 14. November 2009 um 14:44

@ topi

hier vergleicht man doch zwei unterschiedliche Regionen, oder nicht? egal ob die nun, Ost-West heißen, oder Europa-USA.

Es gibt Regionen, da wird mehr Lohn gezahlt, und es gibt Regionen, wo weniger gezahlt wird. Wer zum Schluß, ob Inder, Chinese, Türke, Deutscher Ost oder West, in dieser Region arbeitet, ist doch vollkommen egal.

Das hat auch nichts mit der Intelligenz zu tun. Das Lohnniveau ist im Osten niedriger, als im Westen. Erst wenn die Region Ost, oder die dortigen Unternehmen, das Lohnniveau anheben, kommt aus dieser Studie etwas anderes heraus.

58 topi 14. November 2009 um 21:24

“”Das hat auch nichts mit der Intelligenz zu tun. Das Lohnniveau ist im Osten niedriger, als im Westen. Erst wenn die Region Ost, oder die dortigen Unternehmen, das Lohnniveau anheben, kommt aus dieser Studie etwas anderes heraus.“”

Nein.
Wenn das Lohnniveau einfach steigt, könnten auch viele einfach arbeitslos sein, weil die Arbeitsplätze nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Genau das ist der Punkt, ob der doppelte “Elitenverlust” und der anhaltende Wegzug qualifizierter Moblier die Wettbewerbsfähigkeit beeinflusst.

Wenn jetzt alles wettbewerbsfähig und nur zu niedrig entlohnt wäre, gäbe es riesige Kapitalbesitzereinkommen; ok, die könnten im Westen anfallen, aber das scheint mirfür die Gesamtdifferenz nicht so erheblich.

Für einen Teil mag die Lohnanhebung tatsächlich die Einkommenssumme erheblich erhöhen, im Bereich der Stellen mit ausschließlich lokalem Wettbewerb. Sozusagen der Anti-Sinn.

Zumal die Preissteigerungen in der Einkommensanalyse unter den Tisch fallen .

59 topi 14. November 2009 um 21:25

so war das also nicht richtig mit dem html :roll:

60 Antoine Roquentin 14. November 2009 um 21:32

@WGN:
Die Propagandisten der INSM haben zu diesem Thema auch etwas geschrieben. Auf der Startseite heißt es: “Wissenschaftler haben im Auftrag der INSM und der Zeitschrift SUPERillu untersucht, wo der Osten Deutschlands nach 20 Jahren Sozialer Marktwirtschaft heute steht. Ein Ergebnis der “Einheitsbilanz”: Das Wohlstandsniveau der Ostdeutschen liegt inzwischen fast auf Westniveau.”

61 weissgarnix 14. November 2009 um 22:29

@Antoine

INSM und Super-Illu? Was könnte besser zusammenpassen? :-)

62 holger 14. November 2009 um 22:39

@ Topi # 58

–>Nein.
Wenn das Lohnniveau einfach steigt, könnten auch viele einfach arbeitslos sein, weil die Arbeitsplätze nicht mehr wettbewerbsfähig sind…

Wieviel sind denn im Westen ohne Beschäftigung, dank Lohndumping? Ach, ich hör es einfach auf.

Mann, oder Frau es geht um den Average, Dem Durchschnitt. Da ist es egal wieviel mit Maloche sind , oder wieviel ohne.

Einer verdient 5 Milliarden, und 100 tausend nix. Wo ist da der Average der Durchschnitt?

Ist denn schon wieder Vollmond oder was?

63 topi 14. November 2009 um 22:57

Warum so erregt? :roll:

Natürlich geht es um den Durchschnitt, oder die Gesamtsumme aller Einkommen. In Branchen mit nur lokalem Wettbewerb kann hier eine Lohnerhöhung die Gesamtsumme erhöhen; wenn nach der Lohnerhöhung das Zeug einfach aus dem Westen kommt oder nicht mehr exportiert werden kann, senkt sie die Einkommenssumme.

64 holger 14. November 2009 um 23:03

@ Topi

Entschuldigung. wegen (Vollmond)

Es geht doch aber in so einer Studie, nicht um da “vor Ort” es ist doch nur eine durchschnittliche Studie.

Es geht doch gar nicht um die Wettbewerbsfähigkeit. Es ist doch nur eine Studie, um zu sehen, wie weit man Ossi Land noch ausplündern kann. Wo die Grenzen der Schmerzen anfangen. Das ist mit allen Studien so. Es geht nicht um die Wohltat. Die Studie sagt aus, wann eure Schmerzgrenze erneut erreicht ist.

65 holger 14. November 2009 um 23:06

Nachtrag @ Topi

der Erfolg liegt im Einkauf von Menschen und Waren, nicht im Verkauf.

Hat irgendwer anders schon gesagt, ich weiß, abertausende vor mir, habe Quelle nicht parat.

66 topi 15. November 2009 um 02:14

@ holger

Wir reden irgendwie komplett aneinander vorbei.
Na vielleicht weiß Brotesser was.

67 ergo sum 15. November 2009 um 18:03

Das eigentlich Skandalöse an der ganzen Milchmädchenrechnung ist meines Erachtens die geradezu unglaubliche Tatsache, dass die “Wirtschaftsweisen” noch nach 20 Jahren getrennte Rechnung für Ost und West führen. Man stelle sich vor, dass z.B. Frankreich getrennte Berichte für Ost- und Westfrankreich aufstellen würde. Wo gibt’s denn sowas?

68 topi 16. November 2009 um 00:52

Sie können es ja lassen; dann summiert eben ein anderer die Länderzahlen hoch und veröffentlicht, die Nachfrage ist halt da.

Gabs meiner Erinnerung nach schon mal, Ansätze, die Statistik-Trennung auslaufen zu lassen, wurde wieder gekippt?

Die ARD vermeidet ja auch auf Sau komm raus “Schweinegrippe”, wird aber nichts nützen. :)
(Dass sie die Todesfälle nach Impfungen nd anaphylaktische Schocks nicht erwähnen, nun ja, passt halt grad nicht, da wollen wir doch lieber keinen verunsichern)

69 13 18. November 2009 um 12:58

noch ein “hinteres Kapitel” aus diesem Nachtwächterstaat [anderer Schlafmützenverein]:

Die KfW habe nicht einmal “über einen unmittelbaren Zugang zu aktuellen Informationen eines Wirtschaftsdiensts verfügt”

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:panne-bei-kf-w-deutschlands-wirklich-duemmste-bank/50038932.html

naja, die ist ja auch aus den vierziger Jahren……haben die eigentlich schon Internetanschluß?

(aber richtig so, “die fette Krake” öffentlicher S t a a t muß dumm gehalten werden , damit die p r i v a t e n Heuschrecken leichter ihr Freßchen finden..)

70 13 18. November 2009 um 13:23

Das Leben lief im Schweinsgallopp,
die Liebe war ein Fest,
der Mensch war gut
Damals hinterm Mond
Der Whisky war ein Kitzel
und das zweite Glas unser ganzes Hab und Gut
Damals hinterm Mond

Zu trinken gab es nie zu viel
und abends wußt ich immer, wo du warst
Was haben wir gelacht
Damals hinterm Mond

Ein Blick war ein Versprechen,
nichts als Lächeln war die Welt,
der Mensch war gut
Damals hinterm Mond
Regeln warn zum Brechen da,
wir kämpften mit der Kraft gesunder Wut
Damals hinterm Mond

Zu streiten gab es nie zuviel
und abends wußt ich immer, wo du warst
Was haben wir geliebt
Damals hinterm Mond

Ein nackter Bauch war Himmel
und die Hölle eine Bank,
der Mensch war gut
Damals hinterm Mond
Der Baggersee war Ozean
Die Ente war ein Schwan,
ein Topf ein Hut
Damals hinterm Mond

Zu spielen gab es nie zuviel
und abends wußt ich immer, wo du warst
Was haben wir gelacht
Damals hinterm Mond

http://www.youtube.com/watch?v=tKolnJpKe2c

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