Es ist mal wieder Zeit für ein paar Buchempfehlungen. Hier – quasi als Abfallprodukt im Rahmen der Recherchen für mein Buch – drei Werke mit geldgeschichtlichem Hintergrund:
Auf das erste habe ich hier schon mal verwiesen, Moses I. Finleys “Die antike Wirtschaft”, der Klassiker über die Ökonomie der Griechen und Römer. Interessant deshalb, weil Finley nicht nur seinen eigenen Abriss dieser Zeit liefert, auf eine recht flott und amüsant geschriebene Art und Weise, sondern seine Ansichten in ihren Widersprüchen zu anderen historischen Auffassungen, insbesondere denen der neoklassichen Mainstream-Ökonomie, diskutiert. Finley war ein Schüler Polanyis, argumentiert deshalb über weiter Strecken sehr ähnlich und kommt zu identischen Ergebnissen, vertritt dann aber wiederum auf einigen Gebieten eine gänzlich andere Position – vor allem zur Wirtschaft des antiken Griechenlands. Die Vorstellung, dass im alten Rom die Vorläufer der Kapitalisten fleißig unterwegs gewesen wären, weist er ins Reich der Fabel; den Kredit, den es unzweifelhaft gab, beschreibt er ausnahmslos als Konsumkredit bzw als Geldleihe für politische Zwecke, wie sie unter der “nobilitas” Gang und Gäbe war. En passant lernt man eine Menge über berühmte historische Figuren, Cicero zum Beispiel hatte private Immobilienschulden und zeitweise echte Geldsorgen (als er schließlich auf den Proskriptionslisten von Marcus Antonius landete, wurden seine Probleme noch deutlich gravierender), Cäsaren-Mörder Brutus war ein Wucherer, der sich mit den gesetzlichen 12% Zinsen auf Darlehen nicht zufrieden geben wollte, stattdessen auf 48% bestand. Finley beschäftigt sich intensiv mit den Sklaven und ihrer Bedeutung für die Wirtschaft insbesondere des alten Roms, der Divergenz zwischen den moralischen Ansichten eines Cicero und der gelebten Praxis der römischen Oberschicht und verwendet viel Zeit darauf, die Unterschiede einer “Status-” gegenüber einer “Klassengesellschaft” herauszuarbeiten, was seiner Ansicht nach für das Verständnis der antiken Wirtschaft von Bedeutung ist. Bei der Entstehung der Lohnarbeit, wie sie uns heute so alltäglich vorkommt, weist er daraufhin, dass diese für die Antike einen gewaltigen sozio-kulturellen Sprung bedeutet haben muß, da man sich für die Bewirtschaftung seiner Güter entweder Sklaven hielt oder fertige Waren und Erzeugnisse zukaufte, aber nicht menschliche Arbeitszeit als solches. Quintessenz bei Finley, ähnlich wie bei Polanyi: auf die Wirtschaften des Altertums sind unsere gängigen Vorstellungen der Marktwirtschaft nicht anwendbar. Leider habe ich das Werk nur im englischen Original gelesen, wie gut die deutsche Übersetzung ist, kann ich daher nicht sagen.
Finley setzt sich sehr intensiv mit Cicero auseinander, einer Figur bei der man nicht genau weiß, woran man ist, da der strikte, ciceronische Moralkodex offenbar nicht so recht zu den Realitäten der damaligen Zeit passen will, was die Frage aufwirft, ob man den römischen Redekünstler als authentischen Autor überhaupt ernst nehmen darf. Ja, darf man, meint Finley, und bedient sich deshalb auch recht intensiv aus dem Werk des Imperators, Redners und Chefanklägers, unter anderem seinen “Briefen an Atticus”. Besagter Atticus muß im antiken Rom ca 50 vor Christus so etwas wie ein “Großunternehmer” gewesen sein und ein bedeutendes Handelsimperium aufgebaut haben, nebenbei war er offenbar ein sehr enger Freund. Ihm schildert Cicero von seinen Immobiliengeschäften, seiner Praxis des Umgangs mit den Steuerpächtern in den Provinzen, seinem Ärger mit Todfeind Clodius (der es gewagt hatte, sich in Frauenkleidern in das Haus Cäsars zu schleichen, um dort einem Kult zur Huldigung einer Frauengottheit beizuwohnen, von dem Männer ausgeschlossen waren), der Wucherpraxis von Kollege Brutus, und so weiter. Auf knapp 200 Seiten dieser Reclam-Fassung wird kaum etwas Privates oder Politisches ausgespart, in Ergänzung zu den Briefen an Freund Atticus sind auch noch einige sensible Korrespondenzen mit Cäsar und Marcus Antonius aufgeführt. Cäsar kennen wir Humanisten ja schon aus dem Lateinunterricht, gell, aber gegenüber dem Cicero schlägt er einen Ton an – mein lieber Scholli. Hinweis für alle Nichtlateiner: Die Texte sind selbstredend auch in deutscher Übersetzung enthalten.
Als drittes schließlich ein Werk, das ich schon längst mal lesen wollte, “John Law – Ökonom und Visionär”, wenn man so will der Erfinder des “fiat money”. John Law gilt ja landläufig eher als Spieler und Glücksritter, der mittels seines Kreditgeldsystems zunächst die Franzosen und dann im Rahmen der Mississippi Company die halbe Welt abgezockt hat, aber wie der Titel dieser Biographie schon andeutet, versucht Autor Antoin Murphy ein abgeklärteres Bild des Schotten zu zeichnen. Bereits Schumpeter konnte sich für Law wenigstens ansatzweise erwärmen, nannte ihn “eine Klasse für sich” und einen Theoretiker, dessen Gründlichkeit und Schärfe ihn “in die erste Reihe der Geldtheoretiker aller Zeiten” einreiht, was diejenigen, die für den Mann nur Schimpf und Schande übrig haben womöglich überraschen wird.
Laws eigentliche Idee einer “Bodenkreditbank”, von der er die geldklammen Herrscher des ausgehenden 17. Jahrhunderts zu überzeugen suchte, war aber so abwegig eigentlich gar nicht: Mit den Physiokraten erklärte der den Grund und Boden als Quelle des ökonomischen Wertes, daher erschien es ihm folgerichtig, Geld in Umlauf zu bringen, dass durch Hypotheken gedeckt sein sollte. In seinem Erstlingswerk “Essay on a land bank” beabsichtigte er dies noch als reinen Ersatz des Münzgeldes, im Hauptwerk ” Money and Trade considered” dann mit der klaren Zielrichtung, die Menge des zirkulierenden Geldes zu erhöhen. Die Idee einer “Bodenkreditbank” stammte dabei nicht wirklich von ihm selbst, sondern einem gewissen William Potter, der sie bereits ab 1656 in mehreren Schriften propagierte, ohne damit wirklich nachhaltiges Echo zu erzielen. Potter hatte die Beobachtung gemacht, dass Händler in einer Welt des knappen Münzgeldes immer stärker dazu übergingen, ihre Geschäfte mittels wechselseitiger Zahlungsversprechen abzuwickeln, bei denen mitunter gar kein Geld floß, sondern lediglich verrechnet wurde. Statt sich auf diese privaten Vereinbarungen zu verlassen, wollte er eine Art “offizielles Bankwesen” ins Leben rufen, um einerseits die Risiken für die Beteiligten zu vermindern, andererseits aber die sich ergebende Möglichkeit zur weiteren Ausdehnung der Geldmenge zu nutzen.
Laws Überlegungen zum fraktalen Geldwesen waren nicht wirklich anders als jene, die modernen Konzepten zugrunde liegen. Sein Credo “Verpfändetes Land ist als Wert sicherer als verpfändetes Silber und deckt die ausgegebenen Noten in vollem Umfang, sodass die Bodengeldscheine beliebter sein werden als Bank- und Goldschmiedenoten” deckt sich ziemlich genau mit den Überlegungen, die hinter der “Rentenmark”-Reform von 1923 der Weimarer Republik standen. Und dass “der Handel und das Geld wechselseitig voneinander abhängen, und der Handel zurückgeht, wenn sich das Geld verringert” – hey, welchem Notenbankchef zwischen Washington, Frankfurt und Tokio müßte man das heute noch näherbringen?
Das Buch ist keine reine Bio, sondern analysiert das Werk Laws recht umfangreich in Gegenüberstellung zu Locke, Smith und Co. und betrachtet dann natürlich recht ausführlich die unrühmlichen Episoden in Frankreich und mit der Mississippi-Company. Wer sich diese Passage allerdings aufmerksam zu Gemüte führt, wird darin kaum etwas entdecken, was in der Finanz- und Währungspolitik des frühen 21. Jahrhunderts nicht seine Entsprechung hätte – es ist also wirklich alles relativ.
Ich halte deshalb das Werk für sehr gut gelungen, weil es nicht nur die Person Laws beleuchtet, sondern sein Werk sehr gut analysiert und vor dem Hintergrund der Zwänge seines Zeitalters erklärt. Man gewinnt somit ein durchaus anderes und komplexeres Bild als jenes, das die landläufige Überlieferung zeichnet.




















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Ist das Geldsystem doch nur ein Schleier?
Der Drang, soziale Kosten erfolgreich abzuwälzen, macht den eigentlichen Wesenskern des Kapitalismus aus. Seine Nebenwirkungen werden als »externe Effekte« ausgegeben oder zum Problem von jemand anders erklärt. Die Abwälzung von Kosten – Umweltverschmutzung, Verfall sozialer Bindungen durch unsichere Beschäftigungsverhältnisse oder Niedriglöhne und so weiter – erhöht die Profite. Dieses Verfahren ist für den Kapitalismus unwiderstehlich, jedenfalls solange es keine wirksame Abschreckung gibt.
Und Sloterdijk, sich auf die besondere Qualität seiner Anstrengungen berufend, möchte aus seinem Einkommen einfach keinen Schadensersatz leisten.
Wieviel Schadensersatz ist einem Niedriglöhner zu zubilligen?
Schon merkwürdig, daß es Leute gibt, die von den theoretischen Fähigkeiten eines Law nicht halten.
Ohne einen theoretischen Unterbau, der zumindest in seinem Kopf vorhanden gewesen sein muß, wäre das, was er durchgezogen hat, niemals auch nur in Ansätzen möglich gewesen.
@ wgnx
Schon wegen der Buchrezensionen wäre der Blog lesenswert. Lustig wird es, wenn das Buch von Thomas Strobl hier rezensiert wird.
@ MaxR
Der John Law mag ja auch eine theoretische Koryphäe gewesen sein, aber typisch für die großen Glücksritter des Kapitalismus scheint mir das nicht zu sein. Nehmen wir die großen postsowjetischen Oligarchen, die binnen weniger Jahre ein immenses Vermögen gemacht haben. O.K., Beresowski war vorher ein Spitzen-Mathematiker und Akademiemitglied. Aber Chodorkowski war ein aufstrebender junger Parteifunktionär, Abramowitsch ein kleiner Schieber in der Rohstoff-Schattenwirtschaft, ebenso der Ukrainer Rabinowitsch, der längere Zeit im Gefängnis gesessen, dort aber bestimmt nicht den Schumpeter gelesen hatte. Nur der erste in dieser Reihe dürfte eine abstrakte theoretische Vorstellung von dem gehabt haben, was er tat. Wichtiger in allen Fällen waren wohl Kaltblütigkeit, Risikobereitschaft, kommunikative Fähigkeiten und günstige Gelegenheiten. Ja, Jungs, das sind bad news: Ein Eierkopp wird meist kein Rockefeller…
Ach ja, und vermutlich brauchen die großen Glücksritter auch, am Anfang jedenfalls, die unbedingte Fähigkeit und den Willen zur Komplexitätsreduktion, etwas, was den Eierköppen ja meist abgeht. Andererseits kann Komplexitätsreduktion sich auch höchst nachteilig auswirken, und die Geschichten von den Glücksrittern haben ebenso wie die von den Kriegshelden sicher einen starken “survivor bias”.
Für Leseratten hätten ich auch noch einen Tip:
Christoph Deutschmann, Die gesellschaftliche Macht des Geldes.
Zu John Law kann ich auch noch einen Tipp hinzufügen:
James Buchan, Unsere gefrorenen Begierden. Und auch sonst recht lesenswert.
Die römischen Denare hatten, trotzdem es auch Kredite gab, eine über tausend Jahre am Silbergehalt meßbare geringe “Inflation”.
Natürlich wurde die Idee von John Law gewürdigt. Z.B. in der “Rentenmark” im Prinzip wieder aufgegriffen. Nur sollte man überlegen, ob man nicht trotzdem den Kredit nach altem römischen Brauch vom Geld trennen kann. Denn derjenige, der die Geldwertstabilität garantieren soll, wäre bei Kreditgeld der Steuerzahler. Nicht etwa eine Regierung oder gar Banken. Und der Steuerzahler ist der, der in die Schulden- und Zinsknechtschaft getrieben werden soll. Selbst, wenn der “Staat” sich für ihn verschulden muß. Wie soll mein Nachbar als Buntschnipselbesitzer garantieren können, dass ich den “Kredit”, die Schulden, auf mein Flugzeug, meine Yacht, meine Villa, die Zweitwohnung für seine Frau etc., oder auch nur die Zinsen darauf bedienen kann. Er kann es niemals.
Der Dollar ist eine “Federal Reserve Note”, der Euro hat nur ein Copyright (die Kopie wäre nicht etwa eine Banknotenfälschung, sondern eine Coyrightverletzung), der Schweizer Franken ist wenigstens noch eine Banknote der SNB. Es sind Zahlungsmittel, Tauschmittel. Aber einen “Wert” an sich haben sie nicht. Man kann damit Werte seiner Wahl zu einem fast immer ständig steigenden Preis kaufen. Die Kaufkraft nimmt ab, obwohl diese bunten Schnipsel bisweilen sehr knapp sind.
Aber was ist jetzt “Geld” ? In letzter Konsequenz nur Gold, dessen Preis pro Feinunze, seit Abschaffung des Goldstandards, wenn er exakt mit der Verschuldung gestiegen wäre bei (!) 1750 deutsche Euro pro Unze läge. Bei ausländischen Euronen oder Dollars habe ich nicht nachgerechnet, aber auch wenig Hoffnung auf eine kleinere Zahl zu kommen.
Ich will jetzt eine Verfassung, wie die Amis, in der das Geld klar definiert ist. Und diese Verfassung dürfte keine Regierung ohne Volksabstimmung nur um ein einziges Komma ändern. So klänge das, wenn das sogenannte “Geld” nicht ein einziges Debakel wäre, über das offenkundig niemand, auch die Zentralbanken nicht (wie Greenspan bei seinem Abtritt vom Thron der FED mehrfach sagte) einen Überblick mehr hat.
Huch, da muß ich doch noch schnell ein paar Unzen hamstern ? Nö.
Zu Deutschmann hier ein Working Paper:
http://www.mpifg.de/pu/workpap/wp08-5.pdf
Bei den 1750 deutschen Euronen pro Unze müßte man natürlich die Goldproduktion pro Jahr von psch. 2 % rausrechnen und landet bei 864 d€/oz. Ich will also keinen in die Goldspekulation treiben.
@Limited
Das mit dem Schuldenabbau von Deutschmann dürfte auf Grund der Verzinsung so gut wie unmöglich sein. Zunächst könnte man alle alles “Geld” zu Zentralbankgeld machen. Dann hätte man nämlich überhaupt mal den Überblick über das, was heute Geld genannt wird. Aber letzlich leben wir in der Realität und die besagt, bis zum nächsten Gau an den Finanzmärkten. Denn die Finanzinstitute, bankrott, wie sie immer waren, sparen ja nicht mit “guten Ratschlägen” an die “gewählten” Regierungen, wie man die Massen noch mehr ausnehmen könnte. Klimaschnulli, “Sozialversicherungen”.
Apropos Abfallprodukt: Ich hätte mal wieder Lust auf ‘ne Runde Sinn-Bashing: http://www.voxeu.org/index.php?q=node/4177
Gratuliere zum kommenden Buch, wgn! Ehe ich ein wissenschaftliches Werk rezensiere, sehe ich mir immer zuerst die Bibliographie an. Weiß man erstmal, was der Autor las bevor er sein Buch schrieb, dann weiß man auch schon wes Geistes Kind er ist, oder wie man heute sagt, “where he comes from”. Deine drei Rezensionen lassen viel versprechen.
@undertaker
Ja, ich hab’s vorhin bei der FAZ gelesen, da steht derselbe Beitrag auf deutsch. Zu den neuen Bundesländern habe ich ehrlich gesagt keine Meinung, weil es hier eher um politische denn um wirtschaftliche Zwänge ging. Sinn macht es sich da glaube ich etwas leicht. Aber aus der rein ökonomischen Perspektive ist das wie beim deutschen Außenhandelsüberschuss, nur innerhalb der Grenzen: Deutschland-West fährt einen HaBi-Überschuss mit Deutschland-Ost, und muss ausgleichen über Kapitaltransfers. Sinns Empfehlung ist jetzt genau die, die er auch für Deutschland gesamt seit jeher parat hat, nämlich eine reale Abwertung über die Löhne. Damit hat er zwar recht: Ost-Deutschland hätte tatsächlich ein zweites Irland werden und massig Arbeitsplätze ansiedeln können – aus Westdeutschland! Dass weder Unternehmen noch Gewerkschaften da scharf drauf waren, war doch klar. Und der westdeutschen Politik vorzuwerfen, dass sie sich für westdeutsche statt ost-deutsche Jobs entschied – wie naiv ist der Sinn eigentlich?
Meiner Meinung nach gab es da keine echte win-win-Position. Kohl hat gemacht, was er eben machte, und es ging auf Kosten der ostdeutschen Jobs; hätte er gemacht, was Sinn vorschlägt, wäre es auf Kosten der westdeutschen Jobs gegangen. Dass unterm Strich viel gespart worden wäre, wage ich zu bezweifeln. In einem hat er aber recht: die Treuhandgesellschaft war wohl tatsächlich ein ziemlicher Skandal.
@ undertaker
Ja, wenn der HW Sinn das Wirtschaftswachstum der osteuropäischen Länder ab 1995 in seiner Graphik darstellt, dann verschweigt er natürlich den massiven Einbruch der frühen 90-er Jahre. Aber schön, daß er sich so für Slowenien begeistern kann. Da begann der Aufschwung schon 1993, früher als anderswo; hätte man in der Graphik die Entwicklung seit 1993 dargestellt, wäre Slowenien vermutlich sogar Wachstumsrekordhalter. Und was können wir hier…
http://www.mddsz.gov.si/fileadmin/mddsz.gov.si/pageuploads/dokumenti__pdf/jap_en.pdf
…über die slowenische Entwicklung erfahren?
1.) Die Löhne sind in der ersten Hälfte der 90-er Jahre schneller gestiegen als die Produktivität!! Also genau das Gegenteil von dem, was Sinn behauptet. Erst später begann die Produktivität schneller zu steigen.
2.) Seit 1995 gibt es einen u.a. inflationsindizierten Mindestlohn, mit dem erklärten Ziel der Regierung, die Lohnspreizung zu vermindern. Diese hatte bis 1995 zugenommen, danach aber wieder abgenommen.
Und wer will heute bestreiten, daß Slowenien (auch in Sachen Wohlstands-Konversion) der erfolgreichste aller osteuropäischen Staaten ist?
Das beste Buch zur Geldgeschichte ist mein Sparbuch, so denke ich..
Die ersten zwei Bücher sind ja nicht einmal so teuer. Das scheint ja eine hochinteressante Thematik zu sein. Nun verstehe ich aber nicht wie man so detailierte Informationen über längst vergangene Kulturen ausfindig machen konnte.
“Wachstumsbeschleunigungsgesetz”
Ein interessantes Buch zu den Gesetzen der Marktwirtschaft.
Herausgeber ist die Bunte Regierung.
@all
Manche hatten schon befürchtet, der Kapitalismus werde uns, lange bevor wir in dem durch die Erderwärmung steigenden Meeresspiegeln ertrinken, rettungslos verblöden lassen (so Huxley in Schöne neue Welt).
Wir versuchen, der Ökonomie und der wirtschaftlichen Entwicklung durch vorauseilende Bejahung zu entkommen; wir wollen schneller sein als »der Geist, der stets verneint«. Dabei entgeht uns, dass gerade die unablässige Bejahung des ökonomischen Fortschritts vielleicht die verheerendste Verneinung von allen ist.
Lassen wir Admiral Ackbar nochmal sprechen…
http://www.youtube.com/watch?v=nY0ClsW1QX4
@ Weissgarnix
Action calling!!!
Der Chef von Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, sagte in einem Sunday Times – Interview, Banken hätten einen gesellschaftlichen Zweck und würden deshalb “Gottes Werk” verrichten.
Endlich wird das Geldliche mit Göttlichen verwoben, das kannst Du nicht unkommentiert lassen, weissgarnix!
Deine blog-Gemeinde erwaret alsbald einen Teufelsbeitrag zu diesem Gotteswerk!
@Frankie Bernankie
http://www.youtube.com/watch?v=ACjHB9GZN18
Da steht jemand vor den Trümmern seiner Existenz!
@ Michael # 7
Halt. Moment.
Du bedienst die Schulden und Zinsen für die Zweitwohnung dieser Frau? Wie heißt der Nachbar? Name, Adresse! Ich brauche Geld, muss tilgen, Zinsen zahlen.
@undertaker
Getting wages wrong…
Ich übersetze das mal wir haben einfach die Menge an Menschenmaterial zu niedrig eingeschätzt…
A.H. war da konsequenter…
Also Herr Sinn hier nochmal die Reihenfolge
Erst die Panzer
Dann das Kapital
Dann die Gaswagen…
Die Endlösung des Lohnproblems sozusagen…
@19
und Gottes Werk kann doch gar nicht teuer genug sein…oder? Ich verstehe gar nicht warum sich Herr Blankfein mit armseeligen 68Mio/Jahr begnügt.
Ich wünsche ihm dass er bald in den Himmel auffahren darf um Gott von seinem Werk zu berichten.
Cheers
Jörg
“Gottes Werk”, fragt sich, an welchen Gott der denn so glaubt. Fast einvernehmlich würde die Welt vermuten, er betet Baphomet an. Gottes Werk wäre die Trennung von Schulden und Geld, ein Goldstandard. Zinsloses Geld. Auf Kredite, Schulden, kann er gern Zinsen haben wollen. Nur dann verschuldet sich keiner und die Dukaten lassen sich auch in recht kleinen Sparbüchsen zu Hause unterbringen. Dann ist Aus die Maus für die Götzenanbeter, sein “Gott” ist der schnöde Mammon und er gehört nach altbewährter Tradition ans Kreuz genagelt (altrömisch) oder auf den Scheiterhaufen (altkatholisch), weitere Lösungen der Geschichte verkneife ich mir vorsichtshalber. Aber sicher ist, Wucherer, wurden zu allen Zeiten, wenn es brenzlig wurde nicht sonderlich pfleglich behandelt, weil es wohl berechtigte erhebliche Zweifel an deren “wahren” Glauben geben mußte.
Wundert mich sowieso, warum die immer noch oder schon wieder die große Klappe haben, ganz schön mutig.
@ Michael
auf der EMMesse zu München war ein Vermögens-Verwalter von einem Bistum, netter älterer Mann, und bin mir seitdem ich mich mit ihm unterhalten habe und konnte, immer noch nicht schlüssig, wer welche Rolle zu spielen hat.
Es bleibt interessant.
@holger
Und zwar möglichst langfristig anlegen.
Ja, Pater Lange. Er wird aber zugeben müssen, dass der Herr ihn so manches Mal nicht erhört hat.
Kann mir nicht vorstellen, dass diese Zockerei auch nur halbwegs des Herren Wille wäre. Auch die Edelmetall- hysterie nicht.
Bankster sind immer nett. Denn sie wollen Dein Bestes.
Die Konjunktur sagt zur Zeit, die Amis kommen in Q01/10 durch die Talsohle. Bemerkenswert sind immer wieder die Artikel auf “Querschüsse”. Ungeachtet dessen muss man nicht in Pessimismus verfallen, obwohl ich mir ziemlich (wie nur sehr selten) sicher bin, dass wir in den nächsten Monaten noch einen echten crash sehen werden.
Unsere Wirtschaft kommt durch den saustarken “Super”dollar erst wesentlich später durch die Talsohle, vermutlich kaum vor Q03/10. Aber die ist für Aktien quasi völlig unwichtig.
Ich habe eine größere Position CHF – Bargeld gekauft. Muß dann aber mit dem Tausch in neue Banknotenserie ab Ende 2010 aufpassen. Quasi fiktiver Inflationsexport zu den Eidgenossen, die nebenbei um den Betrag weniger gegen die Aufwertung kämpfen müssen. Dafür “finanziere” ich anteilig süddeutsche Häuschenbauer in Fremdwährungskrediten. Ist mir lieber, als amerikanische Schrottpapiere anteilig über die “Wohltaten” mitzutragen.
Krisenlösung wird auf Kosten der Währung und durch Steuern/Sozialabgaben von Otto Normalo getragen, das war schon immer so.
Ich denke also, die (irgendwann mal) kommende Inflation wird durch starke Preissteigerungen in Segmenten, die nicht im “Warenkorb” enthalten sind, kaschiert werden. Dann die eine oder andere “Wohltat” für die Umwelt oder sonstwen, die aber konsequent steigend. Siehe Geschichte der “Mehrwertsteuer”.
Ich denke, Du solltest dich von niemandem aufhetzen lassen und das machen, was Du für richtig hältst. Mach es einfach so, wie die typisch schwäbische Hausfrau. Bargeld im Sparstrumpf und anteilig 10 – max. 20 % Gold. Finanzprodukte muß man nicht wirklich haben.
@ Michael
würde dir gerne Antworten, ausführlich, aber ist wieder BuBu angesagt. Wollen mal sehen was passiert
Roland Leuschel versus Gottfried Heller.
Mann sieht der Heller alt aus!
http://www.welt.de/die-welt/finanzen/article5125532/Wie-gefaehrlich-ist-Gold.html
@ WGN:
Wann wird man Dein Buch kaufen können?
P.S. Ich hoffe, Heinsohnomics spielen dort nur eine untergeordente Rolle…ich glaube, Du hast Dich weiterentwickelt…lol
Mit Schumpeter und Keynes bist Du auf dem richtigen Weg.
Achtung hier kommt Gottes wille…
http://www.youtube.com/watch?v=od_5r0hexBQ
@ Michael
“Die Konjunktur sagt zur Zeit, die Amis kommen in Q01/10 durch die Talsohle…… obwohl ich mir ziemlich (wie nur sehr selten) sicher bin, dass wir in den nächsten Monaten noch einen echten crash sehen werden.”
Ich weiß zwar noch nicht wie die Boys das schaffen sollten, durch das ständige EQ, wird zwar Liquidität geschaffen, aber andererseits, kommt es ja in den “falschen” Taschen an. Innovativ kann man sein, indem man im Actionland ein Business aufmacht “Rent a Tent”. Das wird laufen.
Das mit dem ächten Crash, sehe ich auch so, denn das was wir in Ende 2008 gesehen haben, hat nur die “kleinen” aus den Markt gespült. Es fehlen noch die “mittleren” und die “unter hohen” die müssen auch noch aus dem Weg geräumt werden.
“Unsere Wirtschaft kommt durch den saustarken “Super”dollar erst wesentlich später durch die Talsohle, vermutlich kaum vor Q03/10. Aber die ist für Aktien quasi völlig unwichtig….Ich habe eine größere Position CHF – Bargeld gekauft. Muß dann aber mit dem Tausch in neue Banknotenserie ab Ende 2010 aufpassen.”
Der “Super” Dollar, da bin ich mal gespannt, wie das sich entwickelt. Darüber habe ich mich auch mit dem Verwalter des Herrn unterhalten. Offensichtlich rechnen die auch mit einem Umtausch in neues Papier. Ende 2010 sollte passen, so um den 9.9.2010 (Feiertag am Jordan), werden wohl die letzten Würfel gefallen sein.
“Ich denke also, die (irgendwann mal) kommende Inflation wird durch starke Preissteigerungen in Segmenten, die nicht im “Warenkorb” enthalten sind, kaschiert werden.”
Ja, bin mal aufmerksam, wie das Säbelrasseln Venezuela vs. Kolumbien, so sich weiterentwickelt. Wird bestimmt einen Einfluss auf den Ölpreis haben. Aber der ist ja unterbewertet im Warenkorb. Hat mir bei der diesjährigen Nachzahlung, Nebenkosten, nur 1500 Euronen “mehr” gekostet. Das ist für eine 4köpfige Familie, schon eine Art “Hyperinflation”.
So, und jetzt bin ich mal gespannt, was meine Göttin, die feuerrote Reichskanzlerin von und zu Hosenanzug, heute für eine Erklärung abgeben wird. Und wie gesalzen und gepfeffert die Opposition SPD dagegen hält. Vorhang auf für ein Quantum Irresein.
@ Nanuk
das am frühen Morgen
@holger 33
Mah nah mah nah…
@all
Die Jungs von FAZ Wirtschaftsteil sind heute wieder Klasse… Applaus!!!
Empörend ist der Aufbau West das sich ein Bankster in Gottes Auftrag unterwegs wähnt ist nur Verteidigung ja denn last uns Beten für das arme Opferlamm…
@ Nanuk
mein Bauch…
ich werde dich wegen Körperverletzung verklagen. ab 2:17
“Banken erfüllten einen „gesellschaftlichen Zweck“, wird Blankfein in dem Stück zitiert. Er selbst sei entgegen allen Vorwürfen, er sei ein böser Bonze, der die Öffentlichkeit verhöhnt, nur ein Banker, der „Gottes Arbeit verrichtet“.
Qualle: http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EE49718FE680047B0B74840694EC65BD3~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Ist doch gar nicht so schlimm, die sind so, die wollen nur spielen. Hirnlose dressierte Affen. Ist nicht so wie es aussieht, ach iwo. Der beißt auch nicht, der suckt. Induziertes irresein.
In Godman Sucks we trust
@holger
Jetzt aber blos keine Neiddebatte…
Sonst kommen die Leser noch die Idee wir hätten es beim Herren Blankfein mit einem schweren Fall von Krümelmonsteritis zu tun…
@ Nanuk
das sollte man der geneigten Leserschaft nochmals demonstrieren.
“Krümelmonsteritis”
http://www.youtube.com/watch?v=gKJOGnrwgig
übrigens empirisch ermittelt, nicht das einer sagen könnte, Theorie hätte nichts mit Praxis zu tun.
http://www.youtube.com/watch?v=ZraC8v8tjDU
Ein Währungspolitikprofessor beklagte, dass das geldtheoretische Wissen auf dem Stand der zwanziger Jahre geblieben sei, bzw. dieses Wissen verschütt gegangen sein.
Also da muss man doch widerspechen, natürlich schreitet alles fort.
Allein auf dem Gebiet der Inflationsberechnung, Kerninflationsrate, geometrische Gewichtung, Hedonismus, was haben wir nicht für tollen Fortschritt.
Von der unheimlichen definitorischen Entlastung, Inflation und Deflation nicht mehr für Geldmengenbedingte, sondern alle Preisänderungen zu verwenden, mal ganz abgesehen.
@topi
Mahnahmahnah!
@nanuk
Badibidippi?
@topi
Leseempfehlung :
Samirah Kenawi
FALSCHGELD
Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit
http://konsumpf.de/?tag=samirah-kenwai
Können wir uns jetzt wieder wichtigen Themen zu wenden… zb warum das Merkel ein Albtraum für Kreative Menschen ist…
http://de.rian.ru/photolents/20091110/123920674.html
Und solang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und werde!
Bist Du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.
Goethe
“So, und jetzt bin ich mal gespannt, was meine Göttin, die feuerrote Reichskanzlerin von und zu Hosenanzug, heute für eine Erklärung abgeben wird. Und wie gesalzen und gepfeffert die Opposition SPD dagegen hält. Vorhang auf für ein Quantum Irresein.”
Nun, sie will die Krise überwinden, indem sie Multimilliarden zukünftige Steuergelder verschenkt. Die Franzosen und Italiener haben ihr wohl verdeutlicht, dass ein “harter” €uro nicht drin ist, das Viehekel würde zwangsläufig zerbrechen. GM ein paar, die Lobby der FDP noch ein paar, u.s.w. u.s.f. … Sie will weiter aus dem Spielgeld der Banken Steuerzahlerschulden machen lassen. Bravo.
Sie sollte eigentlich wissen, dass mit der Einführung des Euro Investitionen in D völlig unattraktiv sind. Jetzt können sich die “Resteuropäer” nicht mehr durch Abwertung von ihren Schulden bei deutschen Geldgeiern befreien. Damit entstehen hier keine Jobs, bevor sich die Gehälter in D denen von Rest€uropa nicht nach unten angepasst haben.
Man kann doch ausrechnen, eine Million ist einzusetzen. Der Millionär kauft eine Staatsanleihe 5,5 %, und hat mehr Zinsertrag nach Steuern, als wenn er meinetwegen eine kleine Pension betreibt und die 10 Zimmer 220 Nächte voll auslastet. Er bekäme nicht die Hälfte nach Kosten, Steuern und Abgaben. Deshalb dürften Gaststätten und Pensionen häufig Steuerabschreibobjekte der Klientel der FDP sein. Belohnt mit jetzt 7 % Mwst..
Die Opposition hüpft zwar auf und nieder, aber nach der Aufgabe der eigenen Währung und dem Lissabon Vertrag sind alle Messen gesungen. Keine Opposition, die nicht klar ansagt, dass sie aus dem Euro und der EU aussteigt, das ist so gut wie unmöglich, kann irgendwas ändern. Deshalb habe ich mich auch den Nichtwählern angeschlossen. Nur so haben solche Parteien nur den Hauch einer Chance.
Die jetzige “Krise” heißt einfach, Bankster wollen für ihr faul gewordenes GiraSpielgeld SteuerzahlerZentralbankGeld. Die Krise wäre extrem einfach zu bewältigen, wie letztens Clinton bewies. Er entmachtete Militär und Geheimdienste und strich die Rüstungskosten brutal zusammen. Im Nu wurden aus den Defiziten von Bush sen. Überschüsse, der Dollar wurde stark, die Weltwirtschaft brummte. Der derzeitige US -Rüstungshaushalt ist 850 Mrd. die Hälfte gestrichen wäre ein Anfang, die Geheimdienste 75 % entlassen, die Welt müßte keinen Terror mehr befürchten und würde aufblühen.
@ Michael
es reicht mir schon, wenn die Gnädigste in ihrer Ansprache, folgende Worte wählt: “unser Volk”
Das hat sie ganz am Anfang geträllert.
Ich gehör ihr nicht. Das kann sie sich in ihr Tagebuch eintragen. Die olle Zippe. Ich gehöre gar keinem Irrsinnigen Politiker.
“Die Opposition hüpft zwar auf und nieder, aber nach der Aufgabe der eigenen Währung und dem Lissabon Vertrag sind alle Messen gesungen.”
Amen
@holger: “Das mit dem ächten Crash, sehe ich auch so, denn das was wir in Ende 2008 gesehen haben, hat nur die “kleinen” aus den Markt gespült. Es fehlen noch die “mittleren” und die “unter hohen” die müssen auch noch aus dem Weg geräumt werden.”
Solange Bernanke weiter Dollars druck.. äh quantitativ eased, kann es vielleicht passieren, daß die Aktienmärkte 20% oder so einbrechen.
Das wäre dann eine gute Gelegenheit, nachzukaufen. Momentan fühle ich mich in sachwertnahen Papieren sicherer als in Bonds oder Bargeld. Zumal die Dividendenrendite meines Depots kurzfristige Geldmarktanlagen locker übersteigt.
Meine Meinung…
Gruß, Gojko.
@gojko
Für Soma ist auch gesorgt… Willkommen in der schönen neue Welt…
http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE5A901N20091110
und das das eine das andere bedingt haben die auch noch nicht kapiert..
“Kurzarbeit: Unerlaubte Tricks
Arbeitsagenturen machen Jagd auf Betrüger
Mehr als hundert Firmen im Verdacht”
http://www.wirtschaftsnachrichten.org/component/content/article/1091-sondermeldung
Schönes sterben wünsche ich der Demokratie.
Dabei hätte man nur die Harz sätze erhöhen und ein Startup Programm für Kleinunternehmer auflegen müssen…
@Nanuk
Oder lebenslange Kurzarbeit durch Einführung der 30-Stunden-Woche.
@HAM
Oder lebenslange Kurzarbeit durch Einführung der 30-Stunden-Woche.Eher Kombilohn durch die Hintertür…
“Die Arbeitnehmer im Unternehmen arbeiten bei Kurzarbeit über einen gewissen Zeitraum hinweg weniger oder sogar überhaupt nicht. Der dadurch entstehende Verdienstausfall wird durch den Staat in gewisser Höhe ausgeglichen.”
Wo bleibt der Jubel von WGNX er fand doch Kombilöhne so toll…
Auf jeden fall hat das mit Marktwirtschaft nix zu tun sondern ist eine Perversion des denkens und handelns… da spuckt einem der nackte Machterhalt ins Gesicht und die Menschen sind so dämlich das sie es nicht erkennen.
Jetzt darf sich Enke posthum für alle vor den Zug werfen… Es ekelt mich alles nur noch an…
@gojko
Solche Leute braucht die Bank. Schön langfristig “investieren”. Und wenn was schiefgeht, werden aus “Investoren” eben “Anleger” gemacht. Das geht bei und mit stürzenden Kursen ganz schnell. Das Geld ist jedenfalls futsch. Man ist hoffnungsfroher Kleinaktionär. Aber, was ist schon Geld gelle ? Frag bei der Bank nach einem mittelfristigen Verbraucherkredit, die rechnet es Dir vor.
-20%, -50%, wer kann denn das abschätzen ? Die DAX – Überbewertung gegen andere Indizes durch den Dollar – carry trade macht – 20 %. Weitere – 20 % wären aber gemessen an den Unternehmensergebnissen nicht ungerechtfertigt. Um 20 % Verlust auszubügeln, braucht man aber 40 % Gewinn. Wachsen die Unternehmensgewinne 2010 50% ? Da habe ich erhebliche Bedenken. Den Markt machen aber nur die Amis, der Rest der Welt der Aktionäre ex Godman Sucks ist quasi “Kanonenfutter”.
Die Ölfirmen als Creme der Rohstoffaktien haben in Q 3 alle 30 % weniger Gewinn eingefahren. Und ein Ölpreis von 80%/b wird nur 2009 gebraucht, um die theoretische Deflation zu kaschieren.
Die Amis wollen durch das Tal sein, sie sind es niemals. Und vor der Talsohle hat sich seit Jahrzehnten keine Aktienanlage gelohnt. Die “Liquiditäts” – Spieler sind samt und sonders mit kurzfristigen Krediten unterwegs. Das ist noch nie gut gegangen, denke ich. Wir werden sehen, ob das dieses Mal doch anders ist.
und das Erschütternste ist das es nicht mal Widerspruch gibt…
http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/
@unwissender
Ich habe immer gesagt es gibt keine Inflation.Das läst sich nicht mehr aufblasen.
Hallo Michael,
ich sehe, wir leben in zwei unterschiedlichen Welten. Für mich stellt sich die Situation gänzlich anders dar.
Leute wie mich braucht die Bank – garantiert nicht. Mein Depot bei der DAB ist gebührenfrei, die darin befindlichen ETF’s haben eine TER von ca. 0.5%. Da ich nur alle 1..2 Jahre ausbalanciere, sind auch die Transaktionskosten minimal. Das ist garantiert nicht der feuchte Traum eines Bankers.
Einen Unterschied zwischen “Investor” und “Anleger” sehe ich nicht. Eher einen zwischen “Investor” und “Spekulant”. Ich bin Investor, denn Spekulanten machen die Banken und den den Finanzminister fett, weil sie ständig ihr Depot umkrempeln. Hab’ ich früher auch gemacht
Was den (möglicherweise) kommenden Einbruch am Aktienmarkt betrifft – wie Du richtig sagst, niemand weiß was Genaues. Und wenn man es wüßte, hätte der Markt längst reagiert. Für mich heißt das: drinbleiben und Dividenden kassieren. Bei einem Einbruch werde ich nachkaufen, denn bei der aktuellen Geldpolitik der G20 schwant mir Übles.
Ich glaube auch nicht, daß es so schlimm kommt. Irgendwo müssen schließlich die vielen grünen Scheinchen hin, die Bernanke gerade druckt. Ob die Unternehmensgewinne 2010 50% wachsen ist da meiner Meinung nach völlig unerheblich.
Gruß, Gojko.
@Nanuk: “Ich habe immer gesagt es gibt keine Inflation.Das läst sich nicht mehr aufblasen.”
Leute wie Marc Faber oder Jim Rogers sehen das völlig anders.
Nimms mir nicht übel, aber ich tendiere eher dazu, denen zu glauben.
Gruß, Gojko.
@ Gojko
“Irgendwo müssen schließlich die vielen grünen Scheinchen hin, die Bernanke gerade druckt. ”
Na ja, momentan bestehen die nur aus 1 &0, gedruckt werden die ja erst müssen, wenn die als Scheinchen in der Hand zu halten sind. Den Institutionen fließt es doch zu, die gehen damit an den Börsen dieser Welt einkaufen. Daher sehe ich ehr einen Crash nach oben, wie nach unten.
Aufgrund der virtuellen Geldmenge, die ja täglich weiter steigt, wo sollte an der Börse zB DAX der absolute Tiefststand sein? 1000 ? bei einem Crash kann die virtuelle Geldmenge gar nicht in physisch eingetauscht werden. Es ist nicht vorhanden, und keine Druckerpresse käme dem hinterher.
Mit der virtuellen Geldmenge, kann ich mir aber Eigentumstitel erwerben. Warren hat seine Eisenbahn doch nicht in Cash bezahlt. Aber Warren hat was in der Hand, etwas handfestes. 44 Mrd. wertloser Bit & Bytes in Eisen eingetauscht. Welche Bank hätte ihm das in Bar auszahlen können?
Und jetzt nur einen Schritt weiter denken. Die ganzen Mengen an Geld sind nicht von Heut auf Morgen in Cash zu bekommen. Und in stürmischen Zeiten ist nur Bares wahres.
Hallo Holger,
das mit dem “Crash nach oben” sehe ich genauso, auch wenn es vorerst gut und gerne ein Stück abwärts gehen könnte.
Daß man die “Bits & Bytes” nicht in Scheine umtauschen kann ist m.E. kein Problem. Wenn es wirklich einen Währungscrash (wo auch immer) gibt, wer will dann noch Scheine dieser Währung? Dann ist Bares nicht Wahres sondern – Klopapier (und zwar schlechtes..).
Gruß, Gojko.
Hallo Gojko
“Dann ist Bares nicht Wahres sondern – Klopapier (und zwar schlechtes..).”
Doch für den vorerst letzten Wochenend Einkauf
Schnappes Kippen Dosensuppen (SKD).
Man sollte nur schnell sein. Also vor den Rentnern aufstehn, und an der Kasse auf Wechselgeld (in kleinen Dosen) verzichten.
“Wenn es wirklich einen Währungscrash (wo auch immer) gibt, wer will dann noch Scheine dieser Währung?”
Dann ist der Preis in EM tatsächlich ganz anders zu bewerten, wie jetzt. Mit Bit & Bytes, und die auch noch langfristig irgendwo “geparkt” zu haben, siehts schlecht aus.
Eine “Hausse” wirds dann in den Rohstoffen geben. Auf der EMMünchen, habe ich eine Kanadische Firma gefragt, die Kali etc. abbaut, wo geht der Preis hin, John sagte: down, da war mir schon klar, dass dieser Fuchs genau das Gegenteil meinte. Und weißt du wer das in Zukunft transportiert? Der Warren.
@ Gojko
und kaum spricht man darüber, über Kali, kommt diese Meldung.
http://www.teleboerse.de/nachrichten/K-S-bricht-der-Umsatz-weg-article586430.html
Ich kann nur sagen, die sind im MetricTon/Preis nach Break-Even, am untersten Limit.
@gojoko
“Leute wie Marc Faber oder Jim Rogers sehen das völlig anders.”
Was sollen die auch sagen die sind Vermögensverwalter…
Sollen die den Leuten erzählen das Sparbuch ist das beste Investment und der Warren kauft ne Eisenbahn weil sie Billig ist!
Die Gleise alleine sind das fast schon wert wenn man die Aktuellen Rohstoffpreise nimmt… 34 Milliarden Dollar für 48000Km Gleise das ist einmal um den Erdball schlappe 3Millionen Tonnen Stahl… bei schlappen 120Eur die Tonne dazu noch die Loks und die Güterwagen…
Ne Wette auf die Amerikanische Wirtschaft sieht anders aus!Das ist ein Risk free Trade….
@ Holger
>>Aufgrund der virtuellen Geldmenge, die ja täglich weiter steigt<<
Ist der Anstieg nicht momentan gestoppt (oder nahezu)?
Der allgemeine Preisdruck scheint mir heute weniger von der prozentualen Änderung, als der internen Umschichtung der Gelder abzuhängen.
Diverse Schneebälle sind gescholzen, vieles davon wurde in echte Staatsschuld getauscht, anderes ist weg.
Was passiert mit dem Auslaufen von Finanz"anlagen"; schließen die Spieler neue ab, oder kaufen sie Reales (der Blick nach Cina ist aufschlußreich).
Wo schlummert das Ganze Geld, in welchem Zeitraum laufen die Kontrakte aus, wird weitergezockt.
@topi
Wo schlummert das Ganze Geld, in welchem Zeitraum laufen die Kontrakte aus, wird weitergezockt.
Das Geld gab es nie… das hat kein anderer ist das so schwer zu verstehen der Pfand für das Geld ist futsch.CDO ABS und wie der ganze kram heist ist Wertlos der wird auch nix mehr wert.Das Geld ist verbrannt.Das Problem ist das ihr in Scheinen denkt das ist aber kein gedrucktes Geld das sind zu Zahlen in Exeltabellen also gibt es auch kein Wärmendes Feuer nicht mal den Hintern kann man sich damit abputzen…
@ topi
–>”Ist der Anstieg nicht momentan gestoppt (oder nahezu)?”
Gegenfrage: Wie geht das bei einem Zins & Zinseszins System? Wo die Producer für Umme, Bits &Bytes zur Verfügung stellen müssen? Um fällige Zinsen, den “Gläubigern”, ohne den Counterpart Wirtschaft, zur Verfügung stellen müssen.
Bailout der Zinsempfänger? Da keiner auf Zins verzichtet, aber die Waren-Wirtschaft immer weniger produziert und umsetzt, werden die Geldhäuser in kürze wieder heulen.
@holger
Tip mal “deposit bonus” bei google ein… es wir mitlerweile Geld verschenkt.
http://www.ibankbonus.com/bank/nationwide/index.php
noch fragen nach gängiger Lehre müsten die Preise durch die Decke gehen…
Das ganze wird einen Wandel auslösen die Menschen werden andere sein vor allem in den USA wir Deutschen brauchen immer was länger wir sind da wie die Japaner…
@ Nanuk # 73
das ist doch aber schon gang und gebe. Buy one get one free. Nennt sich doch auch Kundenbindung. Des Umsatzes geschuldet. Umsatz ist aber nicht Gewinn.
@Holger
Die verschenken aber Geld… nicht eine Ware.Das ist ja der unterschied die Transformationsfähigkeit… und beleihen kannst du das auch noch…
@ Nanuk
ohne Sicherheiten? Nur bei regel”mäßigen” Einkommen?
@holger
obwohl in den USA gibt es bestimmt Hütten für 100$…
Kauf dir nen Haus vom Bonus dann haste ne Sicherheit… das ist jetzt Theoretisch gemeint… mir ist klar das man von 100$ kein Haus kaufen kann
Regelmässiges Einkommen?
Was ist denn das?
Ich dachte du bist Unternehmer
@ Nanuk
ich sags ja: “Rent aTent” for $100 only
@ Nanuk
“Regelmässiges Einkommen?
Was ist denn das?”
Ich habe keine theorie dafür
@holger
Ne buy a tent for 100$…
Inflation währe wenn das Tent nächste Woche 500$ wert währe…
und ne woche später 1000 usw…
Aber genau das passiert eben nicht sondern die Preise brechen immer wieder ein.
Jetzt fallen die Preise und dann kaufste wieder ein Tent und genau das passiert an den Börsen… und irgendwan sind alle darauf Konditioniert… Wir hoffen doch alle das es ne neue Blase gibt Blasen sind was tolles sie erzeugen das Gefühl von Wohlstand…
@holger
Zum Mond wollen sie was weiss ich wohin noch Hauptsache ne Blase… das ist das Problem weil alle nurnoch das System im Auge haben und nicht mehr die Menschen.Sozusagen vorraus eilender gehorsam… wie die Kommunisten halt.
Ich glaube auch nicht das man das System ändern wird sonder man wird versuchen die Menschen an das System anzupassen… Mit Psychodrogen und was der Schlotter da noch alles vorschlägt Menschenhaltung oder besser Menschenzucht… Nazi oder Kommunist die Fahne ist ne andere die Machttriebkräfte sind die selben…
Wenn ich mir die Diskusionen so ansehe und das moral Geschwätz die Menschen sind falsch das System ist richtig ist doch der Grundton…
@ Nanuk
in einigen Teilbereichen, ist Inflation, und in einigen Deflation. Obwohl Deflation das falsche Wort ist. Wir haben weniger und mehr Inflation. Inflare (In der Blase) ist immer. Ist eine Ansichtssache.
Eine Inflation wird über den Rohstoffsektor kommen. Und dieses Spielchen beherrschen die Göttlichen ala Godman Sucks perfetto.
@Holger
Inflation ist eine Expotenzial Funktion % pro Jahr…
Omg Inflation…
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:quartalszahlen-ticker-solarworld-leidet-unter-preisverfall/50036355.html
@Nanuk: “Was sollen die [Faber und Rogers] auch sagen die sind Vermögensverwalter…
Sollen die den Leuten erzählen das Sparbuch ist das beste Investment und der Warren kauft ne Eisenbahn weil sie Billig ist!”
Marc Faber und Jim Rogers müssen keinem mehr was verkaufen, die haben ihr Schäfchen längst im Trockenen. Und sie habens auf eigene Faust geschafft. Im Gegensatz zu Wirtschafts”wissenschaftlern” wie z.B. Krugman oder Bernanke – die werden vom Staat bezahlt oder sind in ein politisches System eingebunden (wess’ Brot ich ess’ ..).
Und: beide WARNEN eindringlich vor Bonds und Cash, also “dem Sparbuch” .
Was die Geschichte mit der Eisenbahn betrifft – ist doch ein prima Inflationsschutz. Auch wenn Buffet sagt “buy American”, ich denke hier wollte auch einer seine grünen Scheinchen lieber in Sachwerte tauschen. Buffet ist übrigens auch kein universitärer Typ, sondern Selfmademan.
Gruß, Gojko.
@gojko
“die haben ihr Schäfchen längst im Trockenen”
Kennst du deren Kontoauszüge?
@gojko
Wenn man mit Inflation rechnet dann macht man Schulden bis zum St. Nimmerlein und bei nem Crash des Geldsystem sowieso das währe ne Empfehlung wenn ihr könnt verschuldet euch bis unterkannte Oberlippe…
Warum sagen sie das nicht?
Es gibt nen guten Spruch “Put your money where your mouth is”
und wenn sie das tun was ich durchaus annehme dann sind sie verschuldet bis Unterkannte Oberlippe…
@ Nanuk
sie haften aber nicht mit dem “privat” Vermögen. Für die Verbindlichkeiten.
@Holger
sie haften aber nicht mit dem “privat” Vermögen. Für die Verbindlichkeiten.
Ja würde ich auch gerne… nicht haften müssen…Ich hätte ideen
Türme würde ich Bauen wie Beckford und Eisenbahnen kaufen wie Buffet
http://www.youtube.com/watch?v=MfL7STmWZ1c
@Nanuk: “Kennst du deren Kontoauszüge?”
Nee, leider nicht… Ich gehe aber davon aus, daß jemand der wie Rogers, der zusammen mit Soros den Quantum-Fonds führte sich finanziell keine großen Sorgen mehr zu machen braucht.
Seinen Klamotten nach hat er auch sein Ausgabeverhalten unter Kontrolle.. nen Anzug und seine Fliege, das kann nicht viel kosten. Trifft m.M. nach auf alle 3 zu: Buffet, Faber und Rogers sehen immer aus, als ob sie gebrauchte Klamotten auftragen.
Wie gesagt, die Kontoauszüge kenne ich nicht.. ein bißchen Spekulation leiste ich mir also doch
Gruß, Gojko.
… und Faber wohnt, soweit ich weiß in einem Nest in Nordthailand (Chiang Mai) – auch da werden sich die Lebenshaltungskosten im Rahmen halten.
@gojko
Nester gibt es in Asien nicht…
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4d/World_population_density_map.PNG/800px-World_population_density_map.PNG
@Nanuk: “Wenn man mit Inflation rechnet dann macht man Schulden bis zum St. Nimmerlein und bei nem Crash des Geldsystem sowieso das währe ne Empfehlung wenn ihr könnt verschuldet euch bis unterkannte Oberlippe…
Warum sagen sie das nicht?”
Weil Schulden einfach Mist sind. Schulden machen abhängig. Schulden hebeln Dein Vermögen hoch und machen das Leben riskanter als es so schon ist. Genau dieser Mechanismus hat doch die Banken zu Fall gebracht.
Wer Schulden machen, um ein Haus zu kaufen, ok. Wer Schulden zur Geldanlage macht ist ein Zocker und wer Schulden zum Konsum macht, ein Idiot.
Gruß, Gojko.
@Gojko
Faber und konsorten sind alle Zocker meinst du ernsthaft man wird ohne Zocken reich durch Sparen oder sonstige Perversitäten?Ich glaub du hast das mit dem Kapitalismuss nicht verstanden…
http://www.youtube.com/watch?v=kn481KcjvMo
Kommt auf die Definition von “Zocker” an.
Wenn jemand beim Roulette 5EUR auf Farbe setzt, ist das was anderes als wenn er Haus und Hof auf eine konkrete Zahl setzt.
Aber das Sparen eine Perversität ist finde ich lustig..
Gruß, Gojko.
um hier mal weiter zu kommen, habe ich Kontakt aufgenommen zu einer “Buchempfehlung” von einem schmerzlich
vermissten Halbgott.
Einer der wenigen der hier dem gar seltsamen Bloginhaber und “Vielleser” – was immer dabei rauskommt, ich zweifle – weissgarnix Paroli bietet.
Auch dahingehend, dass Halbgott die Dinge klar beim Namen nennt, was ich hier mitunter sehr vermisse.
Aber nun zum Thema: Es ging um das Buch “Währungspolitik” von Prof. Hans H. Lechner welches von ihm hier empfohlen wurde. Leider ist dieses Buch nicht mehr erhältlich. Auch nicht über diverse angefragte Antiquariate.
Nach einem sehr netten Gespräch mit dem Autor – der an einer Neuauflage arbeitet – hab ich´s dann im Inhalt gefunden und ihm von diesem Blog hier erzählt.
Fand er auch recht amüsant und er bat mich seinen ehemaligen Student Halbgott sich mal netterweise bei ihm zu melden.
Was hiermit von meiner Seite aus geschehen ist in der Hoffnung, daß er dies auch liest.
mit den besten Grüßen
Halbgott bitte melden.
@ Nanuk
Wenn man mit Inflation rechnet dann macht man Schulden bis zum St. Nimmerlein und bei nem Crash des Geldsystem sowieso das währe ne Empfehlung wenn ihr könnt verschuldet euch bis unterkannte Oberlippe…
Warum sagen sie das nicht?
… also ich würde mich trotz der Erwartung des nächsten Crash nicht verschulden. Nicht einmal für ein Haus. Ein Bekannter von mir hat jetzt noch die Schulden abzahlen müssen, die auf einem geerbten Haus standen, dass vor dem Krieg in Ostdeutschland gebaut worden ist… Von wegen die Schulden fallen weg, oder verringern sich bei einer Währungsumstellung…?! Im Gegenteil
@Halbgott bitte melden.
Der wird bestimmt vom Insolvenzverwalter gejagt
@Goldkind
Ja Gläubiger können verdammt lästig sein
@Goldkind
Das noch ohne neue Schulden gibt es auch keine Inflation…
Inflation ist die Expansion von Kredit Deflation ist das Gegenteil…
Und was heißt es, wenn weniger neue Schulden geschaffen werden, als auf bestehende Schulden Zinsen zu zahlen sind ? Denn es wird ja behauptet, Schulden gleich Geld. Und Geldschwund durch Zinszahlung größer Neuschuldenschaffung (“Kreditvergabe”). Das kann man wohl nur als Deflation bezeichnen. Aber, egal.
Hi Michael
woher kommt dieser “Geldschwund durch Zinszahlung”?
“größer Neuschuldenschaffung (Kreditvergabe)”
Kreditvergabe ist Möglich aber kein Muss
Zinszahlung = Zinsempfang minus “delta” Bank ; Gesetzlich durch Kuckuck und Insolvenzrecht gesichert, ein Armergeddon
Kredit : kann sein, je nach Augendruck und Prostata befinden der Bankiers.
Zinsen auf Guthaben: muss sein, sonst Geld wo anders.
Wenn die Summe der Schulden in D im Mai 09 7.028.952,00 Mill. € (bisheriges Maximum) und im August 09 6.915.334,00 Mill. € müssen wohl -113.618,00 Mill. € mit Geld zurückgezahlt worden sein. Die Differenz muß irgendwo fehlen. Wo auch immer, der Betrag wurde irgendwie getilgt.
Schuldner sind Staat 1,6 Bill. Private Haushalte 1,4 Bill. Banken 2 Bill. und Unternehmen 2 Bill.
Die privaten Forderungen an das Bankensystem incl. allerlei Versicherungen und Fonds betrüge 3,4 Bill., davon sind ca. 1,25 Bill. Buchgeld, Tagesgeld und Termingeld.
Die restlichen 3,6 Bill. sind Schulden auf Basis von Luftbuchungen, den verzinsten Schulden steht kein Geld i.e.S. gegenüber, wenn ich das richtig verstehe. Diesen Betrag sähe ich äußerst kritisch. Zinsen für NICHTS zahlen, aber diese Zinsen sind auch unsere Steuern und Abgaben. Irgendwie schafft der Staat es ja, trotz Neuverschuldung in Höhe der Zinsen auf die Staatsschulden jedes Jahr zusätzlich 520 Mrd. € zu verbraten.
Kannst ja mal ausrechnen, wieviel Rentenbeitrag du bis zur Rente mit 67 zahlst und wie viel du als Rentner mit einem Erwartungsalter von meinetwegen 82 Jahren bekommst. Ich habe das für mich berechnet und zahle das Dreichfache von dem, was ich später bekomme. Da hilft nur eines, nicht impfen lassen und alt werden, wie Methusalem. Man gönnt sich ja sonst nichts. Kannst auch mal ausrechnen, wie effektiv deine Krankenkasse mit deinen Beiträgen umgeht.
Ich verstehe die Amis schon, wenn eine nicht unbeachliche Zahl den Plänen Obamas zur Krankenversicherung skeptisch gegenübersteht. Bei den Sozialversicherungen stimmt eindeutig das Preis-/Leistungsverhältnis nicht, wenn einer die Rente für drei erwirtschaften muß, obwohl die Anzahl der Rentner nur die Hälfte der Arbeitenden ausmacht. Das Problem Rente mit 67 besteht nicht im demographischen Wandel, sondern in der tendenziell zunehmenden “Billigarbeit”. Arbeit zu so miesen Einkommen, das man dafür nicht mal Rentenbeiträge einziehen kann.
@Michael
Fragen zur Staatsverschuldung bitte direkt an diese Adresse
http://www.munichre.com/
@ Michael
d.h. man braucht nur, die MwSt zu erhöhen. Und man gleicht die Luftbuchungen des virtuellen Geldes vermutlich aus. d.h. man kann, eine Inflation über Abgaben und Steuern starten. Ob das der Medizinsektor oder sonstiger ist.
Moment, virtuelles Geld wird nur zum realen Geld, wenn es über ein reales Konto geht, über den Endverbraucher. Dann ist das Geldwäsche, im “staatlich” großem Styl. Irre
@ Michael
Natürlich, all die ganzen Bits&Bytes Gelder (ZB Bailouts) müssen durch die Steuer, damit der Staaat legetimiert wird. Anders. ist es gar nicht möglich, diesen Furz zu erhalten.
@ Michael
und wie will der Staat denn die ganzen Bailouts, “legalisieren”? Das Easy Q? Da geht es noch nicht mal darum, das irgendetwas zurück gezahlt wird. und selbst wenn du oben die “Rückzahlung” nennst, ja, woher kommt die denn?
Alles ver-rückt
legitimiert (natürlich)
http://www.youtube.com/watch?v=Mi-Q7bXeWcU&feature=related
„Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt; die Wahrheit steht von alleine aufrecht.“
Thomas Jefferson
Und der noch!
http://www.youtube.com/watch?v=UF2yiyy7sLY
@ holger 71
>>@ topi
–>”Ist der Anstieg nicht momentan gestoppt (oder nahezu)?”
Gegenfrage: Wie geht das bei einem Zins & Zinseszins System? >>
Ja das wird die spannende Frage.
@ Nanuk 70
>>”"Wo schlummert das Ganze Geld, in welchem Zeitraum laufen die Kontrakte aus, wird weitergezockt.”"
Das Geld gab es nie… das hat kein anderer ist das so schwer zu verstehen der Pfand für das Geld ist futsch.CDO ABS und wie der ganze kram heist ist Wertlos der wird auch nix mehr wert.Das Geld ist verbrannt.Das Problem ist das ihr in Scheinen denkt das ist aber kein gedrucktes Geld das sind zu Zahlen in Exeltabellen also gibt es auch kein Wärmendes Feuer nicht mal den Hintern kann man sich damit abputzen…<<
Wo sagte ich etwas von Scheinen?
)
Wir können ja über die Definiton von Geld diskutieren (lieber nicht, sonst sind womöglich gleich wieder die Systemer zur Stelle
Es sind bei weitem nicht alle Sicherheiten, äh, "Sicherheiten", Futsch, ein kleiner Blick auf die Derivate.
Das heißt aber nicht, dass niemand Geld zurückkriegen kann, zum Beispiel wenn man in IndexZertifikaten angelegt hat und irgendwann zu der Einsicht kommt, dass eine solche Anlageform nicht rentierlich sein kann. Dann hat natürlich die Gegenpartei ein Problem, oder derzeit auch nicht, aber das ist ja jedenfalls nicht das Problem unseres Anlegers; der kann durchaus mit dem Geld auch reale Dinge kaufen (bar braucht er es dafür keineswegs).
@ Halbgott bitte melden
der “Meister” arbeitet also immer noch an seiner Neuauflage; hat er gesagt, wie weit er ist?
Hat er denn einen Zugang zum Online-Buch rausgerückt?
Bald bin ich so weit, die Bücher vom Speicher zu holen.
topi -
er ist wohl ziemlich fertig, sucht noch einen neuen Verleger.
O-Ton des Prof. “soviel muß nicht umgeschrieben werden, nur auf die aktuelle Zeit ergänzt.”
==> JA, das lieb ich so, die klaren Worte. Weniger ist mehr. Einfache Gesetze die – und man verzeihe mir den provokativen Terminus “Blog-Voll- Götter” mit einem mitunter übertriebenen Hang zur Selbstdarstellung – schmerzlich ignorieren…
Teil 2 verate ich nicht, war ein mühsamer Weg, aber ich hab den Inhalt und er ist beim ersten anlesen sehr, sehr gut.
mit den besten Grüßen
was ist jetzt passiert was ist jetzt passiert
@ Halbgott bitte melden
ein paar Kapitel brauchts, deutsche WWU, Euroeinführung (war zu meiner Zeit aktuell, Konvergenz vs Krönung, hach ja), Finanzkrisen.
Eines muss man sagen, egal welcher Konfession: Regt zum Denken an! Und fair, auch glühende Keynesianer bekamen sauber argumentierend ihre 1.0, konnte man beileibe nicht von allen behaupten.
Anderer Verlag ist gut, kostete damals schon 170 Mücken.
@topi
Ja Frag mal das Ackermännchen von der Deutschen Bank der hat versucht seine Sicherheiten einzuklagen da hat das Gericht nach Papier gefragt hatte das Ackermännchen aber nicht…
zählt nicht zu meinem näheren Umfeld.
Der Schluß von Fällen auf die Euromenge von 9,4 Billionen scheint mir nicht zwingend.
@Topi
Ganz einfache rechnung…
Der Amerikanische Immobilien Markt war 250Billionen wert deutsche Billionen 10% waren faul macht 25Billionen verlust… und die schlummern da jetzt und schlummern und schlummern… und jetzt kommt noch Commercial Real Estate oben drauf … Kreditkarten sind im Frühjahr dran… teilweise jetzt schon.Dazu kommt die Alterung der Gesellschaft die zu 100% zu einer geringeren Kreditnachfrage führt und wenn wir in Europa durch sind damit in 20 Jahren kommen die Chinese gerade rein und mir will einer was von Inflation erzählen?
Wenn man jetzt zilliarden nach Africa überweist Ok dann gibt es vieleicht Inflation…
und umverteilt wird in China mit dem Gewehr Kugel für die Bauer Geld für die Plutokraten…
Wir kommen wohl doch nicht um eine Definition von Inflation herum.
Hallo @Sterbliche.
=> … wenn ihr euch ernsthaft für Geld & Wirtschaft interessiert, kann ich in der Tat dieses Buch emfpehlen:
http://swb.bsz-bw.de/DB=2.1/SET=2/TTL=1/PRS=HOL/SHW?FRST=1
Titel: Währungspolitik / Hans H. Lechner. – Berlin [u.a.] : de Gruyter, 1988
ISBN: 3-11-007412-5
Retroliberale Grüße,
~ HG ~
PS:
… der zentrale Kern des Werkes ist Kapitel 6. Dort wird auf 100 Seiten fein säuberlich und mit atemberaubender Präzision das Wesen des Geldes aufgeschlüsselt . Wer Kap. 6 verstanden hat, der erkennt dann auch, daß die von dottore PCM & seinen Papagei-Debitisten vertretene These, Geld ( und der Zins noch dazu
) sei als “Abgabe/Tribut” erfunden worden, gequirlter Schwachfugkäse ist. Nein, Geld ist und bleibt in erster Linie TAUSCHMITTEL ! Mit der zwangsläufigen Konsequenz, daß im Falle der Zerstörung des Geldes (inkl. der Banken und “Kapital”-Märkte als tragenden Strukturen des “Kreditgeldes”) nur der Absturz in die Subsistenzwirtschaft oder – m.E. noch schlimmer – der Absturz in den Faschismus übrig bleibt.
@topi
Inflation ist die Expansion von Kredit Deflation ist das gegenteil
und warum brechen bei steigendem Dollar die Kurse ein ganz einfach weil in einem Dollar basiertem Geldsystem was wir nunmal haben der Dollar der Preis des Geldes ist so einfach ist das… da die Zinsen nahe null sind bleibt halt nurnoch das übrig…
@ Halber Untertan
Link meldet : “Die bisherigen Ergebnisse sind nicht mehr verfügbar”
Wenn die Irren kommen kann sich das abkoppeln aber spätestens dann würd ich in Deckung gehen…
@ Nanuk
>>Inflation ist die Expansion von Kredit Deflation ist das gegenteil<<
Definitionen sind ja definitionsgemäß nicht wahr oder falsch.
Mir scheint jedoch eine In/Deflationsdefinition ohne Bezug zu Preisen oder Wertschöpfung nicht sonderlich zweckmäßig.
Dass nach deiner Definiton kommen muss, sehe ich auch nicht.
Man sollte nicht die Kreativität der Finanzer unterschätzen. Sicherheiten, pfffff. Und das isch keiner mehr verschulden kann, sagt mir auch nichts. Es gibt einen völlig abgehobenen Finanzbereich, warum soll in diesem nicht Graf Großpleitier immer noch ein paar Trilliönchen eingeräumt werden? (Beispiele dafür gabs doch, man erinnere sich an den noch relativ realen Schneider)
In obiger Definition ist es allerdings auch wurscht, ob Deflation oder Inflation herrscht. Dann geht es auch wieder um die Frage, welche Kredite wachsen/schrumpfen.
@holger
=> … aber dir selber den Popo sauber wischen nach dem morgendlichen Stuhlgang und dir selber die Schnürsenkel zubinden kannst du hoffentlich schon, oder ??
http://titan.bsz-bw.de/cms/swb/fernleihe/online/
=> … muttu halt selber die Buchdaten eingeben !
Retroliberale Grüsse,
~ HG ~
@topi
“Mir scheint jedoch eine In/Deflationsdefinition ohne Bezug zu Preisen oder Wertschöpfung nicht sonderlich zweckmäßig.”
Preise können steigen oder fallen das hat mit Geld erstmal garnix zu tun…Steigende Preise sind eine Folge von Inflation aber nicht die Inflation selbst… Schlechte Ernten zb haben nix mit dem Wert des Geldes zu tun…Da kannst du noch so eine restriktive Geldpolitik machen du wirst die Preise dann nicht drücken können.
Habe ich auch nicht behauptet.
Preise sind Ausdruck von Knappheitsrelationen, bis dahin ist es m.E. recht weit verbreitet.
Wenn Preise sich aufgrund von Geldmengenveränderung ändern, dann ist es In/Deflation.
@ Halb Untertan
–>”=> … aber dir selber den Popo sauber wischen nach dem morgendlichen Stuhlgang und dir selber die Schnürsenkel zubinden kannst du hoffentlich schon, oder ??”
Charmin und 1989-91 staatliche Knotenkunde bei “kaiserlich fliegender kriegsmarine” erlernt, und Ausfühhhrung
@topi
Wenn Preise sich aufgrund von Geldmengenveränderung…
Eben und was ist unser Geld? Ein Schuldschein! Ob das jetzt zum Tauschen oder per Ordere Mufti spielt dabei erstmal keine Rolle…
Das ist sowieso eine Glaubensfrage…woher das Geld kommt und Rückschlüsse was in der Zukunft passiert lassen sich daraus auch nicht ziehen die Welt ist nicht Determiniert…
Halbgott und Heinsohn sollen in die Kirche gehen und nach jedem Satz die Armen sagen…
@ Nanuk
es kommt aber m´bei meiner Definition auf die Preisänderung an.
Und die Preissenkung aufgrund von Geldmengenreduktion ist eben nicht einfach zu prognostizieren, wenn Kredit aus dem Luftsektor untergeht.
@ 141
siehste.
gute Nacht!
@topi
Und die Preissenkung aufgrund von Geldmengenreduktion ist eben nicht einfach zu prognostizieren…
Prognosen sind schwierig besonders wenn sie die Zukuft betreffen.Ich stelle keine Prognosen auf ich habe erwartungen das ist was völlig anderes…
und ich habe diese Erwartungen weil ich Politiker für dumme Bratze halte die sich von Wahrsagern alles erzählen lassen auch das die Welt ohne Banken untergeht…
und bis jetzt hab ich recht behalten…
@ Nanuk
und bis jetzt hab ich recht behalten…
Womit?
Dass Politiker Dummbratzen sind, die sich Mist erzählen lassen?
Geschenkt. Wer sollte da auch widersprechen?
Die Welt geht ohne Banken natürlich nicht unter.
Allerdings möchte ich auch nicht in eine Vor-Banken-Welt zurück (welchen Zeitpunkt sollte man da festsetzen? ).
Es braucht nicht diese Banken, weder in der Qualität noch in der Quantität ihrer Tätigkeit, soviel wird wahrscheinlich Konsens sein.