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	<title>Kommentare zu: Haben Sarrazin, Buschkowsky und Co recht?</title>
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	<description>Wirtschaft, Politik und alles andere auch</description>
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		<title>Von: acidblog &#187; Lesefutter, die achte</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/11/04/haben-sarrazin-buschkowsky-und-co-recht/#comment-48733</link>
		<dc:creator>acidblog &#187; Lesefutter, die achte</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 21:18:21 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Haben Sarrazin, Buschkowsky und Co recht? Weissgarnix hat mal nachgerechnet,,, [...]</description>
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		<title>Von: Ereignis Los - Lost in Eppelheim &#187; Blog Archive &#187; Brot und Spiele</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/11/04/haben-sarrazin-buschkowsky-und-co-recht/#comment-45267</link>
		<dc:creator>Ereignis Los - Lost in Eppelheim &#187; Blog Archive &#187; Brot und Spiele</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 20:05:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sarrazin ebnet den [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sarrazin ebnet den [...]</p>
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		<title>Von: topi</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/11/04/haben-sarrazin-buschkowsky-und-co-recht/#comment-43240</link>
		<dc:creator>topi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 11:44:27 +0000</pubDate>
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		<description>@ wgnx
 Es geht also nicht nur um die kecke Ausdrucksweise, sondern vielmehr um eine glatte Falschbehauptung.

Du identifizierst die Kausalität Kinderzeugung wg. höheren Sozialleistungen als Falschmeldung; diese ist natürlich aus den Daten nicht beweisbar (und mir fallen gefühlte Wahrheiten auch sehr schwer).
Für das Problem, welches bspw. an Schulen und damit auch für den weiteren Lebensweg der betroffenen Kinder erwächst, ist diese Kausalität jedoch nebensächlich (nicht für die Lösungen).
Insofern hat sich Sarrazin nicht nur ungeschickt ausgedrückt, er hat eine Menge Falsches gesagt; dadurch wird das richtige jedoch nicht falsch, und Probleme weniger brisant. Oder schickst du deine Kinder am Rollberg in die Schule?
Natürlich brauchts für Problemlösungen exakte Analysen, wöfür Polemik ungeeignet ist.
Prinzipielle Ablehnung von Themen jedoch auch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ wgnx<br />
 Es geht also nicht nur um die kecke Ausdrucksweise, sondern vielmehr um eine glatte Falschbehauptung.</p>
<p>Du identifizierst die Kausalität Kinderzeugung wg. höheren Sozialleistungen als Falschmeldung; diese ist natürlich aus den Daten nicht beweisbar (und mir fallen gefühlte Wahrheiten auch sehr schwer).<br />
Für das Problem, welches bspw. an Schulen und damit auch für den weiteren Lebensweg der betroffenen Kinder erwächst, ist diese Kausalität jedoch nebensächlich (nicht für die Lösungen).<br />
Insofern hat sich Sarrazin nicht nur ungeschickt ausgedrückt, er hat eine Menge Falsches gesagt; dadurch wird das richtige jedoch nicht falsch, und Probleme weniger brisant. Oder schickst du deine Kinder am Rollberg in die Schule?<br />
Natürlich brauchts für Problemlösungen exakte Analysen, wöfür Polemik ungeeignet ist.<br />
Prinzipielle Ablehnung von Themen jedoch auch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: weissgarnix</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/11/04/haben-sarrazin-buschkowsky-und-co-recht/#comment-43182</link>
		<dc:creator>weissgarnix</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 09:02:26 +0000</pubDate>
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		<description>@Franktireur

&gt;Mir ist es scheißegal, ob die statistisch rcht haben oder nicht – mich widert die Denke dahinter an!

Schon klar. Aber das Argument der Stammtische und der bürgerlichen Medien lautet ja gerade &quot;Er hat ja recht - hat sich nur ungeschickt ausgedrückt. Die elende Political Correctness ...&quot; - und das stimmt eben offenbar nicht. Es geht also nicht nur um die kecke Ausdrucksweise, sondern vielmehr um eine glatte Falschbehauptung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Franktireur</p>
<p>>Mir ist es scheißegal, ob die statistisch rcht haben oder nicht – mich widert die Denke dahinter an!</p>
<p>Schon klar. Aber das Argument der Stammtische und der bürgerlichen Medien lautet ja gerade &#8220;Er hat ja recht &#8211; hat sich nur ungeschickt ausgedrückt. Die elende Political Correctness &#8230;&#8221; &#8211; und das stimmt eben offenbar nicht. Es geht also nicht nur um die kecke Ausdrucksweise, sondern vielmehr um eine glatte Falschbehauptung.</p>
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		<title>Von: topi</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/11/04/haben-sarrazin-buschkowsky-und-co-recht/#comment-43152</link>
		<dc:creator>topi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 21:46:47 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;&gt;Was Deine positiven biographischen Erfahrungen mit einer berufstätigen, zeitweise alleinerziehenden Mutter sowie mit Institutionen der Gemeinschaftserziehung betrifft (s. froZ #110), so stellt sich die Frage, ob diese Erfahrungen in der DDR überhaupt übertragbar sind auf die Situation in einer kapitalistischen Umwelt?&lt;&lt;

An männliche Erzieher in der DDR habe ich nur eine Erinnerung: Fridolin aus einer Fernsehserie. :)
Die zehnjährige POS war in drei Abschnitte unterteilt; in der Unterstufe (1. bis 3.) erinnere ich nur einen Sportlehrer, in Mittel- und Oberstufe wuchs der Männeranteil, erreichte aber erst an der Penne etwa Gleichstand.
Allerdings gab es Männer im Leben von Kindern; Väter, Onkel, Nachbarn, Kollegen. Der Umgang war im Schnitt deutlich unkomplizierter. Natürlich ist der (sehr zarte) Trend zu männlichen Erziehern heute zu begrüßen, und wäre mit entsprechenden Maßnahmen durchaus zu verstärken.
Den DDR-Betreuungsschlüssel gibt die Bundesregierung mit 5:1 bis 6:1 an. 
Bei der Auspowerung der DDR-Mutti kann man noch die 8,75 Stunden pro Tag berücksichtigen. Natürlich in ganz anderer Intensität als heute, und oft mit einer positiven Identifizierung (wenn nicht mit dem &quot;Kollektiv&quot;, so doch mit den Kollegen oder der Arbeit).

Nicht übertragbar ist sicher der sozialistische Erziehungsauftrag. Auch der kollektivistische Ansatz scheint nicht unbedingt mit libertären Ansichten konform zu gehen. :roll:
Aber das ist ja eh Geschichte. Ich sehe keine Probleme in der Übertragbarkeit, wenn man unideologisch an die Frage geht. Ein besserer Betreuungsschlüssel, bessere Räume, viel mehr Plätze, bessere Bezahlung, kostet alles in allem sehr viel Geld.
Allerdings redet beim Bau der x. Strasse jeder von Investition, die Rendite dürfte hier keineswegs niedriger liegen.
Ein Hauptpunkt ist m.E., dass dies endlich ein Schritt wäre, die zu Recht beklagte &quot;Ungleichwertigkeit&quot; von Kindern verschiedener Herkunft zu überwinden. Der unsägliche, von Kernkompetenzen (und  damit wahrscheinlich noch weiter von den intellektuellen Fähigkeiten) abgekoppelte Schulerfolg verschiedener Schichten ist neben dem sozialen Aspekt ökonomisch völlig unfernünftig.
Außerdem fehlt mit der Nichteinlösung der Chancengleichheit quasi die Legitimation des Modells, welches öffentlich verkündet wird (in Wahrheit geht es natürlich um die zu wahrenden Besitzstände).

Und davon abgesehen: Kinder wollen lernen, wollen mit anderen Kindern zusammen sein, brauchen Rahmen und Regeln. 
Kita ist da gar nicht zwingend, das kann man auch frei laufend mit anderen Kindern erleben, von größeren lernen, durch Vermittlung an kleinere lernen; aber welches Kind darf denn noch alleine raus, und organisierte Spielplatzbekanntschaften und Bildungsoffensiven (über)engagierter Mütter sind keineswegs gleichwertig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt;Was Deine positiven biographischen Erfahrungen mit einer berufstätigen, zeitweise alleinerziehenden Mutter sowie mit Institutionen der Gemeinschaftserziehung betrifft (s. froZ #110), so stellt sich die Frage, ob diese Erfahrungen in der DDR überhaupt übertragbar sind auf die Situation in einer kapitalistischen Umwelt?&lt;&lt;</p>
<p>An männliche Erzieher in der DDR habe ich nur eine Erinnerung: Fridolin aus einer Fernsehserie. <img src='http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Die zehnjährige POS war in drei Abschnitte unterteilt; in der Unterstufe (1. bis 3.) erinnere ich nur einen Sportlehrer, in Mittel- und Oberstufe wuchs der Männeranteil, erreichte aber erst an der Penne etwa Gleichstand.<br />
Allerdings gab es Männer im Leben von Kindern; Väter, Onkel, Nachbarn, Kollegen. Der Umgang war im Schnitt deutlich unkomplizierter. Natürlich ist der (sehr zarte) Trend zu männlichen Erziehern heute zu begrüßen, und wäre mit entsprechenden Maßnahmen durchaus zu verstärken.<br />
Den DDR-Betreuungsschlüssel gibt die Bundesregierung mit 5:1 bis 6:1 an.<br />
Bei der Auspowerung der DDR-Mutti kann man noch die 8,75 Stunden pro Tag berücksichtigen. Natürlich in ganz anderer Intensität als heute, und oft mit einer positiven Identifizierung (wenn nicht mit dem &quot;Kollektiv&quot;, so doch mit den Kollegen oder der Arbeit).</p>
<p>Nicht übertragbar ist sicher der sozialistische Erziehungsauftrag. Auch der kollektivistische Ansatz scheint nicht unbedingt mit libertären Ansichten konform zu gehen. <img src='http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' /><br />
Aber das ist ja eh Geschichte. Ich sehe keine Probleme in der Übertragbarkeit, wenn man unideologisch an die Frage geht. Ein besserer Betreuungsschlüssel, bessere Räume, viel mehr Plätze, bessere Bezahlung, kostet alles in allem sehr viel Geld.<br />
Allerdings redet beim Bau der x. Strasse jeder von Investition, die Rendite dürfte hier keineswegs niedriger liegen.<br />
Ein Hauptpunkt ist m.E., dass dies endlich ein Schritt wäre, die zu Recht beklagte &quot;Ungleichwertigkeit&quot; von Kindern verschiedener Herkunft zu überwinden. Der unsägliche, von Kernkompetenzen (und  damit wahrscheinlich noch weiter von den intellektuellen Fähigkeiten) abgekoppelte Schulerfolg verschiedener Schichten ist neben dem sozialen Aspekt ökonomisch völlig unfernünftig.<br />
Außerdem fehlt mit der Nichteinlösung der Chancengleichheit quasi die Legitimation des Modells, welches öffentlich verkündet wird (in Wahrheit geht es natürlich um die zu wahrenden Besitzstände).</p>
<p>Und davon abgesehen: Kinder wollen lernen, wollen mit anderen Kindern zusammen sein, brauchen Rahmen und Regeln.<br />
Kita ist da gar nicht zwingend, das kann man auch frei laufend mit anderen Kindern erleben, von größeren lernen, durch Vermittlung an kleinere lernen; aber welches Kind darf denn noch alleine raus, und organisierte Spielplatzbekanntschaften und Bildungsoffensiven (über)engagierter Mütter sind keineswegs gleichwertig.</p>
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