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	<title>Kommentare zu: Das quietschbunte Preiskaleidoskop von destatis</title>
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	<description>Wirtschaft, Politik und alles andere auch</description>
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		<title>Von: holger</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/11/02/das-quietschbunte-preiskaleidoskop-von-destatis/#comment-42597</link>
		<dc:creator>holger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 16:44:46 +0000</pubDate>
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		<description>Hier wird Inflation gemacht:

Achtung!!! das ist nichts für Average Stasitiker

http://www.mikrocontroller.net/attachment/45512/vermoegensverteilung.gif

Wen wird wohl die neue Kopfpauschale in der Krankenversicherung, am härtsten treffen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier wird Inflation gemacht:</p>
<p>Achtung!!! das ist nichts für Average Stasitiker</p>
<p><a href="http://www.mikrocontroller.net/attachment/45512/vermoegensverteilung.gif" rel="nofollow">http://www.mikrocontroller.net/attachment/45512/vermoegensverteilung.gif</a></p>
<p>Wen wird wohl die neue Kopfpauschale in der Krankenversicherung, am härtsten treffen?</p>
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		<title>Von: Andreas Kreuz</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/11/02/das-quietschbunte-preiskaleidoskop-von-destatis/#comment-42590</link>
		<dc:creator>Andreas Kreuz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 16:09:00 +0000</pubDate>
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		<description>@froZ  #29

“Wo hat sich denn ein Produkt verschlechtert?”

Ich habe noch die einen oder anderen Socken aus DDR-Zeiten.
Aus den 90igern habe ich keine mehr.

Darin liegt eine wesentliche Quelle des &#039;Wachstums&#039; des Kapitalismus.

Verfallsdatum ist kurzfristig eingebaut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@froZ  #29</p>
<p>“Wo hat sich denn ein Produkt verschlechtert?”</p>
<p>Ich habe noch die einen oder anderen Socken aus DDR-Zeiten.<br />
Aus den 90igern habe ich keine mehr.</p>
<p>Darin liegt eine wesentliche Quelle des &#8216;Wachstums&#8217; des Kapitalismus.</p>
<p>Verfallsdatum ist kurzfristig eingebaut.</p>
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		<title>Von: froZ</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/11/02/das-quietschbunte-preiskaleidoskop-von-destatis/#comment-42586</link>
		<dc:creator>froZ</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 15:34:17 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wo hat sich denn ein Produkt verschlechtert?&quot;

Ach, wenn wir bedenken, daß auch die Haltbarkeit eines Produktes eine Rolle spielt und daß es eben unter Kaufkraftaspekten nicht das gleiche ist, ob ich eine Anschaffung alle 10 oder alle 20 Jahre tätigen muß, dann fallen mir schon einige Produkte ein, von Schuhen und sonstigen Lederwaren bis hin zu Haushaltstechnik. Vor einiger Zeit habe ich mir in eine alte weitgehend mechanische Waschmaschine einen neuen Motor einbauen lassen; das Ding war vorher schon wenigstens 15 Jahre gelaufen und läuft jetzt wieder. Wie der Monteur meinte, sind die neueren mit mehr Elektronik ausgestatteten Modelle alle schon früher hinüber oder wenigstens reparaturbedürftig. Und kein Paar Lederschuhe hat jemals eine solche Haltbarkeit gezeigt wie die vom Großonkel geerbten Bergwanderschuhe, die wohl noch aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts stammen,  heute aber noch ihren Dienst tun. Und wenn ich bedenke, welch gute Dienste ein alter Korkenzieher mit Holzgriff aus jener Zeit tut, während das dysfunktionale eigentümlich geformte Gelumpe, das heute so als Korkenzieher gehandelt wird, meist schon nach ein paar Jahren hinüber ist... Nur ein paar Beispiele... Solltest Du übrigens ein z. B. ein Leser von F.A.Z. oder Frankfurter Rundschau sein, dann dürfte Dir Qualitätsverschlechterung von Produkten auch aus dem Bereich Printmedien vertraut sein...

&quot;Die Kaufkraft hat zugenommen, wenn ich eine Sache 2005 für 100 kaufen kann und die gleiche Sache 2009 für 50 kaufen kann.&quot;

Ohne Zweifel, aber nach Qualitätsbereinigung hätte die Kaufkraft selbst dann zugenommen, wenn ich Dein Produkt i im Jahre 2009 gar nicht mehr kaufen kann, sondern nur noch das Produkt j zu dem gleichen Preis 100. Wenn ich also genötigt bin, Produkt j zu kaufen, um überhaupt in den Genuß des wesentlichen Nutzwertes der ganzen Güterklasse zu kommen, egal in welchem Maße ich auf die seither erfolgten qualitativen Veränderungen Wert lege.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wo hat sich denn ein Produkt verschlechtert?&#8221;</p>
<p>Ach, wenn wir bedenken, daß auch die Haltbarkeit eines Produktes eine Rolle spielt und daß es eben unter Kaufkraftaspekten nicht das gleiche ist, ob ich eine Anschaffung alle 10 oder alle 20 Jahre tätigen muß, dann fallen mir schon einige Produkte ein, von Schuhen und sonstigen Lederwaren bis hin zu Haushaltstechnik. Vor einiger Zeit habe ich mir in eine alte weitgehend mechanische Waschmaschine einen neuen Motor einbauen lassen; das Ding war vorher schon wenigstens 15 Jahre gelaufen und läuft jetzt wieder. Wie der Monteur meinte, sind die neueren mit mehr Elektronik ausgestatteten Modelle alle schon früher hinüber oder wenigstens reparaturbedürftig. Und kein Paar Lederschuhe hat jemals eine solche Haltbarkeit gezeigt wie die vom Großonkel geerbten Bergwanderschuhe, die wohl noch aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts stammen,  heute aber noch ihren Dienst tun. Und wenn ich bedenke, welch gute Dienste ein alter Korkenzieher mit Holzgriff aus jener Zeit tut, während das dysfunktionale eigentümlich geformte Gelumpe, das heute so als Korkenzieher gehandelt wird, meist schon nach ein paar Jahren hinüber ist&#8230; Nur ein paar Beispiele&#8230; Solltest Du übrigens ein z. B. ein Leser von F.A.Z. oder Frankfurter Rundschau sein, dann dürfte Dir Qualitätsverschlechterung von Produkten auch aus dem Bereich Printmedien vertraut sein&#8230;</p>
<p>&#8220;Die Kaufkraft hat zugenommen, wenn ich eine Sache 2005 für 100 kaufen kann und die gleiche Sache 2009 für 50 kaufen kann.&#8221;</p>
<p>Ohne Zweifel, aber nach Qualitätsbereinigung hätte die Kaufkraft selbst dann zugenommen, wenn ich Dein Produkt i im Jahre 2009 gar nicht mehr kaufen kann, sondern nur noch das Produkt j zu dem gleichen Preis 100. Wenn ich also genötigt bin, Produkt j zu kaufen, um überhaupt in den Genuß des wesentlichen Nutzwertes der ganzen Güterklasse zu kommen, egal in welchem Maße ich auf die seither erfolgten qualitativen Veränderungen Wert lege.</p>
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	<item>
		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/11/02/das-quietschbunte-preiskaleidoskop-von-destatis/#comment-42584</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 15:04:05 +0000</pubDate>
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		<description>Problematisch bei den hedonischen Berechnungen scheinen mir:
- die &quot;Verbesserung&quot; wird viel zu stark gewichtet:  Ein PC mag heute den hundert- oder tausendfachen Takt oder Speicherplatz haben wie vor 10 oder 15 Jahren, aber man arbeitet ja nicht entsprechend effektiver.  Manches geht vielleicht doppelt so schnell, vieles aber überhaupt nicht schneller als früher. Der Spaß beim Computerzocken war ebenfalls auch beim Amiga mit 1 MB Speicher vor 20 Jahren vorhanden und hat sich seither nicht verhundertfacht. 

- Verschlechterungen, etwa bei Lebensmitteln, werden nicht berücksichtigt. Teils gilt das auch für Kleider und Schuhe oder HiFi.  Massenware ist evtl. wesentlich günstiger geworden, hohe Qualität eher teurer.

- Schwellen: Das betrifft besonders Dinge wie Autos oder Wohnungen. Besonders für die, die knapp bei Kasse sind, bringt es eher wenig, daß Autos heute allen Schnickschnack drin haben, aber entsprechend teurer sind, es aber eben keine oder kaum noch sehr einfach ausgestattete und billige Fahrzeuge (Ente, R4 usw.) gibt. Ebensowenig wie Wohnungen ohne Zentralheizung oder mit Klo auf der halben Treppe.  Mag aber sein, daß das den Durchschnittsverbraucher kaum berührt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Problematisch bei den hedonischen Berechnungen scheinen mir:<br />
- die &#8220;Verbesserung&#8221; wird viel zu stark gewichtet:  Ein PC mag heute den hundert- oder tausendfachen Takt oder Speicherplatz haben wie vor 10 oder 15 Jahren, aber man arbeitet ja nicht entsprechend effektiver.  Manches geht vielleicht doppelt so schnell, vieles aber überhaupt nicht schneller als früher. Der Spaß beim Computerzocken war ebenfalls auch beim Amiga mit 1 MB Speicher vor 20 Jahren vorhanden und hat sich seither nicht verhundertfacht. </p>
<p>- Verschlechterungen, etwa bei Lebensmitteln, werden nicht berücksichtigt. Teils gilt das auch für Kleider und Schuhe oder HiFi.  Massenware ist evtl. wesentlich günstiger geworden, hohe Qualität eher teurer.</p>
<p>- Schwellen: Das betrifft besonders Dinge wie Autos oder Wohnungen. Besonders für die, die knapp bei Kasse sind, bringt es eher wenig, daß Autos heute allen Schnickschnack drin haben, aber entsprechend teurer sind, es aber eben keine oder kaum noch sehr einfach ausgestattete und billige Fahrzeuge (Ente, R4 usw.) gibt. Ebensowenig wie Wohnungen ohne Zentralheizung oder mit Klo auf der halben Treppe.  Mag aber sein, daß das den Durchschnittsverbraucher kaum berührt.</p>
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	<item>
		<title>Von: was geht bei euch?</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/11/02/das-quietschbunte-preiskaleidoskop-von-destatis/#comment-42575</link>
		<dc:creator>was geht bei euch?</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 14:20:40 +0000</pubDate>
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		<description>Genau das wird doch gemacht! Es wird unterschieden wo und wie wohnen die Leute! Neubau? Altbau? Altbau saniert? Zentralheizung? was weiß ich noch. Und die Produkte werden dann nach und nach ausgetauscht, deswegen sind Preisindizes rein mathematisch in der Regel nicht vergleichbar, wenn es einen Wechsel in der Basisperiode gab. Aber um bei wichtigen Artikeln lange Zeitreihen zu haben werden sie einfach fortgeschrieben. Für die Deflationierung des BIP zB. werden Kettenindizes berechnet, die nicht mit den Preisindizes vergleichbar sind.
Miete in Frankfurt  80m² 1960 400DM heute 1000€. Die Preissteigerung laut Index gibt das nicht her, mit 2% jährlich! Oder im Odenwwald 1960 100DM und heute 400€. Weil eben Qualitätsänderungen der Wohnung berücksichtigt werden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau das wird doch gemacht! Es wird unterschieden wo und wie wohnen die Leute! Neubau? Altbau? Altbau saniert? Zentralheizung? was weiß ich noch. Und die Produkte werden dann nach und nach ausgetauscht, deswegen sind Preisindizes rein mathematisch in der Regel nicht vergleichbar, wenn es einen Wechsel in der Basisperiode gab. Aber um bei wichtigen Artikeln lange Zeitreihen zu haben werden sie einfach fortgeschrieben. Für die Deflationierung des BIP zB. werden Kettenindizes berechnet, die nicht mit den Preisindizes vergleichbar sind.<br />
Miete in Frankfurt  80m² 1960 400DM heute 1000€. Die Preissteigerung laut Index gibt das nicht her, mit 2% jährlich! Oder im Odenwwald 1960 100DM und heute 400€. Weil eben Qualitätsänderungen der Wohnung berücksichtigt werden!</p>
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