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	<title>Kommentare zu: Aggression auf Filzlatschen</title>
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	<description>Wirtschaft, Politik und alles andere auch</description>
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		<title>Von: 13</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/10/26/aggression-auf-filzlatschen/#comment-43948</link>
		<dc:creator>13</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 18:55:54 +0000</pubDate>
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		<description>als letztes ist jetzt auch noch die professorale Dummheit aufgewacht: Die Holzmicheln und &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wirtschaft/article5188560/Wirtschaftsweise-rechnen-mit-Bundesregierung-ab.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt; Wirtschaftsweisse rechnen mit Bundesregierung ab&lt;/a&gt;

(konnten diese hochbezahlten Volltrottel in der Vergangenheit eigentlich schon jemals rechnen? Die &quot;Finanzkrise&quot; vorhergesagt? - Pispers hat recht: Die Schau auf Hühnerknochen ist aussagekräftiger..)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>als letztes ist jetzt auch noch die professorale Dummheit aufgewacht: Die Holzmicheln und <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article5188560/Wirtschaftsweise-rechnen-mit-Bundesregierung-ab.html" rel="nofollow"> Wirtschaftsweisse rechnen mit Bundesregierung ab</a></p>
<p>(konnten diese hochbezahlten Volltrottel in der Vergangenheit eigentlich schon jemals rechnen? Die &#8220;Finanzkrise&#8221; vorhergesagt? &#8211; Pispers hat recht: Die Schau auf Hühnerknochen ist aussagekräftiger..)</p>
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		<title>Von: Dietmar Tischer</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/10/26/aggression-auf-filzlatschen/#comment-42171</link>
		<dc:creator>Dietmar Tischer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 22:48:35 +0000</pubDate>
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		<description>@ enigma 

Habe das Buch von Werner nicht gelesen, kann deshalb nur auf Ihre Darlegungen, nicht aber auf den Bezug zu Japan eingehen.

&gt;… daß für die Überwindung einer Krise eine expansive Fiskalpolitik sozusagen die conditio sine qua non ist&gt;

Ja – zur “Überwindung der Krise”, d. h. um wieder ein Nachfragevolumen wie vor der Krise zu schaffen, das Investitionen und Beschäftigung generiert.  

Jetzt zur Finanzierung dieses Nachfragevolumens:

&gt;Es geht (verkürzt gesagt) darum, daß expansive Fiskalpolitik genau dann versagt, wenn a) die Gegenfinanzierung bei der Bevölkerung passiert und damit nur nur eine Verlagerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage erfolgt und b) diese NICHT von einer permissiven Politik der Zentralbank flankiert wird&gt;

Zu a): Zustimmung, soweit damit unterstellt wird, dass der Nachfragesaldo bei den Kosumenten – wenn Sie die mit “Bevölkerung” meinen – gleich Null ist. Den Konsumenten aus der linken Taschen nehmen und in die rechte stecken, generiert keine ZUSÄTZLICHE Konsumgüternachfrage. Wenn man die Konsumgüternachfrage als die (alleinige) URSACHE für Investitionen und Beschäftigung ansieht, ist der Fall klar. Die Frage ist, ob man das so einfach sehen kann, speziell in einer globalisierten Wirtschaft. Im Kontext unserer Diskussion von Verschuldung/Konsolidierung müssen wir aber darauf nicht eingehen.   

Weiterungen:

Die Steuerentlastungen der Einkommensteuerzahler ist, soweit ich sehen kann, nach Ansicht durchweg aller Ökonomen mit Blick auf das gewünschte Wachstum zwar konsistent, aber ineffizient. Nur etwa 30% der Entlastung wirkt nachfragewirksam. Das ist eine ganz schwache Nummer, die uns hier von den Koalitionären serviert wird. Dass Steuerentlastungen in ANDEREN Zeiten sinnvoll sein können, ist eine anderes Thema.

Es richtig, dass der Aufbau eines Kapitalstocks für die Pflegeversicherung, d. h. Sparen, den Konsum in der Sparphase reduziert. Das ist die ökonomische Dimension. Die andere: Der Bevölkerung wird so klar, dass sie WIEDER für ihr Alter investieren muss (und dies eben nicht dem Staat, d. h. irgendwelchen Anderen, überlassen kann). Früher hat sie (genügend) Kinder in die Welt gesetzt und diese großgezogen (auch eine Investitionsleistung!), was in der Regel auch mit Pflegeleistungen in der Großfamilie honoriert wurde. Ich denke, dass dieser Aspekt den Koalitionären wichtig ist. 

Konsolidierung: Das ist nicht nur eine Frage von kurzfristig oder mittelfristig, also eine für Theoretiker wie Prof. Sinn &amp; Co. Fortwährend zunehmende Verschuldung ist keine DAUERLÖSUNG. Denn dann hieße es irgendwann: Handlungsunfähigkeit des Staats. Das kann niemand wollen, mit allem was dazu käme, wie Vertrauensverlust und möglicherweise Hyper-Inflation als letztmöglicher Exit-Strategie. 

Es MUSS also Gegenfinanzierung geben.

Diese könnte auf höheren Staatseinnahmen beruhen. 

Höhere Staatseinnahmen wären meiner Ansicht mittel- und langfristig über höhere Bildungsanstrengungen zu erreichen. Dazu sind wir offensichtlich nicht willens. Gilt für die Angebots- UND Nachfrageseite. 

Höhere Staatseinnahmen wären durch höhere Besteuerung von Vermögenden und Besserverdienenden (mit sehr hoher Sparquote) möglich – theoretisch. Praktisch sicher noch nicht ausgereizt, aber auch nicht beliebig steigerungsfähig.  

Also: Die Staatsverschuldung wird weiter steigen. Keine Partei wird davon abrücken wollen. 

Zu b): das kann man so nicht sagen. 

Expansive Fiskalpolitik ist etwas in Ihrer Art und Wirkung anderes als permissive Zinspolitik. Natürlich unterstützt eine permissive Zinspolitik die expansive Fiskalpolitik. Ob diese schon versagen muss, wenn die Zinspolitik nicht expansiv ist, scheint mir offen zu sein. Es käme auf die Umstände an.

Ich bin allerdings der Meinung, dass wir eine permissive Zinspolitik brauchen, um die Arbeitslosigkeit nicht zu sehr steigen zu lassen – und das schon vor jeder (Finanz)-Krise oder, wenn Sie wollen, in der Dauerkrise kontinuierlich hoher Unterbeschäftigung.   

&gt;Ich weiß nicht, ob jemand dagegen wettet, daß dieses, von keiner ökonomischen Ahnung getrübte Konzept (linke Tasche/rechte Tasche, D.T.), scheitert.&gt;

Es wird (vorläufig) nicht scheitern, weil die Staatsverschuldung weiterhin wächst. Dies geschieht im Wesentlichen ohne Kaufkraftentzug.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ enigma </p>
<p>Habe das Buch von Werner nicht gelesen, kann deshalb nur auf Ihre Darlegungen, nicht aber auf den Bezug zu Japan eingehen.</p>
<p>&gt;… daß für die Überwindung einer Krise eine expansive Fiskalpolitik sozusagen die conditio sine qua non ist&gt;</p>
<p>Ja – zur “Überwindung der Krise”, d. h. um wieder ein Nachfragevolumen wie vor der Krise zu schaffen, das Investitionen und Beschäftigung generiert.  </p>
<p>Jetzt zur Finanzierung dieses Nachfragevolumens:</p>
<p>&gt;Es geht (verkürzt gesagt) darum, daß expansive Fiskalpolitik genau dann versagt, wenn a) die Gegenfinanzierung bei der Bevölkerung passiert und damit nur nur eine Verlagerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage erfolgt und b) diese NICHT von einer permissiven Politik der Zentralbank flankiert wird&gt;</p>
<p>Zu a): Zustimmung, soweit damit unterstellt wird, dass der Nachfragesaldo bei den Kosumenten – wenn Sie die mit “Bevölkerung” meinen – gleich Null ist. Den Konsumenten aus der linken Taschen nehmen und in die rechte stecken, generiert keine ZUSÄTZLICHE Konsumgüternachfrage. Wenn man die Konsumgüternachfrage als die (alleinige) URSACHE für Investitionen und Beschäftigung ansieht, ist der Fall klar. Die Frage ist, ob man das so einfach sehen kann, speziell in einer globalisierten Wirtschaft. Im Kontext unserer Diskussion von Verschuldung/Konsolidierung müssen wir aber darauf nicht eingehen.   </p>
<p>Weiterungen:</p>
<p>Die Steuerentlastungen der Einkommensteuerzahler ist, soweit ich sehen kann, nach Ansicht durchweg aller Ökonomen mit Blick auf das gewünschte Wachstum zwar konsistent, aber ineffizient. Nur etwa 30% der Entlastung wirkt nachfragewirksam. Das ist eine ganz schwache Nummer, die uns hier von den Koalitionären serviert wird. Dass Steuerentlastungen in ANDEREN Zeiten sinnvoll sein können, ist eine anderes Thema.</p>
<p>Es richtig, dass der Aufbau eines Kapitalstocks für die Pflegeversicherung, d. h. Sparen, den Konsum in der Sparphase reduziert. Das ist die ökonomische Dimension. Die andere: Der Bevölkerung wird so klar, dass sie WIEDER für ihr Alter investieren muss (und dies eben nicht dem Staat, d. h. irgendwelchen Anderen, überlassen kann). Früher hat sie (genügend) Kinder in die Welt gesetzt und diese großgezogen (auch eine Investitionsleistung!), was in der Regel auch mit Pflegeleistungen in der Großfamilie honoriert wurde. Ich denke, dass dieser Aspekt den Koalitionären wichtig ist. </p>
<p>Konsolidierung: Das ist nicht nur eine Frage von kurzfristig oder mittelfristig, also eine für Theoretiker wie Prof. Sinn &amp; Co. Fortwährend zunehmende Verschuldung ist keine DAUERLÖSUNG. Denn dann hieße es irgendwann: Handlungsunfähigkeit des Staats. Das kann niemand wollen, mit allem was dazu käme, wie Vertrauensverlust und möglicherweise Hyper-Inflation als letztmöglicher Exit-Strategie. </p>
<p>Es MUSS also Gegenfinanzierung geben.</p>
<p>Diese könnte auf höheren Staatseinnahmen beruhen. </p>
<p>Höhere Staatseinnahmen wären meiner Ansicht mittel- und langfristig über höhere Bildungsanstrengungen zu erreichen. Dazu sind wir offensichtlich nicht willens. Gilt für die Angebots- UND Nachfrageseite. </p>
<p>Höhere Staatseinnahmen wären durch höhere Besteuerung von Vermögenden und Besserverdienenden (mit sehr hoher Sparquote) möglich – theoretisch. Praktisch sicher noch nicht ausgereizt, aber auch nicht beliebig steigerungsfähig.  </p>
<p>Also: Die Staatsverschuldung wird weiter steigen. Keine Partei wird davon abrücken wollen. </p>
<p>Zu b): das kann man so nicht sagen. </p>
<p>Expansive Fiskalpolitik ist etwas in Ihrer Art und Wirkung anderes als permissive Zinspolitik. Natürlich unterstützt eine permissive Zinspolitik die expansive Fiskalpolitik. Ob diese schon versagen muss, wenn die Zinspolitik nicht expansiv ist, scheint mir offen zu sein. Es käme auf die Umstände an.</p>
<p>Ich bin allerdings der Meinung, dass wir eine permissive Zinspolitik brauchen, um die Arbeitslosigkeit nicht zu sehr steigen zu lassen – und das schon vor jeder (Finanz)-Krise oder, wenn Sie wollen, in der Dauerkrise kontinuierlich hoher Unterbeschäftigung.   </p>
<p>&gt;Ich weiß nicht, ob jemand dagegen wettet, daß dieses, von keiner ökonomischen Ahnung getrübte Konzept (linke Tasche/rechte Tasche, D.T.), scheitert.&gt;</p>
<p>Es wird (vorläufig) nicht scheitern, weil die Staatsverschuldung weiterhin wächst. Dies geschieht im Wesentlichen ohne Kaufkraftentzug.</p>
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		<title>Von: 13</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/10/26/aggression-auf-filzlatschen/#comment-42152</link>
		<dc:creator>13</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 20:06:09 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Ich weiß nicht, ob jemand dagegen wettet, daß dieses, von keiner ökonomischen Ahnung getrübte Konzept, scheitert.&lt;/i&gt;

Tina sagt: &quot;Scheitern&quot; ist in den abgehobenen Politik-Finanz-Trust-Sphären völlig ausgeschlossen. 

Falls es für viele (zu viele!) Zuschauer/Mitdemokraten sich wirklich mal als &quot;Scheitern&quot; darstellen sollte, wird es für die betroffenen Personen kurzerhand umbenannt.

http://www.youtube.com/watch?v=0ZtMNCBWOUo&amp;feature=related</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Ich weiß nicht, ob jemand dagegen wettet, daß dieses, von keiner ökonomischen Ahnung getrübte Konzept, scheitert.</i></p>
<p>Tina sagt: &#8220;Scheitern&#8221; ist in den abgehobenen Politik-Finanz-Trust-Sphären völlig ausgeschlossen. </p>
<p>Falls es für viele (zu viele!) Zuschauer/Mitdemokraten sich wirklich mal als &#8220;Scheitern&#8221; darstellen sollte, wird es für die betroffenen Personen kurzerhand umbenannt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0ZtMNCBWOUo&amp;feature=related" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=0ZtMNCBWOUo&amp;feature=related</a></p>
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	<item>
		<title>Von: enigma</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/10/26/aggression-auf-filzlatschen/#comment-42046</link>
		<dc:creator>enigma</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 04:52:39 +0000</pubDate>
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		<description>@ Tischer 173

Der Beitrag von Böhmer bringt die Sache gegenteilig auf den Punkt: ohne mir die Federn anzuziehen: Richard Werner ist derjenige, der klar gemacht hat, warum die japanischen defizitfinanzierten Konjunkturprogramme keine Wirkung gehabt haben! Es geht (verkürzt gesagt) darum, daß expansive Fiskalpolitik genau dann versagt, wenn a) die Gegenfinanzierung bei der Bevölkerung passiert und damit nur nur eine Verlagerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage erfolgt und b) diese NICHT von einer permissiven Politik der Zentralbank flankiert wird. Es ist interessant zu lesen, wie die Eitelkeiten zwischen den einzelnen Fraktionen - Regierung, Zentralbank, MITI etc. - zu einer Verunmöglichung der Wachstumschancen der japanischen Wirtschaft geführt haben.

Der Untertitel dieses Buches: &quot;Was Europa aus Japans Fehlern lernen kann.&quot; Lernen kann man daraus, daß für die Überwindung einer Krise eine expansive Fiskalpolitik sozusagen die conditio sine qua non ist (wobei die Frage der Konsolidierung oder exit-Strategie auf das eklige Thema beschränkt bleibt, was kurzfristig und was mittelfristig ist - damit soll sich Sinn beschäftigen) und das eben OHNE Gegenfinanzierung! Ich nehme mal an, daß Sie auch der Meinung sind, daß Staatsausgabenmultiplikatoren hart an der Nähe von 1 rangieren. Soll heißen, sie haben keine (kaum) wirtschaftsfördernde Wirkung! INSOFERN wäre ja das Koalitionskonzept pro Wachstum konsistent, insofern als es auf Verschuldung setzt.

Jetzt kommen natürlich die von keiner ökonomischen Ahnung belasteten FDP-Politis her und drücken für ihre (provisionsgeile) Versicherungsklientel durch, daß die Leute für Gesundheit, genauer für die Pflegeversicherung ZUSÄTZLICH einen Eigenanteil á la Zusatzrente SPAREN sollen. Das heißt doch auf gut Deutsch: der Nettoeffekt der Staatsverschuldung, gedacht zur Verbesserung der konjunkturellen Situation, wird SOFORT durch eine Verringerung des Nachfragepotentials durch erzwungene SPARLEISTUNGEN konterkariert. Und das alles, weil die Provisionsfuzzis es irgendwie geschafft haben, die FDP zur Lobbyhyäne zu machen. Gäbe es irgendeine märchenhafte Gerechtigkeit, dann wäre dem schlechten Inge Meysel Verschnitt heute - gestern? - für diese &quot;Kopulationsfehlleistung&quot; die Hand abgefault. (Warum erinnern mich die Majuskulen an irgendwas?)

Ich weiß nicht, ob jemand dagegen wettet, daß dieses, von keiner ökonomischen Ahnung getrübte Konzept, scheitert. Die einzige Hoffnung wird - wieder mal - der Export sein. Und der wird (muß) es höchstwahrscheinlich auch bringen. Wie auch immer: die einzige Hoffnung für die &quot;sustainability&quot; dieses Landes ist: die Bundesbank!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Tischer 173</p>
<p>Der Beitrag von Böhmer bringt die Sache gegenteilig auf den Punkt: ohne mir die Federn anzuziehen: Richard Werner ist derjenige, der klar gemacht hat, warum die japanischen defizitfinanzierten Konjunkturprogramme keine Wirkung gehabt haben! Es geht (verkürzt gesagt) darum, daß expansive Fiskalpolitik genau dann versagt, wenn a) die Gegenfinanzierung bei der Bevölkerung passiert und damit nur nur eine Verlagerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage erfolgt und b) diese NICHT von einer permissiven Politik der Zentralbank flankiert wird. Es ist interessant zu lesen, wie die Eitelkeiten zwischen den einzelnen Fraktionen &#8211; Regierung, Zentralbank, MITI etc. &#8211; zu einer Verunmöglichung der Wachstumschancen der japanischen Wirtschaft geführt haben.</p>
<p>Der Untertitel dieses Buches: &#8220;Was Europa aus Japans Fehlern lernen kann.&#8221; Lernen kann man daraus, daß für die Überwindung einer Krise eine expansive Fiskalpolitik sozusagen die conditio sine qua non ist (wobei die Frage der Konsolidierung oder exit-Strategie auf das eklige Thema beschränkt bleibt, was kurzfristig und was mittelfristig ist &#8211; damit soll sich Sinn beschäftigen) und das eben OHNE Gegenfinanzierung! Ich nehme mal an, daß Sie auch der Meinung sind, daß Staatsausgabenmultiplikatoren hart an der Nähe von 1 rangieren. Soll heißen, sie haben keine (kaum) wirtschaftsfördernde Wirkung! INSOFERN wäre ja das Koalitionskonzept pro Wachstum konsistent, insofern als es auf Verschuldung setzt.</p>
<p>Jetzt kommen natürlich die von keiner ökonomischen Ahnung belasteten FDP-Politis her und drücken für ihre (provisionsgeile) Versicherungsklientel durch, daß die Leute für Gesundheit, genauer für die Pflegeversicherung ZUSÄTZLICH einen Eigenanteil á la Zusatzrente SPAREN sollen. Das heißt doch auf gut Deutsch: der Nettoeffekt der Staatsverschuldung, gedacht zur Verbesserung der konjunkturellen Situation, wird SOFORT durch eine Verringerung des Nachfragepotentials durch erzwungene SPARLEISTUNGEN konterkariert. Und das alles, weil die Provisionsfuzzis es irgendwie geschafft haben, die FDP zur Lobbyhyäne zu machen. Gäbe es irgendeine märchenhafte Gerechtigkeit, dann wäre dem schlechten Inge Meysel Verschnitt heute &#8211; gestern? &#8211; für diese &#8220;Kopulationsfehlleistung&#8221; die Hand abgefault. (Warum erinnern mich die Majuskulen an irgendwas?)</p>
<p>Ich weiß nicht, ob jemand dagegen wettet, daß dieses, von keiner ökonomischen Ahnung getrübte Konzept, scheitert. Die einzige Hoffnung wird &#8211; wieder mal &#8211; der Export sein. Und der wird (muß) es höchstwahrscheinlich auch bringen. Wie auch immer: die einzige Hoffnung für die &#8220;sustainability&#8221; dieses Landes ist: die Bundesbank!!!</p>
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		<title>Von: enigma</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/10/26/aggression-auf-filzlatschen/#comment-42042</link>
		<dc:creator>enigma</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 03:10:12 +0000</pubDate>
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		<description>@ 168 Musikk Krritiker (von wem ist das?)

&quot;Nur ganz kurz ein Detail. Wo kommt der Zins denn her?
Ich meine real.&quot;

Ich versuch´ ja schon Deinen &quot;Beitrag&quot; zu lesen und Du wirfst mir schon am Anfang einen Knüppel zwischen die Beine? Ich habe ja keine Ahnung, was Du Dir so alles am Tag reinziehst, aber zumindest hier in DIESEM Blog hätte man ja schon mal was darüber lernen können, daß zwischen realer Produktivität und Profit ein klitzekleiner, aber entscheidender Unterschied ist.

Es rettet Dich auch nicht, daß Du &quot;dottore&quot; Schwachsinnigkeiten - insofern, als er Singularitäten für die allgemeine Theorie hält - wie eine Kuh wiederkäust und schon darauf vertraust, daß Dir schon jemand zu Hilfe eilt. Ein Blog hat die unangenehme Eigenart, daß das Geschriebene GEGEN einen verwendet werden kann und kein Gott der Welt - außer Leyendarsteller - das wieder rückgängig machen kann. Dotti ist genau so eine Versagertype wie Keynes, die es nicht geschafft haben zu erklären, auf welcher Gleichgewichtstheorie sie ihre Lehren aufbauen. Den Quatsch von Ungleichgewichtstheorie und Chaostheorie kann man leider für die Frage, was ist eine Leitlinie für gesellschaftliche Fortentwicklung, nicht nehmen. Warum? Weil Indifferenz eben indifferent ist. Oder Beliebigkeit bleibt beliebig. Ein Blick in Popper und es wird klar, daß es eben nicht darum geht zu glauben, daß Führung qua Führungsfunktion schon richtig ist. Jetzt mal auf den Bauchnabel geschaut und verstanden, daß das, was ich Nachplappern genannt habe, nicht wirklich zu einer Auseinandersetzung beiträgt, die davon getragen wird, daß Sprache zu einer &quot;funktionierenden&quot; Kommunikationsebene wird. Da müßte man nämlich mal einen EIGENEN Standpunkt beziehen, als sich hinter beliebigen Platitüden zu verstecken.

Ach so, Du meinst eine Exponentialfunktion mal verstanden zu haben, enthebt einen von dem Vorwurf, Ungleichgewichte NICHT definiert zu haben und damit eine Leitlinie für die Interpretation der Wirklichkeit zu haben? Ein kurzer Blick in die Wirtschaftsgeschichte zeigt, daß Liquiditätskrisen IMMER dazu geführt haben, daß der Kapitalismus sich wieder gesundwächst. NATÜRLICH ist die aktuelle Krise immer die LETZTE: Phantasie ist ja was schönes, aber es gibt keinen Grund, damit andere Leute zu belästigen. OK, hier gibt es Meinungsfreiheit, allerdings ist ein Blog manchmal auch dazu da, jedem beliebigen Standpunkt auf den Zahn zu fühlen und da reicht es eben wie gesagt nicht, nur beliebige und widerlegte Behauptungen aneinanderzureihen.

3 Zeilen weiter: Wachstum und Zinsen? Ich würde 100 gegen 1 wetten, daß Du Solow weder gelesen noch verstanden hast. Wenn doch, würde ich mal was zum &quot;knife-edge&quot; Problem was wissen wollen. 

WAS, ich Fundamentalist? Du hast anscheinend noch nicht mal den Mainstream kapiert (von denen macht Dich jeder kleine Bachelor rund) und willst schon Kritiker kritisieren? Sehr schön, aber dann müßtest Du IRGENDWAS als Deine Meinung definieren! Der Blubber-Blasenkram, der in der Zeitung steht, ist dazu nicht wirklich geeignet. Ach übrigends: schon mal aufgefallen, daß die letzte Blase noch nicht mal PUFF sondern nur Pffft gemacht hat? Die ist nämlich noch da und da faselst Du davon rum, daß die NÄCHSTE dem Kapitalismus den Garaus macht?

Ach ja, das Zinsproblem: der Schluß von statischer Theorie auf singuläre Trajektorien ist sicherlich möglich; (nur) insofern hat Dotti ja recht. Wenn man aber Scheuklappen vor dem Spektrum von Entwicklungslinien hat, weil man Publicitynotdurft hat, dann muß einen das doch nicht beeindrucken.

&quot;Geld “entsteht” durch Kredit&quot;
Au weia, da ist jemand, der kapiert hat, daß die Welt seit 100 Jahren im KREDITGELDKAPITALISMUS lebt und da erwartest Du einen Aufschrei? Warst Du auch schon so publicitysüchtig, als Du gelernt hast, was links und rechts ist?

Falls Du mich zu Deinem TÜV-Prüfer erklärst, dann sage ich Dir klipp und klar: Durchgefallen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 168 Musikk Krritiker (von wem ist das?)</p>
<p>&#8220;Nur ganz kurz ein Detail. Wo kommt der Zins denn her?<br />
Ich meine real.&#8221;</p>
<p>Ich versuch´ ja schon Deinen &#8220;Beitrag&#8221; zu lesen und Du wirfst mir schon am Anfang einen Knüppel zwischen die Beine? Ich habe ja keine Ahnung, was Du Dir so alles am Tag reinziehst, aber zumindest hier in DIESEM Blog hätte man ja schon mal was darüber lernen können, daß zwischen realer Produktivität und Profit ein klitzekleiner, aber entscheidender Unterschied ist.</p>
<p>Es rettet Dich auch nicht, daß Du &#8220;dottore&#8221; Schwachsinnigkeiten &#8211; insofern, als er Singularitäten für die allgemeine Theorie hält &#8211; wie eine Kuh wiederkäust und schon darauf vertraust, daß Dir schon jemand zu Hilfe eilt. Ein Blog hat die unangenehme Eigenart, daß das Geschriebene GEGEN einen verwendet werden kann und kein Gott der Welt &#8211; außer Leyendarsteller &#8211; das wieder rückgängig machen kann. Dotti ist genau so eine Versagertype wie Keynes, die es nicht geschafft haben zu erklären, auf welcher Gleichgewichtstheorie sie ihre Lehren aufbauen. Den Quatsch von Ungleichgewichtstheorie und Chaostheorie kann man leider für die Frage, was ist eine Leitlinie für gesellschaftliche Fortentwicklung, nicht nehmen. Warum? Weil Indifferenz eben indifferent ist. Oder Beliebigkeit bleibt beliebig. Ein Blick in Popper und es wird klar, daß es eben nicht darum geht zu glauben, daß Führung qua Führungsfunktion schon richtig ist. Jetzt mal auf den Bauchnabel geschaut und verstanden, daß das, was ich Nachplappern genannt habe, nicht wirklich zu einer Auseinandersetzung beiträgt, die davon getragen wird, daß Sprache zu einer &#8220;funktionierenden&#8221; Kommunikationsebene wird. Da müßte man nämlich mal einen EIGENEN Standpunkt beziehen, als sich hinter beliebigen Platitüden zu verstecken.</p>
<p>Ach so, Du meinst eine Exponentialfunktion mal verstanden zu haben, enthebt einen von dem Vorwurf, Ungleichgewichte NICHT definiert zu haben und damit eine Leitlinie für die Interpretation der Wirklichkeit zu haben? Ein kurzer Blick in die Wirtschaftsgeschichte zeigt, daß Liquiditätskrisen IMMER dazu geführt haben, daß der Kapitalismus sich wieder gesundwächst. NATÜRLICH ist die aktuelle Krise immer die LETZTE: Phantasie ist ja was schönes, aber es gibt keinen Grund, damit andere Leute zu belästigen. OK, hier gibt es Meinungsfreiheit, allerdings ist ein Blog manchmal auch dazu da, jedem beliebigen Standpunkt auf den Zahn zu fühlen und da reicht es eben wie gesagt nicht, nur beliebige und widerlegte Behauptungen aneinanderzureihen.</p>
<p>3 Zeilen weiter: Wachstum und Zinsen? Ich würde 100 gegen 1 wetten, daß Du Solow weder gelesen noch verstanden hast. Wenn doch, würde ich mal was zum &#8220;knife-edge&#8221; Problem was wissen wollen. </p>
<p>WAS, ich Fundamentalist? Du hast anscheinend noch nicht mal den Mainstream kapiert (von denen macht Dich jeder kleine Bachelor rund) und willst schon Kritiker kritisieren? Sehr schön, aber dann müßtest Du IRGENDWAS als Deine Meinung definieren! Der Blubber-Blasenkram, der in der Zeitung steht, ist dazu nicht wirklich geeignet. Ach übrigends: schon mal aufgefallen, daß die letzte Blase noch nicht mal PUFF sondern nur Pffft gemacht hat? Die ist nämlich noch da und da faselst Du davon rum, daß die NÄCHSTE dem Kapitalismus den Garaus macht?</p>
<p>Ach ja, das Zinsproblem: der Schluß von statischer Theorie auf singuläre Trajektorien ist sicherlich möglich; (nur) insofern hat Dotti ja recht. Wenn man aber Scheuklappen vor dem Spektrum von Entwicklungslinien hat, weil man Publicitynotdurft hat, dann muß einen das doch nicht beeindrucken.</p>
<p>&#8220;Geld “entsteht” durch Kredit&#8221;<br />
Au weia, da ist jemand, der kapiert hat, daß die Welt seit 100 Jahren im KREDITGELDKAPITALISMUS lebt und da erwartest Du einen Aufschrei? Warst Du auch schon so publicitysüchtig, als Du gelernt hast, was links und rechts ist?</p>
<p>Falls Du mich zu Deinem TÜV-Prüfer erklärst, dann sage ich Dir klipp und klar: Durchgefallen!</p>
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