Systemfehler sehen so aus!

von weissgarnix am 2. August 2009

In der jüngsten Ausgabe der ZEIT lesen wir Interessantes zur Bonus-Praxis und dem Risiko-Gebaren deutscher Großbanken: anhand des Falles von Jens-Peter Neumann – das ist der ex-DreBa-Banker, der vor dem Arbeitsgericht Frankfurt gerade seinen Haltebonus von 3 Millionen Euro und eine Abfindung von 1,5 Millionen einklagt – wird exemplarisch dargestellt, welche Maschinerie von Automatismen, Selbstverständlichkeiten und Self-fullfilling-Prophecies die größte Kreditkrise seit der Great Depression verursachte. Und am Ende der Lektüre, die zumindest mich recht klar für die Position  von Neumann & Co einnimmt, auch wenn ich die Höhe der zu Debatte stehenden Beträge für ziemlich obszön halte, stellt man fest: Alle machten was sie machten nur deshalb, weil sie individuell gar nicht anders konnten.

Tja, Freunde: So sieht er aus, der Systemfehler. Die Jungs und Mädels von der ZEIT veröffentlichen den Beitrag hoffentlich recht bald auch online, damit sich jeder davon überzeugen kann: ändern wir das System nicht, ändert sich gar nichts. Nada. Nicht das Geringste.

Als die Dinge noch gut liefen, wollte niemand was hören von “Risiko” – die Vorgesetzten nicht, der Vorstand nicht, die Politik nicht. Und einigen kritischen Spezialisten in den Alchemisten-Küchen der Investmentbanken, denen es zunehmen dämmerte, dass die Bäume auch anno 2007 nicht in den Himmel wachsen, beschied man, sie mögen gefälligst das Maul halten oder sich verpissen. Und wenn sie dem nicht Folge leisteten – was angesichts Millionensalär und Konkurrenzdruck vermutlich eh die ganz seltene Ausnahme gewesen ist – dann wurden sie kurzerhand gefeuert. Ciao bello – versuch dein Glück woanders, unsere Investmentbank ist kein Platz für Weicheier.

“Wissen Sie, was passiert wäre, wenn ich in den guten Zeiten gesagt hätte, wir sollten diese Papiere verkaufen, sie sind gefährlich? – Die Allianz hätte mich rausgeschmissen”, rechtfertigt sich Neumann im Telefonat mit der ZEIT. Aber “hätte”, “wäre” – in seinem Fall klingt das alles noch irgendwie nach bloßer Ausrede. Ganz anders da die Story eines Jungbankers namens Deepak Moorjani -  ehemaliger Verbriefungsprofi der Deutschen Bank, der von Tokyo aus die Stückelung und den Weiterverkauf von Kreditengagements besorgte: er schrieb seinem obersten Chef Michael Cohrs, der auch im Executive Committee der Deutschen sitzt, offenbar mehrfach, diese Papiere seien gefährlich, die Bank sollte ihre eigenen Bestände herunterfahren. Beim ersten Mal begnügte man sich damit, auf seine Email an Cohrs einfach nicht zu reagieren. Beim zweiten Mal meldete sich die Personalabteilung: Bitte schnell den Schreibtisch aufräumen und dann tschüss – der Sicherheitsdienst ist gerne beim Raustragen der Kartons behilflich!

Denn:

“Für ihn [Michael Cohrs, WGN] sind sie [die verbrieften Kredite, WGN] die Ertragsmaschine der Bank. Hohe Erträge bedeuten hohe Boni. Warum sollte er die Maschine anhalten? Die Weltwirtschaft wächst, die Banker der Deutschen Bank leihen sich Geld bei anderen Banken, um es selbst verleihen zu können. Am Ende steht die Deutsche Bank bei dieser Art von Geschäften weltweit an vierter Stelle.”

Der Rest ist leider kein Börsenmärchen, sondern eine weitere Episode in der tragischen Pleiten-, Pech- und Pannenchronik des Kapitalismus. Auf dem Friedhof, auf dem Krisenchroniker Charles W. Kindleberger begraben liegt, hört man unbestätigten Gerüchten zufolge des Nachts schallendes Gelächter, unterbrochen nur von einem markigen “I told you so!”.

Aber was red’ ich da – Ackermann & Co. sind ja bekanntlich die Retter der Welt, zumindest wenn man den diversen Zeugenaussagen vor dem Hypo-Real-Estate-Ausschuss Glauben schenkt; was zugegebenermaßen schwerfällt, aber ich will nicht schon wieder in diese Richtung ätzen. Ist ja alles super gelaufen in Sachen HRX, warum also nachtreten.

Die Bonus-Saison 2009 verspricht wieder hervorragend zu werden. Der Rubel muss rollen.

Auf zur nächsten Runde!

{ 26 Kommentare… Lesen Sie sie nachfolgend oder schreiben Sie einen }

1 ergo sum August 2, 2009 um 19:38

Wer an der Kasse sitzt, der kriegt das Geld. Das war schon bei Fugger & Welser so, denen Kaiser Maximilian ganz Südamerika verpfändete, um eine Anleihe zu bekommen.

2 Michael August 2, 2009 um 19:55

Was den Mechanismus selbst anbetrifft, das mag stimmen. ABER ! die Banken haben das Desaster schon lange früher erkannt UND auch reagiert, indem sie ihre Wertpapierbestände veräußerten.

http://www.bundesbank.de/statistik/statistik_zeitreihen.php?lang=de&open=banken&func=row&tr=OU0342

Ab 05/07 haben die verkauft, was das Zeug hält. Und die Kurse der Immobilienbuden waren, ich schau jetzt nicht nach, bereits Herbst 2006 unter Druck geraten, da wurde abverkauft, was das Zeug hält. Die Risiken waren sehr wohl bekannt und erkannt worden. Also möge der Richter entscheiden, ich würde als Richter diesem Mann seine Story nicht abkaufen. Egal, das Kind ist in den Brunnen gefallen, in ein bis zwei Jahren ist das alles gegessen natürlich ist nichts anderes vorgesehen, als “weiter wie bisher”. Aber bis dahin sehen wir ganz sicher noch einige panikerzeugende Debakel.

3 Lesefuchs August 2, 2009 um 19:55

Wie sagte ich vor einem halben Jahr:
“In einem halben Jahr wird alles wieder sein wie immer. Es wird sich nichts ändern”!
Ich wunderte mich über keinerlei Widerspruch. Jetzt weiß ich warum.
Jeder in meinem Umfeld hat geahnt das es genau so kommen wird!
Auf geht, Buabn….

4 snozin August 2, 2009 um 20:35

In der Tat haben wohl viele über die Probleme dieses “finanzindustriellen” Zeitalters nachgedacht. Und nicht wenige werden inzwischen erkundet haben, dass die Lösung im Tabu-Bereich liegt, es also außerhalb des Chaos keine Lösung gibt.

5 Dipfele August 2, 2009 um 20:51
6 demokratie-ist-wichtig.de August 2, 2009 um 20:56

Seufz! Es wird sich erst etwas ändern, wenn sich an den Regeln etwas ändert, die der Staat aufstellt. Solange jedoch alle gemeinsam Golf spielen, passiert nichts. Und damit es keiner merkt, gibt es PR-Agenturen, die den Bürgern den Quatsch verkaufen. Traurige Zeiten.

7 Michael August 2, 2009 um 21:53

@Dipfele
Der Fall scheint dann doch klar. Die Bank hat eindeutig zu zahlen. Die Zusage ist bindend und vertraglich abgesichert. Wenn es denn so ist. Wenn es ein einziges Papier gibt, in dem das festgelegt wurde, wie das zu handhaben ist, dann gibt es nichts zu feilschen. Fragt sich, ob die Kosten bei Allianz oder jetzt ComDreBa landen. M.E. müssen die sich einigen. Das kann man unabhängig jeder Emotion bis in die oberste Instanz durchpauken.

Bleibt ein fader Nachgeschmack. Mehr nicht. Was Recht ist, muß auch Recht bleiben. Hier scheint klar der Banker Recht zu haben. Ich selbst hätte gesagt, der Mann hatte keine Ahnung, offenbar hatte er die doch. Ob jemand aus der Branche selbst stammt, hielte ich für keine Qualifikation. Einer aus der Branche selbst hätte eher Scheuklappen auf den Augen. Ich persönlich würde “Branchenfremde” bevorzugen. Zusätzlich sei angemerkt, die darauf folgende Verkäuferin mit ihren 1600 € ist auch nichts, es gibt Fälle, bei denen um 200 € gestrittten werden muß. So beschissen kann es inzwischen jemanden treffen.

8 Kussi August 2, 2009 um 22:15

bieta / broll et al. haben in der wisu ein verhaltensrisikomodell über die ursachen der finanzkrise entworfen. es zeigt mittels der spieltheorie auf, warum die banker nicht anders konnten.

@wgn:
bei interesse sende ich ihnen 3-4 seiten zusammenfassung zu, da ich das modell in meiner da verarbeitet habe.

9 Michael August 2, 2009 um 22:21

@Kussi
Bitte hier publizieren, obwohl das spietheoretisch eindeutig ist. Es trifft auf das Verhalten aller Fondsmanager letzlich zu.

10 Francisco d'Anconia August 2, 2009 um 22:41

Wenn es Arbeitsrichter mit Rückgrat gäbe, sollten sie die Solidität eines Bankers als Verkehrssitte definieren:

§ 133
Auslegung einer Willenserklärung.Bei der Auslegung einer Willenserklärung ist der wirkliche Wille zu erforschen und nicht an dem buchstäblichen Sinne des Ausdrucks zu haften.

§ 157
Auslegung von Verträgen.Verträge sind so auszulegen, wie Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte es erfordern.

§ 242
Leistung nach Treu und Glauben.Der Schuldner ist verpflichtet, die Leistung so zu bewirken, wie Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte es erfordern.

11 Goldenes Kalb August 2, 2009 um 22:46

Dank Sozialem Netz kann in Deutschland jeder anders. Keiner ist gezwungen, gegen das Allgemeinwohl zu handeln. Keine Ausreden.

12 Michael August 2, 2009 um 23:02

@Francisco d’Anconia, Goldenes Kalb
Wenn etwas vertraglich festgelegt ist, wenn es die Zusage unter sehr vielen Zeugen gab, dann gibt es eigentlich keine Diskussionsgrundlage. Wenn etwas schriftlich vereinbart wurde, nach meinem Erachten träfe das für die Auflösung eines AV zu, dann gibt es nicht die Spur für die Möglichkeit weiterer Diskussionen. Dieser Fall wäre, wenn er richtig dargestellt wurde, eineindeutig zu Gunsten des Bankers zu bescheiden. Warten wir das (oder die) Urteile(e) ab.

13 Nixda August 2, 2009 um 23:40

Und ich dachte, der Systemfehler wäre anonym?!

14 J.Kramer August 3, 2009 um 02:20

Spieltheorie, das ist ja lustig. Wenn fair gespielt würde, d.h. Regeln einzuhalten wären, müssten die Verlierer auch wirklich verlieren und ausscheiden. Jetzt halten die Mitspieler die Verlierer am Spieltisch.

Das hat mit Spieltheorie nichts zu tun. Das ist gequirlte Soße, mathematisch aufgehübscht, damit der Laie den Betrug nicht merkt.
Quantentheorie in VWLler Kreisen…. :-)

Die Mathematik ist die Hure der Ideologen, man kann alles mit ihr beweisen.

15 J.Kramer August 3, 2009 um 02:26

Das muss man sich mal reinziehn:

Ein Spiel darf eine Variable x haben, nach Lust und Laune bestimmbar.
Huch, bei mir ist die Fünf jetzt mal eine Sechs. So ein Glück aber auch.
Der NASA-Prof. liefert die Fommel nach Überweisung von 100.000 $.

16 Tim August 3, 2009 um 02:52

@J.Kramer:

Spieltheorie braucht keine Regeln. ;-) Und Fairness ist im Sinne der Spieltheorie allerhöchstens indirekt ein mögliches Kriterium.

17 J.Kramer August 3, 2009 um 10:00

Die quantitative Erfassung der Determinanten für das Verhalten (Altruismus, Fairness, Neid…) geht halt net. Die Spieltheorie braucht die Spieltheorie, um sich zu beweisen.

Man braucht nur das maximal verfügbare Monatseinkommen, das maximal kumulierbare Vermögen pro Person begrenzen, Chancengleichheit per Geburt forden und das Spiel hätte Regeln, die das Abdriften der Teilnehmer in Sucht und Psychose verhindern.

18 Delphin August 3, 2009 um 11:17

Spieltheorie? – einfach nicht mehr mitspielen.
Wer? – Die, die das letzte Mal verloren haben.
Warum? – Weil sie das nächste Mal auch wieder verlieren werden.

Wer sagt das auch? – Marc Faber in einem Interview wo er gefragt wid was er der UBS rät: ‘Geschäft in Amerika abschreiben, raus als Primary Dealer, raus aus den USA.’

19 Delphin August 3, 2009 um 11:26

Interview, siehe >http://www.cash.ch/video/start.php?firstProjectID=11716<

20 spiritformoney August 3, 2009 um 11:30

@Michael

Dazu Addison Wiggin: Das Repräsentantenhaus führte im Jahr 2005 eine Untersuchung durch (…), welche zeigte, dass das Risiko der Derivate sowohl bei Fannie Mae als auch bei Freddie Mac ein potenzielles Desaster für den Hypothekenmarkt war.”

“Und sie haben dieses Papier begraben, und der Typ, der es geschrieben hatte, wurde gefeuert. Also wussten sie im Jahr 2005 sehr wohl, was vor sich ging, aber der Markt für Hypotheken gedeckte Papiere ging noch zwei Jahre weiter.”
Quelle: Kapitalschutz Akte von Bill Bronner 23.07.09

@wgn, all
Es ist nun mal so: das System wurde erdacht und installiert um diese Art von Diener zu ermöglichen. Die kleinen und mittleren Profiteure erzeugen durch ihr tägliches Handeln, das durch alle möglichen Geschichten entindividualisiert wird, das Wirtschaften um des Geldes Willen. Den Schmerz den sie (auch sich) zufügen indem sie zerstörendes Ausbeuten und kurzfristiges Trachten nach Vorteil zu den Zielen ihres Handelns machen, im Glauben Gier und Rücksichtslosigkeit würden in der Natur des Menschen liegen, dieser Schmerz würde den Weg weisen können zu einem Handeln das zum Nutzen der Allgemeinheit beiträgt und mehr Lohn abwirft, als die Möglichkeit Dinge zu kaufen. Ethisches, moralisches, menschliches Verhalten ist, sofern soziale Beziehungen bestehen, das natürlichste der Welt! Doch Individualität wird verkauft als die Möglichkeit zu tun was einem einfällt (eingeredet wird), ganz unabhänig von der Umwelt. Der Weg der Befreiung aus überkommenen, zwanghaften Strukturen war notwendig um die Möglichkeit der Wahl zu erschaffen. Dazu braucht es Bewußtsein. Die Steuerung dessen was ALLE WISSEN ist viel diffiziler geworden und wird von Vielen nicht als das erkannt was sie ist. Manipulation zum Zwecke der Ausbeutung. Und die Schul-Wissenschaft veranstaltet das selbe Spiel wie früher die Kirche. In beiden Einrichtungen wirken die selben Kräfte. Die libertären Inquisitoren im Dienste der Freien Wissenschaft. (Bsp. Gentechnik in den Entwicklungsländern)
Die ganze Veranstaltung hat mit freier oder sozialer Marktwirtschaft schon lange immer weniger zu tun.
Marktwirtschaft bedeutet eben die Erzeugung und zur Verfügungstellung von sinnvollen, funktionierenden und das Leben vereinfachenden Produkten, die tatsächliche Bedürfnisse befriedigen und reale Probleme lösen. Und die dabei auch ein zukünftiges Wirtschaften ermöglichen.

21 HAM August 3, 2009 um 12:10

KEIN SYSTEMFEHLER!

War die Privatisierung von öffentlichem Eigentum ein „Systemfehler“?

Nope, die Privatisierungen öffentlichem Eigentum in der neoliberalen Phase sind nichts anderes als Enteignungen von Volkseigentum zu Gunsten der Kapitalisten.

War die sog. „Bankenrettung“ ein „Systemfehler“?

Nope, sie war nichts anderes als Enteignung von Volkseigentum zu Gunsten der Kapitalisten.

Klar, man HÄTTE die überschuldeten Banken pleite gehen lassen können. Und aus der Konkursmasse staatliche Banken machen können.
WOLLTE man aber nicht.

Insofern sind alle Vergleiche von Bankmanagern z.B. mit Fußballstars völliger Blödsinn. Geht ein Fußballverein pleite, dann gehen auch die Fußballstars leer aus. Das ist der übliche Geschäftsgang.

Sind Banken etc. überschuldet, so werden mit dem Geld der Steuerzahler wertlose Assets aufgekauft und die Millionengehälter von Pleite-Managern weitergezahlt.

Die staatliche Subventionierung HÄTTE man juristisch auch anders regeln können, weil das Geschäftsmodell gescheitert war und damit die Geschäftsgrundlage weggefallen war. WOLLTE man aber nicht.

Was soll also das theorielose Gerede vom „Systemfehler“?

Das System hat sich gewandelt.

It´s Finanz-Stamokap, stupid.

Staatsführung a la Jelzin.

22 arivi August 3, 2009 um 16:09

Ach, proforma bei Junkbonds auf Ratings vertrauen, ist doch schon fast kriminell. Die Boni sind geflossen und werden nicht zurückgegeben. Nach mir die Sindflut, hiess die Devise.

Bisher ist noch jede Immobilienblase geplatzt. Die DB hat sogar 2 Researchabteilungen. Die können doch nicht komplett senil sein.

23 Ahnungsloser August 3, 2009 um 16:10

No, it’s Privatisierung 2.0

24 Nixda August 3, 2009 um 16:24

Spieltheorie für Banker?

“Heads – I win, Tails – you lose”

Wo ist da das Problem?

25 Tim August 4, 2009 um 03:54

@ J.Kramer:

Aaah, du dreckiger Sozialist! :-)

Um mal bei der Methodendiskussion zu bleiben: “Fairness” musst du auch nicht quantitativ messen. Wird ein sequentielles Spiel gespielt, kann unfaires Verhalten in der nächsten Sequenz durch gleichfalls unfaires Verhalten bestraft werden. Das muss jeder Spieler antizipieren. Egal sein kann ihm das nur bei asymetrischer Machtverteilung unter den Spielern. Und genau die existiert eben wenn Banker mitspielen (selbst wenn der Gegenspieler der Staat ist). Deshalb kann Fairness hier kein Analyse-Kriterium sein.
Ich frage mich vielmehr, ob hier nicht gar ein kooperatives Spiel gespielt wurde…

26 lemming August 5, 2009 um 01:52

@Tim
Ich frage mich vielmehr, ob hier nicht gar ein kooperatives Spiel gespielt wurde…
Aber sicher doch. Ohne Staat keine Bank, ohne Bank kein Staat. Das nennt man totale Kooperation, Ko-Dependenz, was auch immer. Es gibt da aber einen Boden, auf dem sie beide stehen – der hat den geheimnisvollen Namen “Kapital”.
Huch! Wer hätte das gedacht?!

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