Im Dealbook-Blog der New York Times lesen wir heute mit großer Erleichterung, dass die Zahl der “Millionäre” in der jüngsten Bonusrunde von JP Morgan Chase doch nicht skandalträchtige 1.626 beträgt, wie von der New Yorker Staatsanwaltschaft gestern behauptet. Nein: die Zahl derer, die von der Investmentbank zusätzlich zu ihrem kargen Salär für 2008 eine Gratifikation von 1 Million Dollar und darüber erhalten, beträgt nur deutlich bescheidenere 1.144. Die Differenz erklärt sich aus dem Umstand, dass in der gestern verlautbarten Zahl auch all diejenigen enthalten waren, die in Summe, also Gehalt+Bonus, auf über 1 Million Dollar kamen. Und das passiert ja heutzutage doch recht schnell, nicht wahr?
Doch auch die 1.144 goldenen Nasen reichen immer noch aus, um JP Morgan Chase zur Nr. 1 der Bonus-Millionärs-Banken zu machen. Rivale Goldman Sachs landet mit 953 glücklichen Beschäftigten nur auf Platz 2 – beschäftigt allerdings gerademal ein Siebentel der Mitarbeiter von JP Morgan. Würde man also nach der Quote “Millionäre pro Mitarbeiter” gehen, dann wäre Goldman allen anderen um mehrere Goldnasenlängen voraus.
Hintergrund der ganzen Aufregung ist ein Bericht des New Yorker Staatsanwalts Andrew Cuomo, der gestern veröffentlicht wurde und zahlreiche Wallstreet-Banken wegen nach wie vor üppiger Bonuszahlungen an den Pranger stellte. Offenbar ein guter Mann, dieser Cuomo – hoffentlich hat er seine Damenbekanntschaften unter Kontrolle…















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Hat JP Morgan keine Aktionäre? Doch!
Na denen kommt es auf die eine oder andere bzw. auf mindestens 1.144 Millionen mehr oder weniger wohl auch nicht an!
Oder ist das hier ein klassischer Fall eines verunglückten Prinzipal-Agenten-Verhältnisses?
Unseres – also das der Bürger – kommt ja im Herbst: Wir wählen, aber die von uns beauftragten, die Politiker, ziehen dann locker ihr Ding durch. Bei den Aktionären von JP Morgan geht es da nur um Geld… die Glücklichen!
Angebot und Nachfrage, mein Lieber. Steht jedem frei, sich bei JP Morgan oder GS zu bewerben. Wird wohl Gründe haben, wieso du keinen Millionenbonus bekommst…
Gordon Gekko: You gonna tell me the difference between this guy and that guy is luck? [points at a bum and businessman] – Wall Street
Bei Goldman Sachs verteilt sich die Überstundenzahlung auf ca. 30.000 Mitarbeiter. Der bescheidene Durchschnittsbetrag von 700.000 US-$ pro Person ist kaum der Rede wert.
Man sollte sich auch immer vor Augen halten, das Leistungsträger mehr verdienen MÜSSEN. Das ist ihr Beitrag zum Allgemeinwohl.
@undertaker, #2
Gordon Gekko…
Landete das Original nicht im Knast?
http://www.liveleak.com/view?i=f3d_1248101207
Ich bin ein Fan des Symmetrieprinzips was bedeutet dass ich dieses Prinzip hier verletzt sehe. Wer Boni kriegt sollte auch Mali zahlen wenn es so massiv verbockt wurde.
Im Prinzip ist das ganze Gejammer auch wieder nur ein Sturm im Wasserglas. Das flaut wieder ab und ändern wird sich nichts.
Langfristig kann man horrende Bonuszahlungen nur verhindern wenn man diese Kasinobetriebe schliesst bzw. das Wasser abgräbt mittels Finanztransaktionssteuern u.ä.
Ach ja, ich weiss. Aber träumen darf man ja wohl noch…
Waaas, so wenige Millionäre macht JPM ? Schei ße, ich arbeite bei der falschen Firma ! Ich will auch Millionär werden ! Es gibt drei bekannte Wege, glückliche Heirat, fettes Erbe oder eben ein güldenes Händchen. Zwei sind und werden mir nicht vergönnt sein, also elende Neidhammel, wie kommme ich außer durch Inflation zu meiner Million ? http://www.k-blokk.net/emo/3D111.gif
Mer: I fell empyt…
Izyy: That’s normal after 2 hours of vomiting…
(Grey’s Anatomy)
@hacedeca:
Hollywood eben;-)
Er soll aber bald zu einer Fortsetzung wieder rauskommen:
http://www.filmstarts.de/nachrichten/138602-%22Wall-Street%22-Sequel-Oliver-Stone-und-Shia-LaBeouf-dabei.html
@Michael:
Verpfände dein Haus, dein Auto, deine Seele und shorte den DAX.
Es soll einer hervor treten und sagen, dass er soviel Geld ablehnen würde, wenn auch nur die kleinste Möglichkeit besteht, dieses Geld legal zu bekommen und das bitte ohne euch dabei selbst zu verarschen.
@holger
absolutely right! Klar würde ich die Kohle einsacken. Hab ich auch schon in kleinerem Umfang selbst getan.
Aber ich würde auch hervortreten und (auch zu meinem Nachteil!) für eine Systemänderung stimmen. Es kann und darf nicht sein das Geld aus Geld so einfach in solchen Dimensionen erschaffen wird. Nein, natürlich nicht erschaffen, sondern den Bereichen die es durch Produktion und Dienstleistung erwirtschaften auf schamlose Weise entzogen wird.
Und nach wie vor kein Aufschrei, Generalstreik oder was weis ich…ich packs echt nicht.
cheers
Jörg
@undertaker
Was aber, wenn ich alle drei nicht hätte ? Eigentlich hatte ich etwas mehr Widerspruch erwartet. Denn die Millionen, die ich haben wollte, hätte ich bei fehlender Inflation wohl oder übel anderen nur weniger geben können. Diese Diskussion nach amerikanischem Muster hat ja den Sozialdarwinismus verursacht.
Mir bleibt nur das güldene Händchen. Ich werde die Million anderen wegnehmen müssen. Im Augenblick, da hast Du vermutlich Recht, würde man mit short DAX den besten legalen Raubzug machen können. Aber nicht mein Stil. Mir schwebt das Ausrauben der Raubritter vor. Denn das ist ganz sicher nur die Klientel, die auf Kosten anderer lebt.
Schau immer mal bei http://bankimplode.com vorbei. Heute nur weitere 4 Banken implodiert, aber “besser als erwartet”. Klingt irgendwie nach “Aufschwung”.
Yep..wie werde ich Millionär? Yep, ganz einfach, einfach nix tun….weil das ist die Ursache für ca. 80% aller Millionärseinkommen…nennt sich auch “Erben”….yep…und wer nix nicht reich geboren ist, der muss laufen lernen, entweder bei Real Madrid hinter nem Ball her….und dabei die Knie ruinieren, oder nen Flatrate-Liebes-palast eröffnen…und sich mit Kosovo-Albanern, Hells Angels und Herrn Oettinger rumschlagen, oder nach Hollywood … also zunächst sich über oder unter Herrn Schweiger und/oder anderen Promis/Producenten/Regisseuren etc. horrizontal bewegen, oder alternativ bei Heidi gegen Selbstentblößung ne Karte abholen oder direkt nach Sardinien den Berlusconi, Briatori, Putin und all die anderen Herren von Welt und Niveau beglücken.
Yep, was bleibt also uns, die weder über lange glatte Beine, noch kurze kräftige O-beine..noch Bizeps wie Oberschenkel verfügen. Yep, uns, denen der liebe Gott weder Erbe noch Körper mitgab …. yep, wir müssen unser Hirn benutzen….und uns das Geld von all den Dumm-Erben und Dödel-Körpern zurückholen…indem wir die behoppsen….yep, und genau das tun sie, die Damen und Herren von JP Morgan…sie zeigen, dass die Intelligenz das Schicksal und den Körper besiegen kann, sie sind die Vorhut dessen, was wir Fortschritt, Zivilisation oder the “beyond” nennen. …Yep, do the civilization…
“They ain’t tough enough, smart enough or fast enough. I can hit any bank I want, any time. They got to be at every bank, all the time.”
Dillinger (public enemies)
Yep, die Negation der Negation “nix nicht reich” muss natürlich durch eine einfache negation ersetzt werden
“Stupid is as stupid does.”
Forrest (forrest gump)
@ goodnight
Der neue Günstlingskapitalismus als “the beyond”, yep, schade daß Boris Jelzin das nicht mehr hören kann…
Aber nachdem nun klar ist, daß Paris Hilton und Cristiano Ronaldo am Ende die Zeche zahlen werden, kann ich mich jetzt ja beruhigt ins Wochenende verabschieden.
undertaker – das Problem ist dass die Jungs (und ein paar Maedels) in der Investment Bank tatsaechlich glauben, ihre persoenliche Leistung sei marktunabhaengig. In der Tat ist es aber so, dass sie nie gegen den Trend agieren. Was ist daran so grossartig, aktuell Milliarden mit dem Verkauf von Staatsanleihen zu verdienen?
Und dann laecherliches Gekko Zitat: it IS luck. der wichtigste Faktor ist: wer sind deine Eltern. Und das koennen nicht mal die Schlauen von GS beeinflussen.
@goodnight #14
„Yep, was bleibt also uns, die weder über lange glatte Beine, noch kurze kräftige O-beine..noch Bizeps wie Oberschenkel verfügen. Yep, uns, denen der liebe Gott weder Erbe noch Körper mitgab …. yep, wir müssen unser Hirn benutzen….und uns das Geld von all den Dumm-Erben und Dödel-Körpern zurückholen…indem wir die behoppsen….“
Und die Konsequenz?
Welcher intelligente Zeitgenosse will noch ehrlicher Arzt, Wissenschaftler, Lehrer, Krankenschwester, Polizist etc. werden, wenn er mit „Behoppsen“ reich werden kann?
Jede moderne Gesellschaft, die nicht auf dem Prinzip sozialer Gegenseitigkeit basiert, wird früher oder später in der Barbarei landen.
Weil moderne Gesellschaften – anders als vorindustrielle – ein System bilden.
Aber dies kapieren Sozialdarwinisten eh nie.
HAM:
“Welcher intelligente Zeitgenosse will noch ehrlicher Arzt, Wissenschaftler, Lehrer, Krankenschwester, Polizist etc. werden, wenn er mit „Behoppsen“ reich werden kann?”
Lou Mannheim: The main thing about money, it makes you do things you don’t wanna do. – Wall Street
Bankmanager-Boni: Spiel ohne Grenzen
Mehr Boni als Gewinn. Die Bonuszahlungen haben bei einigen US-Banken im vergangenen Jahr die Gewinne überstiegen, so das Ergebnis einer Untersuchung des New Yorker Staatsanwalts. Fazit: Es gibt kein Leben ohne Boni. Für den Berufsstand Boni-Bezieher spielt es keine Rolle, ob Abschwung oder Aufschwung, ob Inflation oder Deflation, ob Rezession oder Depression vorherrscht. Denn die Steuerzahler finanzieren die Extra-Entschädigungen der Bankangestellten auf alle Fälle.
http://acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.com/2009/07/bankmanager-boni-spiel-ohne-grenzen.html
@Gekis
Nun mal im Ernst. Was wollen die Boni-Bezieher dokumentieren ? Sie verkünden: “Alles im grünen Bereich”, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Ist es das ? Nein, noch nicht ! Querbeet Umsätze – 20 %, Gewinne – 50 %, Auftragseingänge – 50 %, Arbeitslosigkeit weiter steigend. Die “Psychologie” und “Wirtschaftsforschungsinstitute” mögen ja schon mal optimistisch in die Zukunft schauen, selbst wenn das erst in 5 Jahren einträte, aber die Fakten sind die weiter sinkenden Auftragseingänge und schwindende Geldreserven bei den Unternehmen.
Der “Berufsstand Boni-Bezieher” sollte weiter im Schwinden begriffen sein und falls es richtig schlecht kommt, sogar auf Almosen vom Staat in Form des Bundesangestelltentarifvertrages angewiesen sein. Logischerweise wären alle HRE, betroffene LB, KfW (IKB!, Lehman) und ComDreBanker mit solchen Einkommen auszustatten. Bei der Fehl-Leistung genügt BAT IV-Ost im Median. BAT IV-Ost ist Arbeiten für Hartz IV-NettoEinkommen, wenn man die Miete und den Weg zur Arbeit vom Gehalt abzieht. Aber auch der Finanzaufsicht und den Bundesbank könnte man für ihre fleißige und qualifizierte Arbeit VOR der Krise in dieser Form Dank und Anerkennung zukommen lassen. So wie die uns mit 69 Ruhestand gönnen würden, immerhin im Rest der EU ca. 10 Jahre früher. Rentenkürzung, ja da arbeiten wir doch noch lieber für unser Rentnersystem. Haben aber die Parteien leider noch nicht ansatzweise in Erwägung gezogen.
Leute,
klar diese Summen sind genauso wie Gehälter von Spitzensportlern einfach nicht “greifbar”.
Aber wie schon geschrieben wurde, da spielt doch auch viel Neid mit.
Bildung in Deutschland ist (im Verhältnis) kostenlos und niemand verbietet noch jetzt ein Studium zu beginnen und/oder abzuschliessen.
Wenn die Banken dann wieder einstellen einfach bewerben und von den Bonizahlungen Kindergärten, soziale Projekte oder was auch immer unterstützen…
Das ist so nicht möglich?
Seht ihr und da liegt der Unterschied zwischen denen, die die Boni bekommen und denen, die sie nicht bekommen.
Bildung und Eltern spielen eine Rolle?
“Die meisten Spanier kennen Hernando unter seinem Spitznamen „el Pocero“, der Kanalarbeiter. Denn den Aufstieg zu einem der reichsten Männer des Landes mit einem geschätzten Vermögen von einer Milliarde Euro begann er mit dem Entstopfen von Abwasserrohren unter Madrid. Erst mit 30 Jahren lernte Hernando lesen und schreiben, doch schon als Kind hatte er eine Ader für Geschäfte, verkaufte seinen Nachbarn das Wasser einer nahe gelegenen Quelle. Später kamen die richtigen politischen Freundschaften hinzu. Der füllige vierfache Vater mit der weißen Haartolle hat eine größere Jacht als der spanische König und den modernsten Privatjet der Welt, er besitzt Zeitungen und ein Motorradteam. Insider sagen, dass der 64-Jährige rücksichtslos sei. Stoße er auf Widerstand, zücke er zunächst das Scheckheft; wenn das nichts nütze, begännen die Drohanrufe.”
Quelle:”
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite-Spanien-Immobilienkrise-Francisco-Hernando;art705,2841358”
Also frisch ans Werk, Boni sammeln und soziales Engagement finanziell mit den Millionen der “Bösen” unterstützen.
Robin Hood legal sozusagen!
Sorry wenn ich das hier mal so festhalte, mir geht der Goodnight mit seinem abgehackten Deutsch samt eingebauten belanglosen Filmzitaten ganz schön auf den Sack, wäre doch nett wenn der mal in echtem Deutsch schreibt und sich hier nicht immer aufbläst wie ein Kugelfisch.
Andererseits wo aufblasen schön so schön zum Thema passt, denn die Millionenbonis passen auch nicht so wirklich in die Welt, das aufgeblasene Ego der leistungslosen Geldempfänger nebst Fanblock ist ja schön für jeden der vom schnellen Reichtum träumt, es sind und bleiben Schmarotzer.
@Theo
Willst Du den je nach Land mehr oder weniger extremen Zusammenhang zwischen Bildung und “sozialer Herkunft” in Frage stellen?
Falls ja, kann ich nur völlig entsetzt den Kopf schütteln
Jörg
Daß man in mafiösen Zirkeln auch ohne Abitur zu großen Yachten kommen kann, sollte ja nicht völlig neu sein.
Die Unverschämtheit des Bankensektors liegt doch gar nicht im allgemeinen Zusammenhang zwischen Bildung und Aufstiegschancen.
Sondern daß Banker u.a. in der Geldwirtschaft jedenfalls im Durchschnitt wesentlich mehr verdienen als Ingenieure, Professoren, Richter, Ärzte usw. (auch wenn sich in all diesen Berufsgruppen intern große, gewiß nicht allein durch Qualifikation oder Fleiß gerechtfertigte Einkommensunterschiede finden).
Sie sind aber nur in der trivialen Hinsicht “besser”, daß sie eben mehr verdienen. Nicht weil sie produktiver (außer im Blasensinne), besser ausgebildet, arbeitsamer oder seltener wären.
(Die Ausbildung scheint sch…egal zu sein, dieser schillernde Cityboy-Aussteiger, von dem man in letzter Zeit immer mal wieder liest, hatte Geschichte studiert.)
Das bizarre Knappheitsargument wird hier
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/224/482677/text/
mal wieder gebracht. Ich glaube das keine Sekunde lang. Manager (und nämliches gilt für Banker) sind in den letzten 20 Jahren weder seltener noch besser geworden, aber sie haben ihre Einkommen in dieser Zeit weit über dem Durchschnitt (auch dem der anderen Hochqualifizierten) gesteigert.
In der allerobersten Liga gibt es hier eh keinen Markt, sondern die Pöstchen werden einander zugeschanzt, egal wie oft in der Vergangenheit ein Laden an die Wand gefahren wurde. Beim 08/15 Investment-Banker gibt es eben so viel Geld, weil so viel Geld im Kasino herumgeschoben wird. Not täte eine massive Schrumpfung dieses gesamten Sektors, dann würden sich auch die Gehälter wieder halbwegs normalisieren. Oder eben durch entsprechende Steuern abschöpfen.
Ob die Investoren/Aktionäre die Steuerzahler-Kohle einsacken, oder ihre Agenten, die Banker – wo ist da der Unterschied? Weg ist weg.
Klein Lisa erklärt uns die Welt:
http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc~EA7A693E9C7F840DE91CDA36F8F284B2B~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Welchen IQ muss man eigentlich unterschreiten, um für FAZ-online artikeln zu dürfen…
Sicher ist es kompletter Unfug die Bankenbranche in Sippenhaft zu nehmen. Wohl aber haben die, die sich verzockt haben, dafür mit ihrem eigenen Einkommen zu haften.
Aber offenkundig ist das eine nicht realisierbare Illusion. Leider.
@keiner
Nicht jeder Journalist fällt als Finanzprofi vom Himmel, insoferne sollte man da ein wenig nachsichtig sein. Und spätestens wenn man erfährt, was die Jungs und Mädchen für ihre Schreibe verdienen, kann man ihnen nur noch Sympathie entgegenbringen.
Achtung! FDP Wähler unter uns…..
@J.Kramer
Bei ihm sind Leistungsträger der Gesellschaft nur die, die anderen die Kohle aus der Tasche ziehen, einen Minibeitrag an die Gesellschaft entrichten und sich die Tasche vollhauen!
Der (z.B.) Brummifahrer, der den Kühlschrank des “Leistungsträgers” mit zig übermüdeten Stunden auf der Autobahn füllt und im Verhältnis weitaus mehr Steuern zahlt, LEISTET nichts!
FDP indoktriniert vom feinsten der Bürger !!!
Nachdem sich die Bankster redlich gemüht haben dem großen Zampano einige Billionen Steuergelder zu verschaffen ist es nur recht und billig wenn sie ein kleines Trinkgeld erhalten.Hat doch gut geklappt mit den Billionen.Die Volldeppen haben noch gar nicht gemerkt daß ihr Geld weg ist.
@keiner:
Ja, dieser Artikel war unterirdisch. Doch beim Lesen bin ich auf einen Link zu einem Gastbeitrag gestoßen, der mich sehr positiv überrascht hat:
http://www.faz.net/s/RubB8DFB31915A443D98590B0D538FC0BEC/Doc~E39C51E532BBF49BF8E570621FAAF8898~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Mehr sachliche Beiräge auf diesem Niveau würden der öffentlichen Debatte sicherlich gut tun!
Der Griff zur MwSt… ich war nur geschockt über den Artikel. 25% MwSt ala Schweden etc. Das wäre endgültig der Weg in den nordischen Sozialismus.
Zu klein Lisa: Wenn ich von etwas keine Ahnung hab, lehne ich den Auftrag ab. Und zum Thema Bezahlung: So sieht Ausbeutung halt aus, egal in welchem Industriezweig. Und diese Schreiberlinge kann man noch nicht mal mit Outsourcing in Indien bedrohen.
Aber damit schon mal klar ist, wer die Boni der Banker zusammensparen darf:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,639926,00.html
PS: Die kaputten Motoren im Header reichen bei mir immer aus dem Rahmen nach rechts raus (so wie die letzten Tage immer dieser 20 Euro Schein…)
Firefox 3.5.1…
@keiner:
Nordischer Sozialismus? Soll das abschreckend wirken? Mag sein, dass Länder wie Schweden, das 25% MwSt. erhebt und während seiner Bankenkrise nicht vor der Verstaatlichung zurückgeschreckt ist, gleich als sozialistisch verschrien werden. Aber viel wichtiger ist doch: Geht es ihnen deswegen schlecht? Wenn so Sozialisten aussehen, dann kann ich nur mit den Worten des Mädchens aus der Bausparwerbung sagen: “Papa, wenn ich groß bin, will ich auch mal Sozialist werden!”
Hier eine interessante Äußerung des Deutschlandschefs einer europäischen Investmentbank:
»Angesichts der Arbeit, die ein Investmentbanker leistet, erscheint es unerklärlich, weshalb er so viel mehr verdient als ein Ingenieur, der eine Brücke baut, es kann dafür nur einen Grund geben: Hier versorgen sich die Angehörigen einer Kaste gegenseitig mit Geld.«
Da kann man wohl ins Grübeln kommen.
undertaker:
Worauf stützt sich deine Erfahrung mit Schweden? Ich finde das ganze System (incl. gesundheitspolitischer Planwirtschaft, Duckmäusertum und “Sicherheitspolizei” ausserhalb jeder demokratischen Kontrolle, Kameraüberwachung der Innenstädte und Komplettmitschnitt jeglicher Kommunikation ins “Ausland”) einfach abstoßend. …
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