Um ehrlich zu sein: Ich kann Euer ewiges Geseiere nicht mehr hören, euer penetrantes “Wer uns retten darf, bestimmen immer noch wir!” – personifiziert und in die Medienlandschaft hinausgetragen durch diesen Moby Dick der Funktionärsarroganz, euren Vorsitzenden Klaus Franz, der leibhaftige Mister “Ich-weiß-alles-besser” – allerdings erst, seitdem sein Laden unmittelbar vor dem Aus steht. Abertausende von Mitarbeitern anderer, mittelständischer Pleitefirmen, für die eine “Rettung à la Carte”, wie sie Euch vorschwebt, nicht mal im Traum in Sichtweite geriet, wären froh gewesen, wenn sich überhaupt eine Lösung für ihr Unternehmen und ihre Jobs gefunden hätte, ganz zu schweigen vom massiven Aufgebot an staatlicher Unterstützung auf Kosten des Steuerzahlers.
Könnt Ihr nicht endlich mal die Schnauze halten?















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Im TV gab es vor ein paar Monaten eine Sendung über das Verleiharbeitergewerbe. Da hatte sich ein Journalist in die Szene geschmuggelt und berichtet, was so abgeht in dieser Dunkelszene. Unter anderem wurde er auch bei Opel Bochum eingesetzt. Er wurde dort behandelt wie der letzte Dreck.
Wo war eigentlich da dieser feiste Vertreter der Arbeiterklasse namens Klaus Franz, oder fühlt er sich nur zuständig für die höheren Sphären der Tarifbezahlten?
Es ist schon übelst, wie manche Gewerkschaftsfunktionäre das Leid mancher Klassenkameraden missachten.
Könnt Ihr nicht endlich mal die Schnauze halten?
So ist das halt, wenn sich ein kleines Licht plötzlich wichtig vorkommt.
Aus dem Klassenkampf von einst gegen die Obrigkeit ist ein Kampf der organisierten Arbeiter gegen die Unorganisierten geworden.
Was verdient ein Fleischerei-Fachverkäufer nach 3,5 Jahren Lehrzeit und was verdient ein Opel-Arbeiter nach 3,5 Lehrjahren am Band? Da liegt der Faktor 2 bis 3 dazwischen.
Wenn sich alle Fleischereifachverkäufer organisieren und gleiches Gehalt von den kleinen Fleischern einfordern, dann sind die Jobs schneller weg als man “Subvention” rufen kann.
Der Sozialismus der Gewerkschaften hat sich überlebt. Die Mitgleiderzahlen schwinden. Das haben die Bürger auch bemerkt und wählen die sPD nicht mehr. Denn schließlich stammen Zweidrittel der sPD-Abgeordneten aus den Gewerkschaftskreisen.
Sozial war früher – abzocken der Kleinen heute.
>Sozial war früher – abzocken der Kleinen heute.
Abzocken der Kleinen ist ja ein Naturgesetz, so zumindest das Credo von FDP und Wirtschaft (es gibt auch Ausnahmen). Der Abzocker ist sozusagen ein verdeckter “Guter”, da sein Treiben dem Naturphänomen Wachstum zuträglich ist.
Das Wirtschaften an sich und die sich daraus ergebenden Konsequenzen wie Ausbeutung, Ungerechtigkeit, Zerstörung, Kriege fusst auf Naturgesetzen. Wäre dem nicht so, würde Friedrich Westerwelle-Merz für Mindestlöhne kämpfen.
Jawollo!
@ weissgarnix
Du bist ja anscheinend zum großen, wütenden Gleichmacher geworden. Spielen wir noch Kapitalismus (greed is good, weil die unsichtbare Hand uns eh zum Optimum lenkt) oder wollen wir einen leistungs- und glückunabhängigen Kommunismus, wo JEDER genau das selbe kriegt?
Da ist ja das Grundeinkommen nichts dagegen.
@mylli
Nein, mit Gleichmacherei habe ich nichts am Hut. Meine Meinung war immer schon: Opel wird gerettet werden, wenn sich einer findet, der was Vernünftiges damit anstellen kann. Offenbar gibt es solche Leute tatsächlich, aber der Opel-Betriebsrat stellt sich plötzlich an wie Lothar Matthäus zu seinen unseligsten Zeiten beim FC Bayern. Damit kann ich dann allerdings wiederum gar nix anfangen.
@ weissgarnix
Die Rolle des Betriebsrates ist doch, für die eigenen Leute zu kämpfen (immer noch besser als nur für sich selbst zu kämpfen), sollen wir von denen erwarten, dass sie plötzlich zur altruistischen Mutter Theresa spielen und sagen: Rettet nicht uns, sondern die armen ausgebeuteten polnischen Spargelstecher oder illegale Bauarbeiter oder was weiß ich wen.
Wir leben halt in einem Marketing System, wo man laut schreien muss, um gehört zu werden. Ist vielleicht Scheiße, aber so ist es.
@mylli
Da hast du allerdings recht. Man müßte daher oben präzisieren: nicht der Opel-Betriebsrat nervt, sondern die Pappnasen, die sein Larifari weiterhin drucken.
@ weissgarnix
Du bist ja auch so eine Pappnase, denn: Bad publicity is better than no publicity
Ich finde man kann sich zumindest fragen was die Heuschrecke Ripplewood mit augenscheinlich geringem Eigenkapital mit Opel anfangen? Da steckt doch ganz sicher irgendeine Zockerei dahinter, die nicht auf den langfristigen Erhalt der Firma Opel ausgelegt ist. Als Betriebsrat würde ich auch nicht Begeisterungsstürme ausbrechen, zumindest solange es noch Alternativen gibt.
Ein Betriebsrat, der ernsthaft mitbestimmen will?
Wenn das Schule macht!
“Könnt Ihr nicht endlich mal die Schnauze halten?”
@ Mylli #6
“Du bist ja anscheinend zum großen, wütenden Gleichmacher geworden.”
Was soll denn dieser Vorwurf an WGN in diesem Zusammenhang?
Was ist denn in diesem Zusammenhang ein “Gleichmacher”?
Dieser Vorwurf ist so falsch wie pervers. Du brauchst keine Angst
zu haben. “Gleichmacherei” da ist das Kapital davor! Da sind wir so weit von weg wie unsere Galaxie vom Ende des Universums!
Vorwürfe dieser Art finde ich mittlerweile noch nicht mal mehr
im Ansatz lustig.
Wir haben in Deutschland ein großes, ein sehr großes Problem!
Das sind Leute wie du. Leute die mit solchen Totschlag Argumenten ( andere wie z.B. Generationen Gerechtigkeit und
andere Wort Ungetüme, die außer heißer Luft keinen Inhalt haben) jede Diskussion abwürgen die wenigstens die schlimmsten Ungerechtigkeiten beseitigen und für mehr
Gerechtigkeit sorgen.
Wenn Opel Unterstützung bekommt die andere, aus welchen
Gründen zum Schluss auch immer, nicht bekommen, bei denen
die Konstellation ähnlich ist, dann ist das ungerecht und das
auszusprechen und zwar ungeschminkt, wie WGN das oben tut,
muss schnellstens wieder in diesem Land Einzug halten!
Schnellstens! Und jeder der die Eier in der Hose hat, genau das
zu tun, wird meine volle Unterstützung haben…
Ps: Solltest du das allerdings “ironisch” oder “spaßig” gemeint
haben und ich Dummerchen es nicht bemerkt haben, dann
nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil…aber nur
dann!
Ist doch wahr…
@Tubl & HAM
Der Betriebsrat regt sich hier auf, dass der aktuelle Eigentümer auch zukünftig Eigentümer bleiben könnte. Ich bin ein großer Fan von Mitbestimmung, aber ich sehe gerade nicht, was die damit zu tun haben könnte.
Hier lauft doch in Wahrheit was ganz anderes ab: Opel hat den Staat am Haken, die wissen genau, dass sie jetzt auf Zeit spielen und sich als neuen Eigentümer aussuchen können, wen sie gerne möchten. Am liebsten gar keinen, denn dann wäre die “Eigenständigkeit” bestmöglich gewahrt. Zudem kann man sich fragen, wie weit der Betriebsrat da vom Opel-Management vorgeschoben wurde.
@WGN: HAst Du Dich schon mal näher mit dem “Outsider vs. Insider”-Problem der Gewerkschaften befasst? Ich finde deren Taktik zwar rational einsichtig (rent seeking für meine Beitragszahler), moralisch aber höchst verwerflich. Jeder subventionierte Opel verdrängt einen nichtsubventionierten VW – oder hat zumindest einen mehr als fragwürdigen Wettbewerbsvorteil. Das müssen die Herren schon mal erklären – warum Arbeitsplätze bei VW weniger wert sind als solche bei Opel.
@ Kritiker des Bösen
Ich habs teilweise ironisch gemeint. Wenn Opelianer ungeachtet ihres Status gleich behandelt werden sollen wie andere, die in kleinen oder nicht systemrelevanten Unternehmen arbeiten, und diese Opelianer nicht einmal ihre Interessen vertreten dürfen, dann sehe ich das als Gleichmacherei an.
Immerhin kann man es als persönliche Leistung jedes einzelnen Betroffenen ansehen, ein Opelianer geworden zu sein und nicht nur Leiharbeiter oder Fleischer. Laut der Devise “Leistung muss sich lohnen” ist das Gejammere der Opelianer zu recht.
Wenn Opelianer zu sein aber eher eine Sache des Glücks ist, und nicht der Leistung, dann frage ich mich in letzter Konsequenz, wieso weissgarnix erstens das bedingungslose Grundeinkommen ablehnt und zweitens nicht eine Kapitalinvestitionspflicht bei ansonstigem Verfall(exponentiell) der gehorteten Summe einführen möchte.
@mylli
>wieso weissgarnix erstens das bedingungslose Grundeinkommen ablehnt und zweitens nicht eine Kapitalinvestitionspflicht bei ansonstigem Verfall(exponentiell) der gehorteten Summe einführen möchte.
OK, ich sag’s dir: Nur um DICH zu ärgern!
@Mylli
Hmm, der exponentielle Verfall ist doch schon da (Inflation). Letztere müsste sich nur gleichmässiger über die Investitionsgüter verteilen (also nicht auf Lebensmittel konzentieren), um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Den Zwang zum Politikum zu machen, heisst doch nur dass wohlverbundene Ponzis Aufwind haben.
Daher bin ich neuer CSU-Fan: Wenn die das Vererben dann noch steuerlich Belohnen, kann ein Neustart nur noch früher kommen. Auch wenn die natürlich das Gegenteil bezwecken.
@ weissgarnix
Eine Narzissten wie mich freut es ganz besonders, so was zu hören!
@WGN #14
Im Prinzip hast du recht. Aber wie auch immer, es wird der gewinnen der das beste Angebot macht, da kann wohl der Betriebsrat nicht viel dagegen polemisieren. Und es ist fraglich ob man bei Opel auf Zeit spielen kann, da nach der Wahl der ganz grosse Druck auf die Parteien erst mal weg ist. Ist ja kein Geheimnis dass Regierungen unglaublich pragmatisch sein können wenn unmittelbar keine Wahl mehr ansteht.
Schon eine himmelschreiende Sauerei, wenn ein Betriebsrat die Belegschaft vertrtitt. Nieder mit diesen Verrätern!!!
Und genau richtig, Herr Kramer, Klaus Franz ist kein Vertreter des Opel-Betriebsrats, sondern “Vertreter der Arbeiterklasse”, der seine “Klassenkameraden” zu vertreten hat! Volltreffer! Sie haben es begriffen! Glückwunsch!!!
@mylli: Es gibt und hab keinen Sozialismus, in der “jeder das gleiche kriegt”. Nicht in der UdSSR, nicht in der DDR, nirgends.
Vielleicht erstmal informieren, bevor man große Töne spuckt und den Schlaumeier spielt.
Ich finde die ganze Eierei sowieso zum brechen. OPEL ist seit zig Jahren kein deutsches Unternehmen mehr. Wenn das alles stimmt was ich gelesen habe (u.a. absaugen von KnowHow und Gewinnen durch GM über zig Jahre, Hin und Herschieben von Gewinn und Verlust je nach Steuerlage), dann fragt man sich warum man (Betriebsrat und Regierung) nicht schon lange mal laut wurde!
Bei den bisherigen Verhandlungen blieben für GM immer noch 30% Anteile hängen, die durchaus eine herbe Mitsprache ermöglichen. Wer garantiert das dann alles nicht so weiterläuft wie bisher ?
Und nach der “Rettung” wird es noch weniger Deutsch-OPEL sein. Wenn dann überhaupt noch was in DE bleibt.
Würden wir das jahr 2010 schreiben, würde alles ganz anders laufen.
Es wird so sein wie immer in dieser Sprechblasengesellschaft: Viel BlaBla, zig Politiker tauchen auf die nie jemand kannte, tausend dicke Schreiben, zig Millionen für Berater und am Ende gehts dann doch den Bach runter!
Ätzend ist in diesen Tagen, dass man lautstarkt auf die Marktwirtschaft pocht (“es gibt nichts besseres”) und dann das Selbe macht was der Sozialismus gemacht hat – aber nur bei denen die sich in Politik und Wirtschaft sowieso schon gegenseitig die Taschen füllen!!!
>wieso weissgarnix erstens das bedingungslose Grundeinkommen ablehnt und zweitens nicht eine Kapitalinvestitionspflicht bei ansonstigem Verfall(exponentiell) der gehorteten Summe einführen möchte.
OK, ich sag’s dir: Nur um DICH zu ärgern!
@WGN
hat ich schon immer geahnt, dass ein so schlauer Kerl wie Du keine rationalen Gründe dafür hat. Aber ob es wirklich die genannten sind?
)
Grüße Jörg Buschbeck
@marcus #15
Da hast Du aber das Insider/Outsider-Theorem missverstanden, dies bezieht sich auf das Verhältnis von Arbeitenden und Arbeitslosen und nicht auf die Beziehungen zwischen Fabrikarbeitern in verschiedenen Unternehmen.
@ Thorsten
Hab ich irgendwo behauptet, dass es diese Form des Kommunismus schon gegeben hat? Darf man nur von Dingen sprechen, die schon existieren?
Zuerst besser nachdenken, bevor man den großen Schulmeister spielt.
Gemach , weissgarnix.
Deine Aufregerei im Stile von
“Seid gefälligst froh, dass es euch nur schlecht geht und nicht sauschlecht!”
kommt – nun ja, etwas uncool rüber.
Warum soll der Betriebsrat nicht alle Register ziehen. Wann hat man als Arbeitgeber im Kapitalismus schon mal die Gelegenheit, bei der Auswahl der Eigentümer mitzuschnabeln.
Und ja, die Opelianer wissen, daß sie den Staat ein Stück weit zur Geisel genommen haben – ein Umstand, der sich spätestens zur Wahl erledigt hat, im Gegensatz zu den Grossgeiselnahmen unserer lieben Finanzwirtschaft, die überhaupt kein Ende zu finden scheinen.
Tippfehler zu meinem posting #27:
Ich meinte natürlich: “wann hat man als ARBEITNEHMER im Kapitalismus etc…”
Obwohl, wenn ichs mir richtig überlege…eigentlich wäre “Arbeitgeber” als Begriff für den abhängig Beschäftigten der semantisch logischere Begriff…schliesslich GIBT er seine Arbeit dem Unternehmer, der die Arbeit NIMMT, dieser ist also der ARBEITNEHMER…hat man uns etwa lange Jahrzehnte lang verarscht und dumm gehalten mit Falschworten?!
@ Frankie Bernankie # 28
Nur den, dem das nie auffiel.
Aber der Leistungsträger ‘trägt’ schließlich auch ‘nur’ die Leistungen der Anderen…
Ergänzung zu # 29
Auch einmal zu ‘Neusprech’ googlen
Das ist jetzt arg Off-Topic:
In den Medien wird gerade der niedrigste Krankenstand seit 1970 verkündet, und begründet wird dies mit der Angst vorm Arbeitsplatzverlust. Liegt es nicht vlt. an der Mio. Kurzarbeiter (wer so und so zu hause ist, meldet sich nicht krank)? oder werden die aus der Statistik rausgenommen? und wenn sie aus der statistik rausgenommen werden, sind vlt. gerade die facharbeiter/ingenieure aus diesen exportorientierten unternehmen vlt. öfter krank als der rest der arbeiter und angestellten? und dies drückt den Durchschnitt?
@Harry Haller #31
„In den Medien wird gerade der niedrigste Krankenstand seit 1970 verkündet, und begründet wird dies mit der Angst vorm Arbeitsplatzverlust.“
So groß war die Differenz nicht:
„Dem Zeitungsbericht zufolge fehlten die Arbeitnehmer hingegen im Schnitt 3,24 Prozent der Sollarbeitszeit, 2008 waren es 3,34 Prozent. Das sei der niedrigste Stand in einem ersten Halbjahr seit Einführung der Krankenstands-Statistik im Jahr 1970. Die Fehlzeiten entsprächen 3,5 Arbeitstagen.“
http://www.sueddeutsche.de/T5a388/2966108/Krankenstand-sinkt.html
Vielleicht will man mit solch dramatisierten Meldungen nur Druck auf die AN ausüben, sich nicht krankschreiben zu lassen.
Denn siehe:
„Der Krankenstand bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat sich innerhalb von 35 Jahren zwischen 1970 und 2004 erheblich verändert. Während nach Stichtags-Statistiken des BMG in den 70er Jahren Krankenstände um 5,5% erfasst wurden, kam es nach dem Jahr 1980 zu einem Abfall auf Werte um 4,5%. Krankenstände über 5% wurden in der Statistik erneut um das Jahr 1990 herum und zuletzt (unter Einbeziehung der Neuen Bundesländern) 1995 erfasst. Bis 2004 sank der Krankenstand schließlich bundesweit auf den bis dato niedrigsten Wert von 3,39%. Ein Arbeitnehmer war demnach 1980 noch mehr als 7 Tage länger als 2004 arbeitsunfähig gemeldet, auch 1995 lagen die durchschnittlichen Fehlzeiten je Arbeitnehmer noch um etwa 6 Tage höher als 2004. Danach sank die Zahl der Krankheitstage abhängig Beschäftigter laut IAB weiter: auf 7,2 Tage pro Jahr 2005 und 6,8 Tage 2006.“
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Krankenstand_Deutschland_1974_2004.gif&filetimestamp=20051101222802
Link funktioniert nicht, daher:
http://de.wikipedia.org/wiki/Krankenstand
und Diagramm anschauen
@lesefuchs
“…(u.a. absaugen von KnowHow und Gewinnen durch GM über zig Jahre, Hin und Herschieben von Gewinn und Verlust je nach Steuerlage), dann fragt man sich warum man (Betriebsrat und Regierung) nicht schon lange mal laut wurde! ”
Keine gescheite Bemerkung, Lesefuchs, hier muss ich doch fragen: was soll daran schlimm sein?
Der Eigentümer nimmt sich den Gewinn, ist doch o.k. , der Eigentümer hiess ja auch nicht “Deutschland” oder so.
Ich selbst arbeite bei einem Unternehmen, das Tochterfirmen im Ausland hat, und vielleicht glaubst Du es nicht, aber der Gewinn , der dort erwirtschaftet wird, wird auch vom (deutschen) Eigentümer vereinnahmt.
@HAM
“Vielleicht will man mit solch dramatisierten Meldungen nur Druck auf die AN ausüben, sich nicht krankschreiben zu lassen.”
Guter Hinweis, habe ich gar nicht dran gedacht. Mich hat der Krankenstand nur gewundert, weil ich annahm, dass die meisten AN (außer die in Kurzarbeit) den drohenden Jobverlust, der naht, noch gar nicht antizipiert haben: Die verkündeten Arbeitslosenzahlen sehen doch noch toll aus.
Sehr schön geschrieben. Das könnte aber noch auf andere Spezis erweitert werden, die jetzt täglich neue Kriterien für die “Rettung” in den Ring werfen. Ich denke da an die Herren Koch und Beck.
Apropos Schnauze halten: Wer tatsächlich die Schnauze hält ist der Geschäftsführung von Opel selbst. Oder hat jemand mal in den letzten Wochen eine Äußerung von Hans Demant wahrgenommen?
Sehr schön geschrieben. Das könnte aber noch auf andere Spezis erweitert werden, die jetzt täglich neue Kriterien für die “Rettung” in den Ring werfen. Ich denke da an die Herren Koch und Beck.
Apropos Schnauze halten: Wer tatsächlich die Schnauze hält ist die Geschäftsführung von Opel selbst. Oder hat jemand mal in den letzten Wochen eine Äußerung von Hans Demant wahrgenommen?
@ Frankie Bernankie { 14.07.09 at 20:32 } 28
Find ich richtig toll, daß Du da so ganz beiläufig und alleene drauf kommst!
Die Krise birgt tatsächlich Chancen.
Und: Lieber nicht die Schnauze halten.
=> … wgnX liefert erneut schlimmstmögliches Desinfo-Geseier !!!
“Hier lauft doch in Wahrheit was ganz anderes ab: Opel hat den Staat am Haken, die wissen genau, dass sie jetzt auf Zeit spielen und sich als neuen Eigentümer aussuchen können, wen sie gerne möchten.”
->… Der einzige der “auf Zeit spielt” ist der US-Pleite-Titan “(New) GM” !!! … jeder, der keine Tomaten auf den Augen hat, sieht das ! … da sind noch nicht mal vertiefte BWL-Kenntnisse erforderlich !
->… die einzigen, die sich den “neuen Eigentümer von Opel raussuchen können, den sie gerne möchten” … sind die ALTEN EIGENTÜMER, nämlich der US-Pleite-Titan “(New) GM” !!! … dafür hat GM mittlerweile gleich ZWEI Strohmänner ins Rennen geschickt ! Geschickt !!!
Strohmann Nummero Eins: “Magna”, der grösste Zulieferer von GM !
Strohmann Nummero Zwei: die Yankee-Heuschrecke “RHJ” !
Tatsächlicher neuer Eigentümer von Opel bleibt der alte: der Pleite-Titan GM aus den USA, den in jeder Hinsicht “Failed States of America” ! … statt seine Restwerte im Verfahren der Zwangsvollstreckung abzugeben, wird New-GM Opel, genauer die deutschen Ingenieure und Facharbeiter, in Zukunft als Gratis-Ressource nutzen. Restrukturierungs- und Sozialkosten werden die deutschen Steuermichel zahlen, etwaige zukünftige und vergangene Erträge aus geistiger und körperlicher Arbeit der Opelianer aber werden in die Failed-States der USA abgesaugt werden !
=> … wer die Umstände des betrügerischen Opel-Geschachers wirklich kritisch verfolgen möchte und dabei die Hintergünde enttarnen möchte, der sei auf die “Opel-Updates” von @kapiernix im DGF und nicht auf wgnX seine argumentfreie Polemik verwiesen! … dort kann man auch nach dem von wgnX ach so geschätzten Herrn zu @Guttenberg recherchieren, dessen gute “connections” zur US-Bankster-Szene bis heute im Dunklen gehalten werden.
Retroliberale Grüsse an alle Aufrichtigen,
~ Hans~Gottlieb ~
@Wi-Ing
hast du mal nen Link zu Guttenberg und den Bankstern?
Das klingt sehr interessant.
Wahrscheinlich meint HG diesenArtikel über
Guttenberg und seine Verbindung zu amerikanische Lobbyisten
http://www.zeitgeist-online.de/special24.html
Der liest sich schwierig, ist viel zu lang aber trotzdem sehr interessant.
@nargl
… ein Anfangsverdacht ist entstanden durch die Desinformationen der Systemmedien. Dass zu Guttenberg eine gestandende, erfahrene Unternehmerpersönlichkeit sei und so … Dann kam ja heraus, dass er lediglich das ererbte Familienvermögen verwaltet hat … zusammen mit zwei angestellten HiWis …
… auch der plötzliche Abgang vom Glos ausgerechnet im direkten Vorfeld zur Opel-Frage war nicht normal … aber man konnte ja nun auch nicht bis zur BuTa-Wahl warten, um einen “geeigneten” Wirtschaftsminister zu implementieren …
… statt mit Wirtschaft, hat sich zu Guttenberg übrigens mit der Integration der Türkei in der EU im Rahmen einer “Privilegierten Partnerschaft” beschäftigt … ein reinrassiges Transatlantiker-Projekt im alleinigen geostrategischen Interesse von US-Sprechpuppe Obama und seiner Hintertanen …
… auffällig auch das Pro-Zu-Guttenberg-Pushing in der CIA-Propaganda-Illustrierten “Der Spiegel” … und eben bei wgnX …
=> @aix hat im DGF einiges recherchiert:
http://www.dasgelbeforum.de.org/search.php?search=guttenberg+aix&x=0&y=0
=> … nix genaues weiss man nicht ! … und genau das ist das Problem !! … genau wie bei Frau Kasner fragt kein Schwanz der Systemmedien ernsthaft nach der Vita unserer scheindemokratisch gewählten “Volksvertreter” …
=> … wgnx hat ja behauptet, Herr zu Guttenberg sei ein Mann “mit Rückgrat” … weil er in der Opel-Frage mit Rücktritt gedroht habe. Dummerweise war das aber nur ein reines Lippenbekenntnis … und das auch nur als “Medien-Gerücht”. Mit Rücktritt drohen … und dann NICHT zurücktreten ist für mich – im gegensatz zu wgnX – das GEGENTEIL von “Rückgrat haben” !! … nein, ich befürchte Herrn zu Guttenberg hat ein Rückgrat aus Schaumstoff. Und wenn Gemahlin Bismarck Menne’s weiße Hemden nicht mit jeweils drei Dosen Hoffmann’s Bügelstärke bretthard bügeln würde, würde sein Oberkörper schnell nach hinten abkippen … und sein kantiger Bayern-Schädel beim Voranschreiten hinter seinem Geläuf hinterher über’s Strassenpflaster schleifen …
Retroliberale Grüsse,
~HaGo~
@ ~HaGo~
Früher war Südamerika der Hinterhof der USA.
Später kam das Chimerica -Projekt, was den US-Amerikaner Konsum von chinesischen Waren gegen inflationierte Dollars ermöglichte.
Auf wessen Kosten soll jetzt die US-Ökonomie saniert werden?
Die Russen lassen sich nicht mehr ausbeuten, seitdem Putin den korrupten Jelzin abgelöst hat.
China versucht, alternative Wirtschaftskreisläufe zu entwickeln und sich vom Dollar-System teilweise abzukoppeln.
Wer soll bzw. wird die US-Ökonomie sanieren?
Es wird vor allem EU-Europa sein.
In der Bevölkerung ist zwar schon die Rede von “Bananenrepubliken“. Aber richtig begriffen hat sie noch nicht, was dies in Wirklichkeit bedeutet, in Bananenrepubliken mit Marionettenregierungen zu leben.
Die wahre Katastrophe ist doch, was die gleichgeschalteten GEZ-Medien aus dem Opel-Zirkus machen. Da ist Papi ohne nennenswerte Lohneinbußen mal ein paar Tage in Kurzarbeit und schon zeigt man den heulenden Teenager, der seine Prepaid Karte nun 1x weniger pro Jahr aufladen lassen darf und außerdem stellt man gleich das Studium des erst 12jährigen Sohnemanns in Frage. Und wenn der Bericht dann noch direkt aus Eisenach kommt, dann ist bei mir der Kanal wirklich voll.
Fehlen nur noch ein paar Ostrentner, die trotz niedrigerem Rentenniveau wesentlich höhere Durchschnittsrenten haben und sich nicht schämen, mit ihrer 50% höheren Rentenerhöhung gegenüber Westrentnern, den Bundeshaushalt übergebühr zu schröpfen.
Fazit: Deutschland einig Jammerland !
@Joe #44
Was soll dieser Beitrag?
Sollen die Arbeitnehmer bei Lohnkürzungen „Danke!“ sagen und „die Schnauze halten?
Ist dies die Botschaft?
Wer jammert in Deutschland penetrant über zu hohe Steuern, zu hohe Lohnnebenkosten, zu hohe Sozialausgaben etc.?
Joe: “Fazit: Deutschland einig Jammerland !”
Hört man oft diesen Spruch. Erinnert mich immer an meine Ommi, die den Fraß, den sie uns vorsetzte, mit den Worten: “Die Neger wären froh, wenn sie so gut essen könnten” kommentierte.
Geschmeckt hat es trotzdem nie, und ungesund war es auch noch. Fett ohne Ende. Igitt.
Ommi war übrigens Leistungsträgerin beim BDM.
Könnte es sein, dass der Krankenstand tendenziell auch deswegen zurück geht, weil die Menschen tendenziell gesünder leben und zudem weniger gesundheitsbelastende Jobs in Bergwerken und der Schwerindustrie, stattdessen mehr Jobs in Dienstleistungsbranchen und wissensbasierten Berufen ausgeübt werden? Der gleitende Durchschnitt ist ja schon ziemlich beeindruckend.
Nur so’n Gedanke. Passt aber wahrscheinlich den Verschwörungstheoretikern, die hier teilweise unterwegs sind nicht so richtig ins Konzept….
@Marcus #47
Haben Sie irgendwelche Fakten, mit denen Sie Ihre Hypothese belegen können?
Irgendwelche aus der Luft gegriffene Spekulationen kann jeder ins Netz stellen.
Seriös ist dies aber nicht.
DER LETZTE SATZ MUSSTE MAL GESAGT WERDEN!!
@HAM #48:
Was sind “Fakten”? Der Trend ist ein Faktum. Ich versuche nur, diesen zu erklären. Ohne Garantie. Was ich zur Diskussion stelle, ist die Frage nach der Plausibilität.
Als “Spekulation” ist im übrigen jede Theorie (ab-)zu qualifizieren. Oder haben Sie persönlich eine umfassende, repräsentative und über jeden(!) Zweifel erhabene Untersuchung durchgeführt, die eine der von den anderen Diskutanten (oder gar Ihnen selbst?!) angeführten Thesen stützt?
Und mit Karl Popper gesagt: Ein Gegenbeispiel reicht, um eine Theorie zu falsifizieren.
Keep trying..!
@Karl Popper
=> … du bist ‘ne Flasche !
“Und mit Karl Popper gesagt: Ein Gegenbeispiel reicht, um eine Theorie zu falsifizieren.”
===> … jede Regel hat eine oder mehrere Ausnahmen, die sie bestätigen !
(Das wahre Leben ist nunmal anders, als die rein fiktive “Wissenschaft” von der Mathematik!)
@Marcus #50
„Als “Spekulation” ist im übrigen jede Theorie (ab-)zu qualifizieren.“
Hören Sie auf!
Sie können noch nicht einmal eine Hypothese von einer Theorie unterscheiden.
Meine Sie wirklich, dass z.B. ein Statiker seine Berechnungen für ein Hochhaus auf „Spekulationen“ begründet?
Sie haben von Wissenschaft keine Ahnung.
In Ihrem eigenem Interesse wäre es vielleicht ganz gut, sich am letzten Satz von WGN zu orientieren.
NULL SINN Diskussionen. In Betriebsräten sitzen Leute die es in der Wirtschaft zu nichts gebracht haben. Die Vertreten keine Mitarbeiter sonder sich selbst. Was hat denn der tolle “Kampf” der Betriebsräte bei AEG oder Nokia gebracht? Nichts, denn das Ziel eines Unternehmens ist es Geld zu verdienen und nicht den Sozialstaat bzw. das was Linke darunter verstehen zu finanzieren.
Das geht nunmal überall auf der Welt besser als hier. 35 Stunden Woche, 35 Tage Urlaub, keinen Bock auf Arbeit und besch. Ausbildung – das sucht heute kein Mensch mehr.
Die Guten hauen ab denn in 10 Jahren steht in Deutschland jeder auf der Straße.
@Thomas
denn das Ziel eines Unternehmens ist es Geld zu verdienen und nicht den Sozialstaat bzw. das was Linke darunter verstehen zu finanzieren.
Richtig. Es geht aber noch genauer: Das Ziel eines Unternehmens ist es, SO VIEL Geld wie möglich zu verdienen und darum auch SO WENIG Geld wie möglich auszugeben. Für Löhne zB., darum werden ja 1€-Jobber, Aufstocker etc gerne genommen – die übrigens der “Sozialstaat” finanziert.
Das geht nunmal überall auf der Welt besser als hier.
Genau, hier machen die Unternehmen ja seit vielen Jahren nur Verluste, weil keiner mehr arbeiten will.
Wie kann es einem eigentlich NICHT peinlich sein, einen solchen NULL SINN abzusondern?
hallo lemming, ich lebe nicht mehr in diesem land sondern schaue mir diese diskussionen nur noch aus luxembourg an
hier besteht die regierung nicht aus gewerkschaftern und leistung ist nicht strafbar.
die gewerkschafts-funktionäre sollten ihre fetten ärsche mal in einen flieger richtung china bewegen (gerne auch first class – sind ja schließlich manager) und sich einmal ansehen wie die zukunft aussieht.
und dabei meine ich nicht das märchen von der kinderarbeit und dem fehlenden sozialsystem sonder die energie, den bildungsstand und das gemeinsame ziel von wirtschaft und politik.
die wollen etwas erreichen und die werden etwas erreichen und wir halten uns hier für die großen maxe.
Nope.
)
Ein Betriebsrat vertritt in erster linie nicht seine Person noch die Arbeiter, sondern numero uno: die Gewerkschaft. Denn die Gewerkschaft ist sein Boss. (Yep, es soll auch Betriebsräte ohne Gewerkschaft geben…whatever, ist halt ne Regel mit Ausnahme, d.h. keine wissenschaftliche….aber d.h. nicht, dass popper für die Wissenschaft nicht gilt, sondern nur für blogs nicht
Ein Politiker ertritt ja auch nicht das Volk, seine Wähler noch den Staat, sondern numero uno: die Partei.
Und die Aufgabe eines Betriebsrats bei Opel ist es, Marketing für die Gewerkschaft zu machen, d.h. auf Dicke Hose zu machen, d.h. den medien zu zeigen, das “alle Räder stehen still, wenn der gewerkschaftsarm es so will”.
Und yep, das machen die Jungs bei Opel….immer ne dicke Lippe…so muss das sein…good work…weiter so….
“I found something a long time ago, and have held on to it for grim death ever since. I owe my success in life to it; it put me where I am today. This principle: what you don’t know, won’t hurt you. They called it idealism in a book I read. ”
Jack (all the king´s men)
… und immer wieder die frage, wem nutzt es.
warum eigentlich wollen spd und gewerkschaften magna, sprich, eine, hm, nicht so toll aufgestellte russische bank und einen hm, nicht so toll aufgestellten russischen autohersteller, mit einem mal ötzi mal canadian als strohmann?
warum tut eigentlich die bundesregierung (mit der spd als koalitionspartner) so, als ob der opel-verkauf noch immer verhandlungssache sei?
warum eigentlich hören wir von eigentümer recht wenig? oder wird nächstens der president of the us of a himself in rüsselsheim für begeisterungsstürme – you can do it! – sorgen?
oder geht es einfach darum, noch bis ende september alle hinzuhalten, und was dann ist…
@goodnight
Herr Franz vertritt mit Sicherheit nicht die Gewerkschaft. Er hat seine Karriere als Betriebsrat, sagen wir: anders, gemacht…
Was soll eigentlich daran skandalös sein wenn ein Betriebsrat die Interessen der eigenen, fest angestellten Mitarbeiter vertritt? Ich frage: wo steht geschrieben dass der Betriebsrat einer Firma das ideelle Gesamtinteresse der ideellen Arbeiterbevölkerung zu vertreten hat?
Was ich noch anmerken resp. fragen wollte, weil ich deshalb ein wenig schockiert bin:
@weissgarnix
Die Beiträge 39, 41 und 42 sind doch das reinste Dynamit. Wo bleibt die Retourkutsche, schließlich geht das an die Substanz?
@Marcus #47
“Könnte es sein, dass der Krankenstand tendenziell auch deswegen zurück geht, weil die Menschen tendenziell gesünder leben und zudem weniger gesundheitsbelastende Jobs in Bergwerken und der Schwerindustrie, stattdessen mehr Jobs in Dienstleistungsbranchen und wissensbasierten Berufen ausgeübt werden?”
Vorsicht Marcus, wäge Deine Worte, nicht dass man Dir Lebensferne vorwirft.
Wenn Du meinst , der Dienstleistungsbereich wäre tendenziell unanstrengend, dann empfehle ich Gespräche mit
Kurierdienstfahrern ( die mit 55 auch noch sprintend ihren Job erledigen müssen )
mit Beschäftigten in der Systemgastronomie
mit Altenpflegern , die (täglich oftmals ) 80kg-Pakete aus ihrer Scheisse heben müssen
und, und, und ….
Spätestens seit den 70-er Jahren ist wissenschaftlich anerkannt, dass psychosozialer Stress Hauptursache der Krankheitsentstehung in den entwickelten kapitalistischen Ländern ist. Z.B.
Schaefer, Hans und Maria Blohmke:
Sozialmedizin. Einführung in die Ergebnisse und Probleme der Medizin-Soziologie und Sozialmedizin. Stuttgart 1972
Diese Zusammenhänge werden in jedem anerkanten Lehrbuch der Sozialmedizin bzw. Psychosomatik entsprechend dargestellt
Die Menschen werden von den Systemmedien systematisch fehlinformiert.
Deshalb ist es auch so wichtig, selbst wissenschaftlich zu recherchieren. Klicken im Internet reicht dafür nicht aus.
@Alle
Man muß einräumen vielleicht zu naiv zu sein. Aber wenn das, was in den Beiträgen 39, 41 und 42 nur angedeutet wird, stimmen sollte sind wir Zeugen einer unglaublichen Schmierenkomödie:
ein Weltkonzern ist pleite, will aber dennoch seine deutsche Filiale behalten. Das kann er nur wenn der deutsche Steuerzahler mit eigenem Geld dabei hilft. Der Konzern will aber nur das Geld, nicht die Kontrolle abgeben, nicht die Filiale rausrücken.
Um das zu erreichen wird ein lange vorbereitetes Werkzeug eingeführt, dessen für diesen Kontext wichtige Vorgeschichte (Kontakte zur Welt des Investment Banking) offenbar nicht bekannt ist. Unter dessen Augen schickt der Konzern zwei voneinander unabhängie Strohmänner vor. Solange es dabei bleibt ist egal wer von beiden gewinnt.
Das Werkzeug hat aber einen Amtseid geleistet. Damit gibt es sicherlich ein Problem. Denn die juristischen Folgen seiner Handlungen sind offenbar nicht unproblematisch. Schaden vom deutschen Volk wird so nicht abgewendet.
Delirium? Wenn nicht würden mir die Worte fehlen die Anfangsäußerung von @weissgarnix zu bewerten.
@Thomas
” ich lebe nicht mehr in diesem land sondern schaue mir diese diskussionen nur noch aus luxembourg an”
Tja, einer weniger. Vermisst man Dich?
@Hans~Gottlieb
damit es in dem aus meiner Sicht entscheidenden Punkt hier mal vorangeht – wäre es möglich verwertbare Links anzugeben? Googeln brachte mir da gar nichts:
,,=> … wer die Umstände des betrügerischen Opel-Geschachers wirklich kritisch verfolgen möchte und dabei die Hintergünde enttarnen möchte, der sei auf die “Opel-Updates” von @kapiernix im DGF und nicht auf wgnX seine argumentfreie Polemik verwiesen! … dort kann man auch nach dem von wgnX ach so geschätzten Herrn zu @Guttenberg recherchieren, dessen gute “connections” zur US-Bankster-Szene bis heute im Dunklen gehalten werden.”
Die Lektüre dieses langen Threads sagt meiner Nase dass die Perlen da irgendwo zwischen den Zeilen liegen müssen. Denn die Phrase
,,… Vorsitzenden Klaus Franz, der leibhaftige Mister “Ich-weiß-alles-besser” – allerdings erst, seitdem sein Laden unmittelbar vor dem Aus steht. ”
leuchtet mir, der ich diese Person persönlich erlebt habe, durchaus nicht ein. Wo also ist der wirkliche Hintergrund für diese Polemik?
@Hans~Gottlieb
Ok, ich habe jetzt das Gemeinte gefunden im Gelben Forum, Suchfunktion ,,kapiernix”. Lediglich zu
,,… dort kann man auch nach dem von wgnX ach so geschätzten Herrn zu @Guttenberg recherchieren, dessen gute “connections” zur US-Bankster-Szene bis heute im Dunklen gehalten werden.”
finde ich nichts. Das scheint wohl sorgfältig verborgen zu werden.
Das Ganze ist dem Anschein nach tatsächlich eine gigantische Schmierenkomödie. Der Pleite gegangene Konzern GM will seine europäische Tochter Opel behalten, hat aber kein Geld dafür. Das soll der deutsche Steuerzahler aufbringen, der dafür aber nichts bekommen soll! Die Konsequenzen für die Verantwortlichen wären in einem demokratischen und sozialen Rechtsstaat eigentlich klar…
In dieser Situation, lieber @weissgarnix, hat jeder deutsche Arbeitnehmer und Steuerzahler jedes Recht der Welt zu protestieren. Der Aufruf die Schnauze zu halten nützt also wemß?
Voller verbleibender Neugier…
Tja, da kein Feedback kam habe ich mal selber weitergesucht.
@weissgarnix
Ist das Motiv für diesen Thread dass Du ein Anhänger von Arbeiterdemokratie bist und nicht möchtest, dass die Opelaner von machtgierigen Funktionären gegängelt werden?
http://www.wsws.org/de/2009/jul2009/opel-j18.shtml
( Lügilanti-Kampagne) bezahle ich das Messer an meinem Hals. Das bißchen pluralistische Schminke im Blogbereich neuerdings ändert daran noch nichts.
@Alle
Sorry, das ist etwas beim Einfügen schief gegangen!
Nach dem Link hätte es so weitergehen sollen:
So unerfreulich das aussehen mag muß man doch bedenken, dass schließlich Betriebsräte gewählt werden und dass die Menschen freiwillig in einer Gewerkschaft organisiert sind. Deren Vertreter haben damit eine ganz andere demokratische Dignität als z.B. die Vertreter der Anteilseigner. ,,Non olet” gilt hier nicht.
Auf ein glänzendes Stück von kritischem Journalismus sei hier noch hingewiesen:
Peter Mühlbauer: Wege aus der Zeitungskrise.
http://www.heise.de/tp/blogs/8/142197
Dafür bezahlt man gerne Geld. Wenn ich dagegen SPIEGEL oder FAZ kaufe (Lügilanti-Kampagne) bezahle ich das Messer an meinem Hals. Das bißchen pluralistische Schminke im Blogbereich neuerdings ändert daran noch nichts.
Beleg:
Man sehe sich nur mal das Verhalten fast aller Medien zum Fall Carstensen in Schleswig-Holstein an. Eine an Durchsichtigkeit kaum noch zu überbietende Intrige eines Mannes, der den Landtag angelogen hat und seine einzige Chance in Neuwahlen am 27. September sieht, weil nur so über Schleswig-Holstein gar nicht geredet wird.
Daraus wird ein gemütlicher Brummbär, der einen kleinen Fehler gemacht haben mag, der von einem finsteren machtgeilen Rasputin namens Stegner herausgefordert wird.
Oder das Hochschreiben des vermeintlichen Erfolgsmenschen Guttenberg, der bisher noch nichts Vorzeigbares geleistet hat, so dass man wenigstens mal eine Zwischenzeit stoppen könnte.
Danke für diese Worte!