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	<title>Kommentare zu: Legitimationsverlust und soziale Unruhen</title>
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	<description>Wirtschaft, Politik und alles andere auch</description>
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		<title>Von: froZ</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/04/24/legitimationsverlust-und-soziale-unruhen/#comment-24970</link>
		<dc:creator>froZ</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 09:38:54 +0000</pubDate>
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		<description>So, nun noch mal dazu. Wenn man von einem medizinischen Fortschritt ausgeht, von der beständigen Neuentwicklung von Medikamenten und Verfahren, dann wird man wohl zugestehen müssen, daß es im Bereich der mit viel F+E-Kosten vorangetriebenen Neuerungen immer eine gewisse Rationierung medizinischer Leistungen geben wird, egal wie gut das Gesundheitssystem ansonsten organisiert ist. Man kann nun entweder möglichst umfassend gesetzlich zu regeln versuchen, wie damit umzugehen ist und nach welchen Kriterien zu rationieren ist, oder man vertraut den Ärzten, ihrem medizinischen Beurteilungsvermögen und ihrem hippokratischen Eid, und gibt ihnen hier weitgehende (informelle) Handlungsvollmacht.

Die zweite Variante klingt zunächst vielleicht sympathischer, aber wenn man in Rechnung stellt, daß in den Kliniken vielfach nicht die Ärzte, sondern Verwaltungschefs ohne medizinische Ausbildung den Ton angeben, dann muß man doch befürchten, daß letztlich nicht nach medizinischen, sondern nach finanziellen Kriterien rationiert wird.

Wegen solcher Dinge denke ich ja auch, daß Gesundheitspolitik zunehmend ein ganz wichtiges Politikfeld sein wird; allerdings ist es sicher schwer, darüber eine öffentliche Debatte zu führen. Um Dinge im Detail zu erörtern, bräuchte es ja sowohl medizinische Fachkenntnisse als auch eine genaue Kenntnis der jeweiligen Institutionen. Und außerdem hat das alles etwas Bedrohliches, außer ausgewiesenen Hypochondern mag sich sicher kaum jemand dauernd damit beschäftigen. (Mal abgesehen von Leuten, deren Beruf es ist.)

@ HAM
Vielen Dank für den Hinweis auf das Buch von Imhof. Das werde ich mir vielleicht tatsächlich mal zulegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So, nun noch mal dazu. Wenn man von einem medizinischen Fortschritt ausgeht, von der beständigen Neuentwicklung von Medikamenten und Verfahren, dann wird man wohl zugestehen müssen, daß es im Bereich der mit viel F+E-Kosten vorangetriebenen Neuerungen immer eine gewisse Rationierung medizinischer Leistungen geben wird, egal wie gut das Gesundheitssystem ansonsten organisiert ist. Man kann nun entweder möglichst umfassend gesetzlich zu regeln versuchen, wie damit umzugehen ist und nach welchen Kriterien zu rationieren ist, oder man vertraut den Ärzten, ihrem medizinischen Beurteilungsvermögen und ihrem hippokratischen Eid, und gibt ihnen hier weitgehende (informelle) Handlungsvollmacht.</p>
<p>Die zweite Variante klingt zunächst vielleicht sympathischer, aber wenn man in Rechnung stellt, daß in den Kliniken vielfach nicht die Ärzte, sondern Verwaltungschefs ohne medizinische Ausbildung den Ton angeben, dann muß man doch befürchten, daß letztlich nicht nach medizinischen, sondern nach finanziellen Kriterien rationiert wird.</p>
<p>Wegen solcher Dinge denke ich ja auch, daß Gesundheitspolitik zunehmend ein ganz wichtiges Politikfeld sein wird; allerdings ist es sicher schwer, darüber eine öffentliche Debatte zu führen. Um Dinge im Detail zu erörtern, bräuchte es ja sowohl medizinische Fachkenntnisse als auch eine genaue Kenntnis der jeweiligen Institutionen. Und außerdem hat das alles etwas Bedrohliches, außer ausgewiesenen Hypochondern mag sich sicher kaum jemand dauernd damit beschäftigen. (Mal abgesehen von Leuten, deren Beruf es ist.)</p>
<p>@ HAM<br />
Vielen Dank für den Hinweis auf das Buch von Imhof. Das werde ich mir vielleicht tatsächlich mal zulegen.</p>
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		<title>Von: guggel</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/04/24/legitimationsverlust-und-soziale-unruhen/#comment-24954</link>
		<dc:creator>guggel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 06:08:28 +0000</pubDate>
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		<description>Klingeltonwerbung. Zwei Kaffeetassen. Meine sagt:&quot;Immer einen mehr als du.&quot; :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klingeltonwerbung. Zwei Kaffeetassen. Meine sagt:&#8221;Immer einen mehr als du.&#8221; <img src='http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: keiner</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/04/24/legitimationsverlust-und-soziale-unruhen/#comment-24953</link>
		<dc:creator>keiner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 06:01:07 +0000</pubDate>
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		<description>...die Wundermittel aus den USA sind dann aber meist nach 1-2 Jahren alle entzaubert. Die aus der Ukraine meist schon nach 2-3 Wochen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;die Wundermittel aus den USA sind dann aber meist nach 1-2 Jahren alle entzaubert. Die aus der Ukraine meist schon nach 2-3 Wochen&#8230;</p>
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		<title>Von: guggel</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/04/24/legitimationsverlust-und-soziale-unruhen/#comment-24945</link>
		<dc:creator>guggel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 20:59:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ah, habs gefunden :)

Mir gings um Medikamente welche neu und in Deutschland aber noch nicht zugelassen sind und deswegen von den Krankenkassen nicht bezahlt werden, obwohl sie bei einer tötlichen Krankheit mit einer hohen Prozentchance helfen könnten. Oder Operationsmethoden mit 20-30%-Chancen...was für einen Todgeweihten ein optimistischer Ausblick ist. Diese Medikamente/Operationsmethoden muss man selbst zahlen. Und da hat der Reiche nun mal die bessere Ausgangslage.

So wie ich dich verstanden habe dachtest du, ich meinte Medikamente die es nicht gibt...#122

Da lag wohl ein Missverständnis vor.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ah, habs gefunden <img src='http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mir gings um Medikamente welche neu und in Deutschland aber noch nicht zugelassen sind und deswegen von den Krankenkassen nicht bezahlt werden, obwohl sie bei einer tötlichen Krankheit mit einer hohen Prozentchance helfen könnten. Oder Operationsmethoden mit 20-30%-Chancen&#8230;was für einen Todgeweihten ein optimistischer Ausblick ist. Diese Medikamente/Operationsmethoden muss man selbst zahlen. Und da hat der Reiche nun mal die bessere Ausgangslage.</p>
<p>So wie ich dich verstanden habe dachtest du, ich meinte Medikamente die es nicht gibt&#8230;#122</p>
<p>Da lag wohl ein Missverständnis vor.</p>
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		<title>Von: guggel</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/04/24/legitimationsverlust-und-soziale-unruhen/#comment-24944</link>
		<dc:creator>guggel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 20:34:51 +0000</pubDate>
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		<description>*grins* hatte eben schon kräftig in die Tasten gehauen...als ich merkte dass ich gedanklich schon die Pixel des Displays passend zum Haarspaltenden Text anordnete...ich les mir deine Posts nochmal durch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>*grins* hatte eben schon kräftig in die Tasten gehauen&#8230;als ich merkte dass ich gedanklich schon die Pixel des Displays passend zum Haarspaltenden Text anordnete&#8230;ich les mir deine Posts nochmal durch.</p>
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