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	<title>Kommentare zu: Verbrämte Feinderklärungen</title>
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	<description>Wirtschaft, Politik und alles andere auch</description>
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		<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/04/13/verbramte-feinderklarungen/#comment-24016</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 21:14:57 +0000</pubDate>
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		<description>@ Zecke:

Sie vergessen m.E., dass B. Pole ist. Und wer hängt denn in 12-36 Monaten am Tropf der EU?? Die zit. Zeitschriften und Blogger argumentieren &#039;ganz stammesgemäß&#039; aus der starken, deutschen Seite.

Was meinen Sie denn, was wir in einiger Zeit für ein pol. System haben werden; wird denn aus wirtsch. Sicht DE eine starke Binnenkonj. entwickelt haben oder nicht doch erpressbar sein?!?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Zecke:</p>
<p>Sie vergessen m.E., dass B. Pole ist. Und wer hängt denn in 12-36 Monaten am Tropf der EU?? Die zit. Zeitschriften und Blogger argumentieren &#8216;ganz stammesgemäß&#8217; aus der starken, deutschen Seite.</p>
<p>Was meinen Sie denn, was wir in einiger Zeit für ein pol. System haben werden; wird denn aus wirtsch. Sicht DE eine starke Binnenkonj. entwickelt haben oder nicht doch erpressbar sein?!?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lemming</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/04/13/verbramte-feinderklarungen/#comment-24011</link>
		<dc:creator>lemming</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 19:09:59 +0000</pubDate>
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		<description>Zur &quot;historischen Überlegenheit&quot;, auch B kramt dieses TINA-Dings raus, wie alle, denen sonst nix einfällt:
&lt;i&gt;Nur die Staatsoberhäupter in Kuba, Venezuela und dem Iran sowie ein paar Ideologen der westlichen Welt verdammen den Kapitalismus. Wer sich an historischen Erfahrungen orientiert, weiß jedoch, dass es keine gute Alternative gibt.&lt;/i&gt;
Da muss man doch einfach fragen, welche Alternative der Kapitalismus zum Zeitpunkt seiner Entstehung selber war? Die Vertreter des über Jahrhunderte bewährten Feudalismus und seiner gottgewollten Ordnung haben dem aufkommenden Kapitalismus gegenüber ganz genauso argumentiert. Dieses historische Argument ist historisch blind. Ironie, unfreiwillige. Und weist, historisch, dieses Argument als eine Verliererstrategie aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur &#8220;historischen Überlegenheit&#8221;, auch B kramt dieses TINA-Dings raus, wie alle, denen sonst nix einfällt:<br />
<i>Nur die Staatsoberhäupter in Kuba, Venezuela und dem Iran sowie ein paar Ideologen der westlichen Welt verdammen den Kapitalismus. Wer sich an historischen Erfahrungen orientiert, weiß jedoch, dass es keine gute Alternative gibt.</i><br />
Da muss man doch einfach fragen, welche Alternative der Kapitalismus zum Zeitpunkt seiner Entstehung selber war? Die Vertreter des über Jahrhunderte bewährten Feudalismus und seiner gottgewollten Ordnung haben dem aufkommenden Kapitalismus gegenüber ganz genauso argumentiert. Dieses historische Argument ist historisch blind. Ironie, unfreiwillige. Und weist, historisch, dieses Argument als eine Verliererstrategie aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: HAM</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/04/13/verbramte-feinderklarungen/#comment-23998</link>
		<dc:creator>HAM</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 12:30:47 +0000</pubDate>
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		<description>@ Frank #14
„Aus einer Textanalyse kann man nur eine Schlussfolgerung ziehen: Dass sein Problem nicht die Positionen von Kapitalismuskritikern sind, sondern diese Kritiker selber. Es geht nicht um seine ökonomischen Argumente.“

Die Frage ist, ob B. überhaupt noch auf die Kraft von Argumenten setzt?

Denn seine „Aufforderung zum Handeln“ geht an „jene, die glauben(!!!), dass Wohlstand und Würde am besten gewährleistet werden, wenn der Staat nur begrenzt eingreift.“

Hier wird die Parteinahme für den Kapitalismus zu einer Frage des Glaubens. Offensichtlich gehen Leute wie B. nicht mehr davon aus, dass der Kapitalismus durch seine Praxis die Menschen davon überzeugen kann, dass in diesem System „Wohlstand und Würde am besten gewährleistet werden“.

Der nächste Schritt ist dann, dass Glaubensbekenntnisse zum Kapitalismus verlangt werden. Trotz empirischer Zunahme von Armut und Elend muss man dann seine Überzeugung kundtun, dass es irgendwann wieder zu Wachstum und Wohlstand kommt und der Kapitalismus seine historische Überlegenheit beweist.

All diese Konformitäts- und Bekenntniszwänge sowie Durchhalte- und Endsiegparolen kennen wir schon von diversen totalitären Regimes.

Im Artikel von Herrn B. manifestieren sich – unbewusst und ungewollt - zugleich dessen Zukunftserwartungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Frank #14<br />
„Aus einer Textanalyse kann man nur eine Schlussfolgerung ziehen: Dass sein Problem nicht die Positionen von Kapitalismuskritikern sind, sondern diese Kritiker selber. Es geht nicht um seine ökonomischen Argumente.“</p>
<p>Die Frage ist, ob B. überhaupt noch auf die Kraft von Argumenten setzt?</p>
<p>Denn seine „Aufforderung zum Handeln“ geht an „jene, die glauben(!!!), dass Wohlstand und Würde am besten gewährleistet werden, wenn der Staat nur begrenzt eingreift.“</p>
<p>Hier wird die Parteinahme für den Kapitalismus zu einer Frage des Glaubens. Offensichtlich gehen Leute wie B. nicht mehr davon aus, dass der Kapitalismus durch seine Praxis die Menschen davon überzeugen kann, dass in diesem System „Wohlstand und Würde am besten gewährleistet werden“.</p>
<p>Der nächste Schritt ist dann, dass Glaubensbekenntnisse zum Kapitalismus verlangt werden. Trotz empirischer Zunahme von Armut und Elend muss man dann seine Überzeugung kundtun, dass es irgendwann wieder zu Wachstum und Wohlstand kommt und der Kapitalismus seine historische Überlegenheit beweist.</p>
<p>All diese Konformitäts- und Bekenntniszwänge sowie Durchhalte- und Endsiegparolen kennen wir schon von diversen totalitären Regimes.</p>
<p>Im Artikel von Herrn B. manifestieren sich – unbewusst und ungewollt &#8211; zugleich dessen Zukunftserwartungen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: HAM</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/04/13/verbramte-feinderklarungen/#comment-23991</link>
		<dc:creator>HAM</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 10:17:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.weissgarnix.de/?p=1995#comment-23991</guid>
		<description>Überschrift:
Der innere Feind des Kapitalismus

1. These:
„Nur die Staatsoberhäupter in Kuba, Venezuela und dem Iran sowie ein paar Ideologen der westlichen Welt verdammen den Kapitalismus.“

2. These:
„Wer sich an historischen Erfahrungen orientiert, weiß jedoch, dass es keine gute Alternative gibt.“

3. These:
„Mit jeder Krise werden aber Überzeugungen erschüttert, und das kann politische Konsequenzen haben. Dabei besteht das Risiko, dass fragwürdige, aber emotional ansprechende Lesarten, die Märkte verdammen und nach mehr staatlichem Einfluss verlangen, Anhänger gewinnen.“


4. These:
Dies würde dem längerfristigen Wachstum der betroffenen Länder schaden.

5. These:
Und es könnte ernste geopolitische Konsequenzen haben, wenn westliche Volkswirtschaften, vor allem die USA, dieser Gefahr zum Opfer fallen, während China seine Reformen fortsetzt.

6. These:
Ein dynamischer, unternehmerischer Kapitalismus hat heute keine externen Feinde, er kann nur von innen geschwächt werden.

von wem?
„von Intellektuellen, die das System verdammen und vom Staat fordern, die Märkte zu bändigen“

7. These:
„Dies sollte als Aufforderung zum Handeln angesehen werden - und zwar an jene, die glauben, dass Wohlstand und Würde am besten gewährleistet werden, wenn der Staat nur begrenzt eingreift.“


Und die Schlussfolgerung?

„Aufforderung zum Handeln“

gegen wen?
„den inneren Feind des Kapitalismus“

wer ist der „innere Feind“?

„Intellektuelle, die das System verdammen und vom Staat fordern, die Märkte zu bändigen“


Was ist das anderes als totalitäre politische Logik, welche Andersmeinende und Kritiker zu „Feinden“ erklärt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Überschrift:<br />
Der innere Feind des Kapitalismus</p>
<p>1. These:<br />
„Nur die Staatsoberhäupter in Kuba, Venezuela und dem Iran sowie ein paar Ideologen der westlichen Welt verdammen den Kapitalismus.“</p>
<p>2. These:<br />
„Wer sich an historischen Erfahrungen orientiert, weiß jedoch, dass es keine gute Alternative gibt.“</p>
<p>3. These:<br />
„Mit jeder Krise werden aber Überzeugungen erschüttert, und das kann politische Konsequenzen haben. Dabei besteht das Risiko, dass fragwürdige, aber emotional ansprechende Lesarten, die Märkte verdammen und nach mehr staatlichem Einfluss verlangen, Anhänger gewinnen.“</p>
<p>4. These:<br />
Dies würde dem längerfristigen Wachstum der betroffenen Länder schaden.</p>
<p>5. These:<br />
Und es könnte ernste geopolitische Konsequenzen haben, wenn westliche Volkswirtschaften, vor allem die USA, dieser Gefahr zum Opfer fallen, während China seine Reformen fortsetzt.</p>
<p>6. These:<br />
Ein dynamischer, unternehmerischer Kapitalismus hat heute keine externen Feinde, er kann nur von innen geschwächt werden.</p>
<p>von wem?<br />
„von Intellektuellen, die das System verdammen und vom Staat fordern, die Märkte zu bändigen“</p>
<p>7. These:<br />
„Dies sollte als Aufforderung zum Handeln angesehen werden &#8211; und zwar an jene, die glauben, dass Wohlstand und Würde am besten gewährleistet werden, wenn der Staat nur begrenzt eingreift.“</p>
<p>Und die Schlussfolgerung?</p>
<p>„Aufforderung zum Handeln“</p>
<p>gegen wen?<br />
„den inneren Feind des Kapitalismus“</p>
<p>wer ist der „innere Feind“?</p>
<p>„Intellektuelle, die das System verdammen und vom Staat fordern, die Märkte zu bändigen“</p>
<p>Was ist das anderes als totalitäre politische Logik, welche Andersmeinende und Kritiker zu „Feinden“ erklärt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: John Wilkes Booth</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/04/13/verbramte-feinderklarungen/#comment-23990</link>
		<dc:creator>John Wilkes Booth</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 09:59:53 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;“Dies sollte als Aufforderung zum Handeln angesehen werden - und zwar an jene, die glauben, dass Wohlstand und Würde am besten gewährleistet werden, wenn der Staat nur begrenzt eingreift.&quot;

Da kann ich nur zustimmen.Der pöse Staat sollte die tollen freien Bänker mit ihren toxischen Hochwertpapieren ganz alleine lassen.

&quot;Und das gehört natürlich geändert. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.&quot;

ja unglaublich was in dem Zitat darüber steht, da möchte man am liebsten den Knüppel aus dem Sack holen und diesen arroganten speichelleckenden Schreiblakeien eins überbraten.Soviel Arroganz und Anmaßung !
Jetzt versteht man auch warum sich der Cohn Bendit so bei Klaus so aufgeführt hat wie ein barocker Fürst.
Die werden sich noch wundern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;“Dies sollte als Aufforderung zum Handeln angesehen werden &#8211; und zwar an jene, die glauben, dass Wohlstand und Würde am besten gewährleistet werden, wenn der Staat nur begrenzt eingreift.&#8221;</p>
<p>Da kann ich nur zustimmen.Der pöse Staat sollte die tollen freien Bänker mit ihren toxischen Hochwertpapieren ganz alleine lassen.</p>
<p>&#8220;Und das gehört natürlich geändert. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.&#8221;</p>
<p>ja unglaublich was in dem Zitat darüber steht, da möchte man am liebsten den Knüppel aus dem Sack holen und diesen arroganten speichelleckenden Schreiblakeien eins überbraten.Soviel Arroganz und Anmaßung !<br />
Jetzt versteht man auch warum sich der Cohn Bendit so bei Klaus so aufgeführt hat wie ein barocker Fürst.<br />
Die werden sich noch wundern.</p>
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