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	<title>Kommentare zu: Marx II hätte Marx I lesen sollen</title>
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	<description>Wirtschaft, Politik und alles andere auch</description>
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		<title>Von: melethron</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/03/29/marx-ii-hatte-marx-i-lesen-sollen/#comment-23673</link>
		<dc:creator>melethron</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 14:47:57 +0000</pubDate>
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		<description>@wgn:

Hab gerade den Beitrag in der FAZ gelesen und musste mit erschrecken feststellen, dass sie Marx als Deterministen bezeichnen und jetzt lese ich gerade das hier.

Zitat: &quot;Es mag dem Herrn Bischof nicht bewußt sein, aber damit predigt er nichts anderes, als Karl Marx auch: Schafft das Privateigentum ab, und schon werden alle Menschen der Welt zu Brüdern!&quot;


 Marx hat sich vom &quot;Friede-Freude-Eierkuchen&quot; Kommunismus ganz klar abgegrenzt. 

Bitte mal Poppers open society zur Seite legen und das Kapital nochmal auspacken und ein ordentliches Buch zum deutschen Idealismus besorgen und nach grobem verständnis von Hegel dann Marx nochmal lesen. Ich denke zwar das sie die Ökonomischen Aspekte von Marx verstanden haben, aber wenn ich sowas lese muss ich annehmen, dass sie die philosophischen nicht verstanden haben  (so wie Popper, der hat Hegel nämlich nicht kapiert, daher auch Marx nicht).

Marx und utopischer Sozialismus.... pfff</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@wgn:</p>
<p>Hab gerade den Beitrag in der FAZ gelesen und musste mit erschrecken feststellen, dass sie Marx als Deterministen bezeichnen und jetzt lese ich gerade das hier.</p>
<p>Zitat: &#8220;Es mag dem Herrn Bischof nicht bewußt sein, aber damit predigt er nichts anderes, als Karl Marx auch: Schafft das Privateigentum ab, und schon werden alle Menschen der Welt zu Brüdern!&#8221;</p>
<p> Marx hat sich vom &#8220;Friede-Freude-Eierkuchen&#8221; Kommunismus ganz klar abgegrenzt. </p>
<p>Bitte mal Poppers open society zur Seite legen und das Kapital nochmal auspacken und ein ordentliches Buch zum deutschen Idealismus besorgen und nach grobem verständnis von Hegel dann Marx nochmal lesen. Ich denke zwar das sie die Ökonomischen Aspekte von Marx verstanden haben, aber wenn ich sowas lese muss ich annehmen, dass sie die philosophischen nicht verstanden haben  (so wie Popper, der hat Hegel nämlich nicht kapiert, daher auch Marx nicht).</p>
<p>Marx und utopischer Sozialismus&#8230;. pfff</p>
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	<item>
		<title>Von: Degnaphta</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/03/29/marx-ii-hatte-marx-i-lesen-sollen/#comment-23477</link>
		<dc:creator>Degnaphta</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 17:42:23 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Das Leben ist zu kurz für das Studium selbstreferentieller Artefakte.&lt;/blockquote&gt; Fette Nummer! Der ist gut :-)

@ goodnight
Welche Verzweifelung dich dazu treiben mag, jegliche Selbstbestimmung aus dem menschlichen Alltag zu verbannen, kann gerne im Dunkeln bleiben. Doch kann der Arzt selbstverständlich seine Künste in Frage stellen, um sie daraufhin zu verwerfen oder eben auch nicht.
Auch ein Amtmann könnte sich entscheiden, ob er zum hartz4-Kapo umfunktioniert werden will oder eben nicht.
Bei &#039;Verweigerungen&#039; in kleiner Zahl &#039;heilt&#039; sich das System selber (Der Nächste darf den Job machen).
Wird der Nachschub knapp, weil tatsächlich keiner mehr mitmachen will, ändert sich das System.
Ich erkenne zwar Berge an Zwangsläufigkeiten, die uns unser aktuelles System beschert, aber ich sehe ebenso Handlungsspielräumme, die ein Mildern/Abschwächen/Umgehen der Zwänge möglich machen. Du scheinst da sehr tief in der pessimistischen Ecke versunken zu sein.

@ wgn
Marktwirtschaft und Kapitalismus verwendest du synonym, was nicht jedermanns Sache ist.
Kapitalismus zu entschärfen, bedürfte einer Manipulation am Zinsprinzip, um der scheinbar unentrinnbaren Kapitalakkumulation etwas entgegen zu setzen.
Marktwirtschaft ist doch &#039;nur&#039; das Spiel der Kräfte Angebot und Nachfrage, somit meines Erachtens nicht an Akkumulationen gekettet. Oder sitze ich da einer Fehleinschätzung auf? Verstehe ich den begriff Marktwirtschaft falsch?
über Marktwirtschaft soll sich der Wert eines Handelsgutes sozusagen von selbst ermitteln, heißt es aus den Riegen der Marktwirtschaftler. Dabei würde gleichzeitig die bestmögliche Resourcenallokation stattfinden. Das mit den Resourcen ist eine Mähr, gäbe es ansonsten nicht hungernde Negerbabys. Ist die Wertermittlung auch nur eine urbane Legende?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das Leben ist zu kurz für das Studium selbstreferentieller Artefakte.</p></blockquote>
<p> Fette Nummer! Der ist gut <img src='http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>@ goodnight<br />
Welche Verzweifelung dich dazu treiben mag, jegliche Selbstbestimmung aus dem menschlichen Alltag zu verbannen, kann gerne im Dunkeln bleiben. Doch kann der Arzt selbstverständlich seine Künste in Frage stellen, um sie daraufhin zu verwerfen oder eben auch nicht.<br />
Auch ein Amtmann könnte sich entscheiden, ob er zum hartz4-Kapo umfunktioniert werden will oder eben nicht.<br />
Bei &#8216;Verweigerungen&#8217; in kleiner Zahl &#8216;heilt&#8217; sich das System selber (Der Nächste darf den Job machen).<br />
Wird der Nachschub knapp, weil tatsächlich keiner mehr mitmachen will, ändert sich das System.<br />
Ich erkenne zwar Berge an Zwangsläufigkeiten, die uns unser aktuelles System beschert, aber ich sehe ebenso Handlungsspielräumme, die ein Mildern/Abschwächen/Umgehen der Zwänge möglich machen. Du scheinst da sehr tief in der pessimistischen Ecke versunken zu sein.</p>
<p>@ wgn<br />
Marktwirtschaft und Kapitalismus verwendest du synonym, was nicht jedermanns Sache ist.<br />
Kapitalismus zu entschärfen, bedürfte einer Manipulation am Zinsprinzip, um der scheinbar unentrinnbaren Kapitalakkumulation etwas entgegen zu setzen.<br />
Marktwirtschaft ist doch &#8216;nur&#8217; das Spiel der Kräfte Angebot und Nachfrage, somit meines Erachtens nicht an Akkumulationen gekettet. Oder sitze ich da einer Fehleinschätzung auf? Verstehe ich den begriff Marktwirtschaft falsch?<br />
über Marktwirtschaft soll sich der Wert eines Handelsgutes sozusagen von selbst ermitteln, heißt es aus den Riegen der Marktwirtschaftler. Dabei würde gleichzeitig die bestmögliche Resourcenallokation stattfinden. Das mit den Resourcen ist eine Mähr, gäbe es ansonsten nicht hungernde Negerbabys. Ist die Wertermittlung auch nur eine urbane Legende?</p>
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		<title>Von: lemming</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/03/29/marx-ii-hatte-marx-i-lesen-sollen/#comment-23436</link>
		<dc:creator>lemming</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 23:25:02 +0000</pubDate>
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		<description>@wgnx
&lt;i&gt;Falls ich dann auch nur noch “Yep” und “Nope” schreibe, bist jedenfalls du schuld…&lt;/i&gt;
Nö, dann bist du nur ein weiteres Opfer der Luhmannschen &quot;einheitlichen Theorie&quot; des Entweder-Oder: System oder Umwelt, Identität oder Differenz, Zahlen oder Nicht-Zahlen, Yep oder Nope.
Du siehst, wie schwer goodnight an den Folgen seiner veräußerlichten Verinnerlichung luhmannschen Systemguts zu tragen hat.
Auch wenn sich Luhmann vor allem an die Klientel &quot;Überflieger&quot; (jemand nannte sie woanders mal passend &quot;Hochleistungsreduktionisten&quot;) wendet, die viel Zeit für den Erwerb von Begrifflichkeiten mit Distinktionswert investieren können, und du möglicherweise zur Zielgruppe gehörst - - - sei gewarnt!
Das Leben ist zu kurz für das Studium selbstreferentieller Artefakte.

Wenn&#039;s schon Luhmann sein muss, dann lies&#039; doch erstmal &quot;Legitimation durch Verfahren&quot; - da redet er mal ausnahmsweise von etwas, wovon er etwas versteht, die Lektüre bringt also nicht nur Erkenntnisse darüber, wie die Luhmannsche Systemmaschine sich die Welt zurechtsäbelt, mittels &quot;Komplexitätsreduktion&quot;, sondern auch noch einen gewissen Mehrwert über die Funktionsweise von Legitimationsprozessen in Verwaltungen. Da die nun strukturell und machtpolitisch den Verhältnissen in - sagen wir mal, Pensionsfonds - nicht so unähnlich sind, hat man da was von.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@wgnx<br />
<i>Falls ich dann auch nur noch “Yep” und “Nope” schreibe, bist jedenfalls du schuld…</i><br />
Nö, dann bist du nur ein weiteres Opfer der Luhmannschen &#8220;einheitlichen Theorie&#8221; des Entweder-Oder: System oder Umwelt, Identität oder Differenz, Zahlen oder Nicht-Zahlen, Yep oder Nope.<br />
Du siehst, wie schwer goodnight an den Folgen seiner veräußerlichten Verinnerlichung luhmannschen Systemguts zu tragen hat.<br />
Auch wenn sich Luhmann vor allem an die Klientel &#8220;Überflieger&#8221; (jemand nannte sie woanders mal passend &#8220;Hochleistungsreduktionisten&#8221;) wendet, die viel Zeit für den Erwerb von Begrifflichkeiten mit Distinktionswert investieren können, und du möglicherweise zur Zielgruppe gehörst &#8211; - &#8211; sei gewarnt!<br />
Das Leben ist zu kurz für das Studium selbstreferentieller Artefakte.</p>
<p>Wenn&#8217;s schon Luhmann sein muss, dann lies&#8217; doch erstmal &#8220;Legitimation durch Verfahren&#8221; &#8211; da redet er mal ausnahmsweise von etwas, wovon er etwas versteht, die Lektüre bringt also nicht nur Erkenntnisse darüber, wie die Luhmannsche Systemmaschine sich die Welt zurechtsäbelt, mittels &#8220;Komplexitätsreduktion&#8221;, sondern auch noch einen gewissen Mehrwert über die Funktionsweise von Legitimationsprozessen in Verwaltungen. Da die nun strukturell und machtpolitisch den Verhältnissen in &#8211; sagen wir mal, Pensionsfonds &#8211; nicht so unähnlich sind, hat man da was von.</p>
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	<item>
		<title>Von: Eseob</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/03/29/marx-ii-hatte-marx-i-lesen-sollen/#comment-23416</link>
		<dc:creator>Eseob</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 17:15:24 +0000</pubDate>
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		<description>Passend zum Thema Comics...

http://www.threepanelsoul.com/comics/098.png</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zum Thema Comics&#8230;</p>
<p><a href="http://www.threepanelsoul.com/comics/098.png" rel="nofollow">http://www.threepanelsoul.com/comics/098.png</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: goodnight</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/03/29/marx-ii-hatte-marx-i-lesen-sollen/#comment-23409</link>
		<dc:creator>goodnight</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 13:12:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.weissgarnix.de/?p=1907#comment-23409</guid>
		<description>Yep.

Dann werde ich mich selber nochmals durch das Werk arbeiten... Luhmann zu lesen...und zwar in Echtzeit, d.h. ohne jeden Satz mehrmals zu wiederholen zu müsssen , um zu verstehen, ist eine der größeren Herausforderungen die das Leben an einen stellt. &quot;Soziale Systeme&quot; ist Luhmanns Hauptwerk neben der &quot;Gesellschaft der Gesellschaft&quot;, wobei letzteres als der Abschluß seines lebenswerks, ersteres als das zenit seiner geistigen  Schaffenskraft anzusehen ist. Dementsprechend schreibt er sich in &quot;Soziale Systeme&quot; selber, d.h. er nimmt weniger Rücksicht auf den Leser, d.h. die Umwelt.
Hierzu der Begleittext vom Suhrkamp-verlag:
&quot;Das Buch versucht, eine bisher in der Soziologie kaum erreichte begriffliche Komplexität und Interdependenz mit den Mitteln der normalen Sprache darzustellen&quot; 
....yep, diese seltsame Unterscheidung zu &quot;normaler Sprache&quot;  macht Sinn....die meisten Menschen legen das Buch nach Seite 9 des Vorworts  weg. Gerade hier muss man durch, d.h. hier entscheidet sich, ob man den Level an Sprache und Wissen als Herausforderung sieht, oder ob man in seinem eigenen Weltbild verharren will. Denn Luhmann verliert sich nicht im Sloterdijk Blub, sondern entwickelt aus all den Begriffen eine einheitliche Theorie. Das ist die difference that makes....Selbst wenn man die Information nicht verstehen will, oder kann, so ist es immer noch faszinierend einem &quot;Genie&quot; beim Denken zuzusehen, allein dafür lohnt sich die Lektüre. 

Oder wie es mein Feldwebel bei den Grünkappen immer so schön sagte:
Solange man noch sagen kann &quot;Bitte, ich kann nicht mehr&quot;....solange kann man noch. ;-) 

&quot;My quest has taken me through the physical, the metaphysical, the delusional and back... &quot;
Nash (a beautiful mind)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Yep.</p>
<p>Dann werde ich mich selber nochmals durch das Werk arbeiten&#8230; Luhmann zu lesen&#8230;und zwar in Echtzeit, d.h. ohne jeden Satz mehrmals zu wiederholen zu müsssen , um zu verstehen, ist eine der größeren Herausforderungen die das Leben an einen stellt. &#8220;Soziale Systeme&#8221; ist Luhmanns Hauptwerk neben der &#8220;Gesellschaft der Gesellschaft&#8221;, wobei letzteres als der Abschluß seines lebenswerks, ersteres als das zenit seiner geistigen  Schaffenskraft anzusehen ist. Dementsprechend schreibt er sich in &#8220;Soziale Systeme&#8221; selber, d.h. er nimmt weniger Rücksicht auf den Leser, d.h. die Umwelt.<br />
Hierzu der Begleittext vom Suhrkamp-verlag:<br />
&#8220;Das Buch versucht, eine bisher in der Soziologie kaum erreichte begriffliche Komplexität und Interdependenz mit den Mitteln der normalen Sprache darzustellen&#8221;<br />
&#8230;.yep, diese seltsame Unterscheidung zu &#8220;normaler Sprache&#8221;  macht Sinn&#8230;.die meisten Menschen legen das Buch nach Seite 9 des Vorworts  weg. Gerade hier muss man durch, d.h. hier entscheidet sich, ob man den Level an Sprache und Wissen als Herausforderung sieht, oder ob man in seinem eigenen Weltbild verharren will. Denn Luhmann verliert sich nicht im Sloterdijk Blub, sondern entwickelt aus all den Begriffen eine einheitliche Theorie. Das ist die difference that makes&#8230;.Selbst wenn man die Information nicht verstehen will, oder kann, so ist es immer noch faszinierend einem &#8220;Genie&#8221; beim Denken zuzusehen, allein dafür lohnt sich die Lektüre. </p>
<p>Oder wie es mein Feldwebel bei den Grünkappen immer so schön sagte:<br />
Solange man noch sagen kann &#8220;Bitte, ich kann nicht mehr&#8221;&#8230;.solange kann man noch. <img src='http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>&#8220;My quest has taken me through the physical, the metaphysical, the delusional and back&#8230; &#8221;<br />
Nash (a beautiful mind)</p>
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