Weissgarnix hat gestern einen Beitrag über Willem Buiters Bad Bank Konzept geschrieben. Tatsächlich diskutiert man in den USA und GB nur noch über das Verfahren zur Verstaatlichung des Finanzsystems – und nicht mehr über die Frage, ob es sie geben sollte. Den Grund nennt Martin Wolf in einem Kommentar in der FT, der Buiters Überlegungen aufnimmt:
The government faces two challenges: it must eliminate the consequences of these past errors and prevent new ones. These errors go in opposite directions: the past one was lending too much; the present one is lending too little. The legacy of the former is destroyed balance sheets; that of the latter is collapsing lending.”
Die zerstörten Banken können die Kreditversorgung nicht mehr sicherstellen. Sie sind begraben unter ihrem Kreditmüll, den niemand mehr – auch nicht der Staat – abtragen kann. Das sagt Wolf zwar so noch nicht, aber seine Buitersche Differenzierung zwischen alt und neu ist bemerkenswert:
“My first concerns the potential cost to the taxpayers of guarantees, particularly on past loans. Guarantees on new loans may now be unavoidable. Old loans are a different matter. The idea of offering insurance against extreme outcomes is a superior alternative to buying bad assets at inflated prices. Yet these loans are bygones – sunk costs. The only question is: who bears the losses? The dangers of letting some losses fall on creditors, via debt-for-equity swaps, are evident. Yet there may be no responsible alternative, particularly in view of the UK’s vast ongoing fiscal deficits.”
Wenn allein die Bad Bank der West-LB 100 Mrd. € zu entsorgen hat, macht das die Dimensionen deutlich. Und lassen Überlegungen zu einer deutschen Bad Bank als eine Aufforderung zum Staatsbankrott erscheinen – wenn auch nur übergangsweise, um es mit Michael Hüther zu formulieren. Wer trägt die Verluste? Bedauerlicherweise, so ließe es sich mit britischen understatement ausdrücken, die Banken selbst. “Old loans” sind halt “a different matter”, meint Wolf. Der britische Staat sieht sich zu seinem großen Bedauern wegen der drohenden Zahlungsunfähigkeit zur Übernahme dieser Bankenpreziosen nicht in der Lage. Wolf hat aber vergessen, wer außer den Banken noch diese Verluste zu tragen hat: Alle die bis heute in Wertpapieren investiert haben, die etwa von Versicherungen, Investmentfonds oder andere Kapitalsammelstellen angeboten worden sind – und diese Preziosen bis heute weltweit als Preziosen bewertet haben. Wenn die allein in Deutschland eine Dimension von mindestens 300 Mrd. Euro haben, kann niemand im Falle der Abschreibung ernsthaft erwarten von seinen Ersparnissen aus einer vergangenen Epoche etwas wiederzubekommen (“These loans are bygones” – also wie Staatsanleihen des zaristischen Russland). Aber der Staat wird eine Art Versicherung gegen “extreme Ergebnisse” anbieten. Selbst bei der deutschen Währungsreform 1948 bekam man schließlich auf seine Guthaben in Reichsmark noch einen Restwert von 6,50 DM gutgeschrieben. Zum Trost galt für die ersten sechzig Reichsmark ein Umtauschverhältnis von 1: 1. Ohne Zweifel hatte man damit “extreme Ergebnisse” vermieden. Allerdings wurden nicht die Ersparnisse der Vergangenheit gerettet, sondern der deutschen Nachkriegswirtschaft der Neustart ermöglicht:
“Der Blick auf das zukunftsorientierte Geschäft würde wieder frei, die Kreditvergabe könnte wieder in Gang kommen.”
So begründet Michael Hüther die Bad Bank. Aber wenn dieser Neustart mit den Verpflichtungen des untergegangenen Finanzkapitalismus belastet wird, kann dieser Neustart kaum gelingen. Später wurde die deutsche Währungsreform übrigens positiv beurteilt. Wie schreibt Weissgarnix so schön:
“Soweit es die bad bank betrifft, war’s das auch schon. Mit dem Staat als einzigen Eigentümer wie auch einzigem Gläubiger, kann sie nun mit den übertragenen Assets machen, was sie lustig ist, sie weiterverkaufen oder sonstwie verwerten, soweit das eben geht. Oder, falls einige der Forderungen tatsächlich noch zu laufenden Cash Flows führen, dann kann sie sie auch bis zur Fälligkeit halten, warum nicht.”
Es handelt sich um eine Art vorsorgender Währungsreform – allerdings ohne dass es eine neue Währung im Sinne des Austauschs des bedruckten Papiers geben muss. Die verstaatlichen Finanzinstitutionen nehmen den Kreditmüll aus den Bilanzen und bekommen ohne Altlasten die Luft für neue Kredite. “Soweit das eben geht” bedeutet, dass viele Menschen sehr viel sogenanntes Geld verlieren. Dieses Geld war das Versprechen auf die Partizipation an das zukünftige Leistungsvermögen der Weltwirtschaft.
Es hat sich als leeres Versprechen erwiesen. Bemerkenswert wie bei den Angelsachsen die Einsicht in diesen Tatbestand zu wachsen scheint. Wir Deutschen sind in der Beziehung ja immer etwas langsamer.















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Laienfrage:
Das “Geld”, das in Aktienfonds und staatlichen Schuldverschreibungen steckt ist dann auch weg?
Beunruhigte Grüße…
Keiner
Das kommt auf den Aktienfonds an – also wenn der vor allem in Qimonda investiert ist, sieht es schlecht aus … . Es gibt ja immer die Forderung nach Transparenz der Finanzmarktakteure. Die werden dann die Hosen herunterlassen müssen – und man wird sehen, wo welcher Müll versteckt ist. Aber natürlich wird es auch in Zukunft gute Firmen geben, die anständige Gewinne erwirtschaften. Die Preisfrage ist natürlich, welche das sein werden … . Das zu beurteilen, überlasse ich berufeneren Geistern. Staatliche Schuldverschreibungen sind auch differenziert zu bewerten. Über Island etwa muss man ja kein Wort mehr verlieren. Aber erst wenn der Staat über eine deutsche Bad Bank die Banken durch Aufkauf des Mülls rekapitalisiert, muss er die Verluste tragen. Das ist schlicht nicht möglich oder nur durch ein brutale staatliche Konsolidierungspolitik. Aber erst durch die Einrichtung dieser Bad Bank droht der Staatsbankrott – das ist ja das Interessante an den britischen Debatten. Es gibt aber keinen Grund, warum der deutsche Staat die Belastungen des Neustarts ohne die Übernahme der Altlasten nicht verkraften soll. Währungsreformen tauschen übrigens nicht das Papiergeld aus, sondern vernichten den inflationären Überhang aus den Altlasten. 1948 waren das die Kriegskosten. Deshalb ja auch hier “vorsorgend”: Das kann man durch rechtzeitiges Handeln verhindern. Nur das Problem ist eben, dass unser Finanzsystem nach dem Grundsatz verfuhr: “Trümmer schaffen ohne Waffen” … .
also kauft Immobilien, Gold, Kunst oder sonstige Sachwerte solange die lustigen in Bankcomputern gespeicherten Zahlen noch werthaltig sind? Ist das die Konsequenz?
Eigentlich wollte ich noch etwas aus meinen Sparstrumpf in die neue Epoche rüberretten…aber was solls ich hab ja mich, ne liebe Frau und Gesundheit.
fragecheers?? aus tokyo??
jörg
Jörg in Tokyo
“aber was solls ich hab ja mich, ne liebe Frau und Gesundheit.”
Ohne Zweifel das beste Investment. Nur es geht eben jetzt darum herauszufinden, was denn überhaupt noch werthaltig sein kann – wenn man von Deiner Frau einmal absieht … . Das ist der Sinn der ganzen Sache – nur es ist eben sinnlos, den ganzen lustigen Zahlen eine Werthaltigkeit zu unterstellen, die offensichtlich keiner mehr glaubt. Wir haben das schon im vergangenen September und Oktober hier diskutiert. Für uns ist das keine neue Erkenntnis, nur sie scheint zunehmend eine politische Relevanz zu bekommen. Martin Wolf ist ja durchaus eine Hausnummer.
Immer mehr sagen eigentlich zwischen den Zeilen: GAME OVER !
Meldung 23.01.2009 12:06
Dann drucken wir doch einfach Geld
von Andreas Beck
In der Finanzkrise sind die Zentralbanken zu einem mächtigen Player im Milliardenspiel geworden. Eine Macht, die einzig auf dem Vertrauen in das Papiergeld beruht. Ein schwaches Fundament.
Der Starke hilft in der Not dem Schwachen. In den letzten Jahrzehnten lernten wir, dass die Privatwirtschaft der Starke, und der Staat der Schwache ist. Jetzt hat sich diese Wahrnehmung gedreht.
Insolvenzbedrohte kleine Firmen werden von großen gerettet und insolvenzbedrohte große Firmen vom Staat. Am weitesten ist dieses Spiel in den USA getrieben worden.
Wie stark ist der Staat eigentlich?
Irgendwann stellt sich die Frage, wie stark der Staat eigentlich ist. Was macht ihn so stark, stärker als jedes privatwirtschaftliche Unternehmen, so dass er als finaler Retter auftreten kann? Darüber könnte man jetzt diskutieren, leider ist das aber kaum noch relevant. Ein Staat kann genau so lange beliebig als Retter auftreten, solange er sich verschulden kann, es also Marktteilnehmer gibt, die entsprechende Staatsanleihen von ihm kaufen.
Jedwedes jetzt verabschiedete Konjunkturprogramm und jede beschlossene Rettungsmaßnahme basiert auf neuen Schulden. Neue Schulden benötigen einen Gläuber.
Oder anders formuliert:
Wer soll eigentlich die ganzen Staatsanleihen kaufen, die z.B. die USA jetzt auflegen müssen, um die notwendige Neuverschuldung aufzusetzen?
Die US Politik hat eine Antwort gefunden. Es wurde ein vermeintlich noch stärkerer Marktteilnehmer als der Staat gefunden: Die Zentralbank. Während die Stärke des Staates mit seiner Kreditwürdigkeit steht und fällt und damit auch von externen Faktoren abhängt, können die Zentralbanken Geld drucken ohne jemanden zu fragen. Jede Menge kann beliebig erzeugt werden. Der Kreis schliesst sich, wenn die amerikanische Zentralbank (Fed) dann das neue Geld nutzt, um Anleihen zu kaufen, die am Markt nicht plazierbar wären.
In diesem Zirkel wird alles möglich. 800 Millionen Dollar oder 8.000 Millionen Dollar machen dann keinen wirklichen Unterschied mehr.
So genial dieser Zirkelschluss ist, er ist nicht neu. In Deutschland haben wir ihn in artverwandter Form das letzte Mal in den 30er Jahren ausprobiert. Leider wurde damals eines deutlich: Unser modernes Papiergeld ist ohne realen Wert und damit etwas sehr Fragiles. Mit der Abschaffung des Gold-Standards ist der innere Wert des Geldes exakt Null. Nur weil sein innerer Wert Null ist, kann man es übrigens auch beliebig vermehren.
Da die ganze Macht der Zentralbank auf dem Vertrauen in dieses Papiergeld beruht, ist die Zentralbank bei Licht betrachtet der schwächste Spieler im Markt.
Und dieser schwächste Spieler tritt jetzt als stärkster auf, als letzte Rettungsinstanz an der Seite der Politik.
Zur Person
Andreas Beck ist einer der führenden Experten in Deutschland im Bereich Portfoliomanagement. Nach dem Studium der Mathematik mit anschließender Promotion begann er seine berufliche Laufbahn bei einer Rückversicherungsgesellschaft. Von dort wechselte er in den Vorstand einer auf Banken spezialisierten Unternehmensberatung. Seit 2005 leitet er das bankenunabhängige Institut für Vermögensaufbau.
M.E. greift der gedanklichen Ansatz zu kurz, wir befinden uns ja nicht in einem geschlossenen System. Voraussetzung ist doch, dass die Schuldner ausschließlich deutsche sind. Bei dieser weltweiten Vernetzung der Schuldner-Gläubiger-Beziehungen glaube ich kaum, dass folgendes so einfach möglich ist:
“kann sie nun mit den übertragenen Assets machen, was sie lustig ist, sie weiterverkaufen oder sonstwie verwerten, soweit das eben geht.”
Bitte um Stellungnahme und Grüße.
Stephan
Ich hätt auch noch viele Fragen:
Aktienfonds: Was passiert
…, wenn Fondgesellschaft pleite ist? Der Inhalt des Aktienfond steckt ja in Sondervermögen, die nicht in die Konkursmasse
eingeht. und was passiert danach?
…, wenn Teile des Aktienfonds nicht mehr liquidierbar sind?
Darauf, daß Lebensversicherunngen,
Riester- & Rürup-Versicherungen abgeschrieben werden
müssen, habe ich mich schon eingestellt. Oder wird alles
nicht so schlimm?
Stephan et altera
Deshalb funktioniert das auch nur weltweit. Wie das zu organisieren ist, wäre die Hundert-Dollar Frage. Nur eine Voraussetzung ist klar. Alle großen Staaten müssen im Sinne von Buiter/Weissgarnix ihre Banken verstaatlichen. Ansonsten funktioniert das nicht. Im Herdentrieb hatte ich vor der Obama Amtseinführung schon einmal einen Hinweis in diese Richtung gegeben. Ansonsten muss man eben viel herumprobieren. Schließlich hat sowas noch keiner gemacht – und die Auswirkungen lassen sich auch nicht wirklich prognostizieren … . Aber die Frage ist die nach der Alternative. Und da scheint die Einsicht zu wachsen, dass der Sprung in das kalte Wasser des Neufangs sinnvoller ist als auf dem alten Kahn unterzugehen. Nur eine winzige Randnotiz. Aber Uli Hoeneß hat sich im neuen Spiegel über die Auswirkungen auf den Fussball geäußert … . Wie gesagt: Niemand wird von den Folgen verschont bleiben. Es geht nur darum, die Lasten zu minimieren und möglichst gerecht zu verteilen. Und vielleicht bekommt man ja mit Obama in Zukunft etwas besseres hin.
@f.luebberding
“Wenn allein die Bad Bank der West-LB 100 Mrd. € zu entsorgen hat, macht das die Dimensionen deutlich. Und lassen Überlegungen zu einer deutschen Bad Bank als eine Aufforderung zum Staatsbankrott erscheinen”.
Warum kann man nicht alternativ die Banken einem staatlichen Insolvenzvefahreren unterziehen, mit dem Anspruch lediglich die Verluste die durch die (illegalen) derivative Finanzinstrumente enstanden sind, gegenüber den Gläubigern zu streichen.Dann könnte man wirklich erarbeitetes Vermögen vielleicht retten oder?
Ach Gott, selbst wenn ein paar Billionen Euro sunk costs weltweit abzuschreiben sind (von der Oma bei Landsbanki, von mir als AMD Aktionär, von weissgarnix seinen Pensionären, von den Lehman Zertifikatekäufern); garnixda ist nur, wenn wir unsere ganze Affengesellschaft rückbauen.
Und wenn wir nicht wissen, wie wir bei einerKettenreakions-Weltinsolvenz die Konkursmasse auf die ebenfalls Peite gegangen Gläubiger aufteilen sollen und wir einen infiniten Regress fürchten, dann wird halt alles weltverstaatlicht oder verlost oder den Opelianern gegeben.
Wir sind alle schuld (bis auf die, die nicht einmal heizen dürfen, als ob es kein Morgen gibt), also leiden wir alle gemeinsam und lassen uns die Haare schneiden, sofern noch welche da sind.
UND AN DIE IDIOTISCHEN ARBEITERKAMMERFUNKTIONÄRE UND KLEINANLEGERVERTRETER: Hört auf, nach Mindestverzinsung und Kapitalgarantie zu schreien und lest diese klaren Worte:
Dieses Geld war das Versprechen auf die Partizipation an das zukünftige Leistungsvermögen der Weltwirtschaft.
Es hat sich als leeres Versprechen erwiesen.
Martinsgarten
Den Beitrag hatte ich auch gelesen. Der Spiegel macht am Montag übrigens mit einem Titel über den Staatsbankrott auf.
@mylli
Du hast deinen universalen Lösungsvorschlag vergessen:
Suizid, war das doch oder hast du einen anderen?
Bankenaufsicht
Suizid ist immer schlecht. Danach ist man immer so tot. Ansonsten kommen Antworten später, meine besten Investments drängen … .
Gruss Frank
Interessantes Video zu diesem Thema, dass gestern erst veröffentlicht wurde. Dieser Mann trifft eine ähnliche Prognose.
http://www.youtube.com/watch?v=Rv_L1_30LzA
Man kann von der Theorie halten was man will (z.B. dei Aussprache des Namen “Keynes”), ich finde sie zumindest unterhaltsam bis interessant. Was mich etwas unruhig macht, sind die Echos eines allgemeinen Staatsbankrotts und/oder Kreation einer Hyperinflation, die in letzter Zeit drastisch zugenommen haben.
Grüße Christoph
@ Bankenaufsicht
Ich habs nicht vergessen, aber ich bin noch in meiner anal-erotisch-narzisstischen Phase und möchte diesem Blog mein Ausscheiden nicht zumuten.
Als Humanist würde ich übrigens versuchen, die ganze Menschheit zu erlösen, also mitzunehmen.
@ F.L.
Vor diesem Leben warst du doch auch tot. Ist es dir damals so schlecht gegangen?
@ Nanuk
Ja, ertragen.
“Jeder Beginn einer Idee entspringt einer unmerklichen Verletzung des Geistes.”
Emil Cioran
@mylli
‘Als Humanist würde ich übrigens versuchen, die ganze Menschheit zu erlösen, also mitzunehmen.’
Ich habe deinen Zynismus bisher nicht immer förderlich gefunden.
Dieser Satz sollte eigentlich aber jedem deutlich machen was die Konsequenz von Nichtstuen sein kann.
Ich sag nur Problem erkannt, Problem gebannt.
@Spunsh
Cooles Video , kann ich 99% bestätigen.Allerdings nützt es nichts in defektes System zu resetten. Das habe wir z.B schon 1930 gemacht schonmal versucht und was danach passiert ist wissen wir alle.Man muß vorher die Fehler des Systems beheben(Schuldfrage),sonst folgt History repeating mit dem Bock als Gärtner…
“Dieser Satz sollte eigentlich aber jedem deutlich machen was die Konsequenz von Nichtstuen sein kann.”
Welche denn? Wir sterben alle oh welch Drohung wir sterben sowieso irgenwann alle mit Rationalismuss kommst du da nicht weit.
“Das ganze Geheimnis des Lebens läuft darauf hinaus, dass es keinerlei Sinn hat; dass aber jeder von uns dennoch einen ausfindig macht!”
Emil Cioran
@Nanuk
‘Welche denn? Wir sterben alle oh welch Drohung wir sterben sowieso irgenwann alle mit Rationalismuss kommst du da nicht weit.’
Denk mal an 1923-30
“Denk mal an 1923-30″
Das bekommen wir auch mit Bankenrettung…
Entweder Vermögensumschichtung oder Totalitarismuss so einfach kann die Welt sein.Es gibt keine andere Lösung!!Da ich nicht viel von Homo Saphiens erwarte halte ich Totalitarismuss für die gröste Wahrscheinlichkeit.
“Denk mal an 1923-30″
Das bekommen wir auch mit Bankenrettung…
Entweder Vermögensumschichtung oder Totalitarismuss so einfach kann die Welt sein.Es gibt keine andere Lösung!!
Doch! Was spricht denn gegen die Lösung (siehe mein Eintrag #9)
Also die ganze Finanzderivatkrediteblase streichen und ein neues Bretton Woods System ala Roosevelt einführen ganz einfach.
#5, #19, #20
Berichtigung in Sachen Wirtschaftsgeschichte:
in Deutschland:
1923 Weimarer Hyperinflation geht zu Ende;
1923…1930 die “Goldenen Zwanziger”: wachsender
Wohlstand; Nazis & Kommunisten hatten zu der Zeit
keinen nennenswerten Einfluß
1930…1933 Wirtschaftskrise: große Deflationskrise
(keine Inflationskrise!); hohe Massenarbeitslosigkeit;
Bankenrun (1931 nach dem Einsturz der Danat-Bank),
forcierter Abbau demokratischer und sozialer Grundrechte;
Die KPD und NSDAP gewannen massiv an Einfluß
… oder verstehe ich Euch falsch?
Keyens behauptet das die 1923 er Hperinflation in Deutschland zur Welwirtschaftskrise 1930 geführt hat.
Ob das stimmt sei mal dahingestellt, so jedenfalls die ‘gültige’
Theorie zum Ursprung der Weltwirtschaftskrise 1930
Die Krise wurde erst nach dem 2.te Weltkrieg durch die Einführung fester Wechselkurse (Bretton Woods Abkommen,wurde 1970 allerdings wieder aufgehoben) wirklich überwunden und führte
zu einem echtem Wirschaftswachstum bis 1970.
1923-1930 gab es zwar die goldenen 20er aber nur wieder auf Pump, deswegen die Wirtschaftskrise und Krieg.
Wir brauchen wieder ein Systm fester Wechselkurse.
@ Bankenaufsicht
Ich sehe mich eher als Hofnarr, nicht als Zyniker.
Ich verabschiede mich bis morgen Abend in die modernen Schlachtfelder der Alpen, mal sehen, ob ich es ohne Helm zurückschaffe,
OK, ich bin Zyniker und Trottel.
@ f.lübberding
“Bemerkenswert wie bei den Angelsachsen die Einsicht in diesen Tatbestand zu wachsen scheint. Wir Deutschen sind in der Beziehung ja immer etwas langsamer.”
Tja, die Angelsachsen marschieren halt immer fleissig vorneweg. Deswegen sind sie ja auch die Ersten, die beim Staatsbankrott ankommen werden. In GB schrillen die Alarmglocken schon ganz konkret. Darüber sprechen Sie natürlich nicht so gern.
“Wir brauchen wieder ein Systm fester Wechselkurse.”
@ Bankenaufsicht: und dann kommen die anderen Länder wieder in Schwulitäten, wenn die Amis ihren Krieg über die Druckerpresse finanzieren? Dann bitte mit dem Euro als Leitwährung… der den Nachteil von unterschiedlichen realen Inflationsraten zwischen den einzelnen Ländern hat. Sehe ich das richtig, dass du auch meinst, man müsste das Geld wieder an Gold koppeln? Wie man es auch dreht oder wendet, es gibt immer Vor-und Nachteile und eh wir uns versehen, stehen wieder große Tankerschiffe, diesmal vor Europa und wollen ihr Geld in Gold konvertieren, wenn es Probleme wegen der unterschiedlichen realen Inflationsraten gibt
Grüße Christoph
@Spunsh
Genau Geld an Gold koppeln meine ich,
Die Amis haben sich nicht dran gehalten und einfach ab 1965 wieder
Dollars gedruckt.
Ob Dollar oder Euro als Leitwährung ist eigentlich egal. Die Idee ist ja durch die Golddeckung das Gelddrucken der Leitwährung zu verhindern.Man hätte 1970, bei der Aufhebung der festen Wechselkurse, die Differenz zu den danach enstandenen variblen Kursen den USA in Rechnung stellen müssen.
Aber am Ende muß es immer vernünftige Regierungen geben, die sich an die Abkommen auch halten.Wenn Hans&Franz zwei Staaten regieren können alle vorher beschlossenen sinvollen Verträge der Vergangenheit zwischen diesen Staaten natürlich wieder gebrochen werden.Dann muß aber der Rest der Welt auf dessen Einhaltung bestehen und diese auch abstrafen können.
wenn denn einen Kopplung mehr positive Aspekte hat,
wäre es nicht sinnvoller über einen breiteren Warenkorb zur Kopplung nachzudenken, statt nur Edelmetall?
@all…#5
“Unser modernes Papiergeld ist ohne realen Wert und damit etwas sehr Fragiles. Mit der Abschaffung des Gold-Standards ist der innere Wert des Geldes exakt Null. Nur weil sein innerer Wert Null ist, kann man es übrigens auch beliebig vermehren.”
Sorry, das ist Quatsch…Wird zwar immer wieder wiedergekäut, wird dadurch aber nicht wahrer….
1. Die nominale Summe auf den Geldscheinen muss weniger als UNENDLICH sein, weil sonst jeder Schein den gleichen Wert hätte.
Falls die Zahlen irgendwann in der Hyperinflation nicht mehr ausreichen, könnte man auf Zahlen-Buchstabenkombinationen zurückgreifen. Da diese ebenfalls nicht unendlich kombinierbar sind, können auch die nominalen “Zeichen” auf Geldscheinen nicht unendlich variabel sein.
2. Die reale Summe an Geldscheinen ist durch die reale Menge an Zellstoff, oder Holz..oder Baumwolle oder “wott elz” gebunden. Da diese endlich ist, MUSS auch die Summe der möglichen Geldscheine endlich sein. Außnahme: vollständige Wiederverwertungskette…aber wirklich vollständig, wobei die Scheine vermutlich immer dunkler und bröseliger werden würden…
3. Die real zur Verfügung gestellte Menge an Papiergeld ist abhängig von dem realen Output an Papier. Demnach auch an die dort eingesetzte Arbeitszeit. Da es keine arbeitsteilige Wirtschaft geben kann, in der ALLE Marktteilnehmer in der Papier-/Druckindustrie arbeiten, kann die real zur Verfügung gestellte Menge an Fiat-Geld NICHT unendlich sein.
4. Der “innere Wert” eines Gutes (oder Objektes) wird definiert durch die Erwartungen und Bedürfnisse (E und B) der Marktteilnehmer.
Aus den sich verändernden E/B läßt sich vermuten, dass es KEINE inneren Werte gibt. Besonders gilt dies für Objekte, die sich NICHT verkonsumieren lassen.
5. Da Gold (als Geld) gerade nicht verkonsumiert wird, ist der innere Wert von Gold genauso Null, wie der von Fiat…
gruss pansen
@pansen
Sie hätte man auf der Bretton Woods Konferenz als Komiker auftreten lassen sollen … Wär 100% ein Knaller geworden.
Sie hätten dann so ne Zaubertricknummer abziehen können, wo Sie aus Blei Gold machen oder sowas ähnliches
So wie ich das sehe, will man doch keinen “echten Neustart”. Das ganze würde doch nur Sinn machen, wenn die Finanz- und Bankenbranche Ihr Geschäftsmodell auf “ökonomische Gesetzmäßigkeiten” (ich verweise hier auf einen Beitrag von harryinfo aus dem gelben Forum) ändern würde. Und das kann ich mir nicht vorstellen. Wahrscheinlich geht es eher darum, dass die Finanzindustrie durch diesen Schachzug noch mehr Einfluss auf die Volkswirtschaften und Politk nimmt und die künftigen Rahmenbedingungen für die neue Weltwirtschaftsordnung bestimmen möchte. Die NWO läßt grüssen.
Denke ich hier zu VT?
Verschwundene Blogeinträge? Selbstzensur? Hm. Schade. Ein blog- und forenübergreifendes Problem mittlerweile.
Gibts den Beitrag noch zufällig im Google-Cache? Hab auf die schnelle nix gefunden…
@:-I
Ja, mein Fehler. Ich habe die Reichweite des Blogs offenbar unterschätzt, insbesondere bei den Leuten, die den Beitrag nun wirklich nicht so verstehen wollten, wie ich ihn meinte.
Eine erneute Frage in die Runde, mit der Bitte euch zu meinen Gedanken zu äußern:
Bankenaufsicht hat es bereits angesprochen, wieso sollten wir einen Reset des Systems durchführen ohne vorher die Fehler zu beseitigen, die zur aktuellen Lage geführt haben? Müssen wir nicht vor dem Neustart bzw. danach die Verbrechen der Bankster aufarbeiten?
Die Versprechen der Vergangenheit erweisen sich offensichtlich als große Illusion. Doch das Geld ist ja nicht einfach verbrannt worden, sondern hat Häuser gebaut, Inseln in Arabien aufgeschüttet, Villen renoviert und so manchen Bauboom ausgelöst.
Man kann den einzelnen Papieren nur heute keinen genauen Wert mehr zuordnen, weil man die Ansprüche gebündelt und durch einen Fleischwolf gedreht hat. Wäre es denn nicht gerecht zu sagen – ok – wir haben in den Hausbau investiert, möchten nun wenigstens die Häuser als Gegenleistung erhalten?
Ihr habt uns Traumrenditen versprochen und offensichtlich bringt nun die Zukunft etwas anderes – wir wollen das Geld zurück haben, dass ihr euch selbst ausbezahlt habt!
Ihr habt offenbar keine Ahnung von Wirtshaften, seit daher für die Führungsaufhaben ungeeignet.
Wieso unternehmen wir nicht erst einmal diese Schritte?
Dann noch eine Überlegung zur BAD BANK : Wenn wir alle Banken komplett verstaatlichen, dann kann man doch eine Bilanz aufstellen, was auf der Aktiven Seite als HABEN vorhanden ist und wohin das Geld geflossen ist.
Die toxischen Assets werden alle in einer BAD BANK überführt um noch das Beste aus der Situation zu machen, z.B. die Gebäude in den USA einzufordern und dort dann diese vermieten usw.
Die restlichen Banken werden fusioniert, bis nur 3-4 große Banken übrig bleiben. Dort wird geschaut was nun nach der Bereinigung für Gelder vorhanden sind. Also Guthaben zu Krediten und welche Aufgaben die Bank in Zukunft erfüllen soll.
Die Differenz aus Verpflichtungen durch Aktiva und Möglichkeiten durch die Passiva wird dann gelöst:
a) Entweder übernimmt die FED die Schulden per Druckerpresse (relativ unfair!)
b) Die Aktive werden Anteilig umgeandelt z.B. die ersten 100.000 € werden 1:1 ausbezahlt, 100.000 – 1.000.000 € nur noch zu 50% usw. Bis die Bank wieder wirtschaften kann (Wer Zinsen erhält, trägt auch ein Risiko und muss mithaften.)
c) Der Staat übernimmt die Differenz (unfair!!!)
d) Eine Kombination aus den Möglichkeiten.
Im Zuge des Neuanfang kann man auch die Staatsschulden beseitigen. Die FED kauft Sie auf und bezahlt in Zukunft nur noch ca. 1-2% Zinsen und die Schulden, per gedrucktem Geld, in den nächsten 20 Jahren zurück.
Dominoeffekt:
In Zukunft nur noch Kreditvergabe zwischen einzelnen Instituten über eine Zentrale – die Zentralbank. Damit verhindert man Domminoeffekte, das Ausfallrisiko übernimmt die EZB und springt im Zweifel ein.
Goldstandart:
Probleme der Geldmenge als Schmiermittel abhängig von Fundorten usw. Richtig ist allerdings die Überlegung Geld an ein schwerer zu manipulierendes Material wie Papier zu binden. Z.B. einen Korb aus Edelmetallen, Öl, Nahrungsmittel, usw. à das Verhindert die Zinses Zinspyramide.
Im übrigen war der Grund für die Auflösung von Bretton Woods die BRD. Diese häufte so viele Dollar an durch Exportaktivitäten, dass Sie diese durch die Goldbindung in Gold umtauschte. Daher die großen Goldreserven der BRD. Trotzdem lagert das Edeltmetall in den USA obwohl die BRD der Eigentümer ist.
Ich bitte euch um ein Feedback zu meinen Überlegungen. Ganz herzlichen Dank!
@ f.lübberding
Now we’re talking…..vilen Dank, dass endlich einmal zum Kern der Sache vorgedrungen wird.
‘The government faces two challenges: it must eliminate the consequences of these past errors and prevent new ones. These errors go in opposite directions: the past one was lending too much; the present one is lending too little. ‘
Ersetzen wir das Wort ‘Error’ durch ‘systematic paradox’, und das wirkliche Dilemma ist erfasst. Es leigt in der Natur des Systems, dass sollte doch auch klar sein, dass neben zunehmender Vermoegenskonzentration eine staendig wachsende Neuverschuldung NUR und AUSSCHLIESSLICH unter Inkaufnahme staendig schlechterer Risiken darstellbar ist. Ein Abriss der Nuverschuldung darf aber nicht in Kauf genommen werden.
Also stehen 2 Alternativen zur Verfuegung: Entweder totale Zerstoerung des Geldwertes durch Kreditgewaehrung in unbegrenzter Hoehe an Jeden, oder aber die Wiederherstellung der Kreditfaehigkeit der leistenden Bevoelkerung durch Schuldenerlass, und somit Forderungsschnitt.
Ein Reset ist unausweichlich. Es gibt kein dringenderes Thema als die Frage, in welcher Form und in welchem Ausmass dies geschehen kann, in der Hoffnung, dass die Politik diesen Prozess dann gestalten kann anstatt dass die Dinge ihrem natuerlichen Lauf ueberlassen werden.
Mein spekulatives Szenario geht in Richtung einer Forderungsabwertung und Waehrungsreform a la Roosevelt
So wie Roosevelt den Dollar ueber Nacht gegen den Standardwert Gold um 40% abwertete, so wird wieder abgewertet, diesmal gegen den Standard ‘Forderung’.
In Kurzform: Staat druckt Geld, sagen wir, er verdoppelt M3. Im Falle der USA waeren das angenommene 20 Billionen Dollar. Ueber Nacht. Am naechsten Tag rekapitalisiert er alle vorher nationaliserten Banken, Industriebetriebe etc pp und erlaesst gleichzeitig den Konsumenten ihre Kredite in Proportion von 50-100%.
Meinentwegen druckt er nochmal 10 Billionen und bezahlt damit die Staatsschulden.
Die Merkmale einer gelungenen Sanierung sind vorhanden: Die Schuldner sind exkulpiert und koennen sich wieder neu verschulden. Die notwendige Verlustverteilung an die Glaeubiger ist erfolgt, und ohne grossen buerokratischen Aufwand.
Da nur EINMALIG auf die Druckpresse zugegriffen wird, ist eine Hyperinflation ausgeschlossen. Danach wird man logischerweise die vorstellbar solidiste Geldpolitik betreiben und kann ueber diverse Lastenausgleiche auch dafuer sorgen, dass die Zahl der Krisengewinner ueberschaubar gehalten wird.
Wenn der deflationaere Leidensdruck zuvor gross genug war, und die pastoralen Reden in Begleitung den populaeren Ton treffen, sind groessere Aufstaende nicht zu erwarten.
Das Konzept der bad bank, welche sich bei der Notenbank refinanziert, passt genau in dieses Schema. Es bleibt zu hoffen, dass dies mit einem ‘bold move’ durchgefuehrt wird anstatt hier ueber jahrelange Agonie – welche die Kosten und somit den noetigen Abwertungsfaktor nur erhoeht – sich von der normativen Kraft des Faktischen in Entenschritten zum Unvermeidlichen hinzwingen zu lassen.
@Nanuk
passend zur Aktualitaet nochmal Emil Cioran: “Sein heisst: in der Klemme sein”…..
“5. Da Gold (als Geld) gerade nicht verkonsumiert wird, ist der innere Wert von Gold genauso Null, wie der von Fiat…”
nö, Der innere Wert von Gold ist die Leistung die bei seiner Erzeugung anfällt ,es ist also nicht inflationierbar, leicht konservierbar, leicht transportierbar und fälschungssicher = deswegen hat man es auch tausende Jahre als Geld benutzt.
Das Experiment von 1970 ohne Goldbindung Geld zu schaffen wurde schon so oft in der Geschichte ausprobiert und jedes Mal ist es schiefgegangen.Warum sollten wir klüger sein ?
Gold ist Geld ohne Zahlungsversprechen an Dritte, Geld ohne Kredit , keine schlechte Eigenschaft heutzutage will ich meinen.
Die beste Vorbereitung ist:
Gold/Silber, Waffen und Vorrat Hardware (Werkzeug,Boden )und Lebensmittel.
Jetzt dämmert es wohl den meisten dass wir wohl doch auf ein ökonomisches Tobaevent zusteuern.
Viel mehr sorgen muss man sich um Verrückte wie Geithner machen.
http://www.economist.com/finance/displayStory.cfm?story_id=13005072&source=features_box1
Manchmal frage ich mich ob die Amis nur dumm&dreist oder dreist&schlau sind.
Die USA sollten bei solcher Tonlage besser noch ein paar Asse in der Hinterhand haben.
“Da nur EINMALIG auf die Druckpresse zugegriffen wird, ist eine Hyperinflation ausgeschlossen.”
Wenn sowas funktionieren würde hätte es seit Erfindung der Druckerpresse keine Wirtschaftskrisen gegeben.
“Im übrigen war der Grund für die Auflösung von Bretton Woods die BRD.”
Nö, die USA mit ihrer Inflationspolitik.Wer kein Geld hat kann keinen Krieg führen, so einfach.Sind Frankreich und die BRD etwas Schuld daran dass sie sich an Bretton Woods hielten bzw. an ein Versprechen.Haben die BRD Bürger die USA gezwungen in Vietnam einen Massenmord zu begehen ?
Wie die Chinesen schon sagen: “Gangsterlogik”
“Trotzdem lagert das Edeltmetall in den USA obwohl die BRD der Eigentümer ist.”
guter Witz lol warste schonmal da und hast nachgezählt ? Da wird noch eine schöne Überraschung warten..das böse Gold musste ja gedrückt werden.
Dass wird ein Aufwachen geben in der BRD oh je…
Island ist da erst der Anfang, die politischen “Rückkopplungen “werden alles auf den Kopf stellen
Wenn eine neue Regelung, dann sollte das meiner Vorstellung nach z.B. so aussehen:
Eine internationale Clearingstelle, welche alle internationalen Zahlungströme überwacht. Man muss vorher sicherstellen, dass der internationale Zahlungsverkehr auch nur so funktioniert, dass er überwacht werden kann. Wechselkurse werden aufgrund der Nettopositionen im festgelegten Turnus überwacht und abgeglichen, um Verschuldungsorgien, etc. zu verhindern.
Man könnte überlegen, ob Geld, bzw. Kredit mit realen Sicherheiten hinterlegt sein muss. Wenn ja, dann würde sich Gold sich hierfür am einfachsten anbieten, da kaum realer Verbrauch vorhanden ist und die “Wertdichte” hoch ist. Diese Sicherheiten müssten ebenfalls regelmäßig überprüft werden, sonst ist das Vertrauen weg und wie wir alle feststellen, ist Vertrauen im Leben das a und o. Sobald jemand sich der Kontrolle entzieht, wird die Währung z.B. 50% pro Halbjahr abgewertet. Wenn die Wechselkurse abgeglichen werden, wechseln die Sicherheiten auch physisch den Besitzer. Einhergehend mit einer internationalen Veröffentlichung, damit auch keinem entgeht, wie es um die jeweils betroffenen Länder steht. Ausreden würde dann schwer fallen. Ein krudes Derivatevolumen würde grenzübergreifend ebenfalls nicht kreiert werden können, da die Deckung nicht vorhanden wäre.
Der Sinn dahinter sollte sein, dass innenpolitisch die Staaten weiterhin Handlungsfreiheit haben, aber außenwirtschaftlich ein stabilisierender Faktor vorhanden ist.
@Miesepeter
Jep da hat er recht und wir sind in der Klemme zwischen diesen beiden Alternativen.
@weissgarnix
Mach dir nix draus.
“Nur der Schriftsteller ohne Leser kann sich den Luxus leisten, aufrichtig zu sein. Er wendet sich an niemanden, höchstens an sich selber.”
Tröstende Worte von einem Pessimisten zu denen kann man Emil Cioran wohl zählen…
@ Booth
Ich habe eigentlich Grund – nicht Schuld gemeint. Natürlich tragen die USA dafür die Verantwortung. Auch aufgrund der agressiven, verbrecherischen Außenpolitik.
Natürlich habe ich die Goldbestände in Ford Knox nicht nachgezählt und ich bin leider auch nicht im innerne Führungszirkel und haben zugriff auf Informationen. Es würde mich allerdings wudern, wenn die USA ihre Goldbestände weitergereicht hätten.
Über nähere/weiterführende Informationen wäre ich immer dankbar.
etwas offtopic, Dissertation (2007) ´Wirtschaftsprüfung in Deutschland´:
http://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-7055/Diss_A1b.pdf
Lesenswert fand ich insbesondere die Darstellung der Grundbegriffe und der historischen Entwicklung.
“In Folge der Weltwirtschaftskrise wurden die amerikanischen Sachverständigen Teil der regierungsseitigen Versuche, die Qualität der Informationen für Aktionäre zu verbessern, während die Sachverständigen in Deutschland die Macht der Regierung verstärken
mußten.”
Meine Vermutung und Befürchtung: wir werden keinen globalen, einheitlichen Weg aus der Finanzkrise finden.
“So konnte in der RM-Eröffnungsbilanz nach Gutdünken willkürlich bewertet werden, um das Eigenkapital möglichst hoch ansetzen und mögliche neue – amerikanische – Investoren anlocken zu können.
Die Anteilseigner waren zwangsläufig die Verlierer des „Sachwert-Denkens“, …”
Scheint im Jahr 2009 wieder aktuell zu sein.
“Das anders gestaltete amerikanische cost accounting und das direct costing basierten auf der Verbindung von Kalvinismus und Angelsachsentum; für den Kalvinismus war wirtschaftlicher Erfolg – je größer um so besser – ja gerade nichts Verbotenes, sondern
ein Anzeichen dafür, daß man zu den von Gott Erwählten und eben nicht zu den von ihm Verworfenen gehörte. – An der deutschen Auffassung hat sich bis heute nichts geändert: jede Preissteigerung mit Berufung auf gestiegene Kosten wird – zwar zähneknirschend, aber dennoch – hingenommen.”
siehe oben: Tradition bestimmt das Handeln, global anders.
Spekulation mit eigenen Aktien “(das war verboten und blieb verboten, bis mit der am 1. Mai 2002 in Kraft getretenen Änderung vom 22. April 2002 des § 71 Abs. 1 AktG 1965 der Erwerb und die Verwertung eigener Aktien in großem Umfang freigegeben wurde) ”
Da hat Rot-Grün ja viele supiigute Reformen gezaubert… KOTZ !
S. 134 ff: neue Wirtschaftsordnung
(1937) “gab es weder eine sozialisierte noch eine freie Wirtschaft, sondern nur eine dem Volk verpflichtete Volkswirtschaft. Erfüllte sie diese Aufgabe aus dem freien Spiel der Kräfte heraus, war es gut; konnte sie die ihr zukommende Aufgabe auf irgendeinem Gebiet
als freie Wirtschaft nicht erfüllen, war die Führung der Volksgemeinschaft verpflichtet, der Wirtschaft die im Interesse der Erhaltung der Gesamtheit notwendigen Anweisungen
zu geben, mußte also die Nation als solche die Arbeit übernehmen.(duweisstschonwer) wiederholte ferner, daß der Nationalsozialismus der schärfste Gegner der liberalistischen Auffassung wäre, nach der die Wirtschaft für das Kapital und das Volk für die Wirtschaft da zu sein hätte. Eine sich selbst überlassene Wirtschaft könne es heute
nicht mehr geben.”
Tja: Linksrum oder rechtsrum, Sozialismus ist Sozialismus.
@logik-ratio #35
“Die Versprechen der Vergangenheit erweisen sich offensichtlich als große Illusion. Doch das Geld ist ja nicht einfach verbrannt worden, sondern hat Häuser gebaut, Inseln in Arabien aufgeschüttet, Villen renoviert und so manchen Bauboom ausgelöst.”
Wenns so wäre, aber so ist es nicht.
Ich denke, es ist vergleichsweise wenig Kredit verdinglicht worden – Geld, assets, Forderungen wurden zellgeteilt und derivatisiert, wie im Rausch halt.
Um das Geld ( Schulden ) unterzubringen, wurde Reales laufend höher und höher bewertet : Immobilien in Amerika, Weizenbushel, Altpapier, Öl. So wird Scheindeckung aufgebaut, was kein Problem ist, solange die Maschine zukunftsfroh nach vorne läuft.
Gerade Erdöl: $150 im Juli 07, $ 50 im Oktober, just nach der Lehman-Pleite kam der Absturz. Etwa weil da die Nachfrage nach Öl auf einmal eingebrochen ist? Nein, das Vertrauen war weg, un dd amit auch die Scheindeckung.
Dem Kapitalismus, der immer mehr Forderungen generiert als die Gegenwart selbtags bedienen könnte ( siehe Debitismus) und der deshalb auf die Zukunft ( = Vertrauen ) angewiesen ist.
Der Rückgriff auf real estate hilft vielleicht dem mächtigsten Durchstecher , nicht aber dem System als Ganzem. Das benötigt Zukunft.
@Time Traveller
“Wahrscheinlich geht es eher darum, dass die Finanzindustrie durch diesen Schachzug noch mehr Einfluss auf die Volkswirtschaften und Politk nimmt und die künftigen Rahmenbedingungen für die neue Weltwirtschaftsordnung”
Davon gehe ich auch mal aus.
Die Gläubiger kaufen sich für den nun vom Steuerzahler honorierten wertlosen Kreditmüll noch schnell alle Kapitalanlagen, wie Gold, Land, Häuser etc. die man kriegen kann bevor der Resetknopf gedrückt. Dann kommt die Hypoinflation mit dem Unterschied das ihre Kapitalanlagen nicht abgewertet sondern aufgewertet werden und schon biste new Ruler of the world, it’s so easy!
Ich sehe es so vorsorgende Währungsreform zu Ende gedacht,
dass die deutschen Auslandsguthaben in den USA und GB verloren sind.
Realwirtschaftlich wird es keinen Handel mehr mit den beiden Ländern geben, solange diese nicht ihre Währungsreform durchführen.
Gold ist auch keine sichere Anlage , da aus den oben genannten Ländern Tonnen und aber Tonnen auf den Markt geworfen werden. Nur so werden lebensnotwendige Waren aus dem Ausland bezahlt werden können.
Die chinesischen Dollarreserven auch die japanischen sind 0 Dollar wert.
In der Eurozone wird es zu keiner Währungsreform kommen.
Aber die Arbeitslosigkeit steigt auf 80%.
->
Es wird keine Währungsreform geben.
Bisher wurde die eine oder andere Fabrik geschlossen.
Ansonsten wurde kein gar kein reales Vermögen vernichtet.
Die Reichtunsproduktion ist immer noch in Takt.
Die Frage ist immer noch wer kommt für den Schaden auf.
Es werden international geltende Spitzensteuersätze auch für Erbschaften von 90 % kommen.
So verückt kann keiner sein für virtuelles Geld , dass nie da war 5 Milliarden Menschen verrecken zu lassen.
“So verückt kann keiner sein für virtuelles Geld , dass nie da war 5 Milliarden Menschen verrecken zu lassen.”
Mit Respekt: Ich glaube Sie unterschätzen, wozu der Kapitalismus fähig ist… Ganze Kriege wurden schon für weniger geführt
wo ist der Israel-Beitrag hin?
John Wilkes Booth #38…
“nö, Der innere Wert von Gold ist die Leistung die bei seiner Erzeugung anfällt ,es ist also nicht inflationierbar, leicht konservierbar, leicht transportierbar und fälschungssicher = deswegen hat man es auch tausende Jahre als Geld benutzt.”
Sorry, ausch bei der erzeugung von Papiergeld benötigst du eine “Mindestleistung”. Diese ist komplexer als bei Gold…
Natürlich ist auch die Leistung bei Gold “inflationierbar”…So gesehen im Spanien der Eroberer…
Die Nutzung von Gold als Wertaufbewahrung hängt mit u.a. der “Nichtoxidation” zusammen. Gold ist halt ein Edelmetall…Das hat aber nichts mit einem sog. “inneren” Wert zu tun.
Gold bekommt seinen Wert durch ein Marktgeschehen zugewiesen…Ohne Markt keinen Wert. Ohne langfristig ähnliche Marktbewertungen keine Illusion von “inneren” Werten.
An dem Rest Deines Beitrages erkenne ich, dass auch du eine unterschiedliche Wertung in Primär- und Sekundärbedürfnisse vornimmst.
Ich würde also eher den Primärwaren wie Nahrung einen “inneren Wert” zuschreiben. Niemals jedoch einem Tauschsurrogat wei Gold.
gruss pansen
Was die Engländer versuchen, sie wollen die besten Konditionen herausschlagen.
Das ist Erpressung.
Ich bin mal gespannt was der IWF von den Engländern verlangt.
Ich bin dafür den Engländern zu helfen und solidarisch zu sein.
Deutschland verzichtet auf alle Forderungen gegen England und alle anderen Schuldnerländer.
Darum geht es in Wirklichkeit, die Gläubigerländer D, CH, usw. müssen Gläubigerverzicht üben.
Nie mehr darf es zu solchen Handelsbilanzungleichgewichten kommen.
Also ich würde ja als deutsche Regierung keine Vorschläge machen, die internationale Distributionseffekte haben und Aktienbesitzer (also vor allem die Anglos) besser stellt und die Bondbesitzer (also indirekt zu einem guten Teil die deutsche Mittelschicht) schlechter stellt.
Für Lübberding ist das natürlich toll, denn dann gibts ganz sicher ne Revolution.
@Frage
Nö, warum sollen wir verzichten ? Die Engländer, deren “Reine Lehre” uns von Blair über Schröder angediehen wurde, können doch den Euro einführen. Dann ist der Wechslkurs eben nicht 0,8, sondern 1,1. Also das sollte uns nicht wirklich stören.
Vom Prinzip her ist dieses ganze Theater nur Erpressung der Staaten durch die Finanzwirtschaft. In der Tat bestünde eine Lösung darin, die meuternde Bankerbande zu verstaatlichen. Aber erwiesenermaßen gibt es keinen schlechteren Banker als den Staat. Ich kann nicht einerseits verlangen, daß die Bösen-Banker-Buben ihre Bilanzsumme kürzen und auf der anderen Seite die Kreditversorgung anmahnen.
Ungeachtet dessen schiene aber ein Verbot der Wundertüten, wenn die nicht handelbar gemacht werden können, das Mindeste. Mögen sie ihren Müll in Zweckgesellschaften außerhalb der Bilanz parken. Der Staat kann gegen saftige Gebühr einen “Rettungsschirm” darüber spannen. Ich weiß nicht, warum da gleich das System untergehen soll.
@Ich, the real one
Ja, seine Bundesanleihen sind bei einer Revolution bestimmt sehr “werthaltig”.
@ Frankie Bernankie
Die Frage ist nun also, wieviel Geld wurde wirklich in reale Assets gesteckt und wieviel in virtuelle Vermögenswertsteigerungen.
Das Hauptproblem der Kriese ist doch die realen Bewertungen wieder in Einkland zu bringen. D.h. Geldguthaben zu Realwerten. Bei den Banken also sozusagen die zukünftigen Zahlungsströme analysieren und schauen, wieviel Guthabengeld überhaupt noch gedeckt ist. Sagen wir, wir haben 100 Milliarden einlagen und einen “Wert” von 10 Milliarden – dann müssen wir die Einlagen eben /10 nehmen oder wir sagen, jeder erhält 2000€ und darüber ist alles futsch.
Alles in allem kann man doch auch einfach an den EZB Computer treten und sagen: a) wir entziehen allen banken die lizenz, b) wir gründen eine Bad Bank und nehmen alle Forderungen auf und statten die Banken c) mit dem gleichen Eigenkapital aus, das Sie beötigen um die Menschen auszuzahlen.
Selbst bei einem Bank Run, können die Menschen dann nach 2-3 Tagen (Druckerpresse muss ja auch erst mal anlaufen) das Geld abheben und legen es dann mehrheitlich wieder irgendwo auf die Bank. Bzw. bei einem Vollgeldansatz wäre die neue Währung 100% kontrollierbar, da jeder virutelle Euro durch einenEuroschein abgedeckt ist.
Die EZB verrechnet die Forderungen an das Ausland mit den Auslandsforderungen an den EZB Raum (Clearingstelle) und behält den überschuss in einem depot – die bad bank.
Damit die Kriesenschuldigen nicht davon kommen, werden die Vermögen der letzten Jahre, z.B. wie bei den Maddoff Kunden, also die Schneeballprofiteure, ebenfalls zur Begleichung herangezogen.
Um so schneller der Finanzstatus eines jeden Individuums geklärt ist und klar ist, dass die WElt nicht untergeht oder der 3 WWK ausbricht, konsumieren die Leute auch wieder und die Realwirtschaft läuft weiter.
Unser Wohlstand hängt doch nicht an der Farbe oder der Zahl der GEldscheine die wir in der Brieftasche tragen, sondern am Essen auf dem Tisch, oder dem Auto vor der Tür. Und diese Dinge werden nicht durch Kurse geschaffen oder beendet. Zumindest nicht durch “Enter” in einem Computer – Geld schon.
Selbst wenn wir eine komplette Währungsreform wie 47 durchführen würden – was wäre daran schlimm? Zumindest würde es nur die Menschen treffen die Vermögen bei der Bank haben. Durch einen Computercrash wären alle Forderungen futsch. Es gäbe Profiteure und die Leute die Pech haben. Die USA und GB wären Schuldenfrei, und jeder könnte neu anfangen.
Fair ist das sicherlich nicht, profitiren doch diejenigen, die gestern falsche Versprechen gegeben haben am Meisten. Aber es verhindert den “Weltuntergang” alle mal und sterben muss auch niemand.
Nur würde das Spiel dann wieder von vorne Beginnen und 2059 zum Crash führen……zum erneuten Reset. Selbst Dollaranleihen können nach dem Reset wieder gekauft werden, dauert es doch noch 50 Jahre bis zum nächsten Reset und dem Totalverlust……
@ Michael
Mir ging da gerade als ich deinen Post lass eine Frage durch den Kopf. Unser Staat ist doch zumindest theoretisch in Legislative, Judikative und Exekutive geteilt. Was spricht denn gegen eine 4 Säule…. Die Bank? Mit oberster Priorität der Preisstabilität?
@Michael
Sehe es auch so. Es ist nur Geschachere.
Sagen wir die Bundesbank nimmt Papiere für 1 Billion in ihre Bilanz zur Aufbewahrung.
Dann sind vielleicht 30 Milliarden Euro jährlich an Zinsen für das Fremdkapital zu leisten.
Die Papiere können meinetwegen bis zum Jahr 1000000 dort in der Bilanz schmoren.
Das ist lächerlich im Vergleich zum BIP.
Und wird ja real von Jahr zu Jahr weniger.
Traurig ist nur, dass es wieder eine Zwangsumverteilung von unten nach oben ist.
was mir auch sehr wichtig ist zu betonen:
Diese Kriese ist gut, sie beendet endlich das kaputte System und bietet die Chance zu NEUANFANG. Es war meist so, dass nach Kriegen, die Systeme besser wieder aufgebaut wurden. Manchmal ist eine Reform schlecht und eine Neuanfang gut.
Wir wissen um die Diskrepanz zwischen Börsenentwicklungen und realen Bedingungen – bsiher haben wir den Unsinn der Marktgläubigen akzeptiert – nun bietet sich die Möglichkeit die Gedanken der Nachhaltig und der Regionalwirtschaft durchzusetzen.
Der Markt kann eben nicht zukünfitge Entwicklungen vorhersehen – daher der Crash. Und er kann eben nicht die Auswirkungen von Klimaveränderungen, Überfischung, das Ende der fossilen Rohstoffe vorhersehen. Ich bin keine radikaler Öko der jedem das Fleisch essen veriebten möchte. Aber wieso sollten wir uns nicht auf die Zukunft so vorbereiten, dass wir auch bei NAturkatastrophen auf der sicheren Seite sind, oder auch in Zukunft unserer Lebenswandel halten können? Wenn das Öl alle sein sollte, bzw. Kriesend en Nachschub behindern wie von Russland – wie sollen wir dann noch wirtschaften? Hier sehe ich die Möglichkeit endlich diese Welt politische zu verändern und als Chance uns von den Belastungen der Vergangenheit zu befreien.
Montag Nacht um 0:25 Uhr:
” Erklärt mir die Welt des Geldes – Die Rätsel der Krise”
=> … u.a. mit dem Ökonomen Max Otte und dem Soziologiestudenten* Gunnar Heinsohn.
=> … normalerweise schaue ich mir Wirtschaftssendungen, die mit fachfremden “Experten” geführt werden nicht an ! … aber da der wgnX ja so von dem Heinsohn schwärmt schaue ich’s mir vielleicht an. Ich habe ja die Gabe, an einigen wenigen Äusserungen eines Sterblichen seinen IQ zuverlässig abschätzen zu können …
=> … Heinsohn hat da bisher ganz schlechte Karten. Allerdings muss ich ihm zugestehen, dass ich von ihm selbst noch nie etwas wirklich gelesen habe, sondern nur Interpretationen durch wgnX und Konsorten … wenn ich ihn also reden höre kann ich mir ganz schnell Sicherheit verschaffen bezüglich seines debistischen Standardwerkes …
Retroliberale Grüsse
~ HG ~
PS: … ich halte “Soziologiestudent” nicht für eine Lebensphase, sondern für eine Lebensform !
http://www.presseportal.de/pm/7840/1339758/zdf
Alleine der Titel ist schon Schwachsinn !!!
” Erklärt mir die Welt des Geldes – Die Rätsel der Krise”
=> … WO sollen da “Rätsel” sein ??
=> … wer mal ein Buch über Währungspolitik gelesen hat, weiss längst WO die Fehler gemacht wurden und WER die Schuldigen sind und WIE man das ganze zu lösen hat !!!
=> … und den Anderen ist EH NICHT zu helfen:
- … die “Debitisten” … warten auf “Godot”/”Nachschuldner” bis sie schwarz werden …
- … die “Keynesianer”/”Kommunisten” … warten auf die “Nachfrager” bzw. wollen solange/dauerhaft den Kommunismus einführen und damit ihre feuchten Teenagerträume aus JUSO-Jahren endlich realisieren …
Retroliberale Grüsse,
~ HG ~
Nixon hat BW beendet weil die bösen Franzosen tatsächlich ständig Gold für das grüne Papier haben wollten.
Man redet bereits überall von Hyper Infla obwohl es zZ noch in die andere Richtung geht, aber das kann sich natürlich schnell ändern.
Die Lösung wird mE ein neues BW sein oder Ben S B wird den US Goldschatz durch unilatrales Versprechen jede angebotene Unze Au für 10.000 USD zu kaufen extrem aufwerten und damit die USA wieder zum AAA Schuldner machen, bliebe noch das Problem des Schuldendienstes. Dazu fällt mir auf die Schnelle auch nichts ein ausser, daß man mit mit diesem Goldpreis das auch bewältigen könnte indem die Treasury der Fed das früher von ihr beschlagnahmte Gold verkauft -:) Lösung hängt wahrscheinlich auch davon ab in wessen Händen sich das Britische, Schweizerische usw Gold heute befindet .
Die Erwartung, daß es ein gemainsames weltweites Vorgehen zur Lösung der Krise geben wird ist aus meiner geopolitischen Sicht etwas naiv aber möglich ist ja bekanntlich alles…
Wenn man über die Ursachen der Krise nachdenkt sollte man mE den Begriff Finanzindustrie mit Geldaristokratie ersetzen. Es ist dann auch klar warum es die USA und Great Britain am schwersten erwischt hat.
Wenn man dann noch mal genauer anschaut wer in den USA an den Schaltern der Macht sitzt und daß der Israel Beitrag hier gelöscht werden mußte weiß man eigentlich wer am meisten von dieser Krise profitieren wird …
Mal gespannt wielange dieser Beitrag noch bei Google überlebt :
http://video.google.com/videoplay?docid=8250619454941053618
“Steinmeier fordert Verzicht auf Dividenden
Der Staat verschuldet sich, legt Konjunkturpakete für kriselnde Branchen auf – doch viele Aktienunternehmen tun so, als habe sich nichts geändert. SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier fordert einen Verzicht auf Dividenden. Gewinnausschüttungen sollten lieber als Rücklagen gehalten werden, um etwa Arbeitsplätze zu halten. ”
==> … RäääÄÄschpeKT ! … Steini !!!
= > … da sage noch einer, die Sozis hätten keine Ahnung von Wirtschaft ! …. LoL
))))))))))))))
=> … yep ! … Steini, SOOO und nicht anders MÜSSTE es eigentlich sein !!!
=> … woran liegts, dass die trotzdem lustig ausschütten an Aktionäre und an die Millionen-Gehaltsbezieher (also sich selbst) ??? … gerade die Herrschaften “Bankiers” ???? … die weissgarnix’schen “Top-Dogs” ???
=> … schonmal in den Spiegel geschaut, liebe Politclowns ?? … Nein ?? … solltet ihre aber mal tun !! … denn da seht ihr die Ursache dafür !!!!
#58 (Halbgott):
=> … wer mal ein Buch über Währungspolitik gelesen hat, weiss längst WO die Fehler gemacht wurden
WO wurden denn die Fehler gemacht? Verrätst Du mir das oder muß ich erst ein Buch über Währungspolitik lesen?
und WER die Schuldigen sind
Greenspans Wallstreet-Camorra und all die anderen
Keynesianer, nehme ich an,
und WIE man das ganze zu lösen hat !!!
“Trichet, Geithner, Bernanke WEG MIT EUCH DA! Ich
komme mit meiner rostigen Eisenstange! …”
… die “Debitisten” …
Gelingt es Dir, die von ihrem Debitismus abzubringen, so
kannst Du den einen oder anderen für Deine Partei
“die Blauen” gewinnen. Vorher hat das keinen Zweck,
denn für Debitisten gibt es vor der Krise kein Entrinnen.
Somit kann es auch keine Schuldigen geben.
Ring frei für Deine Überzeugungsarbeit! Ich bin ganz Ohr.
also leute, glaubt ihr wirklich das dieses bisher so profitable system in den wind geschossen wird?!
das ding wird doch eher durch andere möglichkeiten gelöst wie inflation, hier und da ne steuererhöhung die nicht gleich so auffällt oder anderes in der richtung.
systemneustart oder sowas,nana…
wenn man jetzt zu einer knallharten lösung kommt, ich glaub da haben die leute dann aber keinen humor für.
nach dem 2.weltkrieg ne währungsreform war ja kein ding, da war eh alles hinne aber derzeit,neeee…
ok, wer weiss was noch kommt aber wenn ich hier so n paar sachen lese…naja…
das wird doch bestimmt eleganter gelöst.
mal als praktisches beispiel D, man malocht und muss noch hartz4 beantragen, nurm it dem unterschied das es das nicht mehr gibt oder so,na?!
@georgi
=> … habe alles ziemlich ausfürlich beschrieben. Und zwar hier …
http://tinyurl.com/cujqyw
… und auf den nachfolgenden Seiten.
Gruss
Hey, Halbgott!
Du willst uns doch nicht allen ernstes erzählen, dass es sich bei den Dividenen-Abkassierer in erster Linie um zigarrerauchende Zylinderträger handelt?!
Das wird lustig, wenn die Institutionellen auch noch auf alle Dividenden Einnahmen verzichten müssten…
Das ist höchstens ein weiteres Steini-Armutszeugnis!
@-*-_Halbgott_-*-
Du erst wieder. Bei aller Halbgöttlichkeit, warum soll jemand volatile Aktien kaufen, die keine Dividenden zahlen ? Unternehmen, die keine Dividende zahlen, brauchen nicht an die Börse, sie mögen sich bei ihrer Hausbank Kredit beschaffen. Dann zahlen sie eben keine Dividende, sondern Zinsen. Es dürfte oft weitaus weniger attraktiv sein, sonst gäbe es keine Aktiengesellschaften. (Dann kassiert eben die Bank und nicht der Aktionär, der mit Verlaub gesagt, in Deutschland bei den DAX-Unternehmen sogar üblicherweise um große Teile der ihm zustehenden Dividende beschissen wird. Denn “Gewinne”, Entwicklung der Unternehmensschulden und Dividenden passen bei den Saftläden hinten und vorne nicht zusammen. Deshalb sind das ja fast nur Zockerpapiere, die vom “Index” bewegt werden, der jeden Furtz der Wall St. nachmacht.)
Hey, Unimog !
“Du willst uns doch nicht allen ernstes erzählen, dass es sich bei den Dividenen-Abkassierer in erster Linie um zigarrerauchende Zylinderträger handelt?!”
=> … nein, sicherlich nicht ! Das “Hartz4-Kompensation-Packet für Neustarter in das Berufsleben” von der A-Agentur enthält auch eine DB-Aktie und drei Stück HRE.
“Das wird lustig, wenn die Institutionellen auch noch auf alle Dividenden Einnahmen verzichten müssten…”
=> … ja. Futsch is futsch !
=> … aber warum soll sich dieses “Bankiers”-Drecks-Pack, entschuldigung diese lupenreinen “Top-Dogs”, noch jeden Tag auf’s neue die Taschen vollstopfen dürfen ? … und das ganze mit Steuerzahler-Knete (bzw. aus der Kreditlinie der BRD-Bürger) ???
=> … wenn ich Politclown wäre, wäre das erste wenn ich eine von den Pleite-Banken betreten würde, dass ich alle Bank-Angestellten auf einen Bruchteil ihres bisherigen Gehaltes runterzuzwingen würde !!! … wer nicht will, bekommt HIV (nachdem er sein Privatvermögen verbraucht hat !) !!! … und überhaupt: warum gibt es in D kaum ENTLASSUNGEN bei den Banken ??? … die sitzen doch da alle nur noch 6 Stunden im Büro und schaukeln sich die … Zu tun haben die doch schon lange nichts mehr!
“Das ist höchstens ein weiteres Steini-Armutszeugnis!”
=> … Nein ! … da hat Steini tatsächlich mal irgendwo was aufgeschnappt, was richtig ist:
=> … Firmen, die keine Gewinne machen, können auch keine Dividenden ausschütten. Und jede Firma die noch Gewinne einfährt, ist bestens beraten, die cash-flows gut zu bunkern !!! … seit Jahren schon …
Wo ist der Nachruf auf Israel geblieben?!
Hat WGN den Schwanz eingezogen?!
Ärmlich!
@Michael
“warum soll jemand volatile Aktien kaufen, die keine Dividenden zahlen ?”
=> … wo ist das Problem ? … Wachstumsaktien sollen nicht Ausschütten, sondern in ihrem Wachstumsmarkt investieren.
=> … ist dir schonmal aufgefallen, dass der Kurs ex-Dividende ziemlich genau um die Dividende niedriger liegt, als der Vortages-Kurs ?
“Unternehmen, die keine Dividende zahlen, brauchen nicht an die Börse, sie mögen sich bei ihrer Hausbank Kredit beschaffen. ”
=> … Hast Du immer noch deine Bank-Aktien ?
Grüsse
=> … sehe ich völlig anders. Die Dividende ist eine reine Geschmackssache. Ein Akt der Beliebigkeit.
@Nur mal so
Fakt ist, ich hatte freundlichen Besuch von so ziemlich jedem Nazi in Deutschland, der über einen Internet-Anschluß verfügt. Und wenn das, was ich als – zugegeben scharfe -Polemik meinte, tatsächlich als Projektionsfläche für primitive Hetze herhalten muß, dann ab damit in den Müllkorb.
Die Jungs sind zwar alle an meinem Spamfilter gescheitert, aber nichtsdestotrotz: für sowas gebe ich mich nicht her.
Nenn das “ärmlich” oder was auch immer, absolutely fine by me.
@wgnX
… auch wg. dem Beitrag gegen die israelischen Kriegsverbrechen in Gaza heute:
… kam nur der übliche Ärger mit “Neo-Nazis” und den Pro-Israel-Propagandisten … oder kam auch was von “höheren Stellen” ?
… und generell: schon mal einen Anruf von staatlicher Seite bekommen ? … oder von Anwälten ?
Nunja, wenn du der Antisemitismuskeule nachgibst, bist du leider jemand der seine Meinung nicht offensiv vertritt und demzufolge keinerlei Rückgrat zu haben scheint.
Man ist eben zu leicht manipulierbar. Nicht?
Was kümmert es schließlich eine alte Eiche wenn sich Wildschweine an ihr schubbern?!
Aber gut. Du bist auch dem “Kampf gegen Rechts” aufgesessen. Was meinst du, wieviele “Nazis” gibt es denn? Und wieviele Leute die “nur” national denken, d.h. ihren Nationalstaat nicht zugunsten der auch in hier behandelten Themen benannten Schmarotzer und völlig undemokratischen Organisationen wie die EU verlieren wollen?
Es ist einfach jeden als Nazi zu verunglimpfen der den Massenmord in Gaza verurteilt. Mithin bist dann ja schließlich selber einer. Eben doch ein Systemkonformer Wgn. -Schade.
Übrigens ist das Forumgermanicum (wohin ich verlinkte) kein “Naziforum” sondern eins in dem lediglich unzensiert unter Anwesenheit z.B. jüdischer und auch linker Zeitgenossen diskutiert wird, und das ohne Symboliken der “pööösen” Zeit.
Es ist eben leicht sein Gesicht zu wahren, und nicht zu dem zu stehen was man schreibt. Man entfernt es einfach. Aus billigen Gründen.
@-*-_Halbgott_-*-
Wachstumsaktien, ja, Geschmackssache, fasse ich nie wieder an. Habe Tec-aktienerfahrung von 2001 – 2003. Ich habe nicht immer noch, sondern seit kurzem wieder, andere Bankaktien. Die zahlen Dividende, an dem Tag sind sie aber nicht mehr in meinem Depot. Denn in ein paar Wochen habe ich gar keine Aktien mehr, sondern CHF, der bald mit einem DAX-Anstieg abrauschen sollte. Dann kaufe ich den. Vergangenes Jahr habe ich einmal gepatzt, deshalb außer Spesen nix gewesen. Wie steht es mit Deinen short-DAX ? Bringt nix das Gelumpe, selbst wenn man richtig liegt, stimmts ?
@HG
Nachtrag zu #43
http://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-7055/Diss_A1b.pdf
Am 12. Juni 1941 erließen der Vorsitzende des Ministerrats für die Reichsverteidigung Reichsmarschall Göring, der Generalbevollmächtigte für die Wirtschaft Walther
Funk, der Generalbevollmächtigte für die Reichsverwaltung Frick und der Reichsminister und Chef der Reichskanzlei Dr. Lammers die
VERORDNUNG ZUR BEGRENZUNG VON GEWINNAUSSCHÜTTUNGEN (DIVIDENDENABGABEVERORDNUNG).
Hiernach durften u. a. größere Aktiengesellschaften während der Dauer des Krieges gem. § 1 keinen Gewinn ausschütten, der 6% des eingezahlten Gesellschaftskapitals überstieg , … ,
Zusätzlich zur Begrenzung der Gewinnausschüttung wurde durch § 2 auch deren Auszahlung begrenzt. So durften u. a. größere Aktiengesellschaften während der Dauer des Krieges von dem ausgeschütteten Gewinn höchstens 6% auszahlen, wenn sie auch für 1940 nicht mehr als 6% Dividende ausgeschüttet hatten, …
Den ausgeschütteten Gewinn, der den Anteilseignern nicht ausgezahlt werden durfte, hatte die Aktiengesellschaft treuhänderisch für ihre Aktionäre in Schatzanweisungen
des Reiches anzulegen.
(Nur zur Klarstellung: nicht 6 % vom Kurswert, sondern vom Gewinn !)
Stell Dir vor, es ist Krieg, und keiner merkt es.
Textvergleich:
“Deutsche Aktiengesellschaften sollten in diesem Jahr auf Dividendenzahlungen “entweder ganz verzichten oder aber einen Teil der dafür vorgesehenen Summe für den Erhalt von Arbeitsplätzen verwenden”, forderte Steinmeier..”
A.H., 1937: “Denn wenn ein Unternehmer seine Fabriktore schließe, würde er als Einzelwesen nicht so ohne weiteres zu Grunde gehen wie Hunderttausende Arbeiter mit ihren Weibern und Kindern, für die anschließend die Volksgemeinschaft zu sorgen hätte, die dann aber auch die Wirtschaft überwachen können müßte.”
…sozialismus roolz
@weissgarnix: Korrektes Verhalten (s.u.).
Um im FAZ-Sinne ausgeglichen zu berichten:
Fragst Du beim nächsten Döner-Kauf den Türken deines Vertrauens, ob er auch wegen Gaza demonstriert hat.
Fragst Du auch, ob sein Opa beim Länderspiel Türkei gegen Armenien 1915 ff mitgespielt hat.
Kriegst Du bestimmt Döner mit alles…
@Halbgott #70
Beides Nein. Noch kann man ja Israel in Grund und Boden schreiben, da kräht kein Staatsanwalt nach. Aber wenn das, was ich als “Israel” meinte, plötzlich zu “die Juden” wird, dann ziehe ich das Dinge freiwillig und gerne aus eigener Initiative aus dem Verkehr.
Was das “generelle” betrifft: ich glaube im Ernst nicht, dass auch nur irgendein Blogger, so polemisch er auch sein mag, die Staatsgewalt auch nur im geringsten interessiert. Zumal es ja kaum ein Thema hier gibt, dass nicht in ähnlicher Weise davor oder danach von einem “richtig großen” Medium in ganz ähnlicher Weise abgehandelt wurde.
Außerdem sollten die Damen und Herren Staatsgewaltigen momentan eigentlich ganz andere Sorgen haben …
gänzlich offtopic:
Bundesprüfstelle sperrt Magersucht-Blog
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat erstmals ein Privatblog indiziert, weil ein minderjähriges Mädchen darin seine Magersucht verherrlichte.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,603143,00.html
und fragen wir uns:
Welche Rolle spielt unser Deutschland, 1915 ff und 2009 ?
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1560190,00.html
“Zumal es ja kaum ein Thema hier gibt, dass nicht in ähnlicher Weise davor oder danach von einem “richtig großen” Medium in ganz ähnlicher Weise abgehandelt wurde.”
=> … dann scheint es in Österreich anders zu sein, als bei uns Deutscheland. Hier hat in den Mainstream-Medien noch keiner die Wahrheit über die Subbrainkrise gebracht. Auch in Sachen Kriegsberichterstattung wird gelogen was das Zeug hält.
@Nur mal so
>Nunja, wenn du der Antisemitismuskeule nachgibst, bist du leider jemand der seine Meinung nicht offensiv vertritt und demzufolge keinerlei Rückgrat zu haben scheint.
Wenn du es so sehen willst: OK. Meine Version lautet: wenn Leser nicht zwischen “Politik des Staates Israel” und “die Juden” unterscheiden können oder wollen, dann werde ich im Rahmen dieses Blogs keine Spitzen gegen Israel fahren, schon gar keine polemischen.
>Was meinst du, wieviele “Nazis” gibt es denn?
Einer ist schon einer zuviel.
>Und wieviele Leute die “nur” national denken,
Mit denen habe ich keinen Stress. Das waren aber nicht die Jungs, die heute partout hier Kommentare posten wollten.
>Es ist einfach jeden als Nazi zu verunglimpfen der den Massenmord in Gaza verurteilt.
Ist es, aber das war nicht der Grund. Da hätte ich frühere Israel-Beiträge auch schon nicht bringen dürfen.
>Eben doch ein Systemkonformer Wgn. -Schade.
Stereotypen,Vorurteile und Hetze sind nicht im geringsten my cup of tea. Wenn mich das zu einem “Systemkonformen” macht, dann möge es so sein.
>Übrigens ist das Forumgermanicum (wohin ich verlinkte) kein “Naziforum”
Hatte ich auch noch nie Stress mit, und das waren auch nicht die Brüder, die ich mit “Nazis” meinte.
>Es ist eben leicht sein Gesicht zu wahren, und nicht zu dem zu stehen was man schreibt.
Mit der Kritik aus der “Israel-Ecke” hätte ich gut leben können. Mit der billigen Hetze aus der anderen Ecke nicht.
Da verläuft bei mir die rote Linie …
@Halbgott
Ich meinte durchaus die deutschen Medien. Die Subprime-Krise en detail zu erklären, fällt den meisten wohl eher deshalb schwer, weil sie es nicht kapieren. Aber was die Involvierung der Politik betrifft, erinnere ich an diesen “ARD Plus Minus”-Beitrag, zu dem ich hier auch verlinkt habe. Klarer als das geht doch kaum noch.
Was die Kriegs- bzw Israel-Berichterstattung betrifft: naja. Da tun sich die deutschen Medien offensichtlich wirklich schwerer, als die in anderen Ländern. Aber die heutige FAZ gibt Anlaß zu Hoffnung.
@Alle
Um übrigens diese ewige “Israel-Kritik” = “Antisemitismus”-Formel mal ein wenig zu relativieren, hier ein Link zu einem prominenten deutschen Juden, keinem Eigenbrötler, sondern einem der eigenhändig eine jüdische Gemeinde aufgebaut hat UND der darüberhinaus im Zentralrat sitzt (oder zumindest saß, das weiss man wohl nicht so genau).
http://www.hintergrund.de/content/view/335/66/
@spunsh #54
“Mir ging da gerade als ich deinen Post lass eine Frage durch den Kopf. Unser Staat ist doch zumindest theoretisch in Legislative, Judikative und Exekutive geteilt. Was spricht denn gegen eine 4 Säule…. Die Bank? Mit oberster Priorität der Preisstabilität?”
Ha! Sehr gut, spunsh!
Guckst Du hier:
http://www.weissgarnix.de/?p=588//#comment-7721
und hier :
http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/10/02/strategie-in-rettungsaktionen_366
Eintrag Nr. 30
Wir werden täglich mehr!
Vielleicht schon “gepostet” aber Trotzdem:
Morgen im ZDF (Sendung Nachtstudio) 0.25 Uhr
Titel:
“Erklär mir die Welt des Geldes!”-Die Rätsel der Krise
Gäste : Gunnar Heinsohn,Max Otte,Johannes J.Reich,Ursula Weinfeld
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,7504784,00.html
Gruss
weico
@Halbgott, #78:
Du schriebest:
Hier eine andere Antwort, die Dich wahrscheinlich ein klein wenig auf die Palme bringt:
http://www.zeit.de/2003/03/Mit_der_Wahrheit_luegen?page=1
Dort taucht übrigens der Begriff “weiße Lüge” auf. Wo würden wir stehen, wenn unsere Führerschaft die volle Wahrheit und nichts als diese von sich geben würde? Die Krise hätte den Krisenturbo eingeschaltet.
Aber wgnX hat schon recht: Never exclude sheer stupidity
Gruß
Bernhard
@82
Wetten das der Heinsohn 40 mal das Wort Demographie in den Mund nimmt der hat da seit neustem nämlich einen Knick in der Pupille man kann sich nämlich auch Geistig verlaufen…
Statt Gaza etwas Enstpannung aus der Rubrik ´Lifestyle´:
http://www.american-lifestyle.eu/grand-canyon/indianer-reservat
“Durch Europäer und Schwarze stark verdrängt, genießen sie nun ihre Kultur in eigens für Indianer eingerichtete Reservate. Durch ihre Popularität sind sie hingegen zur Touristenattraktion geworden.
Ein Besuch im Indianer Reservat des Grand Canyon Nationalpark, wo die Navajo Indianer leben, sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Dieses Reservat wird von den Navajos selber verwaltet. In dem fast 56.000 Quadratkilometer großen Areal ist das Reservat der Hopi Indianer mit eingeschlossen. Die Navajos haben eine eigene Regierung und eine eigene Polizei, die Reservation mit eigener Verwaltung wurde den Indianern 1868 durch General Shermann per Vertrag zugesichert.
Allerdings leben die Indianer dort an der Armutsgrenze.”
Und noch etwas Werbung:
Die Erfolgskomödie von Michael “Bully” Herbig endlich als Musical!
“Dort taucht übrigens der Begriff “weiße Lüge” auf. Wo würden wir stehen, wenn unsere Führerschaft die volle Wahrheit und nichts als diese von sich geben würde? Die Krise hätte den Krisenturbo eingeschaltet.”
=> … nein, sie wäre erst gar nicht enstanden.
=> … was soll der Text ? … habe nur ein paar Sekunden quergelesen … und erkannt, dass der Schröder-Sozi Julian Nida-Irgendwas den verbödeten ZEIT-Lesern … suggerieren will, das Politiker-Lügen unvermeidlich seien und eigentlich sogar zum Vorteil der Belogenen und Betrogenen. Auf so einen Schwachsinn verzichte ich gerne. Ich falle bestimmt nicht auf Politiker-Cleanwash rein – die Zielgruppe der ZEIT sind ja auch Leeerer und Soziologiestudenten und nicht ich.
=> … zum anderen Schröder-Sozi bei der LeeeererZEITung, Michael Naumann, hier ein interessanter Link:
http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Michael_Naumann
=> … darin kommen auch die Wörter BND, CIA, Bankhaus Warburg drin vor.
Revolutionäre Grüsse
@An den Pilfzreund Dr. Bernhard Schülke, vom Verein der Pilzfreunde Südhessen Sulzbach e. V:
=> … Bernhard, Du bist doch ein “Grüner”, oder ??
=> … ich persönlich habe nichts gegen Umweltschutz und so. Im Gegenteil. Aber die Partei der Doppelpässler und Dosenpfandler halte ich für extrem schwachmativ, sorry ! …
=> … ich finde man sollte allen Nachwuchs-Grünen mal diesen Film vorspielen, dann geht ihnen nämlich ein Licht auf, was ihre Galleonsfigur für ein Vogel ist …
http://stream-tv.de/sendung/1212936/history-joschka-eine-karriere-teil-1
( … der war NIE ein “Grüner”. Dem ging es im Leben immmer nur darum, seine – m.E. vollauf gerechtfertigten – Minderwertigkeitskomplexe durch Macht über zu kompensieren !! … eine Diagnose, die ich bei seinem Kumpel im Brioni-Kittel übrigens genaus getroffen habe …)
Grüsse
@Halbgott
http://wirtschaft.t-online.de/c/17/43/25/40/17432540.html
Ein wenig Freude wäre schon angebracht!
für Bernhard, ab auf die naPalme:
das Wort “Weisse Lüge” geht gar nicht. Das steht schon hier:
http://www.independent.co.uk/news/world/politics/incendiary-weapons-the-big-white-lie-515664.html
Stichworte: weisser Phosphor, Falludja, Genfer Konvention
und der Obergrüne mit dem kaputten Ohr arbeitet für …
@Unwissender
Na ein bissel musst du da unseren Halbgott schon verstehen…
Obwohl ich auch mehr der “lustige” Typ bin
@Unwissender
… ja Gold is fein zur Zeit.
Habe alles: Barren, Minen, Hebel-Gold.
Hebel-Gold will ich jetzt eigentlich bald mal an der Kasse einlösen … solange der Schalter noch besetzt ist. Dann noch ein bisschen in Krüger tauschen. Ich denke Krüger werden durchaus eine sinnvolle Anlageart auch auf die lange Sicht werden. Und zwar als “Handgeld” ohne Staatskontrolle. Wenn mal ne wichtige ärztliche Behandlung oder so ansteht . Aber isngesamt meine ich , dass man nicht mehr Gold physisch kaufen sollte, als man tragen kann
Minen müssten auch eine der wenigen Aktien sein, die Gewinnsteigerungen vorweisen in 2009.
Habe zum Jahresende 10% von Oma’s Kohle in die AOLEXD investiert. Der Ausgabeaufschlag ist schon reingeholt, erfreulich
Ansonsten immer auf der Suche nach Anlagen, die mit oder unter ihrem “inneren Wert” /”Gebrauchswert” bewertet sind.
Was ist hier mit, davon habe ich auch was gekauft:
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/ktg-agrar.asp
HQ ist in HH. Kann man sich vielleicht mal anschauen ?
Grüsse
> Nur mal so
> Und wieviele Leute die “nur” national denken, d.h. ihren Nationalstaat nicht zugunsten der auch in hier behandelten Themen benannten Schmarotzer und völlig undemokratischen Organisationen wie die EU verlieren wollen?
Wirklich tragisch ist, dass einige Nationale und sonstige Rechte immer sowas schreiben müssen: “Es ist einfach jeden als Nazi zu verunglimpfen der den Massenmord in Gaza verurteilt.”, und diejenigen die auch ein wenig rechts denken automatisch mit so einem Stuss in Verbindung gebracht werden. Da lese ich lieber PI-News.
Ginge es Leute wie euch um “Massenmord” würdet ihr euch mit dem Kongo oder Sudan beschäftigen. Keine Ahnung warum Israel nun Geschichte sein soll, als hinge das von den deutschen Antizionisten und deren Meinung über Israel ab. Lachhaft. Die haben die Bereitschaft zum Krieg demonstriert, etwas sehr Wertvolles und Notweniges für das Überleben eines Staates.
>Die haben die Bereitschaft zum Krieg demonstriert, etwas sehr >Wertvolles und Notweniges für das Überleben eines Staates.
Genau. So hat man das 1939 in Deutschland auch gesehen.
“Ich falle bestimmt nicht auf Politiker-Cleanwash rein – die Zielgruppe der ZEIT sind ja auch Leeerer und Soziologiestudenten und nicht ich” [der Herrenmensch]
@Genervter
In der ZEIT hatte ich mal ein netten Bericht gelesen so vor ca. 3 Monaten, seit dem lese ich die nicht mehr.Da wurde ein Liedpassage von der Musikgrupe R.E.M zitiert.
It’s the end of the world, as we know it and i feel fine!
Diese Meinung wurde dann auch in dem Beitrag ausgemalt zum Thema Weltwirtschaftskrise.
Mit Darwinismustheorie und dem ganzen Unsinn und das muß ja alles so sein, nur die starken überleben etc.
Seitdem benutze ich die ZEIT nur noch um mein Kaminfeuer anzuheizen.
@bankenaufsicht
DIE ZEIT kannste wirklich in der Pfeife rauchen. Spätestens seitdem Josef Joffe dort sein Unwesen treibt, ist das Blatt nicht mehr lesbar. Ein ekelhafter Lautsprecher für die Neokons, nachlesbar in seinen Kolumnen. Und dann versuchte er immer, Artikel seiner rechten Freunde aus den USA im Blatt unterzubringen.
Leider muß ich Euch, was die ZEIT betrifft, rechtgeben. Ich empfinde es allerdings etwas anders, in etwa so, als wäre die Redaktion von der SPD-Rechten in einem “unfriendly take-over” übernommen und hernach ausgetauscht worden.
Mein ABO wird die nächsten paar Ausgaben zwar vermutlich noch überleben, scheint aber auf lange Sicht den intellektuellen “Sustainability”-Kriterien nicht mehr genügen zu können.
@Europäer
>Die haben die Bereitschaft zum Krieg demonstriert, etwas sehr Wertvolles und Notweniges für das Überleben eines Staates.
Realpolitisch gibt es an diesem Statement meiner Meinung nach nichts auszusetzen. Betrachtet man das ganze allerdings ein wenig tiefgründiger, so sind alle Arten von Nationalismen leider nichts weiter als das kollossale Missverständnis (das jedoch leider weltweite Verbreitung gefunden hat), dass es eine Art “Volk-Raum”-Konnex gibt, vielleicht sogar noch einen “natürlichen”.
Insoferne wäre in meinen Augen dem “Patriotismus” eindeutig der Vorzug zu geben, während der “Nationalismus” bereits als sein flegelhafter, kleiner Bruder einzuordnen ist. Auch der Schwippschwager des Nationalismus, der “Imperialismus”, ist eigentlich als schwarzes Schaf der Familie zu betrachten, und beide zusammen sollte man aufgrund der Familienbande zwar nicht unbedingt gleich verdammen, aber man ist doch eher froh, wenn sie sich auf ihr Zimmer verrollen, sobald liebe Gäste an der Haustüre klingeln …
@weissgarnix
Auch der Schwippschwager des Nationalismus, der “Imperialismus”, ist eigentlich als schwarzes Schaf der Familie zu betrachten.
Natürlich gab oder (gibt es noch) es in der Geschichte militärisch starke Nationalstaaten (Deutschland,USA), die imperial gehandelt haben, um durch Kriege Einfluß über Teile der übrigen Welt zu erhalten.
Das war vor Gründung der EU zumindest unter den NATO Staaten allerdings schon nicht mehr möglich.Durch den Nicht-Angriffspakt.
Auf der anderen Seite, könnte es allerdings durchaus eine Art EU Imperialismus geben, wenn sich Deutschland und Frankreich und England einig wären, warum nicht?
Lese man sich einfach mal das European Defence Paper durch, welches 2003 vom EU-Rat erstellt wurde.
Dazu mal ein kritischer Link der Friedensforschung der Uni Kassel.
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Europa/oberansmayr2.html
Es gibt also auch mit der EU keine Garantien für Frieden, jedenfalls nicht außerhalb der Mitgliedsländer.
Wir wären mit einer großen EU Streitkraft erst wirklich in der Lage Kriege gegen stärkere Länder, wie z.B. dem Iran zu führen.
Dazu ist unsere nationale Streitmacht derzeit zum Glück überhaupt nicht in der Lage und mehrere Nationalstaaten zu gemeinsamen Kriegen zu überreden, wäre sicherlich um einiges schwerer als Kriege über den zentralen EU-Rat einfach zu beschließen.
Vorsorgende Währungsreform hieß das Thema, das Zionistenstaadl behandeln wir vielleicht besser generell mit Nichtbeachtung, egal, was da passiert.
Auf die Überschrift kann ich zwar auch keine Antwort geben, wohl aber eine Tabelle zum Nachdenken anbieten
http://www.bundesbank.de/statistik/statistik_eszb_indikatoransicht.php?liste=www_assets_22
Zeigt doch schön, was spekuliert wird, oder ?
@Bankenaufsicht
Zunächst mal: Michael hat recht, wir sollten den Diskussionsstrang hier nicht weiter mit OTs durcheinanderbringen.
Aber nur eines: ich glaube generell nicht an eine “imperiale” EU, oder ein imperiales Russland oder ein imperiales China. Genausowenig, wie ich an ein imperiales Japan glaube. Truppenstärken und Bewaffnung hin oder her.
Der Grund liegt, das wird bei meiner demnächst-Rezension von Sloterdijks “Weltinnenraum” deutlicher zu tage tregen, dass diese Gesellschaften sich alle viel zu bequem und saturiert im “Wohlstandsraum” eingerichtet haben, als dass sie auf so was aus der Trägheit reissendes wie “Krieg” noch groß Lust hätten. Stattdessen wird wohl eher versucht werden, diesen Wohlstandsraum über Abkommen, Bündnisse und dergleichen auszudehnen, allerdings immer mit Blick auf das große Ganze.
Aber wie gesagt: das ist eine Diskussion für demnächst.
Von “Verstaatlichung des Finanzsystems” ist in den USA keine Rede. Es geht darum, dass man nicht wie in Deutschland den Banken ohne Sicherheit das Geld einfach in den Rachen wirft.
Der Staat soll als Gegenleistung Vorzugsaktien erhalten und damit als regelrechter Teilhaber am Gewinn beteiligt werden.
@weissgarnix #102
Hast Recht das Thema kann man auf später verschieben, solange der Wohlstandsraum exisitiert wird auch nix passieren.
Die Frage ist nur wie lange exisitiert der noch unter diesen Umständen?
Wenn die alten Banken nicht funktionieren, warum keine neuen gründen?
Mit Sicherheiten vom Staat, sozusagen neue Sparkassen ohne diese dämlichen Landesbanken, die demnächst die alten Sparkassen bankrott machen werden?
“Der Grund liegt, das wird bei meiner demnächst-Rezension von Sloterdijks “Weltinnenraum” deutlicher zu tage tregen, dass diese Gesellschaften sich alle viel zu bequem und saturiert im “Wohlstandsraum” eingerichtet haben, als dass sie auf so was aus der Trägheit reissendes wie “Krieg” noch groß Lust hätten.”
Für Rußland ist das eine KOLLOSALE Fehleinschätzung.
@ wgn
@ Bankenaufsicht
Eure Naivität hinsichtlich eines friedlich ausgerichteten EU-Europas in Ehren. Ihr spiegelt in schöner Treuherzigkeit wider, was die meisten Deutschen zum Thema sagen.
Es BEWEIST aber nur, dass Ihr es immer noch nicht für nötig gehalten habt, den Lissabon-Vertrag zu lesen. Sorry, für einen Bürger (im Sinne citoyen), der sich ernst nimmt, ist das unter aller Sau, wenn man wissen will, worüber man überhaupt redet.
Hättet Ihr das gemacht, würden Euch reihenweise Dinge verständlich, die in den letzten Jahren von interessierter Seite vorangetrieben werden. Ob Afghanistan, Iran, Somalia, Naher Osten usw, alle diese Punkte bekommen einen anderen Aspekt und ihre eigene Logik, die nirgends das geringste mit Hilfe oder mit Verbesserungen für die betroffenen Bewohner zu tun haben. Hier ist imperiale Politik am Werk wie sie im Buche steht.
Die “Ergebnisse” des Lissabon-Vertrags dürfen wir schon in einer systematischen Militarisierung der EU-Aussenpolitik allenthalben bewundern, bevor der Vertrag formal überhaupt in Kraft getreten ist.
Ich sehe auch keinerlei “müde” Leute unter denen, die diese Politik unter jedem Vorwand be- und vorantreiben, der sich nur bietet. Dass die Dinge dabei niemals bei ihrem Namen genannt werden, ist ja nun auch nicht grade was neues (wie: vom Parlament authorisierter Krieg wird zu: ‘mit einem robuten Mandat ausgestattet’. Klingt doch viel netter, nicht wahr…)
Die neue Weltordnung, von der ALLE US-Präsidenten seit Reagan geredet haben (der liebe, gute Clinton inbegriffen), ist inzwischen handfeste Realität der EU-Politiker geworden, und sie mischen eifrig und tatkräftig mit.
DESHALB hat Struck den Hindukusch als Verteidigungsgrenze Deutschlands (=EU) bezeichnet. DESHALB kann man auch Somalia zum ‘Piraten’problem machen (statt den ehemaligen Fischern, denen man ungerührt die Existenz genommen hat, wirklich zu helfen, etwas, was zB der knallharte Römer Pompeius innerhalb von 3 !/2 Monaten für die folgenden 136 Jahre für das gesamte Mittelmeer geschafft hat, ohne einen Tropfen Blut zu vergiessen).
Heute schickt ‘man’ Kriegsschiffe, in der Gewissheit, dass die Bürger (WGN’xe und Bankenaufsichtler und andere Nicht-citoyens = ordentliche “Staats”bürger) nicht auf die Idee kommen, mal ihren Atlas aufzuschlagen und zu gucken, wie winzig der Katzensprung nach Iran und Pakistan für die versammelte Kriegsschiffsrotte vor den Küsten am Horn in Wirklichkeit ist.
Zum Beispiel
Nachtrag:
Piraterie oder Wie man es machen kann, wenn es einem um die Sache geht, von der man redet
Es hat mal einen Politiker gegeben, der von seiner Staatsführung den Auftrag bekam, die Piraterie im Mittelmeer zu unterbinden. Fast der gesamte Schiffsverkehr war zum Erliegen gekommen.
Der Politiker war General und hatte schon als ganz junger Mann grosse militärische Erfolge davongetragen. Er war für seine Härte bekannt, wenn es darum ging, einen Aufstand niederzuwerfen.
Der General hatte freie Hand bei der Ausführung seiner Aufgabe.
Was tat er? Er fragte, was die Piraten eigentlich antrieb. Soso, die machen das, um überhaupt überleben zu können, die haben gar keine Wahl angesichts der wirtschaftlichen Verhältnisse?
OK, sagte sich der General, warum nicht zur Sache kommen:
Er verhandelte mit den Piraten und sagte (ungefähr):
ich biete Euch eine Ausweg an. Alle Verbrechen, die Ihr bis jetzt begangen habt, sollen ungesühnt bleiben und ich gebe Euch allen genug gutes Land und genug Startkapital, damit Ihr Eure Familien und Sippen gut über die Runden bringt. Ich biete Euch auch ein Handelsabkommen an für die Produkte, die Ihr zu verkaufen habt. Ihr bekommt anständige Preise dafür, mein Staat garantiert dafür. Einzige Bedingung: ihr kehrt nicht mehr aufs Meer zurück.
Unser General hat die Leute in einer Mindestentfernung von 50 Meilen zum Meer angesiedelt und hielt sich an den Vertrag, genauso wie die Staatsführung.
Für das ganze hat er gerade mal 3 Monate (in Worten: drei) gebraucht, es floss kein Tropfen Blut, das Mittelmeer war von Stund an für die folgenden 135 Jahre eine Zone friedlichen Handels- und Reiseverkehrs.
Wer war dieser General? Er war römischer Senator, er hatte in Spanien einen hartnäckigen Aufstand, der die röm. Armee gespalten und das Reich selbst an den Rand der Spaltung getrieben hatte, mit unvorstellbarer Grausamkeit beendet, er hatte die Spartacus-Armee aufgerieben und die letzten 5- bis 6-tausend Aufständischen die ganze Strasse entlang, von der italienischen Stiefelspitze bis vor die Tore Roms, ans Kreuz schlagen lassen.
Doch jetzt, 67 vor unserer Zeitrechnung, hat er die Piratenfrage auf eine Weise gelöst, die man heutigen Politikern und Militärs gerne mal zur Begutachtung vor die Nase halten möchte. Der damalige Politiker und Militär war Pompeius, und bis zu Neros Tod (68 n.u.Z.) blieb die Abmachung (und die Lehre daraus) in Kraft.
“Der Grund liegt, das wird bei meiner demnächst-Rezension von Sloterdijks “Weltinnenraum” deutlicher zu tage tregen, dass diese Gesellschaften sich alle viel zu bequem und saturiert im “Wohlstandsraum” eingerichtet haben, als dass sie auf so was aus der Trägheit reissendes wie “Krieg” noch groß Lust hätten.”
Das klingt wieder nur so toll wir sind zu faul für Krieg.Da sitzen Eliten Zigarrenrauchend im Salon hetzen gegen Harzler und sagen anschliessend wir sind viel zu faul für Agressionen
Aggression ist aber kein Antipode von Faulheit mein lieber her Sloterdijk die Politik hat nur dafür gesorgt das die Agressionen gegen sich selbst oder gegen die eigenen Gruppe kanalisiert werden nichts anderes ist das ständige Wettbewerbs gerede.Das ist nämlich ein Psychologischer Trick indem man Menschen entmenschlicht kann man wunderbar Agressionen auf sie projizieren.Darum wird der Ackerman auch so gut bezahlt er ist sozusagen der Rambock für unsere Agressionen damit wir ja nicht auf die anderen Zeigen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Aggression
Da arbeiten wir uns aber nochmal in die Agressions Theorie ein Herr Sloterdijk.
@bismodo
Danke für die Informationen,
aber ich habe doch dasselbe gesagt.
Simme dir 100% zu.
@ Bankenaufsicht
Du:
# 104
“…solange der Wohlstandsraum exisitiert wird auch nix passieren”
Du:
# 110
“aber ich habe doch dasselbe gesagt”
Ich:
Nein, hast Du nicht. Es passiert GERADE und SCHON LÄNGST und alles guckt weg. Auch die Modephilosophen (weshalb es MODEphilosophen sind). Da verwandeln konkrete LEUTE konkret die Welt, dass einem Hören und Sehen vergeht, und wir warten hoheitsvoll und ergehen uns in Betrachtungen und spannenden SICHTweisen, die davon nicht reden WOLLEN/sollen/dürfen ???
Die EU von vor 10 Jahren hat faktisch überhaupt nix mehr mit der von heute zu tun. Und wir warten worauf, um uns das mal anzugucken? Dass die Lage noch vertrackter ist? In der Zwischenzeit beobachten wir unsere Beobachtungen und holen uns darauf einen runter ?? Und ‘DIE DA’ können beruhigt weitermachen und FAKTEN schaffen??
Beispiel für Politiker-Cleanwash bei der ZEIT:
Schröder-Sozi Michael Naumann (BND, CIA, Bankhaus Warburg, ZEIT, SPD) mit seinem lächerlichen Versuch, seinen Schröder-Sozi-Seilschafts-Kumpel Caio Koch-Weser (SPD, Assi im BMF für Bankenaufsicht, von dort directamente auf ‘nen Vorstands-Sessel bei der DeuBA !!!) mit einem moralischen “bail-out” reinzuwaschen …
http://www.zeit.de/2006/09/Koch-Weser?page=all
( … Habe damals gleich einen Kommentar geschrieben, der sich gewaschen hatte (als “Watchdog”). Den haben sie dann irgendwann wegzensiert. Aber der Anfang steht noch ! … waren sie zu blöde
)
“Im Oktober 2005 gab Caio Koch-Weser bekannt, das Finanzministerium auf eigenen Wunsch verlassen zu wollen. Er wechselte in die private Finanzwirtschaft und ist seit Januar 2006 im erweiterten Vorstand der Deutschen Bank tätig. Als Vice Chairman berichtet er direkt an den Vorstandsvorsitzenden und wird dem erweiterten Konzernvorstand, sowie Kunden der Bank als Berater zur Verfügung stehen. Dieser Wechsel wird derzeit vom Bundesministerium der Finanzen auf mögliche Interessenkonflikte hin überprüft. Beim BMF war er zuvor unter anderem für die Bankenkontrolle zuständig. In seiner Funktion als Staatssekretär hatte er die umstrittene Führungsstruktur der Deutschen Bank genehmigt, obwohl das Justizministerium erhebliche Bedenken geäußert hatte.
Die Berliner Staatsanwaltschaft leitete im März 2008 ein Ermittlungsverfahren gegen den Bankchef Josef Ackermann im Fall um die staatliche Bürgschaft der Deutschen Bank für die Ostsee-Pipeline ein. Dabei geht es angeblich um den Vorwurf der strafbaren Vorteilsgewährung an den ebenfalls beschuldigten Caio Koch-Weser.[1]
Caio Koch-Weser ist Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann-Stiftung, im Stiftungsrat des World Economic Forum (WEF) und im Vorstand der in Brüssel ansässigen Denkfabrik BRUEGEL.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Caio_Koch-Weser
Michael Naumann, geboren 1941, ist ein Journalist, der derzeit als Herausgeber der Zeit beurlaubt ist und Politiker der Partei SPD, der bei der Bürgerschaftswahl 2008 für die SPD als Spitzenkandidat antritt.
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Bundesnachrichtendienst
Michael Naumann heiratete 1970 mit Christa Wessel eine Tochter von Gerhard Wessel, der von 1968 bis 1978 Präsident des Bundesnachrichtendienstes war, und hatte als Schwiegersohn fortan stets beste Informationen.
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Familie
Aus erster Ehe hat Michael Naumann zwei Kinder. Sein Sohn Felix arbeitet dem Stern 12/2007 zufolge als Informatikprofessor in Potsdam und Michael Naumann ist seit 2005 in zweiter Ehe mit der Ärztin Marie Warburg, einer Tochter des Hamburger Bankiers Eric M. Warburg, verheiratet.
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Karriere
Nach dem Ende seines Studiums der Politik, Geschichte und Philosophie in Marburg und München 1969 arbeitete er beim Münchner Merkur unter Chefredakteur Kurt Wessel[1], der angeblich ein BND-Verbindungsmann sein soll, und gründete das Männermagazin M, bevor Gerd Bucerius ihn 1970 zur Zeit nach Hamburg holte.
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Connection zur CIA
Laut Christiane Schulzki-Haddouti hatte Michael Naumann 1979 nach Angaben der Zeit die ursprünglich von der CIA-Tarnorganisation Congress for Cultural Freedom (CCF) zur Kontrolle der Kultur finanzierte Zeitschrift Der Monat mit Hilfe seines Mentors Melvin Joseph Lasky wiederbelebt.
http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Michael_Naumann
“Wenn die alten Banken nicht funktionieren, warum keine neuen gründen?
Mit Sicherheiten vom Staat, sozusagen neue Sparkassen ohne diese dämlichen Landesbanken, die demnächst die alten Sparkassen bankrott machen werden?”
Weil neben der Kreditklemme der Banken noch die Bonitätsklemme der Realwirtschaft dazu kommt.
Ein Banker wäre doch bescheuert wenn er irgendeiner kleinen mittelständischen Klitsche die in der Exportwirtschaft angesiedelt ist und konjukturbedingt eine Konkurswahrscheinlichkeit von 75% innerhalb eines Jahres hat, Kredite zu geben.
Selbst wenn das Unternehmen wettbewerbsfähig ist und irgendwann wieder Gewinne abwirft, welches Unternehmen kann es sich leisten mal 3, 4 Monate komplett still zu stehen?
Die ganzen Verbindlichkeiten laufen ja weiter.
Spätestens die aufgenommenen Überbrückungskredite ruinieren dann nach der eigentlichen Krise das Unternehmen.
Gleiches gilt für die Arbeitnehmer, Miete, PKW, Pferd, all das muss monatlich bezahlt werden.
Wäre es da nicht Sinnvoll einen Schutzschirm über die Bürger zu spannen, entweder mit einem Grundeinkommen oder wenigsten Alg2 aufzuweichen um Druck aus dem System zu nehmen und “Sicherheit” zu vermitteln?
Die Unternehmen könnten Personal zurückfahren und so vielleicht überleben.
@EU Aussenpolitik
Wie wärs mit demonstrativen Flottenmanövern vor Jersey?
Wenn schohn Militäreinsatz dann da wo es was zu holen gibt!
@bismodo
Also ich bin doch deiner Meinung.
Ich meinte halt nur das in Deutschland oder der übrigen westlichen Welt die heutzutage herrschenden Misstände ignoriert werden, von der Masse der Leute.
Das wird sich erst nach einer Depression ändern und das könnte wiederrum kriegerische Auswirkungen haben, die die derzeitigen weit in den Schatten stellen werden.
Denn wenn es den Leuten ums nackte Überleben geht, werden schonmal auch einige moralische Gerenzen übertreten, die heute noch hochgehalten werden.
Nehmen wir mal die Abwracksteuer als Beispiel.Damit wird möglicherweise bezweckt die Depression bis nach dem deisjährigen Superwahljahr zu verschleppen.(auf Kosten der Steuerzahler wiedermal) nur damit die diesjährige Bundestagswahl auch abläuft, wie geplant.
Ich meine ,das solange es keine Massenarbeitlosigkeit gib und die Leute auf Pump zufrieden gehalten werden, wird sich am System nichts ändern.
Ich werde diesmal eine Parteien wie,die ‘Blauen’ oder ‘Büso’ wählen die auch sehr EU skeptisch ist , aber der Rest der Leute halt nicht, weils denen noch zu gut geht. Da muß es erst knallen.
Die Blauen war glaube ich ein Scherz von Halbgott, sorry nicht gerafft …:)
@Halbgott, # 88, und @staph.aureus, #90
Ähmm, von J. Fischer halte ich auch nichts und teile Eure Meinung.
Ansonsten habe ich etwas unklar ausgedrückt: Ich meinte: Aktuell die volle Wahrheit/Kanne einschenken, dann gäbe es einen kompletten Wirtschaftcrash.
Über früher und was wäre wenn, wenn in der Vergangenheit dies oder das anders gelaufen wäre, wollte ich mich im Kommentar #84 nicht auslassen. Halbgotts Gedanke, dass wir dann die heutigen Probleme nicht hätten, wären dann eine gänzlich andere Diskussion.
Und, lieber Halbgott, was Dein Parteienverständnis angeht, muß man insoweit Nachsicht mit den Grünen/Linken haben, wenn im politischen Willensbildungsprozess ein kleiner gemeinsamer Nenner herauskommt. Was mich aber sehr stört, ist, dass die herrschenden Parteien von der herrschenden Elite gekapert worden sind, und die Parteien im Allgemeinen die Ihnen zugedachte verfassungsmäßige Aufgabe nicht erfüllen.
Meckern ist die eine Sache, es besser machen die Andere. Halbgott, wie sieht Deine Revolution aus? Und was läuft dann garantiert besser? Wie sind die neuen Strukturen? Die Menschen ändern sich auf jeden Fall nicht.
Antwort?
Gruß
Bernhard
PS: Der Röttgen hat gestern bei Anne Will auf Jürgen Trittin im höchsten Maße rabulistisch geantwortet. Eine rabulistische Meisterleistung. Die Sendung habe ich zu meiner Entschuldigung nur zufällig gesehen, das zu Anne Will.
@Bankenaufsicht, #116:
Mit der Büso hatte ich mich vor Jahren beschäftigt. Ist das nicht die familiäre strukturierte Organisation, die on einem US-Unternehmer gesponsert und gesteuert wird?
Wenn das stimmt, dann solltest Du Deinen Entscheidungsrahmen dringend revidieren.
Mit etwas verwirrtem Gruße
Bernhard
jetzt kommen die goldbugs wieder aus allen löchern.
das ist so dermaßen lächerlich.
ich fordere hiermit die ASTAT-währung!
@Bernhard aus Frankfurt
gehe doch mal nach
http://www.bueso.de
und bild dir deine eigene Meinung.
der US-Unternehmer ist übrigens in Wirklichkeit ein ehemaliger US Präsidentschaftskandidat der Demokraten, den Busch für mehrere Jahre hinter Gitter gesteckt hat.
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