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	<title>Kommentare zu: Portraitfoto der Verteilungsungerechtigkeit</title>
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	<description>Wirtschaft, Politik und alles andere auch</description>
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		<title>Von: 1.500 Millionen für die Reichen, 150 Millionen für die Armen &#171; Der Volkszustandsbericht!</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/01/22/portraitfoto-der-verteilungsungerechtigkeit/#comment-19108</link>
		<dc:creator>1.500 Millionen für die Reichen, 150 Millionen für die Armen &#171; Der Volkszustandsbericht!</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 15:17:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] passt auch sehr schön der Beitrag von Weissgarnix &#8220;Portraitfoto der Verteilungsungerechtigkeit&#8221; , sowie eine Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung &#8220;Mittlere [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] passt auch sehr schön der Beitrag von Weissgarnix &#8220;Portraitfoto der Verteilungsungerechtigkeit&#8221; , sowie eine Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung &#8220;Mittlere [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: bismodo</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/01/22/portraitfoto-der-verteilungsungerechtigkeit/#comment-18886</link>
		<dc:creator>bismodo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 20:43:09 +0000</pubDate>
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		<description>@ Neidlos # 165

&quot;Vermögen gehört immer der gesamten Familie (genauso wie Werte und Ansichten) und nicht z.B. nur den Eltern.&quot;

Nun, Werte und Ansichten gehen in MEINER Familie aber ganz schön auseinander. Muss wohl daran liegen ,dass wir sicherlich alle in Wirklichkeit Findelkinder gewesen sind, was man uns aber allen hartnäckig verheimlicht hat und bis heute verheimlicht. Die Schweine ! 
Oooooder... vielleicht bist DU ja Einzelkind gewesen, bei dem das Teilen der Werte und Ansichten ja solange nicht so schwer ist, wie Du keine multiple Perönlichkeit entwickelst. Da kann es dann aber auch eng werden !



&quot;Das Vermögen wird innerhalb einer Familie genauso weitergegeben wie die DNS und normalerweise auch die Weltanschauung (wenn das Balg nicht total verzogen ist).&quot;

Deine Seitensprünge und die &quot;Bälger&quot; daraus, gehören die auch zur Familie? Oder bist Du nur noch nicht in den Genuss gekommen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Neidlos # 165</p>
<p>&#8220;Vermögen gehört immer der gesamten Familie (genauso wie Werte und Ansichten) und nicht z.B. nur den Eltern.&#8221;</p>
<p>Nun, Werte und Ansichten gehen in MEINER Familie aber ganz schön auseinander. Muss wohl daran liegen ,dass wir sicherlich alle in Wirklichkeit Findelkinder gewesen sind, was man uns aber allen hartnäckig verheimlicht hat und bis heute verheimlicht. Die Schweine !<br />
Oooooder&#8230; vielleicht bist DU ja Einzelkind gewesen, bei dem das Teilen der Werte und Ansichten ja solange nicht so schwer ist, wie Du keine multiple Perönlichkeit entwickelst. Da kann es dann aber auch eng werden !</p>
<p>&#8220;Das Vermögen wird innerhalb einer Familie genauso weitergegeben wie die DNS und normalerweise auch die Weltanschauung (wenn das Balg nicht total verzogen ist).&#8221;</p>
<p>Deine Seitensprünge und die &#8220;Bälger&#8221; daraus, gehören die auch zur Familie? Oder bist Du nur noch nicht in den Genuss gekommen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: knt</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/01/22/portraitfoto-der-verteilungsungerechtigkeit/#comment-18883</link>
		<dc:creator>knt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 20:13:56 +0000</pubDate>
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		<description>@Neidlos: &quot;Dann werde Unternehmer und vereile dein! Geld gerecht. Und lass meins bitte in Ruhe. Du kannst von mir aus gerne so ein Kolletiv gründen.&quot;

Ich freue mich das die die Idee einer solchen Unternehmensform unterstützt - oder ihrer Einführung wenigstens nicht im Wege stehst. Leider gibt es diese Unternehmensform noch nicht - und die existierenden Formen lassen sich aufgrund gesetzlicher betriebswirtschaftlicher Regeln nur begrenzt an das Ideal anpassen.

Ich will dein Geld nicht. Ich habe NICHT geschrieben das ich alle bestehenden Unternehmen zwangsweise in eine Kollektive umwandeln möchte - das will ich nicht. Ich habe die Kollektive ganz bewust als ALTERNATIVE beschrieben, die sich in den bestehenden marktwirtschaftlichen Rahmen einbetten lässt.  Als Alternative kann die Kollektive dann mit kapitalistischen Unternehmensformen konkurrieren - und sich nachhaltig als stärker erweisen.

Im übrigen bin ich Freiberufler und auf dem guten Weg zu einer Unternehmensgründung. Ja, ich plane dieses Ideal im Rahmen des gesetzlich Möglichen umzusetzen.

Dann habe ich auch das Gefühl, das du hier mit deinem eigenem Feindbild diskutierst, und dich nicht mit den konkreten Positionen der hier &quot;anwesenden&quot; auseinandersetzt. Anders kann ich mir viele deiner Aussagen nicht erklären.

&quot;Der für mich interssanteste Punkt ist jedoch dass ich alle eure Ansichten teile und ihnen völlig zustimme. Jedoch nicht in einem anonymen Gebilde namens Gesellschaft, [...] sondern nur innerhalb meiner Familie.&quot;

Das freut mich zu hören. Dann sind wir ja doch nicht so weit auseinander wie du glaubst. Allein in der Reichweite der Solidarität unterscheiden wir uns. 

Wer will es dir auch verübeln so zu denken? Bist du doch in einer Gesellschaft großgeworden in der Solidarität regelmäßig bestraft wird - nur eben in der Familie nicht, in einigen Familien gelten diese ethischen Grundsätze noch. Ich sehe die Logik in deinem subjektiven Weltbild.

Ich dagegen bin zu der Überzeugung aufgewachsen, das &quot;alle Menschen meine Brüder&quot;, meine Familie sind. Diese Ethik ist für mich keine Rhetorik sondern konkrete Aufforderung zur Solidarität.

Für mich ist es darum selbstverständlich, das jeder Mensch ein einen zufriedenstellenden Lebenstandard haben soll - und ich bin gerne bereit ein Teil meines Einkommens abzugeben um anderen Menschen die Unwürde der Armut zu ersparen.

Für mich sind die Menschenrechte kein fernes Geschwafel, das man ab und an aus der Schublade ziehen kann wenn man es mal braucht, sondern sie sind tiefe Überzeugung und Lebenswahrheit. 

hm, scheint fast so als ob Sozialisten die besseren Christen wären - stimmt aber nicht: Meine Überzeugung ist nicht in der Weisung eines höheren Wesens, sondern aus Einsicht in die Notwendigkeit begründet. 

Ohne Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität ist die Menschheit zum scheitern verdammt. Schon heute lassen sich die dringensten Probleme - etwa der Nachhaltigkeit des Wirtschaftens nicht auf Basis der unbeschränkten Konkurenz lösen und Probleme tendieren dazu größer zu werden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Neidlos: &#8220;Dann werde Unternehmer und vereile dein! Geld gerecht. Und lass meins bitte in Ruhe. Du kannst von mir aus gerne so ein Kolletiv gründen.&#8221;</p>
<p>Ich freue mich das die die Idee einer solchen Unternehmensform unterstützt &#8211; oder ihrer Einführung wenigstens nicht im Wege stehst. Leider gibt es diese Unternehmensform noch nicht &#8211; und die existierenden Formen lassen sich aufgrund gesetzlicher betriebswirtschaftlicher Regeln nur begrenzt an das Ideal anpassen.</p>
<p>Ich will dein Geld nicht. Ich habe NICHT geschrieben das ich alle bestehenden Unternehmen zwangsweise in eine Kollektive umwandeln möchte &#8211; das will ich nicht. Ich habe die Kollektive ganz bewust als ALTERNATIVE beschrieben, die sich in den bestehenden marktwirtschaftlichen Rahmen einbetten lässt.  Als Alternative kann die Kollektive dann mit kapitalistischen Unternehmensformen konkurrieren &#8211; und sich nachhaltig als stärker erweisen.</p>
<p>Im übrigen bin ich Freiberufler und auf dem guten Weg zu einer Unternehmensgründung. Ja, ich plane dieses Ideal im Rahmen des gesetzlich Möglichen umzusetzen.</p>
<p>Dann habe ich auch das Gefühl, das du hier mit deinem eigenem Feindbild diskutierst, und dich nicht mit den konkreten Positionen der hier &#8220;anwesenden&#8221; auseinandersetzt. Anders kann ich mir viele deiner Aussagen nicht erklären.</p>
<p>&#8220;Der für mich interssanteste Punkt ist jedoch dass ich alle eure Ansichten teile und ihnen völlig zustimme. Jedoch nicht in einem anonymen Gebilde namens Gesellschaft, [...] sondern nur innerhalb meiner Familie.&#8221;</p>
<p>Das freut mich zu hören. Dann sind wir ja doch nicht so weit auseinander wie du glaubst. Allein in der Reichweite der Solidarität unterscheiden wir uns. </p>
<p>Wer will es dir auch verübeln so zu denken? Bist du doch in einer Gesellschaft großgeworden in der Solidarität regelmäßig bestraft wird &#8211; nur eben in der Familie nicht, in einigen Familien gelten diese ethischen Grundsätze noch. Ich sehe die Logik in deinem subjektiven Weltbild.</p>
<p>Ich dagegen bin zu der Überzeugung aufgewachsen, das &#8220;alle Menschen meine Brüder&#8221;, meine Familie sind. Diese Ethik ist für mich keine Rhetorik sondern konkrete Aufforderung zur Solidarität.</p>
<p>Für mich ist es darum selbstverständlich, das jeder Mensch ein einen zufriedenstellenden Lebenstandard haben soll &#8211; und ich bin gerne bereit ein Teil meines Einkommens abzugeben um anderen Menschen die Unwürde der Armut zu ersparen.</p>
<p>Für mich sind die Menschenrechte kein fernes Geschwafel, das man ab und an aus der Schublade ziehen kann wenn man es mal braucht, sondern sie sind tiefe Überzeugung und Lebenswahrheit. </p>
<p>hm, scheint fast so als ob Sozialisten die besseren Christen wären &#8211; stimmt aber nicht: Meine Überzeugung ist nicht in der Weisung eines höheren Wesens, sondern aus Einsicht in die Notwendigkeit begründet. </p>
<p>Ohne Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität ist die Menschheit zum scheitern verdammt. Schon heute lassen sich die dringensten Probleme &#8211; etwa der Nachhaltigkeit des Wirtschaftens nicht auf Basis der unbeschränkten Konkurenz lösen und Probleme tendieren dazu größer zu werden&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Neidlos</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/01/22/portraitfoto-der-verteilungsungerechtigkeit/#comment-18865</link>
		<dc:creator>Neidlos</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 18:15:00 +0000</pubDate>
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		<description>@ignatius 

&gt;Wenn Du Eigentum als Naturrecht betrachtest, wie hältst Du es dann mit dem Erbrecht? Ein “Naturrecht”, das den Namen verdient, sollte ja wohl mit dem Tod der Person erlöschen.

Das hatte ich doch oben schon mal beschrieben:
Die Todessteuer würde ich übrigens auch abschaffen. Vermögen gehört immer der gesamten Familie (genauso wie Werte und Ansichten) und nicht z.B. nur den Eltern. Diese Steuer ist in meinen Augen absolut unmoralisch. Das Vermögen wird innerhalb einer Familie genauso weitergegeben wie die DNS und normalerweise auch die Weltanschauung (wenn das Balg nicht total verzogen ist). 



@Alvar Hanso

Ich muss zugeben Ayn Rand war mir bis dato unbekannt. Die Ansätze finde ich aber auf den ersten Blick äußerst spannend.



@Degnaphta

&gt;Was hätten die Opel-Arbeiter anderes machen sollen? Damals schon so weitsichtig sein, um die Aussichtslosigkeit des Autobauergewerbes zu erkennen? Gegen alle Propaganda an?

Opel ist ein schlechtes Beispiel. Die sind momentan in einer Krise die auch wieder vorbeigeht. Die gut ausgebildeten Mitarbeiter und Ingenieure finden später auch anderswo wieder einen Job. 


&gt;Wo bleiben die Dummen und Schwachen in deiner Welt? Es gibt Leute, die nie über den Zahlenraum Hundert hinauskommen, egal wie sie sich bemühen. 

Die Dummen haben in meiner Welt Pech gehabt. So einfach ist das. Ich weiß nicht wo bei dir die fixe Idee herstammt, ich sei für irgendwen anders verantwortlich als mich selbst. 
Wobei mir das langsam so vorkommt als ob du absichtlich die Tatsachen verdrehst. Bei dir scheint jeder Verlierer gleich &quot;Schwach&quot; zu sein und durch wiedrige Umstände in seine Situation gekommen zu sein. Selber Schuld hat er wohl nie. 
Was schätzt du, wieviele kommen tatsächlich so wie du schreibst &quot;über den Zahlenraum von Hundert nicht hinaus&quot; und wieviele könnten es eigentlich und haben sich die Sache selbst eingebrockt (dazu zählt alles; früher zu faul gewesen, sich bei Entscheidungen nicht genug informiert, Berufswahl aus den falschen Motiven getroffen, etc.)?
Was glaubst du was bei Bewerbungsschulungen in der 10.Klasse einer der am meisten genannten Traumberufe ist? Friseuse! Und das bei dem Verdienst. Wer eine solche Berufswahl trifft dem ist nicht zu helfen.


&gt;Die willst du ins Abseits stellen? Unwertes Leben, oder auf welcher Idee basiert deine Hartherzigkeit
Ich stelle niemanden nirgendwo hin. Ins Abseits stellen sie sich schon alleine. Und von unwertem Leben habe ich an keiner Stelle gesprochen. Nochmal: Jeder tut für sich was er kann und wenn er mit seiner Situation zufrieden ist, ist alles bestens. Wenn nicht dann muss er eben mehr tun. Zweit- und Drittjob, Weiterbildung, vernünftige Geldanlagen, etc.


&gt;Leider ist das tatsächlich eine verbreitete Einstellung des outputs zeitgenössischer Bildungsanstalten. Die lesen zwar Goethes Faust und Lessings Nathan, aber die daraus gewonnenen Erkenntnisse führen nicht zu Aufklärung und Humanismus.

In den Bildungsanstalten wird das Wissen wie hart es im Leben zugeht ganz sicher nicht vermittelt. Das ist meiner Meinung nach auch eines der größten Probleme. Statt die jungen Menschen schon frühzeitig darauf vorzubereiten was später mal kommt wird der eigene Name getanzt. Dadurch kommt man später aber nicht sehr weit. Also, statt mehr Humanismus lieber weniger und dafür mehr wirtschaftliche Kompetenz.



@Karl

&gt;Ach? Und wie regelt man das mit der Würde in unserer Gesellschaft ohne Geld? Er verhungert zwar, aber er verhungert in Würde? Wir geben ihm anständige Kleidung dabei?

Keiner verhungert. Habe ich doch schon mal geschrieben. Wenn Leute hungern führt das zu Gewalt und es ist ein Grenznutzen gegeben, zwischen Sozialtransfers und den Kosten für einen Sicherheitsdienst. Damit ist die Würde in meinen Augen aber auch schon vollständig gegeben.


&gt;Anyway, viel Spaß noch mit den vielen Nullen aufm Konto…
Wo kommt bloss immer die Meinung her, nur weil jemand für mehr Freiheit und Eigenverantwortung eintritt, wüßte er nicht mehr wohin mit seinem Geld? Ich unterstelle dir doch auch nichts.


@knt
&gt;Die Verteilung des Mehrwerts findet bei den Produzenten statt: Also in den Unternehmen, den hier wird der Gewinn zwischen Eigentümern, Investoren und abhänig Beschäftigten (ungerecht!) geteilt.

Dann werde Unternehmer und vereile dein! Geld gerecht. Und lass meins bitte in Ruhe. Du kannst von mir aus gerne so ein Kolletiv gründen.


So, dann wollen wir das ganze hier mal zusammenfassen:

Aus irgendeiner abstrusen Idee heraus seid ihr wohl der Meinung, nur weil sich jemand innerhalb unserer Landesgrenzen aufhält und damit zu unserer Gesellschaft gehört würde ihm irgendetwas ohne Eigenleistung zustehen. 

Ihr begründet eure Meinung mit Humanismus und Menschenwürde und dass daher wohl jedem qua Geburt ein gewisser Anteil am &quot;Volksvermögen&quot; zusteht, egal wie viel er selbst &quot;mitgebracht&quot; hat.

Eigentum und Mehrleistung kommen in eurem Weltbild nicht vor (bzw. stehen dem einzelnen nicht zu) und jeder sollte daher sein ganzes Streben der Allgemeinheit widmen.

Dafür dass etwas mir gehört muss ich der Gesellschaft dankbar sein. Selbst habe ich daran keinen Anteil. Nur weil mir die Gesellschaft es zugesteht kann ich überhaupt zu etwas kommen.

Da die Intelligenz in der Gesellschaft nicht gleichverteilt ist muss das daraus erarbeitete Einkommen dann eben gleichverteilt werden. 

Dass eine Ungleichverteilung im Prinzip überall vorkommt und völlig normal ist (auch Schönheit ist nicht gleichverteilt und nicht jeder kann mit Angelina Jolie verheitratet sein) kommt für euch nicht in Frage. 

In Diskussionen arbeiten diverse von euch mit unterschwelligen Beleidigungen und Angriffen sowie Unterstellungen.


Ich bin ehrlich gesagt heilfroh, dass es zu einer Welt wie von euch gewünscht, nie kommen wird, weil der Mensch so nicht funktioniert.


Der für mich interssanteste Punkt ist jedoch dass ich alle eure Ansichten teile und ihnen völlig zustimme. Jedoch nicht in einem anonymen Gebilde namens Gesellschaft, welches durch willkürliche Punkte auf der Landkarte &quot;eingezäunt&quot; wird, sondern nur innerhalb meiner Familie. Diese hat es mir ermöglicht das zu erreichen was ich erreicht habe und ein Ausgleich für erbrachte Leistungen findet jederzeit statt. Alles was ich erarbeite tue ich auch für meine Kinder, genauso wie das meine Eltern auch schon für mich getan haben.

Mir ist jedoch völlig unklar wie ihr eine solche enge Bindung und die daraus resultierenden Verhaltensweisen auf die Gesellschaft ausdehnen könnt, und das vor allem auch noch von anderen verlangt.


Ich denke an dieser Stelle macht ein weiterer Austausch keinen Sinn, da unser Menschenbild einfach zu weit auseinanderliegt. Bei euch haben sich alle lieb und tanzen im Regen und bei mir sind alle Egoisten die zuallererst an sich selber denken. Wenn ihr wissen wollt wer näher dran ist, müsst ihr euch nur mal umschauen (Joe A., Klaus E. + Klaus Z., Bernard M.) ;) Was die Menschheit dahin gebracht hat wo sie jetzt ist (an der Spitze der Nahrungskette) ist hoffentlich auch klar. Diese Idee mit der Umverteilung gibt es maximal seit 100 Jahren .

Trotzdem fand ich es ganz spannend sich mal über den Kern der unterschiedlichen Ansichten zur Verteilungsgerechtigkeit auszutauschen. 

In diesem Sinne, neidlose Grüße
Neidlos</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ignatius </p>
<p>&gt;Wenn Du Eigentum als Naturrecht betrachtest, wie hältst Du es dann mit dem Erbrecht? Ein “Naturrecht”, das den Namen verdient, sollte ja wohl mit dem Tod der Person erlöschen.</p>
<p>Das hatte ich doch oben schon mal beschrieben:<br />
Die Todessteuer würde ich übrigens auch abschaffen. Vermögen gehört immer der gesamten Familie (genauso wie Werte und Ansichten) und nicht z.B. nur den Eltern. Diese Steuer ist in meinen Augen absolut unmoralisch. Das Vermögen wird innerhalb einer Familie genauso weitergegeben wie die DNS und normalerweise auch die Weltanschauung (wenn das Balg nicht total verzogen ist). </p>
<p>@Alvar Hanso</p>
<p>Ich muss zugeben Ayn Rand war mir bis dato unbekannt. Die Ansätze finde ich aber auf den ersten Blick äußerst spannend.</p>
<p>@Degnaphta</p>
<p>&gt;Was hätten die Opel-Arbeiter anderes machen sollen? Damals schon so weitsichtig sein, um die Aussichtslosigkeit des Autobauergewerbes zu erkennen? Gegen alle Propaganda an?</p>
<p>Opel ist ein schlechtes Beispiel. Die sind momentan in einer Krise die auch wieder vorbeigeht. Die gut ausgebildeten Mitarbeiter und Ingenieure finden später auch anderswo wieder einen Job. </p>
<p>&gt;Wo bleiben die Dummen und Schwachen in deiner Welt? Es gibt Leute, die nie über den Zahlenraum Hundert hinauskommen, egal wie sie sich bemühen. </p>
<p>Die Dummen haben in meiner Welt Pech gehabt. So einfach ist das. Ich weiß nicht wo bei dir die fixe Idee herstammt, ich sei für irgendwen anders verantwortlich als mich selbst.<br />
Wobei mir das langsam so vorkommt als ob du absichtlich die Tatsachen verdrehst. Bei dir scheint jeder Verlierer gleich &#8220;Schwach&#8221; zu sein und durch wiedrige Umstände in seine Situation gekommen zu sein. Selber Schuld hat er wohl nie.<br />
Was schätzt du, wieviele kommen tatsächlich so wie du schreibst &#8220;über den Zahlenraum von Hundert nicht hinaus&#8221; und wieviele könnten es eigentlich und haben sich die Sache selbst eingebrockt (dazu zählt alles; früher zu faul gewesen, sich bei Entscheidungen nicht genug informiert, Berufswahl aus den falschen Motiven getroffen, etc.)?<br />
Was glaubst du was bei Bewerbungsschulungen in der 10.Klasse einer der am meisten genannten Traumberufe ist? Friseuse! Und das bei dem Verdienst. Wer eine solche Berufswahl trifft dem ist nicht zu helfen.</p>
<p>&gt;Die willst du ins Abseits stellen? Unwertes Leben, oder auf welcher Idee basiert deine Hartherzigkeit<br />
Ich stelle niemanden nirgendwo hin. Ins Abseits stellen sie sich schon alleine. Und von unwertem Leben habe ich an keiner Stelle gesprochen. Nochmal: Jeder tut für sich was er kann und wenn er mit seiner Situation zufrieden ist, ist alles bestens. Wenn nicht dann muss er eben mehr tun. Zweit- und Drittjob, Weiterbildung, vernünftige Geldanlagen, etc.</p>
<p>&gt;Leider ist das tatsächlich eine verbreitete Einstellung des outputs zeitgenössischer Bildungsanstalten. Die lesen zwar Goethes Faust und Lessings Nathan, aber die daraus gewonnenen Erkenntnisse führen nicht zu Aufklärung und Humanismus.</p>
<p>In den Bildungsanstalten wird das Wissen wie hart es im Leben zugeht ganz sicher nicht vermittelt. Das ist meiner Meinung nach auch eines der größten Probleme. Statt die jungen Menschen schon frühzeitig darauf vorzubereiten was später mal kommt wird der eigene Name getanzt. Dadurch kommt man später aber nicht sehr weit. Also, statt mehr Humanismus lieber weniger und dafür mehr wirtschaftliche Kompetenz.</p>
<p>@Karl</p>
<p>&gt;Ach? Und wie regelt man das mit der Würde in unserer Gesellschaft ohne Geld? Er verhungert zwar, aber er verhungert in Würde? Wir geben ihm anständige Kleidung dabei?</p>
<p>Keiner verhungert. Habe ich doch schon mal geschrieben. Wenn Leute hungern führt das zu Gewalt und es ist ein Grenznutzen gegeben, zwischen Sozialtransfers und den Kosten für einen Sicherheitsdienst. Damit ist die Würde in meinen Augen aber auch schon vollständig gegeben.</p>
<p>&gt;Anyway, viel Spaß noch mit den vielen Nullen aufm Konto…<br />
Wo kommt bloss immer die Meinung her, nur weil jemand für mehr Freiheit und Eigenverantwortung eintritt, wüßte er nicht mehr wohin mit seinem Geld? Ich unterstelle dir doch auch nichts.</p>
<p>@knt<br />
&gt;Die Verteilung des Mehrwerts findet bei den Produzenten statt: Also in den Unternehmen, den hier wird der Gewinn zwischen Eigentümern, Investoren und abhänig Beschäftigten (ungerecht!) geteilt.</p>
<p>Dann werde Unternehmer und vereile dein! Geld gerecht. Und lass meins bitte in Ruhe. Du kannst von mir aus gerne so ein Kolletiv gründen.</p>
<p>So, dann wollen wir das ganze hier mal zusammenfassen:</p>
<p>Aus irgendeiner abstrusen Idee heraus seid ihr wohl der Meinung, nur weil sich jemand innerhalb unserer Landesgrenzen aufhält und damit zu unserer Gesellschaft gehört würde ihm irgendetwas ohne Eigenleistung zustehen. </p>
<p>Ihr begründet eure Meinung mit Humanismus und Menschenwürde und dass daher wohl jedem qua Geburt ein gewisser Anteil am &#8220;Volksvermögen&#8221; zusteht, egal wie viel er selbst &#8220;mitgebracht&#8221; hat.</p>
<p>Eigentum und Mehrleistung kommen in eurem Weltbild nicht vor (bzw. stehen dem einzelnen nicht zu) und jeder sollte daher sein ganzes Streben der Allgemeinheit widmen.</p>
<p>Dafür dass etwas mir gehört muss ich der Gesellschaft dankbar sein. Selbst habe ich daran keinen Anteil. Nur weil mir die Gesellschaft es zugesteht kann ich überhaupt zu etwas kommen.</p>
<p>Da die Intelligenz in der Gesellschaft nicht gleichverteilt ist muss das daraus erarbeitete Einkommen dann eben gleichverteilt werden. </p>
<p>Dass eine Ungleichverteilung im Prinzip überall vorkommt und völlig normal ist (auch Schönheit ist nicht gleichverteilt und nicht jeder kann mit Angelina Jolie verheitratet sein) kommt für euch nicht in Frage. </p>
<p>In Diskussionen arbeiten diverse von euch mit unterschwelligen Beleidigungen und Angriffen sowie Unterstellungen.</p>
<p>Ich bin ehrlich gesagt heilfroh, dass es zu einer Welt wie von euch gewünscht, nie kommen wird, weil der Mensch so nicht funktioniert.</p>
<p>Der für mich interssanteste Punkt ist jedoch dass ich alle eure Ansichten teile und ihnen völlig zustimme. Jedoch nicht in einem anonymen Gebilde namens Gesellschaft, welches durch willkürliche Punkte auf der Landkarte &#8220;eingezäunt&#8221; wird, sondern nur innerhalb meiner Familie. Diese hat es mir ermöglicht das zu erreichen was ich erreicht habe und ein Ausgleich für erbrachte Leistungen findet jederzeit statt. Alles was ich erarbeite tue ich auch für meine Kinder, genauso wie das meine Eltern auch schon für mich getan haben.</p>
<p>Mir ist jedoch völlig unklar wie ihr eine solche enge Bindung und die daraus resultierenden Verhaltensweisen auf die Gesellschaft ausdehnen könnt, und das vor allem auch noch von anderen verlangt.</p>
<p>Ich denke an dieser Stelle macht ein weiterer Austausch keinen Sinn, da unser Menschenbild einfach zu weit auseinanderliegt. Bei euch haben sich alle lieb und tanzen im Regen und bei mir sind alle Egoisten die zuallererst an sich selber denken. Wenn ihr wissen wollt wer näher dran ist, müsst ihr euch nur mal umschauen (Joe A., Klaus E. + Klaus Z., Bernard M.) <img src='http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Was die Menschheit dahin gebracht hat wo sie jetzt ist (an der Spitze der Nahrungskette) ist hoffentlich auch klar. Diese Idee mit der Umverteilung gibt es maximal seit 100 Jahren .</p>
<p>Trotzdem fand ich es ganz spannend sich mal über den Kern der unterschiedlichen Ansichten zur Verteilungsgerechtigkeit auszutauschen. </p>
<p>In diesem Sinne, neidlose Grüße<br />
Neidlos</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: knt</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/01/22/portraitfoto-der-verteilungsungerechtigkeit/#comment-18773</link>
		<dc:creator>knt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 09:57:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.weissgarnix.de/?p=988#comment-18773</guid>
		<description>@Karl: &quot;Ja, da wo verteilt wird, sollte man anpacken. Wo ist das nochmal gleich?&quot;

Die Verteilung des Mehrwerts findet bei den Produzenten statt: Also in den Unternehmen, den hier wird der Gewinn zwischen Eigentümern, Investoren und abhänig Beschäftigten (ungerecht!) geteilt.

Mein Lösungsansatz dazu: http://www.streitschrift.net/2008/10/das-kollektiv/

Die Verteilung der Macht findet sich in den &quot;demokratischen&quot; Strukturen unseres Landes wieder.

Mein Lösungsansatz dazu ist mehr Selbstverwaltung der Regionen, direktere Mittbestimmung in den überregionalen Machtzentren und vorallem:  Der Aufbau einer Selbstverwaltung der Wirtschaft - eine Wirtschaftsdemokratie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Karl: &#8220;Ja, da wo verteilt wird, sollte man anpacken. Wo ist das nochmal gleich?&#8221;</p>
<p>Die Verteilung des Mehrwerts findet bei den Produzenten statt: Also in den Unternehmen, den hier wird der Gewinn zwischen Eigentümern, Investoren und abhänig Beschäftigten (ungerecht!) geteilt.</p>
<p>Mein Lösungsansatz dazu: <a href="http://www.streitschrift.net/2008/10/das-kollektiv/" rel="nofollow">http://www.streitschrift.net/2008/10/das-kollektiv/</a></p>
<p>Die Verteilung der Macht findet sich in den &#8220;demokratischen&#8221; Strukturen unseres Landes wieder.</p>
<p>Mein Lösungsansatz dazu ist mehr Selbstverwaltung der Regionen, direktere Mittbestimmung in den überregionalen Machtzentren und vorallem:  Der Aufbau einer Selbstverwaltung der Wirtschaft &#8211; eine Wirtschaftsdemokratie.</p>
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