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	<title>Kommentare zu: Besuch der Herren Kant und Erhard</title>
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	<description>Wirtschaft, Politik und alles andere auch</description>
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		<title>Von: John Dean</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/01/08/besuch-der-herren-kant-und-erhard/#comment-18311</link>
		<dc:creator>John Dean</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 20:26:12 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;b&gt;Danke an weissgarnix für diesen schön, sorgfältig, durchdacht und ausgewogen formulierten Beitrag!&lt;/b&gt;

(von einem hartnäckigen Linksliberalen, den es tatsächlich das Herz etwas wärmt, wenn er seine Positionen auf eine so gut formulierte Weise wiederfindet)

Ansonsten: Danke auch für dieses Blog und seine hervorragende Entwicklung in den letzten Monaten!

Venceremos!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><b>Danke an weissgarnix für diesen schön, sorgfältig, durchdacht und ausgewogen formulierten Beitrag!</b></p>
<p>(von einem hartnäckigen Linksliberalen, den es tatsächlich das Herz etwas wärmt, wenn er seine Positionen auf eine so gut formulierte Weise wiederfindet)</p>
<p>Ansonsten: Danke auch für dieses Blog und seine hervorragende Entwicklung in den letzten Monaten!</p>
<p>Venceremos!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mylli</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/01/08/besuch-der-herren-kant-und-erhard/#comment-17817</link>
		<dc:creator>mylli</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 00:26:00 +0000</pubDate>
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		<description>@ Ernst

&quot;Sozial geht nur national&quot; wird hier doch nicht gepredigt.

&quot;Asozial geht besser multinational&quot; würde ich sagen, da erst der internationale Sozialabwertungswettlauf zum Anlocken von Kapital uns in diese Situation gebracht hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ernst</p>
<p>&#8220;Sozial geht nur national&#8221; wird hier doch nicht gepredigt.</p>
<p>&#8220;Asozial geht besser multinational&#8221; würde ich sagen, da erst der internationale Sozialabwertungswettlauf zum Anlocken von Kapital uns in diese Situation gebracht hat.</p>
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		<title>Von: Dipfele</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/01/08/besuch-der-herren-kant-und-erhard/#comment-17398</link>
		<dc:creator>Dipfele</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 19:35:27 +0000</pubDate>
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		<description>Erhellendes zum Thema findet sich in dem Buch &lt;a href=&quot;http://www.single-generation.de/wissenschaft/wolfgang_fach.htm#neu&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Die Regierung der Freiheit&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erhellendes zum Thema findet sich in dem Buch <a href="http://www.single-generation.de/wissenschaft/wolfgang_fach.htm#neu" rel="nofollow">Die Regierung der Freiheit</a>.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ernst</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/01/08/besuch-der-herren-kant-und-erhard/#comment-17018</link>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 20:11:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.weissgarnix.de/?p=815#comment-17018</guid>
		<description>Ganz gute Begriffsbestimmung und Auseinandersetzung mit der Freiheit, aber durch und durch staats- und kapitalimmanent (bzw. -fetischistisch). Mit Stoiber gesprochen, &quot;weil das ja klar ist&quot;: Denn eine Sozial&lt;i&gt;ethik&lt;/i&gt; kann natürlich nicht auf die Konstitution der Gesellschaft, auf die Substanz der Vergesellschaftung reflektieren oder diese gar kritisieren, sondern die Verhältnisse nur hinnehmen, wie sie sind, und ihre Widersprüchen und Polaritäten hin- und herwälzen. Und so schwingt hier die Freiheit auch umher zwischen Staat und Markt, den beiden polaren Sphären der Warengesellschaft, in denen sich die als Warenmonaden konstituierten, als Staatsbürger- und Rechtssubjekte de facto verglichenen, formal gleich gemachten und nur als beziehungslose vereinzelte Einzelne gedachten, abstrakten Individuen bewegen müssen. Höchstmaß an Zumutbarkeit und Reflexion ist die Vermittlung, im stumpfen Sinne des &quot;die gesunde Mitte finden&quot;, dieser beiden Pole von Herrschaft und Ausbeutung, weil ihren inneren Zusammenhang aufzudecken einfach zu viel verlangt wäre.
Es gab eine Zeit, in der Sozialismus noch als andere Art der Vergesellschaftung gedacht wurde, als &quot;freie Assoziation freier Individuen&quot; nämlich, und nicht nur als gewaltsamer Ausgleich des vom freien Markt (denn der ist gemeint, wenn es um &quot;Freiheit&quot; geht) verelendeten Gesellschaftsgefüges durch den Staat. Aber seitdem ist viel Scheiße passiert und was jetzt noch übrig geblieben ist vom Sozialismus, ist der totalisierte Sozialstaat, für den gilt, was von CDU und NPD formuliert wurde und was von allen Parteien und letztlich auch von diesem Blog unterstützt wird: 
1. &quot;Sozial ist, was Arbeit schafft&quot;
2. &quot;Sozial geht nur national&quot;

Beides barbarisch.

Kommunistische Grüße,
Ernst</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz gute Begriffsbestimmung und Auseinandersetzung mit der Freiheit, aber durch und durch staats- und kapitalimmanent (bzw. -fetischistisch). Mit Stoiber gesprochen, &#8220;weil das ja klar ist&#8221;: Denn eine Sozial<i>ethik</i> kann natürlich nicht auf die Konstitution der Gesellschaft, auf die Substanz der Vergesellschaftung reflektieren oder diese gar kritisieren, sondern die Verhältnisse nur hinnehmen, wie sie sind, und ihre Widersprüchen und Polaritäten hin- und herwälzen. Und so schwingt hier die Freiheit auch umher zwischen Staat und Markt, den beiden polaren Sphären der Warengesellschaft, in denen sich die als Warenmonaden konstituierten, als Staatsbürger- und Rechtssubjekte de facto verglichenen, formal gleich gemachten und nur als beziehungslose vereinzelte Einzelne gedachten, abstrakten Individuen bewegen müssen. Höchstmaß an Zumutbarkeit und Reflexion ist die Vermittlung, im stumpfen Sinne des &#8220;die gesunde Mitte finden&#8221;, dieser beiden Pole von Herrschaft und Ausbeutung, weil ihren inneren Zusammenhang aufzudecken einfach zu viel verlangt wäre.<br />
Es gab eine Zeit, in der Sozialismus noch als andere Art der Vergesellschaftung gedacht wurde, als &#8220;freie Assoziation freier Individuen&#8221; nämlich, und nicht nur als gewaltsamer Ausgleich des vom freien Markt (denn der ist gemeint, wenn es um &#8220;Freiheit&#8221; geht) verelendeten Gesellschaftsgefüges durch den Staat. Aber seitdem ist viel Scheiße passiert und was jetzt noch übrig geblieben ist vom Sozialismus, ist der totalisierte Sozialstaat, für den gilt, was von CDU und NPD formuliert wurde und was von allen Parteien und letztlich auch von diesem Blog unterstützt wird:<br />
1. &#8220;Sozial ist, was Arbeit schafft&#8221;<br />
2. &#8220;Sozial geht nur national&#8221;</p>
<p>Beides barbarisch.</p>
<p>Kommunistische Grüße,<br />
Ernst</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Degnaphta</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2009/01/08/besuch-der-herren-kant-und-erhard/#comment-16987</link>
		<dc:creator>Degnaphta</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 17:14:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.weissgarnix.de/?p=815#comment-16987</guid>
		<description>@ staph.aureus
Zitat:
&quot;Wohlstand im Sinne von Diogenes: eine Tonne, einen Kopf, und Zugang zu Bildung. In diesem Sinne ist der Wohlstand in den letzten Jahrzehnten gestiegen.&quot;
Du scheinst nicht mitbekommen zu haben, daß eine Lücke zwischen dem Anspruch der Grundsicherung und der tatsächlichen Sicherung klafft.
Die Tonne ist eine Propagandalüge und der Zugang zur Bildung leider auch.
In vor-hatz4-Zeiten war immerhin die Tonne die letzte Anbindung an den statistisch existentenWohlstand, der sogar erlaubte, ihn mit schweren Abstrichen zu versehen, um individuell auch einen Gang in die Bildung riskieren zu können.
Doch das wurde der globalen Konkurrenzfähigkeit des Exeportweltmeisters geopfert, gleichzeitig aber als nur Wenigen einsichtige Richtschnur in mehr Freiheit und Gerechtigkeit untergejubelt. Anderes als das Versagen einer Gesellschaft ist nicht zu erkennen.

Gruß aus der leckgeschlagenen Tonne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ staph.aureus<br />
Zitat:<br />
&#8220;Wohlstand im Sinne von Diogenes: eine Tonne, einen Kopf, und Zugang zu Bildung. In diesem Sinne ist der Wohlstand in den letzten Jahrzehnten gestiegen.&#8221;<br />
Du scheinst nicht mitbekommen zu haben, daß eine Lücke zwischen dem Anspruch der Grundsicherung und der tatsächlichen Sicherung klafft.<br />
Die Tonne ist eine Propagandalüge und der Zugang zur Bildung leider auch.<br />
In vor-hatz4-Zeiten war immerhin die Tonne die letzte Anbindung an den statistisch existentenWohlstand, der sogar erlaubte, ihn mit schweren Abstrichen zu versehen, um individuell auch einen Gang in die Bildung riskieren zu können.<br />
Doch das wurde der globalen Konkurrenzfähigkeit des Exeportweltmeisters geopfert, gleichzeitig aber als nur Wenigen einsichtige Richtschnur in mehr Freiheit und Gerechtigkeit untergejubelt. Anderes als das Versagen einer Gesellschaft ist nicht zu erkennen.</p>
<p>Gruß aus der leckgeschlagenen Tonne</p>
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