Die FTD-Kolumne “Das Kapital” bringt heute ein paar interessante Ansichten zum Dollar, denen ich ein paar mehr hinzufügen möchte. Weil in der Tat ist die Situation des Greenback angesichts der Nachrichtenlage aus dem Hause Bernanke wie Obama einigermaßen verworren.
Das Fazit der Kapital-Redakteure ist dabei recht straightforward:
“Kurz: Die US-Leistungsbilanz dürfte stark in den Miesen bleiben – und der US-Staat wird auf Auslandsgelder angewiesen sein, um sein Defizit zu finanzieren. Was aber, wenn die Ausländer keine Lust mehr haben, ein erhebliches Währungsrisiko einzugehen, um mit 2,7 Prozent abgespeist zu werden? Dann würde der Dollar vermutlich rasch abwerten, zumal den offiziellen Dollar-Aufkäufern wie China oder einigen Ölländern langsam die Luft ausgehen dürfte, da ihnen ihrerseits die Exporterlöse wegbrechen. Da die Ausländer aber mehr als die Hälfte der ausstehenden US-Staatsanleihen halten, könnte eine Abwertung des Dollar bald große Nervosität auslösen. Das wäre insbesondere dann der Fall, wenn die Furcht umginge, dass die Fed mit frischem Zentralbankgeld einspringen würde, falls Ausländer ihre Treasury-Positionen abstoßen. Das würde zwar den US-Anleihenmarkt stabilisieren, wobei niedrige Marktzinsen inzwischen ja fast das ausdrücklich erklärte Ziel der Fed sind. Aber es liefe auch auf eine neuerliche erhebliche Ausweitung des Dollar-Angebots hinaus – und würde den Abwertungsdruck noch verstärken.”
Diese Einschätzung würde ich mal als den “0815-Mainstream-View” bezeichnen. Etwa so in der Art liest man das auch bei fachlich deutlich weniger versierten Kommentatoren, die Kapital-Leute hatten wohl diesmal keine Lust oder keine Zeit, etwas spitzfindigere Betrachtungen anzustellen. Daher muß ich halt wieder mal ran.
Überlegen wir mal:
- Die Ausländer, die in die USA Waren liefern und im Gegenzug Dollar-Forderungen anhäufen, die können damit prinzipiell 2 Dinge machen: entweder können sie die Dollar weiterhin als Dollar halten, oder sie können sie verkaufen, etwa gegen ihre eigene Währung. Bislang haben sie sie bekanntlich gehalten, großteils aus währungspolitischen Überlegungen. Und meine ziemlich feste Überzeugung lautet: das werden sie auch weiterhin tun. Da können sie an politischen Statements abgeben, was sie lustig sind: die Chinesen wollen keine Yuan-Aufwertung, die Japaner keine Yen-Aufwertung, die Europäer keine Euro-Aufwertung. A la longue wird sich das zwar alles nicht vermeiden lassen, aber dann graduell und langsam, und bestimmt nicht in “one-go”. Wir kennen doch mittlerweile alle unsere politischen Pappenheimer, oder etwa nicht?
- Ein weiterer Grund, warum sie die Dollars vermutlich recyclen werden wollen ist zudem der, dass sie alle an Barack Obamas kollossalem Relaunch des “New Deal” partizipieren werden wollen. Während alle “liquiditätsfalle”-getriebenen Pseudo-Keynesianer daher auf die Zinsen und die Devisenkurse starren, wie das sprichwörtliche Karnickel auf die Schlange, behaupte ich: die Chinesen, Japaner sowie ”das Ausland” generell werden vor allem auf Beschäftigungsmöglichkeiten gucken. Zinsen und Devisenkurse hin oder her. Oder anders gesagt: die Chinesen werden den Amis nicht zu verstehen geben “Jungs, die Zinsen sind zu niedrig und der Dollar fällt, daher gibt’s von uns kein Geld mehr”. Sondern sie werden sagen: “Mister President Obama, herzlich gerne finanzieren wir Ihnen Ihr grenzgeniales fiskalisches Ausgabenprogramm, allerdings nur, wenn wir ein ordentliches Stück vom Kuchen abbekommen!” . Denn die Ausländer haben zwischenzeitlich alle Oscar Wilde gelesen, und der schrieb bekanntlich: “Extravaganzen sind ja gut und schön, aber nichts ist so überzeugend wie ein geregeltes Einkommen”.
Aus Obamas fiskalischem Stimulus durch großangelegtes “deficit spending” droht daher für den Dollar meines Erachtens keine größere Gefahr. Im Gegenteil, ich vermute, das wäre eher der positive Aspekt der ganzen Story.
Nicht so hingegen Ben Bernankes womöglich nächster Griff in den geldpolitischen Legobaukasten. “Quantitative Easing” kann man in meinen Augen wörtlich übersetzen mit “Raus aus dem Dollar!”. Aber auch hier liegt der Teufel im Detail, denn:
- ein Ankauf der FED von allen möglichen Vermögenswerten durch Ausgabe von Zentralbankgeld würde zwar zunächst mal den Geldumlauf stark erhöhen und daher tendenziell sofort Druck auf den Dollar ausüben. Aber:
- Was würden denn die Verkäufer dieser Vermögenswerte in einer Zeit des allgemeinen “Deleveragings” wohl mit der Kohle der FED machen? Rausgehen und shoppen? Oder sie in Vermögensanlagen stecken, die aktuell mit annähernd 0,0% rentieren? Oder würden sie ihre ausstehenden Kredite soweit wie möglich tilgen, und damit eine “Rendite” einstreichen, die bekannt, sicher und definitiv höher als 0,0% ist, nämlich exakt jenem Zins entspricht, der auf besagten Krediten lastet? – Ich für meinen Teil denke: in Zeiten wie diesen ist natürlich alles möglich, aber letzteres wird im großen Stil passieren! Sprich: das Geld, dass die FED beim Ankauf von Assets in Umlauf bringt, wird postwendend wieder aus diesem verschwinden. Oder technisch gesprochen: M0 wird zwar stark steigen, aber auf Ebene von M1-M3 wird von diesem Anstieg nichts oder nur wenig zu sehen sein.
Die FED wird also in meinen Augen mit ihren angedachten geldpolitischen Maßnahmen nicht unmittelbar Inflation erzeugen. Allerdings stimmt das nur auf kurze Sicht.
Denn überlegen wir mal: wo steht denn dieses stark angeschwollene MO? Auf den Reservekonten der Geschäftsbanken! Und was machen die damit? Yep, die vergeben damit Kredite. Zwar nicht jetzt gleich, klar, wo alle Welt glaubt, die Welt würde untergehen und deshalb, wenn überhaupt, dann nur in Erbsensuppendosen und Winchester-Munition investiert. Aber sobald sich erste Anzeichen für Aufschwung einstellen, werden die Banken mit diesen Reserven um sich schmeissen, als gäbe es kein Morgen, und die kreditäre Inflationsblüte wird in den schönsten Farben erblühen. Warum? – Na weil sie Geld verdienen wollen, deshalb!
Und das ist genau der Grund, warum ich persönlich davon überzeugt bin wie im Vatikan unser Karl Josef vom “Vater unser”, dass mit den diversen geldpolitischen Maßnahmen zur Bewältigung der aktuellen Krise gleichsam die Saat für eine atemberaubende Inflation gelegt wird, die einsetzt, sobald wir aus dem Tal der Tränen so halbwegs wieder heraus sind (falls das tatsächlich jemals passieren wird).
Mit anderen Worten: ich gehe nach wie vor davon aus, dass dem Dollar mittelfristig keine rasend große Gefahr droht, sondern eher, dass er wieder stärker wird. Allerdings nur solange, bis Obamas Pläne anfangen, sich über Multiplikatoren-Effekte durch die US Wirtschaft zu arbeiten, Einkommen generieren und Vermögenszuwächse, und damit die Basis für eine wieder in Schwung kommende Neukreditvergabe. Dann glaube ich werden die Amerikaner wieder Inflationsraten sehen, wie sie zuletzt in den frühen 80ern gemessen wurden. Und damit sollte der Dollar auch wieder massiv an Außenwert verlieren.




















{ 176 comments… read them below or add one }
Rasiermesserscharfe Analyse, danke.
Daß den Analysten in den Handelsblättern und Instituten ihr Geschwafel nicht langsam peinlich wird, überrascht mich ja immer wieder aufs neue.
Ein kleiner Knackpunkt bleibt bei deiner Analyse. Die Fähigkeit des Auslandes, die weitere Verschuldung der USA zu finanzieren. Es kann gut sein, dass die Überschüsse der Exportländer demnächst nominal deutlich schwinden werden. Dann ergibt sich eine ebenso deutliche Finanzierungslücke für die gewollte Verschuldung der USA, egal ob das Ausland will oder nicht.
die Chinesen wollen keine Yuan-Aufwertung, die Japaner keine Yen-Aufwertung, die Europäer keine Dollar-Aufwertung.
Europäer und Dollar: Absicht oder Schlampigkeit?
@ Weissgarnix
Könnte nicht die deflationäre Rezession soweit gehen, bis in großem Stil die Kapazitäten zurückgefahren und die Güter abgenutzt sind, so dass es zu einem Mangel auch bei “Grundbedürfnissen” kommt und erst dann wiederum einigermaßen Sicherheit besteht, dass sich Investitionen lohnen? Nicht ganz, aber tendenziell wie beim Wiederaufbau nach dem Krieg, also wenn ein kompletter Produkterneuerungs- und Modernisierungszyklus ansteht? Wäre das nicht erst der passende Hintergrund für ein Inflationsszenario?
@ weissarnix
=> … Mensch wgnx, da hast Du als kokettierender Salon-Marxist, ja was losgetreten mit Deinem “Sag’s mit Marx”-Artikel !!
=> … über 200 Kommentare !! WoW ! … und so hast Du noch ne Menge neuer “Kapitalismusversteher” angelockt, die auf marxistisches “Verständis” im Sinne von W, G, W’ und so einen Blödsinn reinfallen.
===> .. somit wird es hier halt noch phantastischer & verschrobener, als es durch Keynesianismus und Debitismus vorher schon war …
“Weissgarnix.de … we love to entertain you !!!”
… der Blog für den exaltierten Salon-Marxisten von heute !!
@mylli
Gutes Auge. Werde ich gleich korrigieren, muß natürlich heissen “Amero” …
@Halbgott
>… der Blog für den exaltierten Salon-Marxisten von heute !!
Keine Sorge: da es für die Retroliberalen und die Ösis heutzutage kaum mehr Zufluchtsorte gibt, bieten wir dir hier bei uns auch weiterhin intellektuelles Asyl an.
Lies halt über Weihnachten mal ein bisschen was, dann kannst du ja vielleicht auch öfters sinnvoll mitreden …
@Flying Circus
Sie schreiben:
“Rasiermesserscharfe Analyse, danke.
Daß den Analysten in den Handelsblättern und Instituten ihr Geschwafel nicht langsam peinlich wird, überrascht mich ja immer wieder aufs neue. ”
=> … wäre ja schön, wenn es so wäre. Alleine Zweifel plagen mich. Ich habe hier mal einen Absatz aus dem Fazit von wgnX kopiert:
“Und das ist genau der Grund, warum ich persönlich davon überzeugt bin wie im Vatikan unser Karl Josef vom “Vater unser”, dass mit den diversen geldpolitischen Maßnahmen zur Bewältigung der aktuellen Krise gleichsam die Saat für eine atemberaubende Inflation gelegt wird, die einsetzt, sobald wir aus dem Tal der Tränen so halbwegs wieder heraus sind (falls das tatsächlich jemals passieren wird).”
=> … wenn ich das mal mit eigenen Worten zusammenfasse, sagt wgnX nichts anderes als:
“Es gibt mit recht hoher Wahrscheinlichkeit INFLATION !!
Es sei denn, die DEFLATION hält an (“Tal der Tränen”)!! ”
=> … “rasiermesserscharf” sieht für mich anders aus
)
=> … Nein! … das ist gewiss weder präziser, noch besser als das was man in der Mainstream-Presse lesen muss …
Retroliberale Grüsse
#4:
Könnte nicht die deflationäre Rezession soweit gehen, bis in großem Stil die Kapazitäten zurückgefahren und die Güter abgenutzt sind, so dass es zu einem Mangel auch bei “Grundbedürfnissen” kommt …
selbstverständlich; und dazu wird es kommen, genau wie
in den 30ern in den USA. Du mußt auch bedenken,
eine Deflation führt, wenn sie genügend lange dauert,
mit Sicherheit in den Staatsbankrott auch ohne
Rettungsschirme und Konjunkturprogramme.
… und erst dann wiederum einigermaßen Sicherheit besteht, dass sich Investitionen lohnen?
Nicht ganz, aber tendenziell wie beim Wiederaufbau nach dem Krieg, also wenn ein kompletter Produkterneuerungs- und Modernisierungszyklus ansteht? Wäre das nicht erst der passende Hintergrund für ein Inflationsszenario?
Du mußt bedenken, daß es niemanden gibt, der verpflichtet
wäre, Dir in einer möglicherweise zerrütteten Währung eine
Scheibe Brot zu verkaufen. Allein die Tatsache, daß ein
Modernisierungszyklus notwendig wäre, bewirkt noch
keinen.
@Christian
>Ein kleiner Knackpunkt bleibt bei deiner Analyse. Die Fähigkeit des Auslandes, die weitere Verschuldung der USA zu finanzieren.
Keineswegs. Es ist, solange die Dinge politisch so liegen wie aktuell, alles immer nur ein Kreislauf. Die Finanzierungskette läuft dabei wie folgt:
1) Ausländer finanzieren heimische Produktion mit heimischen Krediten (wird’s für die laufende Produktion mM nach weiterhin reichlich geben)
2) Ausland liefert Ware nach USA, bucht im Gegenzug Dollarforderung.
3) Dollarforderung wird vom US Käufer getilgt durch US Kredit. Verkäufer erhält USD und reicht die an die ZB weiter.
4) ZB kauft US Schuldtitel und refinanziert damit indirekt den US Kredit aus 3.
Bis zum Punkt 3) ist es keine “Investitionsentscheidung”, die hier durch die Politik oder die ZB zur Debatte stünde, sondern lediglich eine reine Frage von Exportüberschüssen. Wollte man also an dieser Stelle restriktiv eingreifen, müßte man auch auf die Exportüberschüsse verzichten. Und wer wollte das? Die Chinesen, die Japaner oder die Deutschen vielleicht?
Und damit erledigt sich auch Punkt 4): die ZBs dieser Länder werden den Dollar nicht einfach auf den Markt werfen, weil damit konterkarrieren sie Punkt 1)-3).
@weissgarnix, 10
Die Dollars bleiben in der Darstellung im Ausland. Das ist eine schöne Kette, aber wo schliesst sich der Kreis? “Fliesst” etwas zurück, was nicht Dollars sind, sondern “Vergünstigungen” oder “Schutz”?
@Wgnx
Jetzt mal ehrlich würdest du der Wallstreet noch einen Cent leihen? Hallo da ist gerade ein 50Milliarden Schneeball System aufgeflogen?
Schenk dein Geld lieber mir!
Alle die denen Geld leihen müssen dringend zu Arzt!!!!
@Nanuk
Hast du reines Koks, junge Nutten, Diplomatenausweise und eine Yacht in der Karibik? Bzw. hast du bei weissgarnix im Garten eine Atombombe verbuddelt?
> Schenk dein Geld lieber mir!
Ich denke, dass du eine eher schwache Verhandlungsposition hast.
@weissgarnix
-> “…die Chinesen wollen keine Yuan-Aufwertung, die Japaner keine Yen-Aufwertung, die Europäer keine Dollar-Aufwertung…”
soll das nicht: “die Europäer keine Euro-Aufwertung” heißen?
Und wenn mit dem Geld der FED Kredite (der Banken)untereinander getilgt werden – dann sinken die Einnahmen durch eben diese Kredite und das Geld verschwindet?
So wie es immer mehr Geld gab durch immer mehr Geschäftbankenkredite so kann dieses Geld doch auch wieder verschwinden – oder lieg ich da jetzt total falsch?
Wieso können das dann Reserven bei den Banken sein?
Bitte erklär das nochmal für nicht VWLer!
Den übrigen Annahmen stimme ich – solange es nicht offensichtlich wird, dass eine Währungsreform angestrebt wird.
Gruß
@ spiritformoney
der frühe Vogel fängt den Wurm
@spiritformoney
>soll das nicht: “die Europäer keine Euro-Aufwertung” heißen?
steht da doch!
>Wieso können das dann Reserven bei den Banken sein?
Weil dieses Zentralbankgeld, das die FED da in Umlauf bringt, kein temporäres ist, dass nur während der Laufzeit eines Repo-Geschäfts existiert, sondern ein “permanentes”.
Stell dir das wie folgt vor: Bank (oder einer ihrer Kunden) hält Staatsanleihen, die FED kauft sie gegen Ausgabe von neuem Geld. Dann bucht die FED der betreffenden Bank den Kaufpreis auf ihr Konto bei der FED, sprich in die “Zentralbankreserven” dieser Bank. Und dort bleiben sie, auf immer und ewig, oder zumindest solange, wie sie die FED nicht wieder durch einen Wertpapier-Verkauf an diese Bank zu sich “heimholt”. Im Anfangsstadium eines Aufschwungs wird sie das aber wahrscheinlich nicht machen, alleine schon deshalb, weil sie das vermutlich verpennen wird (wie übrigens wir alle anderen auch). Daher haben die Banken in einer solchen Phase beinahe unglaubliche Kreditvergabemöglichkeiten, und die werden sie, aller historischen Erfahrung nach, auch nutzen.
Gebe Dir mit Deiner Analyse recht – ABER
Die kritische Frage ist, was die Profiteure des Easings und die Inhaber von US $ damit anstellen.
Verkauft China schlagartig seine Anleihen – Exitus des $ weg. Panikverkäufen.
Versuchen viele Inhaber der $ in reale Assets umzuschichten –> Inflation anstatt Deflation dieser Assets mit villeicht ähnlichen Folgen wie oben.
Eines ist jedoch sicher – früher oder später muss dieses System zusammenbrechen. Das System beruht auf ein Vertrauen in den Dollar und einer Abhängigkeit von Ihm. Sobald Rohstoffe usw. nicht mehr hauptsächlich in Dollar gehandelt werden und der Euro sich als stabiler erweist, erhöht sich der Druck auf den Dollar weiter.
Wann und wie genau nun der “Zusammenbruch” der Währung erfolgen wird – das weiss keiner, weil zu komplex.
Das er erfolgen muss – zu 98% absolut wahrscheinlich.
Wer kann mir sagen wie ich mich günstig in Dollar verschulden kann?
Die Darstellung des “Investitionskreislaufs” hat einen Haken: Bisher war es so, dass sich die Privaten in Amerika verschuldeten um so Waren aus China kaufen zu können. Dies kam zum Ende, als das Verschuldungspotential der Privaten ausgeschöpft war. Denn der “Kapitalrückfluss” versorgte nicht die Privaten mit Krediten, sondern vor allem US-Gov und die Agencies. Letztere können bereits keine Papiere mehr nach China absetzen, es bleibt der Staat.
Nun ist für die Zukunft die Frage, ob die großen Ausgabenpakete von US-Gov Waren aus China kaufen. Wenn ja, dann läuft der Kreislauf wieder. Sehr wahrscheinlich finde ich das aber nicht, denn China produziert vor allem billige Konsumgüter für Verbraucher. Obama wird dagegen mutmaßlich Infrastrukturinvestitionen tätigen. Von diesem Geld wird sehr viel weniger nach China gehen, das ist wohl auch der Zweck der Sache. Schließlich will Obama die USA retten und nicht China.
Dadurch werden aber die Chinesen die Überschüsse der Vergangenheit nicht wieder erreichen können und ihr Anlagebedarf wird sinken. Damit entsteht dann für US-Gov doch wieder ein Finanzierungsproblem.
Achja – erleben wir momentan nicht ein Schrumpfen der Geldmenge durch einen schlechteren Geldmengenmultiplikator?
D.h. die Fed erhöht die Geldmenge M0 , weil der Multiplikator sinkt? Wie will Sie die Inflation verhindern, wenn der Multiplikator wieder anspringen sollte?
Aber braucht man dafür nicht lohnende Investitionen bzw. Vertrauen auf das Versprechen der potenziellen Schuldner das Geld wieder zurckzuzahlen?
Lösung: a) Umverteilung von Vermögen, b) Gesetzzliche Regelungen z.b. Verbot v. alten Autos, Kraftwerken usw. c.) neue Technologien d.) Reset des Geldsystems
@ weissgarnichts
bei der Analyse der FED Maßnahmen stimme ich vollkommen zu, siehe auch mein Posting zu “Turmbau zu Babel”, Posting 17.
Nicht jedoch teile ich die Ansicht, daß die Ausländer permanent ihre echten Waren und Arbeitskraft völlig umsonst (bzw. gegen ein paar bedruckte Papierchen) anbieten werden. Dies ist ein Ponzi-Schema (Schnellballsystem) und wie das endet wissen wir, schließlich willst Du alle alle Finanz-Ponzis verbieten.
Die Chinesen und Co wissen das natürlich auch und suchen nach einem Ausweg. Sie versuchen schon mit den Dollars Realwerte zu kaufen (es wird ihnen ja schon durch die USA so richtig schwer gemacht – da hat wohl sein Grund) und wenn das auf Dauer nicht geht, werden sie auf die Handelsbeziehungen zu den USA “pfeifen”, dh. der Dollar wird einfach fallen gelassen, zusammen mit dem Export nach den USA. Das wird natürlich nicht gleich morgen passieren und ich denke auch, daß wir noch eine ganze Weile Deflation spielen werden, aber dieses Ponzischema wird enden wie bisher alle anderen auch.
PS: wie Obama plane ich ebenfalls ein kleines, allerdings privates Konjunkturprogramm. Wer sich daran beteiligen will, meinen Besitz durch sein Geld und seine Arbeitskraft im Austausch gegen buntbedruckte (kopierte) Papierchen zu mehren, der melde sich bitte. Diese Papierchen verbriefen einen Anspruch bei mir gegen ähnliche Papierchen eingetauscht zu werden, und ich habe auch nichts dagegen, wenn die Teilnehmer dieses Konjunkturprogramms sie untereinander als Tauschmittel benutzen.
@weissgarnix + mylli
ja da hab ich mich wohl verlesen bzw. bin zu lange in meinen Tasten herumgeirrt!
wgn – danke für Deine Erläuterung. Somit tauscht also die FED Blasengeld gegen echtes Geld. Und für die ZB Reserven gibt´s dann auch noch Zinsen von der FED?
Na und da sage noch einer die haben keinen Plan!
Da ja wohl Yuan, Yen und Euro mit Devisenreserven in Dollar “besichert” sind sitzen ALLE im selben Boot.
Um es mit ~halbgott~ zu sagen:
===>>> die ZOMBIEKREDITE sind das Übel das VERNICHTET gehört und die Deppen und korrupten Bängster gehören in den BAU
@sh
>Sie versuchen schon mit den Dollars Realwerte zu kaufen
Das wäre auch OK. Wie die Dollar-Forderung aus dem Ausland wieder zurück in die USA kehrt, ist ziemlich nebensächlich. Der Kauf von Sachwerten statt Treasuries wäre sogar noch einen Tick vorteilhafter für die USA, weil “endgültig”.
>dh. der Dollar wird einfach fallen gelassen, zusammen mit dem Export nach den USA.
übermorgen vielleicht, aber heute und morgen bestimmt nicht. Das Volk und die Wähler wollen Arbeit, kein volkswirtschaftliches Geschwafel über Devisenreserven und Kapitalverkehrsbilanzen.
> und ich habe auch nichts dagegen, wenn die Teilnehmer dieses Konjunkturprogramms sie untereinander als Tauschmittel benutzen.
wird leider nicht funktionieren. Hätten deine Scheine schuldbefreiende Wirkung gegenüber jedermann wäre es was anderes.
@ weissgarnichts
dann sollen die Chinesen doch einfach mal die Ackerflächen der USA aufkaufen (versuchen). Ich als Teil des Volkes käme jedenfalls ganz gut ohne Arbeit aus, solange es was zum Beißen gibt (z.B. durch Importe aus den frisch gekauften Weizenfeldern der USA). Das ist es ja was ich so am BIP-Fetischismus der Wirtschaftler kritisiere: nicht die Steigerung des BIP ist das Ziel, sondern die Befriedigung der Bedürftnisse.
ich glaube zwar auch, daß dies nicht heute passiert, aber ich glaube es passiert morgen, nicht übermorgen. Genau zu timen ist das natürlich nicht, wie alles was auf Sentiment beruht. Es aber gibt schon erste Anzeichen der Distanzierung vom Dollar (insbesondere in der Golfregion) und ab einer bestimmten Schwelle geht das schnell. Das ist wohl auch der Grund warum da eine überdimensionierte amerikanische Flotte herumschwimmt, nicht ein Krieg gegen Iran.
Warum sollten MEINE Scheine keine Schuldbefreiende Wirkung haben. Wenn alle nur ganz fest daran glauben ….
Der Dollar steht und fällt mit dem Vertrauen, dass man in Ihn setzt und der Möglichkeit zur Substitution und seinem Nutzen für den Halter und seiner Wertbeständigkeit.
Um so mehr Waren Exclusiv in Dollar gehandelt werden, um so wertvoller ist dieser Geldschein.
Auf welchen dieser Gebiete ist der Dollar nicht auf dem Rückzug?
P.S. kann jemand bitte freundlicherweise erklären, wie ich mich als kleiner Student langfristige Kredite in Dollar aufnehmen kann?
der passende Chart dazu:
http://www.economagic.com/em-cgi/charter.exe/fedstl/ambns+2000+2008+3+0+0+290+545++0
Zwar als Währung lange nicht so wichtig wie der Dollar, aber das britische Pfund interessiert mich in letzter Zeit dennoch. Was passiert eigentlich mit dem? Wie lange wird er noch abwerten und wird es politische Konsequenzen (Euro-Beitritt?) geben? Darüber würde ich gerne mal was lesen.
Warum kaufen die Chinesen Treasuries statt Grundstücke in den USA? Das soll es zur Zeit so manches Schnäppchen geben.
Sollen sie sich doch einfach mit einer Holding (Sitz auf den Cayman-Inseln) das ganze Land kaufen und, wenn es dann gelungen ist, an die USA vermieten.
@ Kommenatator # 26
Lies Buiter: http://blogs.ft.com/maverecon/2008/11/could-the-uk-face-a-sterling-crisis-or-are-we-in-one-already/
@ Logik-Ratio
Finger weg von solchen “Carry-Trades”. Daß der Dollar (früher oder später) crashen wird war auch vor einem halben Jahr sonnenklar. Aber inzwischen sind die Straßen der Wallstreet mit den Skeletten dener geplastert, die darauf gesetzt hatten. Das Ganze nennt sich “dead cat-bounce” und das betreffende Kätzchen hat in etwa die Statur eines Löwen. Ein Kredit ist höllisch gefährlich, zumal man da in der Regel auch nicht die Freiheit besitzt, das Geld genau dann zurückzuzahlen, wenn man es für opportun hält.
Das mit den Dollarkrediten könnte wir vielleicht dann klären, wenn Du erklärt hast, wie Du als (mittelloser?) Student überhaupt einen Kredit aufnehmen willst
)
Genau So wie die mittellosen Häuslebauer in den USA…..
Bei so einem Ereignis auf einen (kurzfristigen) Zeitpunkt zu setzen ist Unsinn – keiner kann sagen wann es passiert – heute, morgen in 3 Jahren?
Aber grundsätzlich wird es mit 98% Wahrscheinlichkeit geschehen, irgendwann in den nächsten 2-10 Jahren.
Man muss ja nicht gleich all-in gehen und auf Privatinsolvenz spekulieren, aber ein paar Euro anlegen – wieso nicht. Nur möchte ich keine Optionsscheine verwenden, wer weis denn ob der Emmitent noch existiert um das Geld auszuzahlen?
Daher ein Dollar, Euro, Franken Carry, langfrisitg angelegt – oder das Geld in die Realwirtschaft investieren – Strom werden wir brauchen solange es eine Realwirtschaft geben wird…..
@ Logik-Ratio
die 99%-VAR Typen sind die Hauptnahrung des schwarzen Schwans.
Weissgarnix, mit dem $ liegst Du falsch. Er kann 2010 noch mal zur Hochform auflaufen. Aber ER ist das Problem aller nenennswerter Krisen nach 1945. Er ist als Weltreservewährung nicht akzeptabel. Wie soll denn jemand aus dem Nicht-$-Raum diesen Schrott nur halbwegs kalkulieren können ? Selbst Zentralbanken werden nur verwundert die Augen reiben. Der derzeitige Zustand ist VOLLKOMMEN INDISKUTABEL.
#1
“Rasiermesserscharfe Analyse, danke.”
Zeig bitte mal den weniger Verständigen, an welcher Stelle diese Analyse stehen könnte….
Danke!
#5
Denke daran, Wesen und Erscheinung…
Übrigens: Verschrobener wird es nicht – eher interessanter.
Denn einiges ist hier festgefahren worden….
Kapitalismusversteher sind die, die ihn nicht begreifen und abenteuerliche Modelle basteln.
Fürwahr – davon wimmelt es hier…
P.S. wgnx ist kein Salon-Marxist. Das wäre ein Widerspruch zum Debitismus…
@ weissgarnicht bzgl 22, Nachtrag
irgendwo haben ich heute gelesen, daß den Chinesen schon (wertmäßig/umgerechnet) 40% der Realwirtschaft der USA “gehört” (weitere >30% würde dann wohl den Japanern “gehören”, ca. 10% den Briten – ich wette wir kommen insgesamt auf einen Auslandsanteil von mehr als 100%) – was kann daran vorteilhaft sein, wenn die Chinesen den Realwertbereich der USA aufkaufen würden statt Treasuries?
Früher nannte man das dann Schuldknechtschaft. Es kann für die Bürger der USA nicht erstrebenswert sein für die ausländischen Besitzer(“Kapitalisten”) ihres eigenen Landes zu arbeiten. Noch weniger erstrebenswert wäre es dann nur NICHT für die ausländischen Besitzer ihres Landes zu arbeiten.
Treasuries und Dollarscheine hingegen können jederzeit entwertet werden (und die Zinsen darauf stören dann auch nicht) – das nennt man dann Staatsbankrott, soll schon vorgekommen sein
(mal davon abgesehen, kann natürlich auch ausländischer Realbesitz in den USA entschädigungsfrei beschlagnahmt werden, soll auch schon vorgekommen sein. Meist geht dem aber ein Krieg voraus – keine sehr aufbauenden Aussichten).
@sh #35
“(mal davon abgesehen, kann natürlich auch ausländischer Realbesitz in den USA entschädigungsfrei beschlagnahmt werden, soll auch schon vorgekommen sein. Meist geht dem aber ein Krieg voraus – keine sehr aufbauenden Aussichten).”
Sehr schön gesagt
Es gibt nicht viele Möglichkeiten, um das Dilemma zu lösen.
Theoretisch und praktisch.
Kapitalvernichtung durch Krieg oder Währungsreform – wobei ersteres von den USA immer präferiert wurde…
Der Weltuntergang wird nicht stattfinden.
Auch wird es keine Hyperinflation geben, da die Produktionskapazitäten auch durch ein 800 Milliarden Dollar Konjunkturprogramm nicht ausgelastet werden.
siehe:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3662#more-3662
Nachtrag zu 29:
wer sich über einen “Dead cat bounce” etwas tiefer informieren möchte:
http://www.ritholtz.com/blog/wp-content/uploads/2008/12/dead-cat-bounce-2008_big.jpg
Der Weltuntergang wird nicht stattfinden.
Nee, oder? Wo kann ich mich beschweren? Ich hatte den jetzt fest eingeplant…
@Karl
Wir machen eine Petition…
Vielleicht hilft das .
P.S. Ich habe ihn nicht eingeplant. Aber Aufruhr finde ich gut.
> alle
>wgn
Analyse?
Ich würde mal sagen, es handelt sich um Szenarien, die von unterschiedlichen Erwartungshaltungen und Verhaltensweisenerwartungen der Marktakteure ausgehen. Der Beitrag von wgn ist Kaffeesatzleserei auf gehobenen Niveau. Es ist der Versuch, eine prognositische Aussage auf Basis unsicherer Grundlagen zu treffen. Die Betrachtungen setzen letztlich halbwegs geordnete Verhaltensweise der Märkte voraus. Diese dürfen nicht allzu irrational handeln und vorallem nicht mehr als punktuell eskalieren. Genauer: Problem bei deinen Währungsentwicklungsprognosen ist schlicht, dass wir im Markt eine wilde Mischung aus rationalen und irrationalen Elementen haben, die nicht mehr in einem klassischen Kontext stehen, sondern angeheizt durch das herrschende Krisenszenario jederzeit in jede Richtung eskalieren können. Hellseherei ist angesagt. Analysen versagen derzeit, was das kurzfristige und mittelfristige Szenario angeht. Was in 2 oder drei Jahren sein wird, ist völlig unklar. Viele andere und auch du versuchen hier mit einer “Analyse” Halt zu finden. Fakt ist aber, dass wir derzeit vor einem System stehen, dass punktuell, zeitweise und jederzeit in Chaos abgleiten kann! Das ist unsere Angst hier!
Wir können uns nur noch an der Trägheit des Systems festhalten und darauf hoffen, dass es sich wieder einkriegt und die alten Vertrauensmechanismen wieder greifen und so eine Stabilisierung einsetzt.
Der Dollar kann jederzeit nachhaltig abstürzen, dass muss auch dir klar sein! Deine Szenarien sind nur Hoffnungen.
Es sind zuviele Unwägbarkeiten in den globalen und nationalen Märkten! Wgns vorgestellte Prognosen werden in dieser Form nur Realisierungsaussicht haben, wenn die Märkte und die sozialen Strukturen in diversen Nationen nicht crashen. Der von ihm skizzierte Verlauf beschreibt im Ergebnis die Erkenntnis aus einer Binsenweisheit:
Diese Krise kostet fast allen immenses Geld. Das muss bezahlt werden. Die Kosten werden mit Sicherheit mittels Inflation auf die Bürger umgelegt werden. In einem 1 oder drei Jahren? Schon wird es vage!
Es ist insoweit völlig wurscht, wer wie mit seinen Währungsreserven umgeht und wie der Dollar, Euro oder sonst eine Währung auf der Messlatte rumspringt. Das Ergebnis der Gleichung steht fest: Wir zahlen über Inflation bzw. durch reale Lohnrückgänge, wenn alles “gut geht”. Allenfalls die Kostenverteilung könnte durch das absurd gewordene Währungs- und Rohstoffpreiskarusell noch tangiert werden.
Die Prozesse, die zu diesem Ergebnis führen, sind für Spekulanten interessant.
Noch interessanter ist allerdings weiterhin die Frage, ob das globale Wirtschaftssystem oder Europa oder unsere Nation oder vielleicht bestimmte Märkte akut kollapsgefährdet sind oder gar vorhersehbar vor einem Kollaps, also vor einer Katastrophe stehen, weil die Finanzkrise mit ihrer “Beschmeiß mit Geld-Politik ” dies nicht mehr verhindern kann. Die Kollapsgefahr ist nach wie vor in unterschiedlichsten Bereichen akut.
Daran labert sich wgn mit hohem Sachverstand und deshalb durchaus lesenswerten Beiträgen vorbei.
Also, ist für Deutschland Katastrophenentwarnung zu geben und ist nur eine Inflationsate von 10 % zu erwarten? Wie schaut es denn mit den Renten aus? Wie schaut es in England, Somalia, Australien, Neuseeland usw. und in diversen nationalen und globalen Märkten aus? Kommt es zu Unruhen? Wenn ja wo? Wem wird diese Krise das Leben kosten, also zur ganz persönlichen Katastrophe werden?
wgn schafft es mit viel Sachverstand zu Ergebnissen zu kommen, die eh klar sind, wenn die Krise geordnet abgewickelt werden kann. Derzeit herrscht aber keine Ordnung, sondern hektisches Handeln und Springen von einem Loch zum anderen.
Lieber wgn, es wird schon ein bißchen Zeit, dass du dein Geschreibe mal auf die Menschen herunterbrichst und deine privilegierte Stellung in diesem blog und anderswo dazu nutzt, die schleichende und irgendwie harmlos daherkommende Brutalität dieser Krise für den Einzelnen deutlicher aufzuzeigen.
Eine Frage:
Bei Schwundgeld ist es ja das Ziel, das Zinsniveau auf Null oder darunter zu drücken, so dass Hortung oder auch sparen von Geld unsinnig wird und es möglichst schnell wieder in die Realwirtschaft kommt. Im Grunde ein Tötungsversuch der Finanzwirtschaft.
Zinsen würden in der Wirtschaft trotzdem auf Kapital verlangt werden, nur würden sie bei einem allgemeinen Zinsniveau von 0% an den Staat fliessen (durch den Nachzahlungszwang auf bestehendes Vermögen, also eine Zinspflicht gegenüber dem Staat und damit der Allgemeinheit), und nicht mehr an die Kapitalbesitzer.
Es wäre also ein Mittel, dass der Akkumulation von Vermögen und der Auseinanderklaffung der Vermögensverteilung entgegen wirkt , und damit den langfristig zwangläufigen Ausfall des Konsums verhindert.
Ausserdem würde das die Staatsverschuldung reversibel machen und eine sehr faire Steuer darstellen, da genau die bezahlen würden, die viel haben.
Also, die Frage ist:
Sehe ich das richtig, dass ein Schwunggeld die anfallenden Zinslasten an den Staat weiterleitet, anstatt wie jetzt an die privaten Kapitalbesitzer?
Oder hab ich da etwas wichtiges übersehen?
Stichwort: Lohn-Preis-Spirale
habe ich mal in der Schule gelernt (nach der Wende, also im
Westen). Ursache von Inflation seien steigende Löhne und
Gehälter. Die und die Inflation würden sich gegenseitig
hochschaukeln. Wie steigende Löhne und Gehälter sieht es
ja in der USD-Zone nicht aus und die Zinsen sind niedrig.
Das bedeutet: USD-Inflation fällt aus, und der Wert des
USD fällt zumindestens langfristig nicht. Da kann Bennie
noch so viel USD drucken. Die landen doch alle bei den
Bankstern im Schuhkarton.
Habe ich was im kontextuellen Umfeld vergessen? Welche
Sekte ist das? retroliberal oder salon-marxistisch oder
bastard-keynesianisch oder noch was anderes?
#34:
P.S. wgnx ist kein Salon-Marxist. Das wäre ein Widerspruch zum Debitismus…
Das Biest haben wir während der langen marxistischen
Session zur Strecke gebracht: siehe hier und hier. Was sagt ihr denn dazu?
@bluedet #41
=>Der Beitrag von wgn ist Kaffeesatzleserei auf gehobenen Niveau.
Wow!
Dafür ein symbolischen Sixpack von mir.
Der Ausdruck ist echt unschlagbar.
@Bluedet und Manifest
=>Der Beitrag von wgn ist Kaffeesatzleserei auf gehobenen Niveau.
Das mit der “Kaffeesatzleserei” geht in Ordnung, aber jegliche Anspielung auf “gehobenes Niveau” verbitte ich mir!
@39
Die FED kauft gerade alle Risikopapiere auf. Sie stehen dort noch im Jahr 10000000 in den Büchern. Und belasten niemanden.
Die USA wird diese Krise deshalb sehr viel schneller überwunden haben als wir.
@Borr
>Die FED kauft gerade alle Risikopapiere auf. Sie stehen dort noch im Jahr 10000000 in den Büchern. Und belasten niemanden.
Von Generalschuldenerlass habe ich aber noch nichts gelesen, Du etwa?
Die werden das nicht öffentlich ankündigen.
Was ganz anderes: Die Diskussionen hier sind inzwischen sehr lang und detailliert, einzelnen Diskussionen lassensich aufgrund der Beitragtsflut kaum noch verfolgen. Wenn man alles liest dauert das inzwischen mehrere Stunden.
Wie wäre es mit der Einführung von Threads zum Artikel. Also grob ein ähnliches System wie es bei heise, golem bzw. Telepolis besteht.
Also dass zu jedem Beitrag ein Forum erstellt wird, in dem man entweder eigene Threads eröffnen kann, oder auf Beiträge antworten kann.
Ich sehe dringenden Ordnungsbedarf in den Kommentaren. Hier geht es nicht mehr um die blogtypischen 5-10 Kommentare zum Artikel, sondern um 100+ Kommentare zum Artikel.
Eine Struktur, in der einzelne Themen diskutiert werden können, wäre sehr hilfreich.
@ Borr
die Allmächtige USA zieht sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf?
Münchhausen läßt grüßen! Wehe den Gläubige(r)n, die auf eine solche Schmierenkomödie hereinfallen.
Es werden aber nicht viele sein.
@ egal
einer heise (Telepolis) Diskussion zu folgen finde ich viel unangenehmer als in einen 100+ Kommentare Thread hier zu lesen.
Wenn man hier 2 Tage nicht liest, dann hat man wirklich ein Problem, wenn man das aufholen will.
weissgarnix.de ist inzwischend halt ein autopoetisches Konstrukt geworden, das ähnlich eigensinnig wie der Kapitalismus ist und seiner selbst wegen existiert.
ja, Griechenland würde ich als als Vorläufer bezeichnen !
Die Situation ist weltweit die,
daß junge Leute weniger Perspektive als ihre Eltern haben.
Dazu kommt noch daß die Abkassierer eine große Klappe haben, und auch die alte Generation generell keinen Respekt zeigen.
-> gefährlich
@mylli
Naja, hier besteht gewissermaßen der Zwang, alles zu lesen, um der Diskussion folgen zu können.
Als Gelegentheitsleser hat man hier verloren. Man kommt einfach nicht hinterher.
Bei Systemen wie TP kann man einzelne Teilaspekte der Diskussion verfolgen, ohne 24h alles hier zu lesen.
Ausserdem kann auf einzelne Teilaspekte viel genauer eingegangen werden, im jetzigen System gehen die Einzelargumente vollkommen in der Beitragsflut verloren.
Ein Beispiel: Jemand interressiert sich für die Auswirkungen der Niedrigzinspolitik. Die 3 Antworten auf den Beitrag verteilen sich irgendwo in den 100+ Beiträgen. Jetzt gilt es erstmal alles zu überfliegen, ob da eine Antwort auf den eigenen Beitrag dabei ist. Dann antwortet man, und das gegenüber muss wieder alles überfliegen.
Oder anders: jemand will über etwas völlig banales reden. Hier füllt seine Frage zu für die meisten völlig uninterresanten Antworten und co. Aber wer einer anderen Diskussion folgen will, muss diese völlig uninteressanten Beiträge überfliegen, um weiterzumachen.
Es kann hier zwar sehr schön eine allgemeine Diskussion entstehen, aber auf Details lässt sich nur unter enormen Zeitaufwand eingehen. Man verbringt hier mehr Zeit damit, die interessanten Beiträge zu suchen, als sich mit ihnen zu beschäftigen.
Genauso unsere Diskussion jetzt. Für die meisten uninterreasant, aber die Beiträge stecken inmitten all der anderen und müssen überflogen werden.
@wgn:
und wie soll diese mittlefristig erwartete inflationierung aus dollar-sicht ablaufen, ohne dass das geld carry trades und EM wandert sondern in Investitionen? dollar-splitting, EM-verbote. was in euroland? euro nur mehr als verrechnungseinheit und jedem land seine eigene “nur temporäre aber aufblasbare notwährung”.
oder hab ich da jetzt irgendwelche “basics” im inflations-szenario missverstanden?
@ all
Angeblich kreisen ja die Milliarden da draußen nur so herum und wissen nicht, wo sie angelegt werden sollen.
Wir sollten ein weissgarnix-interessante-Beiträge-find-Maschine entwickelndes Start-Up gründen und den Kapitalfluss in unsere Richtung umleiten.
Ein Thread überSchwundgeld und Fremdkapitalverbot wäre was interessantes hier, außerdem könnten wir noch einen Ponzi-Klassifizierung Thread brauchen, oder?
> @ mylli & egal
> Ja, schon schwierig dieses Zeitalter – diese ganze >
> Informationsflut!
> Gelassenheit ist gefragt – man muß nicht alles lesen!
nur fällt das nicht alles lesen viel einfacher, wenn man komplette themengebiete ausschliessen kann.
so fällt das überlesen schwer, da man entweder bestimmte nutzer ignoriert oder beiträge überfliegen muss.
aber als beispiel: mich interessiert halbgotts meinung zum carry trade, aber sonst ist mir sein gelaber egal. im jetzigen system muss ich all seine beiträge und irgendwo in der kommentarflut versteckten antworten durchlesen, bei nem thread-system könnte ich mich auf die speziellen themen konzentrieren.
Mein Hauptargument ist, dass man im jetzigen System als Gelegenheitsleser verloren hat, und ausserdem die Suche bzw. Recherche unmöglich wird.
Entweder man liesst alles hier (was aufgrund der Beitragsflut für immer mehr Leute unmöglich wird), oder man gliedert die Diskussionen irgendwie.
ich wundere mich, warum man zwar allerortens vom ende des (turbo) kapitalismus spricht aber nicht im gleichen ausmass von früheren “goldenen” zeiten schreibt, als z.b. österreich noch die sozialpartnerschaft hatte und frankreich de gaulle & mitterand. also ein relauch eines “dritten weges” in “national flavours”
IMHO: immer noch besser als ein neo-liberalismus der uns nicht wirklich eine globale persönliche freiheit gebracht hat, sondern statt dessen max-out-americans und unter reallohnverlusten leidende deutsche und österreichen.
@Wgn
“ich gehe nach wie vor davon aus, dass dem Dollar mittelfristig keine rasend große Gefahr droht, sondern eher, dass er wieder stärker wird. ”
=>Yep, ich habe ja noch zwei Prognosen ausstehen: Zum einen, dass uns der deutsche Konsument rettet (sieht gerade gut aus
) und zum anderen….yep….wahnsinn Leute…yep…aber ich sagte mal: ES WIRD ENDEN WIE 2001….. und yep… da stehe ich noch zu…..und yep…. wgn kommt mir ja oben entgegen…weil…yep, jetzt kommts….wgn ist ein Spießer. Yep, er wird immer den vorhandenen Spuren folgen (vulgo: Strukturen) und immer in Richtung Mitte tendieren…yep….und ich als Systemtheoretiker glaube an Systemstrukturen die die Zukunft determinieren, d.h. es gab den Dollar…und es gibt keine Alternative….yep, und es gab die USA als Welt-Konsument….und es gibt keine Alternative. Yep, und deshalb wird die Welt wieder in die alten Bahnen laufen…weil es keine Alternativen gibt zu USA und Dollar. So einfach ist das….und deshalb führt hier wgn-Bauchgefühl genau in die richtige Richtung….rein vom bürgerlichen Mainstream-Instinkt
Und yep, da kann die FTD und Halbgott auch jeden Tag schreiben: das Ende ist nah, alles wird anders, etc…..nope, der Dollar, die USA und die bürgerlichen Besserwisser werden uns noch lange erhalten bleiben…Strukturen sind nur durch neue Strukturen besiegbar
“I am going to look at the stars. They are so far away and their light takes so long to reach us. All we ever see of stars are their old photographs. I am two hundred and twenty-seven million kilometers from the sun. It’s light is already ten minutes old. It will not reach Pluto for another two hours… I am watching the stars. Halley’s Comet tumbles through the solar system on its great seventy-six-year ellipse.
I am watching the stars, admiring their complex trajectories. Through space, through time! I am trying to give a name to the force that set them in motion.”
Dr. manhattan (watchmen)
och nööö…
…Strukturen sind nur durch neue Strukturen besiegbar..
Das ist doch selber Spießerdenke, yep, Systemtheoretiker sind konservativ, spießig, jedes “System” wird bei ihnen zum perpetuum mobile, schicksalhaft, und unser Theoretiker sitzt auf dem Kap der Hoffnungslosen und starrt in die Selbstreproduktion der Strukturen.
Aber nein: Strukturen besiegen sich immer selber – das Versagen der alten Strukturen erzwingt die Erschaffung von neuen. War immer so.
Revolutionen passieren nicht, weil einer eine “neue Struktur” erfunden hat – lächerliche Schreibtischphilosophie…
Ein bisschen historisches Verständnis würde hier wohl weiterhelfen…
@Edicus
“Aber nein: Strukturen besiegen sich immer selber – das Versagen der alten Strukturen erzwingt die Erschaffung von neuen. War immer so.
Revolutionen passieren nicht, weil einer eine “neue Struktur” erfunden hat – lächerliche Schreibtischphilosophie…
Ein bisschen historisches Verständnis würde hier wohl weiterhelfen…”
=>Nope, geehrter Edicus, die Welt ist wie sie ist…auch wenn es lächerlich klingt…übrigens hat mal nen Kuhn sowas über Paradigmawechsel in der Wissenschaft geschrieben…also sowas wie ne Theorie wird erst fallengelassen, wenn sich eine neue Theorie durchgesetzt hat….yep….wohl auch lächerlich
…aber egal… kein System endet einfach…nope, die Deutschen sind 1939 das zweite Mal nach 1914 in die merde gelaufen…weil…ja weil es die gleichen Strukturen waren…und es keine Alternative gab…. und halbgott kann noch Jahre über WGN motzen….trotzdem werden alle an wgn glauben, weil Halbgott keine Alternative anbietet…. wgn besitzt die Struktur (vulgo: Blog)…. halbgott und wir anderen bieten nur ein “dagegen” oder “zusätzlich”, aber kein vollständiges anderes Angebot.
Yep, und so ist das auch in der Ökonomie …
“The second world war – we were told – was The War To End Wars. The development of the atomic bomb is the Weapon to End Wars.
And yet the wars continue. ”
Dr. manhattan (watchmen)
Wenn die USA allein der Krise steckten, würde es sicher so oder ähnlich kommen. Nur stecken momentan so viele andere Länder ebenso tief oder noch tiefer in der Krise. Da weiß man halt noch nicht, was da alles noch kommt. In der letzten Finanzkrise, die in Thailand begann, brach die russische Wirtschaft erst anderthalb Jahre später zusammen.
@ egal, ganz weit oben
dann entsprechen sich vom system her und der wirkung eine 100% besteuerung von kapitalerträgen mit einem freigeldsystem oder wie du es nanntest? weil dann kommen die zinsen ja auch nur dem staat zu gute …
zum anderen, ja die diskussionen hier sind etwas verquer, man sollte auch mal zum abschluss von was kommen oder zumindest gewissen annahmen finden von denen dann alle aus argumentieren
zu ganz weit unten: jep über ein system mit fremdkapitalverbot würd ich gerne mal diskutieren, weil ich finde das von der idee her gerade faszinierend, da es flexibilität schafft was in der kriese nützlich ist und die bindung an nominale monetäre größen aufhebt … wollte meine überlegungen dazu noch dem tar im marx-beitrag schrieben … wird aber wohl erst morgen was
Am Tag X, an dem die FED bei anspringender Konjunktur die Treasuries wieder einziehen müsste, läuft sie Gefahr eben diese Konjunktur sofort wieder im Keim zu ersticken.
Dieser Grad ist so dünn, dass sie diese Gefahr nicht eingehen kann. Ja, nicht eingehen darf. Ein “weil sie das vermutlich verpennen wird”, ist daher müßig und falsch.
Desweiteren steht ein starker Dollar nicht unbedingt auf Platz 1 von Bernankes Agenda, so dass dieser Kollateralschaden eben auch nur als solcher gesehen wird.
Die Saat für die Inflation in den USA ist gelegt (wohlgemerkt keine Hyperinflation- es sei denn, es werden Teletubbi- DVDs als Schuldtitel akzeptiert). Hoffen wir, dass sie aufgeht. Sie ist das kleinere Übel.
@goodn8
die Welt ist wie sie ist…auch wenn es lächerlich klingt…übrigens hat mal nen Kuhn sowas über Paradigmawechsel in der Wissenschaft geschrieben…also sowas wie ne Theorie wird erst fallengelassen, wenn sich eine neue Theorie durchgesetzt hat….yep….
Theorie, mein bester! Theorie, “Paradigma”, Schreibtischdingsbums – nicht: Welt! “Das Paradigma vom Paradigma” – so’n Meta-Scheiss, was für Systemtheoretiker – die fressen das… Kuhn ist tot, Luhmann auch, eine knarzige Retro-Mühle dieses System/Paradigma Geschwurbel.
wgn besitzt die Struktur (vulgo: Blog)…. halbgott und wir anderen bieten nur ein “dagegen” oder “zusätzlich”, aber kein vollständiges anderes Angebot.
Yep, und so ist das auch in der Ökonomie …
Der ist auch schwach: Wenn mir und Halbgott, zB, dieser Blog nicht mehr gefällt, dann machen wir unseren eigenen. In denen Kommentare natürlich STRIKT zensiert und benotet werden – damit die Leser auch klare Orientierung haben, und nicht immer so ein Drüber und Drunter herrscht wie hier!
“The second world war – we were told – was The War To End Wars. The development of the atomic bomb is the Weapon to End Wars.
And yet the wars continue. ”
Auch schlapp: “WWs” kann und wird es nicht mehr geben. Wegen der atomic bomb. Klare Sache – von “erzwungener Strukturveränderung”. Seit dem wurden Stellvertreterkriege geführt. Und auch das gibt es seit dem Kollaps des Ostblocks nicht mehr in gewohnter Form. Strukturänderung #2. Alles nicht, weil einer eine “Konkurrenz-Struktur” auf den Markt gebracht hätte. Sondern weil die alten Strukturen “Großer Krieg”, “Weltrevolution” schlicht nicht mehr gehen. Die Alternative wird DANACH gefunden. Erst Ursache, dann Wirkung. Bisschen ungewohnt vielleicht, für den stets zirkulär orientierten Systembetrachter. Aber so geht Geschichte.
@ inti
” jep über ein system mit fremdkapitalverbot würd ich gerne mal diskutieren”
=> … YEP !
=> … auf den Vorschlag eines “KREDITVERBOTS” … bin ich vor Monaten mal im Herdentrieb gestossen !!
=> … das war so ein durchgeknallter Kapitalismushasser, der diverse abstruse Behauptungen & Vorschläge vom Stapel gelassen hat (ZEIT-Leser eben
)
=> … aber diese Idee hat mir spontan gefallen !!!
=> … Nein, nicht als ernster normativer Vorschlag für eine bessere Welt oder so! Sondern nur um den Debitisten mal zu zeigen, wie ALBERn ihre Wahnvorstellung von wegen “Vorfinanzierung” ist !!! … den jeder Kapitaltransfer ist auch in Form von EIGENKAPITAL möglich – OHNE “KREDIT” !!
=> … wgnX würde vor Erstaunen die Kinnlade runterkippen und er würde ise nie wieder hochkriegen …
))
@ Karl
“Und goodnight hat wohl recht: Der Kapitalismus ist im Moment konkurrenzlos.”
=> … was Du – wie so viele hier – halt nicht bemerkst, ist, dass wir schon eine ganze Weile lang gar keinen “Kapitalismus” mehr haben !!!
=> … da läuft nur noch Verarsche ! … und kein Kapitalismus mehr !
@ ~ Halbgott ~
Dann nenn es wie du möchtest oder erklär mal, wie man wieder einen Kapitalismus bekommen könnte.
Und Zombiekredite mit nem Eisenprügel totschlagen gilt nicht, weil nicht wirklich umsetzbar.
Mach mal bitte einen konkreten Vorschlag der nicht entweder trivial oder Beschimpfung ist.
Der USD hat bereits auf die FED-Ankündigung eines “Quantative Easing” (m. a. W. Monetarisierung von Staatsanleihen) reagiert und hat sich gegenüber dem EUR abgeschwächt (von 1,25 auf zuletzt 1,33). Ich denke, der USD hat sein “Aufwärtspotenzial” fürs erste ausgeschöpft und wird im Jahresverlauf 2009 deutlich schwächer gegenüber dem EURO gehen. Auch Tests der alten Lows bei 1,60 sind locker drin.
Dies gilt im Übrigen unabhängig davon, was sich die FED für ein geldpolitischen “Hokuspokus” noch ausdenken wird, um ihre “debasing-the-currency-policy” weiter zu “untermauen”. Dieser Kurs der FED ist doch für jeden “Idioten” ersichtlich, oder glaubt hier jemand wirklich in diesem Blog, dass das Verschuldungsproblem der USA auf eine andere Art und Weise gelöst werden könnte? Daher mein sehr langfristiges Kursziel für den USD: “Zero”!
@hg
=> … was Du – wie so viele hier – halt nicht bemerkst, ist, dass wir schon eine ganze Weile lang gar keinen “Kapitalismus” mehr haben !!!
“Yep”- das sagen die Leute bei mises.org auch alle. Zuviel Staatsquote, zuviel Gewerkschaften, zuviel Sozialgedöns, zu viele falsche “liberals” statt der kernigen originalen austrians… Der reine, freie Kapitalismus – der teilt das Schicksal der wilden Mustangs im ehemals Wilden Westen : von einer Milliardärstussi in ein Reservat gesteckt, zur Erbauung der Touris, oder eingeschläfert, oder zur Patenschaft freigegeben.
So ist das halt mit dem “Retro”: Natur- oder Denkmalschutz, oder exitus.
Schöner Artikel, genau so läuft`s.
Amis und Chinesen sind Pragmatiker.
Nicht vergessen: Geld geht dahin, wo das Militär weltweite Vorherrschaft garantiert.
Die USA wachsen jährlich um 1 Mio Bewohner. China wächst, et al…
Wie immer, wird das Desaster aus einer ganz anderen Ecke kommen, die wir jetzt garnicht ahnen. Mit Desaster meine ich das endgültige Aus der Ökonomie so wie wir sie kennen.
Mein Tipp: Immer größere Gruppen werden dem Konsumwahn neue Welten entgegensetzen. Das wird spannend.
@73 (Jens T.)
Daher mein sehr langfristiges Kursziel für den USD: “Zero”!
Nö. Wenn die Chinesen (Europs, Japse) weiterhin US-$ kaufen, importieren sie Teilhabe an den US-Inflationstendenzen; gleiches sollte wohl für alle Wertpapiere (Anleihen) auf US-$-Basis gelten.
Da wir alle wissen, dass China und die USA nationalorientierte Machteliten haben, wären meiner Überzeugung nach spieltheoretische Überlegungen angezeigt. Warum? Das ist irgendwie eine Poker-Situation. Die Chinesen können die Amis erpressen, in dem sie ihre Dollars (Anleihen) als (zweischneidige) Waffe einsetzen. Dem chinesischen Erpressungspotential ist die USA nicht ganz wehrlos gegenüber. Die forcierten Abwertungen des US-Dollars bis hin zur kalkulierten Hyperinflation könnten den Chinesen unangenehm sein – Wertverlust der chinesischen Forderungen auf Dollarbasis und die höhere Wettbewerbsfähigkeit der USA: Das Ganze läßt sich unter dem politischen Blickwinkel als eine Art Abwertungswettlauf betrachten. Das erfolgreiche Vermeiden der Renminbi-Aufwertung passt damit genau ins Muster eines Abwertungwettlauf, der zurzeit lediglich auf der Stelle tritt, wenn man das überspitzt formulieren möchte.
In etwa dürfte dies der Argumentation von wgn ganz oben entsprechen.
Fragen über Fragen…
@Edicus
“Sondern weil die alten Strukturen “Großer Krieg”, “Weltrevolution” schlicht nicht mehr gehen. Die Alternative wird DANACH gefunden. Erst Ursache, dann Wirkung.”
=>Yep, und wenn dem so ist…yep….was macht das System dann zwischen dem Ende der alten Struktur und dem Finden der neuen Struktur? Hört es auf zu operieren? Macht es nix…ne Kaffee-Pause….äh….oder operiere es weiter…nur wie…also in welcher Struktur…nach welchen Regeln? Nope, Systeme können nicht einfach aufhören zu operieren…weil dann ist ENDE…forever. Siehe Blutkreislauf…..
@Halbgott
“was Du – wie so viele hier – halt nicht bemerkst, ist, dass wir schon eine ganze Weile lang gar keinen “Kapitalismus” mehr haben !!!”
=>Yep, wirklich interessanter Ansatz….nur was haben wir dann da so am operieren? Den Staat? Voodoo…oder Vulgo-Keynes-World…oder ist es doch eher so, dass der Kapitalismus sichentwickelt, dass das alles dazu gehört, dieses Kredit statt Geld-Gedöns…so zum Kapitalismus als Ding an sich….Vielleicht hättest Du eher schreiben sollen:
“dass wir schon eine ganze Weile lang gar keinen “Kapitalismus” im Sinne von Halbgott mehr haben!!!”
“42nd Street: Women’s breasts draped across every billboard, every display, littering the sidewalk. Was offered Swedish love and French love, but not American love. American love; like coke in green glass bottles, they don’t make it anymore.”
Rorschach (watchmen)
Zustimmung! Eine zeitliche USD-Dollar Entwicklung (US Inflation auf 80er Niveau oder höher erst in wenigen Jahren) wäre ideal. (1) Um weiter Anleihen zu begeben für den yes-we-can Stimulus. Und (2) allmählich eine Abwertung um den US Kapitalstock wieder fit zu bekommen. Ein Vertrauen auf dieses Szenario würde auch erklären, warum die BRD Kanzlerin gar so “widerspenstig” ist. Nur: Sind diese Überlegungen nicht auffällig “linear und simpel?
Inflation am langen Ende heisst noch mehr Geld. Noch mehr Myriaden die in sekundenschnelle um den Finanzerdball düsen. Bei Sonnenaufgang im japanischen Yen, mittags in Saudischem Öl und abends gegen den Dollar. Würde mich nicht wundern wenn die Kombination aus schnell/viel ungeahnte Volatilitäten erzeugt die jegliche sinnvolle Planung in der Realwirtschaft unmöglich macht.
@Karl
“@ ~ Halbgott ~
Dann nenn es wie du möchtest oder erklär mal, wie man wieder einen Kapitalismus bekommen könnte. ”
=> … folgendes wären die Mindestanforderungen (habe ich schon 1000-mal geschrieben !!!):
1) den korrupten Deppen-Staat abwickeln und durch eine Demokratie mit geistig & moralisch zumindest brauchbaren Repräsentanten errichten !
2) dieser WIRKLICH “Starke Staat” soll (durch restriktive regulierung der Geld-/Kreditschöpfung) für eine Stabile (nicht überschuldete) Währung sorgen und statt sich von Monopolen die Nutten bezahlen zu lassen soll er das machen, was die Liberalen schon immer fordern, nämlich die Monopole zerschlagen !!!
3) alle tatsächlichen & geistigen Geldpanscher und Zinsfälscher zur Resozialisierung in Umerziehungslager mit hinreichend Arbeitsgelegenheiten stecken …
“Und Zombiekredite mit nem Eisenprügel totschlagen gilt nicht, weil nicht wirklich umsetzbar.”
=> … Nochmal: diese Zombie-Kredite werden NIE zum Leben erwachen! … sie sind tot und sie bleiben tot – sie waren sogar schon bei ihrer Geburt tot. Ihr Erzeuger war Alan Greenspan & die Wallstreet-Camorra !
=> … wenn ihr dies aber nicht anerkennt und weiter so tut, als ob sie und die Zombie-Banken wieder zum Leben erwachen … dann töten sie auch die Realwirtschaft !!! …. genau das läuft übrigens gerade ab !!!
“Mach mal bitte einen konkreten Vorschlag der nicht entweder trivial oder Beschimpfung ist.”
=> … Wie erschlägt man die Zombie-Kredite/-Banken ?
=> … so:
1) Banken verstaatlichen! Bänker enteignen !
2) Zombie-Kredite erschlagen! (ggf. Währungsreform)
3) Neustart!
=> … habe ich auch schon 1000-mal beschrieben !!!
@ joerg (#80)
=> … bist Du es wirklich ? … der keynsianische Denamd-Side-Due-joerg ??
=> … dann bin ich bass erstaunt über Deine Aussage:
“Würde mich nicht wundern wenn die Kombination aus schnell/viel ungeahnte Volatilitäten erzeugt die jegliche sinnvolle Planung in der Realwirtschaft unmöglich macht.”
=> … die ist nämlich 100pro RICHTIG !!
=> … genau das ist einer der Wirkmechanismen, wie die Zombie-Kredite die Realwirtschaft killen:
1) das “Geld” (als solches) ist FUTSCH(durch aussichtslose Überschuldung – “Zombie-Kredite”!)!!!
2) als Folge daraus: totales Bewertungs-Chaos
3) als Folge daraus werden sämtliche Konsum- und Investitionsplanungen drastisch nach unten “revidiert” – die “Nachfrage” bricht ein !!!
4) das Angebot folgt auf dem Fusse (Say!)
=> … jetzt müsste man nur noch allgemein anerkennen, dass die über-expansive “keynesianische Geldpolitik” eben IMMER in diese Katastrophe führt … und alle Keynesianer angemessen sanktionieren !!!
=> … einziges Gegenmittel: Zombie-Kredite erschlagen & Neustart nach Währungsreform !!!
Nachtrag:
… dieser Prozess (#82) nennt sich übrigens “Wicksell’scher Prozess” und ist seit mindestens 1899 bekannt !!!
“Wicksell’scher Prozess” :
… “Konsum- und Investitionspläne, die auf einem zu niedrigen, künstlich manipulierten Zinsniveau basieren (hallo mr. greenspan!), werden nach dem Auffliegen der Geldillusion als FALSCH erkannt und … ABGEBROCHEN !!!”
=> … die REALWIRTSCHAFT, die auf einem korrumpierten FINANZSYSTEM aufbaut, schmiert ab !!!
=> … es folgt eine unvermeidliche Anpassungskrise !!!
=> … diese ist erst beendet, wenn die Konsum- und Investitionspläne/Prozesse wieder auf einem realistischen Finanzsystem (mit stabiler Währung & Krediten aus ERSPARNIS nicht aus SChöpfung !!) basieren !!!
Have fun !
#81:
=> … Nochmal: diese Zombie-Kredite werden NIE zum Leben erwachen! … sie sind tot und sie bleiben tot – sie waren sogar schon bei ihrer Geburt tot. Ihr Erzeuger war Alan Greenspan & die Wallstreet-Camorra !
Laßt doch mal den armen Jungen in Frieden! Diese
“Zombie-Kredite” (vermutlich meinst Du diese ABS und
diverse andere “Finanzinnovationen”) wurden doch von
Ingenieuren der Finanzindustrie entwickelt und eingesetzt,
weil liberale Regierungen ihnen die Freiheit dazu ließen.
=> … Wie erschlägt man die Zombie-Kredite/-Banken ?
=> … so:
1) Banken verstaatlichen! Bänker enteignen !
2) Zombie-Kredite erschlagen! (ggf. Währungsreform)
3) Neustart!
Schau an, so etwas schreibt ein Anhänger der Wiener
Schule! Sinnvoller würde ich folgende Maßnahmen halten:
1) Tatenlos zugucken, wie “Zombie-Banken” (Hedge-Fonds,
Investmentbanken u. dergl.) von der Bildfläche
verschwinden,
2) Bankenregulierung verbessern, so daß Bankencrashs
sich nicht auf die Realwirtschaft auswirken, d.h. vielleicht
Girokonten und Spareinlagen als Sondervermögen
behandeln wie bei Investmentfonds, und vielleicht noch
andere Feuerschutzschneisen einrichten,
3) die Deflationsspirale bekämpfen: Anhebung bzw.
Einrichten von Mindestlöhnen und Mindestpreisen sowie
der Bekämpfung von unfairem Wettbewerb.
@goodnight
=> … believe me… ich hab’s verstanden … was Du mir sagen willst!
… der Markt als Total-Totalisator !
… in einem deterministischen Weltbild eines Sterblichen !
=> … der Witz kriegt aber langsam einen Bart … meinst Du nicht auch ?
=> … und vergiss nicht, dass dieser goodnight’sche Markt höchstens für die ‘lesser mortals’ gilt … nicht aber für die Unsterblichen … you know ?
Halbgott, Du bist ja auch ein EK Fan, oder?
Wenn wir das FK mitsamt den Zombie-Krediten erschlagen, was ist den mit den Konsum und Investitionsplänen, wie gehts mit denen weiter?
@ georgi
2) Bankenregulierung verbessern, so daß Bankencrashs
sich nicht auf die Realwirtschaft auswirken, d.h. vielleicht
Girokonten und Spareinlagen als Sondervermögen
behandeln wie bei Investmentfonds, und vielleicht noch
andere Feuerschutzschneisen einrichten,
NEIN, NEIN und nochmal NEIN!
Omi mit ihrem Sparbuch hat kein Recht auf einen Moral Hazard, wenn sie zur Landsbanki wegen der hohen Zinsen will, dann hat sie auch die Folgen zu tragen.
Girokonten und somit (unverzinste) Sparguthaben gibts in Zukunft bei der staatlichen Clearingstelle, über die sämtliche Zahlungen getätigt werden.
Man darf gespannt sein, wie sich solche Geschichten auf die Investitionsbereitschaft des Auslands auswirken:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/603/451318/text/
http://www.madoff.com/
Da kömmt noch mehr!
@georgi (#84)
„Diese“Zombie-Kredite” (vermutlich meinst Du diese ABS und
diverse andere “Finanzinnovationen”) wurden doch von
Ingenieuren der Finanzindustrie entwickelt und eingesetzt,
weil liberale Regierungen ihnen die Freiheit dazu ließen.“
= > … Nein. Es ist keine Subprimekrise sondern eine Subbrainkrise !
Ich meine nicht NUR die ABS & Co. Ich meine die gesamte Überschuldung der Amis. Oder meinst Du Schlaumeier, dass die Kreditkarten-Schulden der Yankees auch von Finanzings. designed wurden ??? … und die Staatsschulden … usw. ? … es liegt in der Natur der Sache, dass die Schulden-Kette an ihrem schwächsten glied reisst. Das Problem ist aber die nicht nachhaltige Gesamtverschuldung … aus SCHÖPFUNG nicht aus ERSPARNIS !!!! ( die ERSPARNIS hat nämlich den grossen Vorteil, dass sie NATÜRLICH begrenzt ist J)
= > … es ist nunmal AUFGABE der Zentralbank, die Geld- & Kreditschöpfung in der volkswirtschaft restriktiv zu Regulieren ! … es ist ihre einzige Aufgabe ! … wenn sie hierbei versagt, passiert genau das, was wir jetzt wieder einmal erleben dürfen ! … es ist altbekannt !!!
= > … das was Du als „liberale Regierungen“ bezeichnest, ist alles andere als das !!! … der korrupte Deppen-Staat hat den Zins künstlich nach unten revidiert und so eine übermässige („irrational exuberance“!) Kreditvergabe VORSÄTZLICH angeheizt ! die Keynesianer haben stets BEIFALL GEKLATSCHT !!! …
„Sinnvoller würde ich folgende Maßnahmen halten:
1) Tatenlos zugucken, wie “Zombie-Banken” (Hedge-Fonds,
Investmentbanken u. dergl.) von der Bildfläche
verschwinden,“
= > … wohl an !! Viel SPASS dabei !!!
= > … GENAU DAS … LÄUFT ja gerade !! … man schaut einfach zu bzw. „stüzt“ die Finanzmafia sogar !!! …. Dumm nur, dass das mindestens eine Dekade dauert…. gleichzeitig verreckt halt die Realwirtschaft … mangels stabilen Geldes ! … In Japan, ein vergleichsweise harmloser Fall, hat’s 20 Jahre gedauert … Have Fun !!
„2) Bankenregulierung verbessern, so daß Bankencrashs
sich nicht auf die Realwirtschaft auswirken, d.h. vielleicht
Girokonten und Spareinlagen als Sondervermögen
behandeln wie bei Investmentfonds, und vielleicht noch
andere Feuerschutzschneisen einrichten,“
= > … Schlaumeier ! … sieh an … wir HABEN bereits 20 verschiedene Behörden zur „Bankenregulierung“ !!!!
= > … nützt alles nichts, wenn die GELD- & KREDITMENGE NICHT restriktiv reguliert wird !!! … Greenpan und die Keynes-Spinner HABEN sich ja gerade ausdrücklich FÜR eine hemmungslose Kreditschöpfung ausgesprochen !!! … es wurde das GEGENTEIL von REGULIERUNG mit voller Absicht praktiziert !!!!!!!!!!!!!!!! … frag mal Herrn von Heusinger wie toll Kreditschöpfung ist !!!!!!!!!!!!!
„3) die Deflationsspirale bekämpfen: Anhebung bzw.
Einrichten von Mindestlöhnen und Mindestpreisen sowie
der Bekämpfung von unfairem Wettbewerb.“
= > … Du kannst gerne WEISSE SALBE aufschmieren … wenn Du Dich dann besser fühlst
= > … helfen wird das nicht !! … die Zombies lachen sich tot über dich … und beissen dir dann den Kopf ab !!! … hat sich was mit „Deflationsspirale bekämpfen“, georgi !!!
= > … georgi, gib’s zu, DU hast nie ein Buch über „Währungspolitik“ gelesen, oder ? Also ! … warum maßt Du Dir dann an, mich darüber belehren zu können ?? … warum schreibst Du nicht über Gehirnchirurgie ? … Astrophysik ? … Gentechnik ? … oder die Schmetterlingswelt des nord-östlichen Amazonasgebiets ?
Retroliberale grüsse
Und georgi,
=> … nimm bitte zur Kenntnis, dass Greenspan längst seine Schuld gestanden hat !!!
… wenn Du das Schuldgeständnis des Täters aus Ideologie heraus NICHT anerkennen willst, machst Du Dich damit genauso lächerlich wie wgnX & Lübberding !!!
#87:
NEIN, NEIN und nochmal NEIN!
Omi mit ihrem Sparbuch hat kein Recht auf einen Moral Hazard, wenn sie zur Landsbanki wegen der hohen Zinsen will, dann hat sie auch die Folgen zu tragen.
DOCH, DOCH, DOCH!
Omi ist es nicht zuzumuten, das Ausfallrisiko einer Bank zu
bewerten, weil ihr die Einsicht hierzu fehlt. Außerdem
hätte das Omi mit jeder anderen Bank auch passieren
können. Fortis, GE, Unicredit, Postbank etc. stehen auch
nicht besser da. Weißt Du, wie lange die
Einlagensicherungen halten, und wie lange die Staaten
ihre Rettungsschirme durchhalten? Die einzig
verantwortungsvolle Handlungsweise wäre es, das Geld von
der Bank abzuziehen, und es unter die Matratze zu
stecken. Das will doch niemand.
Ach ja, ich habe noch paar Maßnahmen:
4) Beendigung des Privatisierungswahns,
5) Investitionen: in Schulbildung, Forschung & Technologie,
Infrastruktur, aber nicht, um Geld auszugeben
6) Wiederherstellung von Demokratie, Rechtstaatlichkeit,
Rücknahme der Polizeistaatsgesetze,
7) Demokratisierung und Verkleinerung der EU,
Suspendierung des EUR, bis ein einheitlicher
Wirtschaftsraum mit identischen Gesetzen in allen
Mitgliedsstaaten geschaffen wurde.
@ mylli (#86)
“Halbgott, Du bist ja auch ein EK Fan, oder? ”
=> … Nein. ich bin KAPITAL-Fan !! … ob das Kapital in Form von EK oder FK daherkommt ist mir schnuppe !!! … ich bin da genauso indifferent wie Modigliani/Miller (google!) !!! … Hauptsache das Kapital IST auch Kapital (Ersparnis) und keine Geldillusion eines mafiösen Zauberkünstlers !!!
=> … aber um dem blöden Debitisten-Geschwätz von wegen “Vorfinanzierung” die Lügen-Maske abzureissen, fände ich es witzig mal die Kreditvergabe mit der Todesstrafe zu belegen
)) … und nur noch EK zuzulassen ! … da würden die Debis blöd gucken, wie der Kapitalismus OHNE FK prächtig funktioniert und eben KEIN “Kettenspiel” ist!!
“Wenn wir das FK mitsamt den Zombie-Krediten erschlagen, was ist den mit den Konsum und Investitionsplänen, wie gehts mit denen weiter?”
=> … genauso wie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Währungsreform_1948_(Westdeutschland)
===> … Friede, Freude , Eierkuchen für alle ! … Wachstum ohne Ende !
(kleiner Tip für die (bessere) Zukunft:
…wenn ihr die mafiösen (Bankster) und ideologischen (Keynesianer) Geldpanscher RECHTZEITIG erschlagt … müsst ihr später keine Zombie-Kredite erschlagen und spart Euch die Anpassungs-Deflation !! … versuchts doch wenigstens mal !!! .. ihr werdet BEGEISTERT sein !!!
)) )
Retroliberale grüsse
PS:
… die Währungsreform muss früher oder später in jedem Fall kommen. Sonst habt ihr für immer den wgnx’schen Stamokap auf DDR-Niveau und die Diktatur des korrupten Deppen-Staates (vielleicht sogar die NWO
).
… auch müsst ihr euch entscheiden, ob ihr mit Sosse wollt oder ohne Sosse !
( … also Währungsreform … mit Krieg oder ohne Krieg !!! )
)
@ georgie, @lübberding … und alle die meinen, dass Problem hätte in “mangelnder Bankenregulierung” bestanden:
=> … Was ich gerade auf http://www.abgeordnetenwatch.de gefunden habe:
Blödel-MdBs: “Deutsche Bankenaufsicht im Kern funktionsfähig!”
“21.11.2008 Frage von Uwe S.
Sehr geehrte Frau Humme,
in Ihrer Antwort v. 13.10.2008 (meine Frage v. 26.09.2008) halten Sie die deutsche Bankenaufsicht “für im Kern funktionsfähig”.
Als Gegensbeispiel ein kurzer Bericht aus dem “Spiegel” (Nr.40 v. 29.09.08): “In einem Prüfbericht über das Engagement der KfW bei der IKB Deutsche Industriebank hat der Bundesrechnungshof auch die Bankenaufsicht BaFin und die Bundesbank kritisiert. Die IKB musste wegen riskanter Geschäfte ihrer Tochter Rhineland Funding vom Staat mit insgesamt 10,7 Milliarden Euro gerettet werden. Rechtlich gesehen bestand das Firmenvehikel aus vielen Einzelfirmen. Bereits 2002, so der Prüfbericht, beschäftigte sich die Bundesbank mit der Frage, ob die Rhineland Funding nicht als einheitlicher Kreditnehmer betrachtet werden müsse. Dann aber hätte die IKB wegen der gesetzlichen Großkreditgrenzen für maximal 500 Millionen Euro US-Hypothekenkredite kaufen können, nicht aber für 15 Milliarden Euro. Doch Bundesbank und BaFin verneinten diese Frage noch nach Beginn der Finanzkrise im Sommer 2007 – obwohl selbst die Wirtschaftsprüfer der IKB zum gegenteiligen Ergebnis kamen.”
Verstehen Sie dieses weitere Beispiel als ” Funktionsfähigkeit” ?
Mit freundlichen Grüßen
U.
01.12.2008
====================================================
Antwort von
Christel Humme (SPD-MdB)
Sehr geehrter Herr , danke für Ihre Rückmeldung.
Entsprechende “Gegenbeispiele” von schwer nachvollziehbaren Vorgängen oder auf den ersten oder auch noch zweiten Blick widersinnigen oder lebensfremden Entscheidungen im Einzelfall lassen sich so oder ähnlich leider in einigen Bereichen des politischen oder wirtschaftlichen Lebens finden.
Auch der von Ihnen angeführte SPIEGEL- Artikel ändert nichts an meiner Auffassung, dass die Deutsche Bankenaufsicht im Kern funktionsfähig ist- jedoch, wie auch Ihr Beispiel belegt, an der einen oder anderen Stelle Regelungsbedarf besteht. Klar ist jedoch auch, dass leider keine noch so gute staatliche Kontrolle schlechtes Risikomanagement oder Fehlspekulationen einzelner Bankenvorstände verhindern kann.
Ich selbst bin als Abgeordnete weder direkt noch indirekt in einem entsprechenden Kontrollgremium. Der Verwaltungsrat der KfW Bankengruppe, der die Geschäftsführung und Vermögensverwaltung überwacht, besteht aus 37 Mitgliedern, unter ihnen auch Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen. Im Internet können Sie sich unter http://www.kfw.de einen genauen Überblick über die Mitglieder verschaffen. Abschließend möchte ich Sie auf eine Stellungnahme des Bundesfinanzministeriums verweisen, in der auf die besondere Verantwortung des inzwischen zurückgetretenen IKB-Vorstandes verwiesen wird. http://www.bundesfinanzministerium.de
Mit freundlichen Grüßen
Christel Humme
Ihre Bundestagsabgeordnete für den nördlichen EN-Kreis”
———————————————————-
http://www.abgeordnetenwatch.de/christel_humme-650-5844–f153672.html#frage153672
Blödel-MdBs: “Deutsche Bankenaufsicht im Kern funktionsfähig!”
#88:
Ich meine nicht NUR die ABS & Co. Ich meine die gesamte Überschuldung der Amis. Oder meinst Du Schlaumeier, dass die Kreditkarten-Schulden der Yankees auch von Finanzings. designed wurden ???
Diese Verschuldungsorgie war nur möglich, weil man das
Kreditausfallrisiko mit Hilfe dieser ABS unauffällig
entsorgen konnte, und genügend risikofreudige Spekulanten
und blauäugige Greenhorns bereit waren, dieses
Kreditausfallrisiko zu übernehmen. Außerdem,
ohne diese besinnungslose Verschuldung nicht nur der
Yankees, sondern auch der Isländer, Briten, Spanier etc.
säßen wir längst in der Deflations-Falle.
= > … das was Du als „liberale Regierungen“ bezeichnest, ist alles andere als das !!! … der korrupte Deppen-Staat hat den Zins künstlich nach unten revidiert und so eine übermässige („irrational exuberance“!) Kreditvergabe VORSÄTZLICH angeheizt ! die Keynesianer haben stets BEIFALL GEKLATSCHT !!! …
Kredite werden unter normalen Umständen nur an
solvente Kunden vermittelt, also an Kunden, die ein
echtes Einkommen vorweisen können. Das das
diesmal nicht passiert ist, ist nicht die Schuld von
Greenspans Niedrigzins sondern die Schuld all derer,
die ohne Sinn und Verstand Kreditrisiken eingekauft haben.
= > … georgi, gib’s zu, DU hast nie ein Buch über „Währungspolitik“ gelesen, oder ?
Genau so ist es; ist ja auch Zeitverschwendung. Der
~ Halbgott ~ erklärt mir doch “Währungspolitik”.
+++ E I L M E L D U N G +++ +++ E I L M E L D U N G +++
!!! DEUTSCHLAND … SCHULD !!!
!!! DEUTSCHLAND … SCHULD !!!
!!! DEUTSCHLAND … SCHULD !!!
!!! DEUTSCHLAND … SCHULD !!!
!!! DEUTSCHLAND … SCHULD !!!
!!! DEUTSCHLAND … SCHULD !!!
“Der Spiegel”,
als die (inoffizielle) Medien-Repräsentanz des Yankee-Imperialismus in Deutschland, berichtet, dass die Deutschen Schuld sind am Irak-Krieg !!!
!!! DEUTSCHLAND … SCHULD !!!
“Die Rolle des BND vor und während des Irak-Krieges war wesentlich brisanter als bisher bekannt. Hochrangige US-Militärs versicherten dem SPIEGEL, die Berichte zweier deutscher Agenten in Bagdad seien extrem wichtig und wertvoll für den Kriegsverlauf gewesen.”
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,596257,00.html
!!! DEUTSCHLAND … SCHULD !!!
!!! DEUTSCHLAND … SCHULD !!!
!!! DEUTSCHLAND … SCHULD !!!
!!! DEUTSCHLAND … SCHULD !!!
!!! DEUTSCHLAND … SCHULD !!!
!!! DEUTSCHLAND … SCHULD !!!
!!! DEUTSCHLAND … SCHULD !!!
+++ E I L M E L D U N G +++ +++ E I L M E L D U N G +++ +++ E I L M E L D U N G +++
@georgie
=> … Du müsstest jetzt schon mal irgendwann anfangen, selber mal zu denken ! … ist gar nicht sooo schwierig andere haben’s auch geschafft ! … nicht einfach dummes Zeug nachplappern !
“Diese Verschuldungsorgie war nur möglich, weil man das
Kreditausfallrisiko mit Hilfe dieser ABS unauffällig
entsorgen konnte,”
=> … wie “unauffällig entsorgt” ??? … sämtliche Verschuldung war bekannt !!! … da wurde NICHTS verheimlicht !!! … Greenspan, Bush, Schröder, Welteke, Trichet und auch Heusinger & Lübberding wussten bescheid über die exorbitante Verschuldung !! … sämtliche 20 bankenaufsichten ebenso !!! … und haben sie daraufhin die Kreditvergabe eingeschränkt ??? Nein, haben sie nicht !!!
=> … das “Kreditausfallrisiko ” ist nicht weg, sondern es macht das, was von Anfang an klar war, was es eines Tages machen wird, nämlich es ist SCHLAGEND !!! … die Kredit-Pyramide bricht zusammen !!! … have fun !!!
=> … merke:
Überschuldung als “Konjunkturpolitik” … funktioniert nicht !!!
=> vergesst Keynes !!!!!!!!
Überschuldung endet immer in der DEFLATION !!!!
” und genügend risikofreudige Spekulanten
und blauäugige Greenhorns bereit waren, dieses
Kreditausfallrisiko zu übernehmen. ”
=> … ja die Geldillusion ist tückisch – da fallen ungeschulte Bürger allermeistens drauf rein !!!
=> … DESWEGEN gibt’s ja die staatliche Aufsicht namens ZENTRALBANK, die für Stabiles Geld OHNE Geldillusion zu sorgen hat !!!!
“Außerdem,
ohne diese besinnungslose Verschuldung nicht nur der
Yankees, sondern auch der Isländer, Briten, Spanier etc.
säßen wir längst in der Deflations-Falle.”
=> … das ist völlig hirnloses keynesianisch-debitistisches Geseier OHNE jeden Wahrheitsgehalt !!!!
=> … ohne den grössten Weltgeldbetrug aller Zeiten wären wir alle REICHER und die BANKSTER um 98,7876 % ÄRMER !!!!!
=> … und die Realwirtschaft würde jetzt nicht KREPIEREN, sondern FLORIEREN !!!
=> … wir hätten dann nämlich nicht auf Pump Konsumgüter in die USA exportiert, sondern Investitionsgüter nach BRIC. Die BRICler hätten dann ebenfalls NICHT auf Pump Konsumgüter in die USA exportiert, sondern wie sich das für ENTWICKLUNGS -Länder gehört … viel stärker ihr eigenesn Land aufgebaut / ENTWICKELT !!!!!!!
=> … nicht jedes Lügen-Märchen glauben, das man Dir erzählt, georgie ! … Selber denken !!!! … bitte !!! … es tut auch gar nicht weh …
Nachtrag:
=> … ausserdem hätten wir jetzt OHNE den grössten Weltgeldbetrug aller Zeiten … eine deutlich kleinere EXPORTWIRTSCHAFT und eine deutlich stärkere BINNENWIRTSCHAFT !!!
=> … die überdimensionierte Exportwirtschaft ist FOLGE des Weltgeldbetruges der Amis !!!!
=> … ohne den greenspanschen Geldbetrug wären wir nicht verhungert, sondern hätten eben mehr Ressourcen in der Binnenwirtschaft beschäftigt …
@HALBGOTT , yep , die deutschen,
Das sag ich schon seit zig Jahren
daß die deutschen an allem Schuld sind
Offtopic, aber oben wurde schonmal die Frage gestellt,
ob Griechenland vergleichbar mit dem Rest Europas ist.
Eine wichtige Frage die sich mir dabei stellt ist,
wie die Deutschen sich im Tiefpunkt der Krise verhalten werden.
Gegen Ausländer , oder gegen das System ?
Spricht schon einiges dafür, daß es zuerst Ausländer oder Ärmere trifft.
Eine typische Verhaltensweise ist die,
->”ich bin besser, ich schaff das noch, aber die anderen
*hahaha*
Nun müssen wir berücksichtigen daß es sehr viele gibt denen es nicht so gut geht wie uns.
)
Wenn ich bedenke wie sich manche ordentlich bezahlte Angestellt beschweren, ist alles möglich, die deutschen werden die Griechen doch sicher in dem Punkt übertreffen
(auch wenn sie sonst kaum Talente haben
Wenns ganz dick kommt schicken wir an alle Haushalte ein neuartiges Getränkepulver, Kakao mit zusätzlichen “Glücklichmachern.
Oder noch einfacher, wir mischen die Droge in die Wasserversorgung.
Das raffen die doch eh nicht
@ weisssssgarnix
=> … als Makroökonom … bist Du ne totale Flasche leer !!!
=> … das habe ich Dir immer wieder nachgewiesen !!!
=> … aber wenn Du Dich mal wieder nützlich machen willst, dann könntest Du mal einen Artikel über die unterwanderte deutsche Schweinepresse schreiben … (Schwerpunkt HH ??)
=> .. einfach mal ein paar Wochen tendenziöse & desinformative Propaganda-Artikel sammeln … und dann etwas recherchieren und hier aufbereitet als vorsätzliche Medien-Lügen blossstellen !!!
=> … bedenke: Deine einzigen beiden GUTEN Artikel bisher … waren (ökonomieferne) Enthüllungs-Artikel !!!
Grüsse,
ein Blog-Teilnehmer
@Guido C.
Ich habe nicht den Eindruck, das die Deutschen ausländerfeindlicher sind als andere …
Es gab ja diesbezüglich auch eine umfangreiche, kostenlose Re-Education.
Über den Euro, die EU, diverse internationale Gross-Fusionen (Daimler, Telekom, BMW, Hypo-Real-Estate, usw.) haben wir auch schon eine ganze Menge grosszügiger Spenden an die ganze Welt verteilt. Hauptsächlich aber an unsere amerikanischen Freunde. Aber auch an unsere europäischen Freunde … die jetzt laut @eurooptimist trotzdem undankbar & arg böse auf uns sind …
=> … ansonsten … einen Toast auf den griechischen Wein !!!
( … wir haben Euch bezahlt, jetzt wollen wir auch ne anständige Revolution sehen, für unser Geld
))
“Seid Sand im Getriebe der Welt, liebe Griechen !!!
nein, ausländerfeindlicher war nicht gemeint.
Die Frage war nur ob es in der Richtung verstärkt Probleme geben könnte. Meinem Gefühl nach völlig offen,
ich kann Prognose dazu abgeben.
#96 (~ Halbgott ~)
=> … Du müsstest jetzt schon mal irgendwann anfangen, selber mal zu denken ! … ist gar nicht sooo schwierig andere haben’s auch geschafft ! … nicht einfach dummes Zeug nachplappern !
OK, deshalb lese ich keine Bücher über “Währungspolitik”.
=> … wie “unauffällig entsorgt” ??? … sämtliche Verschuldung war bekannt !!! … da wurde NICHTS verheimlicht !!! … Greenspan, Bush, Schröder, Welteke, Trichet und auch Heusinger & Lübberding wussten bescheid über die exorbitante Verschuldung !! … sämtliche 20 bankenaufsichten ebenso !!! … und haben sie daraufhin die Kreditvergabe eingeschränkt ??? Nein, haben sie nicht !!!
Wie kann man die Kreditvergabe einschränken, wenn
Kredite im Supermarkt ohne Bonitätsprüfung vermittelt
werden, und deren Risiken dann umgehend verkauft werden?
Überschuldung als “Konjunkturpolitik” … funktioniert nicht !!!
=> vergesst Keynes !!!!!!!!
Sind Greenspan, Bush, Schröder, Trichet Keynesianer?
Daß die Staaten, deren Repräsentanten seit Jahrzehnten
Keynes am heftigsten verdammten (UK, USA, Irland, Island,
Osteuropa) die Kreditorgie am schlimmsten betrieben, ist ja
geradezu auffällig.
Überschuldung endet immer in der DEFLATION !!!!
Japan ist eine fleißige und sparsame Nation. Im ersten
Jahr hatte es praktisch auch keine Staatsschulden. Was
empfiehlt der ~ Halbgott ~?
=> … wir hätten dann nämlich nicht auf Pump Konsumgüter in die USA exportiert, sondern Investitionsgüter nach BRIC. Die BRICler hätten dann ebenfalls NICHT auf Pump Konsumgüter in die USA exportiert, sondern wie sich das für ENTWICKLUNGS -Länder gehört … viel stärker ihr eigenesn Land aufgebaut / ENTWICKELT !!!!!!!
D hat jede Menge Investitionsgüter nach BRIC exportiert.
Die BRICler hätten keine Maschinen aus D importiert, wenn
sie nicht auf Pump in die USA Konsumgüter exportiert
hätten. Diese Entwicklungsländer sind in ihrer Entwicklung
vorangekommen, stecken jetzt natürlich auch in der Krise.
“BRIC” ist übrigens auch so eine Finanzinnovation der
“Wall-Street-Gangster”. Die Spekulationsblasen darum,
tragen auch zur gegenwärtigen Krise bei.
@Paul Grugmahn
=> … Paul, …halt’s Maul, trink Deinen Cognac !!!
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,596256,00.html
=> … und dann wasch und rasiert Dich mal !!!
( … siehst ja aus wie ein heruntergekommener Penner !!! … und nicht wie ein nobelbepreister Weltökonom, der mit dem Weltgeist die Schweine gehütet hat ! … )
der Krugmann hat Recht,
Merkel und Steinbrück wollen es aussitzen,
Der “Kochtopf” ist abgedichtet,
und gut verschraubt
Dazu noch sitzen Merkel und Steinbrück oben auf dem Deckel !
(Die haben zwar eine Menge Übergewicht
)
also Merkel und Steinbrück, aber …
=> vergesst Keynes !!!!!!!!
Sind Greenspan, Bush, Schröder, Trichet Keynesianer?
In Halbgotts Keynes-Interpretation schon. In der spielt auch die “perpetuierte Abendbrotverweigerung” eine ganz entscheidende Rolle. Wenn er irgendwann zugeben müsste, dass genau die Zustände, die er mit reichlich Großbuchstaben und Ausrufezeichen immer beklagt, in einem System nicht möglich (gewesen) wären, wie es Keynes in Bretton Woods eben auf Grundlage seiner ökonomischen Analyse (die trotz gegenteiliger Behauptungen auch nicht auf Geldillusion beruht) vorschlug, käme ihm ja seine liebste Hassfigur abhanden.
@ Eclair
“Geldillusion”
Halbgott ist einfach ein DM-Nationaler, der glaubt, nur die anderen hätten Illusionen.
@ georgi
“D hat jede Menge Investitionsgüter nach BRIC exportiert.
Die BRICler hätten keine Maschinen aus D importiert, wenn
sie nicht auf Pump in die USA Konsumgüter exportiert
hätten.”
Genau so ist es. Diese Tatsache blendet Halbgott aus, um sich seine Illusionen von Geldwertstabilität und einem deutschen Weg zu bewahren. Die Deutschen hatten ihren fairen Anteil an dem System das jetzt in einem großen Krach untergeht. Halbgotts Versuch, Schuld und Unschuld an den nationalen Grenzen festzumachen, ist durch und durch verdammenswert.
@ EuroOptimist:
“Die Deutschen hatten ihren fairen Anteil an dem System das jetzt in einem großen Krach untergeht. Halbgotts Versuch, Schuld und Unschuld an den nationalen Grenzen festzumachen, ist durch und durch verdammenswert.”
Da blendest Du jetzt aber den Kausalzusammenhang aus. ERST war die Ausweitung der Geldmenge durch die Amis. Deutschland hat sich IN DER FOLGE so positioniert, wie es globalwirtschaftlich günstig war.
Gruß, Gojko.
@ georgi
“Sind Greenspan, Bush, Schröder, Trichet Keynesianer?
=> … ja aber natürlich !!! … Hardcore-Keynesianer
!!!!
( … bei Politikern, insbesondere keynesianischen, bitte immer alle Aussagen m,it (-1) multiplizieren !!! … das sind manchmal nämlich dreckige Lügner !!!! …)
=> … Schröder hat in seiner 7-jährigen Amts-Zeit als Kanzler-Imitator 30% mehr Ausgegeben, als er Eingenommen hat. Er hat so die deutsche Staatsverschuldung um mehr als 30% erhöht. in nur 7 Jahren !!! … was ist das anderes als keynesianisch-expansive Fiskalpolitik vom feinsten ???? nach den jüngsten Erfahrungen mit der Überschuldung, meinst Du das die Staatsverschuldung ewig ansteigen kann ? … oder gibt es auch hier irgendwann ein natürliches Ende in der Überschuldungs-Katastrophe ??? … hat es so etwas überhaupt schon mal gegeben ? … einen Staatsbankrott ? … hast Du Dein Privatvermögen gerade in 30-jährige US-Bonds investiert ????
( es gibt zwar Spassvögel, die meinen, wenn man stets mehr ausgibt als man einnimmt, würde das “SPAREN” sein … aber diese Leute haben keine Ahnung oder sind gar demagogische Lügner !!!)
=> … und was ist mit Bush ? … hat er die Staatsverschuldung gesenkt ??? … oder hat er sie auf einen neuen Höchststand von 10+ Bio USD erhöht ? … übrigens: Reagan hat die USA in wenigen Jahren von der grössten Gläubiger-Nation zur grössten Schuldner-Nation gemacht !!! … was ist das, wenn nicht expansive keynesianische “Fiskal-Politik” vom feinsten ????
=> … Greenspan hat 15 jahre lang, über alle Maßen eine EXPANSIVE Geldpolitik betrieben !!! … kann es da irgendwelche Zweifel geben ??? … er hat seine keynesianischen Zinssenkungen STETS mit einer “Ankurbelung der Wirtschaft” begründet !!! => … keynesianische Geldpolitik vom feinsten … mit bekanntem Ende in der Geld-Katastrophe !!!!!!
=> … Georgie, … Du scheinst gar nicht zu wissen, was “Keynesianismus” ist !!! … Gelddrucken & Staatsverschuldung auftürmen !!! … das ist “Keynesianismus” … und nichts anderes !!!!
( … wenn wgnX alberne Behauptungen aufstellt, dass Greenspan ein Angebotstheoretiker gewesen wäre … bestätigt das nur meine Ansicht, dass er keine Ahnung von VWL hat !!! … )
“Wie kann man die Kreditvergabe einschränken, wenn
Kredite im Supermarkt ohne Bonitätsprüfung vermittelt
werden, und deren Risiken dann umgehend verkauft werden?”
=> … Du hast keine Ahnung.
=> … Supermärkte dürfen keine Kredite schöpfen.
=> … Die Kredit-Kontingente stammen von einer Bank.
=> … die Geschäftsbanken sind lediglich das Vertriebsnetz der Zentralbank für (Kredit-)Geld !!! … die Zentralbank überwacht die Kreditschöpfung der Banken. Wenn sie hierbei versagt, gibt’s Inflation/Deflation/Währungs- und Wirtschaftskrisen !!! … so ist es nunmal ! … alles altbekannt !!!!!
“Japan ist eine fleißige und sparsame Nation. Im ersten
Jahr hatte es praktisch auch keine Staatsschulden. Was
empfiehlt der ~ Halbgott ~?”
=> … Japan: Staatsverschuldung = 183% !!
(… zum Vergleich Italien: 103%)
=> … meine Empfehlung ? … Auswandern, liebe Japaner !!
“D hat jede Menge Investitionsgüter nach BRIC exportiert.”
=> … Nein. Zu wenig. Es macht keinen Sinn, wenn Entwicklungsländer mehr exportieren, als importieren. Sie brauchen Importe um ihr Land aufzubauen.
“Die BRICler hätten keine Maschinen aus D importiert, wenn
sie nicht auf Pump in die USA Konsumgüter exportiert
hätten.”
=> … Blödsinn ! … wo steht geschrieben, dass China den Rest der Welt mit billigen Konsumgütern zu versorgen hat ??? … bei Adam Smith ???
” Diese Entwicklungsländer sind in ihrer Entwicklung
vorangekommen, stecken jetzt natürlich auch in der Krise.”
=> … vorangekommen ja. Aber nicht genug und vor allem nicht in die richtige Richtung ! … alles ist relativ !
““BRIC” ist übrigens auch so eine Finanzinnovation der
“Wall-Street-Gangster”. Die Spekulationsblasen darum,
tragen auch zur gegenwärtigen Krise bei.”"
=> … Blödsinn ! … meinst Du im Ernst, dass alle weltwirtschaftlichen Entwicklungen eine wahrhaftige Verschwörungstheorie sind ???
=> … der Begriff “BRIC” mag ein Anlage-Thema sein. Aber es gibt freilich auch den NATÜRLICHEN, renditegetriebenen KAPITALSOG in Entwicklungsländer !!! … war schon immer so !!! … lies nach bei Marx !!!
=> … die Entwicklungsländer werden verstärkt aus der Krise hervortreten und wahrscheilich auch früher als wir !!!
( … Einzelentwicklungen können freilich abweichen. Etwa bei Aufständen in China, oder so … )
====> FAZIT:
… Georgie, Du solltest doch mal ein Buch über “Währungspolitik” lesen !!
… mit Selbstgebasteltem und mit Nachplappern von Leuten, die auch keine Ahnung haben, kommst de nicht weit
Im Übrigen erinnert mich die Vorgehensweise auf dem internationalen Parkett immer mehr an das, was vor dem Beginn des Golfkrieges gelaufen ist.
Die Amis haben einfach auf die Meinung der Weltgemeinschaft (speziell auf die Frage: was kommt nach Saddam?) gepfiffen und losgelegt. Die “Wir-sind-auch-Weltmacht”-Briten natürlich auch.
Deutschland hat nicht mitgemacht und mußte sich besonders aus GB Schmähorgien über die deutschen Weicheier anhören. Rückblickend war es eine der besten Entscheidungen seit langem.
Die Angelsachsen haben jetzt nicht nur ihr monetäres, sondern auch ihr meinungsführerschaftliches Kapital verspielt.
Es ist mehr als legitim, sich mal selber Gedanken zu machen.
Gruß, Gojko.
@Eclair
“In Halbgotts Keynes-Interpretation schon. In der spielt auch die “perpetuierte Abendbrotverweigerung” eine ganz entscheidende Rolle.”
===> .. DU bist der Witzbold, der hier neulich das über alle Maßen grenzdebile Keynes-Zitat von der autonomen, perpetuierten Abendbrotverweigerung angebracht hat !!! “… Not to have Dinner tonight … and never ever again !!! ”
=> … jetzt muss Du auch zu Deiner Dummheit stehen !!! .. alles andere ist kindisch !!!
( … im Zweifel googeln nach eclair dinner keynes weissgarnix usw. …)
@eurooptimist
=> … dass Du überhaupt keine Ahnung von VWL hast wissen wir auch schon lange.
=> .. ich hab’s Dir schon oft genug erklärt: die Amis haben uns verarscht … mit ihrer Geldpolitik. Die Chinesen auch. Die Japaner sowieso. Die Yankees werden einen Preis dafür bezahlen.
=> … hätte Greenspan nicht den Weltgeldbetrug gestartet wären die USA schon in den 90′ern kollabiert. So konnten sich die Amis noch mit unseren Erparnissen eine schöne Dekade machen. Das ist jetzt aber vorbei.
=> … bist Du der Brüssler NWO-Beauftragte ???
=> … an Dich werde ich denken, wenn die Rieser-Renten ausbezahlt werden …
Wer über @eclair & @keynes lachen möchte bitte hier klicken …
http://www.google.com/search?client=opera&rls=en&q=eclair+dinner+keynes+weissgarnix&sourceid=opera&ie=utf-8&oe=utf-8
=> … dann den obersten Link anklicken !!!
@georgi
=> … eines will ich Dir noch auf Deinen Bildungsweg mitgeben!
=> … woran erkennt man einen Keynesianer ???
=> … nun es gibt einen halbgöttischen Spezialtrick !!!
Keynesianer erkennt man daran, dass sie den ganzen Tag damit beschäftigt sind, sich vom Keynesianismus und den anderen Keynesianern (“Bastard-Keynesianer”) abgrenzen zu wollen !!!
=> … Beispiele gefällig ?
… wie wäre es mit Schröder, Bush, Reagan und Greenspan ???
))
=> … alles Keynesianer, die sich ständig verbal vom Keynesianismus abgrenzen wollten.
=> … aber auch hier im Blog wird man fündig: weissgarnix und der Oberabgrenzer eclair ( #105) sind gute Beispiele
))
#108:
=> … Schröder hat in seiner 7-jährigen Amts-Zeit als Kanzler-Imitator 30% mehr Ausgegeben, als er Eingenommen hat. Er hat so die deutsche Staatsverschuldung um mehr als 30% erhöht. in nur 7 Jahren !!! … was ist das anderes als keynesianisch-expansive Fiskalpolitik vom feinsten ????
Dabei hatte der doch seinen Spar-Kommisar Eichel
dabei. Selbst außergewöhnliche Einnahmen wie die
aus den UMTS-Lizenzen haben offensichtlich nichts
genützt. Warum ist die Staatsverschuldung trotzdem
gestiegen? Kurze Antwort: Weil die Staatsschulden aus
Steuereinnahmen bedient werden, und die eingesackt
sind.
Erstens wurde auf sie freiwillig verzichtet (die
Jahrhundertreform: die Große Steuerreform).
Zweitens hat man mit einer restriktiven Geldpolitik die
Konjunktur mehr als notwendig abgewürgt. Du
weißt, die Steuern werden aus der Wirtschaftstätigkeit
der Bürger bezahlt. Lahmt die Wirtschaft, brechen die
Steuereinnahmen ein.
Drittens wurde ein umfangreiches, ausgesprochen
deflationär wirkendes Paket, die Agenda 2010
verabschiedet, die Ballermänner in Mallorca in
Riester-Rentner und Abendbrotverweigerer verwandelt
hat. Das hat auf der einen Seite der steuerzahlenden
Binnenwirtschaft den entscheidenden Schlag
versetzt, von dem sie sich auch im Merkelaufschwung
nicht erholt hat. Zum anderen muß der Sozialstaat
nun auch für Arbeitnehmer in schlecht bezahlten
Berufen aufkommen anstatt, daß sie für den
Sozialstaat aufkommen.
Also: Nicht keynesianische nachfrageorientierte,
sondern dogmatisch angebotsorientierte Wirtschaftspolitik
a la ~ Halbgott ~ hat das Problem der wachsenden
Staatsverschuldung verstärkt.
… hast Du Dein Privatvermögen gerade in 30-jährige US-Bonds investiert ????
Nein, aber weißt Du etwas besseres? Ich stecke
nämlich selbst in der Liquiditätsfalle, die bei
wgnx nicht so heißen darf.
@ gojko
“Da blendest Du jetzt aber den Kausalzusammenhang aus. ERST war die Ausweitung der Geldmenge durch die Amis.”
Sicher, aber ohne diese Geldmengenausweitung hätte es schon früher mies ausgesehen, vor allem in einer exportorientierten Volkswirtschaft wie der deutschen. Hier hat man die Binnennachfrage ja fast 20 Jahre lang brutal niedergeschlagen, die Löhne auch für ehrliche Arbeit unter Sozialhilfeniveau gedrückt.
@ georgi
“Also: Nicht keynesianische nachfrageorientierte,
sondern dogmatisch angebotsorientierte Wirtschaftspolitik
a la ~ Halbgott ~ hat das Problem der wachsenden
Staatsverschuldung verstärkt.”
Da ist etwas dran.
@ hg
Der einzige, über den man da lachen kann, bist Du, denn Du hast bis heute nicht verstanden, wofür dieses Zitat steht. Und ignorierst beharrlich meine gutgemeinten Literaturvorschläge zur halbgöttlichen Weiterbildung. Stattdessen holst Du bei jeder Gelegenheit die “perpetuierte Abendbrotkeule” raus. Kann ich schon verstehen. Wenn meine Kleine ein schönes Spielzeug gefunden hat, gibt sie’s freiwillig auch nicht mehr her
@ Halbgott
Schätze ja durchaus Deine Kommentare. Daher würde mich interessieren, wie Du konkret Punkt für Punkt die Argumente von Fricke (“Das Märchen vom bösen Billiggeld”) entkräften würdest:
http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne-Thomas-Fricke-Das-M%E4rchen-vom-b%F6sen-Billiggeld/450556.html
Gruß
KK
=> … Blödsinn ! … wo steht geschrieben, dass China den Rest der Welt mit billigen Konsumgütern zu versorgen hat ??? … bei Adam Smith ???
Steht nirgendwo geschrieben. Ham sie aber gemacht! Tja, warum bloß… ach ja. Weil die Zinsen in den USA gepanscht wurden! Nee nee, schon klar, die halbgöttliche Welt kennt klare Kausalzusammenhänge
Ich verrat Dir was: den Amis allen möglichen Scheiß verkaufen, das war die beste Entwicklungsstrategie für China überhaupt. Da war es völlig egal, ob die auf ihre t-bonds vier, zwei oder null Prozent Zinsen gekriegt haben. Der Nutzen daraus, dass sie Jahr für Jahr zig Millionen Arbeitskräfte aus den unproduktiven Sektoren in den produktiven Exportsektor umgeschichtet haben, war viel viel höher!
Die Österreicher werden jetzt vielleicht sagen, ja schön, aber am Ende reingefallen, falsche Kapitalstruktur aufgebaut. Kann ja sogar sein, wird man bei China jetzt sehen, ob sie ihre DVD-Player auch ihrer Landbevölkerung verkaufen können. Aber am Zentralbankzins lag’s garantiert nicht :p
Und nochmal: Gäbe es eine International Clearings Union, wie Keynes sie 1944 einführen wollte, wären die extremen Leistungsbilanzdefizite überhaupt nie aufgebaut worden. Überschüssiges Bringgeld verfrachtet in Entwicklungsländer, die das wegen hoher inländischer Ersparnis gar nicht brauchen (von wegen Kapitalsog), gäbe es auch nicht. Dafür auch keine dicken Krisen, wenn es dann blitzartig wieder abgezogen wird. Und beides gibt es übrigens in China nicht, die sind nämlich noch cleverer und haben Kapitalverkehrskontrollen.
Aber vezapf Du ruhig weiter Deinen Senf. Machst Du ja sowieso.
@ Eclair, hoffe, Du lässt Dir von HG das Kommentieren nicht vermiesen. Ich finde Deine Beiträge sehr wertvoll!
Ach, keine Sorge, ich bin, wie der Trierer sagen würde, hart im holen
Außerdem sind seine Beiträge ja zumindest unterhaltsam. Über #21 im aktuellen Beitrag habe ich mich schlapp gelacht
Das Kompliment kann ich übrigens nur aufrichtig zurückgeben.
@KurtKiesel
Fricko gehört ja zu den Ober-Keynesianern !!
( … für wgnX & eclair ergibt sich sicher wieder die Abgrenzungsproblematik (“Bastard-Keynesianer!”))
=> … Genau so einen Artikel habe ich vor einem Jahr schon mal von seinem Kumpel, dem ‘Professor’ (FH) Sebastian Dullien gelesen und Satz für Satz zerpflückt !!! … der schrieb ebenfalls für die FT und ist jetzt Schreiberling beim NWO-Spiegel !!!
=> … merkwürdige Verbindungen, wirklich !!! … ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass da eine ausländische konspirative Kraft unsere vielen keynesianischen “Wirtschafts-Journalisten” steuert …
=> … ich habe keine Lust, mich ständig zu wiederholen. Vielleicht finde ich meine Replik auf Dulliens Artikel auf meiner Festplatte, dann werde ich sie mal posten
=> … Frickos Artikel zeugt aber von totaler ökonomischer Ahnungslosigkeit ! … das kann ich Dir verraten
)
Nur mal so als Beispiel:
er schreibt:
“Warum kriselt es bei den Briten, obwohl es dort gar keine laxe Geldpolitik gab?”
- weil “Geldpolitik” die restriktive Regulierung der Kreditschöpfung der inländischen Banken im Verhältnis zur realen Wertschöpfung ist. Die Kreditvergabe in GB war aber wohl doch extrem expansiv, oder ? … ist die Verschuldung des Tommies nicht noch mal deutlich höher als die des Amis (gemessen am BIP) ???
- ausserdem zählt freilich auch die Abwehr von ausländischem Kredit-Schrott (basierend auf über-exansiver AUSLÄNDISCHER Geldpolitik) zu den Aufgaben der Zentralbank !
… er schreibt:
“Und warum gibt es anderswo nicht seit Jahren flächendeckend Inflationsschübe, wenn die Wirtschaft angeblich mit Geld geflutet wird?”
- … hatten wir nicht weltweit “Inflationsschübe” ? … Öl bei 150 ??
- … andererseits gab es bei vielen GÜTER-Preisen eine ganze Reihe REALWIRTSCHAFTLICHER Preis-Senkungs-Effekte (China, IT-Revolution, usw.), die die MONETÄREN PReis-Steigerungs-Effekte kompensiert haben. Ergebnis: die Güterpreise stagnierten … ABER wir hatten tatsächlich KRASS monetäre INFLATION !!! … die Bevölkerung in Europa/USA wurde so um mögliche/angebrachte PReissenkungen beschissen !!! … die Keynes-Spinner hierzulande haben trotzdem dauernd die Lüge von der “DEFLATION” verbreitet (ab 2000 !!).
- … ausserdem hat er halt keine Ahnung von Geldpolitik. Das erkennt man daran, dass er Inflation an den Preisindizes ablesen können will ! .. so geht’s freilich nicht ! … da lacht sich jeder Sachkundige schlapp !
- … hat der gute Mann schon mal was von Asset-Price-Inflation gehört ??? … die Aktienmärkte hatten so ziemlich die “irrational-exuberanteste” Phase aller Zeiten (1980 – 2000) !!! … anschliessend die Häuser-Preise !!! … viel Kredit-Spekulation dabei !!! … Kreditschöpfung ohne Ende !!!
===> … und so geht es ewig weiter, Kurt, versteht Du
Grüsse
@Kurt
… er schreibt weiter:
“Wenn die Notenbanken so unverantwortlich lax waren – warum sind die Preise dann nicht wie im Lehrbuch in anderen Teilen der Wirtschaft gestiegen? Warum nur an den Finanzmärkten? Und nicht am Markt für Brötchen? Oder für Autos? Warum gab es nicht überall Überhitzungen und Exzesse, wenn das Geld so billig war? Warum sogar exakt das Gegenteil?”
=> … vielleicht sollte der Mann mal ein RICHTIGES Lehrbuch lesen ?
=> … in meinem Lehrbuch (aus 1988) steht, wörtlich drin, dass die inflationären Geld- & Kreditströme sich TYPISCHERWEISE nicht gleichmässig über die Wirtschaft ergiessen, sondern asymmetrisch !
=> … erfahrungsgemäss gibt es aber zwei Sektoren, die laut meinem Lehrbuch IMMER zu den besonders Privilegierten gehören, die IMMER als erste von der inflationären Liquiditätsschwemme profitieren:
a) die BANKEN !!!
b) der STAAT !!!
=> … ausserdem gibt es einen Sektor, der IMMER zu denen gehört, die Verteilungstechnisch die Arschkarte der Inflation in der Hand halten: der Sektor “einfache, steuerpflichtige Arbeiter & Angestellte mit Sparguthaben”
=> … Kurt, bitte überprüfen ob dieses traditionelle Muster auch in diesem BOOM & Bust-Zyklus zu beobachten war !!!
@eclair
“Und ignorierst beharrlich meine gutgemeinten Literaturvorschläge zur halbgöttlichen Weiterbildung.”
=> … Junge, DU wolltest mir die intellektuellen Vorzüge GERADE MIT DEINEM grenzdebilen Abendbrotverweigerungs-Zitat erklären !!! … was soll man da machen … ausser herzhaft LACHEN ??
=> … da das Abendbrotverweigerungs-Zitat also das Beste am ganzen Keynes zu sein scheint … verzichte ich freiwillig gerne auf weiterführende Literatur von den zahlreichen und sich gerne widersprechenden Keynes-Interpretatoren !!!
=> … Keynesianimus ist nunmal Gelddrucken & Staatsverschuldung !! .. . da könnt Ihr Euch drehen und wenden und selbstverleugnen wie ihr wollt – es läuft IMMER darauf hinaus !!!
=> … dann führt ihr IMMER irgendwann als Ausrede das Zeit-Argument an !!… ihr meint immer, NUR KURZFRISTIG handeln zu wollen !! … weil Eure “Wirtschaftspolitik halt wahrlich alles andere als NACHHALTIG ist !!! … das habt sogar ihr irgendwann begriffen !!!!
=> … dumm nur, dass die Wörter “IMMER” + “KURZFRISTIG” … dann insgesamt doch eine ziemlich LANGE Frist ergeben !!!!!!
)))
#120:
ausserdem zählt freilich auch die Abwehr von ausländischem Kredit-Schrott (basierend auf über-exansiver AUSLÄNDISCHER Geldpolitik) zu den Aufgaben der Zentralbank !
Wie wehrt man Kreditschrott ab? Abgesehen davon hat es
auch in UK eine ansehnliche Immobilienblase gegeben,
Kreditschrott hättest Du auch von den Briten bekommen
können.
- … hatten wir nicht weltweit “Inflationsschübe” ? … Öl bei 150 ??
Das war eine verunglückte Börsenspekulation. Sowas
ähnliches, was kürzlich mit den VW-Aktien passiert ist:
ein short squeeze. Da haben Leute auf fallende (hast Du
gehört?) Preise beim Öl gewettet, und nicht rechtzeitig
eindecken können.
- … andererseits gab es bei vielen GÜTER-Preisen eine ganze Reihe REALWIRTSCHAFTLICHER Preis-Senkungs-Effekte (China, IT-Revolution, usw.), die die MONETÄREN PReis-Steigerungs-Effekte kompensiert haben. Ergebnis: die Güterpreise stagnierten … ABER wir hatten tatsächlich KRASS monetäre INFLATION !!! … die Bevölkerung in Europa/USA wurde so um mögliche/angebrachte PReissenkungen beschissen !!! … die Keynes-Spinner hierzulande haben trotzdem dauernd die Lüge von der “DEFLATION” verbreitet (ab 2000 !!).
Warum haben die Chinesen ihre Waren fast verschenkt?
Antwort: Weil sie sonst nicht gekauft worden wären. Die
Teuerungen, die es tatsächlich gab, standen in Zusammenhang
mit Subventionsabbau, Monopolstrukturen, Steuern
und vergleichbaren Dingen.
- … ausserdem hat er halt keine Ahnung von Geldpolitik. Das erkennt man daran, dass er Inflation an den Preisindizes ablesen können will ! .. so geht’s freilich nicht ! … da lacht sich jeder Sachkundige schlapp !
Wen interessieren schon Geldmengen? Das wollte doch
Fricko verklickern. Ob ich mir mein Abendbrot noch
leisten kann, das ist für ihn wichtig.
@ HG
In einem Punkt hast Du übrigens Recht, Keynesianer neigen zur Abgrenzung untereinander. Robert Clower hat mal in einem Interview gesagt: Ich schwöre, es gibt im Keynesianismus mehr Sekten als in der christlichen Religion, und sie hassen sich alle gegenseitig
Aber dass das bei Dir regelmäßig als Begründung dafür herhalten muss, dass Du Dich mit Argumenten nicht auseinandersetzt, finde ich bisschen billig.
Noch ein Versuch: Das hier ist von einem Postkeynesianer, Thomas Palley, zur Bubbleentwicklung und den Schlussfolgerungen für die Wirtschaftspolitik. Geschrieben 2001.
“The temporary excess view sees little need for corrective policy action other than the Fed marginally lowering interest rates. This should help put a bottom to the stock market, and thereafter rising equity prices should play into a generally healthy economic picture. The aggregate demand generation view sees the economy as beset by structural inconsistencies that are likely to prove difficult to remedy. At the base of the problem lies a deteriorated income distribution. A rising stock market has helped offset this problem. However, the stock market has now risen to bubble levels, and this means that covering the shortfall of aggregate demand with further equity price increases enjoins the contradiction of further inflating the existing asset price bubble.
Consumer borrowing has also offset the problem of aggregate demand, but consumers are now approaching debt ceilings,
and further rapid growth of borrowing risks a consumer debt crisis. The bottom line is that the boom of the 1990s may have been built on a combination of forces that are unsustainable – an
explosive rise in asset prices, and consumer borrowing that has produced record high household debt and record low saving
rates. These developments helped cover up the contradictions between deteriorated income distribution and aggregate
demand generation, but further staving off these contradictions is only possible at the cost of deepening of existing
unstable financial positions.”
Derselbe Autor, und er war nicht allein, hat in der Folge jahrelang Greenspan kritisiert. Nicht wegen der Zinspolitik, sondern wegen des Versuchs, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage über immer weiter steigende Verschuldung in Gang zu halten. Bankenderegulierung und Assetpreisblasen waren deshalb notwendig, weil aufgrund der massiven Umverteilung von der Unter- und Mittelklasse zu den Geldhortern :p die Nachfrage über die Masseneinkommen ausgefallen war.
Kommt Dir diese Argumentation irgendwie bekannt vor?
@eclair
“Ich verrat Dir was: den Amis allen möglichen Scheiß verkaufen, das war die beste Entwicklungsstrategie für China überhaupt. ”
=> Bullshit !!! .. die Chinesers haben als Volkswirtschaft so deutlich unter ihrem Produktions-Potential gewurschtelt.
“Da war es völlig egal, ob die auf ihre t-bonds vier, zwei oder null Prozent Zinsen gekriegt haben. ”
=> … Junge, Du hast hast gar keine Ahnung, WAS Geldpolitik ist ! … der Leitzins ist NUR ein Instrument von vielen. Entscheidend ist die tatsächlich daraus resultierende, NICHT nachhaltige Verschuldung der Yankees !!!
“Der Nutzen daraus, dass sie Jahr für Jahr zig Millionen Arbeitskräfte aus den unproduktiven Sektoren in den produktiven Exportsektor umgeschichtet haben, war viel viel höher!”
=> … der Nutzen war über Gebühr bei den chinesischen Unternehmern (oftmals gleichzeitig KP-Provinzfürsten !!!), die voll von den Lohn-Differenzen profitiert haben !!! … China als VWL hat NICHT hinreichend profitiert !!! … das werden die Chinesen jetzt auch bemerken
) … wir dürfen gespannt sein.
“Die Österreicher werden jetzt vielleicht sagen, ja schön, aber am Ende reingefallen, falsche Kapitalstruktur aufgebaut. Kann ja sogar sein, wird man bei China jetzt sehen, ob sie ihre DVD-Player auch ihrer Landbevölkerung verkaufen können. ”
=> … na also, Du hast ja doch ein wenig was verstanden in Deiner AVWL-Vorlesung.
“Aber am Zentralbankzins lag’s garantiert nicht :p”
=> … Junge, Du hast hast gar keine Ahnung, WAS Geldpolitik ist ! … der Leitzins ist NUR ein Instrument von vielen. Entscheidend ist die tatsächlich daraus resultierende, NICHT nachhaltige Verschuldung der Yankees !!!
“Und nochmal: Gäbe es eine International Clearings Union, wie Keynes sie 1944 einführen wollte, wären …”
=> … Junge, ” … hätte, könnte, wäre …” ??? ??? ???
=> … was soll der Bullshit ??? ??? ???
=> … feuchte Keynesianer-Träume ?? ??? ???
=> … VERSUCH doch wenigstens mal den Boden der Realität zu betreten … !!!
=> … davon abgesehen waren natürlich auch Keynes Welt-Clearings-Träume völlig dysfunktionaler, schädlicher Schwachsinn !!!
Puh… schon wieder ein Kommentar mit umgekehrt proportionalem Zusammenhang von Ausrufezeichen und Aussagekraft…
Beim “Abendbrot” ging es um genau eine Schlussfolgerung aus Keynes: Dass in einer Geldwirtschaft, die unter Bedingungen fundamentaler Unsicherheit operiert, auch vollkommene Preis- und Lohnflexibilität sowie Abwesenheit von Geldillusion und Zinspanschereinicht garantieren, dass es zu einem Vollbeschäftigungsgleichgewicht kommt. Nicht mehr und nicht weniger.
Probier’s doch einfach mal. 35 Seiten bei doppeltem Zeilenabstand.
http://bus.utk.edu/econweb/faculty/davidson/vanemssword2pd.pdf
@eclair
“Aber dass das bei Dir regelmäßig als Begründung dafür herhalten muss, dass Du Dich mit Argumenten nicht auseinandersetzt, finde ich bisschen billig.”
=> DU … hast bis heute noch nicht ein einziges Argument vorgetragen !!
=> … es sei denn Du betrachtest Dein Abendbrotverweigerungs-Zitat weiterhin als “Argument”
=> … VERSUCH doch wenigstens mal den Boden der Realität zu betreten … !!!
Wenn Du Knallkopf an der Realität interessiert wärest, dann hättest Du LÄNGST goodnight zugestimmt. Stattdessen beschwerst Du Dich hier über:
- “die tatsächlich daraus resultierende, NICHT nachhaltige Verschuldung der Yankees !!!”
- der Nutzen war über Gebühr bei den chinesischen Unternehmern (oftmals gleichzeitig KP-Provinzfürsten !!!)
Ja!! Stimmt beides!! DAS, mein Freund, ist die Realität!!! Und ausgerechnet Du, der Du hier abwechselnd zur Revolution, Selbstjustiz, Parteigründung oder weiß der Geier was aufrufst, wirfst mir vor, dass ich mir über politische Lösungsansätze Gedanken mache???
Du kannst mich mal.
P.S
=> … na also, Du hast ja doch ein wenig was verstanden in Deiner AVWL-Vorlesung.
Nee, falsch geraten. Roger Garrison, The Macroeconomics of Capital Structure. Ein amerikanischer Österreicher, der im Gegensatz zu Dir auch verstanden hat, was Keynes geschrieben hat. Aber den habe ich Dir wohlweislich nicht empfohlen, Du weigerst Dich ja schon, mal 10 Seiten zu lesen.
@€clair
“Beim “Abendbrot” ging es um genau eine Schlussfolgerung aus Keynes: Dass in einer Geldwirtschaft, die unter Bedingungen fundamentaler Unsicherheit operiert, auch vollkommene Preis- und Lohnflexibilität sowie Abwesenheit von Geldillusion und Zinspanschereinicht garantieren, dass es zu einem Vollbeschäftigungsgleichgewicht kommt. Nicht mehr und nicht weniger.”
=> … na ?
=> … fällt Dir nichts auf ???
=> … willst Du Deine … sorgfältig mit Nebenbedingungen gespickte Hypothese nicht noch mal durchlesen … und eventuell ergänzen ???
=> Nein ???
=====================================
=> … ich habe das Wörtchen “TEMPORÄR” nämlich NICHT finden können !!!
))))
=> … das ist schon ein bisschen arg ARMSEELIG für einen Keynesianer, dass er die ZEITKOMPONENTE vergisst
))))))))))
… denn LANGFRISTIG sind wir ja eh alle tot !!!
=> … also konzentriert ihr Euch halt voll auf die kurzen, temporären Fristen !!!
(… ihr Keynes-VWLer wollt ja auch irgendwie nen Job haben, nicht
… bei der Gewerkschaft, oder bei einem Forschungsinstitut in einem SPD-Land …)
=====================================
=> … NATÜRLICH gibt es auch im Kapitalismus (ohne Geldillusion) TEMPORÄRE Gleichgewichtsverschiebungen … mit Arbeitslosigkeit !!!
=> … ABER dass IHR deswegen stets mit eurem keynesianischen “Heilmitteln” Gelddrucken & Staatsverschuldung … das Geld und die Staatsfinanzen zerstört … ist echt nicht fair von Euch gegenüber Euren Mitmenschen !!!!!!!
===> Shame on you !
Nebenbedingungen?! Wenn Du lesen könntest, viele Dir auf, dass die Nebenbedingungen, die andere Theorien immer gerne einbauen, bei Keynes gerade NICHT notwendig sind. Unvollständige Konkurrenz? Nicht nötig. Lohn- und Preisstarrheiten? Nicht nötig. Nur: Unsicherheit, der in einer Geldwirtschaft die Akteure dadurch begegnen, dass sie VERTRÄGE über NOMINALE Zahlungen vereinbaren. Keynes’ Theorie kam mit weniger restriktiven Annahmen aus, weswegen er sie zurecht “allgemein” nannte.
Und nochmal nein, und ich bin’s langsam leid, das Dir zu wiederholen: nicht temporär. Das Ganze gilt in der kurzen, mittleren und langen Frist. Wenn man die Liquiditätspräferenztheorie nämlich ernst nimmt, hat die Unterscheidung zwischen kurzer und langer Frist keinen wirklichen Sinn mehr.
Und noch was: Von mir aus brauchen wir kein Geld drucken und keine neue Staatsverschuldung. Wir können auch das machen, was der Gewerkschaftsmann vorgeschlagen hat, und das Geld da holen, wo es ist
Siehst Du, gefällt Dir doch auch, oder? Aber verdammt, sind wir damit noch auf dem “Boden der Realität”?
@ verclair
“Ja!! Stimmt beides!! DAS, mein Freund, ist die Realität!!!
=> … keine Sorge, ich weiss immer genau dass ich recht habe! … sonst reiss ich mein Maul nicht auf
))
“Und ausgerechnet Du, der Du hier abwechselnd zur Revolution, Selbstjustiz, Parteigründung oder weiß der Geier was aufrufst, wirfst mir vor, dass ich mir über politische Lösungsansätze Gedanken mache???”
=> … ja ! … ich mache mir in der Tat Sorgen, wenn DU Dir Gedanken über politische “Lösungsansätze” machst !!!
=> … ihr seid die Knalltüten die den Geldverbrecher Greenspan stets in Schutz nehmen !!! … klar warum: er hat ja nur das getan, was ihr immer gefordert habt… billige Kredite aus SChöpfung !!! … danke ! … das haben wir jetzt davon !!!
=> … denn es sind GENAU eure “Lösungsansätze”, die uns in die Scheisse geritten haben: Gelddrucken, Inflation, Umverteilung weg von den Arbeitern hin zu den Bänkern, nicht nachhaltige Mega-Verschuldung und jetzt die zwangsläufige Kernschmelze des Weltfinanzsystems !!!! … danach Zerstörung des Rechtsstaates, der Demokratie und des Friedens … !!!”
=> … wollt ihr für Eure keynesianische Meisterleistung ein artiges Dankeschön hören ????
=> … Gerne: Fuck you !!! Wixfrosch !!!
=> … die hirntoten Keynesianer sollte man gleich neben die mafiösen Bankster hängen … im fahlen Laternenscheine !!!
… ihr seid die Knalltüten die den Geldverbrecher Greenspan stets in Schutz nehmen!!!”
Ich hab Dir in #124 versucht zu verklickern, warum dem nicht so ist. Greenspan hat durch seine Politik dazu beigetragen, dass die Umverteilung zugunsten der Top-10% und ihre negativen Auswirkungen auf die aggregierte Nachfrage durch immer weitere Verschuldung der übrigen Privathaushalte in den USA ausgeglichen wurden. Fabian Lindner hat im Herdentrieb darüber einen ganzen Artikel geschrieben.
http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/05/30/finanzmarktkeynesianismus-a-la-usa_319
Was meine mittelfristigen politischen Lösungsansätze wären, hab ich hier schon öfter geschrieben, Tipp: weiteres Gelddrucken war nicht dabei. Aber wenn es Dir besser geht, wenn Du Dich abreagieren kannst, darfst Du ruhig auf Fuck you und Wixfrosch noch was drauflegen. Vielleicht irgendwas über Homos?
Alternativ geh halt raus in die Berliner Nacht und such Dir wen zum Pimpern. Ist schließlich Samstagnacht. Vielleicht triffst Du ja auch einen Keynesianer zum Aufknüpfen.
@~ Halbgott ~
=> … die hirntoten Keynesianer sollte man gleich neben die mafiösen Bankster hängen … im fahlen Laternenscheine !!!
Du paß auf, daß man Dich nicht für einen Keynesianer
hält! Das kann schlimm enden. Manche halten selbst
Greenspan für einen.
@Halbgott
Reiss Dich ein wenig am Riemen, hmm? Zynisch-provokante Statements sind das eine, aber sinnloses Herumpöbeln ist das andere.
Danke
@ Wi-Ing
Irgendwie schwierigkeiten bei deinem Job? Probleme ne Frau zu finden? Vergessen Viagra zu kaufen? Comming Out nicht geklappt?
Vielleicht solltest du mal locker bleiben und dich ein wenig mit Kommunikation beschäftigen: Wenn die anderen nicht verstehen was man so von sich gibt oder es nicht so richtig glauben wollen, liegt es nicht am Gegenüber, sondern an einem selbst. Und weniger Ausrufezeichen und Versalien (die im Internet als Schreien wahrgenommen werden) helfen auch.
Nur mal so am Rande.
“Umverteilung weg von den Arbeitern hin zu den Bänkern!!!”
Das sehe ich ja gerade erst…
Hmm, ich hab da noch so im Ohr, dass Du zwei Mal den “gefärbten Gnom” gewählt hast… ich bloß beim ersten Mal. Damit bist Du zumindest daran offensichtlich doppelt so schuld wie ich :p
@ Halbgott # 120, 121
Dankeschön! Frickes Argumente halte ich damit für weitgehend entkräftet, auch wenn nicht alles völlig falsch scheint – etwa sein Einkommensverteilungsargument. Bei flüchtigem Lesen schien er mir zunächst eine schlüssige Gegenthese zu formulieren.
Zusammengefasst: (1) Er reduziert Geldpolitik auf Zinspolitik, schließt damit – nach seiner impliziten Definition – eine Regulierung der Kreditvergabe aus, auf die es aber mindestens genauso ankommt. – Allerdings fordert er später “Vorschriften für eine antizyklische Eigenkapitalbildung”, was zumindest in diese Richtung weisen könnte – sieht dafür aber wohl keine Verantwortung der ZB, also der “Geldpolitik. (2) Er übersieht, dass sich durch Niedrigzins induzierte Inflation typischerweise asymetrisch auf bestimmte Sektoren beschränkt (Assets). Dass dies aber geradezu so sein müsste, scheint mir plausibel. Zwar scheint mir weissgarnix Argument gewichtig, dass Zinsen keinen wesentlichen Einfluss auf realwirtschaftliche unternehmerische Investitionen (wohl vorwiegend in Produktionsanlagen z.B.) haben, weil ausschlaggebend dafür künftige Ertragserwartung/Risko sind (denen gegenüber ein geringfügiger Zinsunterschied nicht so sehr ins Gewicht fällt). Aber für “Vermögensanlagen”, die sichere Erträge und/oder einen beständigen Wert versprechen gilt dies schon, etwa Anlageformen wie Immobilien, hypothekarisch oder durch swaps gesicherte Wertpapiere, Devisen etc.; dort drängen niedrige Zinsen zu höheren Preisen. (3) Was ich an Frickes Thesen nun überhaupt nicht verstehe ist, weshalb niedrige Zinsen “nach Lehrbuch” auch in anderen Teilen der Wirtschaft zu steigender Inflation hätten führen müssen, etwa am Markt für Brötchen oder für Autos; denn das widerlegt sich doch selbst, weil niedrige Zinsen dort zu höheren Kapazitäten, damit einem höherem Angebot und somit zu sinkenden Verbrauchsgüterpreisen führen müssten. Ich argumentiere hier intuitiv, bin ja auch kein Ökonom. Aber Logik muss sein. (4) Völlig unlogisch wird Fricke allerdings hier:
Hä? Wäre dann vielleicht anders investiert worden? Und: hatte die “Nachfrage” nicht genug Hypothekenkredit – bekanntlich macht sie 70% des US-Inlandsprodukts aus? Fazit: Fricke werde ich – wenn überhaupt noch – mit ganz anderen Augen lesen.
@ Eclair 117 @ HG 125 – chinesische Exporte – meine laienhaften Schlussfolgerungsversuche
Da die Chinesen unstreitig in verhältnismäßig hohem Maße für den amerikanischen Verbraucher produziert haben, stellt sich die Frage, ob das wirtschaftlich sinnvoll war. Das ganze hat ja wohl nur funktioniert, weil sie billiger produziert haben – einschließlich nicht ganz unerheblicher Transportkosten – als es die Amerikaner selbs hätten tun können. Gleichzeitig haben sie damit aber teurer/zu höheren “Gesamtkosten” produziert, als sie es für den chinesischen Markt hätten tun können; denn sonst hätten sie die Produkte ja auf ihrem Binnenmarkt untergebracht – der ja auch bei weitem noch nicht den Stättigungsgrad wie der der US hat. Mit dem Export haben sie dann aber wohl “Inflation importiert”; wenn dieser Export nun wegbricht, müsste dies doch deflationär auf die Preise dieser Produkte wirken. Denn für den Heimatmarkt müssen sie nun zu viel geringeren Kosten produzieren; falls der ihre früheren Exportprodukte überhaupt dringend genug braucht – ganz unabhängig von den Preisen. Ich denke, das wird “unschön”.
P.S. HG, es ist gelegentlich anstregend, zwischen den Auswürfen die Argumente zu finden. Willst Du Leser?
#139:
Was ich an Frickes Thesen nun überhaupt nicht verstehe ist, weshalb niedrige Zinsen “nach Lehrbuch” auch in anderen Teilen der Wirtschaft zu steigender Inflation hätten führen müssen, etwa am Markt für Brötchen oder für Autos …
Das behauptet nicht Fricke, sondern VWL-Experten
aus den Elfenbeintürmen der Wissenschaft. Diese Experten
behaupten nämlich folgendes:
1. Niedriger Zins = Geldmengenausweitung
(nach Definition dieser Experten ist genau das Inflation),
2. Geldmengeausweitung führt mit zeitlicher Verzögerung
zu Preissteigerungen: Diejenigen, die das neue Geld
geschenkt bekommen, machen dabei den Reibach. Sie
bekommen noch alles zu den alten Preisen, und daher
wirklich etwas geschenkt. Das neue Geld führt zu
Nachfrage und damit zu steigenden Preisen.
So ungefährt steht es im Lehrbuch. Fricke meint in etwa:
“Alles Unfug. Preise richten sich danach, was sich
potentielle Kunden finanziell leisten können. Solange
das so wenig ist, bleiben die Preise unten, mag Bennie auch
noch soviele grüne Scheine drucken und Zinssätze
absenken.” Geldmengen tangieren also Fricke extrem
peripher. Inflation ist für ihn auch nicht
Geldmengenausweitung, sondern, daß Joe Sixpack mehr
bezahlen muß, wenn er sich frühmorgens in sein Auto
setzt und sich beim Bäcker frische Brötchen kauft.
; denn das widerlegt sich doch selbst, weil niedrige Zinsen dort zu höheren Kapazitäten, damit einem höherem Angebot und somit zu sinkenden Verbrauchsgüterpreisen führen müssten. Ich argumentiere hier intuitiv, bin ja auch kein Ökonom. Aber Logik muss sein.
Ihr VWL-Experten hier im Forum! Was stimmt denn nun?
Führen sinkende Zinsen zu steigenden oder zu fallenden
Preisen?
Völlig unlogisch wird Fricke allerdings hier:
Die Ursache für die aktuelle Krise liegt dann nicht darin, dass es eine Geldschwemme gab – sondern darin, dass nur relativ wenige im Geld geschwommen sind. Und dass irgendwann die solide und breit angelegte Einkommensbasis für steigende Nachfrage fehlte.
Hä? Wäre dann vielleicht anders investiert worden?
Ganz bestimmt, nämlich erheblich mehr. Dann wäre es
wohl wirklich zu inflationären Erscheinungen, steigenden
Zinsen etc. gekommen. Was ist hier unlogisch?
@ georgi 141
Du sagst doch selbst, dass Fricke unlogisch argumentiert: Dann wäre es wohl wirklich zu inflationären Erscheinungen, steigenden Zinsen etc. gekommen. Die Ursache der Krise hätte also nach Fricke durch eine gleichmäßigere Verteilung der Geldmänge zum Preis einer allgemeinen Inflation verhindert werden können? Das ist doch schlicht unseriöse!
Und die Argumentation Frickes ist noch in vielerlei anderer Hinsicht brüchig. Es könnte doch so sein, dass eine Ausweitung der Geldmenge tendenziell stets zu einer Ungleichverteilung führen muss (so HG -> Banken, Finanzsektor; und ex post ist genau das zu konstatieren: die Assetpreisinflation hat den Finanzsektor reich gemacht; daraus folgt aber im Umkehrschluss: wenn die Geldmenge gleichmäßiger verteilt worden wäre, hätte sie gar nicht so stark ausgeweitet werden können, weil es dann – nach seiner Argumentation – viel eher zu breit gestreuter Inflation und zu höheren Zinsen hätte kommen müssen); dann kann sich Fricke jedoch nicht damit begnügen, nur die Verteilung der Geldschwemme, nicht aber diese selbst als Problem zu diagnostizieren. Fricke könnte einwenden, bei gleichmäßiger Verteilung hätte sich die Geldmenge durch steigende Zinsen mit der Zeit von selbst begrenzt. Dieses Argument hätte er dann aber auch bringen und näher begründen müssen, vor allem, dass dadurch die Krise konkret verhindert hätte werden kännen – nämlich, wie er schreibt, durch eine solide und breit angelegte Einkommensbasis für steigende Nachfrage. – Und das trotz dann zu erwartender mittelfristig wieder steigender Zinsen.
Fricke unterstellt ferner, dass eine “breit verteilte Geldschwemme” stets zu höherer Nachfrage (und meint wohl Konsum- nicht Investitionsgüternachfrage) führen würde, bleibt aber jeden Nachweis schuldig. Es gibt aber keine Kausalität zwischen beidem. Ich behaupte: es wäre auch bei breit und gleichmäßg verteilter Geldschwemme zur Assetpreisinflation gekommen, weil sich auch Joe Average normalerweise nicht für den Konsum verschuldet. Denn: die Geldschwemme wurde sehr wohl breit gestreut, vorallem über die – staatlich durch FannyFreddy, Niedrigzins sowie fehlende Beleihungsgrenzen induzierte – Immoblase, die sich eine erhebliche Zeit lang selbst verstärkte; über diesen Transmissionsriemen konnte Joe Sixpack auf Pump seinen Konsum ausweiten, also die Nachfrage steigern. Warum führte dies nicht zu einer Verbrauchsgüterpreisinflation? Auch darüber schweigt sich Fricke aus, was seine Argumentation nicht seriöser macht. Selbst der flüchtige Zeitungsleser findet dafür eine Erklärung: ursächlich war die deflationäre Wirkung der China-Walmart-Connection. Nun könnte Fricke einwenden, dass Joe Sixpack ja fröhlich weiterkonsumieren könnte, wenn er mehr Eigenkapital hätte, also die Geldschwemme im Sinne einer gleichmäßigeren <i<Vermögensverteilung gleichmäßiger verteilt worden wäre. Klaro, das Rad hätte sich dann eine Runde weitergedreht, aber die Krise wäre wohl kaum verhindert worden. Denn: Joe Average hatte ja geglaubt, dass er nicht nur mehr Schulden sondern tatsächlich auch mehr Eigenkapital – dieses aufgrund der Assetpreisinflation – hatte. Auch das verschweigt der Fricke. Der Mann macht Propaganda, ist doch sonnenklar!
@Karl (137)
=> … bevor Du Dich einmischst und meinst Deinen unqualifizierten Senf dazugeben zu müssen, solltest Du vielleicht mal #128 von eclair lesen !!!!
=> … ich bin Semi-Pazifist !!!
… d.h. ich fange nie an !
… aber wenn man mich angreift, dann fehlt mir manchmal die Kraft, auch die andere Wange hinzuhalten !!!
… stattdessen schlage ich dann einfach zurück !!!
… bin kein Jesus ! … der vollgott möge mir verzeihen !
@weissgarnix { 13.12.08 at 21:58 }
“@Halbgott
Reiss Dich ein wenig am Riemen, hmm? Zynisch-provokante Statements sind das eine, aber sinnloses Herumpöbeln ist das andere.”
=> … die #143 … gilt auch für Dich.
@KurtKiesel
… hier der erwähnte Beitrag von Sebastian Dullien (33), Professor (FH), der ebenfalls dick im “Info-Business” engagiert ist. Zunächst schrieb er regelmässig in der FT. Dann ein längerer US-Aufenthalt. Jetzt schreibt er im Spiegel …
http://www.ftd.de/wirtschaftswunder/index.php?op=ViewArticle&articleId=1014&blogId=10
=> … und hier mein Kommentar, den ich auf meiner Festplatte gefunden habe (vom April 2008):
=========================================
“@ e-sharK:
-> ja , ja dieser Artikel von “Prof. Sebastian Dullien”. Der wird immer wieder von den Freunden der neo-keynesianischen feinadjustierten Globalsteuerung der Nachfrage präsentiert … ich habe ihn auch schon mal gelesen … fand ihn aber so gar nicht überzeugend.
-> Ich kannte den Schreiber gar nicht … muss ich zugeben … aber ich habe dann herausgefunden, dass er 32 Jahre alt und “Professor” ist … an einer Fachhochschule in Berlin. Vorher hat er sieben Jahre als Journalist bei der FT gearbeitet … und war auch schon einmal in Amerika.
-> Also wenn der sagt … “dass es historisch keinen Zusammenhang zwischen niedrigen Zinsen und Spekulationsblasen gibt.” … dann muss es ja wohl so sein, oder ? Nee, ehrlich ich habe da andere Informationen.
-> Sein Artikel handelt hauptsächlich von der sog. “Savings & Loan Krise” … die kennt glaube ich kaum jemand … so unbedeutend war sie … weder taugt sie als Vergleich für die Weltwirtschaftskrise 1929ff noch für Subbrain-Krise der Gegenwart
Er schreibt …
„Wenn aber in den 80er-Jahren hohe Zentralbankzinsen ursächlich für das riskante Verhalten der Banken gewesen sind, ist es logisch schon etwas merkwürdig, heute niedrige Zinsen für das gleiche Phänomen verantwortlich zu machen.“
-> Das ist in meinen Augen irgendwie unwissenschaftlich gedacht. Wenn sie Ihre rechte Hand für eine viertel Stunde in’s Kaminfeuer halten … können sie am Ergebnis durchaus den wissenschaftlichen Schluss ziehen, dass hohe Temperaturen gesundheitsschädlich sind.
-> Unwissenschaftlich ist aber der Gedankensprung, dass dann niedrige Temperaturen unschädlich sind. Empirisch lässt sich das validieren, indem Sie ihre linke Hand anschließend für eine viertel Stunde in einen Behälter mit flüssigem Stickstoff halten … Sowohl hohe als auch niedrige Temperaturen können gesundheitsschädlich sein. q.e.d.
-> Genauso können Finanzkrisen sowohl bei „niedrigen“ als auch bei „hohen“ Zinsen auftreten. Das „Argument“, die S&L-Krise sei in einer Hochzinsphase aufgetreten, also könne eine Finanzkrise nicht die Folge von niedrigen Zinsen sein ist also schon methodisch mehr als ungenügend. (! ACHTUNG ! … ich verwende das Wort „auftreten“ … davon ist das Wort „verursachen“ grundsätzlich zu unterscheiden …)
-> Darüber hinaus sollte man sich – gerade als Professor für Makroökonomie – mal informieren, WARUM die Zinsen in der ersten Hälfte der 80’er denn so hoch waren
-> Der Grund war, dass die USA schon in den 60’er und 70’er Jahren sich hemmungslos der Notenpresse bedient haben (um ihre Realeinkommen mit Hilfe der Weltleitwährung zu Lasten des Auslands künstlich zu erhöhen), was schliesslich zu Stagflation und Dollar-Verfall geführt hatte … Paul Volcker hat dem Spuk mit der Notenpresse dann ein Ende gesetzt … indem er die Leitzinsen hochschraubte … was natürlich auch mit schmerzhaften Anpassungsprozessen verbunden war. Wie immer. Kann man schon bei Mises nachlesen. Ich habe mich NICHT intensiv mit der S&L-Krise auseinandergesetzt … vermute aber, dass sie auch in diesem Zusammenhang zu sehen ist. Also auch der S&L-Krise ging eine Phase mit ausgeprägter Geld- & Kreditmengenausdehnung voraus …
-> Dann spekuliert er darüber, wie sich die Risikoaversion von Banken und anderen Marktteilnehmern bei welchem Zinsniveau – rein theoretisch, nach seinem Verständnis – denn so entwickeln müsste …
Er schreibt …
„Lehrbücher geben keine Antwort. Auch die üblichen Lehrbücher zur Finanzierungstheorie geben keine Antwort: Eigentlich wäre zu erwarten, dass bei niedrigen Finanzierungskosten die Banken eher sicherere Projekte finanzieren würden: Gerade weil von der Finanzierungsseite kein Druck existierte, exorbitante Renditen zu erwirtschaften, hätte es eigentlich keine Notwendigkeit geben dürfen, große Risiken einzugehen.“
-> Zunächst ein allg. Tipp: Seine theoretischen Gedankenspiele (“Niedriger Zins führt zu Investitionen in niedriges Risiko“) EMPIRISCH überprüfen … und dann über das Ergebnis noch mal nachdenken …
-> Zwar gibt es einen gewissen grundsätzlichen positiv-korrelierten Zusammenhang zwischen Rendite und Risiko … aber es gibt auch noch weitere Aspekte, die zu berücksichtigen sind … und die übrigens auch in Lehrbüchern zur Finanzierungstheorie stehen … wie der Zufall will, habe ich eines davon gelesen
-> Da steht z.B. die Lehre vom „Financial Leverage“. Die besagt, dass ein asset mit einem bestimmten operativen Risiko, umso RISKANTER wird, je mehr es mit Fremdkapital finanziert wird. Beispiel: Ein Haus an sich ist (zumindest in Deutschland) mit einem „geringen“, überschaubaren Risiko verbunden … bei uns schwanken die Hauspreise allg. nur um wenige Prozentpunkte. Wenn Sie aber ein Haus voll Fremdfinanzieren, steigt ihr Investitionsrisiko drastisch, weil der Financial Leverage das ursprüngliche geringe Risiko hebelt und so das financial risk dazukommt. Im Klartext: Das (Konkurs-)Risiko eines Assets steigt mit dem Verschuldungsgrad !
-> Es handelt sich also um einen zweiten von der Zinshöhe unabhängigen Effekt, der aus der KREDITMENGE resultiert. Und jetzt schauen sie sich mal die Kreditmengenentwicklung in den USA an … sie ist ein Ergebnis der falschen Kreditmengenregulierung des Maestros …
-> Es wäre noch mehr vorzutragen, um Dulliens Artikel zu zerfetzen … aber ich habe für heute genug geleistet … und mache erst mal Schluss.
Beste retroliberale Grüsse,
Wi-Ing-030
PS:
… ich kann Herrn Prof. Dullien allerdings noch den Ratschlag geben, Di. & Mi. vormittags selbst keine Vorlesungen anzubieten … und stattdessen in die TU Berlin rüberzupilgern und sich zu den Studenten in die Vorlesung zu setzten, die dort zur Makroökonomie gehalten werden … da kann man echt was lernen
“
#142:
Du sagst doch selbst, dass Fricke unlogisch argumentiert: Dann wäre es wohl wirklich zu inflationären Erscheinungen, steigenden Zinsen etc. gekommen.
Nein, Fricke argumentiert durchaus logisch. Man
beachte bitte, daß der Nebensatz im Konjunktiv steht,
und nicht er sondern ich den Nebensatz gesagt habe.
Die Ursache der Krise hätte also nach Fricke durch eine gleichmäßigere Verteilung der Geldmänge zum Preis einer allgemeinen Inflation verhindert werden können? Das ist doch schlicht unseriöse!
Fricke geht davon aus, daß die Krise wegen zu geringer
Einkommen ausgelöst wurde. Wäre bei Joe Sixpack mehr
von der unzweifelhaft existierenden Geldschwemme
angekommen, dann wäre die Krise nicht aufgekommen,
behauptet er.
Es gibt in der VWL die Erscheinung der Lohn-Preis-Spirale,
wonach Lohn- und Preissteigerungen sich gegenseitig
hochschaukeln. Davon ist aber im Augenblick nichts zu
sehen, und so bleiben die Preise unten.
Was ist unseriös?
Allgemeine Inflation? nicht so schlimm, wenn Einkommen
sich der Inflation angleichen. Dann muß man sein
ganzes Vermögen entweder investieren oder konsumieren.
Deflation ist ein viel schlimmeres Problem. Die führt
dazu, daß die Leute ihr Geld zurückhalten, es weder
ausgeben noch investieren. Das schadet der Wirtschaft,
und Joe Sixpack bezahlt das mit Arbeitslosigkeit und
oder Arbeit zu Hungerlöhnen und sein Heimatland mit
schweren sozialen und politischen Problemen sowie mit
Staatsbankrott.
nd ex post ist genau das zu konstatieren: die Assetpreisinflation hat den Finanzsektor reich gemacht;
Tatsächlich? Wozu dienen dann die ganzen Rettungsschirme
und Bailouts?
Fricke könnte einwenden, bei gleichmäßiger Verteilung hätte sich die Geldmenge durch steigende Zinsen mit der Zeit von selbst begrenzt. Dieses Argument hätte er dann aber auch bringen und näher begründen müssen
Ich glaube, so einer wie Fricke interessiert sich nicht die
Bohne für Geldmengen. Das wollte er ja gerade mit
diesem Artikel kundtun. Außerdem, woher weißt Du,
daß steigende Zinsen die Geldmenge begrenzen?
Denn: die Geldschwemme wurde sehr wohl breit gestreut, vorallem über die – staatlich durch FannyFreddy, Niedrigzins sowie fehlende Beleihungsgrenzen induzierte – Immoblase, die sich eine erhebliche Zeit lang selbst verstärkte; über diesen Transmissionsriemen konnte Joe Sixpack auf Pump seinen Konsum ausweiten, also die Nachfrage steigern. Warum führte dies nicht zu einer Verbrauchsgüterpreisinflation?
Weil möglicherweise Joe Sixpack lediglich die Ausfälle in
der Lohntüte durch die gepumpten Gelder ausgeglichen
hat. Hättest Du in den letzten Jahren (vor Juli 2007)
die Wirtschaftspresse aufmerksam verfolgt, so wären Dir
sicherlich schon viele Krisensymptome aufgefallen: z.B.
mörderische Rabatt- und Preiskämpfe bei Autoverkäufern,
der Mißerfolg vieler deutscher Unternehmen in den
USA (Daimler-Chrysler, Deutsche Telekom, Deutsche Post
etc.).
Jetzt freilich schlägt die Deflation voll zu, sobald die
letzte Kreditkarte nicht mehr funktioniert.
Auch das verschweigt der Fricke. Der Mann macht Propaganda, ist doch sonnenklar!
Das glaube ich nicht. Er verschweigt auch nicht so viel.
Der hält bloß nicht soviel von Geldmenge aber sehr
viel mehr von nachfrageorientierter VWL.
Er hat in derselben Zeitung noch andere Artikel
geschrieben. Hat die Online-Zeitung nicht eine
Kommentar-Funktion? Du kannst ihn ja fragen.
p.s.: Bitte nicht zuviel T. Fricke unterstellen, was er
meine täte, unterschlagen hätte etc.
@ georgi # 146 : Bitte denken Sie selbst: Fricke behauptet, gleichmäßg verteilte Geldschwemme (a) hätte zu stabiler Nachfrage (b) und diese zur Verhinderung der Krise geführt (c). Also: wenn a, dann -> b und wenn b, dann -> c. Erschließt sich dieser Zusammenhang etwa aus sich selbst? Ich meine – wie gezeigt – nein, also ist er für mich nicht logisch begründet.
Wenn man Fricke zu Ende denkt – der ja in seinem Beitrag nicht die Assetpreisblase als Folge der Geldschwemme in Abrede stellt – dann hätte doch wohl eine breitere Verteilung der Geldschwemme “nur” zu einer breiter gestreuten Blasenbildung/Inflationierung führen müssen mit der Folge von Überkapazitäten/Überangeboten mit anschließender deflationärer Abwärtstspirale auf breiterer Front. Nennen Sie das Krisenverhinderung?
#147:
Ich glaube, wir mißverstehen uns. Es geht Fricke darum,
Greenspan vor der Anschuldigung in Schutz zu nehmen, daß
seine Niedrigzinspolitik der entscheidende Auslöser der
heutigen Malaise gewesen sei. Fricke argumentiert, Greenspan
hätte gar nicht anders handeln können, weil sonst nach dem
.com-Crash die US-Wirtschaft in die Deflation abgestürzt
wäre. Allerdings hat seine Niedrigzinspolitik nicht die
Wirkung gehabt, die man hätte erwarten können. Sie hat
zwar Blasen in der Finanzindustrie hervorgebracht, aber nur
begrenzt zu Investitionen in der Realwirtschaft geführt.
Fricke gibt als Grund hierfür das “Verteilungsproblem” an,
das sich möglicherweise demnächst von selbst löst, da jetzt
auch die Chinesen in Zukunft besser verdienen werden.
Wenn man Fricke zu Ende denkt – der ja in seinem Beitrag nicht die Assetpreisblase als Folge der Geldschwemme in Abrede stellt – dann hätte doch wohl eine breitere Verteilung der Geldschwemme “nur” zu einer breiter gestreuten Blasenbildung/Inflationierung führen müssen mit der Folge von Überkapazitäten/Überangeboten mit anschließender deflationärer Abwärtstspirale auf breiterer Front. Nennen Sie das Krisenverhinderung?
Ich stelle mal den letzten Absatz Frickes entgegen:
Würden die Einkommen in den USA und in Europa gleichmäßiger steigen, ohne beim Verteilen ins andere Extrem zu fallen, wäre die Nachfrage wieder durch verdientes Geld getrieben statt durch Kredite (USA) oder die Nachfrage anderer (Deutschland). Dann stößt die Wirtschaft irgendwann automatisch an ihre Kapazitätsgrenzen. Und dann ist es auch in Ordnung, wenn die Notenbank ihre Zinsen in der Tendenz wieder höher legt. Dann braucht man auch kein Billiggeld mehr – weil die Wirtschaft auch so wächst. Viel besser und nachhaltiger sogar.
Das doch viel freundlicher aus: Also in Zukunft geben
die Amerikaner ausschließlich selbst verdientes
Geld aus, kaufen damit amerikanische anstatt
z.B. deutsche Waren. Und sobald sich die Konjunktur
(in der Realwirtschaft) tatsächlich überhitzt, wird die
FED einschreiten.
Die gesamte Argumentation macht doch einen recht
konsistenten Eindruck. Findest Du nicht?
@ Halbgott #145
Wow, das war ja ein rechtroliberaler, durchdachter Artikel, den du auf deiner Festplatte gefunden hast. Was ist wohl aus diesem Autor Wi-Ing-030 geworden?
Vor lauter Wut, nicht mehr als ein Buch lesen zu dürfen hat er wohl die Metamorphose zum Halbteufel durchgemacht.
> Und meine ziemlich feste Überzeugung lautet: das werden sie auch weiterhin tun. Da können sie an politischen Statements abgeben, was sie lustig sind: die Chinesen wollen keine Yuan-Aufwertung, die Japaner keine Yen-Aufwertung, die Europäer keine Euro-Aufwertung.
Mal eine Frage: Wenn Europa den Banken erlauben würde Yuan und Yen als Sicherheit für Kredite zu hinterlegen, würde dies diese Währungen nicht zum Aufwerten zwingen? Wenn man gleichzeitig dafür sorgt das der Euro aufwertet, hätte man doch kein Problem.
> KurtKiesel { 12.12.08 at 12:33 }
> Könnte nicht die deflationäre Rezession soweit gehen, bis in großem Stil die Kapazitäten zurückgefahren und die Güter abgenutzt sind, so dass es zu einem Mangel auch bei “Grundbedürfnissen” kommt und erst dann wiederum einigermaßen Sicherheit besteht, dass sich Investitionen lohnen?
Woher kommt das Wachstum der Zukunft?
- Industrialisierung der aufstrebenden Staaten
- Ressourcenstaaten bei Wirtschaftswachstum und insbesondere Peak Oil
- Agrarstaaten wg. Nachfrage nach Nahrung und Biomasse
- Neue Inovationen und neue Produkte
- Höhere Geburtenrate in Europa, falls dies gefördert wird
@All,
warum ist es so schwierig für die meisten, diese kleine aber wichtigste Tatsache, welche in diesen Sätzen von HG enthalten ist, zu verstehen ?
+++++
=> … Nein. ich bin KAPITAL-Fan !! … ob das Kapital in Form von EK oder FK daherkommt ist mir schnuppe !!! … ich bin da genauso indifferent wie Modigliani/Miller (google!) !!! … Hauptsache das Kapital IST auch Kapital (Ersparnis) und keine Geldillusion eines mafiösen Zauberkünstlers !!!
+++++
Wir können uns alle anderen Lösungansätze sparen.
Hier liegt das Kernproblem, welches alle anderen verursacht und kombiniert mit einem Fractional Reserve System führt es uns Lehrbuchmäßig genau dahin wo wir sind.
Keynes oder nicht Keynes ist hierbei nicht die Frage, denn dieses verbrecherische Treiben wurde bereits vorher erfunden.
Gruß Liberaler
@ Liberaler
“warum ist es so schwierig… ”
ist das wirklich ne Frage ???
@ Halbgott
Ich zitiere zu Modigliani/Miller mal aus Wikipedia:
Irrelevanz der Kapitalstruktur für den Marktwert eines Unternehmens und
Zwar steigt bei zunehmendem Verschuldungsgrad die erwartete Eigenkapitalrentabilität, gleichzeitig aber steigt auch das Risiko
Mir scheint, du solltest Mikro und Makro durch getrennte Brillen betrachten:
Bei einem einzelnen Unternehmen macht es also keinen Unterschied für den Unternehmenswert, ob man viel FK oder EK hat, man hat nur die Wahl zwischen Risiko und Rendite (aufs Eigenkapital), falls das Risiko nicht schlagend wurde. Die erwartete Gesamtkapitalrendite ändert sich durch das EK/FK Verhältnis anscheinend nicht.
Jetzt zur Gesamtsicht: Angenommen, die Volkswirtschaft besteht aus vielen, stochastisch unabhängigen Wirtschaftseinheiten, dann können wir das Gesetz der großen Zahl verwenden und behaupten, dass sich das Risiko irgendwie mit 1/Wurzel(# Einheiten) schon rausmitteln wird. Je mehr Wirtschaftseinheitem wir haben, desto höhere Risiken können die einzelnen fahren und dass System bleibt trotzdem stabil.
Jetzt meine Frage: Ist der Ausfall von Subprime Joe von dem von Subprime Jane unabhängig? Kollabierem Hedgfond A, B und C unabhängig voneinander? Besteht die Menschheit aus 10000 steinzeitlichen Tauschwirtschaftsgrüppchen, über die du einen globalen Erwartungswert ermitteln kannst?
Mit dem Modigliani-Miller-Theorem samt seinen Nebenbedingungen kannst du die nächste Subbrainkrise vorbereiten, lies besser wieder die rote Bibel!
@mylli (#153)
… siehst Du ? !!
=> … dass habe ich gleich in den ersten Vorlesungsstunden gemerkt, dass die “Statistik” letztlich eine intellektuell (fast) völlig brotlose Kunst ist !!
=> … aber ich wollte ja trotzdem ein Vordiplom machen ! … also was tun ??
=> … nun, im Fach Statistik gab’s bei uns eine Spezialregelung:
… es war das einzige Fach, wo es ZWEI Prüfungen gab, nämlich Statistik I & Statistik II !! … die Note ergab sich dann als MITTELWERT aus den beiden Prüfungen !! … also habe ich mir den trivialen Quatsch von Statistik I in einer Woche reingezogen, mit “2″ bestanden … und konnte mir den Hardcore-Quatsch “Statistik II” mit „Test-Theorie“ und so `nem Bullshit SPAREN ! … ich habe einfach ein leeres Blatt abgegeben
) … durch die Mittelwert-Bildung habe ich trotzdem bestanden !! … it’s all economy, stupid !!!
=> … nein, mylli, Statistik ist was für mathe-gläubige Pseudo-Denker !!! … definitiv ! … genau das richtige für Dich !
=> … sieh mal, Du hast weder verstanden, was die Aussagen von M/M sind, noch gar, was ich Dir darüber über die Verbindung zur Subbrain-Krise erklärt habe !!!
=> … DAS … ist IMMER das Problem mit Euch Fachfremden ! … ihr versteht erst gar nicht, was man Euch sagt (was ja noch “entschuldbar” wäre, denn deswegen seid ihr ja „fachfremd“!) … und dann UNTERSTELLT ihr den Sachkundigen EURE debilen Schnapsideen !!! … das ist “unwissenschaftlich” & asozial !!!
Nachweis: … DU schreibst …
“Jetzt meine Frage: Ist der Ausfall von Subprime Joe von dem von Subprime Jane unabhängig? Kollabierem Hedgfond A, B und C unabhängig voneinander? Besteht die Menschheit aus 10000 steinzeitlichen Tauschwirtschaftsgrüppchen, über die du einen globalen Erwartungswert ermitteln kannst?”
=> … ICH habe so einen Blödsinn aber NIE behauptet !!! … das ist DEINE Schnapsidee ! … NICHT meine ! Capice ?????
=> … worum es mir ging, ist …
a ) … mit dem Verschuldungsgrad eines Unternehmens steigt das “Financial Risk” !!! -> … und genau das gilt eben auch für den Verschuldungsgrad in einer Volkswirtschaft bzw. Währung !!!
= > … dass Du mit dem – für das Verständnis von M/M essentiellen – Begriff “Financial Risk” nix anfangen kannst ist mir klar. Deswegen bin ich ja auch ~ Halbgott ~ … und Du nur Statistik-Lurch !! … es ist das ewige Problem mit Mathe-, Physik und Statistik-Lurchen, dass sie den Inhalt ihres mathematischen Kinder-Werkzeugköfferchens stets auf ÖKONOMISCHE Modelle anwenden, OHNE die Bedeutung der darin enthaltenen Variablen & Parameter auch nur ansatzweise begriffen zu haben !!!
= > … und wenn Du dir dann mal das hier anschaust (http://www.urbandigs.com/total-credit-debt-percentage-gdp.jpg ) … dann begreifst vllt. sogar Du das !! … ! … es wäre eben gerade die Verhinderung (mit allen Mitteln & um jeden Preis !) einer solchen nicht tilgbaren Gesamtverschuldung Aufgabe der Zentralbanken gewesen … aber Herrschaften wie Welteke (SPD) haben sich halt lieber mitsamt ihrer Sippe von den Geschäftsbanken zur Sause in’s Adlon einladen lassen !!!
= > … und mit DIESER Grafik ist übrigens auch Nasir Taleb (ebenfalls nur ein Statistik-Lurch wie Du!) in seiner Aussage widerlegt, die Subbrain-Krise wäre ein unvorhersehbarer „Schwarzer Schwan“, den man nur „epistemologisch“ betrachten könnte … Der gute Mann hat halt keine Ahnung von Währungspolitik … genau wie Buchhalter wgnX & Agit-Schreiberling Lübberding.
(… trotzdem würde ich Dir, mylli, die immer wieder wiederholte Lektüre Talebs empfehlen, damit Du irgendwann vllt. Mal aufhörst, als blinder Ceteris-Paribus-Truthahn durch deine monoplanare Landschaft zu stolpern ! …)
b ) … die Kernaussage von M/M ist, dass die Herkunft der Kapitalmittel eines Unternehmens im Grundsatz irrelevant ist ! … und dieser Leitsatz ist wichtig, weil es spinnerte, buchhalterische Debitisten gibt, die aus der Tatsache, dass der durchschnittliche Verschuldungsgrad der Unternehmen bei ca. 70% liegt, die grenzdebile Behauptung ableiten, dass es die „Kredite“ seien, die der Motor der Wirtschaft wären oder so ähnlich !!!! … das ist eben totaler BULLSHIT !!!
= > … It’s NOT the … “credit” … , dear stupids !!!
= > … It’s the … C A P I T A L …, dear stupids !!!
Amen !
… hier nochmal der Link für mylli & Taleb:
= > … und wenn Du dir dann mal das hier anschaust …
http://www.urbandigs.com/total-credit-debt-percentage-gdp.jpg
@ HG
mit dem Verschuldungsgrad eines Unternehmens steigt das “Financial Risk” !!!
und
die Kernaussage von M/M ist, dass die Herkunft der Kapitalmittel eines Unternehmens im Grundsatz irrelevant ist !
Das widerspricht sich jetzt aber irgendwie.
Im übrigen wäre es ja auch ganz schön, wenn du dir vielleicht doch nochmal die MM-These ansiehst. Die sagt nämlich: Bei vergleichbaren (bzgl Risiko) Unternehmen spielt das Verhältniss von FK und EK keine Rolle. Dabei steigt aber bei höherem Verschuldungsgrad die geforderte Verzinsung aufs EK linear an. Was uns wieder zu den 25% EK-Rendite bringt, die nicht funktionieren.
@Liberaler ( # 151)
“Wir können uns alle anderen Lösungansätze sparen.
Hier liegt das Kernproblem, welches alle anderen verursacht und kombiniert mit einem Fractional Reserve System führt es uns Lehrbuchmäßig genau dahin wo wir sind.”
=> .. Ja, richtig. Danke.
=> … das (Verständnis-)Problem scheint mir darin zu bestehen, dass die Buchhalter, die Agit-Schreiberlinge und ein grosser Teil der Fachfremden die Makroökonomie für ein … Fantasy-Rollenspiel halten.
( … Nur so sind Schnapsideen wie der “Keynesianismus” oder der “Debitismus” zu erklären …)
visuelle Unterstützung zur Fiatgeldmenge
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=9259&seite=1
@Karl
“Das widerspricht sich jetzt aber irgendwie.”
=> … Nein. Es widerspricht sich nicht. Ich weiss aber, dass es für Fachfremde so aussieht ! … es ist halt alles doch etwas komplizierter, als es auf den ersten Blick wirkt. ( … Deshalb muss man es ja auch studieren … und kann es nicht einfach durch die Lektüre eines Wikipedia-Artikels erfassen …)
“Im übrigen wäre es ja auch ganz schön, wenn du dir vielleicht doch nochmal die MM-These ansiehst. Die sagt nämlich: Bei vergleichbaren (bzgl Risiko) Unternehmen spielt das Verhältniss von FK und EK keine Rolle. Dabei steigt aber bei höherem Verschuldungsgrad die geforderte Verzinsung aufs EK linear an. Was uns wieder zu den 25% EK-Rendite bringt, die nicht funktionieren.”
=> … s.o. !
( … ICH habe mich damals vor Lachen auf dem Boden gewälzt, als Joe das erste Mal mit der “EK-Rendite von 25%” die bestenfalls halbgebildeten Wirtschaftsjournalisten gefoppt hat
)) … es sind Leute wie wgnX, die Joe für einen “Top-Dog” halten …;-) … )
@ mylli ( # 149)
=> … yep ! … ich habe meinen Stil verändert ! … hat ja keinen Sinn, in gehobenem Stil … die Perlen vor die Säue zu werfen ! … besser kurze harte Schläge !! … das wirkt … und spart Kraft !!
@ HG
Naja, klar da kannste sagen, das mit der steigenden EK-Rendite ist alles nicht so und ist alles lächerlich, nur haste dann eben nicht mehr MM.
… ICH habe mich damals vor Lachen auf dem Boden gewälzt, als Joe das erste Mal mit der “EK-Rendite von 25%” die bestenfalls halbgebildeten Wirtschaftsjournalisten gefoppt hat
)) … es sind Leute wie wgnX, die Joe für einen “Top-Dog” halten …;-) …
Ja, das ist lächerlich. Nur wenn das lächerlich ist, dann kann es ja nicht stimmen, wenn man sagt die Finanzierung eines Unternehmens ist irrelevant.
P.S. Das mit MM war nicht von Wikipedia, sondern aus einem Lehrbuch. Erstaunlich aber wahr, sollte man tatsächlihc mal lesen.
=> … yep ! … ich habe meinen Stil verändert ! … hat ja keinen Sinn, in gehobenem Stil … die Perlen vor die Säue zu werfen ! … besser kurze harte Schläge !! … das wirkt … und spart Kraft !!
nein.
noch einmal zu M & M:
Das habe ich soeben zum ersten Mal gehört. Bin also ein
absolutes Greenhorn. Ich will mal sehen, ob M & M eine
nützliche Lebensweisheit für mich enthält, und ob ein Studium
desselben ratsam ist.
Nach all dem, was ihr hier diskutiert, sieht die Sache für
mich etwa so aus:
Angenommen, wir hätten zwei Unternehmen A und B. Der
Verschuldungsgrad von A sei 30 %, das von B sei 170 %.
Beide Unternehmen erwirtschaften 2.5 Mio EUR p.a. Gewinn.
Dann ist der Wert beider Unternehmen derselbe.
Folgt das aus M & M?
@ georgi
Ja, solange beide die gleichen (erwarteten) Bruttogewinne haben.
#163:
Dann ist M & M nichts als eine aufgeblasene Tautologie? Denn
der Wert eines Unternehmens hängt ja sowieso in erster Linie
von dessen Erträgen ab, und nicht, wie sie zustandekommen,
und welche Kosten dabei angefallen sind,
Ein WährungsSYSTEM bzw. Wirtschaftssystem beruht auf kooperation. Kooperation wiederum setzt Verlässlichkeit und Vertrauen voraus.
Aber genau diese beiden Grundpfeiler werden doch gerade von der USA vernichtet. Zins, Rückzahlungs und weitere “Verträge” sind ungefähr genauso viel Wert wie die Zusagen der USA an die Indianer.
Die USA haben eine Party gefeiert, profitiert haben vor allem wenige Manager im großen Stil (Bonuszahlungen) und die Kapitalinhaber. Dadurch entstand ein “Luxussystem” mit Villen Yachten, künstlichen Inseln, SUV XXL usw.
Jetzt Crasht das System und man versucht es zu retten, in dem man einigen wenigen gutes Geld druckfrisch auf ein Konto überweist – aber nicht Joe Sixpack.
Irgendwie verstehe ich dieses System nicht mehr. Geld wird also nicht mehr durch arbeit verdient, sondern in dem Ben Bernankie und Co auf einen Knopf drücken. Damit kann dann der Inhaber sich von normalen Bürgern bedienen lassen, die das Geld brauchen um Steuer zu bezahlen und zu überleben. Naja moderner Feudalismus eben.
Das Problem ist, womit ich HG vollkommen recht gebe, ein Korruptes und Perverses Wirtschaftssystem. Die Verrerchnungseinheit Dollar wird willkürlich verschenkt, was das Wirtschaftssystem verzerrt und pervertiert.
Allerdings teile ich Deine Einschätzung nicht in Bezug auf China – welche Wahl hatte China? Durch die Billigproduktion und das Währungsdumping haben Sie einerseits ein Know How Transfer erreicht und haben damit begonnen in große Schirtten zum Westen aufzuschließen. Ebenfalls konnten Sie die Milliarden und die stabilen Jahre der Enticklung nutzen um sich Rohstoffe an unzugänglichen Gebieten (Afrika) zu sichern.
Die einzige Alternative wäre ein umfassendes Aufbauprogramm gewesen ala eines 5 Jahres Plans. Sehr schwierig umzusetzen.
Wenn die Chinesen mit Ihren Dollars weiterhnin Wissen einkaufen und Rohstoffe, dann war nicht alle Maloche umsonst.
Die Frage ist nur ob China stabil bleibt oder in politisch zerfällt. Und ob die Kosten der Umweltverschmutzung nicht höher waren als der Nutzen aus dem Wissenstransfer.
@Karl
“Ja, das ist lächerlich. Nur wenn das lächerlich ist, dann kann es ja nicht stimmen, wenn man sagt die Finanzierung eines Unternehmens ist irrelevant.”
=> … Nein, Karl, Du hast M & M noch nicht verstanden. Du musst Dir zunächst erstmal die Ausgangs-Fragestellung von M & M erarbeiten (die etwas mit Kapitalkosten zu tun hat).
=> … M & M untersuchen zunächst ein Basis-Szenario unter der Bedingung eines vollkommenen Kapitalmarktes. Dieses macht Sinn und führt zur These von der Irelevanz der Kapitalstruktur. Genau dieses Szenarion habe ich in die VWL übertragen, wo es sich nahtlos einfügt, weil klar ist, dass es für das unternehmerische Handeln Kapital braucht und nicht notwendigerweise “Kredit” – der Unterschied ist leider den wenigsten hier geläufig.
=> … dann überprüfen M & M ihre These am realen Kapitalmarkt unter Berücksichtigung von Steuern und den “cost of financial distress” … und eben jene sind es, die jetzt extrem schlagend werden.
=> … Die Lehre, die der gelernte MBA aus den Überlegungen von M & M ziehen muss, sind also … dass es zunächst grundsätzlich wurscht ist, ob man sich mit EK oder FK versorgt, dass man sich aber im Falle einer Verschuldung eben (u.a.) ernsthafte Gedanken machen muss, dass man die Schulden auch nachhaltig bedienen kann !
=> … über die 25%EK-Rendite habe ich damals aus einer Vielzahl von Gründen gelacht. Einer davon ist in der Tat, dass eine solch hohe EK-Rendite ein Wink mit dem Zaunpfahl darauf ist, dass man sich mal den “financial leverage” des Unternehmens anschauen sollte. Das gilt natürlich ganz besonders für die Damen und Herren, die in der BuBa, bei der Bafin oder im Finanzamt sitzen …
@georgi
“Dann ist M & M nichts als eine aufgeblasene Tautologie?”
=> … Nein. Du hast es nicht verstanden.
@ !64
Vor MM war man der Meinung, dass es so etwas wie eine optimale Kapitalstruktur gäbe, die die Kosten für das insgesat eingesetzte Kaiptal minimieren. MM sagt die Gesamtkapitalkosten sind konstant und die Eigenkapitalkosten steigen linear mit dem Verschuldungsgrad.
Soweit ich weiß waren a) eine so genau formulierte Beziehung zwischen EK:FK-Verhältnis und EK-Kosten (also erwartete Dividende, etc.) vorher nicht vorhanden. Und es macht schon einen Unterschied, ob ich als Manager sagen kann: Wir haben jetzt den Verschuldungsgrad zwar um F erhöht, aber zahlen dafür auch eine um X höhere Dividende.
Es ist also nicht nur Tautologie. Vor allem ist es ein Freifahrtsschein für das was wir in den letzten Jahren gesehen haben. Riesige Hebel.
Spannender ist eher, ob die Kosten nicht in Wahrheit doch mit starkem Verschuldungsgrad steigen. Soweit ich es gelernt habe, haben M/M einen rein Theoretischen Beweis für ihre These gebracht. Und zwar mit genau dem wo HG immer so schreine muß, nämlich mit simplen Umstellen von Formeln und ein paar Gleichgewichtsbehauptungen…
@ Karl
=> … wichtig ist, dass die Subbrain-Krise ihre Ursache NICHT im hohen Verschuldungsgrad der Banken hat !!! … klar haben die mit hohem Hebel gezockt, aber das war eher Folge als Ursache der Fehlentwicklungen. Eine höhere EK-Quote einzelner Banken hätte deren Überleben auch nicht möglich gemacht (wg. Übertrageung des Elends anderer Banken über div. andere Wege (“It’s the contagion, stupids!”).
=> … Die Ursache war die skrupellos expansive Geldpolitik, die die völlige Überschuldung des Bankensystems sehenden Auges zugelassen bzw. sogar mit aller Macht vorsätzlich gefördert hat …
=> … und die Keynesianer haben stets Beifall geklatscht !! … sahen sie doch endlich ihr vermeintliches Erfolgskonzept der “von Heusinger’schen Wachstumstheorie der perpetuierten Geldillusion” umgesetzt !
=> … Versuchsergebnis: Überschuldung endet nicht wie von den Keynesianern stets behauptet in Vollbeschäftigung … sondern vielmehr in der Zerstörung des Finanzsektors und anschliessend der Realwirtschaft … inkl expolierender Massenarbeitslosigkeit !!! …
===> … q.e.d !!! … well done ! … mission accomplished, dear keynesian “economists” (aka Demand-Side-Dudes) !!!
Retroliberale Grüsse
@Karl, so ganz langsam scheinst Du dich der Themenstellung ein wenig anzunähern
“Es ist also nicht nur Tautologie. Vor allem ist es ein Freifahrtsschein für das was wir in den letzten Jahren gesehen haben. Riesige Hebel.”
=> … Nein. Genau darauf haben sie ja explizit hingewiesen! … es gibt einen “trade-off” zwischen …
a) … niedrigeren Steuerzahlungen durch die Absetzbarkeit der FK-Kosten (Zinsen) von der Steuer … (wirkt also positiv für das verschuldete Unternehmen!)
b) … den zusätzlichen Kosten bei “financial distress”, die eintreten wenn das Unternehmen durch die Verschuldung in Zahlungsschwierigkeiten gerät (wirkt also nachteilig für das verschuldete Unternehmen!)
===> … genau in diesem Punkt haben die “Top-Dogs” bei den Banken (O-Ton wgnX!) und in den Aufsichtsbehörden komplett VERSAGT !!!
( => … die Ursache der Subbrain-Krise war aber die skrupellos expansive Geldpolitik ! )
@ 168
Gewinnerwartungen, die völlig überzogen waren spielten keine Rolle? Die Tatsache, dass die Banken eine Möglichkeit gefunden hatten aus Scheiße vorgebliches Gold zu machen auch nicht? Und die in meinen Augen nicht ganz unerhebliche Tatsache, dass hüben wie drüben eine gigantische Umverteilung von Unten nach Oben stattgefunden hat, und die die unten waren gerne ihren Lebensstandard halten wollten und es da diese schicken Kreditkarten ud dauerhaft steigende Hauspreise gab auch nicht?
Ich will ja noch nicht mal sagen, dass billiges Geld nicht auch eine Rolle gespielt hat, aber das als DEN Grund anzunehmen erscheint mir … nun ja … sehr eindimensional? Zu simpel?
@ 169
Ja, den gibt es. Der kommt allerdings nicht beim MM Lehrbuch Modell vor.
@Karl
“haben M/M einen rein Theoretischen Beweis für ihre These gebracht. Und zwar mit genau dem wo HG immer so schreine muß, nämlich mit simplen Umstellen von Formeln und ein paar Gleichgewichtsbehauptungen…”
=> … bitte genau lesen & zitieren !!
=> … meine Kritik wendet sich NICHT gegen die Theorie oder gegen mathematisches Vorgehen mit Formeln … AN SICH !!!
=> … meine Kritik trifft diesbezüglich die Herrschaften Mathematiker, Statistiker und Naturwissenschaftler, die OHNE jede Kenntnis der Formelbestandteile und der jeweiligen Nebenbedingungen und Geltungsintervalle … einfach mir ihrem Äquivalenzumformungen die ökonomische Realitäten an der Formel vergewaltigen !!!! … sie stellen mangels Sachkunde … die Mathematik ÜBER die Realität … und maßen sich dann an, die Ökonomen zu verlachen !!! … so geht’s halt nicht !!! … so ficken sie sich selbst in’s Knie …
))
@ 172
… sie stellen mangels Sachkunde … die Mathematik ÜBER die Realität …
Bist du sicher das du nicht von VWL-Professoren redest?
@Karl
“Ja, den gibt es. Der kommt allerdings nicht beim MM Lehrbuch Modell vor.”
=> … red doch keinen Scheiss, Karl !!
=> … liess lieber ein vernünftiges Sachbuch zum Thema, bevor Du dich lächerlich machst !!!
http://www.amazon.de/Principles-of-Corporate-Finance/dp/007007383X
@Karl
“Gewinnerwartungen, die völlig überzogen waren spielten keine Rolle? Die Tatsache, dass die Banken eine Möglichkeit gefunden hatten aus Scheiße vorgebliches Gold zu machen auch nicht? Und die in meinen Augen nicht ganz unerhebliche Tatsache, dass hüben wie drüben eine gigantische Umverteilung von Unten nach Oben stattgefunden hat, und die die unten waren gerne ihren Lebensstandard halten wollten und es da diese schicken Kreditkarten ud dauerhaft steigende Hauspreise gab auch nicht?”
====> … genau DAS ist alles die natürliche Folge der skrupellos expansiven Geldpolitik !!! … und das war/ist auch jedem klar, der sich ernsthaft mal in die Materie eingearbeitet hat !!
=> … das einzelne Banken mal einen “guten Lauf” oder so haben, o.k. Aber das ein gesamter Sektor erfolgreich im Geld (“Gewinne”) schwimmt, IST eben NICHT die Folge eines allgemein tollen Managements von “top-dogs”, sondern Folge davon, dass sie eben im wahrsten Sinne des Wortes “im Geld schwimmen” !!! … dieses läuft jetzt ab … und die wgnx’schen “top dogs” sitzen auf dem Trockenen !!! … vorher haben sie sich aber ein paar ordentliche Kellen privat abgeschöpft … und in der Schweitz in Sicherheit gebracht …
#168:
q.e.d !!! … well done ! … mission accomplished, dear keynesian “economists
Argumentation finde ich unschlüssig.
Im Link in den Herdentrieb zu einem Kommentar Deines
Lieblings-Keynesianers Heusinger ging es mitnichten darum,
der mutwilligen Überschuldung das Wort zu reden. Er wagte
nur eine etwas optimistischere Wirtschaftsprognose als seine
Kollegen, und behielt damit auch noch recht (also
1 : 0 für Heusinger). Als Grund gab er die Aufhebung
der Kreditklemme an. Daß so etwas zu einer Belebung
der Wirtschaft führt, wirst Du doch nicht bestreiten
können. Es gibt ja noch einen Unterschied zwischen
Krediten, die mit echter Wertschöpfung unterlegt sind, und
Subbrain-Krediten.
… weil klar ist, dass es für das unternehmerische Handeln Kapital braucht und nicht notwendigerweise “Kredit” – der Unterschied ist leider den wenigsten hier geläufig.
So ist es. Was ist denn Unterschied zwischen Kapital und
“Kredit”?
@ HG
Ich bitte dich, erbarme dich.
Ich bitte dich, entlurche mich.
Egal, ob FK oder EK im Unternehmen ist, es muss erarbeites, gespartes Kapital sein, und kein Voodoo-Zombie-Deppen Kapital.
Ist das das Glaubensbekenntnis, das zur Wahrheit führt?
Wenn nicht, bitte ich um Aufklärung. Ich treffe dich am 24.12 in deiner Niederlassung, um mich geistig befruchten zu lassen.
@mylli
“Egal, ob FK oder EK im Unternehmen ist, es muss erarbeites, gespartes Kapital sein, und kein Voodoo-Zombie-Deppen Kapital.”
=> … ja, so kann man es meinetwegen sagen.
=> … Heusinger laberte stets die EZB (vorher noch verhasster die BuBa!) schräg von der Seite an, sie solle die Zinsen weiter kräftig senken, um mit “neuen Krediten” die “Wirtschaft anzukurbeln” und “für Wachstum und Vollbeschäftigung zu sorgen”.
=> … Da in der EZB aber nur VWL-er-Hänflinge in Nadelstreifen arbeiten … und keine muskelpebackten Arbeiter-Typen … kann die EZB KEIN KAPITAL sondern nur Geld/Kredit aus Schöpfung anbieten !
=> … dumm nur, dass es für KAPITAL-ANBIETER mit jeder Leit-Zinssenkung unrentabler wird, sein Kapital zu verleihen (-> Kapital wird knapp, “obwohl” die Zinsen ständig sinken
… ausserdem steigt so stetig die Gefahr, dass das Kapital der Sparer, das ja innerhalb der Banken mit dem Kredit-”Kapital” (aus Schöpfung!) vermischt wird … UNTERGEHT !!! … das führt dann am Ende zum totalen Abtauchen der (Ex-)Kapital-Anbieter
)
( … -> Keynsianer labern dann einen Scheiss wie “Liquiditätsfalle!”
)) ).
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Noch ‘ne Denksportaufgabe für heute:
Weissgarnix geht in FFM in’s Bahnhofviertel und leiht einem Junkie im Endstadium 1000 EUR. Er spricht dazu: “Junge, in einem Jahr treffen wir uns an dieser Stelle wieder und Du gibst mit meine 1000 zurück plus 50 Zinsen !!” ( er labert dann noch was von Eigentumsprämie und Schuldenwachstumszwang … aber den Schotter sparen wir uns an dieser Stelle mal … )
Der Junkie nickt heftig und sagt: “Klar doch, Alter. Null Problemo Masta !” und denkt sich “cool, wieder so ein verwirrter Debitist ! … heute bin ich echt ein Glückspilz !!:-) )
Nun die Frage:
Handelt es sich bei dieser Transaktion im ökonomischen Sinne um …
a) einen “KREDIT” !
…oder
b) um ein Geldgeschenk – also Liquidität !
@HG
>“Egal, ob FK oder EK im Unternehmen ist, es muss erarbeites, gespartes Kapital sein, und kein Voodoo-Zombie-Deppen Kapital.”
=> … ja, so kann man es meinetwegen sagen.
Tja, schön doof, dass es ein solches Kapital in einer Geldwirtschaft aber halt nicht gibt, gell? HG steht anno 2008 an genau der Stelle, an der Charlie Marxie bereits um 1840 stand, nur waren dessen Schlussfolgerung eindeutig besser.
@ HG und wg
HG: Es gibt hartes Arbeitskapital und flüssigen Zombiedreck
wg: Geld hat kein Mascherl
HG: deswegen sind die mit dem echten Kapital abgehaut, BUMM.
mylli: was mach ma jetzt?
“Tja, schön doof, dass es ein solches Kapital in einer Geldwirtschaft aber halt nicht gibt, gell? HG steht anno 2008 an genau der Stelle, an der Charlie Marxie bereits um 1840 stand, nur waren dessen Schlussfolgerung eindeutig besser.”
=> … wgnX, wenn Du wenigstens ein bisschen Ahnung von VWL hättest, wüsstest Du, dass OHNE dieses Kapital das BIP sofort auf NULL sinkt – absolut, nicht relativ ! … was Du gerade erlebst geht in die Richtung !
… die Debitistas suchen einen “Nachschuldner” für … 100 BIO … habe ich gehört ? … Mensch, Mensch, Mensch … warum findet sich den bloss keiner ?? … keiner doofe genug in eine Zombie-Währung zu investieren mit bis zu 110 BIO Gesamtverschuldung ??? … wie kömmt’s ?? … haben die Leute am Ende etwa doch einen IQ über Zimmertemperatur ??
Fragen über Fragen …
Hach … Schreibtischtäter, Salon-Marxisten, Verschwörungs-Debitista !
Der Kettenbrief Debitismus ist gerissen, fuer diesen ist bereits G.O. Seien wir ehrlich, er war spassig solange er hielt, jetzt ist die Party eben vorbei! Die Dominoreihe ist bereits zur Haelfte gefallen, und einige Clowns versuchen den Fortgang zu stoppen, indem sie die ersten Dominosteine wieder aufstellen……
Tatsaechlich aber regiert jetzt allein die reine Politik – und das ist ein gaenzlich anderes Regelwerk – mit den Mitteln, die ihr zur Verfuegung steht. Der weitere Ablauf ist vollends dem Einfluss der Oekonomen und Wirtschaftler entzogen. Diese liefern nur noch den Hintergrundgesang, sorgen bisweilen fuer Konfusion beim Publikum und halten dabei die fata morgana der unveraenderten Kontinuitaet im Bewusstsein.
Befehl statt schuldhafte Verpflichtung: das jedoch ist der Paradigm Shift, der stattgefunden hat!
Die Illusion seitens der Politik zu pflegen, man waere doch auch nur ein Debitor wie alle anderen, groesser und potenter noch dazu: smooth! Viel besser als rohe Gewalt anzuwenden, ist sanfte Gewalt anzuwenden, wusste schon Sun-Tzu.
Nur Gegengewalt – welcher Form auch immer – kann ein Spiel im Politikstadium stoppen.
Und erst nachdem das passiert ist, faengt man zwangslaeufig wieder mit dem an, was da ist, wie Halbgott so schoen in Erinnerung ruft, und was einst als zentrales Element einer dynamischen Wirtschaftsordnung ausgemacht wurde.