Bürger Deutschlands, schaut Euch das an!

by weissgarnix on 15. Oktober 2008

Damit es möglichst viele sehen, hier der Link zur gestrigen Plusminus-Sendung “Welche Schuld trägt die Politik an der Krise?” in der ARD Mediathek. Der Clip ist vom Anfang bis zum Ende sehr interessant, der gestern von mir beleuchtete Kontext “Verbriefungen” wird ab 2:30 angesprochen:

Kompliment nochmal dem Plusminus-Team. Ich jedenfalls werde nie wieder über die Öffentlich-rechtlichen lästern, großes Pfadfinder-Ehrenwort … 

{ 1 trackback }

sven scholz - sagichdoch? » Nochmal Finanzkrise
16. Oktober 2008 um 12:59

{ 39 comments… read them below or add one }

1 ragged 15. Oktober 2008 um 15:37

Aufgrund eines Beitrages welcher gelungen ist, finde ich es dennoch nicht gerechtfertigt das die öffis, zB mit 7 sendewagen zu einem interview fahren…
Würden die mal ein wenig haushalten mit ihrem Geld, müsste keiner von uns soviel für die GEZ blechen…

Dennoch ein schöner Beitrag.

2 Tarantoga 15. Oktober 2008 um 15:43

Kritischen (Massenmedien-) Journalismus findet man schon länger fast nur noch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Das muss Dich nicht wundern.

Letztlich ist es an der Zeit, die alte Idee von der 4. Gewalt durch privat gehaltene Massenmedien über Bord zu werfen. In den zukünftigen Auseinandersetzungen gilt es sich darauf zu besinnen, dass Kapitalinteressen und private Massenmedien im Gegensatz zum Staat (der auch Verbesserungsbedarf hätte) überhaupt gar keine demokratische Legitimierung haben.

3 ~ Halbgott ~ 15. Oktober 2008 um 16:05

Dennoch:

… Die GEZ-Gebühren werden zu halbieren sein. Krise ist Krise. Man kann nicht alles ewig nur den einfachen Arbeitern und Angestellten aufhalsen und die Systemeliten schonen oder gar weiter alimentieren. Das haben die Schröder-Sozis schon gemacht. Irgendwann ist Schluss.

… Mit dem surrealen “Rettungspaket” für die Raubbänker verliert der Gesellschaftsvertrag sowieso seine Grundlage. Er muss neu verhandelt werden. Die Bestandsparteien haben fertig.

4 DJ_Maki 15. Oktober 2008 um 18:18

Sehr guter Beitrag von den öffentlich rechtlichen!
muss man jetzt auch mal ehrlich sagen bzw zugeben….

Hätte ruhig etwas detailierter ausfallen können , somit auch länger.

Besonders ärgerlich als AN ist der letzte satz: KEIN KOMMENTAR zu den deregulierungen von seiten der politik…

Es ist furchtbar diesen beitrag anzuschauen. In weniger als 7 minuten wird einem ganz knapp vermittelt, dass:

1. man wusste was passieren kann –> nämlich die Krise die wir jetzt haben
2. man auch heute noch nichts gegen diese deregulierung gemacht hat bzw die schuldigen dafür größtenteils noch immer in ihren “ämtern” sitzen.
3. man als arbeiter seit jahren immer schlechtere arbeitsbedinungen und bezahlung hat und hinnehmen muss.

Sehr traurig zu sehen, wie man in 7 Minuten die wahrheit erfährt und merkt dass das doch zig jahre des lebens waren die man sich abgerackert hat und was hat man jetzt davon?
Nicht nur weniger in der tasche, nein man soll die schuldigen jetzt auch noch aus der eigenen tasche finanzieren etc.

dieses pack gehört von merkel bis schäuble abgeschafft!

Etwas zum blog: WEITER SO :)

5 peter 15. Oktober 2008 um 18:32

…und wenn es ein gutes gibt dann das man neuerdings auch mal so informiert wird.diese richtung hat es auch bei den öffis kaum gegeben.ich konnte die westerwellen schon nicht mehr sehen.mal sehen wie das noch weitergeht und ob es hier mal wieder etwas sozialer wird.bei dem aktuellen aktiven in den höheren kreisen glaub ich da aber nicht dran,schade auch…

es scheint aber das der initiative neue soziale marktwirtschaft das geld ausgegangen ist,hmm???!!!

6 bluedet 15. Oktober 2008 um 18:39

Ich kann nicht mehr, ich bin geschockt. Die Worte von Frau Dr. Merkel sind mir in Mark und Bein gefahren. Die hat gesagt, “harte Zeiten” kommen auf uns zu. Mensch, wenn sogar die das sagt, ja was dann kommt dann wirklich? Es muss furchtbar sein !!!!!!

7 peter 15. Oktober 2008 um 18:49

“harte Zeiten”

ja aber für wen?!
in dem bericht gibt es ja genug leute bei denen diese zeiten schon seit geraumer zeit angekommen sind.
laut merkel ist zeitarbeit auch prima und keine ausbeutung,aml als beispiel.
ok, die “ackermänner” müssen wohl etwas kürzer treten,hör ich nicht zu,bin schon kürzergetreten, als ich denk mal die harten zeiten gehen an mir vorbei und ich hab beim bierchen vorm tv endlich wieder was zu lachen,na!!!

8 Schörner 15. Oktober 2008 um 19:42

Die Journaillie der DDR2.0 dreht sich mit dem Wind und versucht die Stimmung nun den Linken zuzuspielen, obwohl diese Teil des Systems sind.

Übrigens : heute hat die Bundesbank so mir nix, Dir nix 270 MILLIARDEN USD in den Markt gepumpt.
Muß man ja verstehen, daß sie dafür die Euros auf den Markt schmeißt, um den wertlosen Dollar aufzusammeln, weil sonst das legalisierte Pyramidenspiel morgen zusammenbricht.

Meiner festen Überzeugung nach kann die einzige dem Ausmaß dieses Großverbrechens angemessene Bestrafung für das plutokratische Establishment in Politik, Medien und der sie kontrollierenden Finanzelite, einzig die phsische Liquidation derselben sein.
Während sie Millionen um ihre Lebensersparnisse gebracht haben, ziehen sie sich in ihrem Regime schlimmstenfalls aus dem Rampenlicht zurück, und genießen auf ihren Feriendomizilen, abseits des bald ausbrechenden Chaos in Europas multikultuerell von ihnen maximal bereicherten Städten, ihren “wohlverdienten” Lebensabend. Keine/r von ihnen darf seiner gerechten Strafe entgehen.

9 Georg W. 15. Oktober 2008 um 19:56

Vielleicht arbeitet die Polit-Elite schon an einem Plan X, der, gewürzt mit reichlich Alchemie und Magie, alles wieder beruhigt. Einfach aus der Tiefe heraus, so wie hier oder ähnlich:

>“ECHTE BLÜTE“: Permanente Prosperität – Ewige Blütezeiten<
http://de.youtube.com/user/Bluetenattacke

10 staph.aureus 15. Oktober 2008 um 20:14

Die Deregulierung des deutschen Arbeitsmarktes ist nicht der Auslöser dieser weltweiten Krise. Will vielleicht die Finanzwelt von ihrer Verantwortung ablenken ?

Auslöser war ein unkontrollierter Trend zur Verbriefung, der im angelsächsichen Raum begann und dann in Deutschland kopiert wurde. Vorteile davon hatten viele Bürger:

Vorteile für Unternehmen, aber auch für Autokäufer:
leichterer Zugang zu Finanzierung

Vorteil für Investoren/Geldanleger:
höhere, flexible Geldanlage, z.B. innerhalb von Geldmarktfonds

Eigentlich eine win/win-Situation, wenn denn die Bonität des Ursprungsschuldners besser dokumentiert gewesen wäre.
Nun ist die Misere da, und die Politik räumt in unser aller Interesse auf.

Ein kurzes Hintergrundinfo hier von der KfW:
http://www.kfw.de/DE_Home/Kreditverbriefung/Deutscher_Verbriefungsmarkt/index.jsp

Ein aktuelles Beispiel für Verbriefungs-Werbung findet man hier: http://www.liberalfinanz.de/FAQ.html

Zitat:
“Worin liegt Hauptunterschied zwischen Verbriefen und Bankdarlehen?

Die Finanzierung des Fremdkapitals durch Verbriefung ist wesentlich günstiger als das klassische Bankdarlehen.

Warum verbessert sich durch den unbesicherten Kredit meine Bonität bei der Bank entscheidend?

1. Der Kapitalzufluss wird zur Tilgung der Bankkredite herangezogen.

2. Dadurch verbessern sich die Bilanzkennzahlen gemäß der Basel-II-Kriterien

3. Die Konditionen für die Aufnahme für Fremdkapital werden günstiger.

Zu welchen Konditionen wird mir der unbesicherte Kredit zur Verfügung gestellt?

Der Zinssatz über die Verbriefungs-Plattform kann bis zu 1,5 % unter dem aktuellen Zinssatz liegen.

Wozu kann ich das neu gewonnene Kapital nutzen?

1. Zur Ablösung bestehender Kredite
2. Zur Umfinanzierung bestehender Verbindlichkeiten
3. Zur Bilanzentlastung nach HGB / IFRS sowie ggf. nach US-GAAP
(bei Unternehmen und Banken)

Kann ein unbesicherter Kredit auch bei niedriger Bankenbonität gewährt werden?

Ja. Entscheidend sind die Bilanzkennzahlen und die Bonität des Unternehmens. Das Thema Sicherheiten spielt keine Rolle.

Was passiert, wenn ein verbrieftes Unternehmen Insolvenz anmelden muss?

Dann entscheidet das Konsortium der Anleihen-Eigner, wie es mit dem Unternehmen weitergeht.

Wo kommt das Geld her?

Das Geld wird von deutschen und internationalen Investoren zur Verfügung gestellt. Die Investoren setzen sich vornehmlich aus Versicherungen, Banken, Fonds und ähnlichen institutionellen Anlegern zusammen.

Was ist der offene Kapitalmarkt? – Wer steckt dahinter?

Der offene Kapitalmarkt bindet die oben genannten Investoren ein. Er ist nicht auf eine einzige Bank beschränkt, sondern kann weltweit auf jegliche Art von Geldgebern zugreifen und diese austauschen.

Warum investieren die Kapitalgeber in solch eine Anlage mit einem berechneten Risiko?

Für die Investoren kommt es darauf an, mehr Rendite zu erwirtschaften, als es im Interbankenhandel möglich wäre. Sich auf Verbriefungsplattformen zu engagieren ist für die Investoren ein Anlagefeld unter vielen. Das Ziel ist es, ein breitgestreutes Anlagevolumen zu schaffen – neben Mezzanine, Private-Equity, Kauf von Anleihen, Bonds, Immobilien und ähnlichen Anlagen. Gelder für Verbriefungen bringen den Investoren einen Risikoaufschlag von kalkulierbaren Basispunkten – bei überschaubarem Risiko.”

11 pjoter 15. Oktober 2008 um 20:58

Politik – International
Berlusconi will Russland in Europäische Union aufnehmen
21:31 | 15/ 10/ 2008

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BRÜSSEL, 15. Oktober.

Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat erklärt, er werde Anstrengungen unternehmen, damit Russland “in nächster Zeit” EU-Mitglied wird.

“Ich denke, Russland sei ein westliches Land. Mein Projekt besteht darin, die Russische Föderation in den nächsten Jahren zu einem Mitglied der Europäischen Union werden zu lassen.” Das sagte Berlusconi am Mittwoch am Rande eines EU-Gipfeltreffens, das am selben Tag in Brüssel eröffnet wurde, nach Angaben westlicher Medien.

Die Kontakte zu Russland stehen ganz oben auf der Tagesordnung des Gipfels, neben der Wirtschaftslage in Europa angesichts der weltweiten Finanzkrise. Dabei wollen die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder die Beziehungen zu Russland unter dem Blickwinkel der Situation in Georgien erörtern.

12 Dipfele 15. Oktober 2008 um 21:06

Information der ARD:
“Egal, ob auf dem Finanz- oder Arbeitsmarkt: Das Allheilmittel der vergangenen Jahre hieß Deregulierung. Weg mit staatlichen Vorschriften, der Markt regelt sich selbst – so geht Reformpolitik. Aber jetzt haben die freien Finanzmärkte verrückt gespielt. Viele sind aus allen Wolken gefallen. Und müssen ausgerechnet ihrem ärgsten Gegner recht geben: Oskar Lafontaine.”

Ich bin empört! Jetzt hat doch der Demagoge Lafontaine schon die altehrwürdige ARD mit seinen subversiven Maulwürfen unterwandert. Dabei hat uns Angela in ihrer Regierungserklärung heute doch verordnet: “Es hat keinen Sinn zurückzublicken und über verpasste Chancen zu sprechen. Wir wissen alle. dass schon viel zu viel Zeit ungenutzt verstrichen ist. Jetzt zählt nur noch der Blick nach vorn.”

13 Michael 15. Oktober 2008 um 21:14

@pjoter
jedenfalls ist die Idee nicht ganz so blöde, wie die, die Türkei zu integrieren. Aber beides unrealistisch.
@Schörner
Diese Auswüchse der letzten Wochen dürften mit den letzten Zuckungen einiger hedgefunds und private equitys zusammenhängen. Letzte Heuschreckenzuckungen machen die Angelegenheit durchaus erträglicher. Obwohl ich die Börsen einfach bis Ende des Jahres schließen würde.

14 marktlöwe 15. Oktober 2008 um 21:35

It’s easy (Clapton & J.J.Cale)

http://www.youtube.com/watch?v=cKCti6hRzc8&feature=related

Das Einfachste ist am Schwersten, locker bleiben…

15 notme 15. Oktober 2008 um 21:59

Was haben Steuererleichterungen mit Deregulierung zu tun?
Dass die Finanzbranche durch den Wegfall der Steuerpflicht für Unternehmensverkäufe ein Milliardengeschenk bekommen hat während im Gegenzug die Besteuerug der Kleinsparer immer erbarmungsloser wird ist methodisch nicht nachvollziehbar. Aber offensichtlich ist es den Kleinsparern (=Wählern) egal. Die Lobbyarbeit der Banken ist da schon etwas effektiver wie wgx ja schön gezeigt hat.

Eines muss man OL ja lassen. Er hat schon so manches Problem richtig analysiert. Aber bis jetzt hat er noch keine vernünftige Lösung präsentiert. Die “Millionärssteuer” ist keine Lösung.

Auch wenn dies momentan nicht gerne gehört wird ist die grössere direkte Beteiligung aller am Kapitalmarkt, also der Kauf von Aktien, die einzige Lösung. Wenn alle in Europa ihr Geld weiter zu den Banken tragen wird sich nichts ändern.
Mit dem Geld von anderen spekuliert es sich einfach leichter.

Die Tatsache das dies steuerlich bestraft wird zeigt, dass es der richtige Weg wäre.

16 Matthias 15. Oktober 2008 um 23:12

>>>Berlusconi will Russland in Europäische Union aufnehmen<<<

Finde ich gut ….. Russland mit seinen Bodenschätzen … Europa mit seiner Technologie …. eine unschlagbare Symbiose …

Da würden andere “Supermächste” ganz schön blöd aus der Wäsche gucken ….

Gruß Matthias

17 bitter_twisted 15. Oktober 2008 um 23:23

Die Geschichte dokumentiert 84 Fälle in dem Papiergeld ohne jegliche Deckung im Umlauf waren. In allen Fällen hat sich die Währung, soweit man sie nicht eingestellt hat, bald in Wohlgefallen aufgelöst.

Das passiert auch diesmal. Manche Leute glauben man kann soviel regulieren das sich ein Papier wisch zum Goldstück wandelt, aber dafür gibt es auch kein historisch kein Präzedenzfall.

18 Unwissender 15. Oktober 2008 um 23:41

Das Luftbild der Frankfurter Skyline habe ich mir heute Nachmittag mal wieder von unten angesehen.

Die Bankentürme der City zeigen dem aufmerksamen Betrachter recht anschaulich, wie weit sich die Welt des Geldes – oder sagen wir besser des Kredites – von der Realität entfernt hat.

Frankfurt hat aber auch seine schöne Seiten, die vielen schönen Grünanlagen und Parks. Eine Menge Banker werden sich wohl bald intensiv daran erfreuen können – die Zeit dazu werden sie haben!

Wo steht das Ge(o)ld heute eigendlich – 633 € ask. Ordentlich!

19 Martin 16. Oktober 2008 um 07:01

Ich kann mit den dahingeworfenen Informationsschnipseln überhaupt nichts anfangen. Richtig ist, dass der Staat seine Überwachungsfunktion in breiter Front zurückgefahren hat (nicht nur im Finanzmarkt), nicht nur deregulierend, sondern auch in der Ausstattung der Kontrolleure.

Was das aber mit dem Arbeitsmarkt zu tun haben soll, bleibt mir in dem Beitrag schleierhaft. In der produzierenden Industrie gilt nun mal, dass das was wir können, inzwischen auch eine ganze Menge anderer Länder können. Sicher dürfte ein in diesem Sinne bedauerlicher Nebeneffekt der sein, dass viel ‘Intelligenz’ in den Finanzsektor abgewandert ist, die an anderen Stellen fehlt und unsere Konkurrenzfähigkeit nicht gerade stärkt.

Nicht erwähnt wird, dass auch die Finanzindustrie über Jahre zum Volkseinkommen beigetragen und damit die Abgaben aus anderen Bereichen entlastet hat.

20 Goldenes Kalb 16. Oktober 2008 um 07:48

@Martin

Was hat die Finanzindustrie beigetragen? Hat sie etwas produziert?

Wenn die Finanzindustrie so gute Ergebnisse vorzuweisen hat, vielleicht sollten wir dann die restlichen Bereiche dahingehend umschichten. Z.B. die Landwirtschaft, die spielt heutzutage wirtschaftlich eh keine wichtige Rolle mehr.

21 OswaldSpengler 16. Oktober 2008 um 08:15

“633 € ask. ”

guck ma auf E-Bay…da bezahlt man zwischen 700 und 800 Euro

der Crimex Papierpreis ist Makulatur,

“Keine/r von ihnen darf seiner gerechten Strafe entgehen.”

So ist es…

22 bluedet 16. Oktober 2008 um 10:07
23 Exit 16. Oktober 2008 um 11:50

Bürger Deutschlands, vielleicht schaut ihr euch auch das noch an:

For the first time ever, the number of billionaires Forbes could identify crossed into four figures, reaching 1,125. The total net worth of the group is $4.4 trillion, up $900 billion from last year. Despite the turbulence in the U.S. markets, Americans account for 42% of the world’s billionaires and 37%, of the total wealth; those shares are down two and three percentage points, respectively, from last year.

Sixteen years after the collapse of the Soviet Union, Russia, with 87 billionaires, is the new No. 2 country behind the U.S., easily overtaking Germany, with 59 billionaires, which held the honor for six years.

24 Exit 16. Oktober 2008 um 11:51
25 Stefan Janner 16. Oktober 2008 um 12:24

Folgenden Artikel sollten sich wirklich alle mal ansehen!!
Das ist der Hammer und die Wahrheit in Reinform!!

“Werden die Märkte manipuliert?

Die Preise bei Gold, Silber und Co werden an den Papiermärkten gemacht, weil dort ein Vielfaches dessen gehandelt wird, als die Menge, welche an den physischen Märkten umgeht.

Und warum wird dort ein Vielfaches gehandelt und der Preis entsprechend manipuliert?

Weil viele Anleger – vielleicht auch Sie selber – den Spielern an diesem Markt das Geld dafür geben – ganz einfach!

Alle beschweren sich über die Manipulationen, aber diese Preis-Steuerungen finden genau mit dem Geld derer statt, die sich jetzt darüber aufregen.
Lange Diskussionen auf Internetseiten und wissenschaftliche Studien und Meinungen sind da völlig überflüssig!
Man kann das Thema einfach halten!
Warum regen sich Gold und Silberanleger über solche Sachen auf, wenn sie selber Zertifikate und Optionsscheine auf die entsprecheden Metalle gekauft und im Depot haben.
Solche Anlageformen sind Schuldverschreibungen des Emittenten, deren Höhe sich danach richtet, wie hoch der entsprechende Kurs steht.

Da ist es doch völlig logisch, daß der Emittent mit allen Mitteln versucht, diesen Kurs unten zu halten, damit der Anspruch den Sie haben möglichst gering ist.
Man könnte sagen, daß Sie dort das Geld eigentlich genau Ihren Gegenspielern geben!!”

Quelle: http://www.das-bewegt-die-welt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=390:an-alle-leserinnen-und-leser-werden-die-maerkte-manipuliert&catid=6:berichte-must-read&Itemid=3

26 martinsgarten 16. Oktober 2008 um 12:54

@Stefan Janner
Zertifikate + Optionsscheine.

Wer JETZT damit noch handelt ist aus meiner Sicht sehr mutig.

27 DoDo 16. Oktober 2008 um 13:33

@Martin: “Was das aber mit dem Arbeitsmarkt zu tun haben soll, bleibt mir in dem Beitrag schleierhaft. ”

War doch offensichtlich! Beides, Deregulation am Finanzmarkt und Deregulation an Arbeitsmarkt, trug zu der Blase bei, in dem sie die exorbitante Rendite ermöglichten. Letztere weil die gedrückten Löhne bedeuteten, dass die Gewinne im Aufschwung bei den Managern und Anlegern blieben.

Was auch bedeutet, dass die reichen noch reicher wurden, was wiederum bedeutet, dass die verursacher der Blaser noch mächtiger wurden — und mit ihrer Macht auf Politik einwirten, um noch mehr Deregulierung zu bekommen…

28 DoDo 16. Oktober 2008 um 13:53

Walter Eugen hat das schön auf den Punkt gebracht: “Es sind .. nicht die sogenannten Missbräuche wirtschaftlicher Macht zu bekämpfen, sondern wirtschaftliche Macht selbst.”

29 DoDo 16. Oktober 2008 um 13:54

(Walter Eu*ck*en, sorry)

30 Martin 16. Oktober 2008 um 16:06

@Dodo

Die Blase ist aus den USA herübergeschwappt und hat mit einer dringend notwendigen ‘Deregulierung’ am Arbeitsmarkt in Deutschland nichts zu tun. Wenn da einige Banken kräftig mitverdienen wollten, war das solange kein Thema, wie die Realwirtschaft Kredite bekam.

Der einzige Schnittpunkt zum Arbeitsmarkt war der Renditedruck, um nicht so einfach zum Übernahmekandidaten zu werden (das gehebelte Anlagvolumen war überall).

Trotzdem haben die steigenden Staatsabgaben beim Arbeitnehmer einen weit größeren Einfluss auf dessen Situation gehabt, als die Übernahmedrohung (der Arbeitsmarkt besteht nicht nur aus Großkonzernen).

31 Michael 16. Oktober 2008 um 16:33

@DoDo : so ist es eben nicht.

zu @Martin: “Was das aber mit dem Arbeitsmarkt zu tun haben soll, bleibt mir in dem Beitrag schleierhaft. ”

Sicher hat die Lohndrückerei dazu geführt, daß eine Reihe Unternehmen wegen des “schwachen” Dollars, gleich “schwachen” Yen und “superschwachen” Yuan Renmimbi nicht abwandern mußten, überhaupt “konkurrenzfähig” blieben. Es wären in allererster Linie Reformen des Weltwährungssystemes einzufordern, mit der Alternative, dies mit einer Pleite z.B. der Deutschen Bank zum Kollabieren zu bringen. Die Gelegenheit ist gerade günstig.

Denn die Dividenden deutscher Blue chips waren zwischen 2003 und 2006 einfach jämmerlich. Die Aktienanleger, die früh genug gewarnt, ausgestiegen sind, lagen richtig und haben Kursgewinne realisiert. Aber sonst sind auch deutsche Aktien zu ganz überwiegend Zockerpapieren verkommen, deren Kurs absolut eindeutig durch die Indexzocker bestimmt wird. Das sind Indexfonds und Indexzertifikate. Als Aktien im eigentlichen Sinne sind die Papiere eher wertlos.

Zum Thema amerikanische Finanzkrise, wer nachrechnet, kommt unter Voraussetzung von 50 % der US Schundpapiere in Europa, davon hälftig bei deutschen Finanzinstituten, zu dem Ergebnis, daß die deutsche Finanzindustrie einen Totalverlust von 520 Mrd. € erleiden wird, so die Subprime mit 2 Mrd. $ hälftig nach Europa kamen und davon 50 % bei deutschen Gierlingen, Banken, Versicherungen, Lebensversicherungen und Krankenkassen, also die üblichen Verdächtigen, lagen. Das ist nur die Hypothekenkrise. Das Ergebnis wird noch um einige zig-Milliarden € durch die Wechselkurse €/$ beeinflußt, wobei dieses Mal ein stärkerer Dollar unangenehm wirkt. Dazu kommt jetzt noch die Abwicklung von Lehman – Derivaten und wohl reihenweise implodierende hedgefunds. Gewürzt wird das Ganze mit der Abgeltungssteuer ab 2009, die es für wirklich Reiche zweckmäßig macht, bis zum 31.12.2008 alle Anleihen aus den Depots zu kegeln, um am 02.01.2009 einzukaufen. Denn bei einer steuerehrlichen Anlage von 1.000.000 hätten sie bei 4,5 % Zinsen 24500 € Zinsen nach Steuern kassiert. Nach der neuen Regelung, die ein entschiedener Vorteil für diese Klientel ist, werden sie bei Marktzinsen um 10 % für Unternehmensanleihen schlicht 75000 € nach Steuern kassieren. Wer also seinen Freibetrag noch nicht ausgeschöpft hat, sollte kurz vor Weihnachten einfach einen Packen Unternehmensanleihen einkaufen. Der Rest kann nach dem 1.1.2009 zuschlagen.

Diese ominöse Scheu deutscher Banken sich Geld zu leihen hat also tieferliegende Gründe. Derartige Beträge läßt sich keiner entgehen, egal wie fett die Rettungspakete ausfallen. Die beinhalten nur längst feststehende Totalverluste. Dafür kommt, wie in solchen Fällen üblich, der Steuerzahler auf. Mit einer zusätzlichen Inflation auf mehrere Jahre verteilt von rund 22 %.

32 Nanuk 16. Oktober 2008 um 18:09
33 Nanuk 16. Oktober 2008 um 18:11

Sie ist im Aufsichtsrat der ERGO-Versicherungsgruppe

lol schon wieder eine Niete in Nadelstreifen…

34 Michael 16. Oktober 2008 um 19:51

@Nanuk
Warum. Hättest du Lust, den Job zu machen ? Stellenbeschreibung: Es geht darum, den Totalverlust von rund 500 Mrd. € der von der internationalen Finanzindustrie in Deutschland mit US-Hypothekenpapieren eingefahren wurde auf die Konten des Staates umzuschaufeln.

Dieser muß das dann mittels z.B. Währungsreform mehr oder weniger geschickt inflationieren. Die 500 Mrd. € sind eine Untergrenze. Denn es liegen seit vielen vielen Jahren noch viel viel mehr faule Kredite in den tiefsten Kellern sogenannter deutscher Geldhäuser. Am Beispiel IKB eindrucksvoll sichtbar geworden. Und auch diese bescheidenen Debilanzen müssen bei geeigneter Gelegenheit, das ist genau jetzt, dem Steuerzahler mit einem freundlichen Lächeln untergejubelt werden. Da kann man nämlich sagen, schaut, die bösen Amis waren es. Wir haben den Schrott doch nicht gekauft. Er wurde uns untergejubelt. Wir wußten garnicht was das ist. :-) :-) Knüpft die auf!

35 Michael 16. Oktober 2008 um 20:29

Zur Ergänzung. Die Staatsschuld, incl. DDR, die alle Bundesregierungen seit der Gründung 1949, in nur 60 Jahren eingefahren haben, liegt “nur” bei 1,5 Bill. €. “Nur” das Dreifache.

36 Nanuk 16. Oktober 2008 um 21:46

@
Michael die kann uns das sogar in 7 Sprachen Verkaufen dann haben die Grünen ja auch nix zu meckern Multikulti Subprime besser gehts nicht…

Ich frag wie ein so Haufen gebalter Inteligenz so einen Bockmist verzapfen kann ich glaub wir tauschen die Aufsichtsräte gegen Harz 4 Empfänger aus die sind nachrechnen gewöhnt.

37 nixda 17. Oktober 2008 um 19:02

Ich finde dieser Bericht in Extra 3 ist auch schon alleine meine Rundfunkgebühren wert:
http://de.youtube.com/watch?v=MRRWHSY7ZwI

38 DividendenJaeger 17. Oktober 2008 um 23:35

Die Krise ist Verursacht durch zu viel Geld wegen zu laxer Kreditvergabe.

Dieses Geld hat im realen Markt nicht ausreichend Rendite finden können und um jede gebuhlt, die es finden konnte. Der Wettbewerb des Geldes hat zu sinkenden Geldkosten (Zinsen) und zu risikoaversem Verhalten geführt. Und wer ist Schuld?

Wir alle. Wir wählen nicht die kompetentesten Politiker mit langfristigem Horizont, sondern jene, die uns ein tolles Leben (auf Pump) versprechen.
Die Politik lässt sich vor den Karren der Industrie spannen.
Die Medien werden Ihrem Auftrag nicht gerecht aufzudecken, was schief läuft.
Die, die das Geld haben, bekommen den Rachen nicht voll.
Die, die es nicht haben leihen es sich blauäugig ohne sich im klaren darüber zu sein (oder es auch nicht hören zu wollen), ob sie es sich leisten können.
Für das Risiko packt man dann noch eine Versicherung mit in den Warenkorb rein, die das Risiko bis zur unkenntlichkeit kapselt, um das Gewissen etwas zu beruhigen ohne sich den Versicherer näher anzuschauen, ob der überhaupt in der Lage ist, die Sicherung zu stämmen.
Und die Rating Agenturen lassen sich zum Schmieren des System gerne für ein paar Dollars vor den Karren spannen.

So lange die Party läuft, freuen sich fast alle, bis sie mit einen Kater ruiniert wieder aufwachen. Selbst hat man dann natürlich keine Schuld.

Tja meine Herrn, dass muss jetzt aber besser werden. Ist nix mehr mit Kopf in den Sand stecken und nach mir die Sinntflut.
Die Presse fängt ja schon mal mit gutem Beispiel die Hausaufgaben zu erledigen. Daran sollten wir uns auch aktiv im Rahmen der Meinungsbildung beteilgen und entsprechend wählen gehen oder selber Alternativen anbieten.

39 DividendenJaeger 19. Oktober 2008 um 13:37

Für eine neue Weltordnung möchte ich folgendes zur Diskussion stellen. Früher oder später verreist es jeden Staat, der gegenüber dem Ausland ein zu hohes Defizit fährt.
Wenn ich einen Kredit brauche, muss ich nach Basel II bestimmte Kriterien erfüllen. Wie wäre es, wenn die internationale Staatengemeinde sich auf bestimmte Limite einigt die dann verfolgt und sanktioniert werden z.B. in der Art dass man ein Defizit von 5% des BSP als Maxima vereinbart. Oberhalb von 5% müssen von den beteiligten Parteien Maßnahmen beschlossen werden, um das Defizit wieder unter 5% zu bringen. Das Defizit darf maximal 10% erreichen. Läuft es darüber, verfallen die übersteigenden Ansprüche der Gläubiger.

So steht jeder unter Druck. Die einen weil Sie kein Geld und/oder Waren erhalten, die andere Seite Ansprüche zu verlieren.

Die Grenzen hängen von Bevölkerungswachstum und wirtschaftlicher Dynamik ab und werden Jährlich geprüft und justiert.

Ziel soll für jedes Land eine ausgeglichene Handelsbilanz/Kapitalstrom sein. Dann ist auch Schluss mit dem Geschachere. Der Globalisierungsdruck wird kontrollierbarer.

Der härtere Ansatz würde die Abschaffung des Bargeldes einschließen. Kein Geld geht aus einem Land, kann aber anderen auf Inlandskonten gutgeschrieben werden. Marktteilnehmer können diese Ansprüche Ihrer Notenbank anbieten, die sie in Landeswährung tauscht aber nicht muss, wenn die Limite überschritten sind.

So wird ein definiertes Ventil für Ausgleiche auf der Welt geschaffen aber es ist nicht möglich, dass z.B. China Billionen $ anhäuft und zeitgleich die Produktionsbasis der USA erodiert. Wo das hinführt sehen wir ja. Das funktioniert einfach nicht und uns blüht das gleiche, ist nur eine Frage der Zeit. Der Totengräber der D Autoindustrie ist z.B. ein Auto wie dieses http://www.hyundaigenesis.com/#/engineering/. Maschinenbau sieht auch nicht so gut aus. In allen verbliebenen Domänen wie z.B. die chemische Industrie gibt es Einbrüche. Für D bedeutet das im Moment, wir müssen für die Exportüberschüsse in den Defizitländer etwas kaufen oder die Überschüsse runterfahren (wird sowieso passieren), die Inlandsnachfrage ankurbeln oder einen Gang runter schalten.

Wichtig ist, dass man Zeit zur Anpassung bekommt und keine schnelle Parallelschaltung von ungleichen Systemen erfolgt. Einen teueren Krieg mit Geld aus dem Ausland geht dann auch nicht. Jeder steht unter dem Druck seine Hausaufgaben zu erledigen.

Das System kann man Fraktal auch für Bundesstaaten, Komunen und letztenendes für jeden einzelnen ausbauen.

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