Käptn Peer auf Kurs

von weissgarnix am 29. September 2008

Käptn Peer auf Kurs (Quelle: Bundestagsrede vom 25.09.2008)

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1 samuiman September 29, 2008 um 12:09

grins, wer war denn da noch long in bank-aktien hier im blog, der michael oder der martin…oder waren das nur kurze zocks in der bären-rallye ;-) jetzt gibt´s wieder sippenhaft, die dominos wackeln schon und heute nachmittag kommt dann vielleicht schon pünktlich die wachovia-übernahme :-D scheint eine amusante woche zu werden… denk ich an deutschland in der nacht….

2 f.lübberding September 29, 2008 um 12:14

Schönes Bild. Nur die entscheidende Frage ist nicht der Untergang der Titanic, sondern ob der Bundesfinanzminister genügend Rettungsboote organisiert hat … .

3 EuroOptimist September 29, 2008 um 12:19

Mal ‘ne ganz blöde Frage: auf welcher Rechtsgrundlage dealt eigentlich de Peer? Hat ihm der Bundestag schon einen fetten Bailout-Plan genehmigt, ohne dass das Volk davon gehört hat?

4 Nanuk September 29, 2008 um 12:22

“Hat ihm der Bundestag schon einen fetten Bailout-Plan genehmigt, ohne dass das Volk davon gehört hat?”

Mensch sei doch nicht so kleinlich… ;)

http://farm4.static.flickr.com/3051/2875310158_0cd1475da1.jpg

5 ~ Halbgott ~ September 29, 2008 um 12:39

… anlässlich meiner Hetz- (oder im Grunde genommen sogar Hass-)Tiraden die Politkasper betreffend, informiere ich auch schon seit vielen, vielen Jahren darüber, wie die Kurzdefinition von “Politiker” lautet:

= > … ein “POLITIKER” … ist ein Mensch – besser eine Kreatur – die ihre eigenen LÜGEN glaubt … (q.e.d. !)

6 ~ Halbgott ~ September 29, 2008 um 12:42

” … Nur die entscheidende Frage ist nicht der Untergang der Titanic, sondern ob der Bundesfinanzminister genügend Rettungsboote organisiert hat … .”

= > … na jetzt aber hurtig Peeeeeeeeeeer ! … kleiner Tipp: … im Aldi-Süd … hab ich noch drei verbeulte Konservendosen mit Linsensuppe stehen lassen …

7 ~ Halbgott ~ September 29, 2008 um 12:47

… Merkela war ja kürzlich zwei Wochen lang auf Bildungsreise … schöne TV-Bilder mit Kiddies …

= > … vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, wenn sich Zonen-Angie …

( http://farm2.static.flickr.com/1110/1358054769_3d32b2300e.jpg?v=0 )

… stattdessen im Kanzleramt eingeschlossen … und mal ein Buch über Wirtschaft gelesen hätte …

8 otaku September 29, 2008 um 13:20

Halbgott sei bitte nicht so grosszuegig mit deinen Einschätzungen.

Erstens würde die Dame lesen lassen und zweitens nützt Ihr das herzlich wenig, den was nützt es wenn man was liest aber nicht versteht. Den verstehen kommt bekanntlich von Verstand und den hat bei dieser Ostbraut wohl noch keiner vermutet….

Have fun
Otaku

9 terekest September 29, 2008 um 13:38

da ist sie ja schon, die Wachovia-Übernahme … diesmal wird die Citigroup bedacht. Was für ereignisreiche Wochen ….

Grüße
Terekest

10 OswaldSpengler September 29, 2008 um 13:47

“da ist sie ja schon, die Wachovia-Übernahme”

ja man kommt überhaupt nicht mehr mit…wäre Zeit für einen Bank-implode-Meter…

“sondern ob der Bundesfinanzminister genügend Rettungsboote organisiert hat … ”

die einzigen Rettungsboote sind aus Gold und Silber gemacht und die haben schon abgelegt während die Bordkapelle noch spielte…

11 martin September 29, 2008 um 13:58

@samuiman

Bankaktien – ich nicht, wo die der PEER doch für uns alle kauft. Und was jeder hat, will doch keiner…

Hab’ schon mal gesagt: long in schwarze Kohle ist besser.

P.S.Vielleicht der ‘große’ M Martin ? Der ist aber selten hier und
schaut vielleicht nach seinen Bankaktien.

/nitram

12 Kuchenjunkie September 29, 2008 um 15:48

@ WGN: schöne Idee

@ Oswald Spengler: Ich unterstütze den Vorschlag

13 Hanskarl September 29, 2008 um 16:51

@Alle,

ich bin sehr sehr pessimistisch und befürchte folgenden Ablauf:

- Rezession und Verarmungen in den USA
- Bürger – Proteste, Ausschreitungen in den USA

- Welthandel ist betroffen, geht nach unten
- Auslastung der dt. Industrie geht nach unten

- Arbeitslosigkeit steigt
- Staatsausgaben steigen

- Steuereinnahmen gehen nach unten
- Staats-Verschuldung steigt

- Staatliche Leistungen werden gekürzt
- das Volk verliert das Vertrauen

- Randale, Ausschreitungen, Chaos ( Tote )
- Griechenland, Italien, Spanien und Portugal ( u. a. ) kappen den Euro

- der Zusammenbruch des Euro-Systems
( Währungsreform ? )

Noch nie, seit ich lebe, habe ich von Politikern, Wissenschaftlern und Wirtschaftsforschern Warnungen in dieser massiven Form gehört oder gelesen. Manche sprechen vom Ende einer Epoche.

Mir ist dabei bewusst, daß ich nur ein Bruchteil der Wahrheit erfahre!

Wie schnell diese Ereignisse eintreten werden, weiß ich nicht. Die Stützung der
Hypo-Real-Estate ist nur der Anfang. FORTIS wackelt und noch andere. Wie schnell es geht sehen wir in den USA.

Ich bezweifle, dass es im September 2009 zu Bundestagswahlen kommen wird, da die Lage noch wesentlich prekärer ist, als sie dargestellt wird.

Ich habe im Falle des obigen Szenarios gerne unrecht, doch ich glaube, ich werde eine “Normalisierung der Lage” nicht mehr erleben können – auch da ich als Nächstes die “Schuldenblase” ( von der noch gar niemand spricht ) platzen sehe.

Gruß Hanskarl

14 Michael September 29, 2008 um 17:32

@samuiman
Der Michael war long, hatte sehr prachtvolle Gewinne realisiert und ist seit heute wieder long in Bankaktien. Warten wir es ab. Von so einer netten Panik hätte ich nicht zu träumen gewagt. Die Aktien sind voll bezahlt, ich kann, vielleicht muß ich das sogar, jahrelang drauf sitzen. Weitere Fragen ? :-)

15 OswaldSpengler September 29, 2008 um 18:27

Ein gutes hat die Krise ja.Jeder der mal bei einer Weltwirtschaftskrise live dabei sein wollte und sich geärgert hat zu spät geboren worden zu sein erhält jetzt seine Chance.

16 ~ Halbgott ~ September 29, 2008 um 18:55

@ Bankbulle Michael:

-> … die Geduld, die Du a la longue bereit bist aufzubringen (viele Jahre), solltest Du vielleicht jetzt auch aufbringen. Zumindest bis Mitte November oder so …

-> … aber ich hoffe, Du hast wenigstens K+S-Puts … auch über Aplle hatten wir aj diesbezüglich gesprochen :-)

-> … für extreme Härtefälle … hast Du ja noch die Angel :-)

Gruss.

17 Hermann Keske September 29, 2008 um 19:05

Denkt positiv, Leute, sonst wird das alles nix.

Zuerst: Wir haben dazugelernt. In Zukunft muss man bei einer sich abzeichnenden Krise zu den ersten Fünf gehören, die dem Finanzminister ihre Zahlungsunfähigkeit mitteilen und ihn bitten, das Nötige zu veranlassen – dann bleibt auch für die Aktionäre noch ein bisschen übrig.

Dann zeichnet sich ab, dass ausgeschüttete Gewinne bei den Aktionären bleiben dürfen. Das Geschäftsmodell funktioniert. Es lässt sich noch ein bisschen optimieren: Zwei bis drei Tage vor dem Anruf beim Finanzminister sollten alle restlichen liquiden Mittel des Unternehmens an die Vorstände als Boni und der Rest an die Aktionäre ausbezahlt werden, damit nichts verloren geht.

Und dann brauchen wir jetzt eine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik, hat Fachmann Wi-Ing-30 vor kurzem hier geschrieben. Unser Sachverständigenrat muss das nur stärker als zuletzt betonen und Herrn Bofinger nicht mehr mitreden lassen. Also, wir müssen die Spitzensteuersätze beim Einkommen heruntersetzen und die Unternehmen auch ertragssteuerlich entlasten. Die Herabsetzung der Hartz-IV-Zuwendungen wird den Arbeitsmarkt beleben (angebotseitig, also die jetzt Arbeitslosen werden aktiviert und zu lebhaftem Einsatz angehalten) und dient gleichzeitg als Refinanzierung für die Steuersenkungen. Positive Effekte auf das allgemeine Lohnniveau (abwärts) sind zu erwarten, die wiederum die Ertragssituation der Unternehmen verbessern.

Jetzt ziehen wir H.W.Sinn hinzu und nutzen die Ergebnisse seiner langjährigen Forschung. Danach finden Unternehmer steigende Gewinne so attraktiv, dass sie sich entschliessen, ihre Produktion durch kräftige Investitionen zu erweitern. Die Folge sind das Entstehen neuer Arbeitsplätze und das Ansteigen der Steuereinnahmen – und alles ist in Butter.

Querulanten werden vielleicht einwenden, dass dieses wissenschaftlich untermauerte Verfahren schon in den letzten zehn Jahren ausprobiert worden ist, ohne dass sich die Investitionen eingestellt hätten. Dieser Einwand übersieht den Zeitfaktor. Tatsächlich haben die Unternehmer unverständlicherweise gar nicht mehr investiert, sondern allein ihr Geldvermögen so ungefähr um 1.000 Milliarden aufgestockt.

Aber diesmal, gell, diesmal werden Sie nicht nur die laufenden Gewinnsteigerungen für Investitionen verwenden, sondern sogar noch die zuletzt angesammelten Mittel zur Produktionsausweitung nutzen, gell. Die meisten von ihnen waren mit dem Say’schen Theorem nicht so vertraut, aber diesmal haben sie’s begriffen. H.W.Sinn hat’s in der Bild-Zeitung mehrfach erklärt.

Es gibt auch noch ein bisschen politischen Spielraum. Das Kombilohnmodell des Sachverständigenrats – es basiert auf der intelligenten Betrachtung des einfachen Arbeitsmarktmodells – würde noch einmal zur Lohnspreizung beitragen und vor allem die Attraktivität der Unternehmensgewinne stärken.

Die angebotsorientierte Wissenschaft zeigt uns den Weg aus dem Dilemma. Man muss es nur wollen.

18 martin September 29, 2008 um 19:18

@Hermann Keske

krass, krasser, Realität.
Den Beitrag sollte man mal als Kommentar in den Tagesthemen bringen – wäre mal gespannt, wie die Nation reagiert:
Auf Satire ist der Deutsche Michel nicht gepolt und die Junkies aus den Chefetagen bekämen grüne Gesichter.
Naja, nicht alle: Herr Sinn würde bestimmt schreien: jaja, das ist das Erfolgsrezept, endlich einer mit dem richtigen Durchblick.

19 ~ Halbgott ~ September 29, 2008 um 19:25

Hermann, Hermann !

… ich war so froh, dass sie bis jetzt hier beim wgnX auf ihre Albernheiten bezüglich der Verwendung ökonomischer Begriffe verzeichtet haben … wollen Sie es nicht dabei belassen ? … schreiben Sie doch bitte diesen debilen Quark im Herdentrieb … den Lesern da – hauptsächlich Leerer – fällt’s nicht auf, dass Sie von den Begriffen keine Ahnung haben …

Wenn ich von “Angebotsorientierter Wirtschaftspolitik ” rede, ist kaum das gemeint, was in Deutschland unter Schröder & Merkel gelaufen ist. Auch mit HW Sinn hat das nur wenig inhaltliche Überschneidungen …

Das die (Real-)Löhne in D mittelfristig noch erheblich fallen werden, hat übrigens NICHTS mit der Politik zu tun, sondern ergibt sich aus der (unvermeidbaren!) “Globalisierung” und der Ressourcenknappheit …

Wenn Sie eine Spur von Ehrlichkeit in sich tragen … könnten Sie auch richtig stellen, dass ich die Steuergeschenke des Kanzler-Imitators aus Niedersachsen an die Unternehmen (insb. Banken & Versicherungen) stets entschieden kritisiert habe … dasselbe gilt auch für den politschen Bestandsschutz des Energiekartells …

Hermann, versuchs doch mal mit Ehrlichkeit – bitte.

20 Rob September 29, 2008 um 19:30

Nur mal so aus dem täglichen Leben: die Postbank hat heute in den Postagenturen in Bayern den ganzen Tag kein Geld ausbezahlt. Die Agenturinhaber wußten nicht, warum es nicht geht, nur daß es nicht geht…

21 ~ Halbgott ~ September 29, 2008 um 19:54

NACHTRAG @Hermann:

… und was Ihren Spezi Bofinger angeht … halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass er regemässig anonyme Schecks aus Langley im Briefkasten vorfindet …

22 Hermann Keske September 29, 2008 um 20:45

Aber lieber Wi-Ing-30 (ich bleibe bei diesem Namen, auch wenn wir uns neuerdings duzen, soviele verschiedene Namen kann ich mir wegen fortschreitender Altersdemenz nicht merken), Deinen Unmut wollte ich doch gerade erste einmal wieder lesen, der macht nämlich ein bisschen süchtig. “Keine Ahnung von den Begriffen” war nicht so überzeugend, aber “debiler Quark”, das hat was, das kommt meinen Vorstellungen von einer Diskussion mit einem gelernten Ökonomen schon sehr nahe. Mal sehen, ob sich das noch steigern lässt.

Dass Du angebotsorientierte Wirtschaftspolitik empfohlen hast, wirst Du nicht bestreiten. Was Du darunter verstehst, kann ich nicht wissen. Der Begriffssalat der gelernten Ökonomen entspricht ungefähr dem Salat an Theorien und Modellen, mit dem sie von Fall zu Fall etwas zu erklären versuchen. Aber den Hinweis auf den Fachmann Wi-Ing-30 habe ich tatsächlich nur als Anreiz in meinen Text eingebaut, wegen meiner Süchtigkeit nach angemessener Ansprache.

Und natürlich rede ich debilen Quark. Er ist das Ergebnis vieler Diskussionen mit meist promovierten Makroökonomen. Der realsatirische Gehalt ökonomischer Verlautbarungen ist ein literarisch-kabarettistischer Schatz, der erst noch entdeckt und gehoben werden muss. Übrigens lieber von Fachfremden – die meisten Ökonomen (nach Deiner Meinung 95 %) können ihn gar nicht erkennen. Denk` nur an das einfache Arbeitsmarktmodell des Sachverständigenrats im Gutachten zum Kombilohn – angewandt auf die aktuellen Verhältnisse in Deutschland ist es nicht einmal mehr von Georg Schramm zu toppen. Aber in diesem Punkt gibt es ja sogar gewisse Übereinstimmungen zwischen halbgöttlicher Weisheit und altersdementer Bosheit.

Andererseits ist natürlich jetzt nicht die Zeit für Scherze. Wir betrachten gerade voller Begeisterung die Ergebnisse globalisierten Wirkens des versammelten Finanzsachverstands in deregulierten Märkten, und da bleibt einem denn doch das Lachen im Halse stecken, selbst den hartgesottensten Debilen.

Bis demnächst in diesem spannenden Theater.

23 somebody from somewhere September 29, 2008 um 20:55

@hermann keske

wow. finishing move.

24 martin September 29, 2008 um 21:18

“Und natürlich rede ich debilen Quark. Er ist das Ergebnis vieler Diskussionen mit meist promovierten Makroökonomen.”

Lieber Hermann Keske,
solche Sätze sollte man nicht schrieben – nie !

Gruß !

25 ~ Halbgott ~ September 29, 2008 um 21:51

@ herrmann

= > … das ist lustig. Das mit der “Altersdemenz”, daran habe ich nämlich vorhin wirklich gedacht. Gut dass du damit rauskommst.

= > … ganz ehrlich, nahezu alle Deine Sätze, in denen irgendwelche VWL-Schlagwörter vorkommen, sind debiler Quark. Warum sie das sind, habe ich innerhalb der letzten 16 Monate immer wieder im Herdentrieb erklärt. Ein Besipiel: Dein Lieblingssteckenpferd das “Marshall’sche Angebots- & Nachfragekreuz” … hat, so wie Du es verwendest, nicht das geringste mit dem zu tun, was in jedem VWL-Standard-Lehrbuch steht. Dein A/N-Kreuz entbehrt in der Tat jeder Logik und jeder Rationalität. Es ist blanker Schwachsinn. Es hat aber mit Marshall nichts, rein gar nichts zu tun … das habe ich Dir schon vor einem jahr in einem langen Posting erklärt. Ich habe Dich damals, und seit dem mindestens drei dutzend mal, gebeten, wenigstens die ersten 50 Seiten in einem VWL-Lehrbuch zu lesen …. hast du nich gemacht. Das gute: die Namensrechte an Deinem Marshall-Kreutz sind noch frei … Du kannst es Dir als das “Keskeeske Angebots- und Nachfragekreutz” patentieren lassen …

= > … klar, Du wirst immer ein paar hirnlose Willis finden, die auf Dein pseudo-intellektuelles Worthülsendesign reinfallen (etwa #23) … Worthülsendesign ist schliesslich etwas, dass man sogar als abgebrochener Soziologie-/Politikstudent halbwegs drauf hat …

= > … aber ich fänds halt echt nett, wenn Du Dich mit derlei geistigen Ejakulationsexercizien wieder im Herdentrieb einfinden würdest … denn hier soll’s schon ein bisschen ernsthafter ablaufen. Klar gibts hier durchaus auch einen teils herben Schlagabtausch zwischen Ökonomen und wgnX, f.lübberding, Jörg, Debististen, Nazis, Kommunisten, Keynesianern ( und meinetwegen auch “Die Linke”-Aktivisten wie Dir) … aber trotz aller Härten … hats hier doch mehr INHALTLICHES Niveau als im Herdentrieb!

= > … Du hast mir mal die Frage gestellt, was ich denke, was Du hier so machst.

… meine erste Antwort war ja, dass Du Dich in einem Hartz4-Ensemble von Laiendarstellern engagierst. Und hier im Web die Rolle einer … alten, ewig knarzenden Winmühle spielst, die man am besten “en-passant” nimmt und LINKS liegen lässt, wenn man nicht selbst vom Irrsinn befallen werden möchte …

… diesen ersten Versuch ziehe ich hiermit zurück. Denn ich habe neulich auf Arte einen Film über Kunststile gesehen … und jetzt weiss ich was Du bist, hermann: …

= > … Du bist … DADAIST … !!! … gut Dadaismus ist eigentlich schon lange vorbei … als bist Du so ne Art “Spät-Dadaist” !!! … oder bereits wieder “Neo-Dadaist” ?

Egal ! … bitte nicht hier auch noch den debilen, zusammenhangslosen Quark posten ! … ehrlich ! … Sieh mal, wir sind doch jetzt hier durchaus einige Wochen halbwegs kral gekommen ! … also lass bitte den Blödsinn mit deinen selbstgebastetelten VWL-Theorien zu Begriffen, die bereits vergeben sind !

Grüsse,
Wi-Ing-030

PS:
WgnX, ich finde Du kannst das ruhig mal so stehen lassen … jeder kann gerne überprüfen (im Herdentrieb-Blog), dass ich es mit Hermann schon über ein Jahr versucht habe … und weiss Gott nicht nur ich !

26 ~ Halbgott ~ September 29, 2008 um 22:18

Nachtrag: @ hermann

… was mir gerade noch beim Zähneputzen eingefallen ist:

= > … Hermann, … was Du im Web so an vorsätzlicher Desinformation betreibst, dass harmoniert doch in keinster Weise mit den “Humanistischen Idealen” … die Dir Deine Eltern immer vermitteln wollten, oder ?

= > … denk da mal bitte drüber nach …

Grüsse

27 Karl September 29, 2008 um 22:29

Lieber Wi-Ing,

Du hast doch auch mal geschrieben, daß du eine Deutschlehrerin hattest die dir ganz viel über Deutsch und Literatur beigebracht hat (im Herdentrieb, wenn ich mich richtig erinnere). Das was der Hermann da macht, das nennt sich Satire und bedeutet, daß man die Worte, die z.B. ein Herr Sinn so sagt, nimmt ein bißchen schüttelt und am Ende wieder zusammensetzt. Fast so wie vorher, aber eben nur fast.

Eine gute Satire (und die vom Hermann ist gut) führt a) dazu das man ein bisschen lacht und b) mal ein wenig darüber nachdenkt, was denn z.B. ein Herr Sinn eigentlich so alles von sich gibt und ob das jetzt eigentlich Sinn macht. Ob die Aussagen die da so drin sind beim Hermann jetzt immer ganz stimmen ist dabei nicht wichtig. Offenbar stimmen die Aussagen vom Herrn Sinn auch nicht immer so ganz genau, weil der sagt ja in etwa das gleiche wie der Hermann.

28 Ich September 29, 2008 um 22:31

Ein wenig schaendlich finde ich ja doch, dass der deutsche Steuerzahler mit der DEPFA eine irische Bank rettet. Koennen das nicht die Iren machen? Die HypoRealEstate koennte doch die Tochter einfach pleite gehen lassen.

29 ~ Halbgott ~ September 29, 2008 um 22:45

@ Karl

“Das was der Hermann da macht, das nennt sich Satire und bedeutet, daß man die Worte, die z.B. ein Herr Sinn so sagt, nimmt ein bißchen schüttelt und am Ende wieder zusammensetzt. Fast so wie vorher, aber eben nur fast.”

> … Hallo Karl,
Ja, ich kenne und mag Satire. Und ich habe bekanntlich auch durchaus Sinn für Humor – auch der grenzwertigen Art. Ich kann dabei insbesondere über mich selber lachen und Spässe zu meinen Lasten machen … eine Gabe die selten ist und mich von den meisten normal Sterblichen abhebt … ich habe da meine Gründe … ( u.a. … http://www.tz-online.de/de/aktuelles/welt/artikel_43381.html )

= > … aber was Hermann treibt ist eben mehr vorsätzliche Desinformation als Satire !

= > … bei echter und guter Satire ist es nämlich so, dass die vermeintlich verfremdeten Zusammenhänge im Kern zumeist TATSÄCHLICH ZUTREFFEN. Bei Hermann ist das Problem, dass er sich volkswirtschaftlicher Begriffe/ Theorien bedient … diese aber aus Unkenntnis oder Vorsatz tatsächlich FALSCH darstellt ! … um sich dann darüber lustig zu machen. Er spielt pseudo-intellektuelles Ping-Pong mit sich selbst … und erfreut sich am gelegentlichen Beifall von Passanten, die genauso uninformiert und frustriert sind, wie er selbst.

= > … es gibt in jedem VWL-Lehrbuch weissgott ( und weissgarnix) mehr als genug Theorien, die Hermann zu Recht angreifen und satirisch vernichten könnte … aber er müsste halt wirklich mal ein solches lehrbuch in die Hand nehmen und lesen …

Grüsse

30 ~ Halbgott ~ September 29, 2008 um 22:54

Nachtrag:

Was den Hr. Sinn angeht …

= > … der segelt ganz offensichtlich unter falscher Flagge.

= > … neulich hat er verlangt, dass die “Riester-Rente” zur Pflicht gemacht werden müsste …

= > … dass das in keinster Weise (neo-/retro-)LIBERAL ist … müsste doch wirklich jedem klar sein. Dass ist brutalstmöglicher Staatsdirigismus … der wird aber wohl so oder so kommen … wenn wir es nicht schaffen, dass sich eine kritische Masse gegen die hirnlosen & charakterlosen Leviatanisten erhebt …

Gute Nacht

( … und kauft Sachwerte .. wo ihr sie noch kriegen könnt … )

31 Karl September 29, 2008 um 23:01

@ Wi-Ing

“es gibt in jedem VWL-Lehrbuch weissgott ( und weissgarnix) mehr als genug Theorien”

Eben. Jetzt macht es natürlich keinen Sinn auch noch in das Spiel: “Meine Theorie ist richtiger als deine, weshalb verrate ich nicht, aber sie ist es.” einzusteigen. Aber der Ideologische Wahnsinn, der einem insbesondere im universitären Umfeld von den Ökonomen entgegenleuchet ist schon beeindruckend. Insbesondere, wenn die eben ihre Wahrheit sich so zusammendichten, das ihr Modell eben passt oder wenn sie nicht passt muss man eben noch ein paar exogene Faktoren hinzunehmen oder die Realität hat falsch funktioniert.

Der Kritikteil auf Wikipedia über die Neoklassik, fasst schön zusammen worüber sich Hermann immer so schön lustig macht.

Ich freue mich jedenfalls immer, wenn er sowas schreibt.

Grüsse

32 weissgarnix September 30, 2008 um 07:06

@Wi-Ing und Hermann Keske

Seid doch lieb zueinander. Es gibt genügend DAX-Banker und Finanzminister, auf die ihr einhacken könnt …

33 martin September 30, 2008 um 07:24

“This was a tremendous victory for Democracy.”

Mike Shedlock zum vorläufigen Scheitern des Paulson – Plans.

34 EuroOptimist September 30, 2008 um 07:37

@ martin
“Mike Shedlock zum vorläufigen Scheitern des Paulson – Plans.”
Und? Was halten Sie davon?
Ich bin da durchaus agnostisch, was das kleinere Übel ist. Er habe die Wahl gehabt, ob er die nachfolgende Generation oder Wall Street in die Pleite schicke, hat ein Republikaner schön formuliert, da habe er sich eben für die Wall Street entschieden. Darüber kann man streiten, aber der Konsens zwischen allen Mächtigen, der Wall Street und den Demokraten ist mir auch suspekt. Die Republikaner sind verbohrt, die Demokraten sind willfährig, und die Wall Street glaubt, sie kann für alle Ewigkeit als Zünglein an der Waage ihre Pfründe sichern. Vielleicht hilft Demokratie ausnahmsweise einmal, um diese geölte Mechanik zu zerstören.

35 Nanuk September 30, 2008 um 07:55

Frau Kübler Ross meint: “Das könnte es gewesen sein.”

Meditiert euch mal zum Bullen.
:)

36 martin September 30, 2008 um 08:41

@EuroOptimist

Ein texanischer Abgeordneter der Republikaner sagte sinngemäß, daß Amerika deshalb groß ist, weil es Niederlagen verkraftet und die Banken selber den Weg herausfinden und bezahlen müßten.

Was dahinter steht ist der einerseits der große Ärger der Republikaner über die gewaltigen Summen, mit der die Wallstreet, nicht nur Soros, Obama unterstützt.
Die von ihm an die Verhandlungsfront geschickte Pelosi mußte den Abgeordneten der Demokraten klar machen, wie sie abstimmen müssen, damit weiterhin Geld fließt…

Die Republikaner andererseits requirieren sich zum größeren Teil aus ländlichen Steuerzahlern, die gewohnt sind, auf eigenen Beinen zu stehen und ihren Abgeordneten durch Proteste klar machen, dass sie gegen den Paulson – Plan sind, und nur deshalb ist der erste Anlauf gescheitert.

Wgx hofft ja in seinem neuesten Beitrag auf diesen zweiten Anlauf, aber der ändert an dieser Konstellation nichts. Die Wallstreet – Journalisten machen aber im Moment sehr geschickt auf Panik: wenn das Geld nicht fließt verliert ihr euer Erspartes.

Da 3% der amerikanischen Superreichen die größten Verluste machen würden, wird der Paulson – Plan zu verwirklichen versucht. Für die Masse der Menschen wäre ein Schnitt mit Währungsreform besser. Es gäbe wieder Arbeit für ziemlich alle und
die Zinslasten aus Staatsschulden wären auch weg. Natürlich sind die Großkopferten
mit solchen Gedanken nicht einverstanden – lieber riskieren sie die Übernahme des Staates durch Radikale; ziemlich blöde.

Meine Meinung dazu ist:
Wenn man die Demokratie komplett vom Kredit-Geld abhängig macht, dann ab mit der Demokratie in den Orkus, denn dann endet sie im Totalitarismus.

Nur umgekehrt wird ein Schuh daraus: Man kann das Geld der Demokratie opfern – aber nicht die Demokratie dem Geld.

Wenn Amerika das Geld vorzieht ist die moderne Demokratie tot.

Gruß! martin

/nitram

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