Ein Leser meinte als Reaktion auf meinen gestrigen Beitrag und die sich daran anschliessenden Kommentare per Email zu mir, ich solle doch mal endlich “meine Theorie” bzw. “mein Modell” in allen Einzelheiten darlegen, das ich seiner Meinung nach ja wohl haben müßte, weil schliesslich wären quer über den Blog Fragmente davon verstreut und er würde dies auch aus meinen Beiträgen an anderer Stelle schliessen, i.e. im “Herdentrieb” etwa oder im “Gelben Forum”. Und dass es wohl irgendwie was mit Minsky zu tun hätte, und mit PCM auch, und “keynesianisch” wäre und “debitistisch”, das sei ihm wohl klar, aber dennoch hätte er keinen blassen Schimmer, wie ich nun genau “ticke”.
Guter Mann, wie ich nun genau “ticke”, kann ich Ihnen auch nicht beantworten, viele behaupten ja “zumindest nicht richtig”. Aber sowas wie ein “persönliches Modell der Wirtschaft” habe ich tatsächlich. Und ich will mir gerne in den nächsten paar Beiträgen die Mühe machen, dieses Modell mal in all seiner Schönheit vor Ihnen und der versammelten Weltöffentlichkeit auszubreiten.
Es hat gegenüber allem, was Sie bislang gehört oder gesehen haben, 2 entscheidende Vorteile und einen 1 gravierenden Nachteil. Zunächst zu den Vorteilen:
- Es trifft immer zu. Garantiert!
- Es ist wirklich simpel
Der Nachteil? – Es funktioniert eher wie ein Kompass, zeigt also grundsätzlich die Richtung an, aber das war’s. Den Weg muß man immer noch selber finden. Gleichwohl liefert es aber Erklärungen zu fast allem, das derzeit vor unseren staunenden Augen abläuft: Inflation, Deflation, Politik der EZB, Ölpreisschock, wachsende Lohnspreizung in Deutschland, Problem der Immigration, langfristigen Ausblick für die USA, usw. usw. Glaubt Ihr nicht? – Ich werde es Euch in den nächsten paar Beiträgen beweisen!
Dies vorausgeschickt: das Modell ist nicht wirklich “meins”, sondern weitestgehend das von Minsky. Und der wiederum baute maßgeblich auf einem gewissen Herrn Kalecki auf, und der wiederum über weite Strecken auf Keynes. Man könnte es also das “Minsky-Keynes-Kalecki-Modell” nennen.
Und das sieht so aus:
- Stellen wir uns eine VoWi mit 2 Wirtschaftssektoren und dem Staat vor. Die Wirtschaftssektoren sind “Konsumgüterindustrie” und “Investitionsgüterindustrie”. Der Staat macht das, was er immer macht, er gibt Geld aus. Dieses holt er sich zum Teil über Steuern, zum Teil über Schulden. Der Staat hat also, im Hinblick auf das gesellschaftliche Einkommen, keine eigene produktive Kapazität. Er konsumiert nur.
- Die Bevölkerung in unserer VoWi arbeitet zur Gänze entweder in der Konsumgüter- oder in der Investitionsgüterindustrie, oder beim Staat, oder gar nicht. Diejenigen, auf die letzteres zutrifft, erhalten Transferzahlungen vom Staat, Sozialhilfe, Arbeitslosengeld und dergleichen.
- In unserer VoWi wird konsumiert, gespart oder investiert. Zudem gilt die goldene Regel, wonach die Summe aller Defizite und Überschüsse auf Null aufgehen muß. Export/Import lassen wir zunächst mal außen vor, können wir aber später problemlos hinzufügen. In unserer VoWi gilt daher, dass, was immer in einem Sektor an Überschüssen erzielt wird (= Gewinn, Ersparnis), in den anderen durch ein entsprechendes Defizit ausgeglichen werden muß.
- Bis auf weiteres gehen wir davon aus, dass gewünschter Kredit problemlos verfügbar ist. Zinsen lassen wir ebenfalls im ersten Schritt außen vor.
- Als “Herstellkosten” von Gütern betrachten wir prinzipiell die Arbeitskosten, um das Modell simpel zu halten. Andere Kosten wie Vorleistungen, Abschreibungen usw. könnte man ebenfalls berücksichtigen, das kompliziert die Dinge aber nur unnötig, ohne großen Erkenntnisgewinn zu verschaffen.
Beschränken wir uns nun in diesem, ersten Beitrag mal darauf, die grundsätzliche Mechanik des Modells zu ergründen. Themen wie Inflation, Lohnspreizung usw wenden wir uns dann in den nächsten Folgen zu.
Sehen wir uns zunächst mal die Einkommen in dieser VoWi an:
- Die Beschäftigten der Konsumgüterindustrie erhalten ihre Löhne/Gehälter von ihren Unternehmen, die Beschäftigten der Investitionsgüterindustrie von den ihren. Die Staatsangestellten und Transferempfänger alimentiert der Staat. Alle Einkommensempfänger konsumieren und/oder sparen, aber indem sie “konsumieren”, fragen sie logischerweise ausschliesslich Produkte und Dienstleistungen der Konsumgüterindustrie nach. Sprich, sie kaufen Lebensmittel, Kleidung, gehen in die Kneipe, ins Kino oder zum Arzt, aber sie kaufen sich keine Wärmetauscher, Hochdruckpumpen, oder Gasturbinen, wie sie etwa die Investitionsgüterindustrie herstellt.
- Wenn nun, mal angenommen, alle Beschäftigten der Konsumgüterindustrie ihre Einkommen zur Gänze verkonsumieren, sprich für die Produkte und Dienstleistungen ihrer Arbeitgeber ausgeben, und wir die Einkommen aller anderen mal kurz ausblenden, dann passiert was? – Die Unternehmen der Konsumgüterindustrie in Summe werden auf exakt gleichhohe Umsatzerlöse kommen, wie sie ihren Mitarbeitern als Löhne und Gehälter ausbezahlt haben. Aber keinen Cent mehr. Der Konsumgüter-Sektor erzielt daher, bei einer angenommenen Sparquote von Null seiner Beschäftigten, aus den Einkommen, die er selber bezahlt, gerade einmal Kostendeckung. Notabene: der Sektor als Ganzes, nicht jedes einzelne Unternehmen, da mag es von Fall zu Fall Gewinne oder Verluste geben, aber die interessieren uns hier nicht. Uns interessiert lediglich die Totalbetrachtung des Sektors “Konsumgüterindustrie”.
- Wie sieht es aus mit den Beschäftigten im anderen Sektor, bei der Investitionsgüterindustrie? Wenn die ebenfalls ihr gesamtes Einkommen konsumieren, sprich für Umsatzerlöse im Konsumgütersektor sorgen, dann werden diese Umsatzerlöse samt und sonders zum “Gewinn” dieses Sektors. Warum? Ganz einfach: weil er Kostendeckung bereits durch die als Umsatzerlöse “zurückkehrenden” Löhne & Gehälter der eigenen Beschäftigten erzielt hat. Alle darüberhinausgehenden Umsatzerlöse sind daher für ihn Gewinn.
- Wir können daher als erste wichtige Botschaft des Modells mal festhalten, was in die Wissenschaft als das “Keynes-Kalecki-Theorem” Einzug gehalten hat: bei sektoreller ex-post-Betrachtung einer VoWi mit 2 produktiven Sektoren “Konsumgüter” und “Investitionsgüter” sind die Gewinne des Konsumgütersektors immer gleich den Einkommen in der Investitionsgüterindustrie.
Soweit logisch? – Zweifler werden sich jetzt die Frage stellen: woher kommen dann die Gewinne der Investitionsgüterindustrie? Und die Antwort lautet: 1) entweder aus dem Export (aber den wollten wir hier zunächst mal nicht berücksichtigen) und 2) aus den Einkäufen der Konsumgüterindustrie und des Staates. Für die Einkäufe der Konsumgüterindustrie bei der Investitionsgüterindustrie gelten nun eine ganze Reihe von Finanzierungs- und Renditeüberlegungen, die wir hier zunächst nicht weiter betrachten wollen. Das ist keine Ausflucht von mir, sondern dient nur der Vereinfachung, und wer mehr dazu wissen will, soll sich bitte meine Minsky-Trilogie zu Gemüte führen, in der es um nichts anderes geht als diesen Komplex, also “wie werden Investitionen finanziert”, “welche Rolle spielen dabei die Gewinnerwartungen”, “wie konservativ oder riskant gehen Unternehmen und Kreditgeber dabei vor”, usw. Für unsere Zwecke reicht hier folgende, vielleicht für viele etwas überraschende Erkenntnis: auch die Nachfrage nach Investitionsgütern seitens der Konsumgüterindustrie speist sich mittelbar aus dem Einkommen der Beschäftigten der Investitionsgüterindustrie!
Wie ist das zu verstehen? Wenn die Konsumgüterindustrie über die Kosten ihrer eigenen Beschäftigten hinausgehend, aus Investitionen weitere Kosten zu verzeichnen hat (sprich: Abschreibungen und Zinsen), ihre eigenen Beschäftigten aus ihren Einkommen aber selbst bei 100%igem Konsum nur für die Deckung ihrer eigenen Kosten sorgen können, dann muß die Deckung dieser zusätzlichen Kosten buchhalterisch zwangsweise woher kommen? Exakt: von den Beschäftigten der Investitionsgüterindustrie. Man kann unser obiges Theorem daher auch wie folgt verfeinern: “Die Einkommen der Beschäftigten der Investitionsgüterindustrie sorgen für die Deckung aller über die Arbeitskosten der Konsumgüterindustrie hinausgehenden Kosten und ihren Gewinn. Und damit sorgen sie indirekt, Export außen vor, für die Umsätze und damit ihre eigenen Einkommen im Investitionsgütersektor.”
Wollen wir uns zum Abschluß dieses ersten Teils nochmal kurz den Staat angucken, was der so treibt:
- Produktiv tut er nix, er trägt zum Volkseinkommen direkt nichts bei. Er erhebt Steuern, was aus Sicht der Unternehmen und Beschäftigten unserer beiden produktiven Sektoren eine Einkommens- und damit Kaufkraftminderung darstellt. Und wenn ihm die Steuereinnahmen zur Deckung seiner Ausgaben nicht reichen, dann finanziert er sein Defizit per Kredit, sprich er macht Schulden. Bei wem er die macht, ist uns zunächst mal egal.
- Da er diese Einnahmen aber in den allerseltensten Fällen für sich behält, sondern zumeist sofort wieder ausgibt, sorgt er seinerseits für Nachfrage, entweder im Konsum- oder im Investitionsgütersektor.
- Gehen wir aber mal davon aus, dass unser Staat zunächst mal mit Investitionen nichts am Hut hat, sondern die Steuereinnahmen samt und sonders für seine eigenen Beschäftigten oder für Transferzahlungen an Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Witwen und Waisen usw. ausgibt, die diese Einkommen wiederum verkonsumieren, sprich zu den Unternehmen des Konsumgütersektors tragen, entweder zur Gänze oder abzüglich einer wie immer gearteteten “Ersparnis”.
- Unser Staat hat aber, und das wird für die Folgebeiträge wichtig sein, schon mal was von Keynes-Kalecki gehört, und glaubt deshalb fest daran, dass “der Schlüssel zu Vollbeschäftigung und Wohlstand” in der Investitionsgüterindustrie liegt.
Und daraus ergibt sich in unserem Modell alles weitere, wie ich im nächsten Beitrag zeigen werde …
Teil 1 – Die Basics
Teil 2 – Preise und Gewinne
Teil 3 – Die Rolle des Staates
Teil 4 – Außenhandel
Teil 5 – Inflation















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@wgn
Alle Achtung und der Mühe (des Schreibens wie des Lesens) wert ! Ich brauche Zeit, um mir das zu erarbeiten…
Dshalb zwischenzeitlich das von mir erdachte, vereinfacht dargestellte Modell einer prosperierenden Wirtschaft ohne Zins, Geldmengenblähung, schwarze Kassen und Schwarzarbeit:
S. Gesell hat aber als einer der Ersten diese Geldmengenvermehrung gesehen und als schlauer Kaufmann den ZINS dafür als verantwortlich erkannt.
Und das ist unbestreitbar richtig:
NUR DER ZINS ermöglicht die – heute eskalierende – Trennung der wuchernden Geldmenge von der Warenmenge ( dadurch entsteht bekanntlich und unbestritten INFLATION); und nur diese Geldmengenausweitung über zinsbehaftete Kredite
ermöglicht den fortwährenden Geld-/Kapitaltransfer in die Kassen der plutokratischen Eliten – was ja auch der Grund für das Vorhandensein dieses Systems ist.
In einem zinslosen Geldsystem behält jeder Investor das Investitionsrisiko. Was sich aber durchaus diversifizieren läßt horizontal wie vertikal mit ganz altbekannten Methoden auf a) viele Köpfe, b) viele Investitionen/Beteiligungen. Aber durch ebenfalls anfallende, mögliche Verluste (oder Untätigkeit) bleibt dann die Bodenhaftung (Warenmengen-/ Dienstleistungsbindung) und den Umschichtungs- bzw. Reinvestitionszwang des Kapitals erhalten:
Es steigt und fälltalso mit dem BSP. Fleißige können trotzdem wohlhabend werden – und auch bleiben.
Also: Zinsverbot, + jährliche Strafzinsen (=Steuern) auf brachliegendes (=nicht investiertes) Geld.
Und Steuerfreiheit auf alle Investitionen und Erträge:
Schon haben wir eine funktionierende Vokkswirtschaft, die sich problemlos an Bevölkerungsschwund oder- wachstum anpaßt.
Auch werden nicht nur große Firmen wieder verstärkt Werkswohnungen und Firmenfahrzeuge etc. anbieten, um die Giralgeldmenge geringer zu halten, mit dem Vorteil der Bindungsstärkung und Identifikation mit dem Unternehmen, aber auch eines echten Wirtschaftswachstums.
@wgn
Ich ahne schon: Da es eine ex-post-Betrachtung ist (siehe Text), muss sie immer stimmen – alles saldiert sich auf Null.
So wie sich bei Input-Output-Analysen auch alles sich auf Null saldiert. Rein = raus = rein = raus – ad infinitum.
Aber ich nehme an, in den nächsten Folgen wird erklärt, wie folgende Phänome erklärt werden:
- Womit bezahlen die Sektoren ihre Arbeitskosten, da sie das Geld dazu erst in der Kasse haben können, nachdem die Faktorkosten an sie zurückgekehrt sind?
- Wie wird der kalkulierte Gewinn realisiert, den beide Sektoren einstreichen möchten, wobei sie das dafür erforderliche Geld noch nicht hatten kassieren können?
- Wie werden Zinsforderungen und andere Verpflichtungen monetärer Art bei beiden Sektoren (ohne Staat) in Zukunft realisiert, die aufgrund der Produktionen der beiden Sektoren entststanden sind.
- Wie können die Sektoren Auszahlungen (Faktorkosten) leisten bevor sie Einzahlungen (Erlöse) erhalten können? (Zeitenfolge!)
Ex post passt logischerweise immer alles. Nur ist jedes ex post auch ein ex ante. Das ex ante bezieht sich auf künftige Zahlungen, die sich auch nach “Abschluss” aller Transaktionen ergeben. Oder anders: Die Passivseiten sind das Problem.
Keine Vowi ist vorstellbar, die sub summa aller Sektoren (inkl. Staat) nach Buchungen des Vergangenen nicht mit einem “Soll” startet, für das noch kein “Haben” existiert. Womit zahlt z.B. der Staat seine Beamten (stets am Monatsersten)? Aus dann bereits oder zeitgleich eingegangenen Steuern logischerweise nicht.
Wo kommt also diese zusätzliche Größe her? Wäre sie bereits vorhanden, dann wo? Sie müsste irgendwo “netto” vorhanden sein. Das widerspräche der Betrachtung, das sich alles auf Null saldiert.
Ist sie bereits vorhanden, wäre auch jedes ex ante ein Nullsummenspiel: Die Wirtschaft aller Sektoren wäre auf ewig im Gleichgewicht. Es gäbe weder Erwartungsgrößen noch Risiken (außer bei einzelnen Teilnehmern der Sektoren – etwa, dass ein anderer Teilnehmer mehr erhält als der andere).
Vor allem müsste der Grund für die wirtschaftliche Dynamik geklärt werden, also der “Druck”, gesamtwirtschaftlich stets fehlende Nachfrage im Einzelfall auf sich zu leiten bzw. in toto aller Sektoren überhaupt von irgendwoher zu holen.
Ein System, in dem alle ex ante bereits alles haben bzw. anteilig und ausreichend zu sich leiten können, wird es hoffentlich nicht werden. Dann wäre ex ante immer = ex post. Letztlich eine Tauschwirtschaft. Oder eine Equilibristen-Theorie. Oder ein ökonomisches Rondo.
Für eine derartige Betrachtung gab’s (nebenbei) schon diverse Nobelpreise, insbesondere den für Gérard Debreu.
Bin gespannt!
@webmax
Eine Wirtschaft ohne Zins ist eine solche ohne Staat – also Stammeswirtschaft.
Der Zins erzwingt laufende zusätzliche Verschuldung und damit die kapitalistische Dynamik. Der verschuldete Kapitalist muss mit Hilfe seines Angebots auf Nachuldner-Suche gehen.
Wo kommt der Zins ursprünglich her, wenn nicht aus der Zwangsabgabe mit ihren oftmals dargestellten Folgen?
Aus ex ante vorhandenem Geld (wovon Gesell mit sein Ur-Zins ausgeht) kann er nicht kommen. Denn woher sollte das Geld kommen, das Stammesgesellschaften als kursantes Medium (und nicht etwa als Gegengabe z.B. bei Brautkauf oder als Strafzahlung) nicht kennen.
Wie Gerloff nachgewiesen hat, dient dieses “enthografische Geld” nicht zum Wiederverausgabung, sondern ausschließlich zum Behalt (Statuserhöhung bzw. -bestätigung, usw.): “Das älteste Geld ist Hortgeld.” (2. Aufl. 1943, 188), woraus sich kein Zins ableiten lässt. Und: “Hortstücke gelangen aus Anlass kriegerischer Unternehmungen in den Verkehr” (189) – womit wir wieder bei der Machtheorie der Geldentstehung wären.
Nur nebenbei.
@PM
Ich habe Vor- und Nachteile ja auch vorab dargestellt, daher betrachte ich meine Vorgehensweise nicht als unredlich. Wer sich mit dieser Sichtweise nicht anfreunden mag, fine by me, muß halt mit was anderem Vorlieb nehmen.
Und klar handeln wir die Vorfinanzierungskosten auch ab, in etwa in der Art, wie bei Minsky beschrieben: die Schulden der Periode n-1 müssen in Periode n validiert werden, indem die erzielbaren (Geld)-Gewinne in Periode n, als auch die Erwartungen hinsichtlich n+1 und die folgenden in etwa dem entsprechen, was bei Eingehen der Finanzierung bzw in n-1 erwartet wurde.
Ich versuche allerdings im Rahmen dieses Blogs lediglich meine eigene Sichtweise etwas umfassender darzustellen, nicht, den Nobelpreis zu gewinnen …
Wie detailliert ich daher auf Zyklen eingehen werde, die sich aus der Validierung/Nichtvalidierung von Fremdfinanzierung ergeben und aus sinkenden Gewinnerwartungen sowie daraus resultierenden Einbrüchen bei der Investitionsnachfrage, weiss ich noch nicht. Zumal ich genau dazu eigentlich schon früher was geschrieben habe. Aber für detailliertere Diskussionen gäbe es ja immerhin anschliessend noch Platz in den Kommentaren.
@webmax
Das Wort “Geldmenge” wird in den nächsten paar Beiträgen nicht ein einziges Mal vorkommen, Gründe vermutlich bekannt. “Kredit”, “Schulden” und “Zins” hingegen häufiger, darüber lässt sich dann sicherlich interessant drüber debattieren.
Mal induktiv gedacht:
Hunderttausende Jahre ist kein Mensch auf die Idee gekommen, dass Grund und Boden jemandes “Eigentum”sein könne. Irgendwann muss dieser Sündenfall stattgefunden haben und damit die Geburt der Repräsentation von Eigentum: Dem Geld.
Dieser Moment ist ein zweiter Urknall im Universum: Teile einer Spezies eignen sich Teile des Universums an, ohne selbst Schöpfer, Erzeuger der beschlaggnahmten Teile zu sein.Diese Aneignung ist zugleich Beginn der Unfreiheit, denn die Fiktion “Eigentum” wurde zum alles bestimmenden Denk- und Handlungsgrund.
Geld, Schulden, Staaten sind Ergebnis des Eigentumsdiktats.
Ein Staat, der Eigentum verbietet, ist daher ein Widerspruch in sich.
Diskutiert man also übers Wirtschaften, sollte m.E. an erster Stelle also das Eigentum stehen. Dann das Geld als dessen Repräsentation. Dann Schulden, die aus Eigentumslosigkeit entstehen.
@ Kramer (Nr.8):
Das absolut garantierte Privateigentum war in Deutschland immer nur ein schöner Traum. Lediglich in England wurde es erstmals durch die Magna Charta von 1215 “auf ewig” garantiert. In Deutschland hingegen enteigneten Fürsten, Nazis, die DDR, und “der Staat” immer wieder von neuem privates Eigentum unter den verschiedensten politischen Vorwänden. Eine absolute Garantie hat bei uns nie existiert.
Deutsche Siedler, die 1914 die deutschen Kolonien auf einigen Pazifikinseln verlassen mussten und 50 Jahre später besuchsweise dorthin zurückkehrten, waren sprachlos festzustellen, dass ihre alten Grundstücke immer noch ihnen gehörten.
“In unserer VoWi wird konsumiert, gespart oder investiert.”
Konsum, Sparen, Investition – das sind heikle Begriffe, die man vielleicht erst mal genau spezifizieren sollte, bevor man damit hantiert. Sonst hat man eines jener Modelle, bei dem mit schwammigen Begriffen jedes beliebige Ergebnis abgeleitet werden kann – und auch das Gegenteil.
“In unserer VoWi gilt daher, dass, was immer in einem Sektor an Überschüssen erzielt wird (= Gewinn, Ersparnis)….”
Ebenso der Gewinnbegriff. Ein Unternehmen kann z. B. Schulden haben und gleichzeitig einen Gewinn ausweisen.
“Der Staat hat also, im Hinblick auf das gesellschaftliche Einkommen, keine eigene produktive Kapazität.”
“Die Bevölkerung in unserer VoWi arbeitet …. oder beim Staat”
Lustig. Da gibt es Leute, die beim Staat arbeiten – aber es wird nix produziert.
Sitzen die alle die “Arbeitszeit” mit Zeitunglesen, Telefonieren & Tratschen ab?
“Der Konsumgüter-Sektor erzielt daher, bei einer angenommenen Sparquote von Null seiner Beschäftigten, aus den Einkommen, die er selber bezahlt, gerade einmal Kostendeckung.”
Wenn Produktion und Verkaufspreise so kalkuliert sind, daß kein Gewinn erzielt werden soll – ja. Berührt übrigens die Frage des Karl M., wie man 600 Goldstücke zurückbekommt, wenn nur 500 in die Circulation geworfen werden.
Aber da es in diesem Blog ja lediglich um Unterhaltung geht, kann man über solche Details getrost hinwegsehen. Und für den Nobelpreis sind sie bekanntlich auch nicht erforderlich.
Aha jetzt wird auch klarer wieso Sparen in diesem Modell für die Volkswirtschaft schädlich ist und die Anlage in Gold und Silber dann ebenso.
@ weissgarnichts
Wozu gehört in diesem Modell die Finanzindustrie (Banken, Versicherungen etc): Konsum, Investition oder Staat?
Irgentwie haben alle drei so ihren Anteil, oder?
@OswaldSpengler
Mir wird es leider nicht klarer. Was heißt “Sparen” (nicht Horten)? Es bedeutet gegenüber den Banken (MFIs) Spareinlagen aufzubauen. Stand Juli 08: 542 Mrd.
Davon müssen die MFIs auf ihr Konto bei der Buba 1,5 % Mindestreserven halten. Macht ca. 8 Mrd. Bleiben zur Verfügung der MFIs ca. 534 Mrd.
Behalten die MFIs diese Summe im Keller in Form von Noten?
Nein. Sie halten gesamthaft einen Notenbestand in Höhe von 13,3 Mrd. Bleiben also ca. 520 Mrd. welche die MFIs als Kredite vergeben.
Was machen die Kreitnehmer mit dem ihnen zugeflossenen Baren? Anschauen sicher nicht. Denn die Anschaungsprämie wäre zu hoch. Das Bare woanders (MFI) einzahlen, macht auch wenig Sinn, da sie dabei ebenfalls einen Zinsverlust erleiden würden.
Also geben sie es aus (Käufe usw.), sofern sie damit nicht noch teurere frühere Kredit ablösen.
Der Unterschied, ob der Erste kauft oder ein Anderer liegt in der Zeitdifferenz, die so groß nicht sein kann, weil die MFIs ihrerseits ihren Barbestand zu minimieren versuchen. Dazu geben sie das Bare notfalls via “Einlagenfazilität” an die Buba weiter, erhöhen ihre Giroforderung gegen die Buba und erhalten darauf einen Zinssatz.
Die Summe dieser Fazilität ist allerdings winzig: Lt. GB Buba Ende 07 = 5 Mrd. bei einem Gesamtgiralguthaben von 110.
Ob gespart wird oder nicht, ist so gesehen, ziemlich unerheblich: Statt des Sparers gibt es halt ein anderer aus. Das kann kaum einen “Schaden” verursachen.
Sehe ich bei Gold und Silber ähnlich. Wer diese Metalle verkauft, behält nicht den Verkaufserlös in bar, sondern zahlt damit (normalerweise via bar an irgendein Girokonto) seine Rechnungen bzw. gibt es wiederum an MFIs bzw. schüttet es als Gewinn aus, der vermutlich auch kaum gehortet wird.
Im Umlauf ist ein Haufen Bares (nur Noten = 184, Vj.: 171) und einzelne aus dem Publikum werden bestimmte Summen sicherlich horten (Tresor, Matratze usw.). Das Meiste geht wohl ununterbrochen von Hand zu Hand.
Ich z.B. habe gestern 300 Cash gezogen. Jetzt sind es noch 80. Und Morgen Abend ziemlich sicher Null. Das Bare ging für Bücher, Restaurant und Treibstoff drauf (plus Blumen für den Besuchten) und ich bin sicher, dass die Verkäufer das Bare nicht behalten, sondern ihrerseits flugs weiterreichen werden.
Selbst wenn sie es komplett sparen würden (Spareinlagen), würden die entsprechenden MFIs den Cash kaum lange in der Kasse lassen, sondern versuchen, es alsbald wieder via Kredit loszuwerden.
Insofern sehe ich “Sparen” nicht als ein volkswirtschaftliches “Problem”, das der Rede wert wäre.
@wgn:
Zum Sonntag ist ja wohl etwas Philosophie angebracht:
Deshalb erstmal alle Achtung für den Mut, ein bisher vermutlich immer nur gedachtes Modell der Öffentlichkeit zu offenbaren und sich damit u.a. den Jauchkübeln unserer High-Performance-Jungtitten auszusetzen
Aber gleichzeitig kann ich Ihnen unschwer die gleiche Erfahrung voraussagen, die der – auch falls grandios begabte – Opernkritiker machen muss, der EINMAL im Leben unter Nutzung seiner jahrelang akkumulierten Expertise auch mal selbst singen möchte: das Publikum wird mehr oder weniger herzlos den Daumen senken
Tragen Sie’s mit Fassung und kehren dann stiekum zur alten bewiesenen Kernkompetenz zurück, um eine Lebenserfahrung reicher und reifer geworden: es ist leichter, Fehler bei anderen zu erkennen, als selbst fehlerfrei zu handeln
@Falk Kuebler
Danke für den Hinweis. Sinn und Zweck dieses Beitrages ist jedoch nicht, hier die Leser von einer “revolutionären, neuen” Theorie zu überzeugen (zumal sie zwar vielleicht noch immer als revolutionär, aber keinesfalls als “neu” gelten kann), sondern – wie ich es ja eingangs schon schrieb – einfach mal den Lesern das Denkmodell zu schildern, vor dessen Hintergrund ich meine ganzen bisherigen und vermutlich auch zukünftigen Blogeinträge schreibe. Meine “Sicht der Dinge” eben. Die mag richtig oder falsch sein, und ich betone nochmals, ich habe sie nicht “erfunden”, sondern dieses Verdienst gebührt anderen, aber es ist eben “mein” Modell. Nicht mehr und nicht weniger. Und das einzige Geschenk, dass ich dem Leser tatsächlich mache ist, dass ich es so einfach darstellen werde, dass man es auch als ökonomisch Ungebildeter (naja, vielleicht nicht ganz) verstehen kann.
Wenn sich die Leutchen daher anschliessend bei mir beschweren, dass sie ein Wirtschaftsmodell nicht für überzeugend halten, das sie das erste mal in ihrem Leben jetzt dafür auch wirklich verstehen, dann fine by me. Dann habe ich 90% meines Ziels erreicht …
Hallo Weissgarnix
Der Versuch mit dem Wirtschaftsmodell ist lobenswert. Vollkommen unabhängig davon, ob die Thesen stimmen oder nicht, es ist auf jeden fall richtig, über das Thema zu philosophieren. Ich wundere mich allerdings über so manch deftigen Kommentar zu den Bemühungen von Weissgarnix. So mancher Kommentartor hat anscheinend noch nicht realisiert, dass wir uns in einer Situation befinden, in der sich herausstellt, dass die meisten Theorien und Modelle der Wissenschaftselite sich als unbrauchbar oder schlicht falsch erweisen. In diesem Zusammenhang möchte ich auf den Artikel „Wissenschaft mit Motorschaden“ im Handelsblatt hinweisen. Also Weissgarnix, ich würde mich von nichts und niemandem beim Nachdenken und Schreiben aufhalten lassen, auch wenn das Gesamtbild vielleicht am Ende nicht stimmt. Was macht es schon aus, wenn es am Ende nicht stimmt? Wichtig ist, dass wir uns mit dem Thema überhaupt auseinandersetzen und wenn wir Glück haben, bleibt vielleicht sogar was brauchbares übrig.
In diesem Sinn: Einfach weitermachen, ich finde es spannend.
Gruß Heinrich der 1
@ Heinrich der 1:
möchte ich so unterschreiben. Bilden wir doch die Liga der Weissgarnix-vor-der-drohenden-Depression-Rettenden, dann wären wir schon 2
Aber da ich nicht weniger als vermutlich die meisten Leute hier hinreichend eitel bin, auch einen eigenen Senf präsentieren zu wollen, verwiese ich zum Thema
“…dass die meisten Theorien und Modelle der Wissenschaftselite sich als unbrauchbar oder schlicht falsch erweisen”
auf meine schon lange geäusserte These, dass es sich bei den Akteuren der Volkswirtschaft (vermutlich) und der Makroökonomie (praktisch sicher) nicht um Wissenschaftler handelt, sondern um Künstler.
Damit wird dann auch praktisch alles unmittelbar einleuchtend erklärbar, wie z.B. die unendlich vielen Schulen und Thesen, die erbitterten Hahnenkämpfe und Abwertungen von Kollegen, die Nichtnachprüfbarkeit an objektiven Kriterien, etc. pp…
‘tschuldigung: zwei der wichtigsten Kriterien hatte ich noch vergessen:
1. die völlige nicht-Brauchbarkeit für praktische Zwecke.
2. wie extrem teuer es einen kommen kann, wenn man sich die Kunstwerke zu eigen machen will (z.B. als Volkswirtschaft oder auch als ganz gewöhnlicher Spekulant)
@Falk Kuebler
Sie machen sich zuviele Sorgen um meinen seelischen Zustand, wo ich mich eigentlich nur um Wortwahl, Gramatik und Rechtschreibung sorge …
Teil der 2 der Saga ist jedenfalls fertig. Leider nicht so einfach wie ich es gerne gehabt hätte, aber nach mehrmaligem Durchlesen wohl ganz OK.
Wir nähern uns des Pudels Kern …
@ Falk Kuebler
„Auf meine schon lange geäußerte These, dass es sich bei den Akteuren der Volkswirtschaft (vermutlich) und der Makroökonomie (praktisch sicher) nicht um Wissenschaftler handelt, sondern um Künstler.“
Ich glaube, es gibt eine logische Erklärung für Ihre Vermutungen. Betrachtet man einmal genau das Informationsgeschehen in unserer Gesellschaft, so kann man feststellen, dass wir unser wirtschaftliches und politisches Umfeld wirkungsbezogen wahrnehmen. Der gesamte Medienapparat und die Wirtschaft ebenso wie die Politik agieren nach dem gleichen Verhaltensmuster: Man betrachtet die Wirkungen, aber nicht die Ursachen! Das hört sich jetzt vielleicht trivial an, aber die folgende Metapher macht deutlich, was ich meine.
Person A lebt im Erdgeschoss eines Hauses in den Häuserschluchten der Großstadt. Vor dem Verlassen der Wohnung schaut sie aus dem Fenster und stellt fest, dass die Sonne scheint – es ist also bestes Sommerwetter. Sie sieht nur den aktuellen Wetterzustand in ihrer Straße, also den Sonnenschein (= Wirkung). Die dunkeln Gewitterwolken zwei Straßen weiter sind für Person A nicht sichtbar. Der Bewohner B der Dachterrasse im selben Haus hat freien Blick auf den Horizont, sieht also das Unwetter (= Ursache) kommen und kann daher sein Verhalten dem Wetter anpassen, bevor er das Haus verlässt – er nimmt den Regenschirm mit.
Unsere Wirtschaftswissenschaften betrachten – leider Gottes – in der überwiegenden Zahl nur die Wirkungen, was zur Folge hat, dass man sie als „Beschreibende Wissenschaft“ bezeichnet. Somit sind also ihre Prognosen und Aussagen so wechselhaft, wie das Wetter.
Für die Politik hat die SZ vor einiger Zeit dieses Verhalten sehr treffend formuliert:
[…] Gebildete Spitzenpolitiker gibt es so häufig wie niedersächsische Weißwürste oder bescheidene Vorstandsvorsitzende. Dies liegt daran, dass Parteichefs oder Minister so intensiv und permanent an ihren Karrieren arbeiten müssen. Es bleibt ihnen keine Zeit, zu lesen oder gar zu verstehen. […]
Gruß Heinrich der 1
@Heinrich der 1:
> > was zur Folge hat, dass man sie als „Beschreibende Wissenschaft“ bezeichnet
Tja, da fühle ich sofort Resonanz, denn Künstler sind ja in erster Näherung auch in einer “Beschreibenden Tätigkeit”
@Weissgarnix: Deine Wortwahl, Gramatik und Rechtschreibung sind brilliant! Und Fehler bei der Zeichensetzung gibt es nur wenige. Weiter so!!
@alle zeternden Neider: Ihr habt bestimmt alle viel rechter als Weissgarnix, wovon man sich sicher auch in Euren eigenen blogs überzeugen kann, oder?
Ich als interessierter Finanz-Dummbatz finde es uneingeschränkt gut, die große weite Welt auf diese Art erklärt zu bekommen. Für andere Sichtweisen ist ja später immer noch Zeit.
Dayzz
@Dayzz
Wir sind A L L E ‘Finanz-Dummbatz’ und leben (noch) in der Demokratie: deshalb dürfen hier alle auch mal meckern, maulen,dummbatzen – auch Du: aber das nächste Mal bitte was konstruktives.
Dass wgx clever ist und eine flotte Schreibe hat, wissen hier eh alle.
Andere Sichtweisen sind im Übrigen jederzeit willkommen – zwecks dem Erkenntnisgewinn, immer die gleiche Suppe ist bloß fad…enscheinig.
@martin:
Wirklich erstaunlich: Wenn man Weissgarnix (auch abschätzig) kritisiert, dann ist man Demokrat. Und wenn man lobt, dann ist man nicht konstruktiv. Das war früher mal anders.
Ich habe außer Fragen im Moment wirklich nicht viel Konstruktives beizutragen. Aber ich dachte, ein wenig positives feedback wäre mal ganz nett für den Autor.
Das zu “Wortwahl, Gramatik und Rechtschreibung” bezog sich auf Weissgarnix’ Sorgen, die er im Beitrag #21 in überwältigender Offenheit dargelegt hat.
Wirklich erstaunlich: Wenn man Weissgarnix (auch abschätzig) kritisiert, dann ist man Demokrat. Und wenn man lobt, dann ist man nicht konstruktiv. Das war früher mal anders.
Nein, das habe ich nicht gesagt, das ist eine Unterstellung. Aber wenn man lobt, dann lobt man z.B.: WGX ist super !
Ist in Ordnung. Aber es ist keine positivere Aussage, wenn man sagt:WGX ist super wegen den Neidern.Darum geht’s.
Der Demokrat lobt aus Überzeugung, ohne Anderen die Arschkarte zu zeigen (hat er nicht nötig).Ich habe noch n i e Wgx -geschweige denn geringschätzig- kritisiert, aber ich bin der Überzeugung , daß der Vater (hierWGX) ohne seine Kinder (uns Alle) seine Familie (den Blog) nicht braucht. Etwas kreatives Chaos schimmert durch die Beiträge – und auch etwas Menschlichkeit. So You. Und das ist auch gut so.
Ein sich widersprechendes und nicht schlüssiges Werk.
Der Autor widerlegt sich selbst.
Amüsant.
Morgen mehr dazu.
Folgendes würde ich genauer formulieren:
“In unserer VoWi wird konsumiert, gespart oder investiert”
Das ist unvollständig.
Statt dessen:
“In userer VoWi wird konsumiert oder investiert (beides heisst Geld wird ausgegeben), Kredit gegeben (=sparen) oder genommen (=verschulden) und in konstanter (?) Größe Bargeld gehalten…”
o-oooh…das Fragezeichen hinter konstanter…
DaWool studiert Dein Modell bei Gelegenheit genauer…
Versuch einer grafischen Darstellung als PDF.
Wie kann man das besser machen? Da isses:
http://www.georg-hausmann.de/Wirtschaftsmodell%20nach%20Weissgarnix.pdf
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