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	<title>Kommentare zu: StaMoKap-Joe singt den Credit-Blues</title>
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	<description>Wirtschaft, Politik und alles andere auch</description>
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		<title>Von: Frischfrei</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2008/03/18/stamokap-joe-singt-denn-credit-blues/#comment-392</link>
		<dc:creator>Frischfrei</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 16:09:51 +0000</pubDate>
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		<description>Bombige Gewinne bonifizieren, stattliche Verluste verstaatlichen, so lohnt sich das ackern !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bombige Gewinne bonifizieren, stattliche Verluste verstaatlichen, so lohnt sich das ackern !</p>
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		<title>Von: Louis</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2008/03/18/stamokap-joe-singt-denn-credit-blues/#comment-189</link>
		<dc:creator>Louis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 22:07:40 +0000</pubDate>
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		<description>Mr.Market ist wieder euphorisch, Joe weiss jedoch genau warum seine Beinchen schlottern sollten, auf Seite 30 in der u.a. pdf sieht man noch einmal deutlich was vor uns liegt. Diese Balken lassen nicht auf eine baldige Rückkehr des Vertrauens hoffen.

http://www.dbresearch.com/PROD/DBR_INTERNET_EN-PROD/PROD0000000000218883.pdf

Gruss

Louis</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mr.Market ist wieder euphorisch, Joe weiss jedoch genau warum seine Beinchen schlottern sollten, auf Seite 30 in der u.a. pdf sieht man noch einmal deutlich was vor uns liegt. Diese Balken lassen nicht auf eine baldige Rückkehr des Vertrauens hoffen.</p>
<p><a href="http://www.dbresearch.com/PROD/DBR_INTERNET_EN-PROD/PROD0000000000218883.pdf" rel="nofollow">http://www.dbresearch.com/PROD/DBR_INTERNET_EN-PROD/PROD0000000000218883.pdf</a></p>
<p>Gruss</p>
<p>Louis</p>
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		<title>Von: terekest</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2008/03/18/stamokap-joe-singt-denn-credit-blues/#comment-180</link>
		<dc:creator>terekest</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 13:23:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss mich immer wieder über den Herrn wundern. Ganz ehrlich und ganz unverblümt: Der könnte mal eine gehörige Portion Backenfutter gebrauchen, und da könnte man am besten eine ganze Reihe Protagonisten mit einbeziehen. Erst die fetten Gewinne machen und dann nach Mama schreien. Was mir am meisten aufstößt ist, dass dem das offensichtlich noch nicht mal unangenehm ist. Der scheint wirklich zu glauben, dass das Spiel so funktionieren muss.  So eine charakterlose Type.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss mich immer wieder über den Herrn wundern. Ganz ehrlich und ganz unverblümt: Der könnte mal eine gehörige Portion Backenfutter gebrauchen, und da könnte man am besten eine ganze Reihe Protagonisten mit einbeziehen. Erst die fetten Gewinne machen und dann nach Mama schreien. Was mir am meisten aufstößt ist, dass dem das offensichtlich noch nicht mal unangenehm ist. Der scheint wirklich zu glauben, dass das Spiel so funktionieren muss.  So eine charakterlose Type.</p>
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		<title>Von: kosh</title>
		<link>http://www.weissgarnix.de/2008/03/18/stamokap-joe-singt-denn-credit-blues/#comment-178</link>
		<dc:creator>kosh</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 13:19:05 +0000</pubDate>
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		<description>Mullah Ackermann

- “Wir haben nicht die Zeit zu warten, bis der US-Häusermarkt über Jahre das Ungleichgewicht abbaut.” - Ungleichgewicht? Welches Ungleichgewicht?

Ungleichgewicht ist das Eine, keine Zeit zu warten das Andere, genauer eigentlich, immer noch keine Zeit zu warten. Wenn wir nicht zum Markt gehen, dann kommt der Markt eben zu uns, so einfach ist das, Amen. Mullah Ackermann hat wohlfeil gesprochen und seine staatsterroristische Grundgesinnung zum Besten gegeben. Da werden Sie geholfen, da capo, da capo mit standing ovations.

Unlängst liess der Tages-Anzeiger verlauten http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/852082.html , &quot;die Mär vom freien Markt&quot;. Ja es ist eine Mär, oder eine alte Frage, was denn eigentlich Markt ist. Keine Mär ist der Markt, wenn auch Al Capone Marktteilnehmer ist, ist er es aber nicht, bleiben die Rollen der Kapitalapparatschiks schwer bis unerklärbar und mit ihnen auch der Markt. Über simples Sonntagsredengeplänkel kommen wir dann nicht hinaus, eigentlich erübrigt sich jede Marktdiskussion wenn Einschränkungen des Markts weder gelebt noch durchgesetzt werden, wenn einer bloss dann gerichtet wird, wenn er sich beim ausserehelichen Geschlechtsverkehr hat erwischen lassen. Erst recht in einer Zeit wie dieser, wo der Markt beweisen könnte, sollte und systemimmanent müsste, dass er Markt ist und nicht irgendeine Propagandaplattform zur Füllung der machtgierigsten Kassen. Denn damit verkäme - tatsächlich verhält es sich leider so - verkommt der Markt zum reinen Selbstzweck, am Ende soll Geld noch mehr Geld produzieren und willst Du nicht hören so brauch ich Gewalt, mit aller mir z.V. stehenden Gewalt. Üblicherweise steht Otto Normalfilbinger unversehens an irgendeiner Front zwecks zwangsvollstreckender Ressourcen-Re-Lokalisation. Hinterher ein gefälliges Niewieder und alles wird GUT. Nur dass man in einer globalisierten Wirtschaft nicht wirklich jemand was wegnehmen kann ohne dass einem die Beute umgehend am Arsch wieder entrissen wird.

- “Es gab etwas, was wir noch nie gesehen haben, einen Investorenstreik. Das hat sich leider bis heute verstärkt und zu einem Dominoeffekt geführt.”, schiebt Ackermann dann zum Schluss als Begründung hinterher. Meinst Du das im Ernst, Joe?

Sischer sischer, ziemlich genau so ernst wie Al Capone. Nur dass sich der Joe den Status der Semilegalität bewahrt hat und beim Volk in etwa so beliebt ist wie jedes andere gestandene Mannsbild.

- Und jetzt meinst Du also, weil die Investoren schließlich, nach ohnehin all zu langer Zeit, dahintergestiegen sind, was Du und Deinesgleichen da für kapitalistische Kleinkunst auf dem Programm hattet, und in Scharen aus dem Theater gestürmt sind, müssten jetzt die Steuerzahler dem Spektakel unbedingt von den billigen Plätzen aus beiwohnen? - I don’t think so, Mister Ackermann!

Ich think aber schon, dass der das genau so meint und der meint auch, dass das alles seine Ordnung hat. Sein Gewissenbelastung dürfte in etwa mit jener von Al Capone vergleichbar sein, knapp über Null mit einem Grinsen auf den Backenzähnen. Und ich think sogar, dass er damit gar nicht so Unrecht tut, weil die billigen Plätze bislang nichts weiter als billige Rollen gespielt haben statt sich vom hehren Volksolymp herab zu bequemen und schon mal massig mit dem Bau von Guillotinen zu beginnen. Von nix kommt nix, weissgarnix, oder?

Grüsse aus dem Off
kosh</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mullah Ackermann</p>
<p>- “Wir haben nicht die Zeit zu warten, bis der US-Häusermarkt über Jahre das Ungleichgewicht abbaut.” &#8211; Ungleichgewicht? Welches Ungleichgewicht?</p>
<p>Ungleichgewicht ist das Eine, keine Zeit zu warten das Andere, genauer eigentlich, immer noch keine Zeit zu warten. Wenn wir nicht zum Markt gehen, dann kommt der Markt eben zu uns, so einfach ist das, Amen. Mullah Ackermann hat wohlfeil gesprochen und seine staatsterroristische Grundgesinnung zum Besten gegeben. Da werden Sie geholfen, da capo, da capo mit standing ovations.</p>
<p>Unlängst liess der Tages-Anzeiger verlauten <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/852082.html" rel="nofollow">http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/852082.html</a> , &#8220;die Mär vom freien Markt&#8221;. Ja es ist eine Mär, oder eine alte Frage, was denn eigentlich Markt ist. Keine Mär ist der Markt, wenn auch Al Capone Marktteilnehmer ist, ist er es aber nicht, bleiben die Rollen der Kapitalapparatschiks schwer bis unerklärbar und mit ihnen auch der Markt. Über simples Sonntagsredengeplänkel kommen wir dann nicht hinaus, eigentlich erübrigt sich jede Marktdiskussion wenn Einschränkungen des Markts weder gelebt noch durchgesetzt werden, wenn einer bloss dann gerichtet wird, wenn er sich beim ausserehelichen Geschlechtsverkehr hat erwischen lassen. Erst recht in einer Zeit wie dieser, wo der Markt beweisen könnte, sollte und systemimmanent müsste, dass er Markt ist und nicht irgendeine Propagandaplattform zur Füllung der machtgierigsten Kassen. Denn damit verkäme &#8211; tatsächlich verhält es sich leider so &#8211; verkommt der Markt zum reinen Selbstzweck, am Ende soll Geld noch mehr Geld produzieren und willst Du nicht hören so brauch ich Gewalt, mit aller mir z.V. stehenden Gewalt. Üblicherweise steht Otto Normalfilbinger unversehens an irgendeiner Front zwecks zwangsvollstreckender Ressourcen-Re-Lokalisation. Hinterher ein gefälliges Niewieder und alles wird GUT. Nur dass man in einer globalisierten Wirtschaft nicht wirklich jemand was wegnehmen kann ohne dass einem die Beute umgehend am Arsch wieder entrissen wird.</p>
<p>- “Es gab etwas, was wir noch nie gesehen haben, einen Investorenstreik. Das hat sich leider bis heute verstärkt und zu einem Dominoeffekt geführt.”, schiebt Ackermann dann zum Schluss als Begründung hinterher. Meinst Du das im Ernst, Joe?</p>
<p>Sischer sischer, ziemlich genau so ernst wie Al Capone. Nur dass sich der Joe den Status der Semilegalität bewahrt hat und beim Volk in etwa so beliebt ist wie jedes andere gestandene Mannsbild.</p>
<p>- Und jetzt meinst Du also, weil die Investoren schließlich, nach ohnehin all zu langer Zeit, dahintergestiegen sind, was Du und Deinesgleichen da für kapitalistische Kleinkunst auf dem Programm hattet, und in Scharen aus dem Theater gestürmt sind, müssten jetzt die Steuerzahler dem Spektakel unbedingt von den billigen Plätzen aus beiwohnen? &#8211; I don’t think so, Mister Ackermann!</p>
<p>Ich think aber schon, dass der das genau so meint und der meint auch, dass das alles seine Ordnung hat. Sein Gewissenbelastung dürfte in etwa mit jener von Al Capone vergleichbar sein, knapp über Null mit einem Grinsen auf den Backenzähnen. Und ich think sogar, dass er damit gar nicht so Unrecht tut, weil die billigen Plätze bislang nichts weiter als billige Rollen gespielt haben statt sich vom hehren Volksolymp herab zu bequemen und schon mal massig mit dem Bau von Guillotinen zu beginnen. Von nix kommt nix, weissgarnix, oder?</p>
<p>Grüsse aus dem Off<br />
kosh</p>
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